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PM Nr. 36/2018 zur "Interkulturellen Woche 2018" im Kreisgebiet - Donnerstag, 7. Juni 2018

Planungen für Kreis-Beteiligung an bundesweiter Aktionswoche laufen – noch Teilnehmer willkommen

lkw Wittmund. „Vielfalt verbindet“ - so lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2018, die am 23. September 2018 bundesweit startet. Auch der Landkreis Wittmund möchte sich wieder, nach dem ersten sehr gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr, an der diesjährigen Aktionswoche beteiligen. Hierzu haben die Planungen auf Kreisebene bereits begonnen. 

Im Landkreis Wittmund wird die interkulturelle Aktionswoche von Montag (24.9.) bis Sonnabend (29.9.) stattfinden, wobei – das ist bereits geklärt - der letzte Tag mit einem interkulturellen Fest am Kirchplatz in Wittmund enden wird.

Das Gesamtprogramm der 2. Interkulturellen Woche wird in einem Flyer Anfang des Monats September veröffentlicht. 

Alle örtlichen Institutionen, Organisationen, Kirchen, Vereine und Initiativen sind herzlich eingeladen, sich mit einem Gottesdienst, einer Diskussionsveranstaltung, einem Tag der offenen Tür, einem kulturellen Beitrag oder mit einer anderen Aktion an der Gestaltung der Interkulturellen Woche 2018 zu beteiligen. Sie können aktiv dabei mitwirken, diese gemeinsame Bewegung für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft allgemein, und insbesondere im Landkreis Wittmund, zu unterstützen. 

Wenn Sie bei der Aktionswoche mitwirken möchten, melden Sie bitte Ihre Veranstaltungen bei der Kreisverwaltung Wittmund, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, bis zum 28. Juni 2018 per Email bei nadja.pfister@lk.wittmund.de an. Dazu sollte ein entsprechendes Anmeldeformular ausgefüllt werden. Für weitere Informationen steht Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, zur Verfügung.

 

 
PM Nr. 35/2018 zum Thema Tourismus im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 6. Juni 2018

Statistik: Zahl der Übernachtungen im Landkreis Wittmund ist 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent gestiegen

lkw Wittmund. Nun ist es amtlich, denn die Kreisverwaltung in Wittmund gibt für das Kreisgebiet die Fremdenverkehrszahlen für das Jahr 2017 (im Vergleich zum Vorjahr 2016) – aufgeschlüsselt nach Gemeinden – bekannt. Danach ist die Anzahl der Gäste zwar geringfügig um 0,3 Prozent auf 805.625 gesunken. Die Gesamtanzahl der Übernachtungen ist allerdings um 0,8 Prozent angestiegen auf rund 5,16 Millionen. Die durchschnittliche Übernachtungsdauer beträgt 6,4 Tage. Vor allem die beiden Inseln Langeoog und Spiekeroog gehören in den beiden Kategorien Übernachtungen/Gäste wieder zu den Gewinnern.

(Weitere Details sind der anliegenden Tabelle zu entnehmen.)

 

 
PM Nr. 34/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 6. Juni 2018

Alle packen mit an: Schießverein Burhafe sorgt mit Umbau für ein neues Dorfgemeinschaftshaus im Ort

lkw Wittmund. In Burhafe (rd. 1150 Einwohner), Ortsteil von Wittmund, nimmt der Umbau eines alten Nebengebäudes beim Schießstand des örtlichen Schießvereins Formen an: Auf der laufenden Baustelle für das neue Dorfgemeinschaftshaus ist inzwischen sehr gut zu erkennen, dass hier der neue attraktive Treffpunkt für Burhafe entstehen wird. Dazu konnten sich unlängst Landrat Holger Heymann sowie Kreis-Mitarbeiterin Karin Garlichs und Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland - beide zuständig für die lokale Umsetzung des Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ im Kreisgebiet - bei einem Besichtigungstermin einen Eindruck verschaffen. „Das Konzept überzeugt uns und scheint voll aufzugehen“, beurteilte Heymann den Stand der Arbeiten. 

Ortsvorsteher Holger Kirchhoff, zugleich Vorsitzender des antragstellenden Schießvereins Burhafe e.V., präsentierte den Gästen, was fleißige Hände aus dem Dorf in den letzten Monaten geschaffen haben. Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter bringen sich dabei mit ihren Fähigkeiten ein. Hier sollen sich in naher Zukunft, wenn alles offiziell eröffnet worden ist, neben dem Schießverein auch die örtliche Integrationsgruppe, die Gitarrengruppe, die Jugendlichen des Jugendtreffs, aber auch die älteren Mitglieder des Seniorentreffs aufhalten können. Platz für bis zu 80 Personen wird das Dorfgemeinschaftshaus hinter der von der Zuwandererfamilie Gushani (Esens) neu aufgemachten Dorfkneipe (mit Festsaal und Bistro) bieten. Als Partnerin in dem Projekt wird die Gaststätte bei Veranstaltungen im neuen Saal die Versorgung mit Speisen und Getränken übernehmen. 

Das vorläufige Fazit des Landkreises für das mit 57.600 Euro aus „LandAufSchwung“ geförderten Projekts fällt sehr positiv aus: Das Projekt wurde gut umgesetzt, das neue Gebäude ist außen fast fertig. Mauern, Fenster, Türen und das Dach sind neu, derzeit wird an modernen und behindertengerechten Toilettenanlagen gearbeitet. Auch eine neue, leistungsfähige Küche nebst Tresenbereich wird eingebaut. Selbst die Einbeziehung von Migranten, ein wichtiger Punkt bei der Antragsgenehmigung, ist gut gelungen. Der entstehende Multifunktionsraum soll später mindestens drei Mal in der Woche für Veranstaltungen genutzt werden. Zusätzlich sollen Hilfsdienste bei der Grundversorgung angeboten werden, dezentrale Sprechstunden sozialer Institutionen dort abgehalten werden. 

Landrat Heymann ist optimistisch, dass hier für Burhafe eine neue Keimzelle für dörfliches Leben entstehen wird. „Die Nachbarschaft lebt neu auf“, das hat auch Holger Kirchhoff erfahren, der das Projekt für den Schießverein beantragt und maßgeblich als Projektleiter umsetzt hat. 

Dabei sah anfangs alles eher düster aus für das Örtchen: Nach der Aufgabe des örtlichen Gastwirtes stand der Dorfgemeinschaft kein Gesellschaftsraum mehr zu Verfügung, um sich zu treffen und Veranstaltungen abzuhalten. Das hat sich inzwischen durch die Aktivitäten des Schießvereins und der Migranten, die die Dorfkneipe wiederbelebten, gründlich geändert. Ein Musterbeispiel für Landrat Holger Heymann, wie man mit Engagement und der Anschubfinanzierung aus „LandAufSchwung“ dazu beitragen kann, Verödungsprozessen auf dem Lande wirkungsvoll zu begegnen.

Wenn der Treffpunkt fertig gestellt ist, gibt es auch für den Außenbereich noch einige zu tun: Ein neuer Unterstand für Fahrräder wird noch entstehen, eine Streuobstwiese sowie ein Friedwall am neuen Friedhof – auch hier haben die Dorfbewohner ihre tätige Mithilfe zugesagt. Von der tatkräftigen Unterstützung, die im Dorf gelebt wird, und dass die zugewiesene Förderung im Dorf so gut ankommt, davon zeigten sich auch Karin Garlichs und Frank Happe begeistert.

 
PM Nr. 33/2018 zum Thema Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 30. Mai 2018

Spatenstich für Breitbandausbau im Kreisgebiet am 29. Mai – der Ausbau durch EWE startet zunächst in sieben Gemeinden

lkw Wittmund. Jetzt ist es soweit: Der Breitbandausbau im Landkreis Wittmund hat die nächsten bürokratischen Hürden genommen. Die Zuschussgeber Bund und Land haben dem vorzeitigen Maßnahmebeginn für den Ausbau des Kreisgebiets mit schnellem Internet über Glasfaserhausanschlüsse und VDSL zugestimmt. In sieben Gemeinden, inklusive vier Gewerbegebieten, werden ab Juni die Bauarbeiten im Auftrage des Telekommunikations- und Energieanbieters EWE starten. Der offizielle Spatenstich mit Landrat Holger Heymann und Vertretern von EWE und der Kreispolitik sowie von Bund, Land und Gemeinden ist am 29. Mai im Gewerbegebiet Wittmund-Ost erfolgt. Die Arbeiten werden von EWE Netz durchgeführt.

 

Zuvor unterzeichneten Landrat Heymann für den Landkreis und Rudolf Markschläger für die EWE TEL GmbH im Wittmunder Kreishaus eine Absichtserklärung über den Breitbandausbau.

 

Der Breitbandausbau beginnt im Juni 2018 in sieben Gemeinden und wird sukzessive in den übrigen Gemeinden fortgeführt. EWE wird die Gebiete nach und nach für die höheren Leistungen freischalten. Der Ausbau wird voraussichtlich mit den letzten Gebieten im dritten Quartal 2019 enden.

