Wetter:
Impressum  |  Kontakt  |  Hilfe  |  Datenschutz
 
PM Nr. 82/2020 zum Thema Jugend und Familie - Donnerstag, 6. August 2020

Neuer Kurs: Start für eine neue berufliche Perspektive in der Kindertagespflege

lkw Wittmund. Im September dieses Jahres startet ein neuer Kurs des Landkreises Wittmund zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen an der Volkshochschule Friesland-Wittmund gGmbH.  Er richtet sich an alle, die sich für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson (Tagesmutter, -vater) interessieren. Der Qualifizierungskurs umfasst 160 Unterrichtsstunden und beinhaltet Themen aus dem Bereich der Kindertagespflege, wie beispielsweise Entwicklung und Betreuung von Kindern, Rechts- und Versicherungsfragen, Gesundheit und Ernährung. 
Kindertagespflege ist eine familiennahe Form der Kinderbetreuung, bei der die individuellen Bedürfnisse der Kinder und der Familien besonders berücksichtigt werden können. Die Kindertagespflege ist für Kinder im Alter von 0-3 Jahren eine zur Kindertagesstätte gleichrangige Betreuungsform. 
Im Rahmen der Kindertagespflege können, neben den eigenen, bis zu fünf fremde Kinder gleichzeitig im Alter von 0 bis 13 Jahren ganztags oder für einen Teil des Tages betreut werden. Ab dem dritten Lebensjahr des Kindes ermöglicht die Kindertagespflege die Betreuung als Ergänzung zur Institution Kindertagesstätte oder zur Schule. Für diejenigen, die Freude am Umgang mit Kindern haben und die Entwicklung von Kindern begleiten möchten, ist die Kindertagespflege möglicherweise eine neue berufliche Perspektive. Wer Kinder außerhalb der Kindeswohnung mehr als 15 Stunden wöchentlich und insgesamt länger als drei Monate gegen Entgelt betreuen möchte, braucht für die Betreuung der Kinder eine Pflegeerlaubnis. Diese Erlaubnis muss, wenn die Kindertagespflegeperson im Landkreis Wittmund lebt, beim Familien- und Kinderservicebüro der Kreisverwaltung beantragt werden. Die Pflegeerlaubnis wird erteilt, wenn die Person für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson geeignet ist. Dies ist Grundlage für die Teilnahme am Kurs. In ihrer Tätigkeit erhalten die Kindertagespflegepersonen fachliche Betreuung und Unterstützung vom Familien- und Kinderservicebüro. Hier werden den Tagesmüttern- und Vätern regelmäßige Arbeits- und Vernetzungstreffen sowie Weiterbildungen und Fachberatung angeboten.
Ein Einstieg in den neuen Qualifizierungskurs ist noch möglich. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Familien- und Kinderservicebüro bei Frau Sonja Faßbender, Telefon 04462/861362, oder auch gern per E-Mail unter servicebuero@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 81/2020 zur laufenden Corona-Pandemie - Donnerstag, 6. August 2020

Jeder Einreisende aus dem Ausland hat Anspruch auf kostenlosen Corona-Test

Jeweiliger Hausarzt ist der Ansprechpartner

lkw Wittmund. Jeder, der aus dem Ausland einreist, hat innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise den Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Test. Darauf weist das Wittmunder Gesundheitsamt aus gegebenem Anlass hin. Getestet wird zum Teil auf Flughäfen und an manchen Grenzübergängen. Ansonsten ist der jeweilige Hausarzt der Ansprechpartner für Auslandsurlauber. Der Hausarzt führt entweder selber diesen Test durch oder er vermittelt einen Termin an einem regionalen Testzentrum – hier etwa Georgsheil (Gemeinde Südbrookmerland).
Das Gesundheitsamt ist nicht zuständig für diese Testungen von Reiserückkehrern, und es vermittelt auch keine Termine für Tests, darauf weist die Behörde weiter ausdrücklich hin.
Wer also aus einem Risikogebiet (die Länderliste ist tagesaktuell auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes unter www.rki.de nachzulesen) einreist, der hat sich gemäß geltender Bundesverordnung in häusliche Quarantäne zu begeben und das zuständige Gesundheitsamt zu informieren. Es sei denn, er kann ein ärztliches Zeugnis vorlegen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte vorliegen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 hindeuten. Das Zeugnis muss sich also auf ein negatives Testergebnis beziehen, und der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Wieder-Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein.

 
PM Nr. 80/2020 zur Infrastruktur im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 6. August 2020

Ausbau K50: Vollsperrung in der Ortsdurchfahrt Upschört

Verkehr in Richtung Reepsholt wird umgeleitet

lkw Wittmund. Die Wittmunder Kreisverwaltung wird in diesem Sommer eine weitere Baumaßnahme durchführen – Start ist in der kommenden Woche. Es geht dabei um die Sanierung des Radweges an der Kreisstraße 50, von der L 34 kommend in Richtung nach Reepsholt. Die unter diesem Radweg verlaufende Entwässerungsleitung ist im Bereich der Ortschaft Upschört schadhaft. Aufgrund dieser Schäden hat es an einigen Stellen auf rund 600 Metern Länge Setzungen des oberirdischen Radweges gegeben, die im Rahmen der jetzt anstehenden Baumaßnahme mit beseitigt werden.

Die Arbeiten werden in der Zeit vom 10. August bis 16. Oktober 2020 an dem Radweg entlang der Upschörter Straße von Haus-Nr. 25 bis Haus-Nr. 53 unter Vollsperrung der Straße durchgeführt, die für den Durchgangsverkehr dann nicht mehr zu passieren ist. Lediglich die Anlieger, Krankenwagen, Feuerwehr und Busse können an der Baustelle in der Zeit mit Einschränkungen vorbeifahren. Für den Durchgangsverkehr werden Umleitungsstrecken ausgeschildert.

Der Auftrag für die Arbeiten wurde inzwischen an die Firma WB Wittmunder Bau vergeben. Die Anlieger des genannten Straßenabschnitts der K50 erhalten vor Baubeginn einen Handzettel der Baufirma, in dem der geplante Bauablauf und wichtige Ansprechpartner für die Bauphase aufgeführt werden. Der Landkreis Wittmund bringt für die Baumaßnahme rd. 200.000 Euro aus eigenen Haushaltsmitteln auf.

 
PM Nr. 79/2020 zum Thema Bürgerhaushalt beim Landkreis - Donnerstag, 6. August 2020

Bisher haben sieben Vorschläge die Kreisverwaltung erreicht

lkw Wittmund. Der vierte Bürgerhaushalt in Folge – das Instrument direkter Bürgerbeteiligung wurde 2017 beim Landkreis Wittmund eingeführt - ist zum 1. Juni des laufenden Jahres als Online-Modul  an den Start gegangen. Bislang gab es sieben Vorschläge, die die Kreisverwaltung auf diesem Weg erreicht haben. Inhaltlich ging es um Bürgervorschläge zu den Themen Straßenverkehr (Wittmund), um Kulturförderung (Esens), die Außendarstellung des historischen Kreishauses, die Änderung von Postleitzahlen (beides Wittmund), den Ausbau des Radwegenetzes, um die Wittmunder KGS und einen Vorschlag zur Verteilung von Wildblumensaat. Bis Ende des Monats August ist die Teilnahme noch möglich, dann schließt sich das Zeitfenster wieder.  Darauf weist die Kreisbehörde hin.

Von den sieben Vorschlägen aus der Einwohnerschaft wurden drei Vorschläge (Vorschläge Nr. 2, 3 und 5) angenommen. Das bedeutet, dass die jeweiligen Fachämter hierfür eigene Sitzungsvorlagen erstellen, damit im Haushaltsausschuss am 22.09.20 über diese Vorschläge politisch endgültig entschieden werden kann. Denn das letzte Wort haben immer die Kreispolitiker, wenn es um Steuermittel geht, das verlangt das Gesetz.

Bei weiteren zwei der genannten sieben Vorschläge ist der Kreis originär nicht zuständig (Vorschläge Nr. 4 und 6); bei Vorschlag Nummer eins ist nur eine teilweise Zuständigkeit des Kreises gegeben. Über Vorschlag Nr. 7 wird nicht im Haushaltsausschuss beraten, weil bereits kostenfreies Regio-Saatgut bei der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven beantragt werden kann. Dieser Vorschlag wurde daher weder abgelehnt noch angenommen.

Alle aktuellen Vorschläge sind über das Internet auf der Plattform https://buergerhaushalt.landkreis-wittmund.de/ eingestellt und für jedermann einsehbar, auch für die vorhergegangenen Jahre. Für Landrat Holger Heymann ein wichtiges Instrument politischer Beteiligung, dass er nicht missen möchte. Er bittet um rege Beteiligung.

 
PM Nr. 78/2020 zum Thema „Wohin mit dem Bodenaushub" - Freitag, 31. Juli 2020

Böden und Landschaft geschützt: Frühe Beratung  erspart viel Behörden-Ärger

Klare Regeln für die Lagerung und das Aufbringen von Bodenaushub

lkw Wittmund. Nicht selten fällt bei privaten oder gewerblichen Baumaßnahmen eine Menge Bodenaushub, meist so genannter Mutterboden, an. Der ist meist übrig, stört und soll abtransportiert werden. Gerade in ländlichen Gebieten wie dem Landkreis Wittmund wird er dann auch gern zum Aufbringen auf landwirtschaftliche Flächen genutzt. So können die bei der Acker- oder Wiesenbewirtschaftung störenden Unebenheiten, Senken oder Grüppen, verfüllt und  auf das anstehende Flächenniveau gebracht werden. Damit hier kein Ärger auf die Beteiligten zukommt, der Kreis verweist aus aktuellem Anlass auf einen Fall in der Samtgemeinde Esens, sind bereits im Vorfeld geplanter Erdarbeiten eine Reihe fachlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen zum Schutz von Böden und Landschaft unbedingt zu beachten. Darauf weist die untere Naturschutzbehörde bei der Kreisverwaltung (Bauamt) in Wittmund hin.

Denn eine Grundvoraussetzung für eine Maßnahme-Genehmigung ist, dass die Ertragsfähigkeit des Standortes mit der Aufbringung des Bodens verbessert, gesichert oder wiederhergestellt wird. Ist allerdings kein landwirtschaftlicher und/oder ökologischer Nutzen erkennbar, kann dies von der zuständigen Abfallbehörde gar als unzulässige Abfallbeseitigung, und damit als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden. In der Regel ist dann sogar auch ein aufwändiges und mitunter teures Entfernen des zuvor auf die Fläche gebrachten Materials erforderlich. „Das muss nicht sein“, warnt die Kreisbehörde und erläutert die vorliegende Sachlage.

Damit der bestehende, vor Ort gewachsene Boden bei dem Eingriff nicht nachteilig verändert wird, muss der verwendete Aushub den physikalischen Eigenschaften des vorhandenen Bodens entsprechen. So will es das Gesetz. Hier gilt der Grundsatz „Gleiches zu Gleichem“. Ausschlaggebend ist dabei die Hauptbodengruppe. So darf zum Beispiel für die Verbesserung von Tonböden auch nur tonhaltiges Substrat verwendet werden.

Der „Einbau“ des Bodenaushubs ist zudem auch an technische Anforderungen gebunden. Dazu gehört, dass der anstehende Boden, bedingt durch die Art und Weise des Aufbringens, nicht durch eine unzulässige Verdichtung geschädigt werden darf. Außerdem ist auch die Mächtigkeit des geplanten Bodenauftrags an bestimmte Parameter gebunden. Nach dem Einplanieren aufgefüllter Flächen wird von den Fachstellen eine ganzjährige Begrünung zur Stabilisierung des Bodengefüges empfohlen. Bei der Berechnung des zukünftigen Düngebedarfs auf diesen Flächen ist auch die Freisetzung von Stickstoff aus dem aufgebrachten Material zu berücksichtigen.

Zum Aufbringen darf weiterhin auch nur fremdstofffreier Boden verwendet werden. Weder bodenfremde mineralische Bestandteile wie Beton, Ziegel oder Keramik noch Störstoffe wie Holz, Glas, Kunststoff oder Metall (wie dies etwa bei Abbrucharbeiten entstehen könnte) dürfen darin enthalten sein. Außerdem ist sicherzustellen, dass das neue Material frei von chemischen Verunreinigungen ist. Hierzu sollte die Herkunft des Bodens bekannt sein und die Schadlosigkeit sicherheitshalber durch eine öffentlich bestellte und anerkannte Institution bestätigt werden. Es empfiehlt sich daher eine vertragliche Absicherung gegenüber dem Lieferanten und Bauausführenden. Ein Auftrag von Bodenmaterial ist in der Regel genehmigungspflichtig. Dies betrifft auch die Anlage einer Bodendeponie als vorübergehendes „Vorratslager“ (Feldmiete etc.).

Baurechtlich genehmigungsfrei sind im Außenbereich Bodenaufträge mit einer Fläche unter 300 Quadratmetern und mit einer Höhe von maximal drei Metern, das stellt die Behörde grundsätzlich fest. Allerdings können in diesen Fällen andere rechtliche Rahmenbedingungen dennoch zu einer behördlichen Genehmigungspflicht führen. Auch durch das geltende Wasser- oder Naturschutzrecht kann ein Bodenauftrag versagt werden. So ist es zum Beispiel generell verboten, bestehende Feuchtbiotope wie Teiche oder Tümpel zu verfüllen, oder gar Boden auf Flächen mit einem gesetzlich geschützten Biotop oder innerhalb eines Schutzgebietes (wie es ausgewiesene Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete sind) einzubauen.

