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Pressemitteilungen zu Land(auf)Schwung

Schon 17 Projektinitiativen auf den Weg gebracht – für 2017 stehen noch Fördergelder in Höhe von 346.000 Euro zur Verfügung

 

lkw Wittmund. Eine positive Halbzeitbilanz haben die Verantwortlichen für die Abwicklung des laufenden Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund gezogen. „Ich bin positiv überrascht, was die Förderung im Kreisgebiet bisher an Initiativen hervorgebracht hat. Zugleich appelliere ich an die Akteure hier, sich auch für den Rest der Förderperiode noch mit förderfähigen Projekten zu bewerben“, sagte der Wittmunder Landrat Holger Heymann.

Anfang Mai tagt das Entscheidungsgremium von „LandAufSchwung“, um über die Förderung weiterer Projekte zu beschließen. Am 28. März ist Abgabeschluss für die 4. Tranche. Insgesamt stehen für 2017 noch rund 346.000 Euro an Finanzmitteln zur Verfügung. 20 Prozent beträgt der Eigenanteil der Antragsteller, wenn sie diesen Topf anzapfen wollen, die Förderung liegt also bei bis zu 80 Prozent.

„Bisher konnten wir in den ersten drei Fördertranchen 17 Projektinitiativen positiv bescheiden und so Projekte mit einem Volumen von rund einer Million Euro auf den Weg bringen“, heben Geschäftsführer Frank Happe (Wirtschaftsförderkreis) und Karin Garlichs, beim Landkreis für die Abwicklung der Projekte und das Finanzmanagement zuständig, hervor.

Das Modellvorhaben, bei dem aus Niedersachsen im Jahr 2015 bei der Bewerbung einzig der Landkreis Wittmund Berücksichtigung fand, geht in die zweite Halbzeit und wird Mitte 2018 beendet. In der Restlaufzeit des Programms wollen sich die Verantwortlichen auf größere Projekte konzentrieren und vorrangig die Anträge im Entscheidungsgremium vorstellen, die sich dem Förderkreis der Modelldorf-Initiativen (siehe auch alle Informationen im Internet unter  www.landkreis-wittmund.de/LandAufSchwung.aspx ) zurechnen lassen, wo es sich etwa um Angebote des mobilen Wochenmarkts handelt oder Ansätze zur Nachbarschaftshilfe auf dem platten Lande abseits der Städte, die generell mit der Daseinsvorsorge zu tun haben.

Bei der Grünen Woche im Januar in Berlin sind auch die Wittmunder Ansätze im Zukunftsforum „Ländliche Entwicklung“ vorgestellt worden, davon konnten sich die Verantwortlichen überzeugen.

Bei der Wittmunder Gewerbeschau Mitte Mai werden sich vier der Initiativen aus den bereits abgeschlossenen LandAufSchwung-Projekten der Öffentlichkeit vorstellen: Die Mobilitätsinitiative „Fahr mit“ (Verein „Fremde brauchen Freunde“), die Landfrauen mit ihrem interkulturellen Kochbuch, das Wurzelwerk (AG Waldranger/Stiftung Wald) sowie die Initiative „Regio nah mit Green Car“ des Landwirtschaftlichen Hauptvereins in Wittmund.

 

Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland  e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) mit ihrem Geschäftsführer Frank Happe und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund, in diesem Fall vertreten durch Karin Garlichs.