 

Die Ausbaugebiete mit den vier Gewerbegebieten Wittmund Ost, An der Feuerwehr (Wittmund), Terheide (Westerholt) und Marx (Friedeburg) können Sie auch auf der Internetseite des Landkreises der dort beigefügten Karte entnehmen.

 

Landrat Holger Heymann freut sich auf die schnellen Verbindungen: „Dank dieser Förderinitiative können wir zunehmend auch ländliche Gewerbegebiete mit schnellen Internetverbindungen ausstatten. Diese sind nun auf allen Wegen optimal angebunden – sowohl auf der Straße als auch auf der Datenautobahn.

 

Schnelle Internetverbindungen sind sehr gefragt und auch in ländlichen Regionen ein wichtiger Standortfaktor.“ Insgesamt sieht der geförderte Ausbau des Landkreises Wittmund vor, dass über 3.500 Haushalte und Unternehmen in weißen Flecken profitieren.

 

Rudolf Markschläger erläutert: „EWE steht in dieser Region für das schnelle Internet. Wir bauen massiv aus und setzen dabei auch dort, wo wir nicht wirtschaftlich ausbauen können, auf einen partnerschaftlichen Ausbau mit den Kommunen. Wir freuen uns, dass auch im Landkreis Wittmund unser Angebot überzeugt hat und wir den Zuschlag für den geförderten Ausbau erhalten haben. Mit dieser Erweiterung der Breitbandinfrastruktur leisten wir gemeinsam mit dem Landkreis einen wesentlichen Beitrag für wettbewerbsfähige Standorte und eine höhere Lebensqualität. Diese schnellen Verbindungen kommen aber nicht automatisch, sondern müssen bei EWE beauftragt werden.“

 

EWE wird die Kunden, die vom Ausbau profitieren, rechtzeitig kontaktieren und über die Anschlussmöglichkeiten informieren. Außerdem sind zusätzlich Informationsveranstaltungen des Unternehmens in den jeweiligen Gemeinden geplant.

 

Zum weiteren Hintergrund: Nach dem erfolgreichen Einwerben von Bundes- und Landesfördermitteln konnte das europaweite Ausschreibungsverfahren für 53 unterversorgte Ausbaugebiete (davon vier Gewerbegebiete) im Jahr 2017 abgeschlossen werden.

 

Die Ausschreibung beinhaltete einen Teilnahmewettbewerb und zwei Angebots-Verhandlungsrunden. Mit dem wirtschaftlichsten Angebot konnte sich EWE gegen die Mitbewerber durchsetzen. Den Zuschlag erhielt das Unternehmen Anfang des Jahres 2018. Der Ausbau wird im Rahmen des Wirtschaftlichkeitslückenmodells realisiert. EWE baut die Breitbandinfrastruktur aus und übernimmt auch den Betrieb. Das Unternehmen erhält hierfür einen öffentlichen Zuschuss entsprechend der Wirtschaftlichkeitslücke, um ein Gebiet wirtschaftlich (kostendeckend) ausbauen und betreiben zu können. Das unternehmerische Risiko verbleibt insgesamt bei EWE.

 

Der Breitbandausbau wird mit Fördermitteln des Bundes nach der Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Förderrichtlinie des Bundes) und des Landes Niedersachsen nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (RL Breitbandförderung ländlicher Räume) sowie nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL Breitbandförderung - Gewerbegebiete) unterstützt. Die Gesamtinvestition für den Ausbau beträgt rund 9.535.000 Euro. Davon muss die öffentliche Hand rund 5.412.000 Euro zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke bereitstellen. Die nicht durch Fördermittel gedeckte Wirtschaftlichkeitslücke wird vom Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden je zur Hälfte getragen. Der kommunale Eigenanteil liegt bei rund 652.000 Euro.

 

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Die Glasfasererschließung der Gebiete soll über FTTB/H und FTTC (Vectoring) erfolgen. Zusätzliche Kabelverzeiger (KVz) erhöhen die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. 115 Kilometer Glasfaser müssen dafür neu verlegt werden.

 

Insgesamt werden in dieser Ausbaustufe 3541 Anschlüsse realisiert. Die vier Gewerbegebiete (47 Anschlüsse, 1,33 %) werden symmetrisch mit 1 Gbit/s und mehr erschlossen. 3279 Haushalte (92,60 %) erhalten 50 Mbit/s und mehr. Davon werden 1501 Haushalte (42,39 %), darunter auch fünf Grundschulen, zukunftssicher direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. 215 Haushalte (6,07 %) liegen künftig bei Datenraten zwischen 30 und 50 Mbit/s.

Leider  verbleibenden etwa 2.000 Adressen in peripherer Lage ohne  nachhaltige Lösung.  Hier bleibt abzuwarten, ob  künftige Förderprogramme Anreize für einen weitergehenden Internetausbau bieten.

 
PM Nr. 32/2018 zum Thema Jugend/Soziales im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 30. Mai 2018

Ein Elternhaus auf Zeit: Kinder und Jugendlichen ein Zuhause bieten

Neuer Vorbereitungskurs für Pflegekind-Bewerber

lkw Wittmund. Der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung Wittmund macht auf einen neuen Vorbereitungskurs für interessierte Pflegekind-Bewerber aufmerksam. Er wird vom 27. bis 29. August dieses Jahres stattfinden. Dort soll umfassend und unverbindlich über das Angebot der Kreisverwaltung informiert werde.

Darum geht es: Kinder oder Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht immer bei ihren Eltern oder anderen nahen Verwandten leben können, benötigen manchmal ein Zuhause in einer anderen Familie. In einigen Fällen wird dieses zweite Daheim nur für ein oder zwei Tage benötigt, weil es in der eigentlichen Familie zu einer akuten Krise gekommen ist. In anderen, gravierenderen Fällen wird ein Kind komplett in einer anderen Familie groß. Die Eltern all dieser Pflegekinder können ihre zentralen Versorgungs- und Erziehungsfunktionen zum Zeitpunkt der Unterbringung oder auf Dauer nicht wahrnehmen. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur.

In der Regel haben Kinder und Jugendlichen unzulängliche, zuweilen das Kindeswohl gefährdende Situationen erlebt. Und dies manchmal auch in einem so starken Ausmaß, dass sie traumatisiert sind. Gerade für ältere Kinder oder Kinder mit Beeinträchtigungen ist es oft schwer, eine geeignete Familie zu finden. Gesucht werden vom Landkreis Wittmund Dauer-Pflegefamilien sowie Familien, die nur vorübergehend Kinder aufnehmen oder die Jugendlichen bei der Verselbstständigung zur Seite stehen.

So vielfältig wie Menschen sind, so vielfältig sind auch die Bedürfnisse dieser Kinder und Jugendlichen. Um der Aufgabe gewachsen zu sein, bietet der Landkreis Wittmund einen dreitägigen Vorbereitungskurs an. Er findet im Sozial- und Jugendamt in der Zeit vom 27. bis zum 29. 8.2018 statt. Der Besuch des Kurses ist völlig unverbindlich. Die Kosten übernimmt der Landkreis Wittmund. Bei Interesse an der Aufnahme eines Kindes oder Jugendlichen melden Sie sich gerne bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes.

Die Ansprechpartnerinnen sind Anne Münk, Tel. 04462-861339, anne.muenk@lk.wittmund.de; Brigitte Adams, Tel.: 04462-861330, brigitte.adams@lk.wittmund.de und Christina Reichert, Tel. 04462-861347, christina.reichert@lk.wittmund.de.

 

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PM Nr. 31/2018 zum Thema Kultur im Landkreis Wittmund - Freitag, 18. Mai 2018

Kulturveranstaltung „Tee bei Marie“ in Carolinensiel im Rahmen des „lebendigen Frauenkalenders 2018“

 

lkw Wittmund. Am Freitag, 25. Mai, findet um 19 Uhr im Kapitänshaus Carolinensiel eine Wandel- Lesung aus Marie Ulfers Roman „Windiger Siel“ mit Tee nebst einer Einführung in die Sonderausstellung „Carolinensiel – Das Tor zur Welt“ (Alte Pastorei) statt. Dazu sind Interessierte ganz herzlich eingeladen.

Der Veranstaltungsreigen „Lebendiger Frauenkalender 2018“ ist ein gemeinsames Projekt des Runden Tisches „Frauenleben in Ostfriesland“. Dieser besteht aus den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Ostfriesland, Vertreterinnen der Ostfriesischen Landschaft, der Hochschule Emden-Leer und des Europahauses in Aurich.

Gemeinsam wurden im Vorfeld der Kulturreihe zwölf Frauen aus Ostfriesland aufgespürt, die sich jeweils in ihrer Heimat besonders verdient gemacht haben. Jeweils eine dieser bemerkenswerten Frauen wird pro Monat besonders herausgestellt und geehrt. Im laufenden Monat Mai ist dies die Heimatschriftstellerin Marie Ulfers aus Carolinensiel (Landkreis Wittmund), die als eine der bedeutenden Heimatschriftstellerinnen Ostfrieslands gilt.

