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Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Wittmund


Niedersachsen verfügt mit dem System der Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) über eine bundesweit einzigartige Einsatz- und Reservestruktur für Großschadenslagen. Diese Struktur wurde nach den Erfahrungen der Wald- und Heidebrände im Jahre 1975 aufgebaut und mit den Erkenntnissen aus diversen Großereignissen in den 90er Jahren im Jahre 2003 modernisiert. Die Erkenntnisse des Elbe-Hochwassers im Jahre 2002 haben die Notwendigkeit dieses Schrittes unterstrichen.

Jeder Landkreis stellt gekaderte, d.h. nach Einsatzkräften und -mitteln festgelegte Einheiten auf, die als taktische Verbände insgesamt alarmiert und eingesetzt werden können. Auf diese Weise sind landesweit ca. 80 Kreisfeuerwehrbereitschaften organisiert, die neben dem Grossgerät jeweils über 100 bis 120 Feuerwehrmitglieder verfügen. Im Jahre 2002 sind die KFB den gewandelten Einsatzanforderungen angepasst worden. Ihre Untergliederung in Fachzüge ermöglicht eine hohe Einsatzbreite. Sie verfügen jeweils über autarke Operationsfähigkeit in Führung und Logistik.

Mit dieser Organisationsstruktur können drei Fallunterscheidungen abgedeckt werden:

  • auf Kreisebene ist Vorsorge für den Fall der übergemeindlichen Hilfe innerhalb des eigenen Landkreises getroffen worden,
  • die Aufgabe der nachbarschaftlichen Hilfe kann erfüllt werden, ohne dass eigene Bereiche entblößt werden und
  • im Falle von Großschadensereignissen kann überregionale Hilfe geleistet werden; insbesondere für zeitintensive Einsätze stehen ausreichend Reserven zur Verfügung.





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