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PM Nr. 27/2020 Merkblatt der Wirtschaftsförderung - Samstag, 21. März 2020

Hilfestellung und Hinweise in allen Fragen zur Wirtschaftsförderung

lkw Wittmund. Unter dem Eindruck der Coronakrise hat  die Kreisverwaltung Wittmund eine umfassende Information für die Wirtschaft im Harlingerland zusammengestellt. Darin wird noch einmal umfassend erläutert, welche Branchen von den ausgesprochenen Allgemeinverfügungen durch Schließungen und Einschränkungen im besonderen betroffen sind. Es geht auch um aktuelle Hinweise für Fälle von Liquiditätsproblemen, um Finanzhilfen (KfW-Kredite), um weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote des Landes Niedersachsen, um angekündigte Soforthilfen und Entschädigungsleistungen, um die besondere Gruppe der Kleinunternehmen, der Kreativschaffenden sowie freiberuflich Selbständigen, aber auch um die Beantragung von Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Quarantänefällen. Sämtliche Informationen werden vom Landkreis täglich aktualisiert und vervollständigt. Diese Informationen sind alle auf der Internetseite des Landkreises unter https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Wirtschaftsförderung/AktuelleInformationenzumCoronavirus.aspx hinterlegt. Die Wirtschaftsförderung ist weiterhin werktäglich unter der Email-Adresse wirtschaftsförderung@lk.wittmund.de zu erreichen.
Der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. hält auf seiner gleichnamigen Internetseite einen Maßnahmenkatalog zur kurzfristigen Schadensbegrenzung bereit.
Sämtliche Informationen zur Coronavirus-Krise sind auf der Landkreis-Homepage einsehbar und tagesaktuell.

 
PM Nr. 26/2020 Engagement in der Nachbarschaftshilfe - Samstag, 21. März 2020

Koordinierte Nachbarschaftshilfe im Landkreis Wittmund wird derzeit vom Kreis aufgebaut

lkw Wittmund. Aufgrund der aktuellen Situation und der ungewissen Entwicklung in der Coronavirus-Krise wird derzeit im Landkreis Wittmund bei der Kreisverwaltung eine Koordinierungsstelle für die Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Weitere, konkrete Hinweise hierzu werden in der kommenden Woche auf der Internetseite der Kreisbehörde unter den aktuellen Informationen rund um COVID-19 zu finden sein.

Zielgruppe der künftig vom Kreis organisierten Nachbarschaftshilfe sind Personen, die tagesaktuell dringende Unterstützung zur Bewältigung des Alltags (z.B. Einkauf, Apothekengänge, Verpflegung der Haustiere usw.) benötigen. Diese können sich genauso wie Personen, welche ihre Unterstützung anbieten wollen, dann bei den Mitarbeiterinnen der neuen Koordinierungsstelle melden. Weitere Informationen, vor allem den Start der Nachbarschaftshilfe, wird die Kreisverwaltung in der kommenden Woche detailliert bekannt geben. Dazu wird auch eigens eine Homepage mit allen Informationen und Formularen geschaltet.

Schon jetzt können sich Personen, die bei der Nachbarschaftshilfe mitwirken wollen, während der üblichen Bürozeiten an Nadja Pfister oder Tanja Schneider wenden, am besten per E-Mail unter der Adresse tanja.schneider@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 25/2020 zu Änderungen bei der Abfallwirtschaft - Samstag, 21. März 2020

Notdienst auch beim Tonnenhof: Schließung für den Kundenverkehr

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist auf folgende Neuregelungen hin: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und zu verlangsamen, und um die Mitarbeiter des Tonnenhofs zu schützen, wird bis auf Weiteres die Auslieferung und Abholung von Mülltonnen auf das absolut Notwendige beschränkt. Diese Aufträge werden nur noch in folgenden Fällen durchgeführt:

* Bei Neuanmeldungen bzw. –ummeldungen (z. B. bei Neubauten oder Neubezug von Häusern / Wohnungen).
* Wenn Abfalltonnen bei der Leerung vom Sammelfahrzeug verschluckt wurden.
* Bei defekten Tonnen, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen.
* Bei Auslieferung einer größeren Restabfalltonne bei Personenzuwachs im Haushalt.

Die Auslieferungen aus persönlichen Gründen oder auch von Saisontonnen werden bis auf weiteres zurückgestellt. Falls kurzfristig ein erhöhter Bedarf an Restabfall- oder Bioabfallvolumen besteht, können zusätzliche Abfallsäcke bei den im Abfuhrkalender genannten Ausgabestellen erworben werden, sofern diese nicht ihrerseits geschlossen haben.

Zudem wird der Tonnenhof – wie alle anderen Gebäude des Landkreises Wittmund – ab sofort für den Kundenverkehr geschlossen.

Die Abfallwirtschaft bittet ihre Kunden um Verständnis für diese Maßnahmen in der aktuellen Ausnahmesituation. Sobald sich die Lage wieder normalisiert, gibt es wieder den gewohnten Service. Bei Rückfragen und allen anderen Fragen zu abfallrechtlichen Themen wenden Sie sich bitte unter 04462/861230 bzw. -1252 an die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund.

 
PM Nr. 24/2020 - Regelung für das Abfallwirtschaftszentrum - Samstag, 21. März 2020

Wertstoffannahme wird für private Anlieferungen bis auf weiteres geschlossen

lkw Wittmund. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus gelten ab dem 18.03.2020 folgende Regelungen: Die Wertstoffannahmestelle des Zweckverbandes im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels bleibt für private Anlieferungen bis auf weiteres geschlossen.
Gewerbliche Kleinanlieferungen sind ausschließlich dienstags und donnerstags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr möglich. Es wird darum gebeten, bei Bezahlvorgängen auf die Möglichkeit der EC-Kartenzahlung zurückzugreifen!
Diese Maßnahmen sind notwendig, so die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund, um die Behandlung der im Rahmen der öffentlichen Abfallentsorgung durch die eingesetzten Sammelfahrzeuge erfassten und in Wiefels angelieferten Mengen (Hausmüll und Bioabfall) in den Behandlungsanlagen weiterhin gewährleisten zu können.
Die Abholung von Rest- und Biomüll sowie der gelben Säcke/Tonne, vom Altpapier und Sperrmüll wird in gewohnter Weiser weiter durchgeführt.
Über die weiteren Entwicklungen werden wir Sie informieren! Wir bitten um Ihr Verständnis!
Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaft-lichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. -1252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 23/2020 Aufruf an Rückkehrer aus Risikogebieten - Samstag, 21. März 2020

Landrat rät zu Besonnenheit:
Die Mitmenschen nicht unnötig gefährden

lkw Wittmund. Das Gesundheitsamt der Wittmunder Kreisverwaltung fordert alle Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten (siehe Übersicht aktuelle Internetseite Robert-Koch-Institut) auf, sich nach der Rückkehr für 14 Tage direkt in häusliche Quarantäne zu begeben. Damit soll der Verbreitung des Virus Einhalt geboten werden.
Die Rückreise aus dem Urlaub sollte so gestaltet werden, dass man sich – möglichst ohne Zwischenstopps - zunächst direkt in die häusliche Isolation begibt  und so weitere Kontakte vermeidet. Bei Auftreten von Symptomen ist der Hausarzt zu informieren.

Landrat Holger Heymann rät zur Besonnenheit: „Gefährden Sie nicht unnötig andere Mitmenschen“. Als nachahmenswert bezeichnet er den Fall der positiv getesteten Österreich-Rückkehrer aus Esens, die sich direkt in eine isolierte Ferienwohnung begeben haben, um das mögliche Weitertragen des Erregers möglichst zu verhindern.