Zum weiteren Hintergrund: Marie Ulfers (1888-1960) wurde im Jahre 1888 in Carolinensiel geboren und war das sechste Kind des Segelschiffkapitäns Ulrich Hanschen Ulfers. Ihr Vater besaß die Galiot „Anna von Carolinensiel“, die wie andere Schiffe aus dem Sielort bis nach Skandinavien und Südamerika fuhren und Handel trieben.

Während des Ersten Weltkrieges schrieb Marie Ulfers erste Theaterstücke. Ab 1939 wohnte sie in Aurich und verwaltete dort während des Zweiten Weltkrieges die Bücherei der Bezirksregierung.

Carolinensiel, das muss man wissen, war im vorigen Jahrhundert einer der Hauptorte der ostfriesischen Segelschifffahrt mit weltweiten Verbindungen. 1949 setzte Marie Ulfers mit dem Roman „Windiger Siel“ ihrem Heimatort ein einzigartiges literarisches Denkmal. Darin schildert sie das Leben der Seefahrer und ihr Zuhause.

Marie Ulfers besaß ein ungewöhnliches historisches Interesse und erarbeitete sich viele Kenntnisse speziell der Ost-/friesischen Geschichte. Besonders fesselte sie das Schicksal großer Frauengestalten aus der Zeit der ostfriesischen Häuptlinge. 

Durch ihr großes Interesse an Geschichte folgten in Ihrem Schaffen bald plattdeutsche Historienstücke, die im besonders harten friesischen und ostfriesischen Mittelalter zur Zeit der Landeshäuptlinge spielten. So entstanden im Jahr 1936 die Erzählungen „Maria von Jever“ und 1949 „Fro Foelke“. Ihr bekanntestes Werk ist allerdings der bereits erwähnte historische Roman „Windiger Siel“. 

Das Sielhafenmuseum bittet um vorherige Anmeldung, da der Platz begrenzt ist. Treffpunkt: Alte Pastorei. Der Eintritt beträgt 7,- Euro; darin ist der Tee zur Veranstaltung bereits enthalten. 

Kontakte:

Sielhafenmuseum Carolinensiel, Alte Pastorei, Pumphusen 3;

Kapitänshaus, Am Hafen Ost 3, 26409 Wittmund- Carolinensiel,

Tel: 04464-86930, info@dshm.de;

Karin Garlichs, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Wittmund, Tel: 04462-861135, karin.garlichs@lk.wittmund.de

 
PM Nr. 30/2018 zum Thema „Rettungsdienst/Erste Hilfe in Schulen“ im Landkreis Wittmund - Dienstag, 15. Mai 2018

Erste-Hilfe-Orientierung für Kinder – Grundschulen im Kreisgebiet nahmen die neu aufgelegten Arbeitsbücher in Empfang

lkw Wittmund. In Kooperation mit dem Rettungsdienst des Landkreises Wittmund übergab der K&L Verlag (Detmold) die Mal- und Arbeitsbücher „Erste Hilfe für Kinder“ dieser Tage erneut an die Grundschulen im Wittmunder Kreisgebiet. Diese Aktion hatte es erstmals in dieser Konstellation im Jahr 2016 gegeben und wurde nun aufgrund der positiven Resonanz nach 2017 auch 2018 wiederholt. Landrat Holger Heymann übernahm wieder die Patenschaft für das Projekt. Gerade wurde das Buch „Erste Hilfe für Kinder“ in einer Auflage rund 2.000 Stück versandt. Fast 150 Sponsoren aus dem gesamten Kreisgebiet unterstützen das Projekt.

Zum Hintergrund: Jährlich werden in Deutschland viele Tausend Kinder durch Unfälle verletzt. Neben Unfällen im Straßenverkehr zählen Verletzungen beim Spielen und Toben zu den Hauptursachen. Bei Notfällen kommt es dann darauf an, bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ zu beginnen. „Wenn Kinder einige einfache Verhaltensweisen lernen, werden sie diese Regeln in ihrem Alltag einsetzten und auch als Erwachsene entsprechend umsetzen“, erklärte dazu Landrat Holger Heymann. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das der K&L Verlag gemeinsam mit der Hamburger Feuerwehr und der Landesfeuerwehrschule Hamburg entwickelte. Es vermittelt Kindern der dritten oder vierten Klasse spielerisch die Fähigkeiten, bei Notfällen direkt und unkompliziert Erste Hilfe leisten zu können. 

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Nach den Osterferien war es soweit: die Grundschulen im Kreis Wittmund konnten die neue Bücher-Auflage in Empfang nehmen. Die Geschichten darin erzählen von dem Geschwisterpaar Mario und Olivia, das gemeinsam mit dem Dackel Waldi durch verschiedene Episoden der großformatigen Broschüre führt. Auf 32 Seiten geben sie Tipps und Ratschläge zur Ersten Hilfe und stellen Aufgaben zur Überprüfung des Erlernten. Themen wie Verbrennungen, Hitzschlag, Zeckenbisse, Vergiftungen oder Schocks werden darin ausführlich behandelt. Die Kinder erhalten altersgerechtes Wissen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben und Hilfe herbeirufen können. Die auszumalenden Bilder vertiefen das Erlernte. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und die Situationen üben. Fast 150 Sponsoren haben das Projekt unterstützt und damit ermöglicht, das Mal- und Arbeitsbuch kostenlos für die Schulen in einer Auflage von rund 2.000 Stück herauszugeben. Dafür wurden sie auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern herzlich bedanken“, freute sich Landrat Holger Heymann. 
PM Nr. 29/2018 zum Thema Baurecht im Landkreis Wittmund - Dienstag, 15. Mai 2018

Ein ungenehmigtes Gebäude muss abgerissen werden – Verwaltungsgericht bestätigt Einschreiten der Kreisbehörde

lkw Wittmund. Wer ein Gebäude ohne eine Baugenehmigung baut und dieses auch nicht im Nachhinein genehmigt werden kann, der muss damit rechnen, dass der Landkreis Wittmund als Bauordnungsbehörde einen Abriss verfügt. In einem aktuellen Fall hat das Verwaltungsgericht Oldenburg jetzt genau dieses Vorgehen der Kreisbehörde bestätigt. 

Soll etwas gebaut werden, muss in aller Regel zuvor eine Baugenehmigung beantragt werden. „Sollte ein Vorhaben mit dem öffentlichen Baurecht vereinbar sein, dann wird die Genehmigung auch erteilt werden“, darauf weist der Landkreis hin. Jeder Bauherr hat damit eine amtliche Bestätigung, die seine Investition schützt. Ohne eine Baugenehmigung sieht es allerdings ganz anders aus. 

In dem konkreten, vor Gericht verhandelten Fall war ein kleines Ferienhaus ohne diese Baugenehmigung errichtet worden. Seitens des Eigentümers konnte auch kein anderslautender Nachweis erbracht werden. Eine nachträgliche Genehmigung scheiterte nun daran, dass die Räumlichkeiten außerhalb des von der zuständigen Gemeinde vorgegebenen Bauteppichs lagen. Ein dennoch gestellter Bauantrag war deshalb von der Bauaufsicht des Landkreises Wittmund abgelehnt worden. Letztlich wurde in diesem Fall sogar der komplette Abriss verfügt. 

Hiermit waren die Eigentümer nicht einverstanden und beschritten den Rechtsweg. In einer mündlichen Verhandlung sah sich das Verwaltungsgericht vor Ort das Gebäude an und bestätigte anschließend die ergangene Abrissverfügung des Kreises - die erhobene Klage wurde als unbegründet zurückgewiesen. Die Richter sahen die Kläger nicht in ihren Rechten verletzt. Nun haben diese dem Urteil nachzukommen. 

Seitens der Bauaufsicht wird vor dem Hintergrund dieser Entscheidung auf die Genehmigungsbedürftigkeit von Bauprojekten hingewiesen – gerade wenn es sich um Aufenthaltsräume handelt. Viele Fragen werden unter anderem in der vom Landkreis herausgegebenen Baubroschüre beantwortet (https://www.findcity.de/?m=landkreis-wittmund-bauen-wohnen-26409if). Zudem steht das Servicebüro als Anlaufstelle im Bauamt des Kreises gerne für nähere Auskünfte zur Verfügung, Tel 04462/861272.

 
PM Nr. 28/2018 zum Thema Jagd im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 9. Mai 2018

Schonzeiten gesetzlich aufgehoben: Für Schwarzwild und Nutrias gilt jetzt die ganzjährige Jagd

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund weist darauf hin, dass inzwischen gesetzlich durch Bund und Land als Gesetzgeber geregelt ist, dass Schwarzwild und Nutrias im Landkreis Wittmund ganzjährig bejagt werden können. Die gesetzliche Regelung ersetzt die bisher geltende Schonzeitaufhebung des Kreisjägermeisters bei Schwarzwild. Beide Regelungen sind bereits in Kraft getreten.

Für weitere Rückfragen und weitergehende Informationen stehen der Kreisjägermeister (Telefon 04948-1425) sowie der Landkreis Wittmund als untere Jagdbehörde (Telefon 04462-861240) zur Verfügung. 

