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PM Nr. 19/2019 - Osterfeuer im Einklang mit Natur- und Umweltschutz - Montag, 15. April 2019

Osterfeuer im Einklang mit Natur- und Umweltschutz

Belange von Anwohnern und Tierschutz sowie Anforderungen an das Brennmaterial müssen beachtet werden

 

lkw Wittmund.   Wie jedes Jahr zu Ostern laden am Oster-Wochenende die Osterfeuer im Landkreis Wittmund wieder zum geselligen Miteinander ein. Osterfeuer unterliegen dabei der Rechtsprechung zu Brauchtumsfeuern.  „Natürlich wollen wir diese alte Tradition auch weiterhin nicht erlöschen lassen. Es sind aber nur Osterfeuer zulässig, die der Brauchtumspflege dienen“, so der Hinweis der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund. Dazu gehört, dass diese von ortsansässigen Vereinen, Kirchen oder einer Nachbarschaft ausgerichtet werden ausgerichtet werden und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich sind. In wie weit eine Anmeldung des Osterfeuers erfolgen muss, erfahren Sie bei den Ordnungsämtern der jeweiligen Gemeinde.

 

Das umsichtige und verantwortungsbewusste Abbrennen eines Osterfeuers schließt auch eine sorgfältige Standortwahl mit ein. Die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit darf durch das Abbrennen nicht gefährdet oder erheblich belästigt werden.  Belange des Tierschutzes und des Naturschutzes sind zu berücksichtigen.

 

Wallhecken, geschützte Biotope wie Röhrichte und Uferbereiche dürfen weder durch das Osterfeuer selbst, noch durch die Veranstaltung beeinträchtigte werden. Ferner dürfen Osterfeuer im Bereich von Naturdenkmälern und geschützten Landschaftsteilen und auf moorigem Untergrund nicht angezündet werden.

 

Die Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass nur trockene Pflanzenreste sowie Baum- und Strauchschnitt als Osterfeuer verbrannt werden dürfen. Altholz wie Türen, Schränke usw., Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle sind als Brennmaterial  verboten. Die untere Abfallbehörde des Landkreises Wittmund und auch die Polizeiinspektion Wittmund werden deshalb wieder verstärkt Kontrollen, sowohl im Vorfeld als auch danach, durchführen.

 

Zum Schutz von Tieren ist der Brennhaufen erst kurz vor dem Anzünden aufzusetzen oder noch einmal umzuschichten. Es besteht die Gefahr, dass brütende Vögel, Igel und andere Kleintiere, die das aufgeschichtete Brennmaterial als Versteck und Nistmöglichkeit nutzen , nicht mehr rechtzeitig fliehen können , im Feuer verbrennen oder Brandverletzungen erleiden.

 

Die Umweltbehörde gibt weiterhin folgende Sicherheitshinweise:

Halten Sie wegen Rauch und Hitze sowie zur eigenen Sicherheit ausreichende Sicherheitsabstände (z. B. mind. 100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden, mind. 50 Meter von öffentlichen Verkehrsflächen etc.) wobei die Windrichtung stets zu berücksichtigen ist.

 

Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko und sind nicht zulässig! Zum Entzünden des Osterfeuers eignet sich bestens trockenes Stroh oder Reisig. Osterfeuer dürfen bei starker Trockenheit oder starkem Wind nicht entzündet werden. Starke Trockenheit liegt ab Waldbrandgefahrenstufe 4 vor (amtliche Informationen sind unter www.dwd.de/waldbrand erhältlich). Starker Wind liegt bei deutlicher Bewegung von armstarken Ästen vor.

 

Halten Sie eine ausreichende Zufahrt für die Feuerwehr und Rettungsdienste frei (d.h. einen Fahrweg von mind. 3,50 m Breite). Sollte Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 zu alarmieren.

 

Das Osterfeuer (offenes Feuer) muss grundsätzlich von erwachsenen Personen beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.