 
PM Nr. 22/2020 zum Thema Gesundheit/Coronovirus; hier: Information für Wirtschaft - Montag, 16. März 2020

Coronavirus: Beratung und Hilfe für die Wirtschaft

Unterstützung für Ostfrieslands Unternehmen von Landkreisen, Stadt Emden, IHK, Sparkassen und Genossenschaftsbanken

lkw Wittmund. Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft in Ostfriesland. Unternehmen sollen deshalb bestmögliche Beratung und Hilfe erhalten. Darauf weisen die drei Landräte Matthias Groote (Leer), Olaf Meinen (Aurich) und Holger Heymann (Wittmund) zusammen mit dem Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg sowie den ostfriesischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken hin. „Wir wollen alles tun, was möglich ist, um die ostfriesische Wirtschaft in dieser schwierigen Lage zu unterstützen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.
Firmen werden gebeten, sich in Fragen zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus nicht an die örtlichen Gesundheitsämter zu wenden, sondern jeweils an die Wirtschaftsförderung der Landkreise oder der kreisfreien Stadt Emden. Auch die IHK und die ostfriesischen Raiffeisen- und Volksbanken bieten Unternehmen eine Beratung an. Die Geldinstitute weisen darauf hin, dass Unternehmen sich bitte frühzeitig an die ihnen bekannten Firmenkundenberater wenden mögen.
Die Industrie- und Handelskammer veröffentlicht wichtige Informationen auch auf ihrer Homepage unter www.ihk-emden.de/coronavirus
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund ist per E-Mail zu erreichen unter wirtschaftsfoerderung@lk.wittmund.de
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer ist zu erreichen unter Telefon 0491/926-1262 oder per E-Mail unter wirtschaftdigital@lkleer.de
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Aurich ist zu erreichen unter der Durchwahl-Nummer 04941-168000.

 
PM Nr. 21/2020 zu Coronovirus - Samstag, 14. März 2020

Notbetreuung: Für wen die Ausnahmen gelten

lkw Wittmund. Aufgrund der Weisung des Landes Niedersachsen vom 13. März wird ab Montag, 16. März, vorsorglich der Besuch von allen öffentlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen (von Grundschulen bis zu Gymnasien), Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie an Tagesbildungsstätten, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege bis 18. April untersagt. Damit soll eine schnelle Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. „Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind“, heißt es im Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Eine Notbetreuung wird angeboten für Kinder, deren Eltern im Bereich Gesundheit, Medizin, Pflege, Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr als auch Justiz, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche arbeiten. Die ostfriesischen Landkreise weisen darauf hin, dass eine Notbetreuung nur für die Kinder gewährleistet werden kann, deren Erziehungsberechtigte beide in den oben aufgeführten Berufsfeldern tätig sind. Für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen wird eine Notbetreuung gewährleistet. Für Rückfragen und weiteren Klärungsbedarf steht am Montag das Leitungspersonal vor Ort zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons können zu den jeweiligen Regelungen der Notbetreuung keine Auskunft geben. „Bitte halten Sie die Leitungen des Bürgertelefons für andere Anliegen frei“ appellieren die Landräte Olaf Meinen, Matthias Groote und Holger Heymann an die Bürger. 

 
PM Nr. 20/2020 zum Thema Gesundheit/Coronovirus; hier: Allgemeinverfügung - Freitag, 13. März 2020

Landrat Heymann appelliert: Veranstaltungen lieber freiwillig absagen

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund hat inzwischen über das Verbot von Großraumveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen zur  Eindämmung der Atemwegserkrankung „Covid-19" durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2  eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach ist die Durchführung von öffentlichen und nichtöffentlichen Großveranstaltungen im Gebiet des Landkreises Wittmund mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1000 Personen mit sofortiger Wirkung verboten. Für Veranstaltungen unter 1000 Personen gelten strikte Auflagen. Veranstalter von Veranstaltungen ab 100 Personen sind ab sofort verpflichtet, diese dem Gesundheitsamt des Landkreises rechtzeitig anzuzeigen. Auch diese können dann vom Gesundheitsamt untersagt werden. Dazu sagt der Wittmunder Landrat Holger Heymann: „Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahmen, aber es muss uns jetzt gelingen, die sich ausbreitende Pandemie möglichst einzudämmen“. Daher werde sich das Gesundheitsamt die angezeigten Veranstaltungen ab Montag auch genau ansehen. Sein Appell lautet: „Es ist besser, Veranstaltungen lieber freiwillig abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.“
Am Montag wird sich der Landkreis zudem mit den Hauptverwaltungsbeamen der Gemeinden treffen und – nach dem vom Land angeordneten Ausfall des Schulunterrichts und der Kitaschließungen - die weitere Vorgehensweise bei Veranstaltungen in kommunalen Räumlichkeiten der Kreise und Gemeinden sprechen. Ziel ist eine einheitliche Regelung im Kreisgebiet, die den Behörden und Bürgern gleichermaßen Handlungs- und Planungssicherheit geben soll.

 
PM Nr. 19/2019 Gemeinsame Erklärung Kreíse/Stadt Emden - Donnerstag, 12. März 2020

Bevölkerung wird in der Corona-Krise um Rücksichtnahme gebeten

lkw Wittmund. Weil sich das Coronavirus in Deutschland immer mehr ausbreitet, bitten die ostfriesischen Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden die Bevölkerung um Rücksichtnahme. In einer gemeinsamen Erklärung appellieren die Landräte Matthias Groote (Leer), Olaf Meinen (Aurich), Holger Heymann (Wittmund) sowie der Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff: „Rücksichtnahme in Zeiten von Corona bedeutet, dass wir vorsichtig sind für die anderen. Für die, die besonderen Schutz benötigen: für die Älteren, für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch eine Erkrankung vorbelastet sind - und für unser medizinisches Personal, das gesund bleiben muss, damit Ärzte und Pflegekräfte sich weiterhin um die Kranken kümmern können.“

Die vier Kommunen weisen in diesem Zusammenhang auf die geltenden Regelungen für die Durchführung von Veranstaltungen sowie auf Einschränkungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten hin:
Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind grundsätzlich abzusagen. Auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterliegen einer Prüfpflicht und einer Risikoabwägung, insbesondere im Hinblick auf:

• die Teilnehmer (internationales oder überregionales Publikum, Publikum aus Risikogebieten oder aus einer Region mit aktivem Infektionsgeschehen, Risikogruppen)

• die Art der Veranstaltung (Veranstaltungen, bei denen die Gäste nah beieinander stehen oder sitzen, zum Beispiel Musikkonzerte)

• den Ort der Veranstaltung (Veranstaltungen in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen).

Die drei Landkreise und die Stadt Emden werden zunächst auf alle eigenen Veranstaltungen mit auch nur geringem Risikopotential verzichten – sofern sie nicht dazu dienen, das öffentliche Leben aufrechtzuerhalten. Mögliche Ersatztermine für die eigenen Veranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und rechtzeitig bekanntgegeben.

Das Niedersächsische Sozialministerium hat zudem ein Betretungsverbot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten für bestimmte Einrichtungen verfügt: unter anderem für Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Kinderheime, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hochschulen und Landesbildungszentren. Auch wenn es in Ostfriesland erste wenige Corona-Fälle gibt, sind diese Maßnahmen zur Vorbeugung erforderlich. Peter Elster, Leiter des Gesundheitsamtes beim Landkreis Wittmund, erklärt, dass es jetzt darum gehe, eine Ausbreitung des Virus möglichst lange hinauszuzögern. „Wir müssen jegliche Zeit gewinnen, die wir gewinnen können.“ Diese Zeit solle genutzt werden, um das Gesundheitssystem bestmöglich auf Zeiten vorzubereiten, in denen die Zahl der Fälle deutlich steigt. „Das wird einfacher, wenn es langsam kommt“, sagt Elster.

Mit ihrem Appell vom heutigen Donnerstag schließen sich die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die Stadt Emden den Empfehlungen an, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann ausgegeben worden sind. Die vier Verwaltungschefs empfehlen darüber hinaus, die Hygieneempfehlungen zu beachten und bei Erkrankungen zunächst telefonisch abzuklären, ob ein Arztbesuch tatsächlich notwendig ist.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Homepage des Landkreises Wittmund und auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de).

 
PM Nr. 18/2020 zum Thema digitale Infrastruktur im Landkreis Wittmund - Freitag, 6. März 2020

Breitbandausbau im Landkreis Wittmund ist auf der Zielgeraden

Fertigstellungsgrad liegt bei 94 Prozent

lkw Wittmund. Der Abschluss der Ausbauarbeiten schneller Internetanschlüsse für Tausende von Haushalten im Landkreis Wittmund ist größtenteils abgeschlossen. Die letzten noch ausstehenden Arbeiten werden zu Ende des Monats März 2020 bzw. bis Ende Juli 2020 fertiggestellt. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Der Landkreis hatte den Oldenburger Telekommunikations- und Energieanbieter EWE im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung mit dem geförderten Ausbau im Landkreis Wittmund beauftragt.

