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PM Nr. 07/2019 zum Thema weitere Digitalisierungsschritte bei der Kreisverwaltung Wittmund - Donnerstag, 24. Januar 2019

Kreistagsmitglieder und Bedienstete sollen auf Papier verzichten und mit Tablet-Computern ausgestattet werden

lkw Wittmund. Der Wittmunder Kreisausschuss hat bei seiner Sitzung am Montag entschieden, die Kreistagsabgeordneten (auf Wunsch) sowie die Führungskräfte der Kreisverwaltung im Zuge der weiteren Digitalisierungsbemühungen der Behörde mit Tablet-Computern auszustatten. Die Kosten von rund 40.000 Euro für den Erwerb der notwendigen EDV-Technik sowie für die Wartung und anfallende Fernsprechgebühren (zusammen noch einmal jährlich rund 10.000 Euro) sollen im Haushalt 2019 bereitgestellt werden.

Die Digitalisierung bringt aus Sicht des Kreises erhebliche Vorteile für fast alle Bereiche der Kreisverwaltung. Bei den Abläufen kann die Digitalisierung Arbeitsprozesse und Antragsverfahren beschleunigen, Lagerflächen einsparen, die Aktenablage optimieren, die Einsicht zuständiger Stellen vereinfachen und wichtige Akten schützen. Auch für den Bürger ergeben sich viele Vorteile, davon ist die Kreisverwaltung überzeugt: Anträge können schneller bearbeitet, Auskünfte leichter erteilt werden und das Verwaltungshandeln wird allgemein transparenter. Auch die immer größer werdende Informations- und damit einhergehende Papierflut machen eine Digitalisierung möglichst vieler Verwaltungsbereiche erforderlich. Und auch der Gesetzgeber zwingt bereits in vielen Bereichen zum digitalen Verwaltungshandeln. Daher sieht sich der Landkreis  bestätigt,  diese Entwicklung zu fördern und selbst mit gutem Beispiel voran zugehen.

Vor einigen Jahren bereits wurde seitens der Kreisverwaltung das System Session / Mandatos für die Kreistagsarbeit eingeführt. Die Nutzung wurde den Mitgliedern des Kreistages mit deren privaten Geräten freigestellt. Laut Satzung erhalten die Kreistagsabgeordneten, die ihre Sitzungsunterlagen ausschließlich über das elektronische Kreistagsinformationssystem abrufen, zusätzlich zu ihrer „normalen“ Aufwandsentschädigung zur Deckung ihrer technischen Infrastruktur-, Druck- und Kommunikationskosten eine monatliche Pauschale in Höhe von 20 Euro. Um die Digitalisierung zu forcieren, ist nunmehr – auch auf Wunsch von den Fraktionen bzw. Gruppen des Kreistages – beabsichtigt, die Kreistagsabgeordneten mit Tablet-Computern auszustatten. Sitzungsunterlagen sollen künftig nur noch auf digitalem Weg zur Verfügung gestellt werden. Diese Tablets sind ausschließlich für die digitale Kreistagsarbeit gedacht, daher werden darauf nur Programme für die Kreistagsarbeit freigegeben. Über eine Anpassung der genannten Aufwandsentschädigung soll der Kreistag noch einmal gesondert entscheiden.

Auch für die Führungskräfte, die Amts- und Abteilungsleiter des Landkreises, besteht Bedarf. Im Sinne der Digitalisierung und reibungslosen Zusammenarbeit bei Sitzungen und Besprechungen soll auch hier auf Tablets gesetzt werden. Es ist geplant, darauf  die notwendigen dienstlichen Anwendungen für E-Mail, Kalender, Kontakte und zum Austausch digitaler Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Ein Umsetzungskonzept für die Nutzung der Tablets im Kreistag und bei den Führungskräften wird derzeit von der Kreisbehörde erarbeitet.

 
PM Nr. 06/2019 zum Thema Brandschaden Dreifach-Turnhalle Esens / Kreisausschuss stellt Gelder bereit - Donnerstag, 24. Januar 2019

Nach Brand kein Totalschaden – Kreisverwaltung bereitet umfassende Sanierung der Sporthalle vor

lkw Wittmund. Erleichterung bei der Wittmunder Kreisbehörde: Die bei einem Brand am Jahresbeginn (1.1.19) beschädigte Dreifach-Turnhalle beim Schulzentrum in Esens muss nicht abgerissen und komplett neu aufgebaut werden. Ein vom Landkreis eingesetzter Gutachter hat die Schäden in der gesperrten Halle inzwischen in  Augenschein genommen und erklärt, dass kein Totalschaden am Gebäude vorliegt. Die Kreisverwaltung bereitet daher derzeit die weiteren Schritte vor, um die Sanierung der Halle zu planen und voranzutreiben. Ziel ist eine Wiederaufnahme des Sportbetriebs noch in diesem Jahr, „und zwar so schnell wie möglich“, sagt Landrat Holger Heymann.

Am Montag (21.1.19) hat sich auch der Wittmunder Kreisausschuss mit der Halle beschäftigt und beschlossen, für die Beseitigung des Brandschadens, für die Beförderungskosten zu anderen Sporthallen und eventuell anfallende Nutzungsentschädigungen Mittel in den Kreishaushalt 2019 – der Entwurf wird in Kürze in der Kreispolitik diskutiert – einzustellen. Gleichzeitig wurde zugestimmt, dass der Wiederaufbau bzw. die Sanierung des Gebäudes, soweit möglich, unter der Federführung der benannten Sachverständigen durchgeführt wird. Zur Sicherstellung des Schulsports wird die Kreisverwaltung beauftragt, mit dem Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens (NIGE) sowie den Eigentümern umliegender Sporthallen Gespräche zu führen und für diese übergangsweise Nutzungsvereinbarungen zu schließen. Die Kreisverwaltung wird ebenfalls gebeten, zur frühzeitigen Nutzung der Außensportanlagen durch die Schulen mobile Umkleiden anzumieten und aufzustellen.

Am Dienstag vergangener Woche (15.1.19) hatten sich Vertreter des Landkreises mit Vertretern der Samtgemeinde Esens, der Stadt Esens, der Landesschulbehörde sowie den Schulleitern der Hauptschule, der Realschule sowie der Förderschule und dem stellvertretenden NIGE-Schulleiter Tjark-Fokken Emken zu einem Abstimmungsgespräch getroffen und die Lage analysiert und ausführlich erläutert. Diese Arbeitsgruppe wird auch erneut zusammentreten, wenn weitere Weichenstellungen notwendig sind.

Erörtert wurden viele Fragen, auch wie der Schulsport übergangsweise abgehalten werden soll. Hier kann auf einige freie bzw. neu zur Verfügung gestellten Kapazitäten in der Samtgemeinde Esens zurückgegriffen werden. Einen Konzeptentwurf hatten die Schulleiter vorgelegt. Hier müssen noch Fragen zum Schülertransport im Detail geklärt werden. Die Eltern werden jeweils von den Schulleitungen über die – je nach Schule - unterschiedlichen Übergangsregelungen informiert.

Aufschluss über das genaue Aufgabenpaket der nächsten Wochen und Monate wird nunmehr eine detaillierte Schadensaufnahme der einzelnen Bereiche (Sporthalle, Umkleiden, Sanitärtrakt) liefern, die am Mittwoch (16.1.) startete.

Landrat Holger Heymann nutzte die Gelegenheit für einen Dank an Samtgemeindebürgermeister Harald Hinrichs und Mitarbeiter sowie das Engagement der Esenser Bürgermeisterin Karin Emken bei der gemeinsamen Bewältigung des Krisenmanagements bei und nach dem Brand. Zu Dank verpflichtet sei man auch dem NIGE für das Entgegenkommen sowie allen Einsatzkräften von Feuerwehren, DRK und Polizei sowie den Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die sich alle bemüht hätten, den Schaden in Grenzen zu halten, stellte der Landrat fest.

