Wetter:
Impressum  |  Kontakt  |  Hilfe  |  Datenschutz
 
PM Nr. 79/2017 zum Thema Folgen des Sturms auch bei Schulgebäude im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

„Herwart“ hat Dach der Hauptschule Esens beschädigt – Fachräume für Unterricht gesperrt

lkw Wittmund. Der schwere Herbststurm „Herwart“ hat auch ein Schulgebäude des Landkreises Wittmund, die Hauptschule in Esens, stark beschädigt. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Das mit Teerpappe versiegelte Flachdach der Herbert-Jander-Schule wurde auf einer Fläche von etwa 250 Quadratmetern massiv beschädigt: Dachbahnen haben sich durch den starken Wind großflächig gelöst, so dass Wasser in die Dachkonstruktion eindringen konnte und auch in die darunter liegenden naturwissenschaftlichen Fachräume der Schule lief. Diese sind jetzt zunächst für den Unterricht gesperrt worden. Der Fachunterricht wird derzeit unter Einschränkungen in den Klassenräumen erteilt.

Die betroffene Dachfläche wurde vom Dachdecker notdürftig mit Planen und Folien abgedichtet. Am Mittwochmittag hat es ein erstes Treffen mit Mitarbeitern einer Trocknungsfirma, die beauftragt werden soll, die Feuchtigkeit zu beseitigen. Nächster Schritt ist das Entfernen der Decken mit der Dämmung und Isolierung. Danach sollte mit der Trocknung der betroffenen Bauteile begonnen werden. Wann die Fachräume wieder in Betrieb genommen werden kann, ist bislang noch nicht absehbar. Auch die Schadenshöhe ist bisher noch nicht zu beziffern. Die Kreisverwaltung bemüht sich, den Schaden so schnell wie möglich durch Fachfirmen beheben zu lassen. Die Kosten sind über die Versicherung des Landkreises abgedeckt.

An der BBS und an der KGS in Wittmund sind ebenfalls noch zwei kleinere Schäden aufgetreten, die behoben werden.

 
PM Nr. 78/2017 zum Thema Veränderung der Sitzungstermine von Kreisgremien im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Sitzungstermine der Kreispolitik werden bürgerfreundlich angesetzt – Versuch mit Zeiten in Abendstunden

lkw Wittmund. Zunächst versuchsweise für ein halbes Jahr werden die Sitzungstermine der Kreisgremien im ersten Halbjahr 2018 in die Abendstunden verlegt. Das teilt die Wittmunder Kreisverwaltung mit. Ein Impuls, durch die Verlegung von den Nachmittags- in die Abendstunden möglicherweise das Interesse der Bürger an der Kreispolitik zu steigern, kam vor einiger Zeit von der CDU/FDP-Gruppe im Kreistag. Und der fiel auch bei der Mehrheitsgruppe von Rot-Grün plus auf fruchtbaren Boden.

 

Auch Landrat Holger Heymann unterstützt das allseitige Bemühen, die umfangreichen und oft komplexen Themen der Kreispolitik noch stärker und transparenter publik zu machen und Interessierte zu motivieren, direkt zu den Sitzungen zu kommen. Er sagt: „Wir werden uns das seitens der Kreisverwaltung genau anschauen, ob die neuen Zeiten wirklich bürgerfreundlicher sind“.

 

Auf jeden Fall sind lt. Geschäftsordnung  pro öffentlicher Sitzung jeweils zwei Einwohnerfragestunden auf den Tagesordnungen fest eingeplant: Am Anfang und am Schluss jeder Gremiensitzung. So besteht immer die Möglichkeit, Fragen zu den behandelten Themen zu stellen, auch noch nach einer politischen Diskussion.

 

Die Sitzungen der fünf öffentlich tagenden Fachausschüsse (Haushalt; Soziales; Jugendhilfe, Schule, Planung und Umwelt)  werden somit im nächsten Halbjahr erst um 17 Uhr beginnen (zuvor: 14.30 Uhr), die des Kreistages sogar erst um 19.30 Uhr (bisher ebenfalls 14.30 Uhr). Der nichtöffentliche Kreisausschuss soll weiterhin um 15.00 Uhr tagen. Über die Erfahrungen mit der zeitlichen Verlegung wird die Kreisverwaltung die Politik und die Öffentlichkeit im Sommer 2018 unterrichten.

 
PM Nr. 77/2017 zur Neuauflage und Aktualisierung des Handbuchs für Soziales, Familie und Gesundheit - Freitag, 10. November 2017

Projektarbeit beendet: Azubi der Kreisverwaltung stark engagiert bei Neuauflage des Sozialhandbuchs

lkw Wittmund. Für die Kreis-Auszubildenden Hinrike Freese, Sophie Groninger und Jan Aumüller war es ein lehrreiches Projekt: Sie haben in den vergangenen Wochen und Monaten im Zuge ihrer Projektarbeit die Inhalte für die Neuauflage des Sozialhandbuchs überarbeitet, das jetzt in der zweiten Auflage erscheint (Auflage 2000 Stück) und in den nächsten Tagen und Wochen weiter kostenlos verteilt wird. Die drei Azubi, angeleitet von der Gleichstellungsbeauftragten Karin Garlichs, schrieben im Rahmen ihrer Aufgabe viele Institutionen, Organisationen, Einrichtungen und Gruppen im Kreisgebiet an und baten um deren Mithilfe.

Das Handbuch für Soziales, Familie und Gesundheit, war zuletzt im Juni 2009 in einer Auflage von damals 3000 Stück erschienen und nach dieser Zeit dringend überarbeitungsbedürftig. Herausgegeben wird das neue, jetzt über 200 Seiten starke Handbuch (1. Auflage: 165 Seiten) in der aktualisierten Fassung erneut von der Gleichstellungsbeauftragten Garlichs. Diese ist, wie auch Landrat Holger Heymann, begeistert vom Engagement des Nachwuchses, ohne deren Mithilfe die Überarbeitung in der relativ kurzen Umsetzungsphase gar nicht möglich gewesen wäre. Vor allem Neubürger im Landkreis Wittmund finden in dem Buch wertvolle Hinweise und Tipps für Angebote in ihrer Umgebung, wenn sie Fragen oder Probleme haben, die es zu lösen gilt.

Gedruckt und hergestellt wurde das neue Handbuch von der Wittmunder Firma Janssen Druck, die auch bereits den Auftrag für das erste Buch erhalten hatte. In Kürze wird das Werk auch wieder im Internet auf der Landkreis-Seite zu finden sein.

 
PM Nr. 76/2017 zum Thema Rettungsdienst im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Kreisverwaltung Wittmund stellt an seiner Rettungswache ein eigenes Krankentransportfahrzeug in Dienst

lkw Wittmund. Am 1. Oktober 2017 hat der Landkreis Wittmund an seiner eigenen Rettungswache in Wittmund ein Krankentransportfahrzeug (KTW) in Dienst gestellt. Landrat Holger Heymann stellte das Fahrzeug der Presse vor. Das neue Auto wird zukünftig zusammen mit den bereits vorhandenen zwei KTW die im Landkreis Wittmund und einem Teilgebiet der Stadt Wiesmoor anfallenden Krankentransporte durchführen. Die Indienststellung wurde notwendig, weil sich die Anzahl der Einsätze in den letzten Jahren doch kontinuierlich erhöht hat und mit den bisherigen Einsatzfahrzeugen nicht mehr abzudecken waren.

 

Im Dezember 2016 erfolgte durch den Rettungsdienst eine erste Sichtung des Marktes, denn es sollte kein neues, sondern erst einmal ein gebrauchtes Fahrzeug beschafft werden. Ende Februar 2017 wurde man dann bei der Firma Matthias Koch Automobile in Hannover fündig. Das Fahrzeug wurde vor Ort durch Rettungsdienstmitarbeiter und den Kreisschirrmeister der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden. Bei dem jetzt beschafften Einsatzfahrzeug handelt es sich um einen fünf Jahre alten Volkswagen T5 mit einem Ausbau nach DIN EN 1789 der Firma Ambulance Mobile GmbH & Co. KG, Schönebeck. Das Fahrzeug verfügt über ein Schaltgetriebe, eine Klimaanlage. Es ist mit 75 KW (102 PS) motorisiert, scheckheftgepflegt und behindertengerecht ausgestattet. Der Transportstuhl kann für Patienten und Personal schonend über eine Rampe eingeladen werden. Zum Zeitpunkt des Kaufs hatte das Einsatzfahrzeug 140.000 Kilometer gefahren, welches für ein solches Fahrzeug als sehr gering anzusehen ist. Es war zuvor im Stadtverkehr Hannover durch die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. gefahren worden.

