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PM Nr. 49/2019 zum Thema: Gelungener Auftakt der Vortragsreihe „Endlich Zeit für mich“ im Jobcenter - Montag, 12. August 2019

Vortrag: Thema psychische Widerstandkraft kam in der Kundschaft gut an

lkw Wittmund. Wie man an seiner psychischen Widerstandskraft arbeiten und schwierige Situationen bestehen kann, darum ging es am Dienstag zum Auftakt der mehrteiligen Jobcenter-Vortragsreihe „Endlich Zeit für mich“ zu Gesundheitsaspekten im Arbeitsleben.
Was ist Resilienz? Wie resilient bin ich? Wie kann ich daran arbeiten? Auf diese Fragen ging Referentin Claudia Hollander in ihrem 90minütigen Vortrag im Jobcenter Wittmund vor rund 60 Zuhörern ein. Der Auftakt zu einer Reihe von insgesamt fünf Vorträgen zu gesundheitlichen Themen trug den Titel „Resilienz - Raus aus der Stressfalle – Starke Strategien in schwierigen Zeiten“. Der Fachbegriff Resilienz meint die psychische Widerstandskraft des Menschen und beschreibt die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen. Claudia Hollander zitierte eingangs Luise Rinser mit der Feststellung „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll; man muss nur bereit und zuversichtlich sein“. Neben den allgemeinen Ausführungen skizzierte sie sieben Anwendungsfelder im Alltag: Mehr Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstregulierung, Verantwortung übernehmen, Beziehungskompetenz und Zukunftsgestaltung. Zwischendurch konnten die Zuhörer anhand eines Fragebogens einen Selbsttest machen, wie resilient sie denn sind. Jeder Teilnehmer erhielt zudem einen Stressball und ein paar Vorschläge, was man damit machen kann.
Am Ende der Veranstaltung stellte Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs fest, dass man mit einem solchen Vortrag in 90 Minuten sicher nicht die Welt verändern könne, aber man sich der eigenen Lebenssituation vielleicht etwas bewusster geworden sei und wertvolle Tipps für eine Verbesserung mit nach Hause nehme.
Die Vortragsreihe erfolgt im Rahmen eines Modellprojektes zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung, das federführend
durch Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (Hannover) durchgeführt wird. Mit eingebunden sind neben dem Jobcenter auch das Gesundheitsamt des Landkreises sowie die AOK und die DAK. Im Frühjahr war im Jobcenter schon ein Gesundheitstag durchgeführt worden, an dem sich jetzt die Vorträge zu gesundheitlichen Themen anschließen.
Weitere Vorträge, jeweils um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund, sind terminiert:
3. September: Pflegende Angehörige: Leistungen, Zuschüsse, Aufgaben
4. Oktober: Ernährungsumstellung leicht gemacht - kleine Schritte, große Wirkung
5. November: Krankheitszeit – Winterzeit
3. Dezember: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 
PM Nr. 47/2019 zum Thema Integration Geflüchteter im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. August 2019

Mitmach-Aufruf: Aktion „Integration läuft“ startet im September

Jetzt teilnehmen und gesund in den Herbst starten

lkw Wittmund. Laufen – Begegung - Zusammenwachsen: Im September 2019 – nur wenige Wochen vor dem Beginn der inzwischen
3. Interkulturellen Woche (IKW) – startet die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe gemeinsam mit dem Kreissportbund Wittmund e.V.  die Initiative „Integration läuft“, da bekanntlich gerade auch das gemeinsame Laufen die Menschen verbindet.

Zu dieser neuen Aktion mit Bekenntnischarakter sind alle Bürgerinnen und Bürger aus dem  Landkreis Wittmund während des 21. Wittmunder Klinkerlaufes  herzlich eingeladen. Dieser Lauf findet am Sonnabend, den 7.9.2019, um 14 Uhr bei der Sporthalle der Berufsbildenden Schule in Wittmund statt. Alle, die an dieser Aktion in Verbindung mit dem Klinkerlauf teilnehmen möchten,  erhalten kostenlos ein T-Shirt mit dem Motto „Integration läuft“ und können auf diese Weise beim Lauf ihre Solidarität mit Neuzugewanderten zum Ausdruck bringen. Kleine Spenden für das T-Shirt sind jedoch ebenfalls willkommen. Der Erlös aus dieser Aktion wird später an lokale soziale Projekte gespendet.

Sie sind bisher noch nicht gelaufen? Auch das ist kein Problem, denn die Kreisverwaltung und der Kreissportbund helfen beim Start.  Dazu wird für die Teilnehmenden am 16.08.2019  und am 23.08.2019 um jeweils 17 Uhr ein gemeinsames Lauftraining mit vielen nützlichen Tipps zum Laufstart organisiert. Beide Termine sind jeweils frei wählbar und kostenlos.

Ziel der Aktion ist es, ein weiteres deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander im Kreisgebiet zu setzen und das Verständnis füreinander zu fördern. Menschen aller Kulturen und Nationen, die im Landkreis Wittmund leben, sollen so zusammengebracht werden. Es werden gezielt Begegnungen initiiert, damit das Motto der Interkulturellen Woche „Zusammen leben - zusammen wachsen“ mit Leben erfüllt wird. Radikalisierungstendenzen in der deutschen Gesellschaft und insbesondere rechtsextremen Denkansätzen soll so gezielt mit sportlichen und friedlichen Mitteln begegnet werden.
„Wir freuen uns darauf, möglichst viele Läufer bei unserer Aktion begrüßen zu dürfen“, hoffen die Organisatoren. Wer also Spaß am Laufen hat und (gerne auch im Team) die neue Initiative unterstützen möchte, meldet sich bei Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, oder via E-Mail unter nadja.pfister@lk.wittmund.de .

Anmeldungen für den kostenlosen Lauftreff sind ebenfalls an Nadja Pfister zu richten, der Durchführungsort wird daraufhin mitgeteilt. Anmeldeschluss für die T-Shirt-Aktion ist der 4. September 2019. Grundsätzlich können die Teilnehmer alleine oder im Team laufen oder auch walken und dabei verschiedene der angebotenen Streckenlängen bewältigen. Strecke und Laufform können somit frei (aus)gewählt werden. Die Anmeldung zum Klinkerlauf, sowie die Entrichtung der Startgebühr erfolgt durch die Teilnehmenden selbst, bei Unterstützungswünschen helfen die Organisatoren jedoch gerne weiter.

Weitere Infos über den 21.Wittmunder Klinkerlauf, sowie die Lauf-Anmeldung können auf der Webseite vom MTV Wittmund e.V. unter www.mtv-wittmund.de eingesehen werden. Alle Anmeldeformalitäten zum Lauf werden direkt über den MTV organisiert. Anmeldeschluss für den Klinkerlauf ist der 5. September 2019.

 
PM Nr. 48/2019 zum Thema öffentliche Ordnung – Beobachtung als konkreter Anlass für offizielle Warnu - Dienstag, 6. August 2019

Hinweis an Drohnenbesitzer: Abstand halten - Flugverkehr beim Hubschrauberlandeplatz am Krankenhaus nicht gefährden

lkw Wittmund. Die Kreisverwaltung warnt vor den möglichen Folgen gefährlicher Drohnenaufstiege im Stadtgebiet von Wittmund, insbesondere in der Nähe des Krankenhauses. Am 24. Juli dieses Jahres hat ein Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Wittmund um ca. 10.10 Uhr wahrgenommen, dass eine unbemannte Drohne direkt über das Kreiskrankenhaus Wittmund flog. Die Drohne kam aus Richtung Innenstadt, flog über das Krankenhaus hinweg und bewegte sich dann in Richtung Altenwohnanlage und Regionale Leitstelle. Ein „Pilot“ bzw. Lenker der Drohne wurde nicht gesehen und konnte entsprechend auch nicht zur Rede gestellt werden. Die Kreisverwaltung weist anlässlich dieser Beobachtung darauf hin, dass  insbesondere durch den Überflug über den nahen Landplatz für den Rettungshubschrauber, der häufig das Wittmunder Krankenhaus anfliegt, eine erhebliche Gefahr für den reibungslosen Flugbetrieb gesehen wird.