3. Tranche: Entscheidungsgremium lässt weitere Projektideen im Kreisgebiet passieren

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das Bundesmodellprojekt „Land(auf)schwung“ hat bei seiner jüngsten Sitzung in Wittmund weitere Projektideen diskutiert, beurteilt und insgesamt sechs Anträge im Zuge der dritten Fördertranche passieren lassen. Diese Antragsteller bekommen Fördermittel aus dem Programm und werden in Kürze positiv beschieden.So erhält die Arbeitsgemeinschaft Wald Ranger in Kooperation mit  der Stiftung „Zukunft Wald“ für das Projekt „Naturcamp bei Wurzelwerk“ für die Jahre 2016, 2017 und 2018 insgesamt 16.000 Euro. Der Projektträger wird mindestens zehn Camps mit 80 Teilnehmern durchführen, um Kinder und Jugendliche sowie junge Flüchtlinge bei praktischen Tätigkeiten im Naturschutz sprachlich und naturkundlich zu bilden.Fördermittel in Höhe von insgesamt 64.000 Euro über drei Jahre (2016-2018) erhält der TuS Esens für neue Angebote der Grundversorgung (Nachhilfe, Spracherwerb) und Mobilitätsangebote im eigenen, eigens dafür eingerichteten Multifunktionsraum. Für Personentransporte zu den Angeboten wird zudem ein Fahrzeug angeschafft.Mit insgesamt 7840 Euro wird auf der Insel Spiekeroog die politische Gemeinde unterstützt, die eine Jugend- und Begegnungsstätte einrichtet, die auch von Migranten genutzt werden soll. Das Projekt trägt zur sozialen Dorfentwicklung bei und erfüllt die Voraussetzungen für ein Modelldorfprojekt.Der Verein „Hands of Fame“ bekommt – vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Wittmund – rund 49.000 Euro für ein Kunstprojekt mit Peter Kärst. Gemeinsam mit Jugendlichen und Flüchtlingen/Asylbewerbern soll ein Objekt aus Stahl entstehen, das nach Fertigstellung in der Öffentlichkeit aufgestellt wird und zum Nachdenken anregen soll. Den Beteiligten werden bei der Herstellung Grundlagen in der Arbeit mit Metallen und beim Schweißen beigebracht und neue Berufsperspektiven aufgezeigt.Mit insgesamt 120.000 Euro wird die Entwicklungsagentur für Land(auf)schwung beim Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. als integraler Bestandteil der Umsetzung des Modellprojekts bis 2018 abgesichert.Weitere bzw. neue Anträge für die vierte Fördertranche des Modellprojekts „Land(auf)schwung“ werden bis Ende Januar 2017 entgegengenommen. Das Entscheidungsgremium wird sich mit diesen Initiativen dann voraussichtlich im März 2017 beschäftigen. Programmschwerpunkte, die weiterhin im Vordergrund stehen, sind nach wie vor Initiativen in Orten, die sich an der so genannten Modelldorfinitiative beteiligen oder die konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der individuellen Mobilität ins Auge fassen.Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland  e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) mit Geschäftsführer Frank Happe und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund, in diesem Fall vertreten durch Karin Garlichs. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind auch die wesentlichen Dokumente und alle Erreichbarkeiten der Ansprechpartner für den Programmzeitraum hinterlegt.Insgesamt stehen über drei Jahre, so lange ist das im Sommer 2015 gestartete Projekt „Land(auf)schwung“ angelegt, Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro – verteilt auf den Förderzeitraum – zur Verfügung.„Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung“, mit diesem Titel und Ansatz war die Bewerbung des Landkreises Wittmund im Frühjahr 2015 an den Start gegangen – und zwar erfolgreich. Als einzige Gebietskörperschaft Niedersachsens wurden die Wittmunder im Modellprojekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft berücksichtigt.

Annahmeschluss für alle Projekte der dritten Fördertranche ist der 22. August

lkw Wittmund. Rund 240.000 Euro sind in diesem Jahr noch für Projekte im Zuge des 2015 angelaufenen Bundesmodellprogramms „Land(auf)schwung“ zu vergeben. Darauf weisen jetzt Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. und Karin Garlichs vom Landkreis Wittmund hin. Happe berät die Antragsteller und arbeitet anhand eingereichter Projekt-Steckbriefe die Förderanträge zusammen mit ihnen aus – Garlichs, Projektverantwortliche in der Wirtschaftsförderung des Kreises, wickelt dann die Bescheiderteilung ab und macht das komplette Finanzmanagement für das Programm.In den ersten beiden Tranchen kamen insgesamt 13 Projektanträge zum Zuge. Für dieses Jahr stehen noch rund 240.000 Euro an Fördergeldern bereit. Das Interesse sei nach wie vor ungebrochen, heißt es bei Happe und Garlichs. Aber die Zeit drängt: Am 22. August müssen die nächsten Projektanträge beim Wirtschaftsförderkreis eingegangen sein, damit am 21. September das Entscheidungsgremium gut vorbereitet die Auswahl für die weiteren förderfähigen Projekte treffen kann.Vorbereitet werden die Entscheidungen zuvor noch in zwei Kompetenzgruppen, die mit Fachleuten zum Thema Migration sowie Recht und Finanzen besetzt sind.Derzeit besteht konkret Bedarf an folgenden Projekten: Modelldorfinitiativen, mobile Wochenmärkte und Mobilitätsangebote im Kreisgebiet sind besonders erwünscht. Der Landkreis hat es sich zum Ziel gesetzt, die Menschen in der Region gerade mit den Projekten zu unterstützen, an denen es nach einhelliger Meinung am meisten fehlt und die die Lebensqualität in den Ortschaften besonders erhöhen. Es wäre wünschenswert, wenn sich Projektverantwortliche finden würden, die sich besonders dieser Themen annehmen würden.Wer jetzt im Rahmen der dritten Tranche mit seiner Idee nicht zum Zuge kommt, kann allerdings im Frühjahr seine Anträge noch einmal einreichen, dann tritt das Entscheidungsgremium voraussichtlich das nächste Mal zusammen, um die Projektanträge zu sichten und – je nach Qualität – passieren zu lassen.Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de. Dort sind auch die wesentlichen Dokumente und alle Erreichbarkeiten der Ansprechpartner für den Programmzeitraum hinterlegtInsgesamt stehen über drei Jahre, für diesen Zeitraum ist das im Sommer 2015 gestartete Projekt „Land(auf)schwung“ angelegt, Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro – verteilt auf den Förderzeitraum – zur Verfügung. „Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung“, mit diesem Titel und Ansatz war die Bewerbung des Landkreises Wittmund im Frühjahr 2015 an den Start gegangen – und zwar erfolgreich. Als einzige Gebietskörperschaft Niedersachsens fanden die Wittmunder im Modellprojekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einen „Stammplatz&ldquo. Happe lobt ebenso wie der Wittmunder Landrat Matthias Köring die „erstaunliche Vielfalt der Ideen, die entwickelt werden“. Es könne nicht quer genug gedacht werden, Impulse dazu gebe man gern, so heißt es.Zum weiteren Hintergrund: Das Entscheidungsgremium von „Land(auf)schwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung.