 

Werden Personen belästigt oder Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffenheit des Osterfeuers festgestellt, muss der Verantwortliche nicht nur mit einem Feuerverbot, sondern zudem mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

 

Für den Fall, dass angemeldete Osterfeuer wegen schlechter Witterungsverhältnisse nicht am Karsamstag abgebrannt werden können, ist es nicht möglich, dieses nachzuholen. In diesem Fall sind die allgemeinen Entsorgungsmöglichkeiten für Grünabfälle zu nutzen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter Tel. 04462/86-1230 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de



 
PM Nr. 18/2019 – Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis Wittmund; hier Sanierung der Kreisstraße 44 (Gr - Donnerstag, 4. April 2019

Anwohnerfragen zur geplanten Straßensanierung an der K44 beantwortet

lkw Wittmund.  Bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war am Dienstagabend (2.4.19) das Dörphuus Utgast, als die Wittmunder Kreisverwaltung zusammen mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die für den Sommer geplante Sanierung der Kreisstraße 44 zwischen Gründeich und Utgast im Detail vorstellte. Abteilungsleiter Herbert Fähnders (Finanzen) und Geschäftsbereichsleiter Frank Buchholz vom Straßenbauamt Aurich begrüßten die Gekommenen ebenso wie Ortsbürgermeister Gerhard Frerichs. Den ausgehängten Plan erläuterte der für die Sanierung zuständige Projektleiter Axel Borcherding.

Viele Fragen wurden bei dem Infoabend beantwortet, Anregungen aufgenommen, Nachfragen erläutert. Dabei ging es um die hinzunehmenden Unannehmlichkeiten während der Bauphase ebenso wie Umleitungsstrecken, die Verkehrsregelungen während der Bauarbeiten, aber auch um das künftige Oberflächenwasser-Management an der Straße und Befürchtungen, der Straßenverkehr könne sich nach dem Umbau trotz geltender Geschwindigkeitsbegrenzungen beschleunigen. Gefragt wurde auch nach dem Bau eines Radweges, der dort aber nach der vorliegenden Prioritätenliste erst frühestens in etwa zehn Jahren vorgesehen ist. 
Zwischen den Monaten Mai und August 2019 (Ende der Sommerferien) wird die Fahrbahn der Kreisstraße 44 zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) auf der ganzen Länge (ca. 6,3 Kilometer) in drei Teilabschnitten für ca. 1,3 Millionen Euro saniert. Das Geld ist im aktuellen Haushalt des Kreises fest eingeplant. Der Auftrag ist ausgeschrieben. Welche Baufirma den Auftrag bekommt, stand am Dienstag noch nicht fest.

Das ist bei der Sanierung geplant: Die vorhandene Fahrbahn wird im Zuge der Bauarbeiten zunächst abgefräst, profiliert und danach wird eine neue Deckschicht (Asphaltdecke) aufgebracht. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen müssen jeweils unter Vollsperrung der einzelnen Straßenabschnitte durchgeführt werden – Umleitungsstrecken werden dann zeitnah ausgeschildert. Schulbusverkehre müssen sich für den genannten Zeitraum ebenfalls auf die geänderten Wege einstellen.
Damit die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung in der Umbauphase möglichst gering gehalten werden können, sollen die Anwohner während der gesamten Baumaßnahme seitens der bauausführenden Firma mit Handzetteln direkt über den Bauablauf und die vorgesehenen Sperrungen unterrichtet werden. Außerdem wird umfangreiches Kartenmaterial am Baucontainer direkt an der Baustelle ausgehängt.

 
PM Nr. 17/2019 zu Kreisfinanzen - Dienstag, 2. April 2019

Haushalt des Landkreises genehmigt

lkw Wittmund. Das niedersächsische Innenministerium hat die Haushaltssatzung 2019 des

Landkreises Wittmund genehmigt. Insgesamt betrachtet stelle sich die Haushaltsituation

„weiterhin stabil dar. Die Voraussetzungen zur Feststellung der dauernden Leistungsfähigkeit gem.

§ 23 Kommunalhaushalts- und –kassenverordnung werden insgesamt erfüllt“, heißt es in der

Genehmigung.

Für die Kreisverwaltung bedeutet die Genehmigung die Beendigung der so genannten „vorläufigen

Haushaltsführung“  in diesem Jahr zum 12. April.