Laut EWE TEL wurden von den vom Landkreis beauftragten 39 Verzweiger-Standorten bisher 35 fertiggestellt. Zwei noch fehlende Knotenpunkte im Telekommunikationsnetz, sogenannte Kabelverzweiger, werden Anfang März von der Telekom bereit gestellt und dann in Betrieb genommen. Die letzten zwei Kabelverzweiger folgen dann Ende Juli, außerhalb des Projektes. In Summe bedeutet das zum Stichtag heute eine 93-prozentige Fertigstellung der FTTC -Ausbaugebiete im Kreisgebiet (FTTC=Fiber to the curb/Bordsteinkante).

Von den 36 beauftragten FTTH-Ausbaugebieten (Glasfaser bis ins Haus) sind 25 abgeschlossen. Die restlichen elf haben inzwischen einen Fertigstellungsgrad zwischen 50 und 98 Prozent erreicht. In Summe bedeutet dies einen Fertigstellungsgrad von 94 Prozent. Darin ist die Ausstattung von fünf Schulen mit FTTH und vier Gewerbegebieten mit FTTH enthalten. Von den 1.483 beauftragten Hausanschlüssen wurden bis heute 1.429 fertiggestellt.

Damit das Breitbandprojekt des Landkreises erfolgreich beendet werden kann, ist EWE NETZ weiterhin mit sieben Tiefbaufirmen parallel in den Ausbaugebieten unterwegs. Rund 100 Prozent der insgesamt erforderlichen 165 Kilometer Verteilnetz wurden bereits verlegt. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen in Form des lang anhaltenden Regens musste der Ausbauzeitraum einmal verlängert werden. „Auch wenn wir die letzten noch ausstehenden Arbeiten noch abwarten müssen, sind wir froh, dass unser erstes großes Förderverfahren zum Ausbau mit schnellem Internet im Landkreis Wittmund nun bald abgeschlossen sein wird“, konstatiert Landrat Holger Heymann: „Die Versorgung unserer Bürger ist für uns sehr wichtig, und gleichzeitig sind wir uns darüber bewusst, dass noch lange nicht alle Haushalte im Landkreis profitieren können. Aus diesem Grund läuft zurzeit bereits ein weiteres Förderverfahren, mit dem wir noch viele weitere Haushalte einbeziehen werden.“

Hierfür hat die Kreisverwaltung Wittmund entsprechende Förderanträge bei den Projektträgern des Bundes und des Landes eingereicht und bereitet derzeit das Vergabeverfahren zur Auswahl eines Telekommunikationsunternehmens, das den Ausbau durchführen soll, vor. Wie viele Adressen tatsächlich vom 2. Ausbauprojekt profitieren werden, das hängt maßgeblich von den Ergebnissen der Ausschreibung ab und kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden.

Der Breitbandausbau der geförderten Gebiete  nutzt eine Kombination aus Glasfaserhausanschlüssen (Fiber to the Building/Home – FTTB/H) und einem weiteren VDSL-Ausbau (Fiber to the Curb/Bordsteinkante – FTTC) über die beschleunigende Zusatztechnologie Vectoring. Beim VDSL-Ausbau erhöhen zusätzliche Kabelverzweiger die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. Insgesamt werden knapp 3.600 Anschlüsse in 57 Ausbaugebieten (inklusive der vier Gewerbegebiete und fünf Grundschulen) realisiert. Die vier Gewerbegebiete (rund 50 Anschlüsse), werden symmetrisch mit 1 Gigabit pro Sekunde und mehr erschlossen. Über 3.300 Haushalte erhalten 50 Megabit pro Sekunde und mehr. Davon werden über 1.600 Haushalte, darunter auch die fünf Grundschulen, direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. Rund 200 Haushalte liegen zwischen 30 und 50 Megabit pro Sekunde.

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Dafür hat der Landkreis Wittmund verschiedene Fördermittel beantragt. Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau betragen rund 9,5 Millionen Euro. Davon werden vom BMVI ca. 2,7 Millionen Euro aus der Bundesförderung Breitband zur Verfügung gestellt. Für weitere rund 2 Millionen Euro kommt das Land Niedersachsen auf. Die nicht durch Fördermittel gedeckte Wirtschaftlichkeitslücke wird vom Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden je zur Hälfte getragen. Dieser kommunale Eigenanteil liegt bei ca. 650.000 Euro.

Weitere Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Wittmund finden sich auf der Internetseite https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Breitbandversorgung.aspx
Sollten Hauseigentümer bei Ansicht der Ausbaukarte feststellen, dass ihre Anschrift trotz Unterversorgung (weniger als 30 Megabit pro Sekunde im Download) nicht Bestandteil eines Ausbaugebietes ist, können sie Kontakt mit dem Ansprechpartner für den Breitbandausbau im Landkreis Wittmund, Mario Remmers, unter der Telefonnummer 04462-861103 aufnehmen. Die Mitteilung der unterversorgten Adressen dient hierbei als Hilfestellung für die weitere Breitbandplanung, die in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erfolgt. Ein Anspruch auf die zukünftige Erschließung ist hieraus jedoch nicht ableitbar.

Weiterer Hintergrund: Informationen und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Wittmund erhalten Interessierte auch in Wittmund: im EWE-Shop Wittmund in der Harpertshausener Str. 11, bei der EG Wittmund Am Markt 16 und bei CarPhone Kommunikationstechnik, Am Bahnhof 14; in Esens: im EWE-Shop Esens in der Steinstraße 6, bei der ju-com GmbH, Herdestr. 4 bzw. Bahnhofstr. 40A; in Jever: bei Sassen KomTech, Wangerstr. Darüber hinaus auch bei weiteren EWE-Vertriebspartnern, im Internet auf www.ewe.de bzw. über die kostenlose Infoline 0441-8000 4727.

 
PM Nr. 17/2020 zum Thema Abfallwirtschaft - Montag, 2. März 2020

Gebündelter Baum - und Strauchschnitt wird wieder zum Nulltarif abgefahren

Die bessere Alternative zum Osterfeuer

 

lkw Wittmund. In der Zeit vom 02.03. bis zum 13.03.2020 wird im Kreisgebiet Wittmund Baum- und Strauchschnitt kostenlos mitgenommen. Die einzelnen Abfuhrtermine kann man dem Abfuhrplan 2020 entnehmen bzw. sie stehen im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

Der Fachbereich Umwelt beim Landkreis Wittmund weist in einer Pressemitteilung auf die Problematik des Verbrennens pflanzlicher Abfälle hin. So verbrenne nasses oder zu frisches Holz nur unvollkommen und belaste die Luft durch starke Rußbildung, sowie durch die Emission von Kohlenmonoxid, -dioxid und anderen Kohlenwasserstoffen. Hinzu komme eine Gefährdung von Buschbrütern, kleinen Säugetieren und Amphibien, die das aufgeschichtete Osterfeuer als Nist- oder Versteckmöglichkeit nutzen. Den Angaben des Landkreises zufolge ist eine Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt durch die kostenlose Strauchschnittabfuhr die bessere Lösung. Privathaushalte haben außerdem die Möglichkeit Baum- und Strauchschnitt jederzeit kostenlos an der Deponie in Wiefels für die Kompostierung abzuliefern oder diese mit der Biomüllabfuhr in der Biotonne zu entsorgen. Die Abfallberatung weist daraufhin, dass der Strauchschnitt mit einem verrottbaren Bindfaden (kein Draht, kein Kunststoff) gebündelt sein muss. Die einzelnen Bündel dürfen nicht mehr als 35 Kilogramm wiegen und eine Länge von 2,00 Meter nicht überschreiten. Der Durchmesser der Äste darf nicht größer als 15 Zentimeter sein. Gartenabfälle wie Gras, Moos, Laub und Heckenschnitt (in Säcken) werden bei der Baum- und Strauchschnittabfuhr nicht gesammelt. Der Baum- und Strauchschnitt sollte am Abfuhrtag bereits morgens um 6 Uhr am Straßenrand bereitliegen. Da es nicht verhindert werden kann, dass nach der Abfuhr Kleinteile des Materials zurückbleiben, werden die Gartenbesitzer gebeten Straßen und Gehwege anschließend wieder zu reinigen. Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaft-lichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462 / 86 – 1230 bzw. -1252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 

 
PM Nr. 16/2020 zum Thema Naturschutz; hier: Zeit für Gehölzschnitt endet - Dienstag, 25. Februar 2020

Ab 1. März: Zur Brutzeit haben Kettensägen und Heckenscheren Pause

lkw Wittmund. Gartenbesitzer, die noch Hecken oder Gehölze zurückschneiden möchten, müssen sich beeilen – darauf weist die untere Naturschutzbehörde beim Landkreis Wittmund hin: Am kommenden Samstag, 29. Februar, endet die Zeit des erlaubten Gehölzschnittes. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es während der Brutzeit der europäischen Vogelarten verboten, ihre Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtsstätten zu beschädigen, sie zu zerstören oder die brütenden Vögel dort zu stören.
 