 
PM Nr. 27/2018 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 9. Mai 2018

Fachtag zur Kindertagespflege widmete sich dem kindlichen Spiel

lkw Wittmund. Den „1. Fachtag Kindertagespflege“ hat jüngst das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund in einer Kooperation mit dem Landkreis Friesland vorbereitet und durchgeführt. Ziel war die Vernetzung der Fachkräfte, vor allem der fachliche Austausch untereinander, und das Knüpfen persönlicher Kontakte. Der Titel des Fachtages lautete „Das kindliche Spiel begleiten“, den Dr. Erdmute Krohs nach der Begrüßung und Eröffnung durch Landrat Holger Heymann mit dem Fachvortrag „Spielen heißt Lernen - die Bedeutung des Spiels für unsere Entwicklung“ eröffnete. 

Anschließend gab es zwei Workshops zu pädagogischen Themen wie zur Sprachentwicklung und zu den reformpädagogischen Ansätzen von Maria Montessori. Fachtage wie dieser dienen als Fortbildungen der Qualitätssicherung bei den Mitarbeitern. So soll auch methodisch der Anspruch umgesetzt werden, die Qualität in der Kindertagespflege zu sichern und fortzuentwickeln. 

Seit dem 1. August 2013 besteht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieser Rechtsanspruch kann durch einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung (Krippe) oder in der Kindertagespflege - also durch Betreuung bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater - erfüllt werden. 

Die Betreuungsform der Kindertagespflege stellt sich nach Ansicht der Kreisverwaltung eine wertvolle und qualitativ hochwertige Alternative zur Krippe heraus. Den wesentlichen Unterschied stellen hier sowohl die sehr flexiblen Betreuungszeiten, als auch die geringe Gruppengröße (bis zu 5 Kinder) dar. Herauszuheben ist auch: Vermehrt findet die Betreuung im Rahmen der Tagespflege auch landkreisübergreifend statt. So wählen Eltern, die im Landkreis Wittmund leben, eine Tagespflegeperson aus einem angrenzenden Landkreis für die Betreuung ihrer Kinder. Dies kann damit begründet sein, dass sich der Arbeitsplatz der Eltern im entsprechenden Landkreis befindet. Ebenso nutzen Eltern, die aus anderen Landkreisen stammen, das Betreuungsangebot des Landkreises Wittmund. Hier darf das Denken also nicht an Kreisgrenzen haltmachen, sondern muss regionaler ausgerichtet sein.

Um den Eltern ein noch breiteres und vielfältigeres Angebot zur Betreuung ihrer Kinder anbieten zu können, ist der Landkreis stets auf der Suche nach interessierten Personen, die sich die Tätigkeit als Tagespflegeperson vorstellen können. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und den Rahmenbedingungen können im Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund  (Tel. 04462-861362) jederzeit erfragt werden.

 
PM Nr. 26/2018 zum Thema Vandalismus im Landkreis Wittmund - Freitag, 4. Mai 2018

Vandalismus-Serie beim Sozialzentrum des Landkreises nimmt kein Ende – 1000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt

lkw Wittmund. Beim jetzt schon sechsten Anschlag auf das Sozialzentrum der Wittmunder Kreisverwaltung am Dohuser Weg in der letzten Zeit sind in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai neun große Fensterscheiben eines Sitzungsraumes von Unbekannten mit großer Gewalt zerstört worden. Die Vorgehensweise lässt auf Täter schließen, die schon einmal im Februar zahlreiche der massiven Fensterscheiben zerschlagen hatten – auch wiederum, ohne sich Einlass ins Gebäude verschafft zu haben. Für die Kreisverwaltung, die den Anschlag erneut bei der Polizei angezeigt hat, ist das Maß jetzt voll: Der Landkreis setzt daher für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter eine Belohnung von 1000 Euro aus – auf Wunsch werden Hinweise natürlich auch vertraulich behandelt. Hier arbeitet der Kreis mit der örtlichen Polizei zusammen, die über das Vorgehen informiert ist.

Hinweise an die Polizei, Telefon 04462-9110 oder direkt an die Liegenschaftsverwaltung der Kreisbehörde, Telefon 04462-861138.

 

 
Gemeinsame Pressemitteilung - Donnerstag, 3. Mai 2018

Hinweis der Unteren Naturschutzbehörden: Erfassung von Fledermäusen in den Landkreisen Friesland und Wittmund sowie in der Stadt Wilhelmshaven

Für die Erstellung des Managementplans für das nach europäischer Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesene Schutzgebiet „Teichfledermaus-Habitate im Raum Wilhelmshaven“ erfolgt ab sofort bis voraussichtlich Ende August 2018 die Erfassung von Fledermäusen in der Region

 

Der Landkreis Friesland hat in Kooperation mit dem Landkreis Wittmund und der Stadt Wilhelmshaven ein Fachbüro mit der Untersuchung von Fledermäusen, insbesondere entlang der großen Gewässerläufe (unter anderem das Friedeburger Tief, die Harle und die Maade), beauftragt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbüros werden in den nächsten Monaten überwiegend nachts an Gewässern sowie bei potentiellen Quartieren an (Privat-)Gebäuden, teilweise mit Taschenlampen und Rotlicht, anzutreffen sein. Hier gilt das gemäß § 39 Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz i. V. m. § 65 Bundesnaturschutzgesetz sowie § 52 Bundesnaturschutzgesetz gegebene Betretensrecht von Grundstücken. Anwohnerinnen und Anwohner werden um entsprechende Unterstützung gebeten.  

Die durch die Untersuchung gewonnenen Daten fließen in die Erstellung eines Managementplans für das nach europäischer Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesene Schutzgebiet „Teichfledermaus-Habitate im Raum Wilhelmshaven“ ein. Dieses Gebiet erstreckt sich über die Landkreise Friesland und Wittmund sowie die Stadt Wilhelmshaven. Verfahrensführer ist hier der Landkreis Friesland, in Abstimmung mit den weiteren Beteiligten. Der Managementplan ist bis 2020 auszuarbeiten und soll die Erhaltung sowie Entwicklung des Gebietes durch die Formulierung entsprechender Maßnahmen sichern. Grundlage hierfür ist unter anderem die Erfassung der Fledermäuse. 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbüros können sich vor Ort durch ein entsprechendes Schreiben des Landkreises Friesland ausweisen. Bei Rückfragen der Bürgerinnen und Bürger stehen die unteren Naturschutzbehörden als Ansprechpartner zur Verfügung:

 

Landkreis Friesland

Untere Naturschutzbehörde

Lindenallee 1, 26441 Jever

Tel.: 04461 / 919 - 5051

 

Landkreis Wittmund

Untere Naturschutzbehörde

Am Markt 9, 26409 Wittmund

Tel.: 04462 / 861299

 

Stadt Wilhelmshaven

Untere Naturschutzbehörde

Freiligrathstraße 420, 26386 Wilhelmshaven

Tel.: 04421 / 16 2552

 

 
PM Nr. 25/2018 zum Thema Rettungsdienst im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 2. Mai 2018

Zahlreiche „Alkohol-Einsätze“ des Rettungsdienstes in der Mai-Nacht – Rechnungen gehen direkt an die Erziehungsberechtigten

lkw Wittmund. In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2018 ist bei den diversen Maibaumfeierlichkeiten im Wittmunder Kreisgebiet auch kräftig Alkohol getrunken worden. Diesen Eindruck erhielten wenigstens die diensthabenden Einsatzkräfte des Rettungsdienstes in dieser Nacht. Bereits im letzten Jahr gab es viele Einsätze auf Grund übermäßigen Alkoholkonsums vor allem jugendlicher  Besucher der Maifeiern. In diesem Jahr, stellt der Rettungsdienst fest, stieg die Anzahl dieser Einsätze nochmals an. In den Ortschaften Blersum, Holtgast, Abens, Leerhafe, Stedesdorf, Carolinensiel und Wittmund etwa mussten vermehrt Personen auf Grund übermäßigen Alkoholkonsums ins Krankenhaus transportiert werden, die zum größten Teil erst 15 oder 16 Jahre alt waren – dies betraf übrigens Jungen wie Mädchen gleichermaßen.

Die Kosten für diese Einsätze, die durchschnittlich 500 Euro betragen, sich beim Hinzukommen eines Notarztes noch einmal deutlich auf im Schnitt 1100 Euro erhöhen können, werden den Erziehungsberechtigten der Jugendlichen in Rechnung gestellt, darauf weist der Landkreis hin.

Der Rettungsdienst will die Eltern für das Thema des übermäßigen Alkoholkonsums sensibel machen und hofft, dass am kommenden Himmelfahrtstag (10.5.18) nicht noch einmal so viele Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsums auffallen bzw. den Rettungsdienst unnötig belasten. Auch für Einsätze an diesem Tag werde die Rechnung an die Erziehungsberechtigten gehen, so kündigt der Rettungsdienst an.  