Der Kreis wird das Haushaltsjahr mit einem Überschuss in Höhe von 28.800 Euro abschließen und auch

mittelfristig in der Ergebnisplanung bis 2022 ausgeglichene Etats einplanen. Die Überschussrücklage des

Kreises summierte sich zum Jahresende 2017 auf voraussichtlich rund 26,2 Millionen Euro.

Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von rund 4,4 Millionen EUR mit Auswirkung auf die Haushaltsjahre

2020 und 2021 sind laut Innenministerium unproblematisch. Positiv wird auch die Reduzierung des

Höchstbetrages der Liquiditätskredite gesehen, die im Etat 2019 auf zehn

Millionen Euro begrenzt sind – fünf Millionen Euro weniger als im Vorjahresetat.

Es gab auch keine Bedenken, die Kreisumlage unverändert bei 51 Prozentpunkten zu belassen.

 
PM Nr. 16/2019 – Ausbau und Unterhaltung der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Wittmund / gemeinsam - Dienstag, 2. April 2019

Große Freude über Zusage des Landes zur Sanierung des Radwegs an der L11 von Wittmund nach Leerhafe

lkw Wittmund. Immer wieder haben der Wittmunder Bürgermeister Rolf Claußen und der Leerhafer Ortsvorsteher Günther Theesfeld darauf gedrängt, dass der teils äußerst marode Radweg an der Landesstraße 11 (L11) zwischen Wittmund und Leerhafe schnell saniert wird. Unterstützt wird das Verlangen auch vom Landkreis, der sehr am guten Zustand des Radwegenetzes im Kreisgebiet interessiert ist, und insbesondere von Landrat Holger Heymann. Jetzt kam die positive Nachricht von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich: Die Maßnahme ist vom Land genehmigt, der viel befahrene Radweg ist im Bauprogramm 2019 aufgeführt. Das Radwege-Teilstück zwischen der B210 in Wittmund bis nach Leerhafe und ein Teilstück im Bereich des Knyphauser Waldes werden noch in diesem Jahr erneuert.
„Unser ständiges Nachbohren hat sich gelohnt“, lautet denn auch das Fazit bei Heymann, Claußen und Theesfeld. Alle drei bedanken sich beim Land für die positive Nachricht.
In der zweiten Jahreshälfte soll es losgehen, hieß es weiter dazu aus dem Auricher Geschäftsbereich der Landesbehörde, genau könne man das aufgrund der Vielzahl von Projekten noch nicht sagen. Die Sanierungsstrecke ist insgesamt 4,5 Kilometer lang: 4,2 Kilometer entfallen auf die Strecke zwischen Wittmund und Leerhafe, weitere 300 Meter auf ein Ausbaustück am Knyphauser Wald. Zwischen 250.000 und 280.000 Euro wird sich das Land die Sanierung kosten lassen.
Ortsvorsteher Günther Theesfeld jedenfalls ist zufrieden. Er lobt das gute Miteinander mit den Verwaltungen von Stadt und Landkreis. Man müsse nur miteinander reden, dann könne man zusammen viel bewegen.

 
PM Nr. 15/2019 – Arbeitsmarkt im Landkreis Wittmund - Dienstag, 2. April 2019

Der erste Gesundheitstag im Jobcenter Wittmund kam sehr gut an

lkw Wittmund.  Positives Fazit gezogen: Nachdem die letzten Stände abgebaut und alle Stühle und Tische wieder ihren gewohnten Platz in den Räumen des Sozialzentrums gefunden hatten, atmeten Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. und die beiden beteiligten Amtsleiter Hermann Garlichs (Jobcenter) und  Peter Elster (Gesundheitsamt)  auf. Der Aufwand für den ersten Gesundheitstag im Jobcenter hatte sich gelohnt. Der Zuspruch war höher als zuvor erwartet.

