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PM Nr. 52/2018 zum Thema Integrationskonzept für den Landkreis Wittmund - Dienstag, 14. August 2018

Kreisverwaltung hat inzwischen eine Online-Umfrage zum Integrationskonzept im Landkreis gestartet

lkw Wittmund. Die Wittmunder Kreisverwaltung hat im Zuge der begonnenen Entwicklung eines Integrationskonzeptes für das Kreisgebiet jetzt eine Online-Umfrage gestartet. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten an dieser offenen Befragung teilzunehmen. Dies ist bis zum 31. August 2018 möglich.

Der Landkreis Wittmund hat in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen in der Integrationsarbeit gesammelt. Insbesondere seit dem Jahr 2015 hat sich der Landkreis verändert - die Integrationsarbeit wurde seither von der eigens eingerichteten Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Kreisbehörde begleitet. Seit Anfang 2018 nun entwickelt der Landkreis Wittmund ein umfassendes neues Integrationskonzept, um der Integrationsarbeit einen strategisch klaren Rahmen zu geben und um auf Veränderungen zielgerichtet reagieren zu können.

Die Erstellung des Konzeptes soll in einem breiten Beteiligungsprozess unter Einbindung relevanter Akteure sowie interessierter Bürgerinnen und Bürger entstehen. Aktuell wird gerade vom beauftragten Institut IMAP (Düsseldorf) die Bedarfsanalyse durchgeführt. Qualitative Interviews mit ausgewählten Personen sind bereits erfolgt.

Im Rahmen der nun gestarteten Onlinebefragung sollen der aktuelle Stand und die Bedarfe bei der Integrationsarbeit im Landkreis Wittmund erhoben werden. „Dazu sind das Wissen und die Unterstützung aller Einwohner des Landkreises  gefragt!“, so der Wittmunder Landrat Holger Heymann und Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle. Beide wünschen sich eine möglichst breite Beteiligung an der Befragung, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Der Umfragelink für die Online-Befragung lautet: https://www.surveymonkey.de/r/Integrationskonzept_Wittmund 

 
PM Nr. 51/2018 zum Thema Straßensanierung im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 8. August 2018

Umfangreiche Sanierung der Kreisstraße 7 (Esens-Ostbense) startet am 15. August

lkw Wittmund. Am 15. August startet der Landkreis Wittmund mit der umfangreichen Sanierung der Kreisstraße 7 (Hartwarder Straße) zwischen Esens und Ostbense (Samtgemeinde Esens). Diese Verbindung zwischen der Landesstraße 8 (Bensersieler Straße) in Esens und der Landesstraße 5 in Ostbense wird im Zuge der Bauarbeiten für drei bis vier Wochen komplett gesperrt. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Auf der K7 werden zahlreiche Schadstellen beseitigt, und die Straßen-Deckschicht auf dem vier Kilometer langen Ausbaustück wird komplett erneuert. Anschließend müssen Rinnen und Pflasterflächen, Seitenräume, Einmündungen und Zufahrten wieder an das Höhenniveau angepasst werden. Danach erfolgen die Markierungsarbeiten. Während der Vor- und Restarbeiten wird die beauftragte Baufirma Strabag (Aurich) die Straße jeweils nur noch halbseitig sperren, sodass sie dann wieder passierbar ist.

Der Kreis wendet für die Sanierungsmaßnahme 420.000 Euro auf. Im Zuge der Bauarbeiten wird auf einer Fläche von rund 28.000 Quadratmetern der Asphalt abgefräst. Später wird rund 3000 Tonnen frischer Asphalt als Straßendecke neu eingebaut.

 
PM Nr. 50/2018 zum Thema Verkehrssicherheit im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 8. August 2018

Stärkere Präsenz der „Blitzer“ in Dorflage von Ardorf vereinbart – Umleitungsstrecke wird derzeit vom Verkehr stark frequentiert

lkw Wittmund. Vor einigen Tagen hat sich Landrat Holger Heymann mit dem Ardorfer Bürgermeister Wilhelm Ihnen über die Verkehrssituation in Ardorf ausgetauscht. Seit der Sperrung der Bundesstraße 210 in Höhe Webershausen – hier wird derzeit von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Brücke erneuert – führt die Ausweichstecke von Aurich um Middels herum über Ardorf in Richtung Wittmund. Anwohner haben prompt reagiert, sind aktiv geworden und haben mit privat hergerichteten Kinderpüppchen in der Ortsdurchfahrt die Autofahrer zum Langsamfahren gemahnt.

„Ich kann die Sorgen der Bürger, gerade jetzt vor dem Schulanfang, verstehen“, so Landrat Heymann. Er heiße es aber nicht gut, wenn der Kreis in anonymen Schreiben, die auch an die Presse gegangen seien, unter Druck gesetzt werde. „Bei berechtigten Anliegen kann man doch Ross und Reiter nennen und seinen Namen und seine Adresse“, so der Landrat. Dann könne man sich im Sinne der Bürger auch vernünftig um Anliegen kümmern und stochere nicht anonym im Nebel herum.

Die Wittmunder Kreisverwaltung hatte bei Bekanntwerden der Probleme umgehend reagiert, ein Verkehrsdisplay aufgestellt und die Verkehrsüberwachung auf den Umleitungsstrecken K28 und K42 ausgedehnt. Sobald die Schule wieder begonnen hat, soll im 30er-Bereich der Ortsdurchfahrt regelmäßig geblitzt werden.

Das Vorgehen der Kreisverwaltung lobt auch Ortsbürgermeister Wilhelm Ihnen. „Ich finde es richtig, dass der Landkreis hier regelmäßig misst“. An die durchfahrenden Verkehrsteilnehmer appelliert Ihnen, sich an die ausgewiesenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und zum Schulanfang am Donnerstag speziell auf die Kinder am Wegesrand zu achten. 
PM Nr.49/2018 zum Thema Prävention im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 8. August 2018

Kreisverwaltung wünscht Schulanfängern in dieser Woche einen guten Start – und beantwortet Fragen zum Übergang

lkw Wittmund.Alles Gute den Schulanfängern!“- das wünscht der Landkreis Wittmund in dieser Woche und macht allen Interessierten gleichzeitig ein neues Beratungsangebot. Der Landkreis beschäftigt sich nämlich im Projekt „Präventionsketten“ mit den Übergängen, die Kinder in ihrem Leben zu meistern haben, so auch mit dem Übergang von der Kita in die Schule.

Die Freude ist derzeit vielerorts groß: Denn die Kinder der „großen Gruppen“ in den Kindertagesstätten wechseln nach den Sommerferien in die Schule - ein großer Schritt und eine Herausforderung besonders für die Kinder, aber auch für alle Eltern, Erzieherinnen und Grundschullehrkräfte. Gewaltige Veränderungen stehen ins Haus, denn das Kind ist nun ein Schulkind. Es wird sich an die neue Lebenssituation anpassen - es lernt viele neue Menschen kennen, nimmt einen Schulweg auf sich, lernt so viel Neues und ein spannender neuer Alltag wartet darauf, bewältigt zu werden. „Eine herausragende Leistung des Kindes“, weiß Marie-Christin Geißler vom Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund.