Modellvorhaben im Landkreis Wittmund ist auf einem guten Weg

lkw Wittmund. Nach knapp einem Jahr Laufzeit ist das Modellvorhaben „Land(auf)schwung“ im Landkreis Wittmund auf einem guten Weg. Das sagte Landrat Matthias Köring anlässlich eines Pressegesprächs im Kreishaus. Insgesamt 12 Projekte werden derzeit aus Mitteln des Bundesprogramms gefördert – weitere sollen im Herbst hinzukommen. Denn am 21. September kommt das Entscheidungsgremium erneut zusammen, um weitere Projektgelder in der Höhe von ca. 240.000 Euro zu verteilen. Rund 394.000 Euro sind bereits in den laufenden Projekten für 2016 gebunden. Bevor die neuen Projekte in der dritten Bewerbungsrunde allerdings dem Entscheidungsgremium vorgelegt werden, werden sie in den Treffen der zwei vorausgehenden Kompetenzgruppen genauer unter die Lupe genommen. „Dieses Verfahren hat sich bewährt“, sagt Köring. Da werde schon früh die Spreu vom Weizen getrennt. Schließlich gehe man sorgsam mit den öffentlichen Fördermitteln im Bundesprogramm um. Er dankte allen, die in den Gremien von „Land(auf)schwung“ mitarbeiten, für ihren Einsatz bei der Umsetzung.

In der dritten Fördertranche, über die im Frühherbst befunden wird, soll es schwerpunktmäßig um Ortschaften gehen, die sich an der so genannten Modelldorfinitiative beteiligen oder die konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der individuellen Mobilität ins Auge fassen. Beide Programmschwerpunkte sollen künftig stärker gefördert werden, dazu hatte man sich bei der Konzeption des Wittmunder Beitrages im Projektvertrag mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium als Geldgeber verpflichtet.

Legt man den gewählten Zeitplan zugrunde, müssen die nächsten Projektanträge Mitte August in der Endfassung  beim Landkreis vorliegen, damit sie noch in die Auswahl kommen.

Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland  e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) mit Geschäftsführer Frank Happe und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund, in diesem Fall vertreten durch Karin Garlichs. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind auch die wesentlichen Dokumente und alle Erreichbarkeiten der Ansprechpartner für den Programmzeitraum hinterlegt.

Insgesamt stehen über drei Jahre, so lange ist das im Sommer 2015 gestartete Projekt „Land(auf)schwung“ angelegt, Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro – verteilt auf den Förderzeitraum – zur Verfügung. „Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung“, mit diesem Titel und Ansatz war die Bewerbung des Landkreises Wittmund im Frühjahr 2015 an den Start gegangen – und zwar erfolgreich. Als einzige Gebietskörperschaft Niedersachsens fanden die Wittmunder im Modellprojekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einen „Stammplatz“.