Nachdem Landrat Holger Heymann am Morgen des 20. März den Gesundheitstag im Kreise der Aussteller und Organisatoren mit dem Motto „Mitmachen, Ausprobieren, Informieren!“ eröffnet hatte, kamen die Besucher in Scharen. Im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend wurde es zeitweise eng. An den Ständen wurden unter anderem Gleichgewichtstests durchgeführt, gesunde Snacks und Getränke  konsumiert, aber auch in Nebenräumen interessante Vorträgen angeboten. Aber vor allem gab es für die Jobcenter-Kunden auch viele anregende Gespräche mit Mitarbeitern von Beratungsstellen des Landkreises, den beteiligten Krankenkassen AOK und DAK sowie Sportvereinen und Sozialverbänden, die ihre Leistungen vorstellten. Peter Elster und seine Mitarbeiterin Almuth Osterkamp haben an dem Tag bei so manchem den Blutdruck gemessen. Weitere Angebote rundeten das umfangreiche Programm ab.

Ziel dieses ersten Gesundheitstages im Jobcenter des Landkreises Wittmund, den es in dieser Form im gesamten Nordwesten bisher erst  einmal gab, war es, das Bewusstsein für die Gesundheit zu schärfen. „Man merkt sie erst, wenn sie nicht mehr da ist“, stellte daher auch Landrat Holger Heymann in seinem Eröffnungs-Statement fest. Wissenschaftlichen Studien ist zu entnehmen, dass es Wechselwirkungen zwischen der Arbeitslosigkeit und der Gesundheit von Menschen im erwerbsfähigen Alter gibt.
Hier setzt das bundesweite Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung an, an dem das Jobcenter Wittmund seit etwa einem Jahr teilnimmt. Federführend ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG&AFS),  die vor Ort mit der AOK und der DAK sowie dem Jobcenter und dem Gesundheitsamt in einer Lenkungsgruppe zusammen arbeitet.

Alle Beteiligten zeigten sich am Ende der Veranstaltung ausnahmslos zufrieden. „Viele sagten mir,“ so Hermann Garlichs, „das riecht nach Wiederholung“. So ist auch Ilka-Marina Meyer einem weiteren Gesundheitstag in Wittmund nicht abgeneigt. Das Wittmunder Jobcenter jedenfalls ist mit dem Gesundheitstag einmal mehr aktiv auf seine Kundinnen und Kunden zugegangen und hat ihnen die Möglichkeit  geboten, sich zu ihrer persönlichen Gesundheit zu informieren und interessante Angebote auszuprobieren.

 
PM Nr. 14/2019 – Bürgerbeteiligung / Info-Abend zum Ablauf der Fahrbahnerneuerung für die K 44 (Grün - Donnerstag, 21. März 2019

Sanierung der Fahrbahn wird in drei Bauabschnitten realisiert

lkw Wittmund.  Zwischen den Monaten Mai und August 2019 (Ende der Sommerferien) wird die Fahrbahn der Kreisstraße 44 zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) auf der ganzen Länge ( ca. 6,3 Kilometer) in drei Teilabschnitten saniert. Die vorhandene Fahrbahn wird abgefräst, danach wird eine neue Deckschicht aufgebracht. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen müssen jeweils unter Vollsperrung der Straßenabschnitte durchgeführt – Umleitungsstrecken werden dann zeitnah ausgeschildert.

Damit die Beeinträchtigungen der Bevölkerung möglichst gering gehalten werden kann, ist beabsichtigt, die Maßnahme in drei Bauabschnitten durchzuführen. Die Anwohner werden während der gesamten Baumaßnahme per Handzettel seitens der bauausführenden Firma direkt über den Bauablauf und die vorgesehenen Sperrungen unterrichtet.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Aurich, stellt den interessierten Anwohnern und Betroffenen am 2.4.2019, 19 Uhr, im Dörphuus Utgast (Gerd-Gerdes-Platz 1) den Bauablauf  im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung vor. Auch Vertreter der Kreisverwaltung Wittmund werden an dem Abend vor Ort sein und ebenfalls aufkommende Fragen beantworten.