 
PM Nr. 24/2018 zum Thema digitaler Aufbruch/Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 26. April 2018

Erster Spatenstich für Breitbandausbau im Kreisgebiet Ende Mai – der Ausbau durch die EWE startet zunächst in sieben Gemeinden

lkw Wittmund. Jetzt ist es soweit: Der Breitbandausbau im Landkreis Wittmund hat die letzten bürokratischen Hürden genommen. Die Zuschussgeber Bund und Land haben dem vorzeitigen Maßnahmebeginn für das Kreisgebiet zugestimmt. In sieben Gemeinden werden ab Juni die Arbeitskolonnen mit ihren Maschinen anrücken. Der offizielle erste Spatenstich mit Landrat Holger Heymann und Vertretern aus der Kreispolitik sowie von Bund, Land und Gemeinden sowie der Wirtschaft ist am 29. Mai - nach der erfolgten Vertragsunterzeichnung im Wittmunder Kreishaus -  im Gewerbegebiet Wittmund-Ost. 

Der Breitbandausbau beginnt im Juni 2018 in den Gemeinden Holtgast, Moorweg, Stedesdorf, Werdum, Stadt Wittmund (Ortsteil Hovel), Gemeinde Friedeburg (Ortsteil Wiesede) und wird sukzessive in den übrigen Gemeinden fortgeführt. Die EWE wird die Gebiete dann nach und nach für die höheren Leistungen freischalten. Der Ausbau wird voraussichtlich mit den letzten Gebieten im 3. Quartal 2019 enden. 

Die Ausbaugebiete können Sie auch auf der Internetseite des Landkreises der beigefügten Karte entnehmen. 

Die EWE TEL GmbH wird die Kunden, die vom Ausbau profitieren, rechtzeitig kontaktieren und über die Anschlussmöglichkeiten informieren. Außerdem sind zusätzlich Informationsveranstaltungen in den jeweiligen Gemeinden geplant. 

Zum weiteren Hintergrund: Nach dem erfolgreichen Einwerben von Bundes- und Landesfördermitteln konnte das europaweite Ausschreibungsverfahren für 53 unterversorgte Ausbaugebiete (davon 4 Gewerbegebiete) im Jahr 2017 abgeschlossen werden. Die Ausschreibung beinhaltete einen Teilnahmewettbewerb und 2 Angebots-Verhandlungsrunden. Mit dem wirtschaftlichsten Angebot konnte sich die EWE TEL GmbH gegen die Mitbewerber durchsetzen. Den Zuschlag erhielt die EWE TEL GmbH dann Anfang 2018. Der Ausbau wird im Rahmen des Wirtschaftlichkeitslückenmodells realisiert. Die EWE baut  die Breitbandinfrastruktur aus und übernimmt auch den Betrieb. Das Unternehmen erhält hierfür einen öffentlichen Zuschuss entsprechend der Wirtschaftlichkeitslücke, um ein Gebiet wirtschaftlich (kostendeckend) ausbauen und betreiben zu können. Das unternehmerische Risiko verbleibt insgesamt bei der EWE. 

Der Breitbandausbau wird mit Fördermitteln des Bundes nach der Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Förderrichtlinie des Bundes) und des Landes Niedersachsen nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (RL Breitbandförderung ländlicher Räume) sowie nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL Breitbandförderung - Gewerbegebiete) unterstützt. Die nicht durch Fördermittel gedeckte Wirtschaftlichkeitslücke wird vom Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden je zur Hälfte getragen. Somit liegt der kommunale Eigenanteil bei rund 652.000 Euro. 

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Die Glasfasererschließung der Gebiete soll über FTTB/H und FTTC (Vectoring) erfolgen. Zusätzliche Kabelverzeiger (KVz) erhöhen die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. 

Insgesamt werden in dieser Ausbaustufe 3541 Anschlüsse realisiert. Die vier Gewerbegebiete (47 Anschlüsse, 1,33 %) werden symmetrisch mit  1 Gbit/s und mehr erschlossen. 3279 Haushalte (92,60 %) erhalten 50 Mbit/s und mehr. Davon werden 1501 Haushalte (42,39 %), darunter auch 5 Grundschulen, zukunftssicher direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. 215 Haushalte (6,07 %) liegen künftig bei Datenraten zwischen 30 und 50 Mbit/s.

 
PM Nr. 23/2018 zum Thema Bildungsnetzwerk im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 26. April 2018

Gute Übersicht über alle Themen und Handelnden dank neuer Broschüre und Plakat fürs Büro

lkw Wittmund. Das Bildungsnetzwerk des Landkreises Wittmund ist für neuzugewanderte Menschen im Kreisgebiet von großer Bedeutung, aber manchmal für die Neuankömmlinge nur schwer zu überblicken: Wer macht denn hier was? Auf diese Frage ist die Antwort ganz wichtig: Die vielfältigen Sprachförderangebote bilden für Neuankömmlinge den Einstieg zur erforderlichen Integration – und der weitere Bildungsweg ist dann auch entscheidend, um an der bundesdeutschen Gesellschaft und den beruflichen Möglichkeiten vor Ort teilzuhaben.

Damit alle hauptamtlichen Partner im Bereich Bildung und Integration wie zum Beispiel die unterschiedlichen Ämter, Beratungsstellen, Bildungsträger, Betriebe sowie ehrenamtlich engagierte Vereine und Akteure optimal zusammenarbeiten können, um bestmögliche Förderketten zu gewährleisten, muss eine schnelle Kontaktaufnahme und Vernetzung gewährleistet sein. Dafür gibt es jetzt eine neue, informative Broschüre und ein übersichtliches Plakat. 

Anfang des Monats April wurde erstmals im Rahmen der Bildungs- und Sprachförderkoordination für Neuzugewanderte ein Plakat und eine dazugehörige Broschüre zum Bildungsnetzwerk des Landkreises Wittmund veröffentlicht.

Das großformatige Plakat ist Informationsträger für alle beteiligten Akteure der Integrationsarbeit zum Netzwerk Bildung. Es gibt Auskunft über die Kontaktmöglichkeiten zu den Bildungs- und Unterstützungseinrichtungen frühkindlicher Bildung und dem hiesigen Schulsystem. Weitere Informationen zu Berufsorientierung und Ausbildung in den Bereichen Berufsbildende Schulen, Studium, Weiterbildung über die freien Bildungsträger, über Arbeitsmarktzugang und Selbständigkeit sind dem Plakat zu entnehmen.

Außerdem werden Grundlageninformationen zum Bildungsverständnis und Hinweise zu eventuell auftretenden Barrieren in der Vermittlung bzw. bei der Teilnahme am Bildungssystem sichtbar.

Die zugehörige Broschüre bietet ein handliches Format, das als tägliches Arbeitsmittel gut einsetzbar ist. Die Inhalte der Broschüre entsprechen denen des Plakates, das sich an der Bürowand gut macht.

Diese Broschüre sowie aktuelle Ergänzungen sind auch auf der Internetseite des Landkreises einsehbar.

Das Plakat und die Broschüre können kostenlos bestellt werden in der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Wittmund bei Elli Weiser, Telefon 04462-861063, oder auch per E-Mail an elvira.weiser@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 22/2018 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 26. April 2018

Sport und Integration – ein erstes Netzwerktreffen stieß auf viel Interesse

lkw Wittmund. Am Mittwoch vorletzter Woche (11.4.18) trafen sich ehrenamtlich Engagierte beim Netzwerktreffen „Sport und Integration“ im  Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend  des Landkreises Wittmund. Durchgeführt wurde diese Veranstaltung erstmals gemeinsam von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe (beim Landkreis Wittmund), der Koordinierungsstelle für Integration im und durch Sport (Kreissportbund Wittmund) sowie dem Diakonischen Werk Harlingerland. Eingeladen waren Ehrenamtliche und weitere Akteure aus dem Themenfeld Integration sowie Engagierte aus den Sportvereinen im LK Wittmund.

„Ziel der Veranstaltung war es, die Herausforderungen und Wünsche der Beteiligten im Sportbereich kennenzulernen und darüber hinaus erste Kontakte herzustellen“, hob die Leiterin der Koordinierungsstelle Integration im und durch Sport, Jenny Hähnel, hervor. Weiterhin wurden mögliche Projekte und finanzielle Förderungen aufgezeigt, die Engagierte in Kooperation mit den Sportvereinen beantragen und durchführen können. Es geht darum, auch die Migranten bzw. Migrantenfamilien zu erreichen und mit den vielfältigen Sportangeboten im Landkreis Wittmund vertraut zu machen.

Ein Anfang ist gemacht: Das Veranstaltungsteam arbeitet nun an weiteren Unterstützungsmöglichen für die Ehrenamtlichen vor Ort. Beispielsweise ist ein Emailverteiler, der über Termine, Projekte, Neuigkeiten und mögliche Kooperationspartner informiert, jetzt in Planung.

Interessierte können sich bei Frau Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe melden, um bei ihr weitere Informationen zu erhalten oder in den entstehenden Verteiler mit aufgenommen zu werden.

Kontakt: Nadja Pfister, Telefon 04462/861065 oder via E-Mail an nadja.pfister@lk.wittmund.de .