Daher rät die Kreisverwaltung Wittmund gleich bei der Planung von Maßnahmen mit Böden zum Telefonhörer zu greifen und sowohl das Bauamt sowie die unteren Wasser- und Naturschutzbehörden des Landkreises zu konsultieren, damit hier nichts schieflaufen kann. Rechtsverstöße müssen nämlich verfolgt und geahndet werden. Sie ziehen in der Regel auch Bußgelder und/oder sogar Strafverfahren nach sich, je nach Art und Dimension.

Ein dringender Appell auch an alle Landwirte: Bei der Aufbringung auf landwirtschaftliche Flächen sollte zudem auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen als landwirtschaftliche Fachbehörde vor Ort eingebunden werden. Hierbei ist nämlich zusätzlich zu bedenken, dass auch eine Zwischenlagerung von Bodenmaterial auf landwirtschaftlichen Flächen förderrechtlich relevant sein kann, weil hier möglicherweise eine Förderung leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird.

Fazit: Es geht um die erwähnten Schutzgüter Boden und Wasser (Grundwasser- und Oberflächengewässer), aber auch um Biotope, Arten und Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren sowie das Landschaftsbild allgemein. Die frühzeitige Beteiligung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sowie der genannten Stellen der Wittmunder Kreisverwaltung vermeidet einen unnötigen und häufig kostenintensiven Aufwand zur Entfernung des Materials oder zur Schadensbehebung.

Die Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung in Wittmund sind (Vorwahl 04462-):
Bauamt: Servicebüro (861272)
Untere Bodenschutzbehörde: Herbert Dannemann (861230)
Untere Naturschutzbehörde: Finn Ahrens (861255), Hinrich Frerichs (861253), Sira Ihler (861254)

 
PM Nr. 75/2020 zu Untersuchungen des Gesundheitsamtes - Donnerstag, 30. Juli 2020

Einschulungsuntersuchungen  in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen

lkw Wittmund.  Die andauernde Corona-Pandemie hat in diesem Jahr in nahezu allen Lebensbereichen zu Veränderungen geführt. Auch die Schuleingangsuntersuchungen, die jedes Jahr regelmäßig im Dezember des Vorjahres für den nächsten Einschulungsjahrgang beginnen, waren davon betroffen. Bis zum 13.03.2020 wurden durch die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes Wittmund bereits 320 der 587 im Sommer 2020 schulpflichtig werdenden Kinder untersucht, so die Kreisverwaltung. Aufgrund des „Lock-Down“ pausierten dann die Einschulungsuntersuchungen. Ab dem 27.04.2020 - und damit bereits vor Wiedereröffnung der Schulen und der Regelbetreuung in den Kindertagesstätten - wurden 83 der verbleibenden 267 Kinder untersucht.

Dabei wurde von den Schulleitungen zuvor eine Auswahl der zu untersuchenden Kinder getroffen: nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten und – mit deren Zustimmung – nach Einschätzung der betreuenden Kindertagesstätten. So erfolgte in all den Fällen eine Beratung zur Schulfähigkeit, in denen sie erwünscht oder pädagogisch ratsam war. 
Normalerweise umfasst die vom Land Niedersachsen vorgesehene Einschulungsuntersuchung neben der Beurteilung der Schulfähigkeit auch ein umfassendes Gesundheitsscreening mit Hörtest, Sehtest und weiteren Untersuchungen. Ein gutes Sehen und Hören stellt nämlich eine elementare Voraussetzung für ein gutes schulisches Lernen dar. Das Gesundheitsamt Wittmund möchte daher den Hörtest sowie den Sehtest für alle 267 nicht oder nur teilweise untersuchten Kinder nachholen. Hierfür werden die Mitarbeiterinnen ab Mitte September in die Grundschulen des Landkreises Wittmund fahren und im Rahmen des Schulvormittags eine kindgerechte Überprüfung durchführen. Sollten sich Auffälligkeiten ergeben, werden die Erziehungsberechtigten schriftlich informiert.

 
PM Nr. 77/2020 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 29. Juli 2020

Appell an Haushalte: Kunststoffe gehören gar nicht in die Biotonne

lkw Wittmund. Aus gegebenem Anlass – es werden immer wieder Fehlwürfe festgestellt - weist die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund darauf hin, dass Verpackungen und Müllbeutel aus Kunststoff nicht in die Biotonne gelangen dürfen. Denn die störenden Plastikfetzen finden sich später im fertigen Kompost, dem Endprodukt der Biomüllverwertung, wieder und mindern dessen Qualität erheblich. Darauf macht die Kreisverwaltung aufmerksam – und bietet gleich eine Lösungsvariante an: Bioabfälle können am besten aus den Müllbeuteln heraus in die Biotonne geschüttet werden, und die verschmutzten Müllbeutel sind anschließend legal über die graue Tonne zu entsorgen. So bleibt das Bio-Vorsortiergefäß, dass vielfach in Haushalten eingesetzt wird, weiterhin sauber und der Inhalt der Biotonnen bleibt trotzdem frei von Kunststoffen.
Selbst so genannte kompostierbare oder biologisch abbaubare Müllbeutel aus Kunststoff oder sogar Maisstärke sind nach Auskunft der Abfallberatung keine Alternative, die Verwendung finden sollte. Denn auch diese Beutel zersetzen sich im Kompostwerk in Wiefels, wo der Wittmunder Bioabfall landet, so langsam, dass auch hier die verbleibenden Reste die Kompostqualität beeinträchtigen. Deshalb gehören „biologisch abbaubare“ Müllbeutel nach der Entleerung nur in die Restmülltonne.
Völlig problemlos für den späteren Kompost sind hingegen lediglich handelsübliche Bioabfallsäcke aus Papier, oder auch Zeitungspapiere, in die Bioabfälle eingewickelt werden können. Denn kleinere Papiermengen werden bei der Kompostierung ausreichend zersetzt und stören den biologischen Abbau nicht.
Weitere Informationen zu diesem und allen anderen Themen rund um die Müllabfuhr und die Abfallentsorgung erhalten Sie bei der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. -1252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 76/2020 zum Thema Verkehrsinfrastruktur im Landkreis - Mittwoch, 29. Juli 2020

Mit Vollsperrung K 4 in Holtriem ab kommender Woche zu rechnen

Der Verkehr zwischen Utarp und Roggenstede wird umgeleitet

lkw Wittmund. Auf der Kreisstraße 4 zwischen der K 53 (Linienweg, Neuschoo) und der Kreisgrenze Aurich (K 244 Richtung Roggenstede) ist ab dem Montag der kommenden Woche (3. August) mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Darauf weist die Wittmunder Kreisverwaltung Anwohner und sonstige Verkehrsteilnehmer hin. Grund ist die Erneuerung der Fahrbahn auf dem genannten Straßenabschnitt mit einer Gesamtlänge von rund zwei Kilometern. Die Straße wird während der Arbeiten voll gesperrt. Der Verkehr zwischen Utarp und Roggenstede wird für die Dauer der Bauarbeiten umgeleitet, Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

Bei der K 4 handelt es sich um eine bereits vorhandene alte Klinkerfahrbahn, die in späterer Zeit einmal verbreitert und mit einer Bitumen-Fahrbahn überbaut worden ist. Im Laufe der Jahre haben sich durch die Verkehrsbelastungen zahlreiche Unebenheiten, Rissbildungen und Flickstellen im Straßenkörper ergeben. Es ist daher geplant, die vorhandene Fahrbahn einschließlich des Unterbaus komplett auszubauen und durch einen neuen und verstärkten Straßenaufbau, der höheren Belastungen standhält, zu ersetzen. Die geplante Grunderneuerung erfolgt unter Beibehaltung der vorhandenen Fahrbahnbreite.

Der Auftrag für den 1,971 Kilometer langen 1. Bauabschnitt wurde an die Firma Hermann Jansen (Aschendorf) vergeben. Das beauftragte Unternehmen plant ab dem nächsten Montag (3. August) zunächst die Baustelle vor Ort umfassend einzurichten. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen dann ab dem 10. August in Utarp im Kreuzungsbereich der L 6 (Esenser Straße) und enden dann im Verlauf der Maßnahme an der Kreisgrenze zu Aurich (in Richtung Roggenstede). Die Grunderneuerung der Fahrbahn erfolgt unter Vollsperrung der Straße für den Durchgangsverkehr und mit teilweisen Sperrungen für die Anlieger.

Die Anlieger erhalten vor Baubeginn einen Handzettel der Baufirma, in dem der geplante Bauablauf und wichtige Ansprechpartner für die Bauphase aufgeführt werden. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt erfolgen in zwei Teilabschnitten. Der eine umfasst die Ortsdurchfahrt von Utarp, der andere die freie Strecke bis zur Kreisgrenze Aurich. Das Ende der Bauarbeiten im Bereich der Ortsdurchfahrt ist für Ende des Monats August 2020 geplant. Es sind Umleitungsstrecken in östlicher Richtung über die L 6 Richtung Holtgast  / K 1 Richtung Fulkum und in westlicher Richtung über die L 6 Richtung Westerholt / L 7 Richtung Dornum /K 210 Richtung Fulkum ausgeschildert.

Im Jahr 2021 ist  ein zweiter Bauabschnitt der Ausbaumaßnahme K 4 von der K 53 (Linienweg, Neuschoo) bis zur L 6 in Utarp  mit einer Länge von 3,380 Kilometer geplant. Die Gesamtlänge beider Bauabschnitte misst genau 5,351 Kilometer. Für die gesamte Baumaßnahme sind Kosten in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro eingeplant. Das Land hat aus Mitteln zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden (NGVFG) einen Zuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Euro bewilligt. Der Landkreis Wittmund bringt für die Baumaßnahme 1,2 Millionen Euro aus eigenen Haushaltsmitteln auf.

Die Kreisverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner wegen etwaiger Behinderungen oder Erschwernisse während der Bauphasen um Verständnis.

 
PM Nr. 74/2020 zum Thema Abfallwirtschaft auf Langeoog - Dienstag, 21. Juli 2020

Müllumschlagstation auf Langeoog wieder in Betrieb

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund teilt aktuell mit, dass die Müllumschlagstation auf der Insel Langeoog nach der Behebung eines sicherheitsrelevanten Mangels wieder in Betrieb genommen worden ist.

Bei einer Begehung durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Emden (GAA) am 24. Juni 2020 war ein Mangel festgestellt worden, welcher dazu geführt hatte, dass das GAA eine vorübergehende Stilllegung der Müllumschlagstation Langeoog angeordnet hatte. Nachdem dieser, sowie einige weitere kleine Mängel, in den vergangenen Wochen durch vom Landkreis beauftragte Fachfirmen behoben werden konnten, ist die Anlage seit Montagabend (20.7.20) wieder in Betrieb.

Die Planung eines Neubaus für die Müllumschlagstation auf Langeoog an anderer Stelle schreitet unterdessen – wie berichtet – weiter voran, so die Kreisverwaltung. Die vorübergehende Stilllegung der Anlage hatte nicht zu Entsorgungsengpässen geführt, wie der Landkreis betont. Die Abfuhr des Abfalls war jederzeit sichergestellt. Darauf hatte auch Landrat Holger Heymann hingewiesen.

 
PM Nr. 73/2020 zum Thema Unterhaltung von Liegenschaften - Dienstag, 21. Juli 2020

Landkreis rückt dem Unkraut mit heißem Wasser und Bio-Schaum zu Leibe

lkw Wittmund. Landkreis-Mitarbeiter Alexander Wirt sorgt in diesen Tagen mit speziellen Arbeitsgerät und seiner Art der Unkrautbekämpfung für Aufsehen rund um die Kreisverwaltung in Wittmund: Heißes Wasser mit einem Schaumzusatz verbreiten, aufgebracht mit einem staubsaugerähnlichen Handaufsatz, kurzzeitig einen meist großflächigen weißen Schaumteppich auf Parkflächen und Gehwegen, die zu den Kreisgebäuden führen. Es riecht aber nicht unangenehm, und aufgestellte Verbots- oder Warnschilder säumen die jeweilige Arbeitsstelle auch nicht. Und es ist auch kein Problem, wenn das Spülwasser in den nächsten Gulli läuft, der die Flüssigkeit aufnimmt und über das Kanalsystem zur Kläranlage leitet. Unkrautbekämpfung auf schonende Art, mittels eines nassthermischen Verfahrens, um es technisch auszudrücken – das hat sich die Kreisverwaltung auf die Fahnen geschrieben.

Der Landkreis hat nämlich mit der Anschaffung einer speziellen Maschine die Unterhaltung seiner Verkehrsflächen auf ein umweltschonendes Verfahren umgestellt. Benutzte man in den Vorjahren noch das Pflanzengift Roundup, inzwischen verboten, ist nun das neue Verfahren an die Stelle getreten. Denn der Kreisverwaltung ist es wichtig, seine Liegenschaften in Ordnung zu halten und gut zu  pflegen. Auch zwischenzeitlich angewandte thermische oder mechanische Verfahren mit Gasbrennern oder rotierenden Stahlbürsten waren sehr aufwendig, zeitintensiv und nahmen einen großen Teil der Hausmeistertätigkeit beim Landkreis ein. Außerdem waren die Stahlbürsten schnell abgenutzt und die Neubeschaffung der Ersatzbürsten sehr kostenintensiv.