 
PM Nr. 13/2019 zum Thema Infrastruktur/weiterer Ausbau des Radwegenetzes; hier: Offizielle Freigabe - Donnerstag, 21. März 2019

Jetzt sind mehr als 60 Prozent der Kreisstraßen mit parallelen Radwegen ausgestattet

lkw Wittmund. Mit der Einweihung des neu gebauten Radweges entlang der K 50 (Neue Straße) zwischen Wiesedermeer und Upschört ist nunmehr ein weiteres Puzzleteilchen ins Radwegenetz des Landkreises Wittmund eingefügt. Der Neue verbindet den vorhandenen Radweg an der Kreisstraße 50 bzw. östlich der L 34 mit dem an der L12 in Wiesedermeer vorhandenen Radweg. Mit der Eröffnung des 1,258 Kilometer langen Teilstücks sind nunmehr 61 Prozent der Kreisstraßen mit Radwegen versehen – insgesamt 104,585 Kilometer im Kreisgebiet.

Der Wittmunder Kreisausschuss hatte bereits  am 10.09.2002 nach eingehender vorheriger Beratung die Prioritätenliste für Radwegebaumaßnahmen beschlossen, die nach und nach von der Kreisverwaltung abgearbeitet wird. Von der genannten Prioritätenliste wurden in den letzten Jahren  folgende Radwegebaumaßnahmen fertiggestellt: K 6 - Blomberg-Kreisgrenze Aurich; K 14 - Groß Margens-Werdumer Altendeich; K 28 - Ardorf-Collrunge – Kreisgrenze Aurich; K 21 - Eggelingen – Kreisgrenze Friesland; K 41 - Leerhafe-Müggenkrug. Die Vollendung des Radwegs entlang der K 50 ist somit die sechste Maßnahme aus dem aktuellen Vorhabenkatalog.

Das neue Teilstück wurde in der Breite von zwei Metern ausgebaut und komplett mit einer Asphaltdecke versehen. Ausgeführt wurde der Bau von der Norder Firma Tell Bau GmbH, die den Ausbau im vergangenen Jahr von Frühjahr bis Herbst realisierte. Die Kosten lagen bei insgesamt rund 440.000 Euro, von denen der Kreis selbst rund 108.000 Euro bereitstellen musste. Gefördert wurde die Maßnahme mit rund 264.000 Euro aus bewilligten Landesmitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes sowie weiteren Mitteln aus der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, insgesamt rund  67.700 Euro. Übrigens: Die letzte Radweg-Einweihung fand am 30.10.18 unter großer Beteiligung der örtlichen Bevölkerung an der K 41 in Müggenkrug statt.

Als nächste Maßnahme auf der Rangliste steht nun der Bau des Radweges an der K 14 an. Dieser ist in mehreren Teilabschnitten geplant. Für das laufende Jahr 2019 ist der Teilabschnitt von der K 12 (Waterstraat) bis zur Harlebrücke in Altfunnixsiel vorgesehen. Dafür sind auch Mittel im aktuellen Haushalt eingeplant, der noch vom Land genehmigt werden muss. Für den geplanten Radweg an der K 16 (Poggenkrug-Burhafe) wird voraussichtlich in diesem Jahr das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren durchgeführt.

Und so geht es in den Folgejahren weiter, wenn die Finanzierung gesichert werden kann:
9. K 54 (Dunum-Burhafe)
10. K 38 (Bentstreek – Kreisgrenze Aurich)
11. K 49 (Collrunge – Müggenkrug)
12. K 38 (Bentstreek – Kreisgrenze Friesland)
13. K 41 (Müggenkrug – Wiesedermeer)
14. K 44  (Holtgast-Utgast)

 
PM Nr. 12/2019 - Gesundheitstag im Jobcenter Wittmund - Donnerstag, 14. März 2019

Am nächsten Mittwoch gibt es den ersten Gesundheitstag im Wittmunder Jobcenter

lkw Wittmund. Mitmachen, alle Angebote ausprobieren, sich an den Ständen informieren – das steht am kommenden Mittwoch (20. März) ab 10 Uhr beim ersten Gesundheitstag im Jobcenter des Landkreises Wittmund im Mittelpunkt. Eingeladen sind vor allem alle dort betreuten und geführten Männer und Frauen, die Kunden des Jobcenters. Diese sollen sich umfassend über Aspekte der Gesundheit und des individuellen Wohlbefindens informieren. Neben den hiesigen Krankenkassen und dem Gesundheitsamt sind viele Sozialverbände, Beratungsstellen, Sportvereine etc. beim Gesundheitstag im Foyer und in den beiden Besprechungsräumen des Kreis-Sozialzentrums am Dohuser Weg 34 mit Ständen und Angeboten dabei. Neben vielen interessanten Vorträgen gibt es noch viele Möglichkeiten zur Information und zum aktiv Mitmachen. Gesunde Snacks und frische Smoothies im Verpflegungsangebot runden das Ganze ab.