 

 
PM Nr. 21/2018 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Dienstag, 24. April 2018

Landkreis ist auf der Suche nach Familienlotsen – kostenloser Infoabend über Profil und Qualifikationskurs am 25. Juni

lkw Wittmund. Die Geburt eines Kindes kann das Familienleben und den Alltag komplett verändern. Es gibt dann Situationen, da braucht eine Familie Unterstützung und einen Ansprechpartner, der einfach nur zuhört und dann kompetent berät. Manchmal sind es auch andere berufliche und familiäre Veränderungen, die Familien in schwierige Lebenslagen manövrieren: Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund vermittelt dann Familienlotsen, die wie Schiffslotsen auf den Gewässern für eine gewisse Zeit dabei helfen, den richtigen Kurs und neue Wege zu finden. Sie entlasten die Familien, geben Informationen über weitere Hilfsangebote und vermitteln bei Bedarf den Kontakt mit speziellen Beratungsstellen.

Die Kreisverwaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, zu den bestehenden aktiven Familienlotsen, die bereits auf Honorarbasis tätig sind, noch weitere zu aktivieren und auszubilden. Partnerin der Kreisverwaltung ist die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGmbH, die vom 28. August bis zum 23. Oktober auch einen Qualifizierungskurs für die angehenden Familienlotsen anbietet. Diese Qualifizierung ist Pflicht und Voraussetzung für den Einsatz in den Familien, der vom Familien- und Kinderservicebüro des Kreises gesteuert wird.

Im Vorfeld des Kurses, in dem es um Inhalte wie Kommunikation, Rollenverständnis, Hilfen im Alltag, Kindeswohlgefährdung oder interkulturelle Kompetenz geht, wird es am 25. Juni ab 17 Uhr in der Volkshochschule in Wittmund einen kostenlosen Infoabend für Interessierte an dieser Tätigkeit geben.

Dabei sollten, so sagen Linda Julius-Janssen (Landkreis) und Yvonne Heise-Creutzfeldt (Volkshochschule) einmütig, Interessierte schon notwendigerweise eine pädagogische Vorbildung haben und auch Erfahrungen im professionellen Umgang mit Menschen als Rüstzeug mitbringen. Offene Fragen können dann beim Informationsabend besprochen werden.

Informationen zum Infoabend über den Landkreis (Tel. 04462-861365) oder über die Volkshochschule (Tel. 04462-863346).

 
PM Nr. 20/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Freitag, 13. April 2018

Einstimmig: Entscheidungsgremium lässt sieben weitere Projekte der sechsten Fördertranche passieren

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund hat bei seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Dienstagabend sieben weitere Projektideen diskutiert, positiv beurteilt und mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt rund 335.000 Euro ausgestattet. Einstimmig lautete jeweils das Votum des Gremiums bei den Abstimmungen.
Im Einzelnen haben sich die Projektträger der sechsten Fördertranche – bisher kamen seit dem Programmstart 32 Projekte zum Zuge – Folgendes vorgenommen:
Der hiesige Verein Mobiler Wochenmarkt e.V. wird einen weiteren Zuschuss von 20.000 Euro erhalten, um den mobilen Wochenmarkt, der im vergangenen Jahr angelaufen ist, vom Angebot her noch auszuweiten. Dazu wird ein weiterer Mitarbeiter eingestellt und ein Kühl-Verkaufswagen angeschafft.
Der Gemeinde Friedeburg wird im Rahmen eines Beschäftigungsprojekts, unterstützt von der Kreishandwerkerschaft LeerWittmund, ein Zuschuss von 20.000 Euro gewährt. Um auf diese Weise möglicherweise einen Berufseinstieg zu finden, werden junge Migranten und Jugendliche aus der Gemeinde zehn Standkörbe generalüberholen sowie eine Unterstellmöglichkeit bauen.
Auf zwei Jahre angelegt ist das Projekt „Landpartie Harlingerland“ des Kreisärztevereins Wittmund. Dies ist eine Initiative zur Bekämpfung des Ärztemangels im Landkreis. Studenten des 5. Studienjahrs der European Medical School Oldenburg bekommen die Möglichkeit, zusammen mit ihren Lebenspartnern zu einem vierwöchigen Blockpraktikum Allgemeinmedizin ins Harlingerland zu kommen und hier in den fünf Lehrpraxen Erfahrung zu sammeln und Land und Leute kennenzulernen. Aus dem Bundesprogramm gibt es dafür jeweils rund 8900 Euro (Jahre 2018 und 2019). Der Landkreis fördert den Ansatz mit 8400 Euro aus der Kreiskasse.
Der Naturschutzhof Wittmunder Wald e.V. wird auf dem Gelände des früheren Kreisnaturschutzhofes die pädagogische Arbeit ausweiten und will dort einen festen Jugend-Zeltplatz mit entsprechenden sanitären Anlagen und Küche etc. aufbauen. Insgesamt werden dafür 120.000 Euro bewilligt, je 60.000 Euro für die Jahre 2018 und 2019.
„Angespült und angekommen“ lautet der Titel eines Projektes des Vereins „Gemeinsam Hand in Hand – Förderkreis für Flüchtlinge in Wittmund e.V.“. Geplant ist die Herausgabe einer 170seitigen Dokumentation über Flucht und Vertreibung, gefördert mit insgesamt 8000 Euro aus LandAufSchwung.
Eine aufsuchende Hilfe mit Arzttransport steht im Mittelpunkt der Projektidee „Sozio Med Mobil – Beratung kommt zu Ihnen – Sie kommen zum Arzt“. Geplant ist vom Antragsteller DRK-Kreisverband Wittmund die Anschaffung eines Transporters sowie der Aufbau einer Internet-Plattform, über die das Projekt realisiert werden soll. Insbesondere alten Menschen auf dem Lande und Hilfebedürftigen soll so der Arztbesuch erleichtert werden. Verbunden damit ist auch der Hausbesuch, um das Alleinleben auf dem Lande präventiv zu unterstützen. Förderung: 40.000 Euro.
Zur weiteren Abwicklung und für den Abschluss des Projekts „LandAufSchwung“ erhält der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland (Entwicklungsagentur für das Projekt) für die Jahre 2018 bis 2020 insgesamt rund 109.000 Euro aus dem Fördertopf.

Für die geplante Fördertranche sieben – das zuletzt verlängerte Programm läuft Ende des kommenden Jahres aus – stehen noch Fördermittel zur Verfügung. Nächster Abgabetermin für Projektanträge der neuen Tranche ist im Monat August 2018 – das Entscheidungsgremium kommt dann wieder im September zusammen, um sich die neuen Projekte anzusehen und zu bescheiden.
Wer noch gute Ideen im Sinne von „Land(auf)schwung“ hat und bei der nächsten Fördertranche dabei sein will, der kann seine Ideen und Projektskizzen mit dem Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. besprechen. Dort läuft die Beratung durch Frank Happe und Mitarbeiter.
Zum Hintergrund: Das Entscheidungsgremium von „Land(auf)schwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch  die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind alle wesentlichen Informationen um das Bundesmodellprogramm sowie sämtliche Erreichbarkeiten hinterlegt. 

 
PM Nr. 19/2018 zum Thema Traditionspflege im Landkreis Wittmund - Montag, 9. April 2018

Boßel-Vergleichswettkämpfe der Behörden haben bereits eine längere Tradition

lkw Wittmund. Ein kurzer Rückblick zeigt es: Boßel-Vergleichswettkämpfe der Behörden im Landkreis Wittmund haben schon eine längere Tradition. Zu Beginn der Aufzeichnungen 1974/1975 bei der Wittmunder Kreisverwaltung starten mit der Teilnahme an den Wittmunder Stadtmeisterschaften. Gleich im ersten Jahr wurde sogar der Titel von der Kreisverwaltung geholt. 

Im Jahr 1977 gab es den sportlichen Vergleich mit der Kreisverwaltung Norden, hier wurde laut Unterlagen sogar vorab eigens ein Übungswerfen durchgeführt. Dies zeigt, wie ernsthaft solche Vergleichswettkämpfe in der Vergangenheit angegangen worden sind. 

1982 – Es wurde das erste Mal zu einem direkten Duell mit der Gemeinde Friedeburg und der Stadt Wittmund eingeladen.

1986 - Vergleichswettkampf mit dem Landkreis Aurich.

1989 - Erste Herausforderung der Samtgemeinden Esens und Holtriem

1994 - Wettkampf  gegen den Landkreis Friesland. 

In den Folgejahren haben sich in erster Linie die Vergleichswettkämpfe mit Friedeburg und Wittmund sowie mit den Samtgemeinden Esens und Holtriem etabliert. Ein Jahr fand der Wettkampf gegen die Gemeinde Friedeburg und die Stadt Wittmund statt, im Folgejahr wurde dann gegen die Samtgemeinden geworfen.