 

Zur Finanzierung: Der Kaufpreis für dieses Fahrzeug in Höhe von 27.000 Euro sowie die Ausstattung unter anderem mit einem Defibrillator Corpuls C1, Stryker-Trage und Patientenstuhl, wird vollständig aus den mit den Kostenträgern ausgehandelten Rettungsdienstentgelten finanziert und belastet den Wittmunder Kreishaushalt nicht.

 

Selbstverständlich ist das neue Fahrzeug auch mit einem modernen Navigationsgerät ausgerüstet. Die Koordinaten des jeweiligen  Rettungsdiensteinsatzes werden durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland nicht nur an die Digitalen Meldeempfänger sondern auch direkt an das Navigationsgerät gesendet. Nach spätestens 30 Sekunden ist die Route bereits berechnet und das Rettungspersonal wird auf dem schnellsten Wege zur Einsatzstelle gelotst. 

 

Alle auf dem Krankentransportfahrzeug eingesetzten medizinischen Geräte befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik und werden ständig erneuert.

 

Etwas schwieriger gestaltete sich die Besetzung des KTW mit Personal. Eine Stellenannonce wegen geeigneten, bereits ausgebildeten Personals, brachte nicht den erhofften Erfolg. So wurde es erforderlich, eine zweite Stellenannonce aufzugeben um nach Personal zu suchen, welches bereit ist, sich entsprechend zur/zum Rettungssanitäter/in ausbilden zu lassen. Ausgewählt und entsprechend zu Rettungssanitäterinnen ausgebildet aus den zahlreichen Bewerbungen wurden die beiden neuen Kolleginnen Jennifer Kuhnert und Andrea Dirks, die jetzt zusammen mit dem Kollegen Martin Schröder den KTW werktäglich von 9 bis 14 Uhr besetzen.

 
PM Nr. 75/2017 zum Thema: demnächst beginnende Baum- und Strauchschnittabfuhr im Kreisgebiet - Freitag, 10. November 2017

Nützliche Tipps für eine reibungslose Baum- und Strauchschnittabfuhr – Start der Sammlung ist am 6. November

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund ermuntert die Kreisbewohner auch in diesem Jahr wieder, in der nächsten Zeit im eigenen Garten tüchtig aufzuräumen und die Sträucher zurückzuschneiden. Jedenfalls wird vom 6. bis 17. November vom Landkreis – wie gewohnt und in den Abfuhrplänen detailliert aufgeführt  – wieder die kostenlose Baum- und Strauchschnittabfuhr als Straßensammlung angeboten und organisiert. Die genauen Termine sind dem Abfuhrplan zu entnehmen, können aber auch im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de nachgelesen werden. Über einen Zeitraum von elf Tagen wird das Grün-Material aus den Gärten direkt bei den privaten Haushalten oder Gewerbebetrieben abgeholt.

Damit Probleme bei der beliebten Service-Aktion möglichst von vornherein ausgeschlossen werden, hier ein paar wichtige Tipps, die unbedingt zu beachten sind, so die Kreisverwaltung in einer aktuellen Mitteilung vor dem Beginn der Abfuhr-Kampagne.

 

So weist die Abfallwirtschaft darauf hin, dass am jeweiligen Abfuhrtag der Baum- und Strauchschnitt bis spätestens 6 Uhr am Morgen gut sichtbar bereit liegen muss. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass durch die bereitgelegten Bündel der öffentliche Verkehr nicht behindert oder gefährdet werden darf.

Außerdem ist es wichtig, nur gebündelte Sträucher und Äste hinzulegen. Zum Bündeln des Materials darf auch nur kompostierbares Stroh- oder Bastband genommen werden, das in der Regel in den hiesigen Baumärkten oder beim Landhandel zu beziehen ist.

Bänder aus Kunststoff oder Draht sind für die weitere Verarbeitung der Äste und Sträucher im Kompostwerk extrem störend. Daher werden derart verschnürte Bündel gar nicht erst abgefahren, sondern von den Mitarbeitern der abholenden Firmen ignoriert.

 

Ebenfalls nicht mitgenommen werden

  • Äste und Sträucher, die eine Länge von 1, 50 Metern überschreiten

  • Bündel, die mehr als 35 Kilogramm wiegen

  • Baustubben, deren Wurzelteller 25 cm Durchmesser überschreiten

  • Gartenabfälle in Säcken

  • Gras, Moos, Laub

  • Äste und Stämme deren Dicke mehr als 15 Zentimeter beträgt.

     

    Die gleichen „Spielregeln“ gelten auch für das Strauchwerk aus Gartenbaubetrieben, aus Baumschulen oder von gewerblich genutzten Grundstücken.

    Da es nicht zu verhindert ist, dass nach der Abfuhr Kleinteile des Materials zurückbleiben, werden die Gartenbesitzer jeweils gebeten, die Straßen und Gehwege anschließend wieder zu reinigen.

Weitere telefonische Auskünfte erteilt die Abfallberatung gern unter Telefon 04462/86-1230. Weitere Informationen stehen auch im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de bereit.

 
PM Nr. 74/2017 zum Thema Jugendarbeit im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Noch Plätze frei bei der Ausbildung von Jugendleitern des Landkreises Wittmund

lkw Wittmund. Das Jugendamt des Landkreises Wittmund bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung zum Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin an. Es sind noch einige freie Seminarplätze vorhanden, darauf macht jetzt die Kreisverwaltung aufmerksam. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Erwachsene, die aktiv mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein oder in einer Jugendgruppe als BetreuerIn arbeiten oder zukünftig arbeiten möchten. Die kostenlose Ausbildung findet in Kürze in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Asel, Karl-Schaaf-Weg 3, 26409 Wittmund, statt.

Die Teilnahme an einer offiziellen Jugendleiterausbildung ist die Voraussetzung für die Erlangung der anerkannten Jugendleiterkarte (Juleica). Die angebotene Ausbildung umfasst den Besuch zweier Wochenendseminare. Das erste Seminar findet vom 24.11. bis zum 26.11.2017 und das zweite vom 1.12. bis zum 3.12.2017 (Dauer jeweils von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag).

 

Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich noch bis zum 8.11.2017 beim Jugendamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Tel.: 04462/86-1337, für den Kurs anmelden.

 

Zum weiteren Hintergrund: Die Inhaber/innen der Juleica erhalten in Deutschland verschiedenste Vergünstigungen. So wird zum Beispiel die persönliche Mitgliedschaft beim Deutschen Jugendherbergswerk kostenlos zur Verfügung gestellt. Nähere und weitere Informationen über alle Vergünstigungen mit der Jugendleiterkarte sind unter dem Link http://www.juleica.de/1532.0.html im Internet abrufbar.

 
PM Nr. 73/2017 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Aktueller Hinweis: Verschiebung der Schadstoffsammlung in der Wittmund am Sonnabend (21.10.) – Ersatztermin am 28.10.2017

lkw Wittmund. Wie die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mitteilt, fällt am Sonnabend (21.10.) die angekündigte  mobile Schadstoffsammlung in Wittmund aus. Dort sollte das Sammelfahrzeug eigentlich in der Zeit von 9 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz bereit stehen. Aufgrund einer terminlichen Überschneidung fällt dieser Termin am nächsten Sonnabend jedoch komplett aus. Die mobile Schadstoffsammlung wird jedoch eine Woche später (28.10.) mit den gleichen Uhrzeiten nachgeholt. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund bittet alle Einwohner Wittmunds, die Verschiebung zu entschuldigen und sich den neuen Termin vorzumerken.