Damit den Vögeln, aber auch Insekten und anderen Tieren ausreichende und geeignete Nist- und Zufluchtsstätten zur Verfügung stehen, müssen umfangreichere Rückschnitte an Hecken und Gehölzen entsprechend der gesetzlichen Regelung bis Ende des Monats Februar abgeschlossen sein. Danach, ab dem 1. März, sind grundsätzlich nur Form- und Pflegeschnitte erlaubt, bei denen die jährigen frischen Triebe zurückgeschnitten werden dürfen. Aber auch dabei ist auf Nester zu achten. Nur in besonders begründeten Einzelfällen können Ausnahmen von diesen Vorschriften durch die Untere Naturschutzbehörde zugelassen werden. Bei Baumfällungen ist nicht nur auf Nester, sondern auch auf Horste und Bruthöhlen zu achten. In den Natur- und Landschaftsschutzgebieten und auf Wallhecken sind Bäume, Hecken und Gebüsch das ganze Jahr über geschützt. Dort bedarf der Rückschnitt grundsätzlich der Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde, so die Naturschutzbehörde.
 
Darüberhinaus gelten grundsätzlich weitere ganzjährige Schutzvorschriften, auf die der Landkreis Wittmund die Kreisbewohner ebenfalls noch einmal umfassend hinweist:

Stichwort Naturdenkmale
Besonders wertvolle, meist sehr alte Bäume habe ein besonderes Schutzbedürfnis. Sie können durch Verordnung des Landkreises wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit oder aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen zum Naturdenkmal erklärt werden. Eingriffe in den Baum und dessen unmittelbares Umfeld sind in jedem Fall mit der Unteren Naturschutzbehörde abzustimmen.

Stichwort Biotopschutz
Bei allen Gehölzschnittmaßnahmen ist auch der gesetzliche Biotopschutz zu beachten. Einerseits gelten Bäume selbst als schützenswertes Biotop, wenn sie eine große Höhle oder mehrere kleine Höhlen aufweisen. Andererseits ist zu beachten, dass Gehölze Teil von geschützten Biotopflächen sein können, dazu zählen auch Gehölze in Bruch- oder Auwäldern. In diesen Fällen dürfen Bäume nur gefällt werden, wenn die Untere Naturschutzbehörde eine Ausnahme dafür erteilt.

Stichwort Artenschutz
Ganzjährig ist der Schutz von besonders oder streng geschützten Tierarten zu beachten. Hierzu zählen unter anderem alle europäischen Vögel, Fledermäuse, Hornissen oder der Eremit, eine in Bäumen lebende seltene Käferart. Diese Tiere dürfen weder verletzt noch getötet und ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätten dürfen nicht beeinträchtigt werden.
Das heißt auch, dass Gehölze in denen zum Zeitpunkt der Beseitigung Vögel gerade ihre Jungen aufziehen, Bäume mit Höhlenstrukturen oder mit Fortpflanzungs- oder Ruhestätten von Vögeln, Fledermäusen, Hornissen oder dem Eremiten (eine Käferart, die eben in den Baumhöhlen alter Bäume lebt) nicht beseitigt werden dürfen. Vogelnester, die dauerhaft verlassen sind (dies ist meist ab Oktober der Fall), dürfen i. d. R. entfernt werden, es sei denn es handelt sich um Nester, die mehrfach genutzt werden, wie z.B. Schwalbennester, Greifvogelhorste; Saatkrähenkolonien oder Höhlennester von Spechten und Meisen. Da in der Praxis der Nachweis geschützter Arten nicht immer leicht ist, verpflichtet allein das Vorhandensein entsprechender Strukturen (z. B. Baumhöhlen) zu besonderer Sorgfalt. Im Zweifel sollte daher immer die Naturschutzbehörde hinzugezogen werden bzw. die Gehölze sollten vor der Maßnahme von qualifizierten Fachpersonen auf aktuell genutzte Lebensstätten untersucht werden.

Übrigens: Auch Efeu am Haus oder an anderer Stelle darf nicht zurückgeschnitten werden, wenn sich ein Vogel dort ein Nest gebaut hat und brütet, oder wenn er dort Junge aufzieht.
Innerhalb der Schutzfrist sind Schnittmaßnahmen nur zur Abwendung akuter Gefahrenlagen zulässig.
Im Wald gelten die genannten Schnittverbote nicht. Hier sind die Grundsätze der ordnungsgemäßen Waldbewirtschaftung des Waldgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes anzuwenden. Der besondere Artenschutz ist demgemäß zu berücksichtigen.
Das zeitlich begrenzte Beseitigungsverbot dient dem Schutz aller Arten, welche auf Gehölze angewiesen sind.
Vorrangiges Ziel der genannten Bestimmungen ist der Schutz der wild lebenden Tierarten und die Erhaltung ihrer Lebensräume. Sie und ihre Jungen sollen vor Störungen, Beeinträchtigungen und Lebensraumverlust geschützt werden. Es soll insbesondere auch das Blütenangebot für Insekten sicherstellen. Nur wenn Vögel während der Brut- und Aufzuchtzeit ungestört bleiben, können sie ihre Jungen erfolgreich aufziehen. Nur wenn Bäume mit Höhlungen erhalten bleiben, finden viele Vogel- und Fledermausarten wichtige Ruhe- und Fortpflanzungsstätten. Außerdem verbessern Gehölze die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und helfen das Klima zu schützen. Sie sind wichtige Bestandteile des Landschaftsbildes und schaffen Zonen der Ruhe und der Erholung.

 
PM Nr. 15/2020 zu Thema Gesundheit: Masern-Schutzgesetz tritt am 1. März in Kraft - Dienstag, 25. Februar 2020

Gesundheitsamt rät: Masern-Impfschutz überprüfen lassen

lkw Wittmund.  Am 1. März 2020 tritt auch hier im Landkreis Wittmund das neue Masernschutz-Gesetz in Kraft und bringt einige Neuerungen für Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen mit sich. Darüber informiert aktuell das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung. Ab März dieses Jahres müssen alle Personen die nach 1970 geboren sind und die neu in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Schulen betreut oder auch in Gesundheitseinrichtungen beschäftigt werden, nachweisen, dass sie ausreichend gegen Masern geimpft sind.

Dies ist gegenüber der jeweiligen Einrichtung vorrangig mittels der Impfpässe nachzuweisen. Möglich sind auch Bescheinigungen des behandelnden Arztes, dass ein ausreichender Masernimpfschutz vorliegt. Kann das jeweilige Kind in Kita, Krippe oder Schule einen ausreichenden Masernimpfschutz nicht nachweisen, darf es in dieser Gemeinschaftseinrichtung nicht betreut werden. Beschäftigte ohne einen entsprechenden Masernschutz können in diesen Gemeinschaftseinrichtungen oder in den Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäuser etc. nicht tätig werden.

Bei bestehender Schulpflicht müssen alle Kinder, die keinen entsprechenden Nachweis erbringen, dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden, wo dann eine entsprechende Beratung und Aufklärung erfolgen soll. Ziel ist das Nachholen der entsprechenden Impfungen. Lassen die Eltern ihre schulpflichtigen Kinder dann allerdings immer noch nicht impfen (Impfverweigerung), drohen hier Zwangs- bzw. Bußgelder.

Aus aktuellem Anlass daher nochmals die Empfehlung des Gesundheitsamtes: Alle Bürger, die zu den Zielgruppen Schulen oder Kindertageseinrichtungen (sowie Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende und Flüchtlinge) gehören, oder die als Mitarbeiter/-innen in den unterschiedlichsten Gesundheitseinrichtungen tätig sind, sollten umgehend den Impfschutz für Masern überprüfen lassen.