Im Kindergarten wurde das Kind vorbereitet für den großen Schritt, die Grundschule wird es mit offenen Armen empfangen, die Eltern begleiten das Kind, stärken ihm den Rücken und organisieren das ganze „Drumherum“.

Geißler: „Der Landkreis Wittmund wünscht allen Schulanfängern und deren Eltern alles erdenklich Gute für den spannenden neuen Weg. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesstätten, die die Kinder stark für die Schule gemacht haben und die Lehrkräfte an den Grundschulen des Landkreises Wittmund, die die Kinder in ihrem Schulalltag begleiten werden.“

Bei allen Fragen zum Übergang steht Frau Geißler im Familien- und Kinderservicebüro des Kreises, Dohuser Weg 34 in 26409 Wittmund, Tel. 04462/861363, Mail: servicebuero@lk.wittmund.de Rede und Antwort.

 
PM Nr. 48/2018 Feuerwehren im Landkreis Wittmund - Montag, 6. August 2018

Erwin Reiners für weitere sechs Jahre als stellvertretender Kreisbrandmeister berufen

lkw Wittmund. Vor einigen Tagen hat der stellvertretende Kreisbrandmeister Erwin Reiners die offizielle Ernennungsurkunde für seine zweite Amtszeit aus den Händen des Ersten Kreisrats Uwe Cassens erhalten. Die Dienstversammlung der Orts- und Gemeindebrandmeister im Landkreis Wittmund hatte Reiners bereits im April des Jahres einstimmig zur Ernennung vorgeschlagen. Der Kreistag war dem Votum in seiner Sitzung am 20. Juni einstimmig gefolgt und hatte die Ernennung beschlossen. Reiners ist somit für die Zeitdauer vom 1.8.2018 bis zum 31.07.2024 in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen und als Vize-Kreisbrandmeister ernannt.

 
PM Nr. 47/2018 zum Thema Wespen - Dienstag, 24. Juli 2018

Wespen profitieren auch vom trockenen und warmen Sommerwetter

lkw Wittmund. Für Wespen und Hornissen ist das diesjährige warme und trockene Wetter im Frühjahr und Sommer ideal. Deshalb scheint es derzeit viele Wespen zu geben. Das bestätigen aktuell auch die vielen telefonischen Anfragen bei der Naturschutzbehörde. 

Aber zur Panik besteht grundsätzlich kein Grund. Wespennester, beispielsweise im Schuppen, unter dem Dach oder am Haus können im Normalfall dort verbleiben. Reaktionen wie hektisches Schlagen, Erschütterungen des Nestes und auch in Anpusten der Wespen allerdings versetzen die Wespen in Angriffsstimmung, weil sie sich dadurch bedroht fühlen. 

Soziale Faltenwespen gründen im Frühjahr einjährige Staaten, die im Herbst absterben. Die neuen Königinnen suchen sich dann ein Winterquartier und gründen im kommenden Frühjahr einen neuen Staat. Die alten Nester werden nicht wieder besiedelt. Eine Umsiedlung oder im Einzelfall gar Abtötung des Volkes ist nur geboten, wenn sich Nester z. B. in Durchgängen oder an stark frequentierten Plätzen befinden. 

Wespen sind wie Hummeln, Wildbienen und Hornissen geschützte, nützliche Wildtiere. Sie ernähren sich und ihre Larven vorwiegend von Fliegen, Spinnen, Mücken, Raupen und Blattläusen. Sie selbst nutzen als schnelle Energiequelle auch Pollen, Nektar und Pflanzensäfte. Ein starkes Wespenvolk kann pro Tag bis zu 500 Gramm Insekten vertilgen. 

Wohnräume schützt man am besten durch das Anbringen von Fliegengittern an Fenstern und Terrassentüren. Einflugschneisen zum Nest sollte man zügig durchkreuzen. Ein längeres Verstellen oder Behindern der Zufluglöcher beunruhigt die Wespen und steigert die Abwehrbereitschaft. 

Lebensmittel und Getränke sollten im Sommer nicht für längere Zeit unbedeckt im Freien herumstehen. Das „spricht sich bei den Insekten schnell herum“. Besser ist es nur die Menge bereit zu stellen, die auch kurzfristig aufgegessen wird. Manchmal kann eine Ablenkungsfütterung der Wespen mit überreifem Obst o. ä. in größerem Abstand zum Terrassentisch die Wespenbesuche am Tisch verringern. Und wird man doch mal gestochen, lindert eine halbierte Zwiebel auf der Einstichstelle den Schmerz zuverlässig und wirkt gegen Schwellungen. Insektengift-Allergiker sollten ihre Notfallmedikamente im Sommer stets griffbereit haben. 

Vielfältige Informationen zum Umgang mit Wespen, Hornissen und Hummeln findet man auf den Internetseiten des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küstenschutz und Naturschutz (NLWKN).

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/tier_und_pflanzenartenschutz/wespe_hornisse_und_co/

 
PM Nr. 46/2018 zum Thema Ausbildung - Montag, 16. Juli 2018

Erfolgreicher Ausbildungsjahrgang - Auszubildende der Kreisverwaltung bestanden Prüfungen

lkw Wittmund. Nach dreijährigem Vorbereitungsdienst hat die beim Landkreis Wittmund ausgebildete Kreisinspektor-Anwärterin Kerstin Gietzen (Wittmund) ihr Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, Hannover, beendet und die Bachelor-Prüfung im Studiengang Allgemeine Verwaltung erfolgreich abgelegt, der Kreisinspektor-Anwärter Burghard Tamm (Varel) im Studiengang Verwaltungsbetriebswirtschaft. Ihnen wurde der akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen

Nach dreijähriger Ausbildung in der Kreisverwaltung haben Sarah Lamberti (Nenndorf), Kevin Gerdes (Willen) und Hendrik Klaassen (Willmsfeld) sowie nach zweijähriger verkürzter Ausbildungszeit Hinrike Freese (Wittmund) vor dem Prüfungsausschuss des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung Hannover in Aurich die Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte(r) erfolgreich abgelegt. 

Renke Manott (Wittmund) bestand vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer in Emden die Abschlussprüfung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration.