Für Rückfragen und zu sonstigen Informationen steht den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden des Landkreises Wittmund die Abfallberatung unter Tel. 04462/861230 zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft können Sie auch dem Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de entnehmen.

 

 
PM Nr. 72/2017 zum Thema Schulentwicklung im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Auftaktveranstaltung zur Inklusion im Landkreis Wittmund in der KGS – Startschuss zur Realisierung

lkw Wittmund. Mit Vorträgen und Berichten bei einem Fachtag am 24. Oktober ab 14.30 Uhr im neuen Forum der Alexander-von Humboldt-Schule in Wittmund startet der Landkreis den Prozess zur Gestaltung der Inklusion im Kreisgebiet. Ziel dieser für Interessierte offenen Zusammenkunft ist der Aufbau einer interdisziplinären Arbeitsgruppe, die sich dem Thema zwecks Realisierung vor Ort konkret nähern wird. Das Motto lautet daher: „Gelingende Inklusion als gemeinschaftliche Aufgabe im Landkreis Wittmund“.

Hauptreferent dieser Auftaktveranstaltung ist der Pädagoge Prof. Dr. Holger Lindemann (Oldenburg), der über das Thema „Kommunale Konzepte der Inklusion – Grundlagen, Fallstricke und Gelingensbedingungen“ spricht. Der Wissenschaftler war zuständig für die Projektleitung und Begleitforschung zur Inklusion an Oldenburger Schulen. Er beschreibt, wie der strategische Prozess der Weiterentwicklung der Bildungslandschaft und dabei die Umsetzung der Inklusion eingeleitet und bisher umgesetzt worden ist. Er sagt dazu etwa: „Für den Oldenburger Inklusionsprozess war es entscheidend, schon ganz zu Beginn eine eindeutige Aussage zum Verständnis von Inklusion als weitgefasster Vorstellung vom Umgang mit Vielfalt zu treffen“. Darüber wird am 24. Oktober auch in Wittmund zu reden sein.

Nach einer ersten Pause wird dann Silke Faulwetter von der Landesschulbehörde über die Einrichtung von Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren (RZI) in Niedersachsen berichten. Um die Aufnahme in dieses Programm hatte sich auch der Landkreis Wittmund beworben, und er kommt in der bevorstehenden zweiten Tranche auch zum Zuge.

Aus der Praxis wird anschließend der Leiter der Förderschule Esens, Matthias Regner, den Anwesenden berichten, ehe im Anschluss eine Diskussionsrunde geplant ist, wo das Thema vertieft werden kann.

Die Einführung der Inklusion in Niedersachsen war im März 2012 im Zuge einer Schulgesetznovelle vom Niedersächsischen Landtag beschlossen worden, der die inklusive Beschulung im Lande mit dem Schuljahr 2013/14 verbindlich eingeführt hat. Nach dem politischen Willen der Kreistagsmehrheit soll sich im Zuge des Fachtags auch das Gremium bilden, das den Prozess im Landkreis Wittmund begleiten wird.

Anmeldungen für diesen Fachtag sind kostenlos und noch bis zum Stichtag 20. Oktober möglich unter Telefon 04462-861354 oder einfach per E-Mail an jugendamt@lk.wittmund.de.

 
PM Nr. 71/2017 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Netz-Gefahren und Sprachgebrauch: Landkreis bietet zwei Vorträge für Eltern und Interessierte an

lkw Wittmund. Zwei kostenlose Informationsveranstaltungen für Eltern und sonstige Interessierte bietet das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund im Monat November in Esens und Wittmund an. Für beide Termine werden ab sofort Anmeldungen entgegengenommen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Am 6. November um 19 Uhr geht es in Esens im Ratssaal im „Haus der Begegnung“, Theodor-Thomas-Straße 6, um das jederzeit akute Thema „Kinder im Netz“. Die Referenten Malte Fleßner und Kathrin Waldor vom Präventionsrat Harlingerland e.V. werden über Chancen und Risiken bei der Internetnutzung von Kindern sprechen und anschließend bei einer Diskussionsrunde für Fragen zur Verfügung stehen. Anmeldeschluss ist hier der 1.11.17.

Am 15. November, wiederum um 19 Uhr, widmet sich die Referentin Romina Fischer (Wittmund), Erzieherin sowie Fachkraft für Sprachbildung und –förderung, dem Thema „Sprache im Alltag“. Sie beleuchtet das Thema des Spracherwerbs unter der Leitfrage „Was braucht mein Kind, damit sich Sprache richtig entwickeln kann?“ Auch hier kann anschließend gefragt und diskutiert werden. Vortragsort ist das Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales, Dohuser Weg 34, Wittmund, Raum „Harlingerland“. Anmeldungen sind bis zum 9.11.17 möglich.

Für Rückfragen stehen Linda Julius-Janssen (Tel. 04462-861365) sowie Dagmar Baumeister (Tel. 04462-861364) zur Verfügung; beide nehmen auch die Anmeldungen entgegen.

 
PM Nr. 70/2017 zum Thema Betreuung im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Landkreis bietet im Oktober zwei Informationsveranstaltungen zum Thema „Vorsorgevollmachten“ an

lkw Wittmund. Die Betreuungsstelle des Landkreises Wittmund bietet am 18. Oktober zwei Informationsveranstaltungen zum Thema Vorsorgevollmachten an. Anmeldungen sind ab sofort möglich und werden von Sachbearbeiter Manfred Behrends (Gesundheitsamt) entgegengenommen.

Darum geht es: Die Folgen von Alter, Krankheit oder auch Unfällen können sich erheblich auf die eigenverantwortliche Teilnahme am allgemeinen Rechtsverkehr auswirken. Im Falle der eigenen Entscheidungsunfähigkeit stellen sich eine Vielzahl von Fragen, etwa: Wer entscheidet über die anzuwendende medizinische Behandlung? Wer ist überhaupt befugt, Anträge auf Sozialleistungen zu stellen? Wer darf über eine Heimaufnahme o.Ä. entscheiden, laufende Mietverträge kündigen oder gar die Finanzen verwalten? Im Fall der Fälle sind plötzlich viele Dinge zu regeln – Vorsorgevollmachten zu haben, das kann dann für schnelle Klarheit sorgen.

 

Bestimmte Abläufe liegen bereits fest: Erwachsenen, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ganz oder auch nur teilweise zu regeln, wird vom Amtsgericht (Betreuungsgericht)  auf Antrag oder von Amts wegen eine Betreuerin oder ein Betreuer zur Seite gestellt. Diese Person wird bevorzugt aus den Reihen naher Angehöriger bestimmt. Diesen Betreuern obliegt dann die rechtliche Vertretung der Betroffenen.

 

Nach den Erfahrungen der Betreuungsstelle des Landkreises Wittmund besteht allerdings zunehmend der Wunsch, selbst zu entscheiden, wer und in welchem Umfang die rechtliche Vertretung bei Eintritt der eigenen Entscheidungsunfähigkeit übernimmt. Die Betreuerbestellung, wie vorher beschrieben, kann durch die Erteilung einer Vorsorgevollmacht ausgeschlossen werden. Jedoch besteht häufig Unsicherheit über Form und Inhalt, aber auch über die Vorteile und die Risiken einer Vorsorgevollmacht.

 

Dieser Unsicherheit möchte die Betreuungsstelle begegnen. Sie bietet deshalb zwei inhaltsgleiche Informationsveranstaltungen am Mittwoch, 18.10.2017, an. Wahlweise können sich Interessierte entweder in der Zeit von 17 bis 18.30 Uhr oder in der Zeit von 19.30 bis 21 Uhr über das genannte informieren. Die zweite Veranstaltung wendet sich mit der späten zeitlichen Ansetzung vornehmlich an Berufstätige.

 

Die beiden Veranstaltungen finden jeweils im Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 12 b, in Wittmund, Raum 214 (2. Obergeschoss), statt. Die Teilnehmerzahl ist je Veranstaltung auf 15 Personen begrenzt. Im Bedarfsfalle werden weitere Termine angeboten. Eine telefonische Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich (04462/861501 oder 861518). Kosten für den Besuch der Veranstaltung werden nicht erhoben.