Die nächsten fünf Projekte kommen jetzt zum Zuge

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das Bundesmodellprojekt „Land(auf)schwung“ im Landkreis Wittmund hat, inhaltlich gut vorbereitet, die zweite Tranche der Fördergelder für fünf neue Projekte vergeben. Einvernehmlich passierten fünf neue Initiativen das Gremium, dem insgesamt zwölf  Projektanträge mit unterschiedlichen Zielrichtungen vorlagen. Ein Projekt wurde mangels Nachhaltigkeit abgelehnt, sechs weitere aus unterschiedlichen Gründen – meist waren noch weitere Fragen abzuklären – zunächst zurückgestellt. Berücksichtigt werden in dieser Verteilungsrunde der Kanurennsportverein WSV Harle, der Kreislandfrauenverband Wittmund, der Landwirtschaftliche Hauptverein (LHV) für Ostfriesland, die Gemeinde Friedeburg und der TuS Strudden. Insgesamt werden damit Fördergelder in der Höhe von zusammen rund 144.000 Euro freigegeben. Im Einzelnen: - Der WSV Harle will seine Mitgliederwerbung verstärken und gezielt Zugereiste, speziell Migrantenkinder, ansprechen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten. Der Verein erhält einen Zuschuss von rund 5750 Euro für die Anschaffung von Booten. - Der TuS Strudden hat ebenfalls die Neubürger in den Fokus genommen und will sie als Jung-Fußballer, Betreuer und Greenkeeper ins Vereinsleben integrieren. Der Verein schafft dafür so einiges an, investiert und erhält dafür einen Zuschuss in Höhe von 21.500 Euro. - Die Gemeinde Friedeburg wird künftig zur Stärkung der Ortschaften ein mobiles Beratungs- und Bürgerbüro anbieten und auf die Dörfer fahren, um speziell älteren Mitmenschen, aber gerade auch Migranten, Angebote zu machen. Dafür wird eigens ein gebrauchtes Fahrzeug angeschafft, das dafür  entsprechend ausgerüstet wird. Der Zuschuss – über drei Jahre – liegt bei insgesamt etwa 47.300 Euro. - „Koch mit“ ist der innovative Projektantrag des Kreislandfrauenverbandes Wittmund überschrieben. Entstehen wird ein umfassendes Programm mit einem mehrsprachigen Kochbuch (deutsch-englisch-arabisch) sowie Kochkursen für Migranten, die für weitere berufliche Ausbildungen und Tätigkeiten in diesem Bereich interessiert werden sollen. Gefördert wird das Projekt mit einem Zuschuss von rund 36.000 Euro, verteilt auf drei Jahre. - 80.000 Euro erhält der Landwirtschaftliche Hauptverein (LHV) für sein Projekt „Landwirtschaft regio-nah“. Ein Berater mit einem Infomobil wird Migranten und Flüchtlinge aufsuchen, um sie mit einem Angebot für Schulungen und Schnuppertage für Kurzpraktika in landwirtschaftlichen Betrieben zu gewinnen. Wer noch gute Ideen im Sinne von „Land(auf)schwung“ hat und bei der dritten Fördertranche im Herbst 2016 dabei sein will, der kann seine Ideen und Projektskizzen mit dem Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. besprechen. Dort läuft die Beratung durch Frank Happe und Mitarbeiter. Abgabeschluss der Projektanträge für die nächste Zuschuss-Vergaberunde im nächsten Entscheidungsgremium für „Land(auf)schwung“ ist der 22. August. Für die dritte Fördertranche stehen für förderfähige Projekte – die Kriterien dafür sind klar definiert und werden strikt beachtet - noch rund 248.000 Euro zur Verfügung. Zum Hintergrund: Das Entscheidungsgremium von „Land(auf)schwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch  die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind alle wesentlichen Informationen um das Bundesmodellprogramm sowie sämtliche Erreichbarkeiten hinterlegt.

 Entscheidungsgremium tagt

Das Entscheidungsgremium für "Land(auf)schwung" kommt am 18. April 2016 im 19 Uhr in der Wittmunder "Residenz" zusammen, um über die weitere Mittelvergabe zu entscheiden. Es geht dabei um die unterschiedlichen Projekt-Anträge zur 2. Fördertranche, die mit Finanzmitteln ausgestattet werden sollen.

Annahmeschluss für Projekte der zweiten Fördertranche ist der 18. März 2016

lkw Wittmund. Rund 380.000 Euro sind in diesem Jahr noch für Projekte im Zuge des 2015 angelaufenen Bundesprogramms „Land(auf)schwung“ zu vergeben. Darauf weist jetzt Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. hin, der im Zuge des Projekts als Entwicklungsagentur fungiert. Happe berät und arbeitet anhand eingereichter Projekt-Steckbriefe die Förderanträge zusammen mit den Antragstellern aus. In einer ersten Tranche kamen im vergangenen Jahr sieben Projektanträge mit einem Fördervolumen von knappe 370.000 Euro zum Zuge. Für dieses Jahr stehen noch rund 380.000 Euro an Fördergeldern bereit. „Das Interesse ist groß. Rund ein knappes Dutzend Projektideen werden gerade intensiv diskutiert“, sagt er. Aber die Zeit drängt, und es wird auch nicht mehr großartig geklingelt: Am 18. März müssen die nächsten Projektanträge beim Wirtschaftsförderkreis eingegangen sein, damit im April das Entscheidungsgremium gut vorbereitet die Auswahl für die weiteren förderfähigen Projekte treffen kann. Projektskizzen reichen dann nicht mehr aus, die Anträge müssten schon „entscheidungsreif sein“, darauf weist auch Landkreis-Mitarbeiterin Karin Garlichs hin, die innerhalb der Kernverwaltung des Kreises die Bescheiderteilung abwickelt und das Finanzmanagement übernommen hat, damit die positiv beschiedenen Projektanträge auch ins Laufen kommen.

Wer jetzt nicht zum Zuge kommt, kann allerdings im Herbst seine Anträge noch einmal einreichen, dann tritt das Entscheidungsgremium voraussichtlich das nächste Mal zusammen, um die Projektanträge zu sichten und – je nach Qualität – passieren zu lassen.

Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland  e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind auch die wesentlichen Dokumente und alle Erreichbarkeiten der Ansprechpartner für den Programmzeitraum hinterlegt.

Insgesamt stehen über drei Jahre, so lange ist das im Sommer 2015 gestartete Projekt „Land(auf)schwung“ angelegt, Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro – verteilt auf den Förderzeitraum – zur Verfügung.

„Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung“, mit diesem Titel und Ansatz war die Bewerbung des Landkreises Wittmund im Frühjahr 2015 an den Start gegangen – und zwar erfolgreich. Als einzige Gebietskörperschaft Niedersachsens fanden die Wittmunder im Modellprojekt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft einen „Stammplatz“.