Boßelbaas Jens Goldenstein: „Es zeigt sich, dass das Boßeln im Landkreis Wittmund und auch bei der Kreisverwaltung seit Jahren einen hohen Stellenwert genießt. Aber auch bei den Mitgliedsgemeinden gibt es neben dem Vergleich mit dem Landkreis dem Vernehmen nach noch weitere Wettkämpfe mit angrenzenden Gemeindeverwaltungen.“ 

Wie die Mitgliederzahlen in den originären Klootschießer- und Boßelvereinen landauf landab gehen aber auch die Teilnehmerzahlen bei diesen Vergleichswettkämpfen nach und nach zurück. So wurde inzwischen nach reiflicher Überlegung entschieden, den Boßelwettkampf der Kreisverwaltung auf alle Mitgliedsgemeinden zu erweitern. 

Aus diesem Grund werden heute alle Mitgliedsgemeinden des Landkreises Wittmund von der Kreisverwaltung zu einem Boßelwettkampf herausgefordert. Wie in der Vergangenheit steht bei diesen Wettkämpfen natürlich das gegenseitige Kennenlernen bzw. der Austausch abseits des täglichen Dienstgeschäftes im Vordergrund. 

Übrigens: Landrat Holger Heymann wechselt im Vergleich zum letzten Werfen gegen die Samtgemeinden Esens und Holtriem die Seiten: Damals noch als Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters von Holtriem auf Seiten der Gemeinden im Einsatz, steht in diesem Jahr sein erster Wettkampf als Chef der Kreisverwaltung an. 

Wechsel hat es aber auch schon in die andere Richtung gegeben. So hat Friedeburgs amtierender Bürgermeister Helfried Goetz, lange Jahre Bediensteter der Kreisverwaltung, seine Spuren sogar als Boßelbaas des Landkreises Wittmund hinterlassen.

Der erste Vergleichswettkampf mit allen Gemeinden am 13. April 2018 wird auf der Straße von Müggenkrug in Richtung Leerhafe ausgetragen. Insgesamt haben sich ca. 150 Personen zu dieser Veranstaltung angemeldet. 
PM Nr. 18/2018 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 5. April 2018

Netzwerktreffen zum Thema „Sport und Integration“ beim Landkreis in Wittmund

lkw Wittmund. Am Mittwoch kommender Woche (11.4.18) findet um 18 Uhr das Netzwerktreffen "Sport und Integration"  im Centrum für Arbeit, Soziales und  Jugend  des  Landkreises  Wittmund  (Adresse: Dohuser Weg 34, Wittmund) statt. Ziel dieses Treffens ist es, die bereits aktiven Flüchtlingshelfer im Kreisgebiet sowie alle Interessierte, die sich zukünftig für Geflüchtete engagieren möchten, bei einem Informations- und Netzwerktreffen "Sport und Integration" zusammen zu führen und den Austausch zwischen ihnen zu fördern.

An dem Info-Abend stellt zunächst Nadja Pfister von der Kreisverwaltung die Integrationsstrukturen im Landkreis Wittmund vor. Dann erläutert Jenny Hähnel in ihrem Kurzvortrag, worum es bei integrativen Sport-Projekten geht und wie gewinnbringendes Netzwerken hier ein guter Schlüssel sein kann. Die Moderation des Abends übernimmt Katharina Herresthal vom Diakonischen Werk Harlingerland. Weitere Informationen unter Telefon 04462-861065.

 
PM Nr. 17/2018 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 4. April 2018

Gebündelter Baum- und Strauchschnitt wird ab der kommenden Woche wieder zum Nulltarif abgefahren

lkw Wittmund. In der Zeit vom 9. bis zum 20. April, also ab kommender Woche, wird im Landkreis Wittmund wieder der anfallende Baum- und Strauchschnitt kostenlos abgefahren. Die einzelnen Abfuhrter­mine im Kreisgebiet können dem vorliegenden Abfuhrplan 2018 entnommen werden, stehen aber auch im Internet unter der Seite www.abfallwirtschaft.wittmund.de verzeichnet.

Die Abfallberatung der Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass der Strauchschnitt mit einem verrottba­ren Bindfaden (kein Draht, kein Kunststoff) gebündelt sein muss. Die einzelnen Bündel dürfen jeweils nicht mehr als 35 Kilogramm wiegen und sollten zudem eine Länge von 1,50 Meter nicht überschreiten. Der Durchmesser der zur Abfuhr bereit gelegten Äste darf auch nicht größer als 15 Zentimeter sein.

Und: Gartenabfälle wie Gras, Moos, Laub und Heckenschnitt (in Säcken) werden bei der Baum- und Strauchschnittabfuhr nicht gesammelt. 

Weitere Hinweise: Der Baum- und Strauchschnitt sollte am Abfuhrtag bereits morgens um 6 Uhr behinderungsfrei am Straßenrand dort bereitliegen, wo auch die normale Müllabfuhr durchgeführt wird.

Da es nicht verhindert werden kann, dass nach der Abfuhr Kleinteile des Materi­als zurückbleiben, werden die Gartenbesitzer gebeten, die Straßen und Gehwege an­schließend wieder zu reinigen.

Privathaushalte haben außerdem die Möglichkeit Baum- und Strauchschnitt je­derzeit kostenlos an der Deponie in Wiefels für die Kompostierung abzuliefern oder diese mit der Biomüllabfuhr in der Biotonne zu entsorgen.

Für Rückfragen und zu sonstigen Informationen steht den Bürgerinnen und Bür­gern sowie den Gewerbetreibenden des Landkreises Wittmund die Abfallbera­tung unter der Telefonnummer 04462/861230 zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft können Sie auch dem Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de entnehmen.

 
PM Nr. 16/2018 zum Thema Soziales/Arbeitsmarkt im Landkreis Wittmund - Freitag, 23. März 2018

Landkreis ruft zur Teilnahme am diesjährigen Girls’Day/Zukunftstag (26.4.18) auf

lkw Wittmund. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wittmund, Karin Garlichs, weist darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder der Girls'Day im Landkreis Wittmund stattfindet. In Niedersachsen gibt es allerdings nicht nur den Girls'Day, sondern parallel auch den „Zukunftstag für Jungen“ oder „Boys'Day“. Der Termin ist in diesem Jahr der 26. April, das ist ein Donnerstag.

Auch dieses Jahr sollen sich wieder Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse im Landkreis Wittmund auf den Weg machen und sich auf die Suche nach möglichen Betrieben, Unternehmen und Behörden wie etwa der Kreisverwaltung begeben. Diese sollen den jungen Menschen die Möglichkeit geben, für einen Tag in deren Arbeitswelten hinein zu schnuppern. Gerade auch die Mädchen sollen so stärker ermutigt werden, sich für handwerkliche Berufe und technische Studiengänge zu interessieren. Angesichts des akuten Fachkräftemangels unter anderem in den genannten Berufszweigen ist es besonders wichtig, die jungen Menschen für diese Berufe zu interessieren. 

Durch die Teilnahme am „Girls'Day“ erobern sich immer mehr junge Frauen einen technischen Studiengang oder einen  Ausbildungsplatz. Auch in vielen Ausbildungsberufen in der Metall- und Elektrobranche gibt es einen positiven Trend, viele Firmen werden weiblicher.

Aber auch den Jungen soll an diesem Tag die Möglichkeit gegeben werden, einmal für sie nicht ganz so alltägliche Berufe kennenzulernen. Hier kommen besonders die sozialen Berufe wie die des Erziehers, Altenpflegers usw. in Frage. Aber auch Berufe wie zum Beispiel der des Tierarztes oder des Grundschullehrers bräuchten männliche Verstärkung.

Die Eltern, rät Karin Garlichs, sollten ihre Kinder nach Möglichkeit bei der Wahl des in Frage kommenden Platzes beim Zukunftstag unterstützen.

Auch der Landkreis Wittmund öffnet an dem Termin wieder seine Türen und empfängt nach vorheriger Anmeldung  Kinder, um ihnen Einblicke in die Kreisverwaltung zu verschaffen - und sie später vielleicht einmal als zukünftige Kollegen wiederzusehen.

Alle Betriebe, Unternehmen und Behörden im Kreisgebiet werden zudem seitens des Kreises gebeten, sich ebenfalls für diesen Tag zu öffnen. 
PM Nr. 15/2018 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 22. März 2018

Ein zweites „Cafe Kinderwa(a)gen“ entsteht gerade in Friedeburg – Öffnung im Monat April

lkw Wittmund. Ein zweites „Café Kinderwa(a)gen“  im Wittmunder Kreisgebiet entsteht gerade in Friedeburg. Nach der erfolgreichen Premiere des niedrigschwelligen Angebots der Kreisverwaltung für Familien mit Kindern im Alter von

0 bis 1 Jahren in Wittmund wird das Angebot nun weiter ausgerollt. 

Das Treffen findet künftig einmal in der Woche statt, Eltern können hier ohne vorherige Anmeldung mit ihren Säuglingen oder Kleinkindern vorbeischauen und verpflichten sich nicht zu einer regelmäßigen Teilnahme. Durch das Konzept der offenen  Gruppe wird es den Eltern erleichtert, unverbindlich untereinander Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. 