Denn was Wirt nun bei seiner Arbeit macht, ist einfach erklärt dieses: Dem heißen Wasser aus einer mobilen Aufbereitungsanlage  auf dem Anhänger hinter der Zugmaschine wird über ein Extra-Gefäß ein Schaumzusatz beigemischt. Es ist ein biologisch-organischer Wirkstoff auf der Basis nichtionischer Tenside, gewonnen aus Pflanzen. Beim Trocknen nach der Unkrautbehandlung hinterlässt der Schaum keine Spuren und ist nach kurzer Zeit bereits nicht mehr sichtbar. Er sorgt bei der Flächenbehandlung dafür, dass das heiße Wasser länger seine Temperatur behält und auf die benetzte Pflanze einwirkt, also die Pflanzenzellen wirksam zerstört.

Die jetzt beim Landkreis eingesetzte Variante der Unkrautbekämpfung ist Hausmeistern und Mitarbeitern des Bauhofes vor der Anschaffung – am 6. Dezember 2018 passierte die Investition in das Gerät den Haushaltsausschuss – vorgeführt worden. Und sie zeigte bereits nach kurzer Zeit die erhoffte Wirkung. Da es sich bei der Maschine um einen Aufbau auf einem Anhänger handelt, ist die mobile Anlage flexibel an den jeweiligen Standorten einsetzbar. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf rund 45.000 Euro.

 
PM Nr. 72/2020 zum Arbeitsmarkt im Landkreis Wittmund - Montag, 20. Juli 2020

Drei Nachwuchskräfte mit erfolgreichem Abschluss bei der Kreisverwaltung

lkw Wittmund. Nach dreijährigem Vorbereitungsdienst haben die beim Landkreis Wittmund ausgebildeten Kreisinspektor-Anwärter Tobias Eichhorn (Schortens), Erik Schipper  und Steffen Wedemeyer (beide Jever) ihr Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Hannover erfolgreich abgeschlossen.
Tobias Eichhorn bestand die Bachelor-Prüfung im Studiengang Allgemeine Verwaltung. Erik Schipper und Steffen Wedemeyer haben jeweils ihre Prüfungen im Studiengang Verwaltungsbetriebswirtschaft absolviert und bestanden. Allen Dreien wurde der akademische Grad des Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.
Die drei jungen Männer bleiben der Kreisverwaltung weiterhin erhalten und werden im Ordnungsamt (Eichhorn) bzw. im Amt für zentrale Dienste und Finanzen (Schipper, Wedemeyer) eingesetzt. Bei einer kleinen Feierstunde gratulierte ihnen Landrat Holger Heymann zu ihrem erfolgreichen Abschluss.

 
PM Nr. 71/2020 zum Sportangebot im Landkreis Wittmund - Dienstag, 14. Juli 2020

Landkreis Wittmund öffnet in Schulferien drei seiner Hallen für den Vereinssport

lkw Wittmund. Die weltweit in unterschiedlicher Ausprägung immer noch laufende Corona-Pandemie beschäftigt die Menschen nach wie vor, auch wenn der Landkreis derzeit in der glücklichen Lage ist, dass es hier derzeit keinerlei bekannte Infektionsgeschehen gibt. Viele Veranstaltungen in den Ferien, gerade auch für Kinder, wurden wegen der Pandemie abgesagt. Die Kreisverwaltung hat daher aber entschieden, in diesem Jahr in den Sommerferien drei ihrer Hallen für den Sport der hier ansässigen Vereine zu öffnen. Die Dreifachsporthallen in Friedeburg, in Esens und an den Berufsbildenden Schulen in Wittmund stehen ab dem offiziellen Sommerferien-Beginn am kommenden Donnerstag für sportliche Aktivitäten der Vereine zur Verfügung. „Dies war nur möglich, weil während der Corona-Zeit der Hallensport ruhte und sonst für die Sommerferienzeit übliche Sanierungs- und Unterhaltungsarbeiten vorgezogen werden konnten“, heißt es seitens der Liegenschaftsabteilung. Für die Reinigung in den Ferien, wo die genannten drei Hallen werktags von Montag bis Freitag zur Verfügung stehen, ist jedenfalls gesorgt.

„Ich freue mich, dass wir den Kindern und Jugendlichen, aber auch den Erwachsenen dieses Sonder-Angebot machen können“, sagt der Wittmunder Landrat Holger Heymann. Er sei für den Vorschlag aus eigenem Hause gleich offen gewesen. So könnten alle, die nicht weit weg in die Ferien fahren würden, sich wenigstens sportlich betätigen. Er zähle nun auf die hier tätigen Sportvereine, von dem Angebot des Landkreises rege Gebrauch zu machen. Hinweis: Für Wittmund nimmt die Kreisverwaltung die Anmeldungen an, für Esens die dortige Samtgemeinde und für Friedeburg die örtliche Gemeindeverwaltung.

 
PM Nr. 69/2020 zum Thema Ausbildung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 9. Juli 2020

Ausbildungsbemühungen der Kreisverwaltung  weiter auf hohem Niveau

lkw Wittmund. Am kommenden Sonnabend (11. Juli 2020) schreibt der Landkreis Wittmund erneut zahlreiche Ausbildungsstellen der Behörde für das Jahr 2021 in mehreren hiesigen Tageszeitungen aus. „Die Ausbildungsbemühungen der Kreisverwaltung bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau“, heißt es dazu aus dem Wittmunder Kreishaus. Gesucht werden daher bereits in diesem Jahr die Bewerberinnen und Bewerber für den Ausbildungsberuf der/des Verwaltungsfachangestellten (m/w/d) – hier sollen erneut fünf Stellen besetzt werden. Das gilt auch für die höherwertige Ausbildung: Bis zu fünf Studienplätze für das Duale Studium als Kreisinspektoranwärter/-in (m/w/d) im Beamtenverhältnis auf Widerruf werden ausgeschrieben.
Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den kommenden Jahren den Landkreis altersbedingt verlassen werden, ist der Bedarf an Nachwuchskräften weiterhin hoch. Das betont auch Landrat Holger Heymann, dem die Nachwuchsproblematik seit langem bekannt ist: „Wir tun alles, um junge Menschen für eine Ausbildung bei uns zu begeistern. Noch mehr würden wir uns freuen, sie anschließend dauerhaft bei uns beschäftigen zu können“. Die Bedingungen bei der Wittmunder Kreisverwaltung zur gelingenden Verbindung beruflicher Karriere und privater Perspektive seien gut. Auch die Übernahmechancen nach Abschluss der Ausbildung stünden sehr gut, wenn die theoretischen und praktischen Leistungen überzeugend seien, so der Landrat.
Bewerbungen nimmt der Landkreis Wittmund ab Sonnabend (11.7.20) bis zum 11. September 2020 ausschließlich online über das anzuwählende Bewerberportal auf www.landkreis-wittmund.de entgegen.

Informieren kann man sich über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Wittmunder Kreisverwaltung auch über das Azubi-Portal der Kreisverwaltung unter https://kommt-an-bord.de .

 
PM Nr. 70/2020 zum Ausfall des Esenser Schützenfestes - Mittwoch, 8. Juli 2020

Besondere Aktivitäten zum Schützenfest-Wochenende werden angepasst

lkw Wittmund. Die Esenser sind fest entschlossen, mit verschiedenen Aktionen an das Schützenfest zu erinnern, das eigentlich am kommenden Wochenende in der Bärenstadt gefeiert werden sollte und wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss. Hierzu sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Ideen entstanden. Auch die Jungschausteller wollten sich mit einer kleinen Aktion beteiligen und im Rahmen einer Kundgebung am Freitag auf dem Marktplatz auf sich aufmerksam machen.
In den sozialen Medien waren die in Esens geplanten Ersatz-Initiativen als Solidaritätsadresse an das notleidende Schaustellergewerbe auf ein überwältigendes Interesse gestoßen. Allerdings dürfen sich derzeit nur maximal 500 Personen spontan an einem Ort versammeln. Der Landkreis Wittmund (Ordnungsbehörde, Gesundheitsamt), die Stadt Esens, Vertreter der Schützencompagnie Esens und des ostfriesischen Schaustellerverbandes sowie der Polizei haben das Programm daraufhin noch einmal dahingehend überprüft, ob alle Aktivitäten garantiert corona-konform durchgeführt werden können. Schließlich haben sich die Schausteller dazu entschlossen, auf ihr Event auf dem Marktplatz am Freitag zu verzichten. „Wir haben hier eine Vorbildfunktion,“ betont Landrat Holger Heymann. „Es wird jeder nachvollziehen können, dass wir hier nicht – wie in den vergangenen Jahren – ein Riesen-Fass aufmachen können“, so Heymann.
Es bleibt allerdings dabei, dass um 14.30 Uhr auf dem Schützenplatz drei Böllerschüsse abgefeuert werden. In der Esenser Innenstadt werden  sich zudem einige Schausteller mit ihren Geschäften positionieren.
„Wir bitten darum, sich in Esens an die Corona-Regeln zu halten“, schließen die Verantwortlichen ihren Appell an die Bevölkerung ab. Die derzeit niedrigen Infektionszahlen im Kreisgebiet gelte es unbedingt zu behalten, um einschneidende Maßnahmen zu verhindern.

 
PM Nr. 68/2020 zur Online-Befragung Gelbe Tonne-Gelber Sack - Mittwoch, 1. Juli 2020

Große Mehrheit möchte künftig die Gelbe Tonne mit Verpackungsmüll befüllen

lkw Wittmund. Das Ergebnis der Online-Befragung des Landkreises Wittmund zum Thema Gelbe Tonne/Gelber Sack liegt vor. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund aktuell mit.  Dabei haben sich 84,7 % (= 3.340 Stimmen) für die Gelbe Tonne ausgesprochen und 15,3 % (= 605 Stimmen) für Gelbe Säcke. Insgesamt  waren 3.945 Teilnahmen an der Umfrage im Internet zu verzeichnen. Bei aktuell 30.500 Haushalten/Betrieben im Festlandsbereich des Landkreises entspricht das immerhin einer Teilnahmequote von  12,93 Prozent  der mit der Umfrage angesprochenen Haushalte/Betriebe. Der Landkreis Wittmund freut sich über diese große Resonanz seitens der Bevölkerung. „Mit diesem Ergebnis kann nun die Forderung des Landkreises nach einem zukünftigen kombinierten Tonnen-/Sack-Mischsystem bei der Abfuhr der Leichtverpackungen im Rechtsstreit mit dem Dualen System wirkungsvoll untermauert werden“, heißt es seitens der Abfallwirtschaft. „Sobald es hier neue Entwicklungen gibt, wird der Landkreis darüber berichten“, betont auch Landrat Holger Heymann, dem ein für die Öffentlichkeit transparentes Verfahren wichtig ist. 
Wie bereits mehrfach berichtet hatte die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund in den vergangenen zwei Wochen eine Online-Befragung der Haushalte und Betriebe im Festlandsbereich des Landkreises durchgeführt, um herauszufinden, ob für die zukünftige Abfuhr von Leichtverpackungen – bei freier Wahlmöglichkeit jedes einzelnen Haushaltes bzw. Betriebes – eher eine Gelbe Tonne gewünscht ist oder weiterhin die Gelben Säcke genutzt werden sollen. Die Umfrage wurde nun abgeschlossen, das Ergebnis liegt vor.

Einige ausgewählte Detail-Ergebnisse:
Auswertung 1: Unterscheidung nach Postleitzahlen und Restabfallentsorgung
insgesamt wurden 3.945 Antworten abgegeben. 85 % der Teilnehmer wünschten eine gelbe Tonne. Der geringste Anteil betrifft die Samtgemeinde Holtriem mit 79 %, der höchste Anteil die Samtgemeinde Esens mit 87 %. Von den Teilnehmern, welche im Küstenbereich wohnen (Neuharlingersiel, Bensersiel, Carolinensiel, Fulkum, Holtgast Nord oder Werdum), wollen 88 % eine gelbe Tonne (also etwas mehr als der Durchschnitt).
Auswertung 2: Unterscheidung nach Einfamilienhaus/Mehrfamilienhaus und Wohnsituation
Von den Teilnehmern wohnen 16 % im Mehrfamilienhaus (6,3 % als Eigentümer, 9,4 % als Mieter) und 84 % im Einfamilienhaus (72,5 % als Eigentümer, 11,8 % als Mieter). Die Präferenz für Gelbe Tonnen besteht im Einfamilienhaus bei 86 %, im Mehrfamilienhaus bei 80 %.

Gründe für gelbe Tonnen

  3.338 Teilnehmer haben sich für gelbe Tonnen ausgesprochen. Insgesamt 3.341 Teilnehmer haben Gründe dafür genannt, warum sie diese den gelben Säcken vorziehen würden. Der meist genannte Grund ist „Säcke reißen leicht“ (97% dieser Gruppe bzw. 82 % von allen Teilnehmern!).
Es folgen die Nennungen
* „Säcke werden vom Wind verweht“ (2.909 Teilnehmer entsprechend 87 % dieser Gruppe, 74 % von allen Teilnehmern)
* „Inhalt der Säcke verstreut sich auf dem Grundstück oder der Straße, wenn sie nicht mehr ganz dicht sind (z.B. durch Reißen, gelöster Verschluss, Nagerbefall etc.) (2.754 Teilnehmer entsprechend 82 % dieser Gruppe, 70 % von allen Teilnehmern) und
* Säcke ziehen Katzen sowie Mäuse und Ratten an (2.735 Teilnehmer entsprechend 82% dieser Gruppe, 69 % aller Teilnehmer).