Im Rahmen des bundesweiten Modellprojekts „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ arbeiten die gesetzlichen Krankenkassen AOK und DAK in Kooperation mit dem Jobcenter und dem Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund zusammen an der Problematik. Es geht darum, die gesundheitsförderlichen Bedingungen für erwerbslose Menschen in ihrem Lebensumfeld konkret zu verbessern, denn die Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden können jeweils auf vielfältige Weise im individuellen Tagesablauf positiv beeinflusst und gestärkt werden.

Außerdem ist die soziale und kulturelle Teilhabe ein wichtiger Bestandteil des Ansatzes vor allem dieser Personengruppe. Mit dem Gesundheitstag im Jobcenter Wittmund sollen schließlich auch das Vereinsleben und die sportlichen, sozialen und kulturellen Facetten der Region Wittmund in den Mittelpunkt gerückt werden. Ziel des Veranstaltungstages ist es daher, das Interesse für gesundheitsförderliche und finanziell handhabbare Angebote und Aktionen zu wecken und so ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu erzielen.

Das Jobcenter Wittmund hat auf dem Postwege alle Kundinnen und Kunden zu diesem „einmal etwas anderen Termin als sonst üblich“ herzlich eingeladen. Amtsleiter Hermann Garlichs freut sich und ist dankbar über die große Bereitschaft aller am Projekt Gesundheitstag Beteiligten, an diesem ersten Gesundheitstag mitzuwirken. Sein Wunsch: „Mögen viele Besucher in ihrem eigenen Interesse dieses große Angebot wahrnehmen.“

Der Gesundheitstag am Mittwoch, 20.03.19, im Jobcenter Wittmund dauert von 10 bis 14 Uhr und er wird morgens von Landrat Holger Heymann eröffnet. Alle Angebote des Gesundheitstages sind kostenfrei – eine Voranmeldung im Jobcenter ist nicht erforderlich.

 
PM Nr. 11/2019 zum Thema Infrastruktur/weiterer Radwegebau im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. März 2019

Mehrjahres-Plan für Radwege-Neubau an der K 14 startet mit dem ersten Teilstück zwischen Schwarzehörn und Altfunnixsiel

lkw Wittmund. Das Radwegeausbauprogramm an Wittmunder Kreisstraßen kommt in Kürze wieder in Schwung: Voraussichtlich im Frühjahr startet die Tiefbaufirma Hermann Jansen (Aschendorf) mit den Bauarbeiten für das erste Teilstück des neuen Radweges an der K14 zwischen Werdum und Altfunnixsiel. Das Baufeld für die neue Radlertrasse ist bereits geräumt worden. Gestartet wird mit dem Radwege-Teilstück zwischen Schwarzehörn (nahe Einmündung K12) und Altfunnixsiel. Vermutlich wird es in diesem Jahr auf der Strecke keine längeren Vollsperrungen wegen der Neubaumaßnahme geben. 

Insgesamt verteilt sich der Radwege-Neubau allerdings wegen der Verlegung zweier Brücken (über das Altharlinger Sieltief und die Harle) auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Während dieser Bauarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer auf dem gesamten Streckenabschnitt (Länge: ca. 3,3 Kilometer) zwischen der Einmündung der K13 vor Werdum und Altfunnixsiel immer wieder mit Einschränkungen rechnen.

Denn auch alte Straßenteile werden dort zurückgebaut und neue Brückenzuwegungen und –anschlüsse müssen im Zuge der Arbeiten realisiert werden. Mehr als zwei Millionen Euro wird die Maßnahme insgesamt kosten. Das Geld steht dafür seit 2018 in den jeweiligen Etats des Kreises und in der mittelfristigen Finanzplanung bereit. 