 
PM Nr. 05/2019 zum Thema Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises Wittmund - Donnerstag, 24. Januar 2019

Auszeichnung für zwei Frauen: Verdienste im Dienst am Nächsten gewürdigt

lkw Wittmund. Vor der eigentlichen Tagesordnung des Wittmunder Kreisausschusses am Montag Nachmittag gab es im Rahmen einer kurzen Vorab-Teerunde etwas zu feiern: Die Verleihung der Verdienstmedaille des Landkreises Wittmund an zwei Frauen, die durch ihr Engagement jeweils in ihrem Bereich viel für das Ehrenamt im Landkreis Wittmund getan haben. Die Auszeichnung erhielten aus den Händen von Landrat Holger Heymann Diana Janssen aus Wiesedermeer und Erika Ihnken aus Esens. Die Ehrungs-Vorschläge stammten von der CDU/FDP-Gruppe im Kreistag und wurden in der Vorweihnachtssitzung des KA einmütig beschlossen.

Zu den beiden Geehrten: Diana Janssen betreibt seit mehr als zehn Jahren in Wiesedermeer ihren Shop „Sparfuchs“, über den immer mal wieder auch sehr positiv in der Presse berichtet worden ist. Sie konnte durch ihre Aktivitäten bis heute mehr als 120.000 Euro an die Elternvereine für krebskranke Kinder in Wilhelmshaven/Friesland/Harlingerland sowie in Ostfriesland und Umgebung spenden. Auf diese Weise ist eine enorme Spendensumme zusammengekommen. Heymann wörtlich: „Aber die Summe allein ist natürlich nicht der Gradmesser, wenn es darum geht, herausragendes ehrenamtliches  Engagement öffentlich zu würdigen  - sondern es ist die Tatsache an sich, und das stetige Vorantreiben der guten Idee seit vielen Jahren.“ Erwähnenswert sei dabei nicht nur das stetige Engagement von Frau Janssen selbst, sondern auch das der Mitarbeiterinnen vom „Sparfuchs“, die ihrerseits große Unterstützung bei der Bewältigung aller damit verbundenen Aufgaben leisten. Dafür dankte der Landrat den Anwesenden – Frau Janssen wurde von zwei Mitarbeiterinnen begleitet, die bei der Ehrung zugegen waren.
Frau Erika Ihnken aus Esens wiederum ist schlechthin das Gesicht, das Aushängeschild der ambulanten Hospizarbeit im Landkreis Wittmund. Er erinnere sich noch an ihren begeisterten Vortrag im Sozialausschuss des Kreistages vor einigen Monaten, so der Landrat: „Sie verkörpert die Ziele und Themen der Hospizarbeit geradezu und wird nicht müde, dafür einzutreten. Der AHD leistet einen wertvollen Beitrag in der Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Wittmund. Der Verein unterstützt, begleitet und berät seit über 20 Jahren schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen im Kreisgebiet. Er ist zu einem festen Bestandteil einer vernetzten Versorgungstruktur im örtlichen Gesundheits- und Sozialsystem geworden. Neben den beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen, mit einer Arbeitszeit von jeweils 25 Wochenstunden und einer Bürokraft (5 Wochenstunden), engagieren sich zurzeit etwa 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Verein. Frau Ihnken arbeitet weit über den bezahlten Anteil hinaus für diesen Dienst, der ihr sehr am Herzen liegt. Sie wird diese Arbeit demnächst in andere Hände legen – der Verein sucht für sie eine Nachfolgerin.“

Unterm Strich könne er sich bei den beiden starken Frauen nur herzlich für ihr Engagement danken, sicherlich auch im Namen des Kreistages und aller Kreisbewohner, so der Landrat. Er überreichte die Medaillen, die dazugehörigen Urkunden und natürlich jeweils einen Blumenstrauß.

 
PM Nr. 04/2019 zum Thema Breitbandausbau – Gemeinsame Presseinformation mit der EWE AG - Montag, 21. Januar 2019

Die Vermarktung schneller Internetverbindungen startet in Kürze – Breitbrandausbau im Landkreis Wittmund verläuft nach Plan

lkw Wittmund/Oldenburg.  Tausende Haushalte im Landkreis Wittmund können sich auf die fristgemäße Fertigstellung ihrer schnellen Internetanschlüsse freuen. Der Oldenburger Telekommunikations- und Energieanbieter EWE führt den geförderten Ausbau im Landkreis Wittmund durch. EWE TEL Projektleiter Mirko Sauer freut sich über den guten Fortschritt der Arbeiten: „Derzeit sind bereits sieben Projektgebiete komplett fertig gestellt, in elf weiteren Gebieten sind bereits über 90 Prozent der Arbeiten abgeschlossen“, sagt er.  Auch Gerrit Pruss, Kommunalbetreuer EWE NETZ, ist zufrieden mit dem Verlauf: „Wir haben bis heute rund 65 von insgesamt rund 165 Kilometern des Verteilnetzes verlegt und sind in über 20 Ausbaugebieten mit sieben Tiefbaufirmen parallel unterwegs“, sagt er. Im Ergebnis liegen wir damit derzeit deutlich über Plan“, resümiert er. Und der Wittmunder Landrat Holger Heymann sagt dazu: „Ich freue mich, dass der Ausbau zügig vorankommt und möchte mich bei unserem Partner EWE dafür bedanken, dass hier Wort gehalten worden ist.“

Der Breitbandausbau der Gebiete  erfolgt über Glasfaserhausanschlüsse (Fiber to the Building/Home – FTTB/H) und einen VDSL-Ausbau (Fiber to the Curb/Bordsteinkante – FTTC) über die beschleunigende Zusatztechnologie Vectoring. Die Glasfaserhausanschlüsse werden im Laufe von 2019 gebaut und in Betrieb genommen. Sie sind jedoch nur während der Erschließungsphase kostenlos und müssen von den Hausbesitzerinnen bei EWE bzw. auf den ab Jahresanfang in Kooperation mit den Gemeinden organisierten Breitbandinformationsveranstaltungen explizit beauftragt werden.

Beim VDSL-Ausbau erhöhen zusätzliche Kabelverzweiger die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. Insgesamt werden 3.541 Anschlüsse in 57 Ausbaugebieten (inklusive vier Gewerbegebieten und fünf Grundschulen) realisiert. Die vier Gewerbegebiete (47 Anschlüsse, werden symmetrisch mit 1 Gigabit pro Sekunde und mehr erschlossen. 3.279 Haushalte erhalten 50 Megabit pro Sekunde und mehr. Davon werden 1.501 Haushalte, darunter auch fünf Grundschulen, zukunftssicher direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. 215 Haushalte liegen zwischen 30 und 50 Megabit pro Sekunde.

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Dafür hat der Landkreis Wittmund verschiedene Fördermittel beantragt. Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau betragen rund 9,5 Millionen Euro. Davon werden vom BMVI ca. 2,7 Millionen Euro aus der Bundesförderung Breitband zur Verfügung gestellt. Für weitere rund 2 Millionen Euro kommt das Land Niedersachsen auf. Die nicht durch Fördermittel gedeckte Wirtschaftlichkeitslücke wird vom Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden je zur Hälfte getragen. Dieser kommunale Eigenanteil liegt bei ca. 650.000 Euro.

Weitere Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Wittmund finden sie auf der Internetseite https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Breitbandversorgung.aspx

Sollten sie bei Ansicht der Ausbaukarte feststellen, dass ihre Anschrift trotz Unterversorgung (weniger als 30 Megabit pro Sekunde im Download) nicht Bestandteil eines Ausbaugebietes ist, nehmen sie bitte Kontakt mit dem Ansprechpartner für Breitband beim Landkreis Wittmund auf. Die Mitteilung der unterversorgten Adressen dient hierbei als Hilfestellung für die weitere Breitbandplanung, die in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erfolgen wird. Ein Anspruch auf die zukünftige Erschließung ist hieraus nicht ableitbar.  