 
PM Nr. 14/2020: Fachvortrag im Sozialzentrum - Dienstag, 25. Februar 2020

Kostenloser Vortrag zum Thema Erziehungsfallen: „Nobody is perfect“

lkw Wittmund. Am Montag (2.3.20), findet im Sozialzentrum des Landkreises Wittmund , Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Raum Harlingerland von 19 Uhr bis etwa 21 Uhr ein kostenloser Vortrag für Eltern, Großeltern, pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte statt. Es geht um Kindererziehung, ein Thema, das es längst in die Programme vieler TV-Sender geschafft hat. Der angebotene Vortrag mit dem Titel „Nobody is perfect - klassische Erziehungsfallen“ beschreibt in vielen kleinen Anekdoten auf lustige Art und Weise Wege in Verhaltens-Sackgassen, die den Erziehungsberechtigten beim „Grenzen setzen“ oft das Leben schwer machen. Auf unterhaltsame Art wird den Zuhörern aufgezeigt, wie sie die Tücken der Kindererziehung geschickt meistern können.

Anschaulich, humorvoll und kurzweilig bringt der Diplompädagoge Thomas Rupf als Vortragender dem Publikum das Thema näher. Rupf hält seine Vorträge zu interessanten Themen aus der Pädagogik im ganzen Bundesgebiet. Bisher sind so etwa 3000 Vorträge und Weiterbildungen mit insgesamt ca. 150.000 Teilnehmern/innen zustande gekommen. Rupfs Ziel ist es, seinen Zuhörern die Angst vor der Erziehung zu nehmen und ihnen konkrete Wege aufzuzeigen, den alltäglichen Herausforderungen gelassener zu begegnen. Denn, so seine Botschaft: Kein Mensch ist perfekt!

Für Rückfragen und Anmeldungen zur skizzierten Veranstaltung steht Petra Lieutenant als Ansprechpartnerin zur Verfügung; unter Telefon 01590-6412384 oder per Email unter petra.lieutenant@gmail.com
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Vortrag findet im Rahmen des Bundesprogramms „Kita-Einstieg“ statt.

 
PM Nr. 13/2020 zum Thema Zukunft des Rettungsdienstes - Freitag, 14. Februar 2020

Prozess zur Neuordnung des Rettungsdienstes für den Landkreis Wittmund (Festland) hat begonnen

lkw Wittmund. Bisher ist der Rettungsdienst für die Festlandgemeinden im Kreisgebiet vom Träger Landkreis Wittmund über folgendes System geregelt: Es gibt neben dem eigenen Rettungsdienst (mit der Wache in Wittmund) die zwei beauftragten Firmen Rettungsdienst Ackermann GmbH (Rettungswache Friedeburg) und die Promedica Rettungsdienste GmbH (mit Wachen in Esens, Westerholt und Neuharlingersiel). Der Landkreis hat jetzt, unterstützt durch politische Beschlüsse in den Kreisgremien, erste Schritte zur Neuordnung eingeleitet. Auslöser war die zwischenzeitliche höchstrichterliche Rechtsprechung, dass unbefristete Beauftragungsverträge mit den genannten Firmen angreifbar sind, weil sie nicht den Regelungen der EU-Dienstleistungsrichtlinie entsprechen (und ein Interessent hierauf ausdrücklich aufmerksam machte). Der Landkreis hat sich daher entschlossen, den beiden beauftragten Firmen nach bereits erfolgten Vorabinformationen und Gesprächen frühzeitig zum 31.12.2021 zu kündigen und die Mitarbeiter anschließend in den eigenen Rettungsdienst zu übernehmen, der künftig das Festland allein versorgen soll (KA 23.1.20).
Die Alternative zur angestrebten Rekommunalisierung des Rettungsdienstes wäre eine europaweite Ausschreibung der Dienstleistung „Rettungsdienst“, auf dessen Ausgang der Landkreis keinerlei Einfluss hätte und damit nicht auszuschließen wäre, dass ein externer Anbieter künftig den Rettungsdienst im Landkreis Wittmund wahrnehmen könnte.

Für den Landkreis Wittmund liegen die Vorteile des Vorgehens auf der Hand: Die Rechtsunsicherheit wird beseitigt, der Rettungsdienst auf ein einheitliches System in der Eigenregie des Landkreises umgestellt. Durch diese Kommunalisierung ergibt sich für den Landkreis als Leistungserbringer des Rettungsdienstes eine homogene Struktur für das ganze Gebiet des Festlands: Der Einsatz von Personal und Rettungsmitteln, aber auch die Standorte von Rettungswachen können zentral geplant und gesteuert werden. Bisher, im alten System, stellen die räumlichen Trennungen – Stadt Wittmund / Gemeinde Friedeburg / Samtgemeinden Esens und Holtriem – Schranken für tiefergreifende organisatorische Verbesserungen dar. Sobald das gesamte Gebiet einheitlich strukturiert ist, sind Optimierungen im Personal- und Rettungsmitteleinsatz möglich.

Im Kreisausschuss wurden nun dafür die Weichen gestellt. Der Landkreis will somit die zweijährige Frist bis zum Auslaufen der Beauftragungen für die Rettungsdienste Ackermann und Promedica für die Neukonzeption in eigener Regie nutzen.

Parallel unterstützt der Landkreis Wittmund eine Initiative des Deutschen Landkreistages (DLT) sowie des NLT zur geplanten Reform der Notfallversorgung durch den Bund. In der Kreistagssitzung im Dezember 2019 trat der Landkreis Wittmund dem vom NLT initiierten Bündnis „Rettet den Rettungsdienst“ bei. Der Bund will, so sieht es ein vorliegender Referentenentwurf vor,  die Notfallambulanzen der Krankenhäuser durch Integrierte Notfallzentren (INZ) an ausgewählten Standorten ersetzen, worüber Krankenkassen und Kassenärzte bestimmen sollen. Zudem ist vorgesehen, den kommunalen Rettungsdienst faktisch der Planung der Krankenkassen und Kassenärzte zu unterstellen. Die beiden Interessenvertretungen der Landkreise kritisieren diese Pläne massiv. Man befürchtet, dass die Versorgung in Krankenhäusern in der Fläche empfindlich geschwächt, andererseits der kommunale Rettungsdienst zu einem reinen Erfüllungsgehilfen von Krankenkassen und Kassenärzten wird. Es wird davor gewarnt, funktionierende und bewährte kommunale Strukturen beim Rettungsdienst zu gefährden. Es dürfe nicht passieren, dass die jederzeitige schnelle Hilfeleistung unter der eingeführten Telefonnummer 112 durch unklare Regelungen gefährdet und dass das gute Zusammenwirken von Kommunen, Hilfsorganisationen und Kostenträgern künftig durch bundesweite Vorgaben gelenkt werden, so die Kritik.

Reformbedarf sehen die Landkreise bundesweit  nicht in Bezug auf den kommunalen Rettungsdienst. Problemkind sei vielmehr der kassenärztliche Bereitschaftsdienst, der strukturell nicht gut aufgestellt, nicht ausreichend leistungsfähig und vielerorts nicht bekannt genug sei. So sei immer wieder zu beobachten, dass Rettungswagen für Beschwerden gerufen würden, die nicht lebensbedrohlich – und damit auch keine akuten Notfälle – seien und stattdessen in die Verantwortlichkeit des Bereitschaftsarztes gehörten. Die Lösung sei vielmehr, den funktionierenden Teil des Systems, also den Rettungsdienst und die Leitstellen der Kommunen, entsprechend aufzuwerten. Es müsse daher darüber diskutiert werden, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst in den kommunalen Leitstellen zu disponieren. In Bezug auf die vorgeschlagenen INZ kritisieren die Landkreise über ihre Spitzenverbände auch, dass diese gemeinsam von Krankenhäusern und Kassenärzten getragen werden sollen. Die Kassenärztliche Vereinigung sei bisher nur im Ausnahmefall selbst Akteurin in der tatsächlichen medizinischen Versorgung gewesen. Daher lehnen die Landkreise als Krankenhausträger dies nachdrücklich ab. Inakzeptabel sei darüber hinaus, dass die INZ nur an bestimmten Krankenhausstandorten vorgesehen würden. Das bedeute eine Verschlechterung der Versorgungslage in den Landkreisen und vor allem in den ländlichen Räumen. Das vom Bundesgesetzgeber erklärte politische und gesellschaftliche Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse überall im Lande werde so konterkariert.

 
PM Nr. 12/2020 zum Thema Ausbau/Fahrbahnerneuerung der K 44 - Freitag, 14. Februar 2020

Fahrbahnerneuerung K 44: Schäden an der Deckschicht durch Gummieinschlüsse

lkw Wittmund. In der Deckschicht der im Jahr 2019 sanierten Kreisstraße 44 zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) wurden nach Abnahme der Baumaßnahme durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Aurich) gummiartige Einschlüsse mit einem Durchmesser von 5 -11 Millimetern auf der gesamten Strecke festgestellt. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit.