 
PM Nr. 69/2017 zum Thema Landwirtschaft im Lk Wittmund - Freitag, 10. November 2017

Reger Meinungsaustausch: Landkreis bleibt mit seinen Landwirten im Gespräch

lkw Wittmund. „Eine sehr schöne Tradition“, fand Landrat Holger Heymann und verfolgte erstmals als Hausherr, wie Mitglieder des Landwirtschaftlichen Zweigvereins Reepsholt und Umgebung die kunstvoll gebundene, schwere Erntekrone ins Kreishaus hievten. Für die nächsten Wochen und Monate hängt sie nun, mit einer massiven Kette befestigt, im Haupttreppenhaus des denkmalgeschützten Gebäudes und erinnert Bedienstete und Besucher daran, dass die Landwirtschaft im ländlichen Kreisgebiet an der ostfriesischen Nordseeküste eine wichtige Rolle spielt.

Dann trafen sich Vertreter der Kreisbehörde – wie schon in den beiden Vorjahren – unter der Leitung des Hausherrn mit den Vorsitzenden der Zweigvereine des LHV Wittmund und dem Landfrauen-Vorstand zu einem regen Meinungsaustausch. Aktuelle Themen in der Landwirtschaft standen an, das Gespräch nahm erneut mehr als zwei Stunden in Anspruch. Allen Beteiligten, dabei auch für die Kreislandfrauen die neue Vorsitzende Imke Janssen, ist dieser enge und vertrauensvolle Austausch in kleiner Runde wichtig,  wie Landrat Heymann und der Landvolk-Kreisvorsitzende Manfred Tannen hervorhoben. Man pflege einen engen Dialog um Probleme gemeinsam anzugehen und wolle dies auch in Zukunft so beibehalten.

Imke Janssen sorgte sich in ihrem Beitrag um die gesellschaftliche Wertschätzung von Lebensmitteln – und Landwirten als deren Produzenten – allgemein, forderte mehr Anerkennung für den von Marktschwankungen und bürokratischen Hemmnissen gebeutelten Berufsstand. Sie sorgte sich vor allem um den Lebensabend von Bäuerinnen, denen oft nur eine kleine staatliche Rente winke und denen meist die Möglichkeit nicht gegeben sei, betrieblich oder privat für das Alter vorzusorgen. Sie regte auch an, an Gymnasien wieder das Fach Hauswirtschaft anzubieten, um junge Menschen fit fürs wahre Leben zu machen.

Die Kreisverwaltung nutzte unter der Moderation von Landrat Heymann das Treffen, um aktuelle Gesetzesvorhaben und Tendenzen zu erläutern. So ging es um den Stand des Breitbandausbaus im Kreisgebiet, die Düngeverordnung, die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV), Kompensationsprojekte und Auflagen im sich stets wandelnden deutschen Baurecht. Bürokratische Anforderungen, per Gesetz von oben geregelt, die den Landwirten massiv Kopfzerbrechen bereiten. Aktuelle Themen zu Tierseuchen und zur Tiergesundheit, aber auch die diesjährige Umsetzung von Cross Compliance-Prüfungen sprach der Geschäftsführer des Veterinäramtes JadeWeser, Dr. Norbert Heising, an. Der rechnet übrigens damit, dass es nicht lange dauern kann, bis es auch hier Wolf-Sichtungen gibt und möglicherweise auch Übergriffe der pelzigen Jäger auf Weidetiere im Kreisgebiet.

Für den regen Meinungsaustausch hatten die Landfrauen aus dem Kreisverband Wittmund den Großen Sitzungssaal im Kreishaus eindrucksvoll dekoriert. Sie hatten auch Milchmixgetränke und bunten Platten mit Häppchen vorbereitet – ein Hauch von Erntedank zog so für kurze Zeit im Kreishaus ein. Und das soll auch so bleiben, sagte Landrat Heymann, der bereits eine Einladung für das nächste Jahr aussprach.

Bei aller Harmonie auf lokaler Ebene – hier spricht man miteinander – so kritisierte Manfred Tannen doch massive Verwerfungen durch staatliche Eingriffe, die es unmöglich machten, den laufenden Strukturwandel zu ordnen und geregelt ablaufen zu lassen. So sei es kaum hinnehmbar, dass etwa das Land Berlin jetzt gegen die Schweinehaltung klage, denn auf das Angebot und Konsumverhalten der Verbraucher werde dies keinen Einfluss haben. Dabei bräuchten Bauern in Deutschland, auch in Ostfriesland, Planungssicherheit, um Investitionskredite abzuschließen und dann auch zu bedienen, darauf wies Tannen hin.

 

 
PM Nr. 68/2017 zum Thema Gefahrenabwehr im Landkreis Wittmund - Freitag, 10. November 2017

„Tag der Blaulichter“: Organisatoren ziehen ein positives Fazit – Wiederholung in ein paar Jahren geplant

lkw Wittmund. Große Zufriedenheit bei allen Beteiligten hat den Ablauf des "Tages der Blaulichter" am vergangenen Sonntag beim Katstrophenschutzzentrum des Landkreises Wittmund geprägt. Das Organisationsteam zog jetzt ein überaus positives Fazit. Es wurden rund 3000 Besucher über den Tag verteilt gezählt, damit wurden die Erwartungen übertroffen.

„Ich habe nur positive Rückmeldungen von den Ausstellenden, der Bundeswehr mit dem großen Flughafen-Löschfahrzeug und den Besuchern. Es wurden viele Gespräche geführt. Die teilnehmenden Kameradinnen

und Kameraden waren mit Begeisterung dabei. Von vielen ist die Resonanz, dieses in ein paar Jahren zu wiederholen," sagte etwa der Wittmunder Kreisbrandmeister Frank Gerdes rückblickend. Lobende Worte auch von Hendrik Schultz, dem Vorsitzenden der DLRG-Ortsgruppe Wittmund:

„Wir waren sehr zufrieden. Wir hatten viele interessierte Besucher mit tollen Gesprächen." Sogar der Leiter Einsatz des DLRG-Präsidiums, Hans-Hermann Höltje, habe sich ein Bild von der großartigen Präsentation gemacht. Er sei sehr angetan gewesen von den zwei engagierten Ortsgruppen Esens und Wittmund, von den modernen Fahrzeuge und Motorrettungsbooten und dem neuen Domizil der Wittmunder. „Wir sind natürlich in vier oder fünf Jahren wieder

dabei", verspricht Schultz. Die Landschaftliche Brandkasse zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden, will beim nächsten Mal unbedingt dabei sein. Sprecherin Signe Foetzki: "Die Organisation, die Ausstellergemeinschaft, das passte alles sehr gut zusammen. Und die Gäste konnten auch noch für den Alltag eine Menge praktisches Wissen mitnehmen, etwa, wie man einen Fettbrand löscht - und wie nicht."

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten Hersteller und Aussteller neueste Rettungstechnik, dabei waren modernste Fahrzeuge von Magirus, Rosenbauer, Schlingmann und Ziegler oder Feuerwehrprodukte der Fa. Domeyer – vertreten war zudem die Firma Osterkamp Nutzfahrzeuge (Aurich). Auch das Technische Hilfswerk (THW) zeigte seine Fähigkeiten.

Umlagert war auch die Übungsstrecke der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Aurich. Für das leibliche Wohl sorgten über den Tag verteilt Verpflegungseinheiten der DRK-Bereitschaft Esens und Wittmund sowie des Jugendrotkreuzes Esens und der Kreisfeuerwehr aus Holtgast. Nahezu 5000 Verzehrbons wurden an dem Tag der offenen Tür beim Katastrophenschutzzentrum des Kreises ausgegeben.

Viel Aufmerksamkeit genossen auch die Stände der Polizei, der Verkehrswacht, des Kampfmittelräumdienstes, die Oldtimerfreunde mit alten Feuerwehrwagen sowie die Freunde amerikanischer Polizeiautos.