 
PM Nr. 45/2018 zum Thema Jugend, Familie,Soziales im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 4. Juli 2018

Familienlotsen: Noch Plätze frei für Qualifikationskurs im August

lkw Wittmund. Die Geburt eines Kindes kann das Familienleben und den Alltag komplett verändern. Es gibt dann Situationen, da braucht eine Familie Unterstützung und einen Ansprechpartner, der einfach nur zuhört und kompetent berät. Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund vermittelt Familienlotsen, die wie Schiffslotsen auf den Gewässern für eine gewisse Zeit dabei helfen, den richtigen Kurs und neue Wege zu finden. Sie entlasten die Familien, geben Informationen über weitere Hilfsangebote und vermitteln bei Bedarf den Kontakt mit speziellen Beratungsstellen. Die Kreisverwaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, zu den bestehenden aktiven Familienlotsen, die bereits auf Honorarbasis tätig sind, noch weitere zu aktivieren und auszubilden. Partnerin der Kreisverwaltung ist die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGmbH, die vom 28. August bis zum 23. Oktober einen Qualifizierungskurs für die angehenden Familienlotsen anbietet. Diese Qualifizierung ist Pflicht und Voraussetzung für den Einsatz in den Familien, der vom Familien- und Kinderservicebüro des Kreises gesteuert wird. In dem Kurs, in dem es um Inhalte wie Kommunikation, Rollenverständnis, Hilfen im Alltag, Kindeswohlgefährdung oder interkulturelle Kompetenz geht, sind noch Plätze frei. Interessierte sollten notwendigerweise eine pädagogische Vorbildung haben und auch Erfahrungen im professionellen Umgang mit Menschen als Rüstzeug mitbringen. Weitere Informationen über den Landkreis, Telefon 04462-861365.

 

 
PM Nr. 44/2018 zum Thema Pflanzenwelt im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 4. Juli 2018

Japanischer Staudenknöterich und Riesen-Bärenklau: Schön und fremdartig, aber auch gefährlich

lkw Wittmund. Von den 430 in Deutschland eigentlich gebietsfremden - und damit ursprünglich nicht beheimateten - höheren Pflanzen haben sich 28 Gewächse inzwischen so großräumig hier ausgebreitet, dass es für eine vollständige Beseitigung schon zu spät ist. Eine vollständige Bekämpfung ist unmöglich - und sie wäre zudem wohl auch unbezahlbar. Bei der Bekämpfung dieser Arten, die meist schön und fremdartig aussehen, geht es daher darum, lediglich die weitere massive Ausbreitung zu verhindern. Ein weiteres Ziel ist es, die Zerstörung oder Beeinträchtigung schützenswerter Arten und Gebiete zu verhindern. Grundstückseigentümer stehen in Deutschland sogar in der Pflicht, an der Bekämpfung mitzuwirken. Darauf weist der Landkreis Wittmund hin, der auch massiv auf Aufklärung und Tipps zur Beseitigung setzt. 

Zu den bekanntesten der eingewanderten Arten gehören der Japanische Staudenknöterich, die Wechselblatt-Wasserpest und der Riesen-Bärenklau (auch Herkulesstaude genannt). Staudenknöterich und Riesenbärenklau sind beide im Landkreis Wittmund weit verbreitet. Fast alle dieser sogenannten invasiven Arten wurden als Zier- und Nutzpflanzen eingeführt und sind anschließend verwildert - oder sie wurden absichtlich in die freie Natur eingebracht. 

Staudenknöterich und Riesen-Bärenklau haben überall da eine Überlebenschance und breiten sich dort rasant aus, wo eine Bodenbearbeitung oder Bodennutzung gar nicht oder nur sehr extensiv durchgeführt wird. Da auf nicht landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen der Einsatz von Herbiziden durch Gesetz verboten ist, muss man den aufkommenden und bestehenden Beständen manuell oder mechanisch zu Leibe rücken. Das geht erfahrungsgemäß mit einzelnen Exemplaren oder recht kleinen Beständen leichter und schneller, als wenn man erst einmal abwartet, bis schon ganze Areale von den Pflanzen eingenommen wurden. 

Bei dem stark aussamenden (eine Blüte kann bis zu 80.000 Samen entwickeln) und sich dadurch rasant vermehrenden Riesenbärenklau ist es vor allem wichtig, nach der Blütezeit, kurz vor der Samenreife, die gesamten Blütenstände zu entfernen und als Restmüll zu entsorgen bzw. auf andere Weise eine Keimung der Saat zu verhindern. Wichtig dabei ist zu wissen, „dass eine Kompostierung nicht die Keimfähigkeit der Samen zerstört“, darauf weist Biologin Regina Kuklok-Grimm von der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Wittmund hin. Der Aufwand ist beträchtlich, erläutert die Fachfrau: „Die Entfernung der Samenstände ist manchmal mehrfach in der Vegetationszeit erforderlich. Es werden immer wieder Blütenstände nachgeschoben und reifen aus. Weil die Samen im Boden mehrere Jahre keimfähig bleiben, muss diese Art der Bekämpfung über mehrere Jahre erfolgen.“ Zusätzlich sollte man einzelne kleinere Exemplare mit dem Spaten ganz ausgraben oder zumindest den Wurzelstock zerstören. Eine regelmäßige Mahd und auch Beweidung von Flächen verdrängt den Riesenbärenklau. 

Beim Staudenknöterich gibt es ganz andere Probleme. Diese Pflanze ist extrem schnellwüchsig (bis zu 10 Zentimeter pro Tag). Sie verbreitet sich nicht durch Samen, sondern durch ihr ausgedehntes Wurzel- und Ausläufersystem im Untergrund. Dieses System kann bis zu mehrere Meter in den Boden ragen und dabei armdicke Rhizome (Wurzeln) ausbilden. Ein vollständiges Ausgraben ist somit nahezu unmöglich. Als Bekämpfungsmaßnahme ist eine regelmäßige Mahd (etwa 8 Mal im Jahr) oder eine Beweidung, ebenfalls über mehrere Jahre hinweg, erfolgreich. Das Mähgut darf allerdings nicht auf den Flächen liegen bleiben oder mit dem Arbeitsgerät auf anderen Flächen verbreitet werden. Der Knöterich ist in der Lage, auch aus kleinsten Stängel- und Wurzelabschnitten erneut Wurzeln und Ausläufer auszutreiben. 

Während alle der in Deutschland vorkommenden invasiven Pflanzenarten ganze Lebensräume verändern können und die biologische Vielfalt gefährden, beeinträchtigt der Riesen-Bärenklau bei Berührung auch die Gesundheit des Menschen. Er löst phototoxische Reaktionen der Haut aus. 

Und noch ein wichtiger Hinweis: Grundstückseigentümer, auf deren Flächen invasive Arten vorkommen, sind gesetzlich verpflichtet eine weitere Ausbreitung dieser Bestände und die damit verbundene Gefährdung heimischer Arten und Lebensräume zu verhindern. Die Kreisverwaltung sammelt Hinweise auf Vorkommen der genannten Pflanzen durch den eigenen Außendienst sowie durch Tipps aus der Bevölkerung und fordert Flächenbesitzer sogar schriftlich auf, tätig zu werden. Ein weiterer wesentlicher Verbreitungsfaktor für nicht heimische Arten ist auch die illegale Entsorgung von Gartenabfällen in der freien Landschaft. Auch hier werden Verursacher empfindlich zur Kasse gebeten, wenn sie seitens der Kreisbehörde ermittelt werden können. 