Alle profitierenden Haushalte und Unternehmen im Landkreis Wittmund werden von EWE kontaktiert und über die Möglichkeiten, einen Highspeed-Internetanschluss zu erhalten, individuell informiert. Nähere Informationen und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Wittmund erhalten Interessierte auch im EWE Servicepunkt Wittmund in der Harpertshausener Str. 11, im Servicepunkt Esens in der Steinstraße 6 oder im Internet unter www.ewe.de und über die kostenlose Infoline 0441 8000 4727.

 

 
PM Nr. 03/2019 zum Thema Soziales/Angebote für junge Familien im Landkreis Wittmund - Montag, 14. Januar 2019

Familien- und Kinderservicebüro sucht neuen Teilnehmernachwuchs für das Angebot im „Café Kinderwa(a)gen“

 

lkw Wittmund. Die Wittmunder Gruppe „Café Kinderwa(a)gen“ freut sich ab Januar 2019 über weitere Familien, die mit ihren kleinen Kindern hinzustoßen wollen. Immer dienstags von 9 bis 11 Uhr ist das Café im „Treff am Sonneneck“ (Am Markt 13, Wittmund) geöffnet. Der Besuch ist für die Teilnehmer kostenfrei. Der Treffpunkt lädt interessierte Mütter und Väter zum Plaudern bei Kaffee oder Tee ein. Auch spezielle Themen-Wünsche aus der Gruppe können aufgegriffen und umgesetzt werden, dazu zählen etwa ein monatliches Frühstücksangebot, eine einmalige Kleider-Tauschbörse oder ein Frühjahrsspaziergang mit anschließendem Picknick, um nur einige Beispiele zu nennen. 

Eine Familienhebamme und eine Erzieherin sind im Auftrag des Kreises für fachliche Unterstützung zu Themen wie Ernährung bei Säuglingen, bei Schlafstörungen, der richtigen Tragetuchbindetechnik, Fragen zur Kindererziehung, Kinderspielen und mehr jederzeit bereit. Auf Wunsch können die Babys auch gewogen werden. 

Die derzeit dort betreuten Kinder sind schon über das Säuglingsalter hinausgewachsen und wechseln in die Anschlussgruppe der Nächstälteren. Diese Kleinkinder besuchen inzwischen das „Café Bobbycar“ , angesiedelt in der Kita St. Nicolai in Wittmund. 

Für das „Café Kinderwa(a)gen“ ist jeweils der große Tagungsraum neben der Stadthalle, vom Kooperationspartner DRK-Kreisverband Wittmund e.V. zur Verfügung gestellt, geblockt. Alle werdenden Eltern sowie alle Eltern mit Kindern von 0-1 Jahrensind dort herzlich willkommen – sie können einfach vorbeikommen, auch ohne Anmeldung.

 
PM Nr. 02/2019 zum Thema Soziales/Kinderbetreuung im Landkreis Wittmund - Montag, 14. Januar 2019

Bald Infoabend beim Landkreis Wittmund: Kindertagespflege kann eine berufliche Perspektive sein

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund wird in Kooperation mit der hiesigen Volkshochschule erneut einen Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen anbieten. Daher lädt das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises interessierte Personen am 12. Februar um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend im Dohuser Weg 34 in Wittmund ein.

Wer viel Freude am Umgang mit Kindern hat, gleichzeitig verantwortungsbewusst, flexibel und tolerant ist, für den kann die Kindertagespflege eine neue berufliche Perspektive im Wittmunder Kreisgebiet darstellen.

Tagespflegepersonen arbeiten auf selbstständiger Basis und dürfen bis zu fünf Kinder gleichzeitig betreuen. Die Betreuung findet im privaten Haushalt der Tagespflegeperson oder auch der zu betreuenden Kinder statt.

Für weitere Informationen und Anmeldungen zum Infoabend erreichen Sie die Landkreis-Mitarbeitern Julia Jendrilek während der Bürozeiten unter Telefon 04462-861362.

 

 
PM Nr. 1/2019 zum Thema Gesellschaft/Integrationsarbeit im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 10. Januar 2019

Im Landkreis Wittmund beginnen die Planungen für die dritte „Interkulturelle Woche“ im Herbst 2019

Erstes Vorbereitungstreffen am 23. Januar geplant - Aufruf zum Mitmachen – Programm in Vorbereitung

 

lkw Wittmund. „Zusammen leben, zusammen wachsen“ - so lautet das Motto der nächsten Interkulturellen Woche (IKW) für das begonnene Jahr 2019, die am 22. September bundesweit startet. Die IKW bietet allen die Gelegenheit, sich entschieden rassistischen und nationalistischen Strömungen entgegenzustellen und gemeinsam zu diskutieren, wie die Gesellschaft auf der Basis von Grund- und Menschenrechten konstruktiv weiterentwickelt werden kann.

Auch der Landkreis Wittmund möchte sich wieder, nach einer gelungenen Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr, an der Interkulturellen Woche 2019 beteiligen. Interessierte Vereine, Verbände, Kirchen, Institutionen, Organisationen, Initiativen sowie Interessierte sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen zu beteiligen. Zur Absprache und Abstimmung des Programms dienen die Vorbereitungstreffen, die von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe bei der Wittmunder Kreisverwaltung organisiert und vorbereitet werden.

 

Das erste Treffen findet am 23. Januar um 16 Uhr im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales (Dohuser Weg 34, Wittmund) im Saal Harlingerland statt. Im Rahmen dieser Zusammenkunft sollen die ersten Veranstaltungsideen, Vorschläge und Anregungen rund um interkulturelle Begegnung und Verständigung gesammelt, besprochen und diskutiert werden, sodass auch dieses Jahr ein ansprechendes Programm entsteht. Es ist wünschenswert, dass unterschiedliche Aktionen landkreisweit, im besten Fall in allen kreisangehörigen Gemeinden, stattfinden. Als mögliche Veranstaltungen und Aktionen während der Interkulturellen Woche, die im Landkreis voraussichtlich im Zeitraum von Sonntag (22.9.) bis Sonnabend (28.9. stattfinden wird, können unterschiedlichste Kulturevents, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Feste, sportliche Begegnungen, gemeinsame Mahlzeiten und vieles mehr dienen.

 
PM Nr. 83/2018 zum Thema neue Tagungszeiten der Kreisgremien im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 9. Januar 2019

Im Landkreis Wittmund künftig einheitliche Sitzungstermine für Fachausschüsse und Kreistage

lkw Wittmund. Zunächst versuchsweise für ein Jahr hatte die Kreisverwaltung die Sitzungstermine der Kreisgremien im Jahr 2018 in die Abendstunden (17 Uhr bzw. 19.30 Uhr) verlegt. Der Impuls, durch die Verlegung von den Nachmittags- in die Abendstunden möglicherweise das Interesse der Bürger an der Kreispolitik zu steigern, kam aus der CDU-FDP-Gruppe und wurde inhaltlich auch von der Mehrheitsgruppe Rot-Grün-Plus unterstützt. Nunmehr haben die Handelnden eine neue und endgültige Regelung für das kommende Jahr 2019 gefunden: Künftig starten alle öffentlich zugänglichen Kreisgremien, vom Fachausschuss bis zum Kreistag, jeweils um 16 Uhr, also wieder früher als im Jahr 2018. Die Termine und Inhalte werden weiterhin auf der Internetseite des Landkreises (unter der Adresse https://buergerinfo.landkreis-wittmund.de/infobi.php sowie durch Bekanntmachung in den Tageszeitungen rechtzeitig bekannt gemacht. Für Landrat Holger Heymann ist die neue Regelung charmant: „Eine einheitliche Zeit für alle Sitzungen beim Landkreis können sich Politiker und Bürger gleichermaßen gut merken“.