Das „Café Kinderwa(a)gen“ ist eine Gruppe für Mütter und/oder Väter mit ihren Babys und wird dann jeweils während der Öffnungszeit von einer Hebamme oder Kinderkrankenschwester sowie einer Pädagogin fachlich begleitet. Die vom Familien-und Kinderservicebüro engagierten Ansprechpartner können beispielsweise Fragen zu allen Lebenslagen der Familien beantworten, etwa wenn es um die Ernährung, die Gesundheit  oder die Säuglingspflege geht. Auf Wunsch kann das Baby dort auch regelmäßig einmal in der Woche gewogen werden, damit die Eltern die Entwicklungsfortschritte des Kindes dokumentiert bekommen und besser einschätzen können. 

Aufgrund der positiven Resonanz des „Café Kinderwa(a)gens“ in Wittmund, so schildert es die zuständige Koordinatorin Dagmar Baumeister, kam schnell die Überlegung, in Friedeburg ein gleichwertiges Angebot im neu gestalteten „Haus der Jugend“  zu schaffen. 

Der Babytreff im Wittmunder Stadtkern hatte letztes Jahr im August 2017 eröffnet und wird dort sehr gut und gerne von den Eltern angenommen. Die Familien erleben den gemeinsamen Erfahrungsaustausch dort als sehr angenehm und auch entlastend. Sie schätzen die vertraute Atmosphäre, um sich auch über persönliche Fragen unterhalten zu können. Und gleichzeitig bieten die jeweils anwesenden Fachkräfte Unterstützung „rund ums Kind". 

Das relativ neue Betreuungsvorhaben „Café Kinderwa(a)gen“ wird vom Familien-und Kinderservicebüros der Wittmunder Kreisverwaltung und durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen gefördert. Für die Teilnehmer/innen fallen daher bei der Teilnahme keinerlei Kosten an. 

Das erste Treffen in Friedeburg ist am Donnerstag, 19. April 2018, von 9 bis 11 Uhr und findet dann jeweils donnerstags zu dieser Zeit statt. Ort: Haus der Jugend Friedeburg, Schützenweg 21. Eine Voranmeldung ist jeweils nicht notwendig.

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PM Nr. 14/2018 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 22. März 2018

Prozess der Erarbeitung eines Integrationskonzeptes für den Landkreis Wittmund beginnt

lkw Wittmund. Der Zuzug von Geflüchteten hat die kommunale Verwaltung im Landkreis Wittmund in den letzten Jahren vor viele neue Aufgaben gestellt. In den vergangenen drei Jahren standen dabei vor allem die Erstaufnahme und die Unterbringung  der Neuzugewanderten im Kreisgebiet klar im Vordergrund. Inzwischen geht es jedoch nicht mehr um eine Erstbetreuung und -versorgung, sondern vielmehr um die umfassende sprachliche, berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Integration der Geflüchteten. Dafür wurden  neue und passende Strukturen im Landkreis Wittmund geschaffen und entsprechenden Stellen eingerichtet. Jetzt soll, unter Mitwirkung vieler Akteure, ein ganzheitlich angelegtes Integrationskonzept entwickelt werden. Ende des Jahres 2018 soll dieses der Öffentlichkeit bei einer Fachausschuss-Sitzung vorgestellt werden.

 

Zu den festen Strukturen im Landkreis Wittmund gehören inzwischen die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe (eingerichtet im Jahre 2015) sowie die Einrichtung der Stelle der Bildungs- und der Sprachförderkoordination für Neuzugewanderte (besetzt im Jahr 2016) bei der Kreisverwaltung. Von dort gehen inzwischen viele Impulse aus, ein großes Netzwerk ist entstanden und wird von dort mit gelenkt. Die Zahl der zugewanderten Menschen mit Migrationshintergrund stieg  im Landkreis Wittmund  in den vergangenen Jahren in erster Linie aufgrund der Flüchtlingskrise - und somit hat auch die Angebotspalette von Hilfen unterschiedlichster Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen zugenommen.

Im Bereich kommunaler Integrationsprozesse, konkreter Projekte und einzelner integrativer Maßnahmen stehen seitdem  durchführende Institutionen, Behörden, soziale Träger und Vereine vor einer Vielzahl von Aufgaben. Integration begreift sich dabei generell als gesamt-gesellschaftlicher Ansatz, der eine bewusste konzeptionelle Gestaltung braucht. Es bedarf somit eines Konzeptes, das Grundsätze der Integrationspolitik des Landkreises benennt sowie kurz, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen zur Integration Zugewanderter aufzeigt. Das hat auch die Kreispolitik längst erkannt und mit begleitenden Beschlüssen, vorbereitet von der Kreisverwaltung, die Weichen entsprechend gestellt.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Landkreis durch den zuständigen Fachausschuss die Erarbeitung eines ganzheitlichen kommunalen Integrationskonzeptes beschlossen. In diesem Jahr wird dieses Vorhaben konkret umgesetzt. Das angestrebte Integrationskonzept soll die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von neuen Projekten und Integrationsmaßnahmen, die auf die gezielte Bewältigung von vorhandenen Herausforderungen ausgerichtet sind, schaffen und die Grundlage des Handelns der Kreisverwaltung sein. Für die Prozessbegleitung bei der Erstellung des Integrationskonzeptes  ist die Einbeziehung  externer fachlicher Unterstützung vorgesehen, damit wurde bereits das IMAP Institut aus Düsseldorf beauftragt.

 

Beim ersten Planungstreffen Anfang März zwischen der Kreisverwaltung und dem IMAP Institut wurden der grobe Projektverlauf und die ersten Vorbereitungsschritte des Gesamtprozesses besprochen. Geplant ist die Einrichtung einer Arbeits- bzw. Steuerungsgruppe, bestehend aus den Vertretern der relevanten Fachämter der Kreisbehörde, die die gesamte Projektdurchführung begleitet und wichtige Entscheidungen bezüglich der Konzepterstellung trifft.

Im Dialog mit der Zivilgesellschaft und den Einwohnern des Landkreises Wittmund soll dann in einem breiten Beteiligungsprozess bis Ende 2018 das Konzept zur Integration und Partizipation auf den Weg gebracht werden.  Im September dieses Jahres wird es dazu eine Integrationskonferenz geben, zu der haupt- und ehrenamtliche Integrationsakteure und alle an der inhaltlichen Mitarbeit Interessierten eingeladen werden, um konkret an der Erstellung des kommunalen Konzeptes mitwirken zu können.

 

Davor aber steht noch die Durchführung von mehreren Experteninterviews mit Fachkräften aus der Verwaltung und der Zivilgesellschaft sowie Online-Umfragen in den kreisangehörigen Gemeinden auf der Agenda. Hierbei sollen relevante Bedarfe und Handlungsfelder erkannt sowie Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet werden. 
PM Nr. 13/2018 zum Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 22. März 2018

Vorsicht ist geboten: Infektion mit dem Hantavirus kann schwerwiegende Erkrankungen auslösen

lkw Wittmund. Aufgrund der für bald zu erwartenden Frühjahrstemperaturen weist das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund die Bevölkerung hiermit vorsorglich auf die bestehende Möglichkeit einer Übertragung mit Hantaviren  hin.

Die Übertragung dieser Viren erfolgt über die Ausscheidungen infizierter Mäuse und Ratten, deren Exkremente mit Stäuben aufgewirbelt werden und vom Menschen eingeatmet werden könnten. Auch eine Übertragung darin enthaltener Viren über kontaminierte Hände oder durch direkten Kontakt zu infizierten Nagern  (etwa durch einen Tierbiss) ist möglich.

Als besonders gefährdet gelten vor allem einige Berufsgruppen, die sich viel im Freien aufhalten, wie etwa Jäger, Forstwirte, Land- und Waldarbeiter, aber auch Soldaten. Auch Hundebesitzer, die viel mit ihren Tieren in Waldgebieten unterwegs sind, könnten davpm betroffen sein. Ein erhöhtes Risiko besteht aber auch beim Reinigen lange ungenutzter und unbelüfteter Räume, zum Beispiel von Scheunen, Dachböden, Garagen, Lagerräumen oder Werkstätten. Diese Arbeiten werden bekanntlich meistens im Frühjahr erledigt.

Zur Vorbeugung wird seitens der Gesundheitsbehörde empfohlen, beim Reinigen dieser Räume ausreichend zu lüften und möglichst wenig Staub aufzuwirbeln bzw. Flächen nur mit feuchten Tüchern zu reinigen und sich anschließend gründlich die Hände zu waschen. Kommt es trotzdem zu Staubentwicklungen, wird darüber hinaus das Tragen von Atemschutzmasken (Feinstaubmaske FFP2, erhältlich in jedem Baumarkt) dringend angeraten. Generell sollten Mäuse, Ratten und deren Exkremente, wenn überhaupt nötig, nur mit ebenfalls handelsüblichen Handschuhen angefasst werden.

Eine Infektion mit Hantaviren verläuft beim Menschen häufig asymptomatisch oder lediglich mit leichten grippeähnlichen Beschwerden, sie kann aber in der Folge auch schwerwiegende Erkrankungen  auslösen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Kreisgesundheitsamt Wittmund, Telefon 04462-861501.

 

 
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