Happe lobt ebenso wie der Wittmunder Landrat Matthias Köring die „erstaunliche Vielfalt der Ideen, die hier entwickelt werden“. Es könne nicht quer genug gedacht werden, Impulse dazu gebe man gern, so heißt es.  

 

Modellvorhaben „Land(auf)schwung“ ist 2015 im Landkreis Wittmund erfolgreich gestartet

Sechs Projekte am Start

Rückblick: Im Juli diesen Jahres erhielt der Landkreis Wittmund als einziger Landkreis in Niedersachsen den Zuschlag für das Bundesprogramm „Landaufschwung“. Die Fördersumme, bewilligt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, beträgt in den Jahren 2015 bis 2018 insgesamt 1,5 Mill. Euro. Im Einzelnen: Zur Verfügung stehen im Jahr 2015 Mittel in Höhe von 250.000 Euro. Für das Jahr 2016 stehen Mittel in Höhe von 500.000 Euro bereit, für 2017 ebenso und im Jahr 2018 noch einmal 250.000 Euro Fördersumme.

Das zentrale Thema, mit dem sich der Landkreis beworben hatte, lautet „Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung“. Wie wichtig gerade dieses Thema im Laufe des Jahres werden sollte, hat sich inzwischen aufgrund des großen Flüchtlingsstromes gezeigt.

Doch mit der Fördersumme allein war es nicht getan. Zunächst einmal mussten Strukturen aufgebaut werden, um die Mittel auch zweckentsprechend zu verteilen. So musste zunächst einmal eine Einrichtung gefunden werden, die als sogenannte „Entwicklungsagentur“ agiert, um die Anträge mit den jeweiligen Antragstellern entsprechend zu formulieren und auszuarbeiten. Dies gelang deshalb, weil Frank Happe mit seinem Team vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e. V. die Aufgabe der Entwicklungsagentur übertragen wurde.

Des weiteren musste beim Landkreis Wittmund die Aufgabe des sogenannten „Abwicklungspartners“ eingerichtet werden. Diese wird, nachdem Wilhelm Scherf die Angelegenheit von der Bewerbung bis zum Startschuss betreut hatte, nunmehr seit September von Karin Garlichs wahrgenommen, die diese Tätigkeit mit zusätzlichen Stunden neben ihrer Aufgabe als Gleichstellungsbeauftragte übernommen hat.

Daneben musste das berufene Entscheidungsgremium sowie die begleitenden Kompetenzgruppen gegründet und auf den Weg gebracht werden.

Nachdem die Strukturen für das Modellprojekt standen, haben die ersten zehn Anträge zunächst ein sogenanntes Scoring-Verfahren mit Punktesystem durchlaufen. Sie wurden dann in den Kompetenzgruppen vorgeprüft und anschließend an das Entscheidungsgremium zur abschließenden Entscheidung weitergegeben.

Das Entscheidungsgremium hat erstmalig am 21.10.2015 getagt und über die Bewilligung der entsprechenden Anträge aus der ersten Fördertranche entschieden: Sieben Projekte wurden bewilligt, zwei Anträge wurden zurückgezogen und ein Projekt abgelehnt.

Zu den Finanzen: Nach Abzug der abgelehnten bzw. zurückgestellten Anträge wurden für das Jahr 2015 Zuschüsse in Höhe von 117.838,72 Euro aus den Mitteln für „Landaufschwung“ gewährt. Die Restsumme in Höhe von 132.161,28 Euro wurde auf Antrag des Landkreises in das Haushaltsjahr 2016 übertragen. Für das Jahr 2016 wurden insgesamt sogar schon Zuschüsse in Höhe von 249.365,32 Euro gewährt. Somit stehen im Jahr 2016 noch 382.795,96 Euro für neue Projekte zur Verfügung. Nachdem die ersten Projekte nun ihre Bescheide sowie die bewilligten Zuwendungen für 2015 erhalten haben , sind alle bereits erfolgreich gestartet.

So geht es weiter: Bereits jetzt ist es möglich, sich für die neue Fördertranche in 2016 mit einem geeigneten Projektantrag zu bewerben. Erst Anträge sind schon bei der Entwicklungsagentur eingegangen. Diese nimmt gerne weitere Anträge für 2016 entgegen. Die nächste Sitzung des Entscheidungsgremiums wird voraussichtlich im März 2016 stattfinden. Entsprechende Anträge sollten daher bis Mitte Februar gestellt werden.

Alle Vordrucke und Informationen sowie Ansprechpartner sind auch auf der Internetseite des Landkreises Aurich, www.landkreis-wittmund.de, unter dem Reiter Landaufschwung zu finden. Natürlich können Frank Happe beim Wirtschaftsförderkreis und Karin Garlichs in der Kreisverwaltung auch persönlich angesprochen werden. 