Gründe, gelbe Säcke zu bevorzugen

Insgesamt 605 Teilnehmer bevorzugen gelbe Säcke. Interessanterweise ist nicht der Platzbedarf einer gelben Tonne das Problem, sondern die Flexibilität. Dies wurde von vielen Teilnehmern auch als sonstiger Grund benannt: wenn die Tonne voll sei, wohin soll man dann mit Übermengen? Dass gelbe Säcke generell flexibler sein, haben 13 % aller Teilnehmer geäußert. Von den Teilnehmern im Mehrfamilienhaus sind es sogar 17 %.
Unhandlichkeit haben 46 % genannt – 7 % von allen, 10 % von denen im Mehrfamilienhaus.
Mit „sonstigen Gründen“ haben sich 205 Teilnehmern aus Einfamilienhäusern gemeldet. Dabei überwiegt die Frage, ob mit festen Behältern noch ausreichend Entsorgungskapazität vorliegt - insbesondere im Winter, wenn der Abfuhrturnus 4-wöchentlich ist. Daneben werden u.a. genannt:
* Geruchsbelästigung, die Tonne würde stinken
* bei Wind wehen die Tonnen um
* die Tonne sei zu groß (Ein-Personen-Haushalt)
* ich befürchte eine zu hohe Fehlwurfquote
* der Sack würde ohnehin benötigt, um den Abfall aus dem Haus zu bringen - dann müssten zusätzlich Plastiksäcke gekauft werden
* es stehen schon genug Tonnen am Haus
* (mehrfach genannt:) Probleme mit dem Transport der Tonnen zur nächsten befahrbaren Straße, wenn das Haus einige 100 Meter von der Straße entfernt ist.

Langfassung Auswertung

 
PM Nr. 67/2020 zum Übergang Kindergarten/Grundschule - Dienstag, 30. Juni 2020

Landkreis verteilt Paket mit Lernmaterial, Übergangsheft und begleitender Hör-CD

lkw Wittmund. Bald, nach den großen Ferien, geht es für viele Vorschulkinder im Wittmunder Kreisgebiet erstmals in die Schule - ein neuer, spannender Lebensabschnitt beginnt. Normalerweise werden die Kinder darauf im Kindergarten vorbereitet, sodass der Übergang reibungslos abläuft. Durch die andauernde Corona-Pandemie wurde der Regelbetrieb in den Kindergärten aber eingestellt. Viele der angehenden Schulkinder mussten zuhause bleiben oder sich, wenn die Eltern arbeiten waren, in die Notbetreuung der Kitas begeben. Für viele Familie war dies eine große Herausforderung. Nun heißt es für die Vorschulkinder im Landkreis „Jetzt werde ich ein Schulkind!“. Um auf diese nächste Veränderung vorzubereiten, gibt es ein unterhaltsames Starterpaket mit Material und Hilfen von der Kreisverwaltung. Das Heft wurde eigens für dieses Projekt geschrieben und gezeichnet, die CD eigens aufgenommen – alles mit Liebe zum Detail und regionalem Bezug. 
Gemeinsam mit der Stadt Wilhelmshaven und dem Awo-Kreisverband Wilhelmshaven/Friesland hat sich der Landkreis Wittmund (alle Partner arbeiten im Projekt Präventionsketten für gesundes Aufwachsen in Niedersachsen zusammen)  etwas Besonderes überlegt: Alle Vorschulkinder im Landkreis erhalten von ihrer Kindertagesstätte ein Päckchen als Geschenk, gefüllt mit Schulmaterialien und einem Vorschulheft mit verschiedenen Aufgaben.  Ergänzt wird das Paket durch eine Hör-CD mit Liedern, Witzen und Reimen, passend zur Situation der Kinder und angelehnt an die Themen im ebenfalls ausgegebenen Übergangsheft. Die dort gestellten Aufgaben bereiten das Kind auf die Schule vor, und sie orientieren sich dabei an den unterschiedlichen Bildungsbereichen.
„Gemeinsam mit den Eltern können diese Aufgaben sicherlich gut gemeistert werden“, das glaubt auch Landrat Holger Heymann, der sich für das kreative Engagement der Verantwortlichen bedankt. Das Familien- und Kinderservicebüro im Jugendamt der Kreisverwaltung möchte die Eltern ermutigen, ihre Kinder beim Übergang in die Grundschule tatkräftig zu unterstützen – denn die Kinder sollen und können davon sehr profitieren! Dabei sitzt man nicht nur am Schreibtisch, sondern macht zum Beispiel auch Experimente, Spaziergänge und andere tolle Sachen – oder man pflanzt sogar eine Blume. Alle Utensilien die hierfür gebraucht werden, sind ebenfalls in dem kostenlosen Päckchen enthalten. Tatkräftig unterstützt werden die Eltern dabei von den Erzieher*innen ihrer (Vorschul-) Kinder. 
Dadurch, dass alle Vorschulkinder ein solches Päckchen erhalten -  mit den nötigen Schulutensilien wie Buntstiften, Klebestift und  Rechenketten - wird versucht, sie alle gleichermaßen gut auszustatten und damit Chancengleichheit herzustellen. 
Umgesetzt werden konnte diese Projektidee mit der freundlichen ideellen und der finanziellen Unterstützung vom Projekt „Präventionsketten“, von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen, der Auridis Stiftung, dem Wittmunder Förderverein „Zuversicht“, sowie der Arbeitskreisleiterin des ostfriesischen Netzwerkes zum Übergang Kita-Grundschule für den Landkreis Wittmund. 
Die Kreisbehörde wünscht allen Kindern und Familien, die den Übergang von der Kita in die Grundschule in diesem Jahr meistern, alles Gute, viel Mut für Neues und eine spannende Zeit. Bei Fragen oder Anregungen zum Thema kann man sich gern an das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund per Email unter servicebuero@lk.wittmund.de oder telefonisch unter der Nummer 04462/861363 wenden.

 
PM Nr. 66/2020 zum Thema Verhaltensregeln in Corona-Zeiten - Freitag, 26. Juni 2020

Gesundheitsamt informiert: Meldepflicht für Einreisende aus Risikogebieten besteht

lkw Wittmund. Die Wittmunder Kreisverwaltung informiert nach Niedersachsen einreisende Bürger aus dem Landkreis Wittmund über deren Meldepflichten im Zuge der laufenden Corona-Pandemie. Grundsätzlich sollen sich so genannte Reiserückkehrer beim Gesundheitsamt melden, wenn sie aus dem Ausland zurückkehren. Die Behörde klärt dann ab, ob es sich um ein Risikogebiet handelt oder nicht. Denn Einreisende aus Risikogebieten sind dann verpflichtet, sich in eine 14-tägige Quarantäne, die das Gesundheitsamt laufend überwacht, zu begeben – Ausnahmen sind möglich (s. unten). Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt für alle Länder der Erde tagesaktuell durch das Robert-Koch-Institut (RKI), das diese Informationen auch auf der eigenen Internetseite unter der Netzadresse www.rki.de bereithält.

Ein Risikogebiet wird derzeit als ein solches eingestuft, wenn dort mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen festgestellt worden sind. Abgesehen davon hat sich der Einreisende auch zu melden, wenn ein Infektionsrisiko besteht, selbst wenn dieser Richtwert unterschritten wird, oder wenn über das jeweilige Gebiet überhaupt jegliche verlässlichen Informationen fehlen.

Das ist die aktuell vom Wittmunder Gesundheitsamt empfohlene Vorgehensweise für alle Reiserückkehrer im Wittmunder Kreisgebiet:
- Kontaktaufnahme des Einreisenden über das Bürgertelefon des Landkreises Wittmund unter Telefon 04462-867000.
- Mitteilung der Kontaktdaten
- Einreisedatum
- Ausreise- / Transitland
- dann erfolgt der Rückruf durch das Gesundheitsamt mit individueller Beratung und Information zur Vorgehensweise im konkreten Fall.

Eine Befreiung von der 14-tägigen Quarantäne-Pflicht ist durchaus möglich, allerdings nur in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt:

- Bei Vorliegen eines ärztlichen Zeugnisses, das auf Grundlage eines negativen Testes, der höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen wurde, in deutscher oder englischer Sprache bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Corona-Virus vorliegen.  Der Test muss in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder in einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut bekannt gegebenen Staat durchgeführt worden sein. 
- Als besondere Umstände können angeführt werden, wie z.B.: Beerdigung, Hochzeit, Taufe, Erstkommunion o.ä.; unabweisbare Arztbesuche und medizinische Behandlungen, die stattfinden; die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen; bei der Begleitung Sterbender; bei der Wahrnehmung seelsorgerischer Betreuung durch Geistliche; bei der Begleitung und Abholung von Kindern in Schulen; beim anstehenden Besuch von Behörden, Gerichten o.Ä..

Das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund ist für weitere Informationen per E-Mail unter gesundheitsamt@lk.wittmund.de  zu erreichen.

 

 
PM Nr. 65/2020 zur Inselentsorgung auf Langeoog - Donnerstag, 25. Juni 2020

Vorübergehende Stilllegung der kommunalen Müllumschlagstation auf Langeoog

lkw Wittmund. Mit Hochdruck arbeitet die Wittmunder Kreisverwaltung gerade daran, die vorübergehende Stilllegung der Müllumschlagstation (MU) Langeoog (seit gestern) schnell zu beenden. Der Landkreis Wittmund unterhält seit den 1980er Jahren auf der Insel Langeoog, ganz in der Nähe des Hafens, eine eigene Müllumschlagsstation. Diese wird durch einen gemeinsamen Entsorgungsvertrag zurzeit von der Gemeinde Langeoog selbst betrieben. Diese Müllumschlaganlage verarbeitet jährlich etwa 2.000 Tonnen verschiedenste Abfallarten, die gepresst, gelagert und dann zur weiteren Behandlung aufs Festland nach Wiefels (Wangerland) zum dortigen Abfallwirtschaftszentrum der Landkreise Wittmund und Friesland gebracht werden.

Bei einer Überprüfung der Anlage durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Emden (GAA) hat sich leider am gestrigen Mittwoch (24.6.20) morgens ergeben, dass sicherheitsrelevante Anlagen in der Müllumschlagsanlage aufgrund ihres Alters nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen und Standards genügen. Dem Landkreis war das bereits bekannt und er hatte im Rahmen eines Projektes auf Langeoog auch bereits ein Sanierungskonzept ausgearbeitet, das weit fortgeschritten war. Das Gewerbeaufsichtsamt hatte dennoch eine vorübergehende Schließung der Anlage Langeoog angeordnet – sehr zur Überraschung der Kreisverwaltung in Wittmund. Sobald die Mängelliste des GAA im Kreishaus vorliegt, wird die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund sich an die Umsetzung der darin geforderten Maßnahmen machen.
 Bis zur geplanten Wiederinbetriebnahme der Müllumschlagstation wird der Landkreis die Abfuhr des Abfalls zum Festland anderweitig organisieren. „Die Abfuhr des Abfalls auf der Insel Langeoog ist somit trotz der zeitweisen Schließung der Umschlagstation jederzeit sichergestellt“, erklärt dazu Landrat Holger Heymann. Er betonte, dass an entsprechenden Lösungen mit Hochdruck gearbeitet werde. Von der aktuellen Situation abgesehen, plant der Landkreis Wittmund momentan den Neubau der in die Jahre gekommenen MU auf Langeoog an anderer Stelle, welcher dann den aktuellen technischen Stand entsprechen wird.

 
PM Nr. 64/2020 zu Schulentlassungen: Dank an Sponsoren - Donnerstag, 25. Juni 2020

Landrat: Ohne Sponsoren wäre diese großzügige Geste gar nicht möglich

lkw Wittmund. Der Wittmunder Landrat Holger Heymann hat sich am Mittwoch (24.6.20) im Kreishaus  mit den Vertretern der beiden Sponsoren für das alljährlich an die Schulabsolventen im Landkreis Wittmund ausgegebene Kochbuch getroffen. Er bedankte sich persönlich bei Heinz Feldmann (Sparkasse LeerWittmund) und Helmut Loerts-Sabin (Verlag Brune-Metttcker) für das Engagement und die namhafte Spende in Höhe von 3430 Euro, von der auch in diesem Jahr wieder rund 700 Schülerinnen und Schüler profitieren werden. Nämlich dann, wenn sie an den Schulen ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekommen.
 „Ich habe Hunger – was nun?“ lautet der bezeichnende Titel des Kochbuches, das junge Menschen nach der Schulausbildung auf dem Weg in die Selbstständigkeit mit eigener Wohnung und Küche begleiten soll. „Viele Generationen Wittmunder Absolventen haben die Gerichte, zusammengestellt von der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Wittmund, nachgekocht und als Nachschlagewerk für Essensanregungen in ihren Küchen stehen“, wissen Feldmann und Loerts-Sabin, die das Sponsoring für den Landkreis seit dem Schuljahr 2012/13 betreiben.  Der Vorschlag kam damals von der damaligen Vorsitzenden der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen, Hermanda Harms, erinnern sich beide noch gut.
Für Landrat Holger Heymann ein kluges Zusammenwirken „ganz nach Wittmunder Art, das zeichnet uns hier aus“, sagte der Landrat und dankte den Sponsoren. Jährlich zwischen 680 und 820 Bücher dieses knapp einhundert Seiten starken Kochbuchs „für den schmalen Geldbeutel“ sind so ausgegeben worden. „Eine starke Leistung“, sagt Heymann, schüttet aber leider auch einige Wermutstropfen in den Wein. Es sei wohl das letzte Mal, dass der Landkreis sich diese großzügige Geste leisten könne. Die Sponsoren würden nunmehr nach acht Jahren ihr Engagement beenden. Dafür habe er Verständnis. Gleichzeitig appellierte er an Interessierte sich zu melden, wenn der Bedarf bestehe, hier einzusteigen. Heymann sagte aber auch, ohne den Einsatz der Finanziers schmäleren zu wollen: „Ich weiß gar nicht, ob Bücher in dieser Zeit der Smartphones, Apps und der überall im Internet verfügbaren Informationen, auch zum Thema Kochen, noch zeitgemäß sind…?“ Deshalb sei es vielleicht auch jetzt ein guter Zeitpunkt, mit der Tradition zu brechen.