Im Jahr 2016 hat die untere Naturschutzbehörde begonnen, das Vorkommen dieser invasiven Pflanzenarten zu dokumentieren und somit eine weitere Ausbreitung der Arten beobachten, um sie eindämmen zu können. Im Zuge dieser kreisweiten Listung bekannter Vorkommen wurden auch die Flächeneigentümer über das Vorkommen informiert. Gleichzeitig wurden sie gebeten, geeignete Maßnahmen zu treffen, um den Bestand zu vernichten oder eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Bislang konnten bereits rund 170 Standorte vor allem der Arten Staudenknöterich und Riesenbärenklau schwerpunktmäßig in der Gemeinde Friedeburgund der Stadt Wittmund registriert werden. Die Erfassung der problematischen invasiven gebietsfremden Arten soll auch im laufenden Jahr 2018 weitergeführt werden. 

Weitere Informationen sind bei den Pflanzenschutzämtern, dem Bundesamt für Naturschutz und den örtlichen Naturschutzbehörden, etwa beim Landkreis Wittmund (Tel. 04462-861299), erhältlich.

 
PM Nr. 43/2018 zum Thema „Tag des offenen Denkmals 2018“ im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 28. Juni 2018

Baudenkmäler werden einen Tag lang für Besucher geöffnet – zum Teil umfangreiches Programm

lkw Wittmund. Auch in diesem Jahr können anlässlich des bundesweiten „Tags des offenen Denkmals“ wieder eine Reihe von Baudenkmälern im Landkreis Wittmund ausgiebig besichtigt werden. Den interessierten Besuchern werden nicht nur die Türen geöffnet, sondern auch eine Fülle von Erläuterungen zu den jeweiligen Einrichtungen und den aktuellen  Ausstellungen dort angeboten.

Im Landkreis Wittmund stellen sich viele sachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden, der Heimatvereine, der Kirchen und der privaten Denkmalseigner zur Verfügung, um am Sonntag (9. September 2018)  durch die Baudenkmäler zu führen und diese fundiert zu erklären.

Im Landkreis Wittmund sind an diesem Tag folgende Baudenkmäler zur Besichtigung geöffnet (die Öffnungszeiten sind in Klammern angegeben):

In der Samtgemeinde Esens sind das Heimatmuseum „Leben am Meer“ in der Peldemühle, Bensersieler Straße; das August-Gottschalk-Haus (Jüdisches Museum) in der Burgstraße; das Kirchplatz-Turmmuseum in der St.-Magnus-Kirche und der Ahnensaal im Rathaus zu besichtigen – und zwar jeweils von 11 bis 17 Uhr.

In der Gemeinde Friedeburg gehört das Gelände „Dr.’s Pütt“ einschließlich der Schleuse in Wiesede (jederzeit  zugänglich) zur Liste der vorzeigbaren Denkmäler.

Auf der Insel Langeoog können das Heimatmuseum „Seemannshus“ (10 - 12 Uhr), der Wasserturm (10 - 12 Uhr) und das alte Wasserwerk  (9 - 16 Uhr) besichtigt werden.

In der Stadt Wittmund stehen gleich zwei Mühlen und das Deutsche Sielhafenmuseum auf der Liste: In Berdum wird die Mühle geöffnet (10 - 17 Uhr). In Wittmund, Esenser Straße 14, ist die Peldemühle aus dem Jahre 1741 geöffnet (11 - 17 Uhr). Der Eintritt ist jeweils frei, Führungen durch die Mühlen finden um 12 Uhr und um 15 Uhr statt.
Für Carolinensiel sind die unterschiedlichen Veranstaltungen des Sielhafenmuseums im Einzelnen auf deren Webseite http://www.deutsches-sielhafenmuseum.de dargestellt. Es bietet sich für die Besucher die Möglichkeit, die Gebäude und die wertvollen Ausstellungen darin in Ruhe anzuschauen.

Zum Hintergrund: Der „Tag des offenen Denkmals“ ist eine gemeinsame Aktion der zuständigen Ministerien der Bundesländer, der Landesdenkmalpfleger, der Landesarchäologen, der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, der Kirchen, des Deutschen Heimatbundes sowie vieler Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine und auch privater Denkmalseigentümer, Bürgerinitiativen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an diesem Tag von den Besichtigungsmöglichkeiten regen Gebrauch zu machen.

 
PM Nr. 42/2018 zum Thema Jugend/Soziales/Familien im Lk Wittmund - Montag, 25. Juni 2018

Sommerfest des Pflegekinderdienstes in Stedesdorf war sehr gut besucht

lkw Wittmund. Bei herrlichem Sommerwetter fand vor kurzem das alljährlich stattfindende Sommerfest des Pflegekinderdienstes im Landkreis Wittmund statt. Gemeinsam mit insgesamt 75 Erwachsenen und 65 Kindern wurde in Stedesdorf auf dem Dorfplatz gegrillt. Das Sommerfest wird von den Pflegeeltern immer gerne genutzt um sich abseits des Alltags untereinander sowie mit den Fachkräften des Jugendamtes auszutauschen, um neue Kontakte zu knüpfen und das Gespräch zu suchen.

Da das Spielemobil des Anbieters Spielefant Oldenburg gekommen war, wurde ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Spielespektakel und Piratenspielfest angeboten. Hier konnten sich die Kinder gemeinsam auf eine Schatzsuche begeben, neue Spielgeräte ausprobieren und hatten viel Spaß dabei unterschiedlichste XXL-Geschicklichkeits- und Brettspiele zu testen.

Die Spieleaktion beim Sommerfest wurde durch den Jugendhilfeverein „Zuversicht“ finanziell unterstützt.

Bei weitergehenden Fragen zum Pflegekinderdienst wenden sich Interessierte am besten während der Dienstzeiten der Kreisbehörde an Brigitte Adams, Telefon 04462-861330.

 

 
PM Nr. 41/2018 zum Thema Arbeitsmarktpolitik im Landkreis Wittmund - Montag, 25. Juni 2018

Landkreis Wittmund und Arbeitsagentur unterzeichnen Kooperation für verstärkte Zusammenarbeit im Jugendbereich

lkw Wittmund. Landrat Holger Heymann und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Emden-Leer, Roland Dupák, haben jetzt im Wittmunder Kreishaus die Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der Zusammenarbeit beim Übergang der Jugendlichen von der Schule in den Beruf unterschrieben.

Erstes Ziel dieser Vereinbarung ist es, die zuständigen Stellen des Landkreises mit seinem Jobcenter und dem Jugendamt, die Agentur für Arbeit, aber vor allem auch die Schulen und die dort tätigen Schulsozialarbeiter besser zu vernetzen. So soll erreicht werden, dass betroffene Jugendliche sich - je nach Einzelfall - nicht an verschiedene Behörden wenden müssen sondern quasi aus einer Hand beraten werden. Im Idealfall würde später eine einheitliche Anlaufstelle, eine sogenannte Jugendberufsagentur, eingerichtet werden, in der die genannten Partner eine Einheit bilden würden. 