Deshalb weist der Landkreis darauf hin, dass gemäß § 21b Abs. 1 Nr. 11 der Luftverkehrs-Ordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1617) geändert worden ist, der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von der Begrenzung von Krankenhäusern grundsätzlich verboten ist. Dem Kreis geht es darum, mit dieser öffentlichen Warnung anlässlich des geschildeten Vorfalls möglichen Gefahren für die Rettungshubschrauber vorzubeugen.

 
PM Nr. 46/2019 zum Thema Bauangelegenheit in Wittmund – hier: aktuelle Gerichtsentscheidung - Dienstag, 6. August 2019

OVG bestätigt Baugenehmigung –Nachbarklage eines Ehepaars in beiden Instanzen abgewiesen

lkw Wittmund.  Mit einer Nachbarklage ist ein Wittmunder Ehepaar jetzt vor Gericht gescheitert. Die Eheleute hatten sich gegen eine aus ihrer Sicht zu massive Bebauung auf dem angrenzenden Grundstück in der Wittmunder Innenstadt gewehrt. Beide Gerichte, sowohl das Verwaltungsgericht in Oldenburg als auch das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg als nächsthöhere Instanz, bestätigten die vom Landkreis Wittmund erteilte Baugenehmigung.
Grundlage für die bereits im Jahr 2016 erteilte Baugenehmigung für ein Mehrparteienhaus war ein bereits älterer Bebauungsplan der Stadt Wittmund. Dieser ließ eine zweigeschossige Bebauung des in Innenstadt-Lage befindlichen Grundstückes zu. Zuvor hatte sich hier nur eine Wiese befunden. Mit dem Bau eines Mehrfamilien-Wohnhauses, das dort entstanden ist, sahen sich die Nachbarn in ihren Rechten verletzt und gingen vor das Verwaltungsgericht. Darüber wurde mehrfach in der örtlichen Presse berichtet.
Bereits im vergangenen Jahr fand die erste Verhandlung beim Verwaltungsgericht in Oldenburg statt. Hierbei ging es um die vom Landkreis Wittmund erteilte Baugenehmigung. Das Gericht stellte fest, dass das genehmigte Wohngebäude nicht rücksichtslos sei. Vielmehr würden die von der Stadt Wittmund im Bebauungsplan vorgegebenen Höchstmaße eingehalten. Auch die mit der Schaffung der Wohnungen ermöglichte Einsicht auf das benachbarte Grundstück der Kläger sei zumutbar.
Weil die Berufung nicht zugelassen worden war, wurde daraufhin von den Nachbarn ein entsprechender Zulassungsantrag bei der nächsthöheren Instanz, dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg, gestellt. Nach Prüfung kam das Obergericht jetzt zu dem Ergebnis, dass keine ernsthaften Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Oldenburger Entscheidung bestünden. Der Zulassungsantrag wurde daher zurückgewiesen. Weitere Rechtsmittel stehen den klagenden Nachbarn in dieser Sache damit nicht mehr zur Verfügung.
Wie die Kreisverwaltung Wittmund in einer Stellungnahme mitteilt, steht dieser Fall exemplarisch für die Konflikte bei einer städtebaulich gewollten Verdichtung von Innenstadtlagen. Ausdrücklicher Wille des Gesetzgebers sei es, den Flächenverbrauch für Neubebauung zu verringern. Gleichzeitig gebe es aber eine starke Nachfrage nach Wohnraum – auch im Harlingerland. Folglich würden derzeit auch viele Mehrfamilien-Wohnhäuser in den bebauten Bereichen verwirklicht. Für die Alt-Anwohner sei das mit Einschränkungen ihres gewohnten Umfeldes verbunden. Der Kreis weist deshalb darauf hin, dass das Bauamt bei seiner Prüfung von Bauanträgen die Nachbarrechte stets im Auge hat. Jedoch komme der Behörde bezüglich des Interessenausgleichs keine wie auch immer geartete Vermittlungsfunktion zu: „Entscheidend ist der rechtliche Rahmen, auf dieser Basis wird in der Verwaltung über Bauanträge entschieden.“ Und so, das hätten die Gerichte bestätigt, sei eben auch in dem beschriebenen Fall verfahren worden.

 
PM Nr. 44/2019 zum Thema Landschaftsschutzgebiet 25 II „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und - Freitag, 2. August 2019

Landschaftsschutzgebietsverordnung:
Kläger beantragt Zulassung der Revision

lkw Wittmund. Der Rechtsstreit um das Landschaftsschutzgebiet 25 II „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und Esens im Bereich Bensersiel, Samtgemeinde Esens, Landkreis Wittmund“ (LSG 25 II) ist mit dem Urteil vom 21. Mai dieses Jahres noch nicht beendet. Das im Jahr 2016 ausgewiesene LSG 25 II umfasst den 2015 an die Europäische Kommission nachgemeldeten Bereich des EU-Vogelschutzgebiets 63. Eine Ausweisung als Schutzgebiet nach nationalem Recht ist verpflichtend und deshalb vom Landkreis Wittmund folgerichtig umgesetzt worden.
Nachdem das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit Urteil vom 21.05.2019 die Rechtmäßigkeit der Verordnung über das LSG 25 II bestätigte und eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen hat, wurde vom Kläger jüngst eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.  Wird der Beschwerde vom Oberverwaltungsgericht nicht abgeholfen, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht per Beschluss über die Zulassung der Revision. Das teilt die Wittmunder Kreisverwaltung mit.

 
PM Nr. 45/2019 zum Thema Start einer Vortragsreihe zum Thema Gesundheit im Jobcenter - Freitag, 2. August 2019

Treffpunkt Gesundheit im Jobcenter - Endlich Zeit für mich!