 

Der Wunsch zur erneuten Veränderung der Termine kam wieder vor allem aus der Kreispolitik, denn viele der Politiker sitzen auch in den Gremien der Städte und Gemeinden und wissen manchmal nicht, wie sie ihre Termine alle im Kalender unterbringen sollen. Damit es hier künftig zu weniger Terminkollisionen zwischen Sitzungen der kommunalen Gremien (meistens abends) und denen der Kreispolitik kommt, einigte man sich auf die neue Sitzungszeit 16 Uhr.

 

Nach wie vor gilt: Auf jeden Fall sind lt. Geschäftsordnung pro öffentlicher Sitzung jeweils zwei Einwohnerfragestunden auf den Tagesordnungen fest eingeplant - am Anfang und am Schluss jeder Gremiensitzung. So besteht immer die Möglichkeit, Fragen zu den behandelten Themen zu stellen, auch noch nach einer politischen Diskussion.

 
PM Nr. 82/2018 zum Thema Nachfolgeregelung bei der Kreisfeuerwehr nach der vorzeitigen Amtsaufgabe v - Donnerstag, 20. Dezember 2018

Landrat Heymann bestellt Friedhelm Tannen zum neuen Kreisbrandmeister – Dienstantritt am 1. Januar 2019

lkw Wittmund.  Am Dienstag nach der Sitzung, bei der auch der Wittmunder Kreistag (17.12.) der Ernennung einmütig zugestimmt hatte, überreichte Landrat Holger Heymann dem Ochtersumer Feuerwehrmann Friedhelm Tannen die obligatorische Ernennungsurkunde als Kreisbrandmeister. Offizieller Dienstantritt für den Nachfolger von Frank Gerdes, der sein Amt aus persönlichen Gründen vorzeitig zur Verfügung gestellt hatte, ist der 1. Januar 2019. Tannen war vom Gremium der Orts- und Gemeindebrandmeister einstimmig vorgeschlagen worden – Gegenkandidaten gab es keine. Tannens erste Amtszeit geht bis zum 31.12.2024.
In Feuerwehrkreisen ist „DJ Fluppy“, als der Tannen auch bei Events Schlager auflegt, sehr bekannt. Denn der 1963 in Ochtersum geborene Mann, der mit elf Jahren bei der örtlichen Feuerwehr angefangen hat, ist seit 27 Jahren Kreisjugendfeuerwehrwart, zudem stellvertretender Bezirksjugendfeuerwehrwart und bis hinauf zur Landesverbandsebene gut vernetzt, wie er sagt.
Er will die Kommunikation unter den Feuerwehren im Kreisgebiet weiter stärken, auch mit den anderen ostfriesischen Feuerwehren intensiv Kontakte pflegen und sich für eine weitere Optimierung der Feuerwehrtechnik einsetzen. Sein Credo: „Wir sollten jedem, der mitmachen will, die Möglichkeit geben, bei den Feuerwehren mitzumachen“. Jeder Bürger sei willkommen, von Aufnahmestopps halte er gar nichts, so Tannen, der seit fast 35 Jahren im Emder Volkswagen-Werk arbeitet und Autos baut. Tannen sagt: „Ich bin mir sicher, mit meinem Stellvertreter Erwin Reiners, den ich schon seit den 70er Jahren von Zeltlagern der Jugendfeuerwehr her kenne, ein gutes Tandem an der Spitze der Kreisfeuerwehr zu bilden“.
Landrat Heymann wünschte ihm für seine Amtsführung ein gutes Händchen und riet ihm, alle Herausforderungen im Dialog mit den anderen zu lösen.
Tannen ist überdies der erste Kreisbrandmeister aus der Samtgemeinde Holtriem.

 
PM Nr. 81/2018 zum Thema Jugendschutz im Landkreis Wittmund – Jährliche Alkoholtestkäufe – diesmal m - Donnerstag, 20. Dezember 2018

Neun Beanstandungen bei Märkten - Kreisverwaltung kündigt nach negativen Ergebnissen weitere Testkäufe an

lkw Wittmund.  Im Sinne des Wortes ernüchternd fiel in diesem Jahr das  Ergebnis bei den alljährlich durchgeführten Alkoholtestkäufen im Landkreis Wittmund aus: Insgesamt neun Beanstandungen standen am Ende nach zwei Tagen und 58 Versuchen unterm Strich als Ergebnis fest. Bereits zum 11. Mal sind in der vergangenen Woche (10./11. Dezember 2018) die Testkäufe im Landkreis Wittmund durchgeführt worden. Beteiligt hieran waren wieder Vertreter der Wittmunder Polizei, vom Ordnungsamt des Landkreises Wittmund sowie zwei jugendliche Testkäufer.

Die Ordnungsbehörde der Kreisverwaltung kann in diesem Jahr kein positives Fazit ziehen. Nachdem im Jahr 2017 das beste Ergebnis seit Beginn der Testkäufe erreicht worden war („Erfolg“ hatten die Testkäufer nur in drei von 40 Versuchen), konnte dieses Ergebnis in diesem Jahr nicht bestätigt werden. In 9 von 58 Versuchen, das entspricht rund 16% der Testkäufe, kehrten die Testkäufer mit Alkohol aus den Geschäften zurück, obwohl sie aufgrund ihres Alters nichts hätten ausgehändigt bekommen dürfen.

Im Einzelnen:
Am 10. Dezember versuchten die Testkäufer 25 Mal in insgesamt 22 Betrieben (davon 7 Tankstellen) Alkohol zu erwerben. In vier Fällen gelang es ihnen. Am 11. Dezember wurden 33 Testkäufe in 32 Betrieben (davon acht Tankstellen, sechs Kioske, drei Drogerien) durchgeführt. In fünf Fällen gab es Beanstandungen.
Denjenigen, die den Alkohol an die Testpersonen verkauft haben, drohen nun Bußgelder, welche je nach Einzelfall und Grad der Verantwortung der jeweiligen Person zwischen 50 und 250 Euro liegen werden.

„Kein Verständnis kann das Ordnungsamt für die Uneinsichtigkeit einiger Betroffener aufbringen“, heißt es seitens der Kreisverwaltung in der Bewertung. Denn die Rechtslage ist vollkommen eindeutig und seit Jahren unverändert: Hochprozentige alkoholische Getränke dürfen nicht an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden.
Angesichts dieses Ergebnisses werden sich Landkreis und Polizei auch weiterhin der Einhaltung der Jugendschutzgesetze annehmen und auch zukünftig Testkäufe durchführen, um dem Handel auf den Zahn zu fühlen.

Zum weiteren Hintergrund:
An jedem der zwei Tage waren jeweils 2 Mitarbeiter des Landkreises, 2 Bedienstete der Polizei und zwei Testkäufer  (Mädchen und Junge) unterwegs. Die Testkäufer sind beide 15 Jahre alt.

 
PM Nr. 80/2018 zum Thema Sozialpolitik / Arbeitsmarkt / Gesundheitsförderung im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 12. Dezember 2018

Arbeits- und Gesundheitsförderung im Gleichklang - Jobcenter Wittmund hat Projekt mit Krankenkassen gestartet

lkw Wittmund. Eine anhaltende Arbeitslosigkeit kann auch zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Diese Erkenntnis führte zu einem bundesweiten Modellprojekt zur besseren Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung. Daran nehmen auch das Jobcenter Wittmund mit der AOK Gesundheitskasse Niedersachsen und der DAK-Gesundheit sowie das Kreisgesundheitsamt teil. Es geht konkret um den Aufbau eines regionalen Netzwerkes zur Gesundheitsförderung für arbeitslose Menschen und um die verstärkte Inanspruchnahme bestehender Präventionsangebote der Krankenkassen zur Gesundheitsförderung.