Während das Kooperationsmodell mit der festen Anlaufstelle in größeren Kommunen durchaus schon praktiziert wird, will man im Landkreis Wittmund zunächst einmal die Zusammenarbeit im laufenden Tagesgeschäft verbessern und evtl. in einem ersten Schritt gemeinsame Beratungstermine in Schulen anbieten. 

Im Vorfeld der nun geschlossenen Vereinbarung hatten sich vor einigen Monaten Vertreter des Landkreises, der Arbeitsagentur und fast aller Schulen getroffen, um ihre jeweiligen Aufgaben und Probleme zum Thema „Übergang von der Schule in den Beruf“ zu erörtern und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Die Grundsatzfrage war vor allem, wie die Arbeit im Interesse der Jugendlichen noch besser verzahnt werden kann. 

In der jetzt unterzeichneten Kooperationsvereinbarung sind unter anderem die grundlegende Zusammenarbeit und einige konkrete Ziele vereinbart, zum Beispiel die gemeinsame Maßnahmenplanung und der abgestimmte Einsatz finanzieller Ressourcen. Das Zielpapier soll als Grundlage einer künftigen besseren Zusammenarbeit dienen, was sowohl bundes- als auch landespolitisch so gewollt ist. 

Heymann und Dupák machten am Donnerstag (21.6.18) deutlich, dass es gerade auch im Hinblick auf den sich verstärkenden Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt wichtig sei, dass möglichst jeder Jugendliche einen Schulabschluss erreicht und dann auch eine Ausbildung absolviert. An der Vertragsunterzeichung nahmen neben den beiden genannten Verwaltungs-Spitzen für den Landkreis Wittmund auch Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs und der Sozial- und Jugendamtsleiter Uwe Cassens sowie für die Arbeitsagentur der Geschäftsführer operativ, Manfred Gardemann, sowie der Teamleiter U25, Klaus Voortmann, teil. Sie kündigten an, dass demnächst in einer ersten Sitzung der Steuerungsgruppe die Umsetzung der Vereinbarung erörtert und geplant werden soll.

 

 
PM Nr. 40/2018 zum Thema Bundesmodellprojekt "LandAufSchwung" - Montag, 25. Juni 2018

Antragsfrist für Projekte der laufenden Fördertranche ist der 15. August

lkw Wittmund. Wer derzeit noch mit dem Gedanken spielt, einen Antrag auf eine mögliche Projektförderung aus dem Budget des laufenden Bundesmodellprojektes „LandAufSchwung“ beim Landkreis zu stellen, der sollte sich möglichst unverzüglich mit dem Büro des Wirtschaftsförderkreises Harlingerland in Wittmund in Verbindung setzen und dort einen Termin vereinbaren. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Denn für die Jahre 2018 und 2019 sind noch Fördermittel in begrenzter Höhe vorhanden, so dass sich ein Antrag auf jeden Fall lohnen könnte - zumal die Förderquote bis zu 80 % der Gesamtkosten eines Projektes betragen kann. Gefördert werden Projekte aus dem Bereich der „Daseinsvorsorge“und der „Regionalen Wertschöpfung“.

Die Antragsfrist für die nächste Fördertranche endet in diesem Jahr am 15. August 2018. Das Entscheidungsgremium tagt am 20. September, um über die Fördergeld-Vergabe zu beraten.

Die neuen Antragsunterlagen für Projekte sind ab sofort beim Wirtschaftsförderkreis erhältlich. Es wird darauf hingewiesen, dass die Anträge möglichst mit dem Wirtschaftsförderkreis, Herrn Frank Happe (Tel. 04462/5031), und/oder mit Frau Karin Garlichs, Landkreis Wittmund (Tel. 04462/861135), vorbesprochen werden sollten. So kann sichergestellt werden, dass alle notwendigen Formalitäten eingehalten werden und die Anträge inhaltlich entscheidungsreif vorgelegt werden können.

 

Zum Hintergrund: Seit dem Jahr 2015 ist der Landkreis Wittmund als einziger Vertreter in Niedersachsen Teilnehmer dieses Bundesmodellprojekts. Zunächst standen 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundes dafür bereit. Im vergangenen Jahr dann die positive Überraschung: Das zunächst auf drei Jahre angelegte Förderprogramm wurde bis zum 31.12.2019 verlängert, der Topf mit den Fördermitteln auf 2,25 Millionen Euro aufgestockt. Mehr als 30 Projekte im Kreisgebiet wurden oder werden bisher daraus gefördert, weitere werden in den nächsten eineinhalb Jahren folgen. Weitere Informationen sind auch im Internet auf der Landkreis-Seite unter https://www.landkreis-wittmund.de/LandAufSchwung.aspx zu finden.

 

 
PM Nr. 39/2018 zum Thema Straßenbau/Sanierung im Lk Wittmund - Montag, 25. Juni 2018

Umfangreiche Sanierung der K 7 (Esens-Ostbense) startet nach den Sommerferien

lkw Wittmund. Nach den diesjährigen Sommer-Schulferien startet der Landkreis Wittmund mit der Sanierung der Kreisstraße 7 (Hartwarder Straße) zwischen Esens und Ostbense (Samtgemeinde Esens). Baubeginn ist frühestens eine Woche, nachdem die Schule wieder begonnen hat. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Für die Arbeiten – hier werden Schadstellen beseitigt und die Deckschicht auf einem vier Kilometer langen Stück wird erneuert – muss die Straße für rund zwei Wochen komplett gesperrt werden. Weitere Vor- und Restarbeiten werden durch die beauftragte Baufirma Strabag (Aurich) unter jeweils halbseitiger Sperrung der Trasse ausgeführt, so dass die Baustelle dann jedenfalls wieder passierbar ist. Der Kreis wendet für die Sanierungsmaßnahme rund eine halbe Million Euro auf.

 
PM Nr. 38/2018 zum Thema Kreisfinanzen - Montag, 25. Juni 2018

Kreisetat: Haushaltssatzung des Kreises vom Innenministerium genehmigt

lkw Wittmund. Das niedersächsische Innenministerium hat die Haushaltssatzung des Landkreises Wittmund für das Haushaltsjahr 2018 ohne Einschränkungen genehmigt. Die Satzung ist als Handlungsgrundlage für die Kreisverwaltung am 13. Juni in Kraft getreten. Insgesamt betrachtet stelle sich die Haushaltssituation des Landkreises Wittmund stabil dar, die Voraussetzungen der dauernden Leistungsfähigkeit würden ebenfalls erfüllt, heißt es in der Begründung zur Genehmigung des Etats.