Ab kommendem Dienstag (6.8.19) monatliche Vorträge rund um das Thema Nummer eins

 lkw Wittmund. Dem Wittmunder Jobcenter liegt das Thema einer guten Gesundheit seiner Kundinnen und Kunden weiterhin sehr am Herzen. Nach dem am 20. März des Jahres mit viel Zuspruch durchgeführten ersten Gesundheitstag folgt nun eine fünfteilige Vortragsreihe zu Gesundheitsthemen. Los geht es im Jobcenter bereits am kommenden Dienstag (6.8.19) um 10 Uhr zum Thema Resilienz mit dem Vortrag von Claudia Hollander „Raus aus der Stressfalle – Starke Strategien in schwierigen Zeiten“. (Zur Erklärung: der Begriff Resilienz meint die psychische Widerstandskraft und beschreibt die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.)
Wissenschaftliche Studien belegen die fatalen Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit und der Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern. Wer nicht (ganz) gesund ist, ist eher auch arbeitslos und wer arbeitslos ist, der hat ein größeres Risiko krank zu werden. Hier setzt ein bundesweites Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung an. Durchführende Stelle ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LGVAFS) in Zusammenarbeit mit der AOK Die Gesundheitskasse und der DAK Gesundheit sowie dem Landkreis Wittmund mit seinem Jobcenter und dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung.
Ziel des Gesundheitstages im vergangenen Frühjahr war es, grundsätzlich das Interesse für gesundheitsförderliche und finanziell handhabbare Angebote und Aktionen zu wecken und so ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu schaffen. Die große Anzahl von beteiligter Institutionen, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen, und interessierten Besuchern machen Mut, an diesem Thema weiterzuarbeiten, so der Leiter des Jobcenters Hermann Garlichs. Er sagt: „Wir hoffen, dass die zunächst für die kommenden Monate geplanten fünf Vorträge auch gut angenommen werden.“ Diese Hoffnung haben auch der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Peter Elster, und Ilka-Marina Meyer, die zuständige Fachreferentin von der LGVAFS.
Die Termine der weiteren Vorträge:
- 3.9.19: Pflegende Angehörige: Leistungen & Zuschüsse, Aufgaben & Auszeiten
- 1.10.19: Ernährungsumstellung leicht gemacht: Kleine Schritte – große Wirkung
- 5.11.19: Winterzeit – Krankheitszeit: Das Gesundheitsamt Wittmund informiert
- 3.12.19: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 
PM Nr. 43/2019 - zum Thema Aus- und Weiterbildung beim Landkreis Wittmund - Mittwoch, 31. Juli 2019

Erfolgreiche Aus- und Weiterbildung beim Landkreis Wittmund

lkw Wittmund. Freude bei den Auszubildenden und Anwärtern des Landkreises Wittmund: Nach dreijährigem Vorbereitungsdienst haben  die beim Landkreis Wittmund ausgebildeten Kreisinspektor-Anwärter Marcel Oelrichs (Wittmund) und Jens Schult (Middels) ihr  Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, Hannover, beendet und die Bachelor-Prüfung im Studiengang Allgemeine Verwaltung erfolgreich abgelegt.  Ihnen wurde der akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.

 

Nach dreijähriger Ausbildung in der Kreisverwaltung haben  Jan Aumüller (Südbrookmerland)  sowie nach zweijähriger verkürzter Ausbildungszeit  André Schulz (Aurich) vor dem Prüfungsausschuss des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung Hannover in Aurich die Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellter erfolgreich abgelegt.

Jana Doyen (Wiesmoor) bestand vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer in Emden die Abschlussprüfung zur Fachinformatikerin, Fachrichtung Systemintegration.

 

Grund zur Freude haben auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises, die erfolgreich eine Weiterbildung absolviert haben:

 

Nach zweijährigem nebendienstlichen Lehrgangsbesuch an der Kreisvolkshochschule in Aurich haben die beim Landkreis Wittmund tätigen Verwaltungsangestellten  Melanie Betten (Friedeburg), Amke Brauer (Wittmund), Andrea Cassens (Esens) und Eike Reents (Dunum) die Angestelltenprüfung I erfolgreich abgelegt und sind jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungswirtin" bzw. "Verwaltungswirt"  zu führen.

 

Nach zweijährigem nebendienstlichen Lehrgangsbesuch am Nieders. Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Leer hat die beim Landkreis Wittmund tätige Verwaltungsfachangestellte Ilona Burmeister (Moorweg) die Angestelltenprüfung II erfolgreich abgelegt und ist jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungsfachwirtin" zu führen.

 

Nach zweijährigem nebendienstlichen Lehrgangsbesuch am Nieders. Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Oldenburg hat die beim Landkreis Wittmund tätige Verwaltungsfachangestellte Maike Daumann (Middels) die Angestelltenprüfung II erfolgreich abgelegt und ist jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungsfachwirtin" zu führen.

 

Alle Absolventen bleiben „an Bord“ und damit der Kreisverwaltung in den verschiedenen Ämtern erhalten.

 
PM Nr. 42/2019 - zum Thema Integration Geflüchteter im Landkreis Wittmund - Dienstag, 9. Juli 2019

Hier: Vorstellung des neuen Integrationskonzeptes

 

Gemeinsam gute Bedingungen für das Zusammenwachsen einer vielfältigen Gesellschaft im Kreisgebiet schaffen

lkw Wittmund. Die Zahl der zugewanderten Menschen mit Migrationshintergrund stieg  im Landkreis Wittmund  in den vergangenen Jahren in erster Linie aufgrund der globalen Flüchtlingskrise an.  Derzeit leben im Landkreis Wittmund ca. 2.700 Ausländer, viele davon haben einen Fluchthintergrund.  Der Landkreis Wittmund hat seit dem Jahr 2015 bis heute etwas über 1.000 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen. Das Hauptherkunftsland mit etwa einem Drittel dieser Personen ist Syrien. Um Antworten auf viele drängende Fragen zu finden, hat die Kreisverwaltung zusammen mit dem Büro IMAP im Jahr 2018 ein Integrationskonzept für den Landkreis mit strategischen Zielen und konkreten Maßnahmen auf identifizierten Handlungsfelder entwickelt. Daran haben sich auch viele Freiwillige und ehrenamtlich Tätige beteiligt. Entstanden ist ein Strategiepapier, das inzwischen politisch im Kreistag verabschiedet worden ist. Es geht darum, gemeinsam gute Bedingungen für das Zusammenwachsen einer vielfältigen Gesellschaft im Kreisgebiet zu schaffen.


Im Bereich kommunaler Integrationsprozesse, konkreter Projekte und einzelner integrativen Maßnahmen stehen durchführende Institutionen, Behörden, soziale Träger und Vereine vor einer Vielzahl von Aufgaben. Integration begreift sich als gesamt-gesellschaftlicher Ansatz, der eine bewusste konzeptionelle Gestaltung braucht. Es bedarf  eines Konzeptes, das Grundsätze der Integrationspolitik des Landkreises benennt sowie kurz, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen zur Integration Zugewanderter aufzeigt. Bereits im Jahr 2017 hat der Landkreis Wittmund durch den zuständigen Fachausschuss die Erarbeitung eines ganzheitlichen kommunalen Integrationskonzeptes beschlossen, später das anerkannte Büro IMAP (Düsseldorf) mit der Moderation und Durchführung beauftragt. In den Jahren 2018 und 2019 wurde dieses Vorhaben umgesetzt.

Im Dialog mit den hauptamtlichen Partnern, der Zivilgesellschaft und den Einwohnern des Landkreises ist in den vergangenen Monaten in einem breiten Beteiligungsprozess ein Konzept zur Integration und Partizipation für den Landkreis Wittmund entwickelt worden.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben den LK bei der Entwicklung des Konzepts unterstützt, indem sie beispielsweise über eine Online-Befragung ihre Gedanken und Vorschläge mit auf den Weg gegeben  und damit für viele neue Denkanstöße gesorgt haben. Unter Einbeziehung der haupt- und ehrenamtlichen Akteure und der unterschiedlichen lokalen Institutionen wurden Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen erarbeitet, um die Integration insgesamt voranzutreiben.  Die Handlungsstrategie zielt auf alle Zuwanderer-gruppen – Schutzsuchende, EU-Zuwanderer, Fachkräfte und diejenigen die hier schon lange leben – und sie umfasst die aktuellen Herausforderungen der Integration vor Ort. Die ersten Ergebnisse wurden der Politik und der Öffentlichkeit im Rahmen der Integrationskonferenz  im September 2018 und einer Sozialausschusssitzung im November 2018  bereits präsentiert. Im Dezember 2018 erfolgte nach Vorberatung und Erörterung in den Ausschüssen auf der Grundlage der vorliegenden Entwurfsfassung des Konzepts ein Kreistagsbeschluss über erste Umsetzungsmaßnahmen. Am 27 Juni 2019 beschloss der Kreistag das Integrationskonzept in der endgültigen Fassung.