 
PM Nr. 63/2020 zum Thema neue Energien - Donnerstag, 18. Juni 2020

Angebot für kleine und mittlere Firmen enthält kostenfreie Solar-Beratung

lkw Wittmund. Die Sonne liefert den Menschen schier unendlich viel Energie, die als Strom und Wärme vielfältig verwendet werden kann. Moderne Technik macht es möglich. Unternehmen im Kreisgebiet profitieren davon in doppelter Hinsicht, so die Kreisverwaltung und der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. in einer gemeinsamen Presseerklärung. Firmen könnten so im Betrieb ihre Energiekosten senken und gleichzeitig ihr Unternehmen wettbewerbsfähig für die Zukunft aufstellen.
Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) bietet  dazu vor Ort eine Impulsberatung für KMU-"Solar" (für kleine und mittelständische Unternehmen) an, die Energiekosten von mehr als 10.000 Euro im vergangenen Jahr hatten – und dies alles in enger Kooperation mit den regionalen Wirtschaftsförderungen. Für die beratenen Unternehmen ist die Beratung kostenfrei, die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Landes Niedersachen über die KEAN. Die interessierten Unternehmen erhalten über die jeweiligen regionalen Kooperationspartner einen kostenfreien Beratungsgutschein im Wert von 750 Euro.
Bei der so genannten Impulsberatung kommt ein anerkannter Solarfachberater ins Unternehmen und stellt in einem etwa zweistündigen Gespräch, dazu gehört als Bestandteil auch ein Betriebsrundgang, fest, wie gut das Unternehmen für den Einsatz von Sonnenenergie geeignet ist und an welcher Stelle die Sonnenenergie optimal genutzt werden kann.
Informiert wird über wirtschaftlich umsetzbare Maßnahmen, dazugehörige Förderprogramme und die nächsten Schritte zur Konkretisierung des Vorhabens. Im Nachgang wird der Berater einen Kurzbericht anfertigen und an das Unternehmen übergeben.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter dem Link https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/impulsberatung-kmu-solar.php
Ihren kostenlosen Beratungsgutschein können hiesige Firmen beim Wirtschaftsförderkreis per Email unter der Adresse info@wirtschaftsfoerderkreis.de anfordern.

 
PM Nr. 62/2020 zum Thema Abfallwirtschaft - Donnerstag, 18. Juni 2020

Online-Befragung des Kreises zur Gelben Tonne ist erfolgreich angelaufen

lkw Wittmund. Die Umfrage des Landkreises Wittmund zur zukünftigen Sammlung von Leichtverpackungen auf dem Festland mittels einer Gelben Tonne oder des Gelben Sacks ist nunmehr seit einer Woche auf der Homepage des Landkreises online geschaltet. Inzwischen haben etwa 2.800 Haushalte bzw. Betriebe aus dem Harlingerland an der Umfrage im Internet teilgenommen. Die Kreisverwaltung freut sich sehr über diese große Resonanz. Das zeige auch, dass diese Thematik mit starkem Interesse von der Bevölkerung aufgenommen und verfolgt werde. Und dies werde auch an den weiteren Reaktionen zur Umfrage, die bei der Abfallwirtschaft des Kreises angekommen sind, deutlich.

Alle Haushalte und Betriebe, die bisher nicht teilgenommen haben,  werden gebeten, die Gelegenheit zur Bürgerbeteiligung noch zu nutzen. Denn je mehr Stimmen in die abschließende Auswertung einfließen, desto aussagekräftiger ist am Ende das Ergebnis, welches vom Landkreis in die laufenden Verhandlungen mit dem Dualen System eingebracht werden kann.

Die Festlandbewohner im Landkreis können weiterhin bis zum Freitag kommender Woche (26. Juni 2020) morgens an der Umfrage teilnehmen – so lange bleibt sie im Internet geschaltet. Interesse geweckt…? Dann gehen Sie dazu doch einfach unter www.landkreis-wittmund.de auf die Internetseite der Kreisverwaltung und stimmen ab. Direkt auf der Startseite finden Sie am linken Rand einen gelben Abstimmungs-Button. Den einfach anklicken und dann gelangen Sie direkt zur Umfrage „Gelbe Tonne/Gelber Sack“.
Bitte beachten Sie, dass jeder Haushalt bzw. jeder Betrieb im Kreisgebiet nur einmal an der Abstimmung teilnehmen kann. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne während der Bürozeiten an das Sachgebiet Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861252 bzw. 861230. 

 

 
PM Nr. 61/2020: Stellungnahme Anfrage Steuerzahlerbund - Mittwoch, 17. Juni 2020

Busbahnhof Friedeburg: Kreis hat Regressansprüche gegenüber Planungsbüro geltend gemacht

lkw Wittmund. Die Kreisverwaltung Wittmund hat dem Bund der Steuerzahler Niedersachsen und  Bremen e.V. heute, Mittwoch (17.6.20), einen gestern vorgelegten Fragenkatalog zu den bekannten Fehlplanungen beim Bau des Busbahnhofs in Friedeburg (für Busse der 15-Meter-Klasse zu klein dimensioniert) umgehend beantwortet. Das Antwortschreiben an den Steuerzahler-Bund geht heute noch in Richtung Hannover heraus. In der Anfrage hatte dieser sich umfassend nach Details der Planung erkundigt und den finanzielle Auswirkungen für den Steuerzahler gefragt.

Die Antworten der Kreisverwaltung beruhen auf den bisherigen Erkenntnissen, dass ein eigens mit der Planung und Umsetzung beauftragtes Fachbüro Fehler gemacht hat. Nacharbeiten der ausführenden Baufirma haben zu zusätzlichen Kosten von rund 80.000 Euro geführt, die nach Ansicht der Kreisverwaltung vom Planungsbüro zu tragen sind. Das Planungsbüro hat Fehler eingestanden und den Schaden der Versicherung gemeldet. Der Landkreis Wittmund hat die Regressansprüche gegen das Planungsbüro bereits geltend gemacht.

Die Bauarbeiten am Friedeburger Busbahnhof  sind soweit abgeschlossen und stehen kurz vor der Endabnahme. Eine vollständige Nutzung der neuen Anlage bei der Friedeburger Schule wird zum Fahrplanwechsel ab dem 27.08.2020, also nach den niedersächsischen Sommerferien, erfolgen. „Ich hoffe, dass das unselige Kapitel damit nun abschließend beendet wird“, erklärte der Wittmunder Landrat Holger Heymann, der seine Verwaltung in Schutz nimmt. Der Fehler sei nun einmal eindeutig beim Planer zu suchen. Da beiße die Maus keinen Faden ab.
In Friedeburg sei ein sehr moderner und barrierefreier Busbahnhof entstanden, wenn auch mit Nacharbeiten und sozusagen im zweiten Anlauf. Heymann: „Das hätten wir uns, dem Planer und den Nutzern natürlich gern erspart.“ Der Schaden für den Landkreis und somit den Steuerzahler halte sich aber noch in Grenzen.

 
PM Nr. 60/2020 zur Abfallwirtschaft: Online-Bürgerbefragung - Donnerstag, 11. Juni 2020

Gelbe Tonne: Kreis befragt Einwohner nach Bereitschaft zur Einführung

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist darauf hin, dass ab dem morgigen Freitag (12. Juni) auf der Homepage des Landkreises für zwei Wochen eine Online-Befragung der privaten Haushalte im Kreisgebiet aktiv geschaltet wird. Dabei geht es um die mögliche Einführung der Gelben Sammeltonne für Leichtverpackungen im Landkreis Wittmund ab dem Jahr 2021 – Bürger sollen künftig die Wahl zwischen Gelber Tonne und Gelbem Sack haben.

Wie bereits berichtet, hatte der Kreistag des Landkreises Wittmund im Dezember des vergangenen Jahres das Abfallwirtschaftskonzept 2020-2025 für den Landkreis beschlossen. Auf dieser Grundlage befindet sich der Landkreis momentan in Verhandlungen mit dem Dualen System über die Erfassung von Leichtverpackungen (LVP) im Bereich des Landkreises Wittmund ab dem Jahr 2021. Gemäß des Beschlusses wird dabei eine Wahlfreiheit für jeden Haushalt auf dem Festland angestrebt, nach der von den Bürgern selbst entschieden werden kann, ob zukünftig die Sammlung der Leichtverpackungen für diesen Haushalt mit Gelben Säcken oder mittels einer Gelben Tonne durchgeführt werden soll.

Um für den Fortgang der Verhandlungen festzustellen, wie viele Haushalte im Festlandsbereich des Kreisgebietes eine Gelbe Tonne für die Abfuhr der Leichtverpackungen bevorzugen würden, stellt der Landkreis nun diese freiwillige und unverbindliche Befragung auf seine Homepage, welche für die Bürger insgesamt anonym abläuft. Mit dem Ergebnis dieser Umfrage – darüber wird die Kreisverwaltung offensiv berichten -  können dann die Verhandlungen mit dem Dualen System konkretisiert werden.

Zur weiteren Information: Auch bei der künftigen Nutzung einer Gelben Tonne fallen – wie auch derzeit bei den Gelben Säcken – keine Gebühren für die Haushalte an. Gegebenenfalls können die Haushalte bei Bedarf sogar eine weitere Gelbe Tonne erhalten.

Der Landkreis würde sich über eine rege Beteiligung der Einwohner des Landkreises Wittmund an dieser Befragung, welche nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, sehr freuen. Landrat Holger Heymann: „Wir müssen einfach wissen, wie die Bürger in dieser Angelegenheit ticken, um die richtigen Verhandlungsergebnisse zu erzielen“. Es wird seitens der Kreisverwaltung ferner darauf hingewiesen, dass diese Befragung in keiner Weise bindend ist, sondern nur der Feststellung der voraussichtlich zu erzielenden Quote bei der Einführung der Gelben Tonnen dient.

Die angestrebte Regelung der Wahlfreiheit zwischen Gelber Tonne und Gelben Sack betrifft ausschließlich die Abfuhr von Leichtverpackungen auf dem Festlandsgebiet des Landkreises Wittmund. Auf den beiden Inseln Spiekeroog und Langeoog bleibt es beim bisherigen Standard der Sackabfuhr.
Fragen zur Onlinebefragung und der generellen Systemerweiterung – wie auch zu allen anderen relevanten Themen der Abfallwirtschaft – werden gerne werktags während der Bürozeiten unter den Telefonnummern 04462-861230 und -1252 beantwortet.

Link:
https://www.landkreis-wittmund.de/Aktuelles/Online-Umfrage.aspx

 
PM Nr. 59/2020 zum Thema Verhaltensregeln im ÖPNV - Dienstag, 9. Juni 2020

Landrat appelliert: Tragen Sie Mund-Nase-Bedeckung in den Bussen

lkw Wittmund. Bundesweit sind seit dem 27. April 2020 in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, und somit auch in allen Bussen im Landkreis Wittmund, die Fahrgäste per behördlicher Anordnung aufgrund der laufenden Corona-Pandemie verpflichtet, eine Mund-Nase-Abdeckung zu tragen. In den letzten Tagen häufen sich allerdings bei der Kreisverwaltung Beschwerden und Eingaben darüber, dass insbesondere in den Bussen, die überwiegend von Schülerinnen und Schülern genutzt werden, dieser Verpflichtung nicht immer nachgekommen wird. Bemängelt wird auch, dass die Bedeckungen zum Teil während der Fahrt abgenommen werden.
„Ich appelliere an alle Eltern, Ihre Kinder dazu anzuhalten, zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer dieser Verpflichtung nachzukommen“, sagt daher Landrat Holger Heymann, er rät: „Da in den vergangenen und in den kommenden Wochen immer mehr Schülerinnen und Schüler nach dem völligen Lockdown im Zuge der Lockerungen wieder am regulären stationären Unterricht teilnehmen, kann in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht immer der vorgegebene Mindestabstand eingehalten werden. Auch sollten freie Sitzplätze so genutzt werden, dass der größtmögliche Abstand eingehalten werden kann“. 
Die beauftragten Busunternehmen im Landkreis Wittmund werden beim Einstieg in den Bus weiterhin das Tragen einer Mund-Nase-Abdeckung kontrollieren. Auch durch das  Anbringen von eindeutigen Hinweisschildern mit der Bitte, dass auch Mitfahrende auf Ihren „Sitznachbarn“ achten sollen, soll auf die Einhaltung der Regeln aufmerksam gemacht werden. Der Landkreis Wittmund weist ferner darauf hin, dass die Verpflichtung zum  Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch in den Fahrzeugen verpflichtend ist, die vom Landkreis im Rahmen der organisierten Taxiverkehre beauftragt werden.