 

Entscheidungsgremium hat am 21. Oktober getagt

Entscheidungsgremium winkt erste Projekte für Bundesmodellprojekt „Land(auf)schwung“ durch/370.000 Euro an Fördermitteln für die ersten sechs Projekte im Kreisgebiet fest zugesagt

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das Bundesmodellprojekt „Land(auf)schwung“ im Landkreis Wittmund hat in der vergangenen Woche getagt und sechs Projekte ausgewählt, die in der ersten Fördertranche zum Zuge kommen. Dafür werden in diesem und im kommenden Jahr insgesamt Fördergelder in Höhe von rund 370.000 Euro (250.000 Euro davon fließen in 2015) aufgewendet. Die Bewilligungsbescheide für die öffentlichen Förderungen aus diesem Programm werden derzeit an die Antragsteller verschickt. Zum Zuge kommen diese Projekte:

  1. Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Wittmund bekommt in diesem und nächsten Jahr rund 36.000 Euro für die Einrichtung einer Kooperations- und Kontaktbörse, die mit Blick auf die Integration von Migranten alle relevanten Gruppen und Angebote vernetzen will.

  2. Die Dorfgemeinschaft in Buttforde (Bürgerverein) erhält – über zwei Jahre verteilt – 80.000 Euro als Zuschuss für den Ausbau des Dorfgemeinschaftshauses zu einer multikulturellen Begegnungsstätte, die auch Migranten nutzen können. Die Entscheidung wurde unter dem Vorbehalt getroffen, dass der Stadtrat einer derartigen Nutzung dieser stadteigenen Immobilie zustimmt.

  3. Die Wittmunder Kreishandwerkerschaft erhält in 2015 und 2016 insgesamt rund 71.400 Euro für das Arbeitsmarkt-Projekt „Integration durch Kompetenzfeststellung“.

  4. Für das Projekt „Sportcamp“ erhält der Verein JFV Harlingerland in 2015 und 2016 zusammen 12.000 Euro. Hier geht es um das Thema Integration durch gemeinsame Sportangebote.

  5. Der Verein „Fremde brauchen Freunde e.V.“ erhält eine Zuwendung in Höhe von rund 21.500 Euro für sein „Mitfahrsystem“, was er künftig anbieten wird. Hier geht es um unentgeltliche Beförderungsangebote für Migranten und Bürger des Landkreises auf dem platten Lande, die sich kein Taxi leisten können.

  6. Für das Projekt „Wurzelwerk“, ein Angebot in der Umwelterziehung, werden über zwei Jahre (2015/16) rund 44.000 Euro an die Arbeitsgemeinschaft WaldRanger in Kooperation mit der Stiftung „Zukunft Wald“ ausgeschüttet. Bei „Wurzelwerk“ sollen Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien und von Einheimischen gemeinsam Grün-Einsätze in Natur und Garten planen und durchführen.

Bei einigen Projektvorschlägen, die eingereicht worden sind, gibt es noch Klärungsbedarf. Sie könnten später zum Zuge kommen. Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland (Entwicklungsagentur für „Land(auf)schwung“) sowie die zuständige Sachbearbeiterin Karin Garlichs (Abwicklungsagentur des Landkreises) von der Kreisverwaltung weisen ferner darauf hin, dass im Zuge des Modellprojekts für die nächste Fördertranche Projektvorschläge willkommen sind. Insgesamt stehen über drei Jahre, so lange ist das im Sommer gestartete Projekt „Land(auf)schwung“ angelegt, Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro – verteilt auf den Förderzeitraum – zur Verfügung.

Für das kommende Jahr 2016 sind vom Entscheidungsgremium, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Landkreis, noch rund 380.000 Euro an Fördermitteln zu vergeben.

Zur weiteren Information: Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. (als zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind auch die wesentlichen Dokumente und alle Erreichbarkeiten der Ansprechpartner für den Programmzeitraum hinterlegt.







 Entscheidungsgremium von „Land(auf)schwung“ tritt erstmals am Mittwoch, 21. Oktober, zur Beschlussfassung zusammen

Die erste Tranche soll auf den Weg gebracht werden

lkw Wittmund. Jetzt geht es um die Wurst: Die erste Tranche der für das Bundesprogramm „Land(auf)schwung“ gemeldeten Projekte muss sich in Kürze dem Entscheidungsgremium, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Landkreis, stellen. Es geht um Zuschüsse in Höhe von 250.000 Euro, die aufgeteilt werden sollen. Die Förderquote beträgt bis zu 80 Prozent. Am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, kommt das Gremium in Wittmund hinter verschlossenen Türen zusammen.

Insgesamt acht Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Wirtschaft, Umweltbildung etc. stehen dann auf dem Prüfstand. Sie alle hatten sich im Rahmen des Bundesprogramms, das insbesondere die Integration von Migranten im ländlichen Raum in den Blick nimmt, um Zuschüsse für ihre konkreten Projekte beworben. Das Interesse an dem neuen Programm, das bis 2018 läuft, ist groß. Viele Antragsteller haben erkannt, dass die Einbindung des Integrationsgedankens in ihre Projektplanung helfen, lang gehegte Wünsche und Ideen zu realisieren. Insgesamt stehen für drei Jahre 1,5 Millionen Euro bereit.