Das vorliegende Konzept stellt den Rahmen für die Ausgestaltung der kommunalen Integrationspolitik  für die nächsten Jahre  dar. Die Umsetzung der oben beschriebenen Maßnahmen soll bis Jahr 2021 erfolgen. Einige Maßnahmen werden bereits im Jahr 2019 durchgeführt. Bei dem Gesamtprozess der Konzeptentwicklung hat das IMAP Institut aus Düsseldorf den Landkreis Wittmund von Beginn an fachlich unterstützt. Darüber hinaus wurde eine interne Steuerungsgruppe, bestehend aus den Vertretern der einzelnen Ämter, gebildet. Dieses Gremium hat die ganze Projektdurchführung begleitet und wichtige Entscheidungen bezüglich der Konzepterstellung getroffen. Die Arbeit der Steuerungsgruppe soll auf Nachhaltigkeit angelegt sein. Die Steuerungsgruppe hat zukünftig den Auftrag, das erarbeitete Handlungskonzept bei der Umsetzung der Integrationsarbeit zu begleiten und die Zielerreichung zu überprüfen. Das Handlungskonzept soll zukünftig kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die näheren Informationen und der aktuelle Stand  über die konkreten Maßnahmen können bei der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe erfragt werden. Auch mittels der örtlichen Presse und der anderen Medien möchte der Landkreis  zukünftig die Öffentlichkeit über die laufende Integrationsarbeit informieren.

Der Landkreis Wittmund  beabsichtigt, den partizipativen Prozess mit lokalen Akteuren der Integrationsarbeit und interessierten Bürgerinnen und Bürgern zukünftig  fortzusetzen und auch Migranten in diese  Diskussions- und Planungsprozesse zunehmend einzubeziehen.

Das Integrationskonzept kann auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wittmund.de abgerufen werden. Die gedruckten Exemplare   können  zudem über die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe (nadja.pfister@lk.wittmund.de ; Telefon 04462-861065) angefordert werden.

 
PM Nr. 41/2019 zum Thema Soziales - Montag, 8. Juli 2019

Erzielter Kompromiss zwischen Landkreis und Kommunen bei den Kita-Kosten hat politische Hürden genommen - Gemeinsame PM des Landkreises und der Kommunen

Neu gefasste Vereinbarung über Kita-Kosten wird für die nächsten drei Jahre (2020-2022) festgeschrieben

lkw Wittmund. Es war wieder ein Kraftakt, aber er war letztlich erfolgreich: Mit einem erzielten Kompromiss ist es dem Landkreis Wittmund und den kreisangehörigen Kommunen (Gemeinden und Samtgemeinden) gelungen, die Ende dieses Jahres auslaufende Vereinbarung zur Verteilung der Kita-Kosten für weitere drei Jahre zu verlängern. Alle politischen Gremien auf Kreis- und Gemeindeebene stimmten inzwischen der künftigen Vereinbarung „über die Wahrnehmung von Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe“, so der Titel,  zu.  Denn grundsätzlich ist es Aufgabe des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe – und damit des Landkreises – ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesstätten bereitzustellen. „Es hat sich aber seit jeher bewährt, dass diese Aufgabe vor Ort durch die Gemeinden wahrgenommen wird“, so Landrat Holger Heymann. Die Gemeinden hätten stets für eine qualitativ und quantitativ gute Versorgung im Bereich der Kindertagesstätten gesorgt. Alle Behördenleiter freuen sich, dass mit der jetzt abgeschlossenen Vereinbarung dieser erfolgreiche Weg gemeinsam fortgeführt werden kann.  Für den Zeitraum der Jahre von 2020 bis 2022 wurde jetzt vereinbart, dass der Kreis künftig zwei Drittel des in den Kommunalhaushalten ausgewiesenen Gesamtdefizits im Kita-Bereich übernimmt – und zwar auf der Grundlage einer genauen Istkosten-Abrechnung.

 

Für den Kreishaushalt macht dies in den nächsten Jahren jeweils jährlich einen zusätzlichen Aufwand von rund 2,5 Millionen Euro aus. Im Haushaltsjahr 2018 beliefen sich die Betriebskostenzuschüsse noch auf rund 2,7 Millionen Euro. Unterm Strich wird damit vom Kreis jährlich die Fünf-Millionen-Grenze überschritten. „Damit hat der Kreis in diesem Bereich sein finanzielles Engagement deutlich gesteigert“, wie Landrat Holger Heymann hervorhebt. Zu Recht hätten die Gemeinden auf Kita-Kosten verwiesen, die aus dem Ruder gelaufen sind und auf die Beitragsfreiheit, eine erhöhte Nachfrage und zusätzliche Aufgaben (wie Sprachförderung) als Ursachen für die Kostenexplosion.

 

Erstmals erklärte sich die Kreisverwaltung in den Verhandlungen der Kommunalspitzen auch bereit, sich an den Investitionen in die kommunalen Kindertagesstätten zu beteiligen. Das ist neu. Gewährt werden sollen Zuwendungen für neu geschaffene Betreuungsplätze. Diese bereits für das letzte Jahr der auslaufenden Vereinbarung geltende Regelung sichert den Gemeinden und Samtgemeinden eine Kreis-Förderung von maximal 10.000 Euro pro geschaffenem Platz und höchstens 30 Prozent der entstehenden Ausgaben.  Gefördert werden daneben aber auch Investitionsmaßnahmen für Ersatz- sowie Aus- und Umbauten, durch die keine neuen Plätze geschaffen werden. Diese Förderung beträgt maximal 5.000 Euro je Platz und ist ebenfalls auf höchstens 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben begrenzt.

 

Für den Landkreis bedeutet der Einstieg in die Investitionskostenförderung einen prognostizierten jährlichen Aufwand von 1,25 Millionen Euro. Der Landkreis wird die zugesagten Mittel über zusätzliche Kredite bereitstellen.

 

 
PM Nr. 40/2019 zum Thema Personalien bei der Kreisverwaltung Wittmund / Nachfolge Heike Horn - Donnerstag, 4. Juli 2019

Stelle der Geschäftsführung wird zum Wochenende überregional ausgeschrieben

lkw Wittmund/Jever. Die Landkreise Wittmund und Friesland suchen für die gemeinsame Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund  gGmbH (VHS) zum 1. November eine neue Geschäftsführung. Die interessante Stelle wird zum kommenden Wochenende überregional ausgeschrieben. Die mit der Entgeltgruppe 14 TVöD dotierte Leitungsposition wurde frei, weil die amtierende Geschäftsführerin Heike Horn zur neuen Bürgermeisterin von Langeoog gewählt worden ist und dort im Herbst ihr neues Amt als Nachfolgerin von Uwe Garrels antritt.
Möglichen Bewerbern bietet sich eine Leitungsstelle mit umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräumen in den Fachbereichen Volkshochschule, Musikschule sowie auf dem Gebiet der Arbeit und Qualifizierung. Die Gesellschaft unterhält Geschäftsstellen in Wittmund und Schortens und hat nahezu 90 Mitarbeiter.
Weitere Informationen sind ab dem Wochenende auch auf den Internetseiten der Landkreise www.friesland.de sowie www.landkreis-wittmund.de sowie der VHS zu finden.