 
PM Nr. 58/2020 zum Thema Infrastrukturmaßnahmen - Donnerstag, 4. Juni 2020

Förderzusage: Land gibt Mittel für 2. Bauabschnitt bei Krankenhaus Wittmund

lkw Wittmund. Am gestrigen Mittwoch (3.6.20) hat in Hannover der Planungsausschuss des Landes Niedersachsen zum Krankenhausförderprogramm 2020 getagt. Mit sehr positiven Ergebnissen für den Landkreis Wittmund und das zu 100 Prozent von ihm allein getragene Wittmunder Krankenhaus. „Wir freuen uns sehr, dass unser 2. Bauabschnitt ‚Neustrukturierung der Pflege“ mit einer Fördersumme von 3,5 Millionen Euro und einer Gesamtfördersumme von 15 Millionen Euro aufgenommen worden ist“, erläuterten Landrat Holger Heymann, Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus Wittmund gGmbH, und Geschäftsführer Ralf Benninghoff in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Beide bewerten die Entscheidung des Landes als ein weiteres wichtiges Signal zur Weiterentwicklung des Wittmunder Krankenhaus-Standorts. Dies sei der richtige Schritt zur weiterhin konsequenten Modernisierung des Hauses, die unerlässlich sei und weitergehen müsse. Deshalb sei man auch sehr dankbar, so Landrat Heymann, dass in Hannover nun die richtigen Weichenstellungen erfolgt seien und der Bedarf in Wittmund allgemein anerkannt werde. Dies sei auch die Anerkennung der guten Vorarbeiten seitens der Krankenhausführung und der einmütigen Unterstützung durch die Wittmunder Kreispolitik. Es habe nie Zweifel gegeben, dass man den richtigen Weg beschreite.

Details/Hintergrund zur geplanten Maßnahme selbst:

Der bauliche Zustand und die technische Ausstattung des Krankenhauses derzeit sowie die zunehmende Steigerung der Fallzahlen erfordern eine räumliche Neustrukturierung und Ausweitung im Bereich der Patientenzimmer und Pflegeeinheiten. Die Zielplanung sah in einem ersten Abschnitt die Neustrukturierung des Funktionsbereiches mit einem Kostenrahmen von rund 9 Millionen Euro vor. Diese Maßnahme wird derzeit abgeschlossen. Erneuert wurden die Bereiche der Zentralen Notaufnahme, der Endoskopie, der OP-Säle und der Intensivstation. Hiermit wird der Fallzahl-Steigerung in den operativen Fachabteilungen und bei der Notfallversorgung Rechnung getragen.

Der 2. Bauabschnitt wendet sich folgerichtig der Neustrukturierung des Pflegebereiches zu. Kernbereich ist hier ein dreigeschossiger, nicht unterkellerter Neubau südwestlich am vorhandenen Bettenhaus, und die Neustrukturierung der Pflege im Altbau. Die Struktur dieses Altbaus ist seit seiner Errichtung im Jahr 1968 mehr oder weniger unverändert geblieben. Im geplanten Neubau soll nun auch der neue Haupteingang untergebracht werden.  Die neue Haupterschließung für Besucher und Patienten soll zukünftig über die Bundesstraße 210 erfolgen. Neben einer deutlichen Verbesserung der gesamten Eingangs- und Parkplatzsituation werden Anfahrtswege verkürzt und Verkehrsströme entzerrt.

Der Landkreis als Träger hat zu diesem Zweck, und unter der Notwendigkeit des Neubaus einer eigenen Rettungswache, bereits die notwendigen Grundstücke erworben. Die Rettungsleitstelle für Ostfriesland befindet sich ebenfalls in Richtung der B210. Derzeit wird das Krankenhaus über eine 30er-Zone erschlossen, die im Wesentlichen keinen großen Gegenverkehr zulässt. Mit der neuen Haupterschließung wird das Krankenhaus zukunftssicher in der Erreichbarkeit für den gesamten Landkreis und darüber hinaus aufgestellt. Die vorliegende Planung wurde in zahlreichen Gesprächen mit allen zuständigen Behörden abgestimmt. Ende des Jahres 2019 wurde der Geschäftsführung durch die Architektengruppe Schweitzer GmbH die erste Kostenberechnung zum 2.BA vorgelegt. Diese basierte auf den neusten Erkenntnissen zum Altbestand, zur Schadstoffsanierung, zur Bodenqualität. Gleichzeitig wurden die aktuellen Marktpreise der Handwerker- und Dienstleistungsfirmen eingearbeitet. Die Kostenberechnung kam hier zu dem Ergebnis von rd. 21 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme. In dieser Summe sind auch notwendige Fenster- und Fassadensanierungen des alten Bettenhauses von 1968 von der neuen Frontseite (rd. 1,1 Millionen Euro) sowie der Neubau der Parkplatzflächen mit umfangreichen Arbeiten aufgrund der schwierigen Bodenqualität (rd. 2,3 Millionen Euro) enthalten. Die Gesellschafterversammlung (gesamter Kreistag) stimmte der Antragsstellung auf Basis der Kostenberechnung von rd. 17,6 Millionen Euro zu.

Der vorliegende Rahmenterminplan geht von einer Umsetzungszeit von vier Jahren aus, da große Anteile im Bestand unter Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Hauses erbracht werden müssen. Mit dem zweiten Bauabschnitt wird die Weiterentwicklung des Krankenhauses hinsichtlich der Betriebsorganisation im Bereich der Pflege vorangetrieben. Dieser schließt lückenlos an den ersten Bauabschnitt mit der Optimierung und Modernisierung der Funktionsbereiche an. Mit dem zweiten Bauabschnitt ist die Zielplanung abgeschlossen und das Krankenhaus strategisch zukunftsfähig aufgestellt.

Im Krankenhausplan des Landes Niedersachsen wird das Wittmunder Krankenhaus auch im Jahr 2020 mit 152 Planbetten geführt. Die Auslastung lag 2019 im Durchschnitt bei 89,64 Prozent. Das Krankenhaus ist Traumazentrum, Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung und seit der Zertifizierung im November 2019 auch eines von vier Fuß- und Sprunggelenkszentren im Lande. Aufgrund der demographischen Entwicklung des Landkreises nimmt die Versorgung internistischer Patienten ebenfalls stetig zu. Das Haus ist fester Bestandteil der Notfallversorgung und versorgt die beiden zum Landkreis gehörigen Inseln Langeoog und Spiekeroog.

 

 
PM Nr. 57/2020 Thema: Bereitschaft SAE und Bürgertelefon - Mittwoch, 27. Mai 2020

Landkreis Wittmund fährt Präsenz des Stabes zunächst auf Mindestmaß zurück

lkw Wittmund. Aufgrund aktuell vergleichsweise geringer Neuinfektionszahlen im Landkreis Wittmund wird die Kreisverwaltung die dauerhafte Präsenz des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE), der rund zehn Wochen täglich in unterschiedlicher Zusammensetzung zusammengearbeitet hat, zunächst auf ein Mindestmaß zurückfahren. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Eine Kern-Stabsrunde tagt weiterhin werktäglich unter dem Vorsitz des Landrats, um drängende Fragen nach wie vor abzuarbeiten. Auch hier hat das Gesundheitsamt eine wichtige Rolle, wie schon zuvor in der täglichen Stabsarbeit.

Die Stabsmitglieder sind in der laufenden Woche (seit 25. Mai) weitgehend auf ihre normalen Arbeitsplätze zurückgekehrt, um sich dem üblichen Tagesgeschäft zu widmen. Sie nehmen aber ihre Stabsfunktion quasi mit in den Alltag, sodass bei drastischen Veränderungen der Pandemie-Lage der Stab kurzfristig wieder komplett hochgefahren werden kann. „Damit reagieren wir flexibel auf die Situation, die sich natürlich auch jederzeit verschlechtern kann“, hebt Landrat Holger Heymann hervor, der seinen Büroarbeitsplatz ebenfalls wieder ins Hauptgebäude verlegt hat.

Heymann dankte den Stabsmitgliedern für deren Engagement, oft auch bis spät in den Abend und an Wochenenden gearbeitet zu haben, wenn es nötig gewesen sei. Der Stab sei hervorragend geführt gewesen und habe, vor allem auch dank Ordnungsamtsleiter Uwe Hinrichs, bei teilweise täglicher Besetzung mit bis zu 50 Personen in unterschiedlichen Teams hervorragend funktioniert. Insgesamt haben mehr als 80 Personen über die aktive Zeit im Stab mitgearbeitet. Es gab zudem einen dauerhaften Austausch mit Nachbarstäben, dem Krisenstab des Landes, sowie regelmäßige Koordinierungsrunden auf Kreisebene mit anderen Playern des Gesundheitssystems (KV, Ärzteschaft, Krankenhaus). Zudem gab es zu Fragestellungen regelmäßige Absprachen und den Austausch mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Gemeinden und den örtlichen Ordnungsämtern.

Das Bürgertelefon hat in der genannten Zeit weit mehr als 6000 Anrufe entgegengenommen und tut es noch täglich. Bis auf die Feiertage und Wochenenden wird das Bürgertelefon des Landkreises unter der Telefonnummer 04462-867000 erreichbar bleiben – und zwar  bis auf Weiteres von Montag bis Donnerstag, von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr unter der zentralen Telefonnummer – freitags ist dieser Telefonservice der Kreisverwaltung von 8 Uhr bis 12 Uhr geschaltet.

Einen vorläufigen Zwischenbericht der Stabsarbeit im Zuge der Corona-Pandemie hat Landrat Holger Heymann jüngst im Kreisausschuss präsentiert. Diesen Zwischenbericht, geschrieben von Bianca Bremer (Abteilungsleiterin Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz), fügen wir der Presse mit dieser PM bei. Daraus darf zitiert werden.

 
PM Nr. 56/2020 zum Thema Liegenschaften des Landkreises Wittmund - Mittwoch, 27. Mai 2020

Klare Regeln für Öffnung der Sporthallen des Kreises für den Vereinssport

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund stellt ab sofort seine Sporthallen (Dreifachsporthalle Esens, Dreifachsporthalle und Sportzentrum KGS Wittmund, Dreifachsporthalle BBS Wittmund, Finkenburgsporthalle Wittmund, Sporthalle in der Oberschule Westerholt, Dreifachsporthalle Friedeburg) wieder für die Nutzung durch die Vereine zur Verfügung. Rechtliche Grundlage ist die aktuell geltende Verordnung des Landes Niedersachsen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 22. Mai 2020, die eine Nutzung wieder zulässt.

Nicht genutzt werden dürfen allerdings weiterhin nicht die jeweiligen Umkleideräume und die Duschen. Das Land Niedersachsen hat außerdem angekündigt, dass den Vereinen sowie den Sportlerinnen und Sportlern auch wieder Hilfestellungen in Form von FAQs an die Hand gegeben werden, die im Internet zu finden sind.

Ergänzend zu den Landesvorgaben und den Regelungen der Benutzungsordnung für Schulräume und Sportstätten des Landkreises weist die Kreisverwaltung  darauf hin, dass die Vereine ein Hygienekonzept zu erstellen haben, in dem die geltenden Abstandsregelungen sowie die einzuhaltenden Hygienevorschriften beschrieben werden. Die vom Deutschen Olympischen Sportbund herausgegebenen und ebenfalls beigefügten sogenannten zehn Leitplanken sind dabei zu beachten. Das Hygienekonzept ist den Übungsleiterinnen und –leitern als Nutzungsvorgabe an die Hand zu geben. Diese haben zudem eine Anwesenheitsliste zu führen, in der die Kontaktdaten sowie die Uhrzeit der Nutzung der Sporthalle vermerkt werden, um bei Bedarf gegenüber dem Gesundheitsamt des Kreises Infektionsketten nachweisen zu können. Diese Aufzeichnungen sind drei Wochen lang aufzubewahren.

Achtung: Der Landkreis stellt für die Nutzer der Hallen keine Hände- und Flächendesinfektionsmittel bereit. Diese sind von den Nutzern jeweils selbst mitzubringen. Für die Einhaltung aller Regeln sind ausschließlich die Vereine verantwortlich, die die Sporthallen nutzen.

Alle Nutzungszeiten, die jeweilig ausgeübte Sportart einschließlich der Kontaktdaten der Übungsleiter für die Sporthallen in Wittmund und in der Oberschule Westerholt sind bei der Kreisverwaltung an Andrea Hombach (andrea.hombach@lk.wittmund.de) bzw. vertretungsweise Ralf Borowski (ralf.borowski@lk.wittmund.de) per Email mitzuteilen.

Die Nutzungszeiten einschließlich der Sportart sowie die Kontaktdaten der Übungsleiter für die Dreifachsporthalle in Friedeburg sind der Gemeinde Friedeburg mitzuteilen.

Wegen der besonderen Fluchtwegsituation in der Dreifachsporthalle Esens gilt für diese Halle folgende Regelung:
Die Nutzungszeiten einschließlich der Sportart sowie die Kontaktdaten der Übungsleiter sind der Samtgemeinde Esens mitzuteilen. Die dortigen Umkleideräume dürfen ausschließlich als Fluchtwege genutzt werden. Der Gymnastikraum kann nicht genutzt werden. Der Besuchereingang ist als Zugang in die Halle zu nutzen.

Die aufgeführten Hallen bleiben an Pfingsten sowie an den Wochenenden geschlossen. Hiervon können lediglich in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zugelassen werden. Insgesamt werden alle Sportlerinnen und Sportler gebeten, zu überlegen, ob sportliche Aktivitäten im Außenbereich grundsätzlich der Hallennutzung vorgezogen werden können.