 

In Wittmund wurde zügig mit der Umsetzung des Projektes begonnen. Fester Bestandteil der Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen des Jobcenters sind seit einigen Monaten die beiden Coaches Claudia Hollander und Matthias Züll, die den VermittlerInnen und LeistungsempfängerInnen unterstützend zur Seite stehen. Ziel ist es, die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu stärken und damit auch die Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt deutlich zu erhöhen.

 

„Wir sind dankbar, dass der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit mit einem Modellprojekt aufgegriffen und gefördert wird. Viele unserer Kundinnen und Kunden sind arbeitslos, weil sie gesundheitliche oder psychische Probleme haben oder diese infolge von Arbeitslosigkeit bekommen können“, so berichtet der Leiter des Wittmunder Jobcenters, Hermann Garlichs. Sehr oft seien, vor der Jobvermittlung, erst einmal die gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu klären und ggf. zu behandeln. Dazu schaltet das Jobcenter bei Bedarf auch den Ärztlichen und/oder den Psychologischen Dienst des Gesundheitsamtes ein.

 

„Das freiwillige Beratungsangebot bei unseren Coaches wird gerne in Anspruch genommen. Eine neutrale Gesprächsinstanz, auch für Fragen der eigenen Gesundheit oder des Alltags, das ist ein echter Gewinn für unsere LeistungsempfängerInnen!“ weiß auch der Leiter der Vermittlungsabteilung des Jobcenters, Andreas Klesse, zu berichten.

 

Im nächsten Frühjahr, voraussichtlich am 20. März 2019, planen die Netzwerkpartner im Sozial-Centrum am Dohuser Weg einen ersten Gesundheitstag. Zudem soll es Vorträge zu gesundheitsrelevanten Themen geben, die sich schwerpunktmäßig an die KundInnen des Jobcenters richten.

 

Gefördert wird das zweijährige Modellprojekt im Jobcenter Wittmund durch die gesetzlichen Krankenkassen mit jährlich 30.000 Euro. Mit der Prozessbegleitung und Federführung auf Landesebene ist die Fachreferentin Ilka-Marina Meyer (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.) beauftragt. Sie ist auch die richtige Ansprechparterin für den Gesundheitstag und die Vorträge. Erreihar ist sie unter der Telefon-Nr. 0511-3881189305 oder per E-Mail unter ilka-marina.meyer@gesundheit-nds.de .

 

Zum weiteren Hintergrund: Die verstärkte Zusammenarbeit von Krankenkassen und Kommunen im Rahmen nachhaltiger Strukturen geschieht im Zuge der Umsetzung des Präventionsgesetzes, das bundesweit am 25.07.2015 in Kraft getreten ist. Es setzt einen besonderen Schwerpunkt auf die Präventions- und Gesundheitsförderung. Gesetzliche Krankenkassen und ihre Kooperationspartner sollen gemeinsam noch stärker als bisher mit Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen auf Menschen in bestimmten Lebenslagen zugehen. Dazu werden zum einen nachhaltige kommunale Strukturen zur Prävention und Gesundheitsförderung in den Lebenswelten auf- und ausgebaut. Zum anderen werden kassenübergreifende Projekte entwickelt und umgesetzt. Der Name „GKV-Bündnis für Gesundheit“ bündelt alle Projekte und Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele.

Ein Kernziel ist es, die Auswirkungen sozialer Benachteiligung auf die Gesundheit zu mildern. Es werden niedrigschwellige Zugangswege zu den Menschen genutzt und kassenübergreifende Angebote entwickelt und umgesetzt. Eine erste sichtbare Maßnahme dabei ist das gemeinsame Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“.

 

Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Das Bündnis fördert dabei u. a. Strukturaufbau und Vernetzungsprozesse, die Entwicklung und Erprobung gesundheitsfördernder Konzepte, insbesondere für sozial und gesundheitlich benachteiligte Zielgruppen, sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung und wissenschaftlichen Evaluation. Der GKV-Spitzenverband hat gemäß § 20a Abs. 3 und 4 SGB V die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung damit beauftragt, die Aufgaben des GKV-Bündnisses für Gesundheit mit Mitteln der Krankenkassen umzusetzen.

 
PM Nr. 79/2018 zum Thema Abfallwirtschaft/Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 12. Dezember 2018

Der Landkreis Wittmund lässt die neuen Müllabfuhrpläne für 2019 bis Heiligabend an alle Haushalte verteilen

lkw Wittmund. Die Verteilung der neuen Müllabfuhrpläne für das Jahr 2019 im Landkreis Wittmund steht kurz bevor. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit. Bis Heiligabend werden sie nach und nach an alle Haushalte im Kreisgebiet verteilt.

„An welchem Tag ist denn Müllabfuhr?“ oder „Wann hat das Abfallwirtschaftszentrum in Wiefels geöffnet?“ - Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Abfall gibt der neue Abfuhrplan für 2019, der bis zum 24.12. (Heiligabend) durch den Dienstleister regioPost an alle Haushalte im Landkreis Wittmund verteilt wird.

Der Abfuhrplan besteht wieder – wie die Bürgerinnen und Bürger es aus der Vergangenheit gewohnt sind - aus einem Mantelseitenteil, der wichtige allgemeine Informationen zum jetzigen Abfallsystem im Landkreis, zu den Gebühren, zur Sperrmüllentsorgung und vielen anderen Themen enthält. Auf den jeweils hinteren Seiten finden dann die Leser die Termine der mobilen Schadstoffsammlung und die Leerungstermine für Rest- und Biomüll, mit den grün unterlegten Terminen die Termine der Baum- und Strauchschnittabfuhr, sowie gesondert die Termine der Papiertonnen-entleerung.

Sollte der Abfuhrplan bei der jetzigen Verteilaktion im Einzelfall nicht angekommen sein, kann er von Donnerstag (27. Dezember) bis Freitag (11. Januar) auch direkt beim Vertriebsservice der regioPost unter Telefon 0800/1012653 nachbestellt werden. 

Auf den Internetseiten der Abfallwirtschaft unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de und über die Abfall-App (MyMüll.de) in den gängigen App-Stores können die Leerungstermine und Öffnungszeiten ebenfalls abgerufen werden. Dort sind sie auch immer aktuell – Änderungen im Jahresverlauf werden gleich berücksichtigt. 

Für weitere etwaige Fragen rund um das Thema Abfall und Müllentsorgung steht Ihnen die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund unter der Rufnummer 04462/861230 während der Bürozeiten zur Verfügung. 
PM Nr. 78/2018 zum Thema familienfreundlicher Arbeitgeber Kreisverwaltung Wittmund - Mittwoch, 12. Dezember 2018

Der Landkreis Wittmund kann sich auch weiterhin ein „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ nennen

lkw Wittmund. Anschluss-Zertifizierung erfolgreich absolviert: Der Landkreis Wittmund ist eines von 24 Unternehmen in Deutschland, die im November in Herne von der Bertelsmann Stiftung im Rahmen der großen Fachveranstaltung „Integrierte Stadtentwicklung für Familien“ als „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet wurden. Erster Kreisrat Uwe Cassens und die Gleichstellungsbeauftragte Karin Garlichs nahmen das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ aus den Händen von Brigitte Mohn, Bertelsmann Stiftung, in Empfang.

Im ständigen Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte wenden sich immer mehr Unternehmen bewusst dem Thema „Familienfreundlichkeit“ zu. Sie positionieren sich damit in der Öffentlichkeit, vor allem aber auch gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als attraktiver Arbeitgeber.

Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem anerkannten Qualitätssiegel ist, wie glaubwürdig und authentisch das Engagement für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Alltag sichtbar wird. Denn familienfreundliche Arbeitgeber zeichnen sich nicht nur durch entsprechende Angebote und Modelle für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, sondern vor allem durch eine entsprechende Unternehmens- und Führungskultur sowie die innerbetriebliche Kommunikation.