 

 

 
PM Nr. 39/2019 zum Thema Infrastruktur/Verkehrsmaßnahmen - Dienstag, 2. Juli 2019

Kreisstraße 14 wird im Zuge des Radwegebaus für knapp zwei Wochen komplett gesperrt

lkw Wittmund. Der Bau des neuen Radweges an der K 14 zwischen Werdum und Altfunnixsiel schreitet gut voran. Im Zuge der Arbeiten – es geht um den Einbau der Schotterschicht entlang der Straße – ist jetzt allerdings die Vollsperrung des Straßenabschnitts von der Einmündung „Waterstraat“ (K 12) bis zur Straße „Funnixer Hörn“ geplant. Darauf weist die Kreisverwaltung Wittmund hin. Im Zeitraum vom 8. Juli bis zum 17. Juli 2019 ist die Straße für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Anlieger können die Baustelle im Schritt-Tempo passieren, Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

 
PM Nr. 38/2019 – zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund / Initialisierung von Präventionsketten - Dienstag, 2. Juli 2019

Auftaktveranstaltung beim Landkreis für Projekt zum gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule

lkw Wittmund. Im Sozialzentrum der Kreisverwaltung am Dohuser Weg in Wittmund haben sich in der vergangenen Woche Fachleute des Kreises und weitere Fachkräfte, die in unterschiedlichsten Bereichen des Kreisgebietes mit Kindern und Familien arbeiten, zur Auftaktveranstaltung für das Projekt Präventionsketten im Landkreis Wittmund getroffen. Landrat Holger Heymann eröffnete das Treffen, in dessen Mittelpunkt drei Fachvorträge standen. Im Fokus der Kreisverwaltung steht aktuell der Übergang von der KiTa in die Grundschule.

Dem Landkreis Wittmund war es seit jeher wichtig, den Bereich der präventiven Jugendhilfe zu stärken. Dieser Ansatz wird auch von der Kreispolitik einmütig unterstützt. Somit wurde die Verwaltung  beauftragt, sich am Interessenbekundungsverfahren für den Erhalt einer Förderung im Rahmen des Projektes „Präventionsketten in Niedersachsen – Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ bei der Landeskoordinierungsstelle zu beteiligen. Hier ist der Landkreis berücksichtigt worden. Das Projekt stellt eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Strukturen im Bereich der Prävention dar und soll zu einer besseren Vernetzung und Inanspruchnahme der vorhandenen Angebote beitragen.

Ziel des Projektes ist es, das gesunde und gelingende Aufwachsen für alle Kinder - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft - zu unterstützen. Insbesondere soll durch die Präventionsketten sichergestellt werden, dass Kinder, die unter benachteiligten Bedingungen aufwachsen, ebenfalls eine gleichberechtigte und faire Entwicklungs- und Teilhabechance bekommen.

Es zeigt sich in der täglichen Arbeit immer wieder, dass einige Eltern und Kinder an den entscheidenden Schnittstellen „Brücken“ auf dem Weg zur nächsten Stufe im Entwicklungsprozess brauchen. Insbesondere stellen sich die „Übergänge“, die Kinder in ihrer Biographie zu meistern haben, vielfach als nicht unproblematisch dar. Gemeint sind hier Übergänge von der Krippe zum Kindergarten, vom Kindergarten zur Schule bis später hin zur weiterführenden Schule.
Im Landkreis Wittmund sollen Strukturen aufgebaut und Strategien entwickelt werden, die Kindern, deren Familien, aber auch Fachkräften diesen Übergang erleichtern. Es soll ein Netzwerk geknüpft werden, um vorhandene Strukturen bedarfsgerecht zu verbessern.

Die Auftaktveranstaltung wurde im Verlauf geprägt von drei inhaltlichen Vorträgen: „Zusammen denken, was zusammen gehört – Mit Präventionsketten mehr Chancen für Kinder schaffen“, so lautete eingangs der Vortrag von  Dr. Antje Richter-Kornweitz, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. . Den aktuellen Stand und die Struktur der geplanten Präventionskette erläuterte die Koordinatorin beim Landkreis, Marie-Christin Geißler. Über gemeinsame Wege bei der Gestaltung des Übergangs von der Kita in die Grundschule referierte Dr. Meike Sauerhering, Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (Nifbe).

 
PM Nr. 37/2019 zum Thema regelmäßige „Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund“ - Dienstag, 2. Juli 2019

Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts wird am 1. Juli für freigeschaltet

lkw Wittmund. Als neues Instrument der direkten Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund hatte die Kreisverwaltung im Jahr 2017 erstmals den Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts auf ihrer Internetseite freigeschaltet. Somit war der Weg frei, dass sich hier lebende Bürgerinnen und Bürger im Zuge der Haushaltsberatungen mit konkreten Vorschlägen am politischen Prozess zur Verwendung von Steuermitteln im Landkreis beteiligen konnten. Die Beteiligung in den vergangenen zwei Jahren war aus Sicht der Kreisverwaltung sehr erfreulich – für die kommenden Haushaltsberatungen zum Etat 2020 wird der Internetkanal ab dem 1. Juli wieder geöffnet – bis Ende September 2019.
Die eingehenden Vorschläge aus der Einwohnerschaft werden dann, wenn sie originäre Kreisthemen betreffen und angenommen worden sind, von den zuständigen Ämtern in der Kreisbehörde bearbeitet und als Sitzungsvorlage in den politischen Gremien des Kreistages behandelt. Die gewählten Abgeordneten haben dann das letzte Wort – ein bewährtes Verfahren.
Er freue sich, den Kreisbewohnern erneut das Angebot machen zu können sich zu beteiligen, so Landrat Holger Heymann: „Ich hoffe, dass an der Kreispolitik Interessierte die Chance sehen und sich konstruktiv betätigen“. Als Positiv-Beispiel für einen angenommenen Bürgervorschlag führt er den Einbau eines Aufzuges ans Nebentreppenhaus des Kreishauses am Markt an. Das Fundament wurde bereits erstellt, die baulichen Voraussetzungen für den Anbau werden derzeit geschaffen – Aufträge sind erteilt.

Zum Hintergrund: Das Online-Modul auf der Internetseite https://buergerhaushalt.landkreis-wittmund.de wird jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen freigeschaltet. Es ist auch direkt über ein Klickfeld (Button) auf der Startseite der Landkreis-Internetseite www.landkreis-wittmund.de zu erreichen. Eine einfache Menüführung erleichtert es, direkt über ein paar auszufüllende Formularfelder den Vorschlag einzugeben und an die Kreisverwaltung zu schicken. Zugelassene Vorschläge aus allen Jahren werden auf der Internetseite für jedermann sichtbar aufgeführt. Dort ist auch zu sehen, ob die Vorschläge angenommen werden.
Für die Beratungen zum Haushaltsplan 2020 wird diese Seite ab dem 1. Juli bis zum 30. September 2019 aktiviert. In der Zeit danach beginnen regelmäßig die hausinternen Vorbereitungen zur Haushaltsplanung 2020 - alle Bürger-Vorschläge müssen dann vorliegen, damit sie berücksichtigt werden können. Es ist generell zu beachten, dass die geäußerten Vorschläge eigene Aufgaben des Landkreises betreffen und keine von Bund oder Land übertragenen oder gar Aufgaben, welche komplett im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden im Kreisgebiet liegen.
Deshalb lohnt auch ein Blick in den aktuellen Kreisetat, der über einen Link auf der Seite Bürgerhaushalt einfach zu erreichen und als PDF einzusehen und zu durchsuchen ist.