Für Landrat Holger Heymann ist diese Feststellung des Landes sehr positiv zu bewerten. Jüngste Vorschläge des Bundes der Steuerzahler, kleine Landkreise wie der Kreis Wittmund in Niedersachsen sollten trotz guter Haushaltslage perspektivisch über Fusionen nachdenken,sind somit derzeit überhaupt kein Thema.

Heymann: „Wir können alle uns übertragenen Aufgaben zur Zufriedenheit aller und sehr bürgernah aufgestellt bewältigen – und das mit viel Augenmaß“. Aus Vorjahren bestehen noch erhebliche Überschüsse. Die mittelfristige Ergebnisplanung für die Jahre 2018 bis 2021 weise jeweils ebenso Überschüsse aus, so Heymann. Er sagt: „Es besteht überhaupt kein Grund zur Besorgnis. Wir können sogar im Rahmen unserer Möglichkeiten noch im deutlichen Umfang investieren.

 

 
PM Nr.37/2018 zumThema Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund - Montag, 25. Juni 2018

Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts wird am 29. Juni freigeschaltet

lkw Wittmund. Als neues Instrument der direkten Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund hatte die Kreisverwaltung im vergangenen Jahr erstmals den Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts auf ihrer Internetseite freigeschaltet. Damit war der Weg frei für Bürgerinnen und Bürger, sich im Zuge der Haushaltsberatungen für den Etat 2018 mit konkreten Vorschlägen am politischen Prozess zur Verwendung von Steuermitteln im Landkreis zu beteiligen. Die Beteiligung im vergangenen Jahr war erfreulich – für die kommenden Haushaltsberatungen zum Etat 2019 wird der Internetkanal ab dem 29. Juni 2018 wieder geöffnet.

Die Vorschläge aus der Einwohnerschaft werden dann wieder, wenn sie originäre Kreisthemen betreffen und angenommen worden sind, von den zuständigen Ämtern bearbeitet und als Sitzungsvorlage in den politischen Gremien des Kreistages behandelt. Die gewählten Abgeordneten haben dann wieder das letzte Wort.

„Ich freue mich, unseren Kreisbewohnern erneut das Angebot machen zu können, sich zu beteiligen. Ich hoffe, dass viele Interessierte die Chance ergreifen und sich konstruktiv beteiligen“, erklärt Landrat Holger Heymann. Als positives Beispiel für einen angenommenen Bürgervorschlag führte er den geplanten Einbau eines Aufzuges ins Kreishaus am Markt an. 

Das moderne Online-Modul auf der Internetseite https://buergerhaushalt.landkreis-wittmund.de wird jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen geschaltet. Es ist auch direkt über ein Klickfeld (Button) auf der Startseite der Landkreis-Internetseite www.landkreis-wittmund.de zu erreichen. Eine einfache Menüführung erleichtert es, direkt über ein paar auszufüllende Formularfelder den Vorschlag einzugeben und an die Kreisverwaltung zu schicken. Alle zugelassenen Vorschläge werden auf der Internetseite für jedermann sichtbar aufgeführt. Dort wird dann auch zu sehen sein, ob die Vorschläge angenommen werden.

Für die Beratungen zum Haushaltsplan 2019 wird diese Seite ab dem 29. Juni bis zum 30. September 2018 aktiviert. In der Zeit danach beginnen regelmäßig die hausinternen Vorbereitungen zur Haushaltsplanung 2019 - alle Bürger-Vorschläge müssen dann vorliegen, damit sie berücksichtigt werden können. Es ist außerdem zu beachten, dass die geäußerten Vorschläge eigene Aufgaben des Landkreises betreffen und keine von Bund oder Land übertragenen oder gar Aufgaben, welche komplett im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden im Kreisgebiet liegen.

Deshalb lohnt sich auch ein Blick in den aktuellen Kreishaushalt, der über einen Link auf der Seite Bürgerhaushalt einfach zu erreichen und als PDF einzusehen und zu durchsuchen ist.

 

 
PM Nr. 36/2018 zur "Interkulturellen Woche 2018" im Kreisgebiet - Donnerstag, 7. Juni 2018

Planungen für Kreis-Beteiligung an bundesweiter Aktionswoche laufen – noch Teilnehmer willkommen

lkw Wittmund. „Vielfalt verbindet“ - so lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2018, die am 23. September 2018 bundesweit startet. Auch der Landkreis Wittmund möchte sich wieder, nach dem ersten sehr gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr, an der diesjährigen Aktionswoche beteiligen. Hierzu haben die Planungen auf Kreisebene bereits begonnen. 

Im Landkreis Wittmund wird die interkulturelle Aktionswoche von Montag (24.9.) bis Sonnabend (29.9.) stattfinden, wobei – das ist bereits geklärt - der letzte Tag mit einem interkulturellen Fest am Kirchplatz in Wittmund enden wird.

Das Gesamtprogramm der 2. Interkulturellen Woche wird in einem Flyer Anfang des Monats September veröffentlicht. 

Alle örtlichen Institutionen, Organisationen, Kirchen, Vereine und Initiativen sind herzlich eingeladen, sich mit einem Gottesdienst, einer Diskussionsveranstaltung, einem Tag der offenen Tür, einem kulturellen Beitrag oder mit einer anderen Aktion an der Gestaltung der Interkulturellen Woche 2018 zu beteiligen. Sie können aktiv dabei mitwirken, diese gemeinsame Bewegung für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft allgemein, und insbesondere im Landkreis Wittmund, zu unterstützen. 

Wenn Sie bei der Aktionswoche mitwirken möchten, melden Sie bitte Ihre Veranstaltungen bei der Kreisverwaltung Wittmund, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, bis zum 28. Juni 2018 per Email bei nadja.pfister@lk.wittmund.de an. Dazu sollte ein entsprechendes Anmeldeformular ausgefüllt werden. Für weitere Informationen steht Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, zur Verfügung.

 

 
PM Nr. 35/2018 zum Thema Tourismus im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 6. Juni 2018

Statistik: Zahl der Übernachtungen im Landkreis Wittmund ist 2017 gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent gestiegen

lkw Wittmund. Nun ist es amtlich, denn die Kreisverwaltung in Wittmund gibt für das Kreisgebiet die Fremdenverkehrszahlen für das Jahr 2017 (im Vergleich zum Vorjahr 2016) – aufgeschlüsselt nach Gemeinden – bekannt. Danach ist die Anzahl der Gäste zwar geringfügig um 0,3 Prozent auf 805.625 gesunken. Die Gesamtanzahl der Übernachtungen ist allerdings um 0,8 Prozent angestiegen auf rund 5,16 Millionen. Die durchschnittliche Übernachtungsdauer beträgt 6,4 Tage. Vor allem die beiden Inseln Langeoog und Spiekeroog gehören in den beiden Kategorien Übernachtungen/Gäste wieder zu den Gewinnern.