 
PM Nr. 67/2017 zum Thema LandAufSchwung im Landkreis Wittmund - Freitag, 22. September 2017

Fördermittel zugeteilt: Entscheidungsgremium hat über weitere Förderanträge entschieden

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ hat in seiner jüngsten Sitzung über die Zahl von zehn Förderanträgen beraten und bis auf zwei Projektideen alle einmütig passieren lassen. Die zwei abgelehnten Anträge haben möglicherweise noch die Chance, aus der Förderkulisse des EU-Programms Leader bedient zu werden.

Damit sind weitere Fördermittel in Höhe von ca. 444.000 Euro aus dem laufenden Programm im Rahmen der fünften Fördertranche von „LandAufSchwung“ zugeteilt worden. 

Landrat Holger Heymann stellte bei der Sitzung zusammen mit Frank Happe (Wirtschaftsförderkreis Harllingerland e.V.) und Karin Garlichs (Kreisverwaltung Wittmund) die Projektanträge im Detail vor und beantwortete Nachfragen. Wichtigste Neuerung bei der Projektsteuerung war die Anhebung der Förderhöchstgrenze auf 200.000 Euro. Dadurch wird die Bezuschussung größerer Vorhaben möglich – bisher lag die Obergrenze bei 80.000 Euro. 

Heymann lobte die Arbeit des Entscheidungsgremiums, das das Modellprojekt seit dem Start im Jahre 2015 begleitet und nun auch im Zuge der anderthalbjährigen Verlängerung bis Ende 2019 bereitsteht. 

Im Einzelnen wurde positiv über folgende Förderanträge entschieden: 

1. Der Verein Jugendwerk e.V. bietet für junge Menschen mit Migrationshintergrund künftig ein soziales Lernstudio an, um sie im Rahmen eines regionalen Bildungsnetzwerkes fit zu machen für die Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. In Wittmund, in Buttforde und in Esens werden dafür neue Projekt-Multifunktionsräume eingerichtet, um dort regelmäßig bildungspädagogische Angebote zu machen. Dafür erhält der Verein rund 68.000 Euro und finanziert damit eine pädagogische Fachkraft, die das Projekt leiten und koordinieren wird. Bezahlt werden damit auch Fahrtkosten sowie die Raumkosten in Wittmund – die Nutzung der Räume in Esens und Buttforde („Uns Huus“) ist kostenlos. 

2.“Baklava trifft Grünkohl“ lautet das Motto, mit dem sich der KBV „Freesenholt Utarp-Schweindorf“ erfolgreich beworben hat. Zu diesem Zweck wird das Vereinsheim ertüchtigt, damit dort künftig neue Beratungs-, Bildungs- und Freizeitangebote für Migranten und Gäste gemacht werden können. Stattfinden werden Seniorentreffen, Deutschkurse für Flüchtlinge mit Kinderbetreuung, Kreativnachmittage bzw. –abende, Sportkurse, Plattdeutsch-Tage und Koch-Events; auch die Anti-Rost-Initiative wird dort Kleinstreparaturen und Dienstleistungen anbieten. Rund 21.100 Euro fließen dafür aus dem Bundesprogramm. 

3. In Asel wird das Dorfgemeinschaftshaus mit neuem Mobiliar ausgestattet um wieder verstärkt gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen (Infoabende; Ernährungsberatung; Spiele-Abende, Bastelnachmittage; LAN-Partys etc.) anzubieten. „LandAufSchwung“ unterstützt die Initiative mit 8.000 Euro. 

4. Die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGbmH, Fachbereich III, wird jungen Flüchtlingen ein ganzheitliches Angebot machen und in Wittmund eine Integrationswerkstatt ins Leben rufen, wo bei drei aufeinanderfolgenden Lernmodulen der Sprachabschluss B1 und ein Hauptschulkurs sowie grundsätzliche Tugenden vermittelt werden. Ziele sind der Hauptschulabschluss sowie der Beginn einer Berufsausbildung. Die jungen Menschen werden dabei eng an die Hand genommen und individuell betreut. Gefördert wird das Projekt, das im Landkreis Friesland bereits erfolgreich gestartet ist, mit rund 144.000 Euro. 

5. Genau 24.644,80 Euro bekommt der Awo-Kreisverband Wittmund für größere Umgestaltungsmaßnahmen im Mehrgenerationenhaus in Esens. Am Ende sollen alle Kursteilnehmer davon profitieren, da an den dort bereits umfangreich angebotenen Beratungs- und Freizeitangeboten partizipieren – darunter sind auch viele Migranten. 

6. Der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. (WFK) möchte zu den bestehenden Job-Bus Angeboten der JadeBay und der Ems-Achse eine Ergänzung mit höherer Frequenz erreichen. Um Migranten, Frauen, Schülern, Jugendlichen, Umschülern oder anderen Personen die beruflichen Möglichkeiten gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region aufzuzeigen, soll es in kleinen Gruppen direkt mit dem Job-Bulli in die Betriebe gehen. Hier wird der WFK auf sein bestehendes Netzwerk zurückgreifen, steht aber allen Institutionen und Betrieben auf Anforderung ebenfalls flexibel zur Verfügung. Für dieses Angebot in den nächsten Jahren erhält der WFK 40.000 Euro aus dem Bundesprogramm. 

7. Auch der Schießverein Burhafe e.V. will das Dorfleben erhalten und die Angebote in dem Örtchen ausbauen. Da durch den Verkauf der örtlichen Gaststätte bald kein Gesellschaftsraum mehr zur Verfügung steht, wird ein Nebengebäude des dortigen Schießstandes zum Treffpunkt ausgebaut. 25 Migranten sind bereits Mitglieder des Schießvereins. Der neue Multifunktionsraum soll mindestens zwei oder drei Mal pro Woche für Veranstaltungen öffnen. Dafür erhält der Verein 57.600 Euro im Rahmen der mit dem Bund vertraglich vereinbarten Modelldorfinitiativen. 

8. In den Genuss von Bundesmitteln kommt auch der Kreisnaturschutzhof  Wittmunder Wald e.V. – vorausgesetzt, er erwirbt nach der Übernahme des früheren Kreisnaturschutzhofes (Gebäude) vom Kreis auch von den Niedersächsischen Landesforsten die dortige Grundfläche. In dem Waldstück bei Wittmund soll ein regionales Kommunikationszentrum der Umweltbildung und Waldpädagogik mit Übernachtungsmöglichkeiten entstehen. 80.000 Euro aus der Bundesförderung stehen nunmehr dafür bereit.

Insgesamt hat das Entscheidungsgremium damit Mittel in Höhe von rund 444.000 Euro zugeteilt, die in den Jahren 2017, 2018 und 2019 abfließen werden.

Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland  e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) mit ihrem Geschäftsführer Frank Happe und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund, vertreten durch Karin Garlichs.

 
PM Nr. 66/2017 zum Thema Gesundheitsvorsorge beim Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Erster Gesundheitstag der Kreisverwaltung in der Residenz war ein Anfangserfolg

lkw Wittmund. Im großen Saal der Wittmunder Stadthalle „Residenz“ waren am Mittwoch (6.9.17) allerlei Stände aufgebaut, an denen sich die Mitarbeiter der Kreisverwaltung im Rahmen des 1. Gesundheitstages über alle möglichen Aspekte zum Thema Gesundheit informieren und sich auch untersuchen lassen konnten. Ein Anfangserfolg für das noch recht junge Gesundheitsmanagement beim Landkreis, das vor allem von Sachbearbeiterin und Gesundheitsmanagerin Silvia Häde in den vergangenen  Jahren aufgebaut hat.

Auch Landrat Holger Heymann, der sich in der Mittagszeit von der Personalratsvorsitzenden und Gesundheitsmanagerin Enne Fischer die verschiedenen Stationen der „Arbeitsmesse“ erklären und zeigen ließ, war von der Erstauflage dieses Gesundheitstages angetan. Er dankte vor allem den Partnern, mit denen zusammen der Kreis das Informationsangebot an die Mitarbeiter auf die Beine gestellt hatte.