 
PM Nr. 36/2019 – zum Thema Auszeichnung für Angehörige der Feuerwehr-Kreisbereitschaft nach Einsatz - Mittwoch, 19. Juni 2019

Helferfest in der FTZ nach Moorbrand-Einsatz: Landrat Heymann würdigt Einsatz der Kreisbereitschaft

lkw Wittmund.  Mit einem Helferfest hat sich Landrat Holger Heymann seitens der Kreisverwaltung Wittmund bei all denjenigen für ihr Engagement danken, die seinerzeit mit den Zügen der Kreisbereitschaft und dem Equipment der Kreisfeuerwehr zur Hilfeleistung ins Emsland aufgebrochen sind. Die Männer und Frauen waren Anfang September 2018 zum Teil mehrfach, und zum Teil über mehrere Tage im Emsland im Lösch- und Unterstützungseinsatz. Heymann erklärte: „Ich danke ich Ihnen herzlich, denn das ist nicht selbstverständlich, hier alles Stehen und Liegen zu lassen, um dort bei einer Großschadenslage mitzuhelfen. Das verlangt schon besonderes Engagement.“

Die Organisation des Hilfs-Einsatzes lag seinerzeit in den Händen des damaligen Kreisbrandmeisters Frank Gerdes, dem Landrat Heymann dankte. Gerdes, der beim Helferfest nicht dabei sein konnte, hatte seinerzeit die Aufgabe vom eigentlichen (damaligen) Kreisbereitschaftsführer Johann Goldhammer übernommen, der verhindert war. Wittmunds aktueller Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen ließ es sich nicht nehmen, beim Helferfest vergangene Woche dabei zu sein. Er schloss sich dem Lob des Landrats an die Feuerwehrkameraden und –kameradinnen an. Tannen lobte aber auch die Unternehmer und Betriebe im Kreisgebiet, die ihre Mitarbeiter für den Einsatz im Emsland freigestellt hätten.

Landrat Heymann blickte in seiner Ansprache auf den Einsatz zurück.
121 Kameraden aus drei von vier Zügen der Kreisbereitschaft plus zusätzliche Kräfte, die nicht der Kreisbereitschaft angehören, sind von im vergangenen Jahr von der Wittmunder FTZ aus auf Anforderung nach Meppen abgerückt. Die Einsatzleitung vor Ort hatten die jeweiligen Zugführer und die TEL für den Bereich, wo sie eingesetzt war. Dabei war auch das Spezial-Amphibienfahrzeug mit Kettenantrieb, das Hägglunds, mit seiner eigens dafür geschulten Besatzung, unter anderem der hauptamtliche FTZ-Mitarbeiter Bernhard Groot.

Das Team der FTZ hatte sehr viel Arbeit mit dem überörtlichen Hilfseinsatz im Emsland. „Die Arbeit ging nämlich im Grunde erst nachher los. Denn da kam das ganze Material aus dem Einsatz zurück, musste gesichtet werden, gereinigt, repariert und zum Teil musste es auch ganz neu beschafft werden“, erläuterte Heymann vor mehr als einhundert geladenen Helfern sowie Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ).

Die Kreisverwaltung hat wegen dieses Einsatzes der Wittmunder Kreisbereitschaft Kosten von fast 305.000 Euro ermittelt. Die Rechnung mit der Aufstellung der Kosten liegt dem Bundesverteidigungsministerium vor, wurde aber bisher noch nicht beglichen. (Kostendetails: Knapp 220.000 Euro an Gebühren; rund 62.500 Euro an Material; etwa 22.000 Euro Verdienstausfall.)

Landrat Heymann ließ den Ablauf der Geschehnisse im Emsland noch einmal kurz Revue passieren lassen. Er sagte auch: „Viele von Ihnen haben Ausschnitte und die Bilder in den Nachrichten sicher noch vor Augen, aber aufgearbeitet worden ist alles noch nicht. Und wie Sie alle wissen, wird uns das Thema Klimawandel, das Thema Hitze und Trockenheit im Lande in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter beschäftigen.“ Es sei also nicht auszuschließen, dass sich ähnliche Bedrohungslagen jederzeit wiederholen könnten. Ich wolle nicht den Teufel an die Wand malen, so Heymann, aber mit solchen Szenarien müsse man offensichtlich rechnen und leben: „Und das tut man am besten, wenn man übt und sich darauf einstellt - so gut es geht.“

Bevor es zum gemütlichen Teil mit Grillwurst und Getränken ging, wurden rund 120 Ehrenmedaillen des Landes an die Moorbrandhelfer verteilt.

 
PM Nr. 35/2019 – zum Thema Integration Geflüchteter im Landkreis Wittmund / hier: Aufruf an Vermiete - Mittwoch, 19. Juni 2019

Kreisverwaltung sucht dringend  nach Wohnraum für Asylbewerberfamilien und Einzelpersonen auf Mietbasis

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund sucht aufgrund der aktuellen Aufnahmequote für Flüchtlinge derzeit dringend Vermieter, die bereit sind, Wohnungen oder Häuser im gesamten Kreisgebiet an Asylbewerberfamilien und Einzelpersonen zu vermieten. Die angebotenen Wohnungen sollen kurzfristig und ohne größeren Renovierungsbedarf bezugsfertig sein. Es können seitens der Kreisbehörde Mietkosten in Höhe der derzeit geltenden Höchstbeträge für angemessene Unterkunftskosten in der Sozialhilfe (rechte Spalte Wohngeldtabelle plus Aufschlag von 10%) anerkannt werden. Eine Mietkaution in angemessener Höhe kann in der Regel gestellt werden. Die laufenden Mietkosten können direkt vom Landkreis Wittmund an den Vermieter entrichtet werden.

Derzeit leben im Landkreis Wittmund ca. 2.700 Ausländer. Etwa 800 von ihnen sind mit einem Fluchthintergrund in den Landkreis Wittmund gekommen. Der Landkreis Wittmund hat seit dem Jahr 2015 bis heute etwas über 1.000 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen. Das Hauptherkunftsland mit etwa einem Drittel dieser Personen ist Syrien. Dies zeigt nach Ansicht der Kreisverwaltung, dass der Landkreis Wittmund seiner humanitären Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen gerecht wird. Derzeit kann das Land Niedersachsen nach geltender Verteilquote noch 312 Personen im Kreisgebiet unterbringen und zuweisen.

Falls Sie entsprechende Wohnungen zur Verfügung stellen möchten, oder falls Sie weitere Fragen zum Prozedere haben, wenden Sie sich bitte an Frau Derezinski (Tel.: 04462/861324), Herrn Janssen (Tel.: 04462/861349) oder Herrn Kluge (Tel.: 04462/861303) vom Sozial- und Jugendamt des Kreises in Wittmund.

 
PM Nr. 34/2019 – zum Thema Leitbildprozess – Jugendparlamente in Esens und Friedeburg wurden beteili - Montag, 17. Juni 2019

Workshop mit Jugendparlamenten: Mehr Unterhaltungs- und Mobilitätsangebote gefordert

lkw Wittmund. Jugendliche reden im Landkreis mit, wenn es um das neue Leitbild geht. Dafür hat die Kreisverwaltung gesorgt. Wie gerne lebst du in deinem Landkreis? Wie findest du die Freizeitangebote? In welchem Bereich könnten die Angebote besser sein? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Jugendworkshops im Rahmen der Leitbilderstellung für den Landkreis Wittmund im Rathaus von Friedeburg am 6. Juni.