So sieht der Bauzeitenplan für die gesamte Neubaumaßnahme, gestaffelt nach Jahren, bisher aus: 

- 2019: Neubau 1. Teilstück Radweg zwischen Schwarzehörn und Altfunnixsiel; Verlegung von Versorgungsleitungen bis Juni; vorbereitende Arbeiten für Brückenneubau über das Altharlinger Sieltief 

- 2020: Abschluss Arbeiten 1. Teilstück Radweg Schwarzehörn/Altfunnixsiel; Planfeststellungsverfahren für den 3. Bauabschnitt mit dem Neubau der Harlebrücke

- 2021: Start Neubau Brücke über das Altharlinger Sieltief 

- 2022: Anschluss der neuen Brücke Altharlinger Sieltief; Rückbau der alten Fahrbahn 

- 2023: Abschluss des 1. und 2. Bauabschnitts 

- 2024: Bau des 3. Teilabschnittes des Radweges einschließlich Verlegung und Neubau der Harlebrücke

 

 
PM Nr. 10/2019 - Handout zur gemeinsamen Arbeitsmarkt-PK mit der Bundesagentur für Arbeit in Wittmun - Donnerstag, 14. März 2019

Wittmunder Jobcenter blickt positiv auf Arbeitsmarkt zurück

lkw Wittmund. Der Arbeitsmarkt im Landkreis Wittmund war in den letzten Jahren in bester Verfassung. Die Arbeitslosenquote ist immer weiter auf historisch niedrige Werte gesunken. So bewegen sich auch die Zahlen des Wittmunder Jobcenters immer weiter nach unten, weil die sehr gute Arbeitsmarktlage und ein großes Engagement beste Voraussetzungen für weitere Erfolge bei seiner Arbeitsvermittlung boten. Wittmund mischt daher mit einer Integrationsquote von 31,7 % im Spitzenfeld der niedersächsischen Jobcenter mit.

Insgesamt kümmerte sich das Jobcenter im vergangenen Jahr um durchschnittlich 1.695 Bedarfsgemeinschaften mit 3.219 Personen. Davon waren 2.284 Personen erwerbsfähig. Hierum kümmerte sich die Vermittlungsabteilung des Jobcenters intensiv, um einen Weg in den Arbeits- oder Ausbildungsmarkt zu finden. Aber viele haben gesundheitliche oder psychische Probleme, leiden unter einer Sucht, haben Schulden oder verfügen nur über eingeschränkte Sprachkenntnisse. Hier gilt es zunächst anzusetzen, um Hemmnisse individuell abzubauen.

Ein großer Teil der Jobcenter-KundInnen arbeitetschon, wenn auch nicht immer in Vollzeit. Durchschnittlich immerhin über 600 EmpfängerInnen von Leistungen des Jobcenters nach dem SGB II hatten 2018 ein eigenes Einkommen aus Erwerbstätigkeit, etwas mehr als 30 sogar aus selbständiger Arbeit. Aber es reichte nicht aus, so dass es durch Leistungen nach dem SGB II aufgestockt werden musste. Bei durchschnittlich 50 bis 60 Empfängern von Arbeitslosengeld I, das von der Agentur für Arbeit bezogen wurde, war ebenfalls noch eine finanzielle Aufstockung durch das Jobcenter erforderlich. 

In den letzten Jahren waren zeitweise etwas mehr als 400 Flüchtlinge aus den herkunftsstärksten Ländern wie Syrien, Irak etc. im Leistungsbezug beim Jobcenter. Auch hier sind die Zahlen um fast 20% gesunken. Von den derzeit337 Leistungsberechtigten sind 196 erwerbsfähig. 69% kommen davon aus Syrien, 16% aus Irak und 12% stammen aus Afghanistan, die anderen überwiegend aus Eritrea, Nigeria, Iran und Pakistan.