Das Entscheidungsgremium hat jetzt das letzte Wort und muss eine Projektauswahl treffen, damit die ersten Fördergelder noch in diesem Jahr abgerufen werden können. Der Plan ist ehrgeizig, das Verfahren fordernd - denn erst Mitte des Jahres hatte die Kreisverwaltung sich bei dem aufwändigen Bewerbungsverfahren für „Land(auf)schwung“ durchgesetzt.

Der Landkreis als einziger Vertreter Niedersachsens in dieser Förderkulisse ist gut dabei, wie ein Treffen aller bundesdeutschen Projektkoordinatoren jüngst in Willebadessen zeigte.

Wer es in diesem Jahr mit seinem Projekt noch nicht rechtzeitig an den Start geschafft hat, muss sich übrigens nicht grämen. Im Januar beginnt der neue Projektzeitraum – und für 2016 stehen erneut Fördergelder in Höhe von 500.000 Euro bereit. Wittmunds Landrat Matthias Köring rät allen, die noch zündende Projektideen im Sinne des Bundesprogramms „Land(auf)schwung“ haben, diese zu skizzieren und dann auch die Anträge zu stellen. Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland (als zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund.

Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind auch die wesentlichen Dokumente und alle Erreichbarkeiten der Ansprechpartner für den Programmzeitraum hinterlegt.

2. Informationsabend Land(auf)schwung - Donnerstag, 16. Juli 2015

Rund 80 Zuhörer bei zweiter Info-Veranstaltung mit weiteren Details zum Antragsverfahren

lkw Wittmund. Rund 80 Zuhörer fanden am Mittwochabend den Weg zur zweiten Informationsveranstaltung des Landkreises  Wittmund sowie des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland e.V. zum Bundesprogramm Land(auf)schwung, für das der Landkreis den Zuschlag bekommen hatte (wie berichtet). Nachdem Landrat Matthias Köring die Gäste  begrüßt hatte, erläuterte Dieter Meyer, der Inhaber des begleitenden Fachbüros Mcon (Oldenburg) den Rahmen und die Zielrichtung des Wittmunder Ansatzes. Der lautet: „Migration als Schlüssel zur Regionalentwicklung“. Wie Köring und Meyer deutlich machten, sind jetzt kreative Ideen aus dem Landkreis gefragt, um dies in den nächsten drei Jahren auchin die Tat umzusetzen. Eine Reihe möglicher Beispiele für förderfähige Projekte wurden genannt und zum Teil diskutiert. Für den Landkreis Wittmund geht es dabei darum, das wurde betont, die Bürger im Kreisgebiet anzuregen und dabei zu unterstützen, mit ihren Projekten auf Migranten zuzugehen und zum Bleiben zu bewegen – „zu unser aller Wohl“, wie herausgestellt wurde. Es geht dabei um die Grundversorgung in den Dörfern des Kreises, um das soziale Miteinander aber auch neue Mobilitätsangebote und den Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge – der Rahmen ist vom Bund und Landkreis sehr weit gesteckt worden, wie Köring verdeutlichte.

Ein lokales Entscheidungsgremium, das mehrfach im Projektzeitraum tagt, hat 1,5 Millionen Euro für die Förderung eingereichter Projekte zur Verfügung, verteilt über drei Jahre. Der Fördersatz für privat-gemeinnützige und öffentliche Antragsteller – der Landkreis selbst ist als Abwicklungspartner nicht antragsberechtigt – liegt bei 80 Prozent, der für gewerbliche Antragsteller bei 50 Prozent, die Zuschuss-Summe zwischen 2.500 Euro und 80.000 Euro.

Dem eigentlichen Projektantrag geht ein Projektsteckbrief voraus, zu dem der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. als Träger der Entwicklungsagentur für das Modellprojekt ab dem 1.September mit der Beratung startet. Erster Antragsstichtag ist der 15. September. Mitte Oktober wird das Entscheidungsgremium  anhand eines Punktesystems die ersten Anträge aussuchen und Mittel bewilligen.

Die Entwicklungsagentur

Die Entwicklungsagentur ist beim Wirtschaftsförderkreis zu erreichen: Frank Happe, Osterstraße 1, 26409 Wittmund; Telefon: 04462-5031/Fax: 04462/6628; Email: info@wirtschaftsfoerderkreis.de 

Die Präsentation

Die Präsentation des Abends ist unter dem Link am Ende dieser Mitteilung zu finden. Ein umfassend informierender Internetauftritt der Kreisverwaltung zum Thema Land(auf)schwung ist derzeit in Vorbereitung. >>mehr anzeigen ...