Zur Klärung der unerwünschten Verunreinigung hat es dazu bereits Anfang Dezember 2019 einen Ortstermin zusammen mit der ausführenden Straßenbaufirma, dem Mischwerk, der Straßenmeisterei Wittmund und dem Auricher Geschäftsbereich der Straßenbaubehörde gegeben.
Das Labor des Mischwerkes hat daraufhin vor Ort Proben genommen und untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die festgestellten Einschlüsse aus aufbereitetem, wasserdurchlässigem Asphalt für einen Sportplatzbau stammen. Dieses Material wurde leider vom Mischwerk fälschlich bei der Herstellung des Deckschichtmaterials für die Kreisstraße 44 zugegeben. Verdichtung und Griffigkeit der neuen Deckschicht wurden im Rahmen der Maßnahmen-Abwicklung ebenfalls überprüft und diese Parameter entsprechen den vertraglichen Vorgaben.

Mit der ausführenden Baufirma wurden abweichend von den normalen Regelungen bei der Baustellen-Abnahme eine Verlängerung der Gewährleistung (von 2 auf 4 Jahre) sowie die Umkehr der Beweislast vereinbart. Die Deckschicht soll daher künftig verstärkt beobachtet werden, um festzustellen, ob sich Schäden einstellen, die weitere bauliche Maßnahmen erforderlich machen könnten. Die Kreisverwaltung wird dies zusammen mit den beteiligten Behörden im Blick behalten und sich weitere Schritte vorbehalten. 

Kurzer Rückblick: Baubeginn für die Sanierung des mehr als sechs Kilometer langen Straßenstücks war der 17. Juni 2019. Den Zuschlag hatte die Westersteder Straßenbaufirma Georg Koch GmbH bekommen. Im Zuge der Arbeiten  auf der Strecke zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) wurde die vorhandene Fahrbahn auf der ganzen Länge abgefräst, neu profiliert und dann mit einer neuen Deckschicht versehen. Außerdem wurden in den Kurvenbereichen die dort verlegten Kunststoffmatten erneuert. Das Auftragsvolumen für die umfangreiche Maßnahme – auch die Erneuerung eines Kanaldurchlasses war nötig - belief sich auf rund 940.000 Euro. Bei einer Versammlung waren die Anwohner seinerzeit umfassend über die Planungen informiert worden.

 
PM Nr. 11/2020 zum Thema Gesundheit/Coronovirus; hier: aktuelle Situation im Landkreis Wittmund - Montag, 10. Februar 2020

Coronavirus: Verdachtsfall am Freitag nicht bestätigt

Entwarnung nach Untersuchung durch Landesgesundheitsamt

lkw Wittmund. Im Landkreis Wittmund hat es in der vergangenen Woche einen aktuellen Verdachtsfall auf die Infektion eines Kreisbewohners mit dem Coronavirus gegeben. Doch der Fall hat sich am Freitag (7.2.20) letztlich nicht bestätigt. Das teilt das Gesundheitsamt des Landkreises mit.
Eine beim niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) in Hannover eingereichte Probe war negativ. Erleichterung daher bei Landrat Holger Heymann: „Wir sind froh, dass sich der Verdacht nicht bestätigt hat.“ Der jüngste Verdachtsfall war der bisher zweite im Kreisgebiet nach einem Fall in der Vorwoche.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund beobachtet derzeit weiterhin aufmerksam die Entwicklung bezüglich der Ausbreitung des zuerst in China aufgetretenen Coronavirus.
Hinweis für die Bürger: Auf der Internetseite des Landkreises wird auf ein aktuelles Papier mit Handlungs-Empfehlungen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA, Hannover) hingewiesen, das dort gelesen und - bei Bedarf - heruntergeladen und ausgedruckt werden kann.

 
PM Nr. 10/2020 zum Thema Personalien aus der Kreisverwaltung – Verabschiedungen und Dienstjubiläum - Donnerstag, 6. Februar 2020

Verabschiedungen und Dienstjubiläum

lkw Wittmund. Aktuelle Personalnotizen aus der Wittmunder Kreisverwaltung:  Annelene Klattenberg ist jüngst von Landrat Holger Heymann in den Ruhestand verabschiedet worden. Dabei waren neben den Amts- und Abteilungsleitern des Ordnungsamtes auch ein Vertreter des Personalrates sowie Kollegen und Kollegen aus der Kfz-Zulassungsstelle.
Verabschiedet worden ist, diesmal vom Ersten Kreisrat Uwe Cassens, im Jugendamt des Landkreises vor kurzem auch Dagmar Baumeister. Bei der Feier im kleinen Kreis waren auch Amtsleiter Marco Börgmann und weitere Abteilungsleiter sowie Kollegen dabei sowie Vertreter des Personalrats.
Auf Spiekeroog ist der langjährige Haus- und Hofmeister der Inselschule, Hermann Stahl, im Rahmen einer kleinen und stimmungsvollen Feierstunde der Schule Anfang der Woche in den Ruhestand verabschiedet worden. Dabei waren der für das Personalwesen beim Landkreis Wittmund zuständige Abteilungsleiter Peter Wilken, die örtliche Schulleitung, Schüler, Lehrer und Elternvertreter.
Horst Julius, langjähriger Hausmeister an der Herbert-Jander-Hauptschule Esens, hat Anfang Februar sein 25-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Ihm wurde im Namen der Dienststelle von der Schulleitung ein Blumenstrauß überbracht.

 
PM Nr. 08/2020 zum Thema Waldkindergarten Wittmund; hier: Klarstellung der Kreisverwaltung - Donnerstag, 6. Februar 2020

Kreis: Vorgehensweise der Stadt Wittmund voller Widersprüche

Forderung lautet: Farbe bekennen und Finanzmittel bereitstellen

lkw Wittmund. Die von der Stadt Wittmund und ihrem Bürgermeister Rolf Claußen initiierte jüngste Presseberichterstattung über den geplanten Waldkindergarten im Wittmunder Wald hat zu einigen überflüssigen Irritationen geführt. Insbesondere die Aussage der Stadt Wittmund, der Landkreis sei in der Pflicht, einen bestimmten Teil der Finanzierung zu übernehmen, ist nach Angaben der Kreisverwaltung „schlichtweg falsch“. Die zwischen dem Landkreis und den Gemeinden geschlossene Vereinbarung über die Kosten der Kindertagesstätten sieht ausdrücklich vor, dass neue Betreuungsangebote, die zu einer finanziellen Mehrbelastung führen, der Zustimmung des Landkreises bedürfen. Um ein solches zusätzliches Betreuungsangebot gehe es bei dem geplanten Waldkindergarten zweifelsfrei, so die Kreisverwaltung in ihrer Stellungnahme. Bei einem Waldkindergarten handele es sich eben nicht um ein verpflichtendes Angebot, welches Kommunen vorhalten müssten. Auch in den Samtgemeinden Esens und Holtriem gebe es keinen Waldkindergarten. Es gebe auch keinen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen Platz in einem Waldkindergarten, so die Kreisverwaltung erläuternd.

Anderslautende Aussagen der Stadt Wittmund verwundern die Verantwortlichen beim Landkreis daher. So liegt der Kreisverwaltung von der Stadt Wittmund eine schriftliche Stellungnahme vor, in der ebenfalls mitgeteilt wird, dass der Waldkindergarten kein bedarfsgerechtes Angebot darstellen könne, da es sich immer um ein Wahlangebot handeln würde, zu deren Inanspruchnahme die Eltern nicht verpflichtet werden könnten. Die Plätze wären also über dem erforderlichen Bedarf vorzuhalten, so die vorliegende Stellungnahme der Stadt Wittmund weiter.  Genau so wurde von der Stadt Wittmund auch in der Beschlussvorlage für die städtischen Gremien zuletzt argumentiert. Für die Kreisverwaltung ist die Vorgehensweise der Stadtverwaltung widersprüchlich.
„Wir möchten aber dennoch klarstellen, dass wir die entwickelte Idee eines Waldkindergartens aus pädagogischer Sicht ausdrücklich begrüßen“, so die Kreisverwaltung. Dies wurde auch in der politischen Diskussion über den Umfang der Kostenbeteiligung immer wieder deutlich. Die Wittmunder Kreispolitik hatte bei ihrer Entscheidung aber auch finanzielle Aspekte und eine Gleichbehandlung mit anderen Kommunen zu berücksichtigen. „Durch den gefassten Beschluss, den Waldkindergarten zunächst befristet für 3 Jahre mit 25.000 Euro jährlich zu unterstützen, haben die Kreispolitiker diese Verantwortung in hervorragender Weise wahrgenommen“, lobt die Kreisverwaltung. Sie fordert daher: „Nun muss auch die Stadt Wittmund Farbe bekennen und einen angemessenen eigenen finanziellen Beitrag leisten, um das von dort gewünschte Angebot eines Waldkindergartens realisieren zu können.“