Handreichung DOSB (auf weiter klicken)

 >>mehr anzeigen ...
PM Nr. 55/2020 zum Thema Infrastrukturmaßnahmen - Mittwoch, 27. Mai 2020

Der Ausbau des Wittmunder Stadions liegt bisher im Zeitplan

lkw Wittmund. Die von den Sportfreunden in der Harlestadt herbeigesehnte Sanierung des Wittmunder Stadions ist weit vorangeschritten - die Arbeiten liegen bisher im Zeitplan. Das teilt die Kreisverwaltung als Bauherrin mit.  Wer sich die Anlage derzeit in der Bauphase ansieht, der kann erahnen, was daraus werden wird: ein Schmuckstück. Der derzeitige Stand der Fertigstellung beim Hochbau - die alte Tribünenanlage mit unzeitgemäßen Kellerumkleiden wich einem modernen Zweckbau – stimmt optimistisch, so die Verwaltung. So sind die Bauhauptarbeiten am Stadiongebäude (Funktionsräume, Umkleiden, Sanitärräume) inzwischen abgeschlossen, das Gebäude steht. Inzwischen sind auch die Fugarbeiten am Außenmauerwerk fertig, die Fenster und Türen, bis auf ein paar Restarbeiten, allesamt fertig eingebaut. Auch das Dach ist drauf, die Elektroarbeiten im Inneren sind nahezu abgeschlossen. Ebenso sind die Innenputzarbeiten abgeschlossen, die Sanitärarbeiten für die Ver- und Entsorgung beim Wasser sind angelaufen. Als nächstes stehen die Heizungs-, Estrich-, Fliesen- und Malerarbeiten innerhalb des Gebäudes aus. Geplanter Fertigstellungstermin dafür ist der Monat September 2020.

Den größten Teil der neuen Sportanlage nimmt aber das künftige Spielfeld mit der Rundlaufbahn ein. Das Sportfeld in neuer Aufteilung ist schon gut zu erkennen. So wurde bereits eine umfassende Zaunanlage erstellt. Das zentrale Rasenspielfeld ist für die Einsaat des Sportrasens vorbereitet worden. Gut zu erkennen sind auch die Elemente Rundlaufbahn, Multifunktionsfläche und die Weitsprunganlage. Hier muss für den Anlauf zur Sprunggrube noch der Einbau für den Tartan-Belag vorbereitet werden. Weitgehend erstellt ist auch die Kugelstoßanlage mit drei Anstoßkreisen.
 
Die Bodenverhältnisse auf dem traditionellen Wittmunder Sportgelände sind nach wie vor schwierig, weitere Bodenarbeiten vor dem Einbau der Tartan-Laufbahn sind notwendig, um überall die nötige Stabilität herzustellen. Die geplante Fertigstellung lt. Termin- und Zeitenplan zum Juli 2020 ist derzeit noch zu halten. Für die punktgenaue Umsetzung sind passende Wetter- und Bodenverhältnisse aber mit einzurechnen.
Zum allgemeinen Hintergrund: Offiziell hat der Landkreis am 11. November 2019 die Maßnahme der vom Bund mit 675.000 Euro geförderten Stadionsanierung gestartet. Den politischen Beschluss zur Sanierung fasste der Kreisausschuss am 22.2.2017.
Bei der Konzeptionierung der Anlage  hat die Kreisverwaltung, die auf Belange des Schulsports zu achten hatte, eng mit dem örtlichen Arbeitskreis Stadion zusammengearbeitet. Es entstand der Plan für eine neue Außensportanlage und ein modernes neues Sanitärgebäude – die neue Tribünenanlage wird Platz für ca. 110 Zuschauer bieten.
Die Bundesmittel stammen aus dem  Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen.  Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) erteilte über den Projektträger Jülich am 19.12.2017 einen Bewilligungsbescheid mit einer Zuwendungssumme über 675.000 Euro. Mit der planerischen Umsetzung wurde die Bietergemeinschaft Hoppe + CHF (Bremerhaven/Esens) beauftragt.

Folgende Einzel-Sportanlagen im neuen Stadion sind vorgesehen: 4 Kreisbogenbahnen, 6 Einzelbahnen für die geraden Sprint- und Hürdenstrecken, 1 Großspielfeld als Rasenplatz, 1 kombinierte Anlage für Weit- und Dreisprung, 1 Speerwurfanlage, 1 Kugelstoßanlage und eine Multifunktionsanlage, u.a. nutzbar als Spielfeld und für den Hochsprung. Das neue Sanitärgebäude umfasst fünf Umkleidebereiche (Schüler/Spieler, Lehrer/Schiedsrichter), 3 WC-Anlagen (Herren, Damen, Schwerbehinderte) sowie einen Schulungsraum und Nebenräume.

Bis zur Freigabe des Projektes durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) musste zunächst die baufachliche Prüfung durch das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften in Hannover abgewartet werden, die am 8.4.2019 abgeschlossen war. Danach konnte aktiv am Projekt  gearbeitet werden. Das bedeutete, Änderungen des Landesamtes für Bau und Liegenschaften mussten mit eingearbeitet werden und eine geänderte Kostenkalkulation musste aufgestellt werden. Diese Kostenkalkulation ist durch den Fördergeber der BBSR erneut freigegeben worden (Bescheid vom 11.6.2019). Insgesamt bewegt sich das Projektvolumen bei 1.636.758,72 Euro. Mit der Freigabe der Kostenkalkulation am 11.6.2019 hatte der Landkreis grünes Licht, konnte ausschreiben und vergeben. Die Projektausführung wird für den Fördergeber vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser begleitet. Die angedachte Übertragung des Stadions an die Stadt erfolgt nicht. Das hat der Kreisausschuss am 27.9.2018 entschieden. Die Anlage bleibt in der Hand des Kreises. Zuwendungssumme: 675.000 € (45%); Budget Landkreis: 2.050.000 €.

 
PM 54/2020 zu Öffnungszeiten der Kreisverwaltung ab 2. Juni - Dienstag, 26. Mai 2020

Vorsichtige Öffnung der Kreisbehörde nach Schließung wegen Corona-Pandemie

lkw Wittmund. In Übereinstimmung mit den Regelungen für die kommunalen Rathäuser im Wittmunder Kreisgebiet wird auch die Kreisverwaltung ihre Ämter in Wittmund nach einer mehrwöchigen Schließung (seit dem Monat März) wieder für den Publikumsverkehr grundsätzlich öffnen. Das kündigt der Landkreis Wittmund an. Die Wieder-Eröffnung gilt ab dem 2. Juni, dem Dienstag nach Pfingsten. Die Zugangsbeschränkungen zu den Verwaltungsgebäuden während der normalen Bürostunden (je nach Amt) sind dann wieder aufgehoben. Weiterhin wird zum Schutz aller an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, ihre Anliegen nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail zu klären und - soweit möglich - im Vorfeld Termine mit den jeweiligen Sachbearbeitern zu vereinbaren.

„Es macht für uns absolut Sinn, die während der Schließung eingeübten Verfahren weitestgehend in die neue Corona-Normalität zu übernehmen“, sagt etwa der Wittmunder Landrat Holger Heymann und hofft auf die Einsicht der Menschen. Im Zuge der Lockerungen nach dem Stillstand gehe es nun darum, Abstände einzuhalten und neue technische Wege zu nutzen, direkte Kontakte weiter zu vermeiden - soweit möglich.

Die Bürger werden gebeten, bei unabwendbaren Behördenbesuchen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. In den Verwaltungsgebäuden des Landkreises Wittmund sind zudem an zentralen Orten Desinfektionsspender installiert worden. Wo direkter Kundenverkehr ist, gibt es zudem meist Spuckschutzwände aus Plexiglas, um die Mitarbeiter des Kreises zu schützen.

Besonders reger Kundenverkehr herrscht unter anderem täglich in der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises, Gebäude II (Altes Krankenhaus). Die Zulassungsstelle öffnet ebenfalls zum 2. Juni. Bereits an die Kunden vergebene Termine bleiben bestehen. Durch die bereits vergebenen Termine ist die Zulassungsstelle ausgelastet. Ab Dienstag nach Pfingsten wird der Zugang zur Zulassungsstelle durch eine eigens bestellte Security-Kraft gesteuert. Kunden mit Terminen, die die Zulassungsstelle aufsuchen, werden vorrangig bedient. Kunden ohne Termin sind gut beraten, erst frühestens ab dem 15.06.2020 die Zulassungsstelle aufzusuchen. Andernfalls laufen sie Gefahr, lange warten zu müssen oder gar nicht bedient zu werden. Auch die Ausländerbehörde wird regelmäßig von einer Vielzahl von Personen aufgesucht. Zum Schutz der Kundschaft, und um lange Wartezeiten in den Räumlichkeiten zu vermeiden, ist in diesem Bereich eine vorherige Terminabsprache bei den zuständigen Sachbearbeitern zwingend notwendig. Personen, die keinen Termin vereinbart haben, können nicht bedient werden und werden aufgefordert, zunächst einen Termin zu vereinbaren.

 
PM Nr. 53/2020 zum Thema Integration Neuzugewanderter - Montag, 25. Mai 2020

Projektanträge können jetzt bei der Kreisverwaltung gestellt werden

lkw Wittmund. Ab sofort können Projektanträge im Bereich „Integration“ bei der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Kreisverwaltung Wittmund gestellt werden. Darauf weist der Landkreis hin. „Um neu zugewanderte Menschen zu integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, braucht es nachhaltige Strategien und Konzepte, lokale Kooperationen zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die diese Prozesse unterstützen“, hebt  Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle hervor.
Daher stärkt der Landkreis Wittmund mit einer neuen kommunalen  Richtlinie Projekte, die das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher ethnischer, kultureller oder religiöser Prägung, das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt verbessern. Es geht um die Förderung von konkreten Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration Neuzugewanderter. Im Fokus der Projekte stehen dabei sowohl die Integration der Neuzugewanderten als auch die interkulturelle Öffnung der aufnehmenden Gesellschaft.
Das aufgelegte Förderprogramm soll unter anderem das ehrenamtliche Engagement und zivilgesellschaftliche Initiativen im Bereich Integration stärken und die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises dabei ermutigen, persönlich neue Aufgaben zu übernehmen und sich aktiv für die Integration zu engagieren.
„Auch auf Seiten der Migrantinnen und Migranten wollen wir mit unserer Förderung gesellschaftliches Engagement unterstützen, den Neuzugewanderten zu Selbstbefähigung und Kompetenzaufbau verhelfen und bedarfsorientierte Angebote fördern“, fährt Nadja Pfister erklärend fort. Antragsberechtigt sind im Zuge der Förderrichtlinie beispielsweise  kreisangehörige Gemeinden, aber auch die Schulen, alle Verbände, die Vereine und engagierte Einzelpersonen.
Bewilligte Projekte werden mit einer Fördersumme von maximal 2.500 € unterstützt. Insgesamt stehen 10.000 Euro für die Projekte im gesamten Landkreis Wittmund zur Verfügung.
Alle Infos zum Programm und zu den Fördermöglichkeiten finden sich auf der  Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wittmund.de  (Rubrik: Leben & Arbeiten -> Jugend, Soziales, Familie, Arbeit -> Migration & Teilhabe). Dort können auch die Antragsunterlagen  abgerufen werden.
Die Auswahl der Projekte findet  durch die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe statt. Die Koordinierungsstelle berät die Projekte inhaltlich und kann Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Ansprechpartnerin für die Projektförderung ist Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, nadja.pfister@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 52/2020 zu Verhaltensregeln an Christi Himmelfahrt - Montag, 25. Mai 2020

Appell zu „Vatertag“ im Harlingerland: Regeln einhalten

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund und die Polizei Wittmund weisen darauf hin, dass auch am nächsten Donnerstag (Christi Himmelfahrt) die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie die Regelungen für den Betrieb der Gastronomie gemäß der aktuellen niedersächsischen Verordnung weiterhin strikt eingehalten werden müssen. Dazu haben heute Landrat Holger Heymann und der Wittmunder Polizeichef Lars Zengler zudem bei Facebook eine kurze Videobotschaft als Appell zur Vernunft an alle gerichtet, die den Vatertag klassisch feiern wollen. Die Polizei werde umfangreich kontrollieren, kündigte Zengler an. Landrat Holger Heymann mahnt zur Vernunft: Die Infektionszahlen im Landkreis Wittmund seien derzeit niedrig, und das solle auch so bleiben, so der Verwaltungschef.

Im Zusammenhang mit dem Feiertag am Donnerstag, 21.5.2020, wird  nochmals auf die folgenden Regelungen der Verordnung hingewiesen. Folgende Abstandsregeln im öffentlichen Raum sind einzuhalten:
-          Jede Person darf sich im öffentlichen Raum nur mit Personen des eigenen Hausstandes und den Personen eines weiteren Hausstandes aufhalten. Somit sind die sonst üblichen Bollerwagentouren in diesem Jahr auf Gruppen, die aus maximal zwei Hausständen bestehen dürfen, beschränkt.

-          Es gilt ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören oder auch dem weiteren Hausstand, mit dem man unterwegs ist.

Für den Gastronomiebereich gilt zusätzlich:
-          Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt.
-          Der Verzehr von Speisen muss überwiegen, d.h. ein Verkauf ausschließlich von Getränken ist nicht gestattet. Kneipen, Bars und ähnliche Betriebe müssen somit geschlossen bleiben.
-          Es dürfen maximal 50% der zugelassenen Sitzplätze belegt sein.
-          Selbstbedienung ist nicht erlaubt.
-          Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste, sowie den Zeitpunkt des Betretens und Verlassens zu dokumentieren.
-          Abstands- und Hygieneregeln sind umzusetzen.
Der Landkreis und die Polizei appellieren an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger. Sie weisen aber auch darauf hin, dass Verstöße gegen die Verordnung konsequent geahndet werden. Um die Einhaltung der geltenden Regeln und Vorschriften überprüfen zu können, hat die Polizei in Wittmund ihre Präsenzstreifen sowohl mit eigenen als auch externen Kräften verstärkt.
Ein Fehlverhalten von Gästen schade zudem nicht nur den Betroffenen selbst, sondern unter Umständen auch den Gastronomen. Sollte es vor Betrieben zu großen Menschenansammlungen kommen, so dass Abstandsregelungen nicht mehr eingehalten werden, könne der Gastronomiebetrieb sofort untersagt werden.
 