Den ganzen Tag über gab es Angebote zum Thema Raucherentwöhnung, zu gesunder Ernährung, über das richtige Sitzen am Büro-Arbeitsplatz (Ergonomie), Check-Ups zu Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel sowie zur Beschaffenheit der Körpermuskulatur. Die Kreisvolkshochschule stellte ihr Kursprogramm im Gesundheitsbereich vor, die Diakonie war mit der Suchtberatung präsent und hatte Rauschbrillen mitgebracht, um Teilnehmern zu verdeutlichen, wie negativ sich Alkohol- und Tablettenkonsum auf die Koordination auswirken. Hier konnten stocknüchterne Teilnehmer Situationen wie das Aufschließen einer Tür oder das Fangen eines Balls mit der Rauschbrille auf der Nase nachvollziehen.

Es gab in Nebenräumen oder auf der abgeschotteten Bühne kleinere Workshops zu Gesundheitsthemen, aber auch Schnupperangebote zur Wirbelsäulengymnastik, zur Handreflexzonenarbeit, zu Qi Gong, dem Training mit dem bogenähnlichen Flexibar oder zur Kiefernentlastung oder zur Achtsamkeit.

Die Organisatorin Silvia Häde sowie Personalratsvorsitzende Enne Fischer zeigten sich mit der Resonanz aus der Mitarbeiterschaft für das erste Mal sehr zufrieden. Viele Kreisbedienstete nutzten die Chance, sich an diesem Tag einmal schwerpunktmäßig um ihre Gesundheit zu kümmern. An eine Wiederholung in einigen Jahren sei durchaus gedacht, hieß es dann auch. Auch Landrat Heymann war von dem Angebot überzeugt. Partner waren am Mittwoch die AOK, das BAD Zentrum Wilhelmshaven, die Fachambulanz Sucht Ostfriesland Nord, die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund, sowie eigene Mitarbeiter aus dem Bau- und aus dem Gesundheitsamt, die über Arbeitsschutzaspekte, Hygiene am Arbeitsplatz sowie gesunde Ernährung informierten.

Bild 1

Bild 2

 
PM Nr. 65/2017 zum Thema Design-Update beim Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Neues Logo für Kreisverwaltung läutet moderne Zeiten ein – Wappen-Symbol Kogge wurde behutsam modernisiert

lkw Wittmund. Die Wittmunder  Kreisverwaltung wird ihren Außenauftritt optisch auffrischen: Der Kreisausschuss (KA) gab in seiner jüngsten Sitzung einmütig sein Plazet für ein pfiffiges neues Logo, das jetzt schrittweise für die Kernverwaltung eingeführt werden soll. Damit entsprach der KA dem Vorschlag eines mit Kreis-Politikern und Kreis-Mitarbeitern besetzten Auswahlgremiums, das das vorliegende Logo aus vier von Werbeagenturen vorgelegten und präsentierten Vorschlägen ausgewählt hatte.

„Ich freue mich, dass wir mit der Modernisierung der Kreisverwaltung weiterkommen und künftig auch im Außenauftritt angemessen repräsentiert sind. Das neue Logo ist modern und einprägsam und nimmt in seiner Darstellung Bezug auf seine Wurzeln - das ist die Kogge als unser weiterhin gültiges Landkreis-Wappen“, sagt Landrat Holger Heymann.

Das traditionelle Wappen des Landkreises, verankert in Paragraf 2 der Hauptsatzung des Landkreises Wittmund, zeigt eine gelbe Kogge auf blauem Grund, auf deren drei Segeln die Wappensymbole der alten Ämter Esens, Wittmund und Friedeburg abgebildet sind. Die Kogge steht allgemein für Handel und Wirtschaft, ist aber auch ein maritimes Element und symbolisiert die geografische Lage an der ostfriesischen Nordseeküste.

Das neue Logo zeigt die behutsam modernisierte, abstrakt gehaltene Kogge in der frischen Farbe Dunkeltürkis, kombiniert mit dem Schriftzug Landkreis Wittmund in moderner Schrift, wobei das Wort Landkreis deutlich hervorgehoben ist.

Diese neue Wort-Bild-Marke wird markenrechtlich für den Landkreis geschützt und sie wird demnächst auch auf dem Kopf der offiziellen Landkreis-Schreiben auftauchen sowie auf dem Cover von Publikationen des Kreises und im Internet.

 
PM Nr. 64/2017 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Neuer Ausbildungskurs für künftige Jugendleiter beginnt im Herbst

lkw Wittmund. Das Jugendamt des Landkreises Wittmund bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung zum Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin an. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Erwachsene, die bereits aktiv mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein oder in einer Jugendgruppe als BetreuerIn arbeiten oder die sich zukünftig engagieren möchten.

Die für die Teilnehmer kostenlose Ausbildung findet in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Asel, Karl-Schaaf-Weg 3, 26409 Wittmund, statt. Die Teilnahme an dieser  Jugendleiterausbildung ist die Voraussetzung für die Erlangung der anerkannten Jugendleiterkarte (Juleica). Die Ausbildung umfasst den Besuch zweier Wochenendseminare. Das erste Seminar findet vom 24.11. bis zum 26.11.2017 und das zweite vom 1.12. bis zum 3.12.2017 (Dauer jeweils von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag).

 

Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich bis zum 08.11.2017 beim Jugendamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Tel.: 04462/86-1337, für den Kurs anmelden.

 

Zum weiteren Hintergrund: Die Inhaber/innen der Juleica erhalten in Deutschland verschiedenste Vergünstigungen. So wird zum Beispiel die persönliche Mitgliedschaft beim Deutschen Jugendherbergswerk kostenlos zur Verfügung gestellt. Nähere und weitere Informationen über Vergünstigungen mit der Jugendleiterkarte sind unter dem Link http://www.juleica.de/1532.0.html im Internet abrufbar.

 
Betreff: PM Nr. 63/2017 zum Thema Bundesförderung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Bund stellt Landkreis weitere 750.000 Euro für Verlängerung von „LandAufSchwung“ zur Verfügung -Vertragsunterzeichnung in Berlin

lkw Wittmund. Die Verlängerung des Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund ist in trockenen Tüchern. Für die Weiterführung des Programms bis Ende 2019 stellt der Bund noch einmal, wie angekündigt, 750.000 Euro bereit.

Der Wittmunder Landrat Holger Heymann und  Abteilungsleiter Thomas Windmöller (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL) unterzeichneten jetzt in Berlin einen entsprechenden Vertrag, der die näheren Details der Zusammenarbeit regelt. Zusammen mit Karin Garlichs (Kreisverwaltung) und Geschäftsführer Frank Happe (Wirtschaftsförderkreis Harlingerland/ Entwicklungsagentur) war Landrat Heymann zu Abstimmungsgesprächen in das zuständige Ministerium nach Berlin gefahren. Das vom Landkreis Wittmund vorgelegte Konzept überzeugte die Projektverantwortlichen dort. Mit dem Landkreis Wittmund als erster Förderregion wurde gleich im Anschluss an die Verhandlungen sofort der Vertrag unterzeichnet. Damit verlängert sich die Förderperiode bis zum 31.12.2019.  Zu den ursprünglich bis Mitte 2018 bewilligten 1,5 Millionen Euro Fördermitteln werden nun weitere 750.000 Euro vom BMEL für mögliche Projekte zur Verfügung gestellt.

Im Anschluss an das Abstimmungsgespräch wurde die Wittmunder Delegation noch zu einem Gespräch mit dem neuen Abteilungsleiter „Ländliche Räume“, Thomas Windmöller, gebeten, um sich über die bisherigen Erfolge sowie neue Entwicklungen und  Herausforderungen im Landkreis Wittmund  auszutauschen.

 

Zum weiteren Hintergrund: Am 15. August endete die Antragsfrist für die 5. Fördertranche im Zuge von „LandAufSchwung“beim Landkreis Wittmund. Jetzt geht es im nächsten Schritt darum, die neu vorliegenden Projektanträge  zu bewerten. Mitte des Monats September tagt dann das Entscheidungsgremium, welches eine abschließende Entscheidung darüber fällt, welche Projektanträge demnächst zum Zuge kommen und mit Projektmitteln ausgestattet werden.

Der nächste Antragsstichtag für die sechste Fördertranche wird voraussichtlich Mitte März 2018 sein.

 

Das Entscheidungsgremium von „LandAufSchwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch  die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „LandAufSchwung“. Dort sind alle wesentlichen Informationen um das Bundesmodellprogramm sowie sämtliche Erreichbarkeiten hinterlegt.