Beteiligt waren insgesamt elf Mitglieder der Jugendparlamente Esens und Friedeburg. Die Jugendlichen diskutierten über die vier Themenbereiche Freizeit, Sport, Ausbildung und Mobilität. Stärken und Schwächen wurden ebenfalls erörtert und auch kreative Ideen entwickelt, wie sich das Angebot im Landkreis Wittmund in diesen Bereichen verbessern könnte. Moderiert wurde der Workshop durch die CIMA Beratung + Management GmbH aus Hannover, die vom Landkreis mit der Erstellung des Leitbildes beauftragt worden ist. 
Die Diskussion zeigte, dass die befragten Jugendlichen in der Region fest verwurzelt sind. Vorwiegend in den Bereichen ‚Unterhaltungsangebote für Jugendliche ab 16 Jahren‘ und ‚ÖPNV/Busverkehr‘ müsse mehr getan werden, damit die Jugendlichen sich auch in Zukunft in ihrer Heimat noch wohlfühlen, lautete ein Ergebnis des Workshops. Die Ansätze fließen in das künftige Leitbild für den Landkreis Wittmund ein.

Mit der Onlinebefragung für alle, den Expertengesprächen sowie der Befragung weiterer relevanter Player (Bürgermeister Kommunen) im Kreisgebiet sowie der Jugendbeteiligung ist der Experten- und Öffentlichkeitsdialog zunächst beendet. In der 2. Phase des dreiteilig angelegten Leitbild-Projekts wird der Entwurf eines Leitbilds entwickelt, wobei auch erste Maßnahmen und Leitprojekte erarbeitet werden sollen. Ein abgestimmter Endbericht mit Leitbild und Maßnahmen wird dann der Öffentlichkeit und den politischen Gremien des Landkreises vorgestellt (Phase 3). Während der darauf folgenden fünfjährigen Umsetzungsphase werden Ansatzpunkte realisiert und Weichen gestellt. Eine interne Lenkungsgruppe, die seit Anfang an dabei ist, wird den Leitbild-Prozess überwachen und weiterhin steuern.

 
PM Nr. 33/2019 – zum Thema Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis Wittmund; hier: Start der Baumaßnahm - Montag, 17. Juni 2019

Baubeginn für Sanierung des mehr als sechs Kilometer langen Straßenstücks ist der 17. Juni

lkw Wittmund. Arbeiter der Westersteder Straßenbaufirma Georg Koch GmbH werden am kommenden Montag (17. Juni) mit der Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße 44 auf der Strecke zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) beginnen. Daher werden die empfohlenen Umleitungsstrecken bis Ende dieser Woche ausgeschildert, denn die Baumaßnahmen, die ursprünglich bereits im Monat Mai losgehen sollten, werden unter Vollsperrung und nach den Sommerferien bei einer halbseitigen Sperrung der Strecke durchgeführt.

Im Zuge der geplanten Arbeiten wird die vorhandene Fahrbahn auf der ganzen Länge abgefräst, neu profiliert und dann mit einer neuen Deckschicht versehen. Außerdem werden in den Kurvenbereichen die dort verlegten Kunststoffmatten erneuert. Im dritten Bauabschnitt wird zudem ein  Kanaldurchlass erneuert, ein weiterer komplett neu hergestellt. Im Bereich der neu gebauten Bushaltestellen wird die neue Deckschicht höhenmäßig an die vorhandene Rinnenanlage angepasst.

Das Auftragsvolumen für die umfangreiche Maßnahme beläuft sich auf rund 940.000 Euro. Die gesamte Maßnahme wird in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Die Bauarbeiten werden jeweils unter Vollsperrung der gebildeten Straßenabschnitte durchgeführt. Die Vollsperrung für den Durchgangsverkehr gilt vom 17.6. bis 14.8.2019 (Ende der Sommerferien). Anschließend werden die weiteren Maßnahmen unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn und Verkehrsregelung mittels einer Ampelanlage organisiert. Wichtiger Hinweis für den Anliegerverkehr: Die jeweiligen Haus- und Betriebsgrundstücke sind in Absprache mit dem Polier der beauftragten Baufirma Koch durchgehend erreichbar, während der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten ist allerdings mit Behinderungen zu rechnen. Die Grundstücke können in Teilabschnitten nicht oder nur nach vorheriger Absprache erreicht werden. Die Kreisverwaltung bittet hier um Nachsicht.

1. Bauabschnitt: Einmündung L 5 (Gründeich bis Einmündung nach Mimstede); Sperrung für den Durchgangsverkehr geplant für den 17.6. bis 3.7.2019.
2. Bauabschnitt: Einmündung Mimstede bis Einmündung Strengeweg, geplante Durchführung in den niedersächsischen Sommerferien.
3. Bauabschnitt: Einmündung Strengeweg bis Einmündung L 6; in diesem Bauabschnitt werden neben der Fahrbahnerneuerung die beiden Durchlässe im Zuge der K 44 erneuert – Durchführung ebenfalls während der Sommerferien.
Das geplante Bauende ist der 31.8.2019. Information vor Ort erfolgt durch den Informationspunkt beim Baubüro, der Informationscontainer wird durch die Baufirma besetzt. Die Anwohner der K 44 wurden bereits durch Handzettel seitens der Firma Koch informiert. Aber auch bereits im Vorfeld wurden die Anwohner bei einer Versammlung umfassend über die Planungen informiert.

 
PM Nr. 32/2019 – zum Thema Denkmalschutz – Veranstaltungen im Landkreis Wittmund anlässlich vom „Tag - Montag, 17. Juni 2019

Baudenkmälern auf der Spur – zum „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September öffnen wieder viele Einrichtungen ganztags für Besucher

lkw Wittmund. Auch in diesem Jahr können anlässlich des bundesweiten „Tags des offenen Denkmals“ wieder eine Reihe von Baudenkmälern im Landkreis Wittmund ausgiebig besichtigt werden. Den interessierten Besuchern werden nicht nur die Türen geöffnet, sondern auch eine Fülle von Erläuterungen zu den jeweiligen Einrichtungen und den aktuellen  Ausstellungen dort angeboten.

Im Landkreis Wittmund stellen sich viele sachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden, der Heimatvereine, der Kirchen und der privaten Denkmalseigner zur Verfügung, um am Sonntag (8. September 2019)  durch die Baudenkmäler zu führen und diese fundiert zu erklären.

Im Landkreis Wittmund sind an diesem Tag folgende Baudenkmäler zur Besichtigung geöffnet (die Öffnungszeiten sind in Klammern angegeben):

In der Samtgemeinde Esens sind das Heimatmuseum „Leben am Meer“ in der Peldemühle, Bensersieler Straße; das August-Gottschalk-Haus (Jüdisches Museum) in der Burgstraße; das Kirchplatz-Turmmuseum in der St.-Magnus-Kirche und der Ahnensaal im Rathaus zu besichtigen – und zwar jeweils von 11 bis 17 Uhr.

In der Gemeinde Friedeburg gehört das Gelände „Dr.’s Pütt“ einschließlich der Schleuse in Wiesede (jederzeit  zugänglich) zur Liste der vorzeigbaren Denkmäler.  Die Alte Pastorei in Horsten, Kirchstraße 2 ( 11 - 17 Uhr), die Alte Schmiede  in Wiesede (auf Anfrage zugänglich) und das „Gründerhaus Bentstreek“ in Bentstreek, Schweinebrücker Weg 1 (Wirtschaftsgebäude des Moorverwalters) ist ebenfalls zu besichtigen – dort ist von 10 - 18 Uhr geöffnet.

Auf der Insel Langeoog können das sowohl das Heimatmuseum „Seemannshus“ (10 - 12 Uhr), der Wasserturm (10 - 12 Uhr) und das alte Wasserwerk  (9 - 16 Uhr) besichtigt werden.