 
PM Nr. 09/2020 zur Dreifachsporthalle Esens: Wiederinbetriebnahme - Dienstag, 4. Februar 2020

Sperrung der Halle nach umfangreicher Sanierung aufgehoben – Sportbetrieb kann wieder losgehen

lkw Wittmund. Mehr als ein Jahr ist es inzwischen her, dass die Dreifach-Turnhalle in Esens bei einem Brand großen Schaden nahm. Inzwischen sind die Sanierungsarbeiten abgeschlossen, die Kreisverwaltung meldet Vollzug: Ab morgen, Mittwoch (5.2.20), ist die Sperrung der Halle offiziell aufgehoben und die Flächen stehen wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung. Der Landkreis bereitet derzeit eine kleine Feier zur Wiederinbetriebnahme nach dem Brand vor.

 
PM Nr. 07/2020 aktuelle Information der Kreisverwaltung - Montag, 3. Februar 2020

Systemumstellung: Zahlung mit EC-Karte einige Tage lang nicht möglich

lkw Wittmund. Aufgrund von Bauarbeiten bzw. Systemumstellungen der Kreisverwaltung (Gebäude II, Zulassungsstelle) ist eine Zahlung mittels EC-Karten beim Landkreis Wittmund an den folgenden Tagen voraussichtlich nicht möglich:  11., 12 und 20. Februar.
Wir bitten alle Kunden um ihr Verständnis. Sollten Zahlungen nötig sein, sind die lokalen Banken in fußläufiger Entfernung der Kreisverwaltung in Wittmund zu erreichen. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Wir bitten um Beachtung.

 
PM Nr. 06/2020 zum Thema Gesellschaft / Integrationsarbeit im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 29. Januar 2020

Planung für vierte „Interkulturelle Woche“ beginnt mit erstem Vorbereitungstreff am 5. Februar

Öffentlicher Aufruf zum Mitmachen–Programm in Vorbereitung

lkw Wittmund. „Zusammen leben, zusammen wachsen“ - so lautet das Motto der nächsten Interkulturellen Woche (IKW) für das begonnene Jahr 2020, die Ende September bundesweit starten wird – auch im Landkreis Wittmund. Die Vorbereitung der lokalen Aktion startet bei einem Treffen am 5. Februar bei der Kreisverwaltung in Wittmund.

„Mitmachen kann jeder, der sich mit Ideen einbringen will“, betont Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe beim Landkreis. Die nächste IKW biete wiederum einen wichtigen Rahmen, in dem Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinandertreffen und aufeinander zugehen könnten. Durch Begegnungen, Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen werden Brücken gebaut und das Zusammenleben aller Bürger und Bürgerinnen, unabhängig von ihrer Herkunft, wird gefördert. Auch der Landkreis Wittmund möchte sich wieder, nach einer gelungenen Veranstaltungsreihe in den  letzten drei  Jahren, an der IKW 2020 beteiligen.

Zu den möglichen Veranstaltungen und Aktionen während der Interkulturellen Woche, die  von Sonntag, den 20. September bis Samstag, den 26. September 2020 im Landkreis  stattfinden wird, können unter anderem unterschiedliche Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Feste, sportliche Begegnungen, gemeinsame Mahlzeiten und vieles mehr veranstaltet werden. Voller Freude und mit großer Zufriedenheit blickt Nadja Pfister auf die dritte Interkulturelle Woche im letzten Jahr zurück:  „Es war eine bunte und abwechslungsreiche Woche mit vielfältigen Angeboten und mit einer engagierten Beteiligung unterschiedlicher lokaler Institutionen und Einwohner.“ Einen Eindruck  vom interkulturellen Fest, welches als Abschluss veranstaltet wurde, kann das Video, eingestellt auf der Internetseite unter https://www.landkreis-wittmund.de/LebenArbeiten/Jugend,Soziales,Familie,Arbeit/MigrationTeilhabe.aspx liefern. Pfister hofft auf eine rege Beteiligung auch an der 4. IKW und freut sich auf die Zusammenarbeit mit neuen Kooperationspartnern. 
Interessierte Vereine, Verbände, Kirchen, Institutionen, Organisationen, Initiativen sowie Interessierte sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen zu beteiligen. Zur Absprache und Abstimmung des Programms dienen die Vorbereitungstreffen, die von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe bei der Wittmunder Kreisverwaltung organisiert und vorbereitet werden. Das erste Treffen findet am 5. Februar um 16 Uhr im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales (Dohuser Weg 34, Wittmund) im Saal Harlingerland statt. Im Rahmen dieser Zusammenkunft sollen die ersten Veranstaltungsideen, Vorschläge und Anregungen rund um interkulturelle Begegnung und Verständigung gesammelt, besprochen und diskutiert werden, sodass auch dieses Jahr ein ansprechendes Programm entsteht. Es ist wünschenswert, dass unterschiedliche Aktionen landkreisweit, im besten Fall in allen kreisangehörigen Gemeinden, stattfinden. Für weitere Informationen steht Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, zur Verfügung.

 
PM Nr. 05/2020 Aktueller Beschluss aus dem Kreisausschuss - Freitag, 24. Januar 2020

Landkreis bezuschusst neuen Waldkindergarten in Wittmund drei Jahre lang mit maximal 25.000 Euro pro Jahr

lkw Wittmund. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag (23.1.20) beschlossen, den geplanten Wittmunder Waldkindergarten (Standort beim Naturschutzhof) mit einem Betriebszuschuss von maximal 25.000 Euro im Jahr über drei Jahre zu unterstützen. Dieses zusätzliche Betreuungsangebot, das die Stadt Wittmund auf freiwilliger Basis über den festgestellten Bedarf hinaus einrichten will, wird vom Kreis als zusätzliches pädagogisches Angebot in der frühkindlichen Bildung ausdrücklich begrüßt. Der Kreisausschuss hat sich bei seinem Beschluss an der Förderung eines gleichgelagerten Angebots in Friedeburg orientiert.

 
PM Nr. 03/2020 zum Thema Umwelt- und Klimaschutz: Vorbereitung Plastik-Aktions-Woche - Dienstag, 21. Januar 2020

Erstes Planungstreffen für kreisweite Initiative in dieser Woche

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund lädt alle Interessierten, die sich an der kreisweiten Plastik-Aktions-Woche 2020 beteiligen möchten, zum ersten Planungstreffen bei der Kreisverwaltung ein. Termin dafür ist am kommenden Donnerstag (23.1.20) um 14.30 Uhr im Sozialzentrum am Dohuser Weg 34 in Wittmund, Raum Harlingerland.

Plastik frei – sei dabei! So lautete das Motto der vergangenen Plastik-Aktions-Woche, die bereits im letzten Jahr weit über die Ortsgrenzen von Carolinensiel-Harlesiel hinausging. Das Ziel der Initiative war und ist es noch, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vor den Gästen zu stehen, sondern bei der immer weiter voranschreitenden Vermüllung der Meere, angesichts weltweit zu beobachtender Waldbrände und dem wahrnehmbaren Klimawandel ein Bewusstsein für die Umwelt und unseren Planeten, auf dem wir alle leben, zu erlangen. Um dies zu schaffen, hatten sich die Akteure der Plastik-Aktions-Woche ein interessantes Wochenprogramm erarbeitet, um sowohl Einheimische als auch Gäste der genannten Küstenorte über die Plastikproblematik zu informieren und vor allem Alternativen zur Verwendung von Plastik im Alltag aufzuzeigen.

Rund neun Monate lang haben die Akteure an der Vorbereitung der Plastik-Aktions-Woche 2019 gearbeitet. Diese Arbeit war gut investiert und hatte sich für alle Beteiligten gelohnt. Es war eine runde Woche mit rund 500 Besucherinnen und Besuchern. Es wurden Wochenmarktstände auf- und abgebaut, Produkte verkauft, Filme gezeigt, Vorträge gehalten, Workshops gegeben, eine Ausstellung gezeigt, Wattwanderungen organisiert und durchgeführt, ein Unverpackt-Laden geschaffen und Müll-Rallyes realisiert. Es gab Bastelaktionen und unter anderem wurde auch der Strand vom Müll befreit. Bei allen Veranstaltungen wurden anregende Gespräche zum Thema Plastik geführt. Die Akteure haben versucht, viele Menschen mit dem brisanten Thema „Plastik“ anzusprechen.