 
PM Nr. 51/2020 zum Thema regelmäßige „Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund“ - Montag, 18. Mai 2020

Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts wird am 1. Juni freigeschaltet

lkw Wittmund. Als Instrument der direkten Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund hatte die Kreisverwaltung im Jahr 2017 erstmals den Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts eingerichtet und auf ihrer Internetseite freigeschaltet. Damit war erstmals der Weg für hier lebende Bürgerinnen und Bürger frei, sich im Zuge der jährlichen Haushaltsberatungen mit konkreten Vorschlägen am politischen Prozess zur Verwendung von Steuermitteln im Landkreis beteiligen zu können. Das Interesse daran war in den vergangenen drei Jahren aus Sicht der Kreisverwaltung zwar nicht überwältigend, aber sehr erfreulich – für die kommenden Haushaltsberatungen zum Etat 2021 wird der Internetkanal ab dem 1. Juni daher wieder geöffnet – bis Ende August 2020.
Die eingehenden Vorschläge aus der Einwohnerschaft werden dann, wenn sie originäre Kreisthemen betreffen und angenommen worden sind, von den zuständigen Ämtern in der Kreisbehörde bearbeitet und als Sitzungsvorlage in den politischen Gremien des Kreistages behandelt. Die gewählten Abgeordneten haben dann das letzte Wort – „ein bewährtes Verfahren“, findet auch Landrat Holger Heymann. Er hebt daher hervor: „Ich hoffe, dass Interessierte sich konstruktiv beteiligen“. Bestes Beispiel für die Realisierung eines angenommenen Bürgervorschlags ist der derzeit laufende Einbau eines Aufzuges ans Nebentreppenhaus des historischen Kreishauses am Wittmunder Markt. Der Aufzug kann in einigen Wochen in Betrieb genommen werden. Dann sind auch die Obergeschosse für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte erreichbar, um etwa an politischen Sitzungen der Kreisgremien teilzunehmen bzw. bei kulturellen Veranstaltungen im historischen Sitzungssaal. Derzeit allerdings ist die Kreisverwaltung wegen der andauernden Corona-Krise noch für den allgemeinen Publikumsverkehr nicht zugänglich.

Zum Hintergrund: Das Online-Modul auf der Internetseite https://buergerhaushalt.landkreis-wittmund.de wird jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen freigeschaltet. Es ist auch direkt über ein Klickfeld (Button) auf der Startseite der Landkreis-Internetseite www.landkreis-wittmund.de zu erreichen. Eine einfache Menüführung erleichtert es, direkt über ein paar auszufüllende Formularfelder den Vorschlag einzugeben und an die Kreisverwaltung zu schicken. Zugelassene Vorschläge aus allen Jahren werden auf der Internetseite für jedermann sichtbar aufgeführt. Dort ist auch zu sehen, ob die Vorschläge angenommen werden.
Für die Beratungen zum Haushaltsplan 2021 wird diese Seite ab dem 1. Juni bis zum 31. August aktiviert. In der Zeit danach beginnen regelmäßig die hausinternen Vorbereitungen zur Haushaltsplanung 2021 - alle Bürger-Vorschläge müssen dann vorliegen, damit sie gegebenenfalls berücksichtigt werden können.
Es ist generell zu beachten, dass die geäußerten Vorschläge eigene Aufgaben des Landkreises betreffen und keine von Bund oder Land übertragenen oder gar Aufgaben, welche komplett im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden im Kreisgebiet liegen.
Deshalb lohnt auch ein Blick in den aktuellen Kreisetat, der über einen Link auf der Seite Bürgerhaushalt einfach zu erreichen und als PDF einzusehen und zu durchsuchen ist.

 
PM Nr. 50/2020 zum Thema Schulanmeldungen - Freitag, 15. Mai 2020

Frist für Anmeldungen an weiterführenden Schulen wird verlängert

lkw Wittmund. Die Frist für die Anmeldung an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen im Landkreis Wittmund wird bis zum kommenden Freitag, 15. Mai, verlängert. Darauf weist die Kreisverwaltung alle Eltern und Erziehungsberechtigte hin. Aufgrund der aktuellen Situation in der andauernden Corona-Krise bitten die Schulen und der Landkreis um Verständnis, dass in diesem Jahr die persönliche Anmeldung des zukünftigen 5. Schuljahrganges  in den Sekretariaten der Schulen vermieden werden soll.
Vereinbart worden ist, dass die Schulen die jeweiligen Anmeldeformulare zum Download auf ihrer Schul-Internetseite zur Verfügung stellen.  Die Erziehungsberechtigten werden somit gebeten, diese Anmeldeformulare auszudrucken, gut leserlich auszufüllen und zu unterschreiben. Die Formulare mit notwendigen weiteren Unterlagen, wozu Hinweise auf den Schul-Internetseiten gegeben werden, sind dann per Post an die Schule zu schicken oder in den Postkasten der Schule einzuwerfen. Sollte es den Erziehungsberechtigten wegen fehlender technischer Ausstattung nicht möglich sein, die Anmeldeformulare über die Internetseiten der Schulen herunterzuladen, wenden sie sich bitte telefonisch an die Schule. Sie erhalten diese dann per Post zugestellt.
Die Schulen stehen telefonisch auch gerne für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Die weiterführenden Schulen im Landkreis sind wie folgt zu erreichen:
Schule Altes Amt Friedeburg Haupt- und Realschule:  E-Mail: schule@hrs.friedeburg.de,  Tel.-Nr. 04465/9785-20
Alexander-von-Humboldt-Schule Kooperative Gesamtschule Wittmund: E-Mail info@kgs.wittmund.de , Tel.: 04462/863200
Herbert-Jander-Schule Hauptschule Esens: E-Mail info@hs.esens.de, Tel. 04971/947760
Carl-Gittermann-Realschule Esens: E-Mail: info@rs.esens.de, Tel.: 04971/9477-20

Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens: poststelle@nige.niedersachsen.de, Tel. 04971/913 100
David-Fabricius-Ganztagsschule Oberschule Westerholt: E:Mail:  gabi.jacob@hrs.holtriem.de,  Tel.: 04975/7787-20
Inselschule Langeoog: E-Mail info@is.langeoog.de  , Tel.: 04972/912043
Inselschule Spiekeroog E-Mail inselschule@is.spiekeroog.de , Tel.: 04976/912000

Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder an einer Förderschule im Landkreis Wittmund anmelden möchten, wenden sich bitte direkt an diese Schulen:

Schule an der Lessingstraße Förderschule Wittmund: E-Mail:  info@fs.wittmund.de  , Tel.: 04462/86-3400
Christian-Wilhelm-Schneider-Schule Förderschule Esens: E-Mail: info@fs.esens.de  , Tel. 04971/9477-30

Über die gewählte Verfahrensweise werden auch die Grundschulen im Kreisgebiet informiert. In Einzelfällen können Schüler auch nach Fristablauf noch bei den Schulen angenommen werden.

 
PM Nr. 49/2020 zum Thema Abfallwirtschaft - Freitag, 15. Mai 2020

Ein Stückchen Rückkehr zur Normalität bei Anlieferung  von Wertstoffen in Wiefels

lkw Wittmund. Wie die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mitteilt, sind ab dem kommenden Freitag (15.05.2020) wieder Anlieferungen bei der Wertstoffannahmestelle des Zweckverbandes im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels zu den normalen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 17 Uhr, sowie sonnabends von 8 Uhr bis 12 Uhr möglich. Es wird jedoch mit größeren Rückstaus und längeren Wartezeiten, insbesondere an den Sonnabenden, gerechnet, weil die angeordneten Schutzmaßnahmen (siehe Ausführungen unten) bei der Anlieferung weiterhin bestehen bleiben und in den vergangenen Wochen Anlieferungen lediglich über Terminvorgaben möglich waren.

Zur Entzerrung der Anliefersituation in Wiefels wird seitens der Kreisverwaltung Wittmund dringend darum gebeten, dass private Anlieferungen auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden sollten.

Darüber hinaus sollten Kunden sich möglichst nicht erst kurz vor der Schließung des Wertstoffhofes auf den Weg machen, da Warteschlangen bei einem zu hohen Anlieferaufkommen gegebenenfalls situationsbedingt aufgelöst werden müssen!

Die folgende Schutzmaßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte und Einhaltung Hygienevorschriften anlässlich der anhaltenden Corona-Pandemie bleiben bis auf Weiteres bestehen:

•             nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen darf den Selbstanlieferungsbereich gleichzeitig befahren
•             beachten und befolgen Sie die Anweisungen des Betriebspersonals
•             verlassen Sie das Fahrzeug nur an der Kasse und der zugewiesenen Entladestelle
•             aus dem anliefernden Fahrzeug dürfen max. zwei Personen aussteigen, diese sollten einen Mund-Nasen-Schutz tragen
•             halten Sie einen Abstand von 2 Metern zum Betriebspersonal und zu anderen Anliefernden
•             zur Begrenzung der Aufenthalts-/Entladezeit sollte die Anlieferungsmenge zwei Kubikmeter nicht überschreiten
•             bezahlen Sie möglichst bargeldlos per EC-Karte oder bar mit vorher abgezähltem Geld.

In Abhängigkeit zur weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus behält sich der Zweckverband ausdrücklich erneute Änderungen der Anlieferungsmöglichkeiten/-zeiten vor, darauf weist der Landkreis hin.

Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. 861252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 48/2020 zum Thema laufende Coronakrise - Freitag, 15. Mai 2020

Technische Einsatzleitung (TEL) des Landkreises stellt Tätigkeit zunächst wieder ein

Corona-Krise: TEL des Kreises kann bei Bedarf sofort wieder aktiviert werden

lkw Wittmund. Vom Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) des Landkreises Wittmund, der Anfang März zur Bewältigung der Corana-Pandemie eingerichtet worden ist, wurden seit Ostern zur operativen Unterstützung auch die Mitglieder der Technischen Einsatzleitung (TEL) eingesetzt. Deren Einsatz endete jetzt zunächst, weil das Infektionsgeschehen im Landkreis Wittmund derzeit nicht weiter eskaliert ist. Landrat Holger Heymann sah sich den Aufbau der TEL an und dankte den Kameraden um Leiter Ingo Kruse für deren Engagement.

Um gut und möglichst umfassend auf alle kommende Entwicklungen vorbereitet zu sein, hatte man diese Führungseinheit, die ihre Zentrale in den Räumlichkeiten der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Burhafe aufgebaut hatte, mit einberufen. Da das Arbeiten in dem speziellen Einsatzleitwagen (ELW 2) aus Gründen des Infektionsschutzes sehr schwierig geworden wäre, hatten die Verantwortlichen der WfbM kurzerhand dankenswerter Weise ihr Areal zur Verfügung gestellt.
Mit Hilfe einer Richtfunkantenne, die vom Feuerwehrkollegen Florian Rahmann gesponsert wurde, konnte man von dort auch in die digitale Welt des Internets einsteigen. Vom nahe gelegenen KFZ-Meisterbetrieb Hauke Harms (ebenfalls ein Feuerwehrkollege) war passend dazu der leistungsfähige  Internetzugang zur Verfügung gestellt worden war.

Das sechsköpfige Team um Ingo Kruse arbeitete für den Stab SAE diverse Aufträge ab, insbesondere bei der Aktualisierung des umfangreichen Katastrophenschutzplans, über den der Landkreis verfügt. Vorrangig ist es Aufgabe der TEL, den Stab in Fragen der Führungsunterstützung mit zu beraten und ggfs. die nötige Ersatz-Infrastruktur für den Fall zu schaffen, wenn weitere Betroffene versorgt und untergebracht werden müssen.

Der Leiter der TEL, Ingo Kruse (Holtriem), bedankte sich nach dem erfolgreichen mehrwöchigen Einsatz bei den Einsatzkräften der TEL. Sein Dank galt auch an die WfbM in Burhafe, die die die Räumlichkeiten für die Arbeiten der TEL zu Verfügung gestellt hatte. Sollte sich im Zuge der andauernden Coronakrise die Notwendigkeit zum erneuten Einsatz der TEL ergeben, kann die eingeübte Struktur kurzfristig wieder in Betrieb gehen.

„Damit sind wir optimal vorbereitet auf das, was noch kommen könnte“, machte Landrat Holger Heymann deutlich.

 
PM Nr. 47/2020 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund - Freitag, 15. Mai 2020

Schadstoffmobil startet im Mai wieder mit seiner Entsorgungstour

lkw Wittmund. Wie die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund aktuell mitteilt, startet das Schadstoffmobil im Auftrag der Kreisverwaltung in der kommenden Woche am 13. Mai wieder mit seiner Entsorgungstour durch das Kreisgebiet. Planmäßig wird an diesem Tag von 10 bis 10.30 Uhr am Standort in Asel mit der Sammlung angefangen. Anschließend steht das Fahrzeug in der Zeit von 11 bis 11.30 Uhr in Willen beim Tonnenhof, dann von 12.30 bis 13.30 in Ardorf (ehemalige Gaststätte Toben) und fährt zum Schluss nach Reepsholt, wo von 14 bis 15 Uhr bei der ehemaligen Gaststätte Klosterschenke Schadstoffe angenommen werden.
Hinweis der Abfallwirtschaft: Bitte bedenken Sie, dass in Zeiten von Corona auch hier die Infektionsschutzmaßnahmen zu berücksichtigen sind und somit bei der Anlieferung eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist. Des Weiteren sind die vor Ort durch die beauftragte Firma Nehlsen getroffenen Schutzmaßnahmen einzuhalten und den Anweisungen der Mitarbeiter ist ebenfalls zu folgen.
Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. 861252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
© 2012 Landkreis Wittmund alle Rechte vorbehalten  |