 
PM 09/2019 zum Thema Müllentsorgung im Landkreis Wittmund - Dienstag, 19. Februar 2019

Erstmals stehen Grillzangen für die Kinder teilnehmender Kindergärten und Schulen beim Frühjahrsputz zur Verfügung

lkw Wittmund. Die Vorbereitungen zur großen, kreisübergreifenden Frühjahrsputzaktion 2019 am Wochenende des 29. (Freitag) und 30. März 2019 (ein Sonnabend) laufen auf Hochtouren. Das teilt die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mit. Die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet bitten daher alle Schulen, die Vereine und Verbände, aber auch die interessierten Privatpersonen, die sich an der Putzaktion beteiligen wollen, sich bis zum 22. März zu melden, damit die Koordination der Umweltinitiative besser vorgeplant werden kann. Für die Sammlung werden - wie bereits aus den Vorjahren gewohnt – vom Kreis die Abfallsäcke zur Verfügung gestellt, die dann später abgefahren werden. Neu in diesem Jahr ist, dass der Landkreis Wittmund den Kindern der teilnehmenden Schulen und Kindergärten hierfür hölzerne Grillzangen zum Sammeln des Mülls zur Verfügung stellt“, betont Sachbearbeiter Herbert Dannemann. Die Kinder könnten damit den Müll besser greifen und müssten diesen nicht mit den bloßen Händen aufsammeln. Folgende Ansprechpartner bei der Stadt Wittmund und den Gemeinden im Landkreis Wittmund nehmen die Anmeldungen entgegen:
Stadt Wittmund: Frau Beckmann, Telefon 04462/983124; Samtgemeinde Esens: Frau Emken,Telefon 04971/206-42; Samtgemeinde Holtriem: Herr Janssen, Telefon 04975/9193-17; Gemeinde Friedeburg: Herr Renken, Telefon 04465/806-59. Allen die mithelfen die Umgebung und unseren Lebensraum sauber zu halten, sei es durch das selbstverständliche Verhalten im Alltag oder die Teilnahme an der Säuberungsaktion, gilt schon jetzt ein großes Dankeschön. Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft und zur Entsorgung von Abfällen bei der Kreisverwaltung unter Telefon 04462/861230 oder im Internet www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 

 
PM Nr. 08/2019 zum Thema Familienförderung im Landkreis Wittmund - Dienstag, 19. Februar 2019

Alle Kinder im Wittmunder Kreisgebiet sollen dabei sein

lkw Wittmund. Gerade jetzt zu Beginn des Jahres kennen viele Familien das Problem: Die Kosten für Klassenfahrten, Vereinsbeiträge, Musikunterricht der Kinder und ggf. auch Nachhilfe in der Schule belasten das monatliche Budget zusätzlich. Und so manch eine Familie stellt sich daher die Frage: Können wir uns die anstehende Klassenfahrt für unsere Tochter oder unseren Sohn überhaupt leisten? Doch der Landkreis hilft unterstützend mit, gerade auch bei Familien mit geringem Einkommen. 

Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, haben bereits die Möglichkeit, für die vorher aufgeführten Aufwendungen Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes zu beantragen. Familien, die aktuell nicht im Leistungsbezug stehen, aber dennoch mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, gingen in der Vergangenheit in der Regel leer aus. Genau hier setzt das Projekt „Dabei sein“ an. 

Bereits seit dem August 2015 fördert der Landkreis Wittmund mit Mitteln der privaten Stiftung Marienheim Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. Zuwendungen gibt es für Klassenfahrten, zu den Kosten der Schülerbeförderung für Oberstufenschüler, zu einer angemessenen Lernförderung und zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (unter anderem etwa Vereinsbeiträge, Musikschulunterricht, etc.). 

Informationen zu dem Projekt „Dabei sein“ gibt es auf der Internetseite des Landkreises Wittmund (www. landkreis-wittmund.de) unter dem Stichwort „Dabei sein“. Dort kann auch das betreffende Antragsformular und ein Einkommensrechner heruntergeladen werden. 

Weitere telefonische Auskünfte erteilt auch gerne die zuständige Mitarbeiterin des Sozial- und Jugendamtes des Landkreises, Nicole Meiners (04462/861328).

 
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