In diesem Rahmen hat die Kreisverwaltung unter der Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Karin Garlichs zusammen mit der Prüferin der Bertelsmann Stiftung, Ursula Günster-Schöning, ein mehrwöchiges Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Hierbei wurden alle Beschäftigten des Landkreises, aber auch die Führungsebene, im Rahmen einer anonymen Online- Befragung zu verschiedenen relevanten Themenfeldern befragt. Das Ergebnis fiel insgesamt positiv aus.

Daraufhin wurden Vertreter der Kreisbehörde zur öffentlichen Übergabe der Zertifikate nach Herne eingeladen. Es ist, nach der ersten Zertifizierung vor einigen Jahren für die Periode 2015 bis 2017, die Anschlusszertifizierung mit Gültigkeit bis zum Jahr 2021. „Ich bin froh, dass das wieder so überzeugend geklappt hat“, sagte Landrat Holger Heymann, der sich bei seinen Mitarbeitern für die rege Beteiligung an dem Verfahren bedankt. Damit verfüge der Landkreis Wittmund im Konzert der regionalen Gebietskörperschaften ein Alleinstellungsmerkmal, auf das man in Zeiten von Fachkräftemangel und schwächer werdender ländlicher Räume setzen könne. 
PM Nr. 77/2018 zum Thema Schädlingsbekämpfung im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 12. Dezember 2018

Landkreis fördert die Bejagung der Nutria mit Zuschuss für die Anschaffung von Fallen und einer Fangprämie pro Tier

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund verstärkt seine Bemühungen bei der Nutria-Bekämpfung: So wird die Anschaffung von insgesamt 40 neuen Jagdfallen für die Gewässer im Kreisgebiet durch die Kreisjägerschaft ab sofort mit maximal 8.000 Euro gefördert. Zudem wird für jedes gefangene Tier dieser Art künftig vier Euro ausgezahlt. Das hat der Kreisausschuss in jüngster Sitzung einmütig beschlossen. Bisher gab es Fangprämien des Kreises nur für die kleinere Bisamratte.

Bei der Nutria (Biberratte) handelt es sich um eine eingewanderte Tierart, die erhebliche Schäden unter anderem an Wasserbauanlagen anrichtet, indem sie Deichanlagen und Uferbereiche unterhöhlt. Inzwischen ist das Niedersächsische Jagdgesetz dahingehend verschärft worden, dass die Bejagung nicht nur ganzjährig erlaubt ist, sondern sogar der Elterntierschutz aufgehoben wurde.

Anlässlich vermehrter Nutria-Sichtungen im Landkreis Wittmund hatten sich Vertreter der Unteren Jagdbehörde beim Landkreis, der Jägerschaft sowie der Deich- und Sielachten auf die stärkere Bejagung vor allem mit Fallen verständigt. Auch die Unterhaltungsverbände im Wittmunder Kreisgebiet beteiligen sich mit der Summe von 8000 Euro an der Anschaffung von Fallen. Es wurde bei einem Treffen auch festgestellt, dass es eine verstärkte Zuwanderung von Nutrias vor allem in den Wittmunder Nord-Kreis gebe. Der Bestand, so die Experten, ist vermutlich noch weit größer als bisher angenommen.

Mit der Beteiligung an der Fallenbeschaffung folgen die Wittmunder Kreispolitiker dem Beispiel anderer Landkreise (z.B. Aurich, Emsland). Ziel ist eine insgesamt großflächige Bekämpfung der Nutria in ähnlich großer Intensität, damit es keine Ausweicheffekte auf Gebiete gibt, wo die Jagd nicht so intensiv betrieben werde.

 
PM Nr. 76/2018 zum Thema Soziales/Kinderbetreuung im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 12. Dezember 2018

Landkreis Wittmund weiterhin auf der Suche nach geeigneten Pflegefamilien

lkw Wittmund. Im Rahmen der Qualifizierung der Pflegeltern des Landkreises Wittmund fand vor kurzem eine zweiteilige Fortbildung zum Thema „Trauma und Traumafolgestörung“ statt. Dort wurde das wichtige Thema inhaltlich vertieft und bearbeitet. Die Trauma-Pädagogin Eva Lonicer (GPS Wilhelmshaven) informierte anschaulich und umfassend über die Auswirkungen und die möglichen Folgen eines Traumas und zeigte auch verschiedene praktische Handlungsansätze auf. 

Aktuell werden im Landkreis Wittmund im Pflegekinderdienst weiterhin Familien gesucht, die bereit sind, Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren Eltern oder anderen Verwandten aufwachsen können, auf Dauer oder für eine kurze Zeit aufzunehmen. Aufgrund der vielfältigen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen werden passende Familien oder Lebensgemeinschaften, aber auch gleichgeschlechtliche Paare und Einzelpersonen mit oder ohne Kinder, gerne auch ältere Personen gesucht. 

Für weitere Informationen und Auskünfte stehen Interessierten Brigitte Adams (Tel. 04462-861330), Anne Münk (Tel. 04462-861339) und Christina Reichert (Tel. 04462-861347) seitens der Kreisbehörde zu Verfügung.

 
PM Nr. 75/2018 zum Themen Schulen im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 29. November 2018

Tomke Meier von der Oberschule Westerholt ist die neue Kreisschülersprecherin

lkw Wittmund. Neue Kreisschülersprecherin gewählt: Am 22. November 2018 ist der neue Kreisschülerrat des Landkreises Wittmund in der Carl-Gittermann-Realschule in Esens zu seiner ersten Sitzung zusammen gekommen. Der Kreisschülerrat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der im Kreisgebiet befindlichen öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft zusammen.

Zur neuen Kreisschülersprecherin wurde Tomke Meier von der David-Fabricius-Ganztagsschule – Oberschule Westerholt - für den Landkreis Wittmund gewählt. Vertreten wird sie durch Jan Müller vom Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens (NIGE).

 
PM Nr. 74/2018 zum Thema Leitbildprozess im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Frist für Bürger-Befragung des Landkreises wird bis zum Jahresende verlängert - Kreisbehörde ist ein umfassendes und möglichst breites Meinungsbild aus der Bevölkerung wichtig, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen

lkw Wittmund. Die Frist für die Bürger-Befragung der Kreisverwaltung im Zuge der Erstellung eines Leitbildes für den Landkreis Wittmund wird bis zum Jahresende verlängert. Zunächst sollte sie bis Ende des Monats November laufen. Für die Kreisbehörde ist ein umfassendes und möglichst breites Meinungsbild aus der Bevölkerung wichtig, um am Ende zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen. Landrat Holger Heymann macht aber keinen Hehl daraus, dass er mit dem bisherigen Rücklauf aus der Bürgerbefragung noch nicht ganz zufrieden ist. „Wir haben jetzt noch rund fünf Wochen Zeit, das gilt für die Online-Befragung, aber auch für die Beantwortung der Umfragebögen, die in den Rathäusern der Gemeinden ausliegen“, so der Verwaltungschef. Die Chance für die Bürger, sich an der Umfrage zu beteiligen, sei viel zu wertvoll, als sie nicht zu nutzen.

 

Im Rahmen der Erstellung des Leitbildes für den Landkreis Wittmund führt die CIMA Beratung + Management GmbH (Niederlassung Hannover) im Auftrag des Landkreises Wittmund eine Bürgerbefragung durch, bei der wertvolle Anregungen und Meinungen zum Landkreis abgegeben werden können. „Durch Ihre Teilnahme helfen die angesprochenen Bürger mit, die Angebote und Dienstleistungen des Landkreises besser zu entwickeln“, erklärt Heymann. Sehr differenziert werden Fragen zum Landkreis allgemein und zur Kreisverwaltung des Landkreises im Besonderen gestellt. „Eine gute Chance, sich an dem spannenden Entwicklungsprozess der nächsten Jahre zu beteiligen,“ sagt der Landrat. Er verweist auch darauf, dass die freiwilligen Angaben der Online-Befragung streng anonymisiert ausgewertet werden und dass die erhobenen Daten nach Ablauf der statistischen Auswertung wieder gelöscht werden.