 
PM Nr. 62/2017 zum Thema Kinderbetreuung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Landkreis: Die Flexibilität für alle steht bei der Kindertagespflege neben der Qualität im Vordergrund

lkw Wittmund. Wer sein Kind nicht in der Krippe oder Kita anmelden will oder darüber hinausgehend ein Betreuungsangebot sucht, der kann im Landkreis Wittmund – und in ganz Ostfriesland – von einem Netz von Kindertagespflegepersonen profitieren. Seit 20 Jahren gibt es dieses flexible Angebot des Familien- und Kinderservicebüros der Kreisverwaltung schon. Derzeit werden im Kreisgebiet bis zu 170 Kinder im Alter von null bis 14 Jahren auf diese Weise betreut, von etwa 50 Tagespflegepersonen derzeit.

Heike Hinrichs (48) aus Wittmund-Willen ist eine von ihnen. Seit 2009 bereits ist die erfahrene Mutter in der Kartei, die der Landkreis akribisch führt und sie betreut regelmäßig bis zu fünf Kinder bei sich zu Hause, deren Eltern aus beruflichen Gründen auf eine flexiblere Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Wenn Kinder übernachten oder sogar übers Wochenende bleiben, dann kommen bei Heike Hinrichs schon so einige Stunden zusammen. Ihr macht das nichts aus, sagt sie, denn sie hat Spaß am Umgang mit Kindern und findet es gut, wenn sie etwa durch ihr Angebot Alleinerziehenden „den Wiedereinstieg in den Beruf ermöglichen kann“, wie sie erklärt.

Eine Betreuungskraft der ersten Stunde ist Margret Hüls aus Wiesedermeer. Sie ist eine überzeugte Tagespflegerin, durch deren Hände schon viele Kinder gegangen sind. Zu einigen hat sie heute noch Kontakt, wie sie erzählt. Sie erhält auch von den Älteren immer noch mal Besuch. Bei ihr haben die Kinder viel Platz und können regelmäßig raus an die frische Luft. Gemeinsame Ausflüge sind auch immer drin, etwa in einen nahe gelegenen Tierpark, in den Wald oder an einen Strand. „Kinder sind für mich positiver Stress“, sagt sie.

Lena Janssen (31) aus Carolinensiel liebt Kinder, das war schon immer so. Sie selbst erwartet gerade ihr Drittes. Schon als Teenie war sie leidenschaftliche Babysitterin, ging dann als Aupair-Kraft nach England und in die USA. Da es in Carolinensiel kein Krippenangebot gibt, entschloss sie sich 2013, die Kindertagespflege bei sich zu Hause anzubieten.

Alle drei loben die Individualität und Flexibilität dieser  Betreuungsform, aber auch die Möglichkeit, sich bei Fragen und Problemen jederzeit mit dem Familien- und Kinderservicebüro des Kreises Rat holen zu können. Man sei so eine Art „große Familie“ und gut bekannt.

Häusliche Betreuungskräfte wie Hinrichs, Hüls und Janssen könnten Anne Schierenberg, Kerstin Buserath, Ute Claassen-Kebel und Julia Tammen vom Familien- und Kinderservicebüro des Kreises vor allem in Holtriem und Wittmund, aber auch in den Küstenorten Carolinensiel, Neuharlingersiel und Werdum noch weitere gebrauchen, sagen sie. Denn dort ist viel Gastronomie, und wenn Eltern in Hotels und Restaurants arbeiten oder eigene betreiben, wollen sie ihre Kinder gut untergebracht wissen – und das natürlich meist außerhalb der festen Tageszeiten der Regel-Kitas und Krippen, denn die Öffnungszeiten in der Gastronomie gehen weit darüber hinaus.

Eine hohe Qualität der Kinderbetreuung wird bei den Fachkräften des Kreises groß geschrieben, und sie wird auch im täglichen Geschäft gelebt, bestätigen die Kindertagespflegepersonen, die sich anfangs in einem Kurs erst einmal qualifizieren müssen. So gibt es dann später quartalsweise  Fortbildungen sowie regelmäßige Austauschtreffen, ja sogar Hausbesuche der Hauptamtlichen, die sich immer von der Qualität der Hausbetreuung ein Bild machen.

So besitzen die Kindertagespflegekräfte, die mittlerweile auch kreisüberreifend angefragt werden, ein Buch, in dem die wesentlichen Qualifikationen und Weiterbildungsschritte der Tagesbetreuerinnen festgehalten sind. Inzwischen fragen Eltern sogar danach, wenn sie ihre Sprösslinge dort anmelden und abgeben, sagt Heike Hinrichs.

Anne Schierenberg bringt es auf den Punkt: „Wir sind kein Babysitterdienst, sondern eine Betreuungsagentur mit einem gesetzlichen Auftrag, der eine hohe Qualität sichert“.

Wer sich als Tagespflegeperson beim Landkreis Wittmund bewerben möchte, kann sich an Julia Tammen, Tel. 04462-861362 wenden oder zwecks Kontaktaufnahme eine E-Mail an servicebuero@lk.wittmund.de schreiben. Weiterführende Informationen sind auch im Internet unter www.landkreis-wittmund.de zu finden.

 

Zum weiteren Hintergrund:

Bis zum Jahr 2007 war die Kindertagespflege bei der VHS Wittmund angesiedelt.  Ab dem 1.6.2007 wurde der Bereich „Kindertagespflege“ als ein zentrales Element des Familien- und Kinderservicebüros  erfolgreich ausgebaut und weiter entwickelt.

Seit dem 1. August 2013 besteht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bundesweit ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieser Rechtsanspruch kann durch einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung (Krippe)  oder in der Kindertagespflege - also bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater - erfüllt werden. Die Kindertagespflege stellt sich als Betreuungsform als wertvolle, qualitativ hochwertige Alternative zur Krippe heraus. Den wesentlichen Unterschied stellen hier sowohl die sehr flexiblen Betreuungszeiten als auch die geringe Gruppengröße (Obergrenze bis zu maximal fünf Kinder) dar. Absolut dürfen Tagespflegepersonen beim Landkreis Wittmund nur zwölf Betreuungsverträge gleichzeitig eingehen, das ist die Höchstgrenze.

Kindertagespflege und Angebote von Krippen und Kitas sind sogar kombinierbar.

Vermehrt findet die Betreuung im Rahmen der Tagespflege auch landkreisübergreifend statt. So wählen Eltern, die im Landkreis Wittmund leben, eine  Tagespflegeperson aus einem angrenzenden Landkreis für die Betreuung ihrer Kinder. Dies kann damit begründet sein, dass sich der Arbeitsplatz der Eltern im entsprechenden Landkreis befindet. Ebenso nutzen Eltern, die aus anderen Landkreisen stammen, mittlerweile das Betreuungsangebot des Landkreises Wittmund.

Um den Eltern ein noch breiteres und vielfältigeres Angebot zur Betreuung ihrer Kinder anbieten zu können, ist der Landkreis auf der Suche nach interessierten Personen, die sich die Tätigkeit als Tagespflegeperson vorstellen können. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und den Rahmenbedingungen können im Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund erfragt werden  (Telefon 04462-861362).

Die Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die  im Landkreis Wittmund angeboten werden,  können unter www.landkreis-wittmund.de/Betreuungsbörse  eingesehen werden.

Foto 

 
PM Nr. 61/2017 zum Thema Gefahrenabwehr im Landkreis Wittmund - Dienstag, 29. August 2017

Beim „Tag der Blaulichter“ am Wahlsonntag stellen sich das Katastrophenschutzzentrum des Kreises und viele Organisationen der Öffentlichkeit vor

lkw Wittmund. Beim „Tag der Blaulichter“ am Bundeswahl-Sonntag, 24. September 2017, stellt sich das jüngst um mehrere Hallen erweiterte Katastrophenschutzzentrum des Landkreises Wittmund von 11 bis 17 Uhr im Rahmen eines groß angelegten Tages der offenen Tür der Bevölkerung vor. Das umfangreiche Programm steht, die Werbung hat begonnen.