Ursprünglich von Carolinensiel-Harlesiel aus initiiert und dann auf den Landkreis  Wittmund ausgedehnt und zweimal durchgeführt, schwappt die Idee nun auch nach Friesland herüber. Einige Kommunen/Akteure in Friesland haben bereits die Idee geäußert, sich ebenfalls an der Aktionswoche beteiligen zu wollen.

Diesen großen Erfolg kann die Initiative vor Ort nun nicht mehr alleine stemmen und hat den Landkreis Wittmund um Unterstützung gebeten. Nachdem Landrat Holger Heymann schon für 2019 die Schirmherrschaft übernommen hatte, hilft die Kreisverwaltung in der Person von Klimaschutzmanagerin Yvonne Ambrosy nun aktiv bei der Koordination des Projektes für das laufende Jahr mit.

Der Landkreis Wittmund lädt daher alle bisherigen Akteure und alle weiteren Interessierten zu einem ersten Treffen zur Planung der Plastik-Aktions-Woche 2020 am Donnerstag, 23.01.2020, um 14:30 Uhr in die  Kreisverwaltung ins Sozialzentrum am Dohuser Weg 34 in Wittmund,
im Raum Harlingerland (Haupteingang und dann im Gebäude rechts halten) ein.

Wer sich gern einbringen möchte, aber zum Treffen in dieser Woche verhindert ist, der kann sich für weitere Absprachen oder Informationen per E-Mail bei der Klimaschutzmanagerin unter yvonne.ambrosy@lk.wittmund.de   melden.

 
PM Nr. 02/2020 zum Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Wittmund – Impfbuch-Aktion - Dienstag, 21. Januar 2020

Körper mit Impfungen für Abwehr von Infektionskrankheiten trainieren

lkw Wittmund.  Die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes Wittmund haben im November 2019 die Impfbücher (oder Kopien) in allen 6. Klassen der Schulen im Landkreis Wittmund eingesammelt. Damit wollten sie auf fehlende Impfungen aufmerksam machen und an Auffrisch-Impfungen erinnern. Das teilt das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund mit.

Teilgenommen haben an der freiwilligen Impfbuch-Aktion im abgelaufenen Jahr 226 Schülerinnen und Schüler, das sind ca. 45% aller Sechstklässler im Kreisgebiet. Bei 198 Kindern (88% der Teilnehmenden) konnte das Gesundheitsamt einen vollständigen Impfschutz gegenüber Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln und Meningokokken C feststellen. Bei 28 Kindern (12%) allerdings fehlten eine oder mehrere von der Ständigen Impfkommisssion (STIKO) empfohlene Impfungen. Bei neun Kindern (4%), die das Impfheft abgegeben haben,  war dabei die Impfung gegen Masern unvollständig oder gar nicht durchgeführt worden. Hinweis dazu: Ab März 2020 müssen alle Kinder bzw. Jugendlichen, die eine Schule besuchen, einen vollständigen Impfschutz gegen Masern vorweisen. Das hat der Gesetzgeber so neu geregelt.

Das Gesundheitsamt Wittmund empfiehlt außerdem eine Immunisierung gegen Humane Papillomviren (HPV) für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren, spätestens bis zum Alter von 17 Jahren. Humane Papillomviren können Krebs verursachen – vor allem am Gebärmutterhals, aber auch am After, Penis und im Mund bzw. im Rachenraum. Von den etwa 12-jährigen Teilnehmern der Impfbuch-Aktion haben bereits 31 Jungen und Mädchen (14%) die Impfserie - zwei Impfungen im Abstand von ca. fünf Monaten - begonnen, 21 (9%) davon sogar schon abgeschlossen.
Die freiwillige Impfpass-Überprüfung richtete sich auch an die Lehrkräfte und übrigen Mitarbeiter/innen der beteiligten Schulen. Dieses Angebot haben 11 Personen wahrgenommen. 
Alle Teilnehmer erhielten eine schriftliche Information über evtl. fehlende Impfungen und wann die nächste Auffrisch-Impfung ansteht.  Erfahrungsgemäß ist diese Impfbuch-Aktion für alle Beteiligten eine Erinnerung, jeweils ihren Impfstatus zu überprüfen. Dies betrifft  auch Familienmitglieder sowie Schüler/innen und Lehrkräfte, die das Impfheft nicht abgegeben haben. „So tragen möglichst viele dazu bei, sich selbst und ihre Mitmenschen vor ansteckenden und teils lebensbedrohlichen Krankheiten zu schützen“, betont das Gesundheitsamt.

Und so wirkt eine Impfung
Bei einer Impfung werden dem Körper abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger in kleinsten Mengen verabreicht, die keine echte Erkrankung verursachen. Das Immunsystem reagiert, indem es eigene Antikörper und Gedächtniszellen bildet. Bei einem Kontakt mit dem echten Erreger können die Antikörper und Gedächtniszellen die Erkrankung verhindern oder wesentlich abschwächen. Damit der Körper ausreichende Abwehrstoffe gegen eine bestimmte Infektionskrankheit bilden kann, muss er also „trainiert“ werden. Dazu müssen gegen einige Krankheiten mehrere Impfdosen verabreicht werden. Einige Impfungen schützen ein Leben lang, andere müssen bei Schulkindern, Jugendlichen und /oder Erwachsenen ein- oder mehrmals aufgefrischt werden.
Ist die Impfrate hoch genug, können sich die Krankheitserreger nicht mehr ausbreiten. Die Geimpften sind geschützt und schützen gleichzeitig andere Menschen, die nicht geimpft werden können, zu nennen sind hier zum Beispiel junge Säuglinge, an Krebs erkrankte und schwer chronisch kranke Menschen.

 
PM Nr. 01/2020 zum Thema Familienförderung im Landkreis Wittmund - Montag, 13. Januar 2020

Möglichst alle Kinder im Wittmunder Kreisgebiet sollen dabei sein

lkw Wittmund. Gerade jetzt, zu Beginn des neuen Jahres, kennen viele Familien das drängende Problem: Die zu erwartenden Kosten für kommende Klassenfahrten, aber auch laufende Kosten für Vereinsbeiträge, den Musikunterricht der Kinder und ggf. auch die Nachhilfe in der Schule belasten das monatliche Familien-Budget zusätzlich und ganz erheblich. Und so manch eine Familie stellt sich daher die Frage: Können wir uns die anstehende Klassenfahrt für unsere Tochter oder unseren Sohn überhaupt noch leisten? Doch der Landkreis hilft unterstützend mit, gerade auch bei Familien mit geringem Einkommen. Darauf weist die Kreisverwaltung mit dieser Veröffentlichung hin.

Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, haben bereits jetzt die Möglichkeit, für die vorher aufgeführten Aufwendungen Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes zu beantragen. Aber Familien, die aktuell nicht im Leistungsbezug stehen, aber dennoch mit einem eher geringen Einkommen auskommen müssen, gingen hier in der Vergangenheit in der Regel leer aus. Genau da setzt das Projekt „Dabei sein“ an. Bereits seit dem August 2015 fördert der Landkreis Wittmund mit Mitteln der privaten Stiftung Marienheim Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen.

Zuwendungen aus diesem Topf gibt es für Klassenfahrten, zu den Kosten der Schülerbeförderung für Oberstufenschüler, zu einer angemessenen Lernförderung und zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (unter anderem etwa Vereinsbeiträge, Musikschulunterricht, etc.). In Einzelfällen können sogar Förderungen für Personen bis zum 25. Lebensjahr gewährt werden, wenn sie eine allgemeinbildende Schule besuchen.

Nähere Informationen zu dem Projekt „Dabei sein“ gibt es auf der Internetseite des Landkreises Wittmund (www.landkreis-wittmund.de) unter dem Stichwort „Dabei sein“. Dort können auch das betreffende Antragsformular, was auszufüllen und vorzulegen ist, und ein Einkommensrechner heruntergeladen werden.

Weitere telefonische Auskünfte erteilt auch gerne die zuständige Mitarbeiterin des Sozial- und Jugendamtes des Landkreises,  Frau Nicole Meiners (04462/861328).

 
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