 

Zudem besteht für die weniger online-affinen Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet die Möglichkeit, die Formulare auch handschriftlich auszufüllen und abzugeben. Die Fragebögen werden im Kreishaus Wittmund, in den Rathäusern der Samtgemeinden Esens und Holtriem, in dem Rathaus der Gemeinde Friedeburg sowie in den Rathäusern der Inselgemeinden Spiekeroog und Langeoog ausgelegt. Dort können sie ausgefüllt auch wieder abgegeben werden. Sie werden dann an den Landkreis weitergeleitet.

Insgesamt besteht der eingeschlagene Weg zum Wittmunder Leitbild aus drei aufeinander folgenden Phasen: Erster Schritt ist eine umfassende Analysephase, die im Juni gestartet ist. Zwischenzeitlich hat sich ein zentrales Steuerungsgremium für den Leitbildprozess gebildet – die so genannte Lenkungsgruppe. Diese gibt Richtungsvorgaben im Prozess, legitimiert (Zwischen-)Ergebnisse und kommuniziert diese nach außen. Die Mitglieder bringen sich ebenfalls als Multiplikatoren ein. Noch bis zum Monat Mai 2019 werden der Öffentlichkeit in dieser Analysephase umfängliche Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, um eigene Meinungen und Anregungen in den Prozess einzubringen: etwa in Expertengesprächen, bei Workshops und Bürgerbefragungen.

Jede Meinung ist willkommen, denn im Mittelpunkt des Leitbildprozesses steht in besonderem Maße die Kommunikation und Kooperation aller Interessen- und Akteursgruppen. Das betrifft Vereine, Verbände, Verwaltung, Politik und Bürger gleichermaßen. Ziel ist es, sich auf einen gemeinsamen Weg zu einigen und Aktivitäten zu bündeln. Auf dieser Analysebasis erfolgt eine umfassende Untersuchung der Stärken, Schwächen und Chancen sowie Risiken des Landkreises.

In der anschließenden zweiten Phase, der Konzeptionsphase, die voraussichtlich im Juni 2019 beginnen und im August 2019 enden wird, sollen gemeinsam klare Ziele für die künftige Entwicklung definiert werden. Zentrale Fragen dabei sind: Worüber soll sich der Landkreis gegenüber anderen profilieren? Welche Maßnahmen müssen hierfür getroffen werden? Mit welchen Strukturen kann der Leitbildprozess langfristig gesichert werden? Das ausgearbeitete Konzept und die Ergebnisse des Prozesses werden allen beteiligten Akteuren auf einer öffentlichen Veranstaltung Ende September 2019 vorgestellt.

 Im Anschluss daran kann die Umsetzungsphase beginnen. In dieser dritten Phase gilt es, das erarbeitete Konzept gemeinsam mit allen Akteuren zu realisieren. Das heißt auch, dass das Konzept ständig an neue Gegebenheiten angepasst werden muss um es weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei um einen langen Prozess, der viel Geduld erfordert und nur erfolgreich ist, wenn sich alle in Form einer öffentlichen-privaten Partnerschaft daran engagieren! 

Bei Fragen ist die Kreisverwaltung auch direkt zu kontaktieren (Tel. 04462-861177). Der Leitbild-Prozess kann auch im Internet auf der Seite leitbild.landkreis-wittmund.de tagesaktuell verfolgt werden.

 
PM Nr. 73/2018 zum Thema Feuerwehren/Gefahrenabwehr im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Landkreis übergibt Spezialfahrzeug für das Messen und Spüren von Schadstoffen an Kreis-Feuerwehr

lkw Wittmund. Die Kreisverwaltung Wittmund hat den neuen Gerätewagen Messtechnik (kurz: GW-Mess), ein Spezialfahrzeug für das Messen und Spüren von Schadstoffen in der Umwelt, am Donnerstagabend an die Kreis-Feuerwehr übergeben. Zur Feierstunde in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Kreises in Wittmund waren nebst den Gemeindebrandmeistern zahlreiche Feuerwehrmänner und -Frauen aus verschiedenen Ortswehren, die zum Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr gehören, eingeladen worden. Das neue Fahrzeug stand gut präsentiert in der FTZ-Fahrzeughalle und zog gleich die Blicke aller auf sich.

Landrat Holger Heymann begrüßte die Anwesenden und stellte das neue Fahrzeug, das der Landkreis für rund 140.000 Euro angeschafft hat, kurz vor. Das Fahrzeug ersetzt einen alten umgebauten Rettungswagen aus dem Jahre 1994, der inzwischen verkauft worden ist. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Kreisordnungsamtes, der FTZ und des Gefahrgutzuges hatte die Ersatzbeschaffung akribisch vorbereitet und das neue Fahrzeug konfiguriert, das modernsten Anforderungen an die heutzutage erforderliche Technik entspricht. Heymann bedankte sich bei den Beteiligten für den Einsatz bei der Konzeption und Beschaffung des Fahrzeugs und wünschte der Besatzung „allzeit gute Fahrt“. Dann überreichte er den Fahrzeugschlüssel symbolisch an den Leiter des Gefahrgutzuges, Horst Julius (Esens). Der hob in seinem Beitrag das große Engagement seiner Leute hervor und lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die Hunderte Extrastunden neben dem normalen Feuerwehrdienst investiert hätten. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Erwin Reiners bedankte sich für die Investition und hob das Engagement aller hervor.

Der Gerätewagen Messtechnik ist eines von ist eines von insgesamt zwei speziellen landkreiseigenen Gefahrgutfahrzeugen. Das andere, der Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G), steht bei der Feuerwehr in Esens und wird von dort auch bei Bedarf besetzt. Das neue Fahrzeug (GW-Mess) wird künftig von der Feuerwehr Wittmund bedient, welche eine Gruppe des Gefahrgutzuges bildet. Insgesamt setzt sich der Zug des Landkreises auf fünf Gruppen im Kreisgebiet zusammen.

Das Messen und Spüren von Gefahrstoffen in der Luft und im Wasser ist ein Spezialgebiet, das die hiesigen Feuerwehren im Sommer beim großen Moorbrand im Emsland beschäftigt hat, bei dem auch Feuerwehrkräfte der Bereitschaft aus dem Kreisgebiet Wittmund über mehrere Tage eingesetzt waren.

Zum weiteren Hintergrund: Der Gerätewagen Messtechnik wurde bereits im Jahr 2015 detailliert geplant, um die Investition vorzubereiten. Den Zuschlag für das Fahrgestell und den Aufbau des Fahrzeugs bekam die Martin Schäfer GmbH, für die Beladung die Firma Domeyer GmbH & Co. KG. Der neue Gerätewagen hat ein Daimler-Benz Fahrgestell (vom Sprinter mit dem langen Radstand). Der Aufbau ist in zwei Teile aufgeteilt: Hinten gibt es ausreichend Lagermöglichkeiten für Material. Der Personenraum davor wurde technisch ausgerüstet in Anlehnung an einen Einsatzleitwagen; hier gibt es künftig also zwei Arbeitsplätze vollausgestattet mit Technik und Funk. Fahrer- und Beifahrersitz sind zudem drehbar, sodass am dahinter eingebauten Besprechungstisch auch von dort aus gearbeitet werden kann. Das Fahrzeug hat Platz für eine vierköpfige Besatzung und wird bei Gefahrguteinsätzen und bei größeren Bränden von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Wittmund besetzt und bedient.
Der GW-Mess verfügt über drei fest eingebaute TETRA Digitalfunkgeräte, im Fahrzeug befinden sich zudem zwei Funk-Bedienplätze. Zusätzlich stehen fünf TETRA Digital-Handsprechfunkgeräte zur Verfügung. Zur schnellen Navigation zum Einsatzziel wurde ein mit einem TETRA-Digitalfunkgerät gekoppeltes Navigationsgerät eingebaut. Diese Kombination ermöglicht es, dass die Einsatzleitstelle das Spezialfahrzeug automatisch zum Einsatzort dirigieren kann, indem es die Ziele überspielt.