Seit Monaten planen Vertreter des Landkreises Wittmund, des Rettungsdienstes, der Kreisfeuerwehr, das DRK und die DLRG mit den Ortsgruppen Wittmund und Esens, die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Kreises, die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund sowie die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse, um den Besuchern an dem Tag ein attraktives Programm zu bieten: Es geht um gute Unterhaltung, aber auch um wichtige Informationen zu den einzelnen Organisationen und den jeweils spannenden Aufgaben, die diese im Zuge der Gefahrenabwehr sowie bei der Bewältigung von Einsatzlagen zu meistern haben.
„Das alles geht nur mit viel Übung, einer guten Vorbereitung sowie einer guten Ausrüstung, damit im Ernstfall eine schnelle Einsatz- und Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann,“, ist auch Landrat Holger Heymann überzeugt, der die Aktivitäten am Wahlsonntag begrüßt und zum Besuch der Schau auffordert.

Der Tag besteht aber nicht nur aus diversen Vorführungen der einzelnen Organisationen, die sich offensiv um Nachwuchs für ihre Teams  bemühen, sondern auch aus einer umfangreichen Schau neuester Lösch- und Rettungstechnik sowie diverser Produktanbieter. Dabei ist aber auch das Technische Hilfswerk mit Fahrzeugen sowie die Bundeswehr-Feuerwehr, die eines ihrer großen Spezialfahrzeuge präsentiert. 

Freunde von gut gepflegten Oldtimer-Feuerwehrfahrzeugen kommen am 24. September bei der FTZ an der Fuhrmannstraße ebenso auf ihre Kosten wie Kinder und Heranwachsende, denn es gibt allerlei zu gewinnen bei diversen Verlosungen. Und auch an die Kleinsten ist gedacht: Auf sie warten eine Hüpfburg, Fotoaktionen und vieles mehr, sogar ein Clown wird auf dem Gelände sein und ein Lächeln in die Gesichter von Jung und Alt zaubern. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt, die an einer zentralen Kasse Verzehrbons für Kuchen, Würstchen, Pommes Frites und/oder Getränke erwerben können. Dort wird auch ein Handzettel mit Lageplan und Programmhöhepunkten ausgehändigt. Der Überschuss des „Tags der Blaulichter“ ist übrigens für die Nachwuchsarbeit der beteiligten Organisationen und den rührigen Präventionsrat Harlingerland  e.V. gedacht. 

Zusätzliche Parkflächen stehen an dem Tag in der Umgebung sowie beim nahen  E-Center bereit. Die Zufahrtsstraße vom Kreisel wird an dem Tag abgesperrt.

 

 
PM Nr. 60/2017 zum Thema Kita-Versorgung im Landkreis Wittmund - Dienstag, 29. August 2017

Zusätzliches Personal in Kindertagesstätten - Landkreis Wittmund erhält 500.000 Euro vom Land Niedersachsen zur  Verbesserung der Qualität

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund erhält für die Jahre 2017 und 2018 rund 500.000 Euro vom Land Niedersachsen, um Kindergartengruppen mit zusätzlichem Personal auszustatten. Insbesondere Einrichtungen mit einer hohen Zahl an Kindern, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen eine personelle Verstärkung erhalten und bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden. Durch die zusätzlichen Fach- und Betreuungskräfte sollen die regulären MitarbeiterInnen in den Kindertagesstätten entlastet und die Qualität der pädagogischen Arbeit verbessert werden.

Nach Einführung der dritten Kraft in den Krippen können nun auch in Kindertagesstätten, in denen überwiegend  Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt betreut werden,  Stellen aufgestockt werden, um so die Fachkraft-Kind-Relation zum Wohle der Kinder zu verbessern. Die Aufgabe der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bekommt als frühkindliche Bildung eine immer größere Bedeutung und somit steigen auch die Anforderungen an die Qualität der Arbeit.

Von der neuen Förderung durch das Land profitieren insgesamt 14 Kindertagesstätten im Landkreis Wittmund entweder durch Neueinstellungen oder Stundenaufstockungen. Dazu gehören in der Stadt Wittmund die Kindergärten „Robert-Koch-Straße“, „Goethestraße.“ und „St. Nicolai“, in der Samtgemeinde Esens die Kindergärten „An der Eisenbahn“ und „An der Mühle“, in der Gemeinde Friedeburg die Kindergärten in Horsten und Wiesedermeer, der Kindergarten der Gemeinde Langeoog sowie alle Kindergärten in der Samtgemeinde Holtriem. 

 
PM Nr. 59/2017 zum Thema Kindertagesbetreuung im Lk Wittmund - Dienstag, 29. August 2017

Bund fördert Kita-Einstieg im Landkreis Wittmund bis Ende 2020 mit 480.000 Euro

lkw Wittmund. Weil Flüchtlingskinder im Alter von 0 bis 3 Jahren kaum in Kindertageseinrichtungen betreut werden, hat der Bund ein Programm aufgelegt, um dieser Zielgruppe den einfachen Einstieg in die Kindertagesbetreuung zu ermöglichen. Der Landkreis Wittmund nimmt an diesem Bundesprogramm mit dem Titel „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Damit soll eine gute Kindertagesbetreuung sichergestellt werden – für jedes Kind unabhängig von der sozialen Herkunft und vom Umfeld. „Frühe Bildung ist uns wichtig“ betont Landrat Holger Heymann. „Der Besuch von Angeboten der Kindertagesbetreuung wirkt sich positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Zu keinem Zeitpunkt im Leben lernt der Mensch leichter und schneller.“Der Landkreis Wittmund wird mit insgesamt rund 480.000 Euro für den Zeitraum vom 1. August 2017 bis einschließlich 31. Dezember 2020 durch den Bund gefördert. Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent. Der Landkreis Wittmund ist damit einer von mehr als 200 aktuell geförderten Standorten in Deutschland.
Mit den Mitteln werden niedrigschwellige Angebote in der Region gefördert, die den Einstieg von Kindern in das deutsche System frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung ermöglichen. Zielgruppe sind Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, insbesondere Familien, die aufgrund von Risikolagen wie Armut, Bildungsbenachteiligung oder mangelnder Sprachkenntnisse bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden. Angesprochen sind auch Kinder aus Familien mit Fluchterfahrung.
Der Landkreis Wittmund erhält über das Bundesprogramm bis zum Jahr 2020 die Mittel für die Schaffung einer Koordinierungs- und Netzwerkstelle sowie die Einrichtung von vier zusätzlichen Fachkraftstellen und die Projektmittel für die Umsetzung der neuen Angebote.
Als Kooperationspartner konnte der Landkreis Wittmund die Ev.-luth. Kindertagesstätten des Kirchenkreisverbandes Ostfriesland-Nord - in Abstimmung mit allen Trägern der 35 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet - gewinnen, da sich sowohl in den Samtgemeinden Esens und Holtriem als auch in der Stadt Wittmund und in der Gemeinde Friedeburg Kindertagesstätten (Gesamtzahl: 15) in der Trägerschaft des Kirchenkreisverbandes befinden. Der Verband Ostfriesland-Nord wurde von den drei Kirchenkreisen Aurich, Harlingerland und Norden gegründet und hat die Trägerschaft für insgesamt 25 Kindertageseinrichtungen mit 280 MitarbeiterInnen.
Die neu zu schaffende Koordinations- und Netzwerkstelle ist zuständig für vielfältige Steuerungs- und Koordinierungsaufgaben, damit die Angebote effektiv aufeinander abgestimmt werden und gute Brücken in das Regelsystem bilden, sowie für die Vernetzung der vielfältigen Angebote für den Kita-Einstieg vor Ort. In den nachfolgenden Einrichtungen - sogenannte Anker-Kitas - sollen dann jeweils die Fachkraftstellen eingerichtet werden. Diese stehen bereits fest. Es sind die Kitas „An der Eisenbahn“ in Esens, „Goethestraße“ in Wittmund sowie die Kindergärten in Westerholt und Wiesedermeer.
Weiterführende Informationen zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ finden Sie auch auf der Webseite www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

 
© 2012 Landkreis Wittmund alle Rechte vorbehalten  |