(Weitere Details sind der anliegenden Tabelle zu entnehmen.)

 

 
PM Nr. 34/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 6. Juni 2018

Alle packen mit an: Schießverein Burhafe sorgt mit Umbau für ein neues Dorfgemeinschaftshaus im Ort

lkw Wittmund. In Burhafe (rd. 1150 Einwohner), Ortsteil von Wittmund, nimmt der Umbau eines alten Nebengebäudes beim Schießstand des örtlichen Schießvereins Formen an: Auf der laufenden Baustelle für das neue Dorfgemeinschaftshaus ist inzwischen sehr gut zu erkennen, dass hier der neue attraktive Treffpunkt für Burhafe entstehen wird. Dazu konnten sich unlängst Landrat Holger Heymann sowie Kreis-Mitarbeiterin Karin Garlichs und Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland - beide zuständig für die lokale Umsetzung des Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ im Kreisgebiet - bei einem Besichtigungstermin einen Eindruck verschaffen. „Das Konzept überzeugt uns und scheint voll aufzugehen“, beurteilte Heymann den Stand der Arbeiten. 

Ortsvorsteher Holger Kirchhoff, zugleich Vorsitzender des antragstellenden Schießvereins Burhafe e.V., präsentierte den Gästen, was fleißige Hände aus dem Dorf in den letzten Monaten geschaffen haben. Rund 80 ehrenamtliche Mitarbeiter bringen sich dabei mit ihren Fähigkeiten ein. Hier sollen sich in naher Zukunft, wenn alles offiziell eröffnet worden ist, neben dem Schießverein auch die örtliche Integrationsgruppe, die Gitarrengruppe, die Jugendlichen des Jugendtreffs, aber auch die älteren Mitglieder des Seniorentreffs aufhalten können. Platz für bis zu 80 Personen wird das Dorfgemeinschaftshaus hinter der von der Zuwandererfamilie Gushani (Esens) neu aufgemachten Dorfkneipe (mit Festsaal und Bistro) bieten. Als Partnerin in dem Projekt wird die Gaststätte bei Veranstaltungen im neuen Saal die Versorgung mit Speisen und Getränken übernehmen. 

Das vorläufige Fazit des Landkreises für das mit 57.600 Euro aus „LandAufSchwung“ geförderten Projekts fällt sehr positiv aus: Das Projekt wurde gut umgesetzt, das neue Gebäude ist außen fast fertig. Mauern, Fenster, Türen und das Dach sind neu, derzeit wird an modernen und behindertengerechten Toilettenanlagen gearbeitet. Auch eine neue, leistungsfähige Küche nebst Tresenbereich wird eingebaut. Selbst die Einbeziehung von Migranten, ein wichtiger Punkt bei der Antragsgenehmigung, ist gut gelungen. Der entstehende Multifunktionsraum soll später mindestens drei Mal in der Woche für Veranstaltungen genutzt werden. Zusätzlich sollen Hilfsdienste bei der Grundversorgung angeboten werden, dezentrale Sprechstunden sozialer Institutionen dort abgehalten werden. 

Landrat Heymann ist optimistisch, dass hier für Burhafe eine neue Keimzelle für dörfliches Leben entstehen wird. „Die Nachbarschaft lebt neu auf“, das hat auch Holger Kirchhoff erfahren, der das Projekt für den Schießverein beantragt und maßgeblich als Projektleiter umsetzt hat. 

Dabei sah anfangs alles eher düster aus für das Örtchen: Nach der Aufgabe des örtlichen Gastwirtes stand der Dorfgemeinschaft kein Gesellschaftsraum mehr zu Verfügung, um sich zu treffen und Veranstaltungen abzuhalten. Das hat sich inzwischen durch die Aktivitäten des Schießvereins und der Migranten, die die Dorfkneipe wiederbelebten, gründlich geändert. Ein Musterbeispiel für Landrat Holger Heymann, wie man mit Engagement und der Anschubfinanzierung aus „LandAufSchwung“ dazu beitragen kann, Verödungsprozessen auf dem Lande wirkungsvoll zu begegnen.

Wenn der Treffpunkt fertig gestellt ist, gibt es auch für den Außenbereich noch einige zu tun: Ein neuer Unterstand für Fahrräder wird noch entstehen, eine Streuobstwiese sowie ein Friedwall am neuen Friedhof – auch hier haben die Dorfbewohner ihre tätige Mithilfe zugesagt. Von der tatkräftigen Unterstützung, die im Dorf gelebt wird, und dass die zugewiesene Förderung im Dorf so gut ankommt, davon zeigten sich auch Karin Garlichs und Frank Happe begeistert.

 
PM Nr. 33/2018 zum Thema Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 30. Mai 2018

Spatenstich für Breitbandausbau im Kreisgebiet am 29. Mai – der Ausbau durch EWE startet zunächst in sieben Gemeinden

lkw Wittmund. Jetzt ist es soweit: Der Breitbandausbau im Landkreis Wittmund hat die nächsten bürokratischen Hürden genommen. Die Zuschussgeber Bund und Land haben dem vorzeitigen Maßnahmebeginn für den Ausbau des Kreisgebiets mit schnellem Internet über Glasfaserhausanschlüsse und VDSL zugestimmt. In sieben Gemeinden, inklusive vier Gewerbegebieten, werden ab Juni die Bauarbeiten im Auftrage des Telekommunikations- und Energieanbieters EWE starten. Der offizielle Spatenstich mit Landrat Holger Heymann und Vertretern von EWE und der Kreispolitik sowie von Bund, Land und Gemeinden ist am 29. Mai im Gewerbegebiet Wittmund-Ost erfolgt. Die Arbeiten werden von EWE Netz durchgeführt.

 

Zuvor unterzeichneten Landrat Heymann für den Landkreis und Rudolf Markschläger für die EWE TEL GmbH im Wittmunder Kreishaus eine Absichtserklärung über den Breitbandausbau.

 

Der Breitbandausbau beginnt im Juni 2018 in sieben Gemeinden und wird sukzessive in den übrigen Gemeinden fortgeführt. EWE wird die Gebiete nach und nach für die höheren Leistungen freischalten. Der Ausbau wird voraussichtlich mit den letzten Gebieten im dritten Quartal 2019 enden.

 

Die Ausbaugebiete mit den vier Gewerbegebieten Wittmund Ost, An der Feuerwehr (Wittmund), Terheide (Westerholt) und Marx (Friedeburg) können Sie auch auf der Internetseite des Landkreises der dort beigefügten Karte entnehmen.

 

Landrat Holger Heymann freut sich auf die schnellen Verbindungen: „Dank dieser Förderinitiative können wir zunehmend auch ländliche Gewerbegebiete mit schnellen Internetverbindungen ausstatten. Diese sind nun auf allen Wegen optimal angebunden – sowohl auf der Straße als auch auf der Datenautobahn.