In der Stadt Wittmund stehen gleich zwei Mühlen und das Deutsche Sielhafenmuseum auf der Liste: In Berdum wird die Mühle geöffnet (10 - 17 Uhr). In Wittmund, Esenser Straße 14, ist die Peldemühle aus dem Jahre 1741 geöffnet (11 - 17 Uhr). Der Eintritt ist jeweils frei, Führungen durch die Mühlen finden um 12 Uhr und um 15 Uhr statt.
Für Carolinensiel sind die unterschiedlichen Veranstaltungen des Deutschen Sielhafenmuseums im Einzelnen auf dessen Webseite http://www.deutsches-sielhafenmuseum.de dargestellt. Es bietet sich für die Besucher dort die Möglichkeit, die Gebäude und die wertvollen Ausstellungen darin in Ruhe anzuschauen.

Zum Hintergrund: Der „Tag des offenen Denkmals“ ist eine gemeinsame Aktion der zuständigen Ministerien der Bundesländer, der Landesdenkmalpfleger, der Landesarchäologen, der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, der Kirchen, des Deutschen Heimatbundes sowie vieler Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine und auch privater Denkmalseigentümer, Bürgerinitiativen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an diesem Tag von den Besichtigungsmöglichkeiten im Kreisgebiet regen Gebrauch zu machen.

 
PM Nr. 31/2019 – zum Thema „Lebendiger Frauenkalender 2019“ / Veranstaltungsreihe des Runden Tisches - Freitag, 7. Juni 2019

Veranstaltung „Tee mit Marie“ am 14. Juni in Carolinensiel im Sielhafenmuseum

lkw Wittmund. Am 14. Juni um 19 Uhr findet unter dem Motto „Tee mit Marie“ im Sielhafenmuseum eine Museums-Führung nebst Teestunde und Lesung aus den Werken „Windiger Siel“ und ein „Ein Mädchen vom Deich“ der Schriftstellerin Marie Ulfers statt. Dazu laden die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Karin Garlichs, und die Museumsleiterin Dr. Heike Ritter- Eden Interessierte ein. Beginn der Veranstaltung ist in der Alten Pastorei in der Sonderausstellung „Carolinensiel - Das Tor zur Welt“. Anschließend geht es zur Lesung mit Tee ins Kapitänshaus des Deutschen Sielhafenmuseums in Carolinensiel, Pumphusen 3, 26409 Wittmund. Der Eintritt beträgt 7 Euro.
Der lebendige Frauenkalender ist ein gemeinsames Werk des Runden Tisches „Frauenleben in Ostfriesland“. Der Runde Tisch besteht aus den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Ostfriesland, Vertreterinnen der Ostfriesischen Landschaft, der Hochschule Emden-Leer, des Europahauses. Gemeinsam werden jährlich 12 Frauen aus Ostfriesland herausgestellt, die sich um ihre Heimat besonders verdient gemacht haben. Jeweils eine Frau wird pro Monat vorgestellt und geehrt. Dieses Mal steht die Heimatschriftstellerin Marie Ulfers aus Carolinensiel im Mittelpunkt. Sie wurde im Jahre 1888 in Carolinensiel geboren. Sie war das sechste Kind des Segelschiffkapitäns Ulrich Hanschen Ulfers. Ihr Vater besaß die Galiot „Anna von Carolinensiel“, die wie andere Schiffe aus Carolinensiel nach Skandinavien und Südamerika führ. Während des Ersten Weltkrieges schrieb sie erste Theaterstücke. Ab 1939 wohnte sie in Aurich und verwaltete dort während des Zweiten Weltkrieges die Bücherei der Bezirksregierung.
Carolinensiel war im vorigen Jahrhundert einer der Hauptorte der ostfriesischen Segelschifffahrt mit weltweiten Verbindungen. 1949 setzte Marie Ulfers mit ihren Romanen ihrem Heimatort ein einzigartiges Denkmal.

Marie Ulfers besaß ein ungewöhnliches historisches Interesse und erarbeitete sich viele Kenntnisse speziell der Ost-/Friesischen Geschichte. Besonders fesselte sie das Schicksal großer Frauengestalten aus der Zeit der ostfriesischen Häuptlinge. 
Bekannt ist sie für plattdeutsche Historienstücke, die im besonders harten friesischen und ostfriesischen Mittelalter zur Zeit der Landeshäuptlinge spielten. So entstanden 1936 „Maria von Jever“ und 1949 „Fro Foelke“.
Ihr bekanntestes Werk ist allerdings der historische Roman „Windiger Siel“.

Anmeldungen werden erbeten an das Sielhafenmuseum Carolinensiel, Alte Pastorei, Pumphusen 3, Kapitänshaus, Am Hafen Ost 3, 26409 Wittmund- Carolinensiel, Telefon 04464-86930, info@dshm.de .

 
PM Nr. 30/2019 – zum Status Quo der Sanierungsarbeiten bei der am Jahresende durch einen Brand besch - Mittwoch, 29. Mai 2019

Sanierungspläne für ausgebrannte Dreifachsporthalle werden jetzt schrittweise in die Tat umgesetzt

lkw Wittmund. In dieser Woche haben in der am 1. Januar 2019 durch einen Brand stark beschädigten großen Dreifachsporthalle beim Schulzentrum in Esens die Arbeiten für die Erneuerung der Hallendecke begonnen. Und die Kreisverwaltung hat inzwischen auch die für den Übergang errichteten Umkleidecontainer im Außenbereich für die Benutzung freigegeben.  Die Schlüssel für diese Container, die für den so genannten „Freien Sport“ bestimmt sind, wurden der Samtgemeinde Esens zur Verfügung gestellt.
Der Landkreis ist inzwischen, nach der Abklärung diverser Detailfragen, sehr zuversichtlich, dass bis zum Jahresende alle beauftragte Handwerker mit ihren Arbeiten durch sind, so dass die Halle spätestens ab dem neuen Jahr wieder vollständig vom Vereins- und Schulsport genutzt werden kann.
Das ist im Einzelnen der Stand der Arbeiten zum gegenwärtigen Zeitpunkt: Sämtliche Rückbau- und Reinigungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Brandschaden sind in Abstimmung mit dem beauftragten Gutachter und der Versicherung in der vergangenen Woche abgeschlossen worden. Zwischenzeitlich wurde auch bereits die Decke in der Gymnastikhalle erneuert und die Wiederaufbauarbeiten im Bereich der betroffenen Umkleiden sind durchgeführt worden. Nach Abstimmung mit und Beauftragung durch die Versicherung sollen nun umgehend die Umkleide- und Duschbereiche, die durch den Brandschaden in Mitleidenschaft gezogen wurden, wieder hergestellt werden.

 Zwischenzeitlich sollen ebenfalls die notwendigen Arbeiten in der Sporthalle weiter geführt werden, sodass die neuen Sportböden in der Sporthalle und in der Gymnastikhalle voraussichtlich ab Mitte September eingebaut und erstellt werden können, so das Ziel. Anschließend erfolgt noch die Wiedermontage der zwischenzeitlich demontierten Sportgeräte, die zum Teil auch noch ersetzt werden müssen.
Handwerker der folgenden Gewerke haben in den nächsten Monaten beim Wiederaufbau der Sportanlage das Sagen:  Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektrik, Trockenbau, Mauer-, Putz- und Estricharbeiten, Fliesenarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Maler, Sportbodenbauer und Sportgerätebauer.

 
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