Zur weiteren Kommunikation verfügt der GW-Mess über eine Mobilfunktelefonanlage mit Telefon- und Telefaxbetrieb sowie über zwei Car-PCs mit LTE-Internetzugang und E-Mail-Funktion.Die PCs sind mit drei Bildschirmen ausgerüstet und über ein integriertes Netzwerk verbunden. Zum Faxen, Drucken und Scannen wurde zudem ein Multifunktionsfarblaserdrucker eingebaut. Ein vierter Monitor steht auf dem Besprechungsplatz zur Verfügung. Die Spannungsversorgung wird über zwei 12V-Batterien mit entsprechenden 230V-Wechselrichtern sichergestellt. Für den stationären Betrieb steht eine externe 230V-Einspreisung zu Verfügung. Zur Standortabsicherung sind Warn-, Absperr-, und Signalgeräte sowie im Heck ein Blinklichtbalken vorhanden. Als Wetterschutz dient eine Außenmarkise, Klimaanlage und Standheizung sind eingebaut.

Die wichtigsten Aufgaben der mitgeführten Messtechnik sind das Erkennen von Gefahrstoffen in Luft und Wasser sowie die Auswertung von Messergebnissen. Für Messungen stehen drei Mehrgasmessgeräte der Firma Dräger (mit Sensoren für Ex-Gemische, Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Schwefelsäure), ca. 30 Sätze Prüfröhrchen, Gasspürpumpen, ein elektrisches Fernthermometer-Messgerät, pH-Teststreifen, Öltestpapier und Wassernachweispaste zur Verfügung. Zur Auswertung an Bord dienen Tabellenwerke, Gefahrstoffregister und  Kartenmaterial. Zusätzlich gibt es einen pneumatisch ausfahrbaren Mast, auf dem ein Windsack und eine Wetterstation aufgebaut werden können. Auf den Computern sind Gefahrstoff-Softwares und ein Wetterprogramm installiert. Die Ausrüstung wird ergänzt durch vier Pressluftatmer mit Zubehör, vier Chemikalienschutzanzüge, mehrere Flüssigkeitsschutzanzüge für den C-Einsatz, eine Heumess-Sonde und weitere Stoffnachweisgerätschaften. 
PM Nr. 72/2018 zum Thema Feuerwehrwesen im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Rücktritt aus persönlichen Gründen – Kreisbrandmeister Frank Gerdes hört auf

lkw Wittmund. Aus rein persönlichen Gründen, die im Privaten liegen, stellt der amtierende Kreisbrandmeister Frank Gerdes zum Jahresende sein Amt zur Verfügung. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit.

Gerdes war am 19.12.2013 vom Wittmunder Kreistag mit Wirkung vom 1.3.2014 für sechs Jahre gewählt worden und übte die Funktion insgesamt vier Jahre und zehn Monate aus. Er will sich ab dem nächsten Jahr aus der Feuerwehrarbeit auf Kreisebene zurückziehen. Ihm habe die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wittmund und den Kollegen im Kreiskommando rückblickend sehr viel Spaß gemacht, so Gerdes. Es sei nun aber an der Zeit, sich um seine persönliche Perspektive zu kümmern.

Landrat Holger Heymann zollte dem Schritt großen Respekt und bedankte sich bei Gerdes für die geleistete Arbeit.

Der Landkreis will nun möglichst schnell die Weichen für die Nachfolge stellen und erwartet zunächst einen Personalvorschlag aus der Runde der Gemeinde- und Ortsbrandmeister, die regelmäßig tagt. Dieser Vorschlag landet dann zur endgültigen Beschlussfassung – der neue Kreisbrandmeister wird offiziell ins Ehrenbeamtenverhältnis berufen - im nächsten Kreistag.

 
PM Nr. 71/2018 zum Thema Radwegebau im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Was lange währt wird endlich gut – Bevölkerung freut sich über neuen Radweg zwischen Leerhafe und Müggenkrug – Bau dauerte insgesamt mehr als zwei Jahre

 lkw Wittmund. Was lange währt wird endlich gut: Eine Firmenpleite im Jahr 2016 und ein schlechter Sommer (2017) haben den Bau des Radwegs an der Kreisstraße 41 (Leerhafe-Müggenkrug) massiv verzögert. Landrat Holger Heymann nutzte daher die Einweihungsfeier am Dienstag (30.10.18) für einige diesbezügliche Erklärungen gegenüber den Bürgern, die zur Einweihung gekommen waren. Und er bat um Nachsicht, denn auf derartige wirtschaftliche Prozesse bzw. auf das Wetter habe man seitens der Kreisverwaltung, die den Bau planerisch sehr gut vorbereitet habe, leider keinen Einfluss.

Nunmehr aber ist das Werk vollbracht, der 3,344 Kilometer neue Asphalt-Radweg (Breite zwei Meter) ist offiziell eingeweiht und für den Verkehr freigegeben.

 

Zu den Kosten: Rund 1.080.000 Euro waren dafür im Kreishaushalt veranschlagt. Diese Summe teilt sich auf reine Baukosten, nämlich 930.000 Euro sowie Grunderwerbskosten in Höhe von 150.000 Euro auf. Finanziert wurde dies nur zu 27 Prozent aus Eigenmitteln des Landkreises, das waren 292.000 Euro. Gefördert wurde der Bau vor allem über bewilligte GVFG-Mittel (60 %), Finanzhilfen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden in Höhe von 648.000 Euro. Weitere 140.000 Euro (13 %) stammen aus Mitteln der Klimaschutzinitiative, also Mitteln zur Verbesserung der Radwegeverkehrsstruktur des Bundesumweltministeriums.

 

Zum Radwegebau im Landkreis Wittmund allgemein: Der Bau des Radweges an der K 41 ist die fünfte Maßnahme aus der aktuellen Prioritätenliste. Das sechste Projekt, der Bau des Radweges an der K 50 ( Wiesedermeer-Upschört), ist ebenfalls fast fertig. Die Arbeiten an dem Teilstück sind voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen. Der Beginn der Arbeiten an dem Radweg an der K 14 (Werdumer Altendeich – Altfunnixsiel, die akuelle Nummer 7 der Prioritätenliste) ist für 2019 eingeplant. Für den Radweg an der K 16 (Poggenkrug-Burhafe) soll voraussichtlich in 2019, also ebenfalls im nächsten Jahr, das notwendige Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.

 

         Im Anschluss sollen dann noch die weiteren geplanten Baumaßnahmen (siehe Liste) folgen:

Nr. 9 – K 54 (Dunum-Burhafe)

Nr. 10 – K 38 (Bentstreek – Kreisgrenze Aurich)

Nr. 11 – K 49 (Collrunge – Müggenkrug)

Nr. 12 – K 38 (Bentstreek – Kreisgrenze Friesland)

Nr. 13 – K 41 (Müggenkrug – Wiesedermeer)

Nr. 14 – K 44 (Holtgast-Utgast)

 

Die Länge des Radwegenetzes an Kreisstraßen im Landkreis Wittmund beträgt nach der Fertigstellung des nun eingeweihten Radweges an der K41 genau 103,262 Kilometer. Nimmt man die Gesamtlänge aller Kreisstraßen im Landkreis, nämlich 171,555 Straßenkilometer, so sind nunmehr 60,2 Prozent aller Wittmunder Kreisstraßen mit begleitenden Radwegen versehen.

 

Die letzte Radwege-Einweihung liegt inzwischen mehr als zwei Jahre zurück – am 4. Juli 2016 wurde der Radweg an der K 21 in Eggelingen (bis zur Kreisgrenze nach Friesland) offiziell freigegeben.

 

 
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