 

Schnelle Internetverbindungen sind sehr gefragt und auch in ländlichen Regionen ein wichtiger Standortfaktor.“ Insgesamt sieht der geförderte Ausbau des Landkreises Wittmund vor, dass über 3.500 Haushalte und Unternehmen in weißen Flecken profitieren.

 

Rudolf Markschläger erläutert: „EWE steht in dieser Region für das schnelle Internet. Wir bauen massiv aus und setzen dabei auch dort, wo wir nicht wirtschaftlich ausbauen können, auf einen partnerschaftlichen Ausbau mit den Kommunen. Wir freuen uns, dass auch im Landkreis Wittmund unser Angebot überzeugt hat und wir den Zuschlag für den geförderten Ausbau erhalten haben. Mit dieser Erweiterung der Breitbandinfrastruktur leisten wir gemeinsam mit dem Landkreis einen wesentlichen Beitrag für wettbewerbsfähige Standorte und eine höhere Lebensqualität. Diese schnellen Verbindungen kommen aber nicht automatisch, sondern müssen bei EWE beauftragt werden.“

 

EWE wird die Kunden, die vom Ausbau profitieren, rechtzeitig kontaktieren und über die Anschlussmöglichkeiten informieren. Außerdem sind zusätzlich Informationsveranstaltungen des Unternehmens in den jeweiligen Gemeinden geplant.

 

Zum weiteren Hintergrund: Nach dem erfolgreichen Einwerben von Bundes- und Landesfördermitteln konnte das europaweite Ausschreibungsverfahren für 53 unterversorgte Ausbaugebiete (davon vier Gewerbegebiete) im Jahr 2017 abgeschlossen werden.

 

Die Ausschreibung beinhaltete einen Teilnahmewettbewerb und zwei Angebots-Verhandlungsrunden. Mit dem wirtschaftlichsten Angebot konnte sich EWE gegen die Mitbewerber durchsetzen. Den Zuschlag erhielt das Unternehmen Anfang des Jahres 2018. Der Ausbau wird im Rahmen des Wirtschaftlichkeitslückenmodells realisiert. EWE baut die Breitbandinfrastruktur aus und übernimmt auch den Betrieb. Das Unternehmen erhält hierfür einen öffentlichen Zuschuss entsprechend der Wirtschaftlichkeitslücke, um ein Gebiet wirtschaftlich (kostendeckend) ausbauen und betreiben zu können. Das unternehmerische Risiko verbleibt insgesamt bei EWE.

 

Der Breitbandausbau wird mit Fördermitteln des Bundes nach der Richtlinie für die Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland (Förderrichtlinie des Bundes) und des Landes Niedersachsen nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume (RL Breitbandförderung ländlicher Räume) sowie nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL Breitbandförderung - Gewerbegebiete) unterstützt. Die Gesamtinvestition für den Ausbau beträgt rund 9.535.000 Euro. Davon muss die öffentliche Hand rund 5.412.000 Euro zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke bereitstellen. Die nicht durch Fördermittel gedeckte Wirtschaftlichkeitslücke wird vom Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden je zur Hälfte getragen. Der kommunale Eigenanteil liegt bei rund 652.000 Euro.

 

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Die Glasfasererschließung der Gebiete soll über FTTB/H und FTTC (Vectoring) erfolgen. Zusätzliche Kabelverzeiger (KVz) erhöhen die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. 115 Kilometer Glasfaser müssen dafür neu verlegt werden.

 

Insgesamt werden in dieser Ausbaustufe 3541 Anschlüsse realisiert. Die vier Gewerbegebiete (47 Anschlüsse, 1,33 %) werden symmetrisch mit 1 Gbit/s und mehr erschlossen. 3279 Haushalte (92,60 %) erhalten 50 Mbit/s und mehr. Davon werden 1501 Haushalte (42,39 %), darunter auch fünf Grundschulen, zukunftssicher direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. 215 Haushalte (6,07 %) liegen künftig bei Datenraten zwischen 30 und 50 Mbit/s.

Leider  verbleibenden etwa 2.000 Adressen in peripherer Lage ohne  nachhaltige Lösung.  Hier bleibt abzuwarten, ob  künftige Förderprogramme Anreize für einen weitergehenden Internetausbau bieten.

 
PM Nr. 32/2018 zum Thema Jugend/Soziales im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 30. Mai 2018

Ein Elternhaus auf Zeit: Kinder und Jugendlichen ein Zuhause bieten

Neuer Vorbereitungskurs für Pflegekind-Bewerber

lkw Wittmund. Der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung Wittmund macht auf einen neuen Vorbereitungskurs für interessierte Pflegekind-Bewerber aufmerksam. Er wird vom 27. bis 29. August dieses Jahres stattfinden. Dort soll umfassend und unverbindlich über das Angebot der Kreisverwaltung informiert werde.

Darum geht es: Kinder oder Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen nicht immer bei ihren Eltern oder anderen nahen Verwandten leben können, benötigen manchmal ein Zuhause in einer anderen Familie. In einigen Fällen wird dieses zweite Daheim nur für ein oder zwei Tage benötigt, weil es in der eigentlichen Familie zu einer akuten Krise gekommen ist. In anderen, gravierenderen Fällen wird ein Kind komplett in einer anderen Familie groß. Die Eltern all dieser Pflegekinder können ihre zentralen Versorgungs- und Erziehungsfunktionen zum Zeitpunkt der Unterbringung oder auf Dauer nicht wahrnehmen. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur.

In der Regel haben Kinder und Jugendlichen unzulängliche, zuweilen das Kindeswohl gefährdende Situationen erlebt. Und dies manchmal auch in einem so starken Ausmaß, dass sie traumatisiert sind. Gerade für ältere Kinder oder Kinder mit Beeinträchtigungen ist es oft schwer, eine geeignete Familie zu finden. Gesucht werden vom Landkreis Wittmund Dauer-Pflegefamilien sowie Familien, die nur vorübergehend Kinder aufnehmen oder die Jugendlichen bei der Verselbstständigung zur Seite stehen.

So vielfältig wie Menschen sind, so vielfältig sind auch die Bedürfnisse dieser Kinder und Jugendlichen. Um der Aufgabe gewachsen zu sein, bietet der Landkreis Wittmund einen dreitägigen Vorbereitungskurs an. Er findet im Sozial- und Jugendamt in der Zeit vom 27. bis zum 29. 8.2018 statt. Der Besuch des Kurses ist völlig unverbindlich. Die Kosten übernimmt der Landkreis Wittmund. Bei Interesse an der Aufnahme eines Kindes oder Jugendlichen melden Sie sich gerne bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes.

Die Ansprechpartnerinnen sind Anne Münk, Tel. 04462-861339, anne.muenk@lk.wittmund.de; Brigitte Adams, Tel.: 04462-861330, brigitte.adams@lk.wittmund.de und Christina Reichert, Tel. 04462-861347, christina.reichert@lk.wittmund.de.

 

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