 Vertragsunterzeichnung am 8. Juli in Berlin - Freitag, 26. Juni 2015

Erfolgreiche Bewerbung für Projekt Land(auf)schwung des Bundeslandwirtschaftsministeriums – Nach Vertragsunterzeichnung folgt im Juli eine öffentliche Informationsveranstaltung

lkw Wittmund/Berlin. Am 8. Juli wird der Wittmunder Landrat Matthias Köring nach Berlin ins Bundeslandwirtschaftsministerium reisen und dort auf Bundes-Agrarminister Christian Schmidt (CSU) treffen. Der Minister wird ihm dort offiziell gratulieren, denn der Landkreis Wittmund ist nun drei Jahre lang – bis Mitte 2018 – offiziell bundesweit eine von 13 Förderregionen im Zuge des Programms „Land(auf)schwung“ – übrigens als einziger Bewerber aus Niedersachsen. Die Wittmunder hatten sich, unterstützt durch das Oldenburger Büro MCON, erfolgreich beteiligt und erhalten nun 1,5 Millionen Euro. Am gleichen Tag wird in Berlin dazu gemeinsam vom Landkreis Wittmund sowie vom Land Niedersachsen ein Entwicklungsvertrag im Ministerium unterzeichnet.

Für Landrat Matthias Köring ist es mehr als erfreulich, dass sich der Landkreis Wittmund mit seiner Bewerbung bei der Wettbewerbs-Jury durchgesetzt hat: „Jetzt haben wir endlich Geld, um bei der Integration von Flüchtlingen ganz neue Wege zu gehen. Ich bin gespannt, welche Vorschläge aus Vereinen und Verbänden, aber auch von Kommunen und Einzelpersonen auf uns zukommen“. Jetzt gelte es für die Beteiligten, die Ärmel aufzukrempeln und die Ablauforganisation für das Modellvorhaben in Schwung zu bringen.

Sein besonderer Dank, sagt Köring,  gilt den örtlichen Abgeordneten, die die Wittmunder Bewerbung nach Kräften unterstützt haben. Insbesondere Schirmherrin Doris Schröder-Köpf, die sich laut Köring über die erfolgreiche Bewerbung der Wittmunder sehr gefreut hat, gebühre der Dank des Landkreises. Die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, die auch für die SPD im Niedersächsischen Landtag in Hannover sitzt, habe zugesagt, sich regelmäßig über den Stand der Wittmunder Projekte vor Ort zu informieren.

 

Zum Projektablauf: Der gesamte Prozess inklusive der Projektauswahl und Budgetverwaltung wird durch eine sogenannte „Regionale Partnerschaft“ im Kreis gestaltet und gesteuert. Das feste Netzwerk regionaler Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung wird bei regelmäßigen Treffen über die nächsten Schritte im regionalen Entwicklungsprozess und die Förderung von Projekten entscheiden. Inhaltliche und organisatorische Unterstützung erhält das Gremium durch die sogenannte „Regionale Entwicklungsagentur“, die beim Wirtschaftsförderkreis Harlingerland eingerichtet wird sowie den Landkreis Wittmund, der als „Abwicklungsstelle“ fungiert. Für die nahe Zukunft ist – noch vor der Sommerpause – eine öffentliche Veranstaltung geplant, bei der das Modell „Land(auf)schwung“ in allen Facetten noch einmal der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Der Kreis wird rechtzeitig dazu einladen. 

 

 

 

"Land(auf)schwung". Bewerbung auf Kurs - Freitag, 8. Mai 2015

Landkreis Wittmund weiter auf Kurs bei der Bewerbung für das Bundes-Modellprojekt „Land(auf)schwung“

Bei einem internen Treffen mit lokalen und regionalen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und öffentlichem Leben hat der Landkreis Wittmund am Montag weiter Kurs auf die erfolgreiche Teilnahme am Bundes-Modellprojekt „Land(auf)schwung“ genommen.

Bei dem Treffen hat das mit der Begleitung und Konzepterstellung beauftragte Oldenburger Büro MCON im Saal der Residenz den Stand des Antragsverfahrens und den strategischen Ansatz erläutert und Fragen aus dem Publikum dazu beantwortet.

Zudem haben sich am Montag die regionalen Partner des Projektes zusammengefunden um zu dokumentieren, dass es im Wittmunder Kreisgebiet ein arbeitsfähiges Netzwerk gibt, das die Entwicklungsprozesse mit externer Hilfe steuern, auswählen und durchführen kann.

Insgesamt geht es bei dem Projekt, um das sich der Landkreis Wittmund als Abwicklungspartner bemüht, um Fördermittel in der Höhe von 1,2 bis 1,5 Millionen Euro, die ab Mitte 2015 über drei Jahre in künftige Projekte im Kreisgebiet fließen könnten.

Der Landkreis liegt mit seiner Bewerbung gut in der Zeit: Bis zum 29. Mai muss sie beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Berlin vorliegen.

Dort tritt dann im Juni eine national besetzte Jury zusammen und wählt aus 39 ländlich geprägten Landkreisen Deutschlands diejenigen aus, deren Konzepte der Regionalentwicklung überzeugen. Die dreijährige Förderphase startet im Juli 2015. Aus Niedersachsen haben – neben dem Landkreis Wittmund - auch Osterode (Harz) und Lüchow-Dannenberg gute Chancen auf eine Berücksichtigung und zusätzliche Fördermittel.

Die Qualifizierungsphase des mehrstufigen Projektes ist mit dem Treffen am Montag offiziell abgeschlossen worden. Etwa 60 Teilnehmer waren zu dem Treffen gekommen.

 
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