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PM Nr. 36/2019 – zum Thema Auszeichnung für Angehörige der Feuerwehr-Kreisbereitschaft nach Einsatz - Mittwoch, 19. Juni 2019

Helferfest in der FTZ nach Moorbrand-Einsatz: Landrat Heymann würdigt Einsatz der Kreisbereitschaft

lkw Wittmund.  Mit einem Helferfest hat sich Landrat Holger Heymann seitens der Kreisverwaltung Wittmund bei all denjenigen für ihr Engagement danken, die seinerzeit mit den Zügen der Kreisbereitschaft und dem Equipment der Kreisfeuerwehr zur Hilfeleistung ins Emsland aufgebrochen sind. Die Männer und Frauen waren Anfang September 2018 zum Teil mehrfach, und zum Teil über mehrere Tage im Emsland im Lösch- und Unterstützungseinsatz. Heymann erklärte: „Ich danke ich Ihnen herzlich, denn das ist nicht selbstverständlich, hier alles Stehen und Liegen zu lassen, um dort bei einer Großschadenslage mitzuhelfen. Das verlangt schon besonderes Engagement.“

Die Organisation des Hilfs-Einsatzes lag seinerzeit in den Händen des damaligen Kreisbrandmeisters Frank Gerdes, dem Landrat Heymann dankte. Gerdes, der beim Helferfest nicht dabei sein konnte, hatte seinerzeit die Aufgabe vom eigentlichen (damaligen) Kreisbereitschaftsführer Johann Goldhammer übernommen, der verhindert war. Wittmunds aktueller Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen ließ es sich nicht nehmen, beim Helferfest vergangene Woche dabei zu sein. Er schloss sich dem Lob des Landrats an die Feuerwehrkameraden und –kameradinnen an. Tannen lobte aber auch die Unternehmer und Betriebe im Kreisgebiet, die ihre Mitarbeiter für den Einsatz im Emsland freigestellt hätten.

Landrat Heymann blickte in seiner Ansprache auf den Einsatz zurück.
121 Kameraden aus drei von vier Zügen der Kreisbereitschaft plus zusätzliche Kräfte, die nicht der Kreisbereitschaft angehören, sind von im vergangenen Jahr von der Wittmunder FTZ aus auf Anforderung nach Meppen abgerückt. Die Einsatzleitung vor Ort hatten die jeweiligen Zugführer und die TEL für den Bereich, wo sie eingesetzt war. Dabei war auch das Spezial-Amphibienfahrzeug mit Kettenantrieb, das Hägglunds, mit seiner eigens dafür geschulten Besatzung, unter anderem der hauptamtliche FTZ-Mitarbeiter Bernhard Groot.

Das Team der FTZ hatte sehr viel Arbeit mit dem überörtlichen Hilfseinsatz im Emsland. „Die Arbeit ging nämlich im Grunde erst nachher los. Denn da kam das ganze Material aus dem Einsatz zurück, musste gesichtet werden, gereinigt, repariert und zum Teil musste es auch ganz neu beschafft werden“, erläuterte Heymann vor mehr als einhundert geladenen Helfern sowie Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ).

Die Kreisverwaltung hat wegen dieses Einsatzes der Wittmunder Kreisbereitschaft Kosten von fast 305.000 Euro ermittelt. Die Rechnung mit der Aufstellung der Kosten liegt dem Bundesverteidigungsministerium vor, wurde aber bisher noch nicht beglichen. (Kostendetails: Knapp 220.000 Euro an Gebühren; rund 62.500 Euro an Material; etwa 22.000 Euro Verdienstausfall.)

Landrat Heymann ließ den Ablauf der Geschehnisse im Emsland noch einmal kurz Revue passieren lassen. Er sagte auch: „Viele von Ihnen haben Ausschnitte und die Bilder in den Nachrichten sicher noch vor Augen, aber aufgearbeitet worden ist alles noch nicht. Und wie Sie alle wissen, wird uns das Thema Klimawandel, das Thema Hitze und Trockenheit im Lande in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter beschäftigen.“ Es sei also nicht auszuschließen, dass sich ähnliche Bedrohungslagen jederzeit wiederholen könnten. Ich wolle nicht den Teufel an die Wand malen, so Heymann, aber mit solchen Szenarien müsse man offensichtlich rechnen und leben: „Und das tut man am besten, wenn man übt und sich darauf einstellt - so gut es geht.“

Bevor es zum gemütlichen Teil mit Grillwurst und Getränken ging, wurden rund 120 Ehrenmedaillen des Landes an die Moorbrandhelfer verteilt.

 
PM Nr. 35/2019 – zum Thema Integration Geflüchteter im Landkreis Wittmund / hier: Aufruf an Vermiete - Mittwoch, 19. Juni 2019

Kreisverwaltung sucht dringend  nach Wohnraum für Asylbewerberfamilien und Einzelpersonen auf Mietbasis

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund sucht aufgrund der aktuellen Aufnahmequote für Flüchtlinge derzeit dringend Vermieter, die bereit sind, Wohnungen oder Häuser im gesamten Kreisgebiet an Asylbewerberfamilien und Einzelpersonen zu vermieten. Die angebotenen Wohnungen sollen kurzfristig und ohne größeren Renovierungsbedarf bezugsfertig sein. Es können seitens der Kreisbehörde Mietkosten in Höhe der derzeit geltenden Höchstbeträge für angemessene Unterkunftskosten in der Sozialhilfe (rechte Spalte Wohngeldtabelle plus Aufschlag von 10%) anerkannt werden. Eine Mietkaution in angemessener Höhe kann in der Regel gestellt werden. Die laufenden Mietkosten können direkt vom Landkreis Wittmund an den Vermieter entrichtet werden.

Derzeit leben im Landkreis Wittmund ca. 2.700 Ausländer. Etwa 800 von ihnen sind mit einem Fluchthintergrund in den Landkreis Wittmund gekommen. Der Landkreis Wittmund hat seit dem Jahr 2015 bis heute etwas über 1.000 Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten aufgenommen. Das Hauptherkunftsland mit etwa einem Drittel dieser Personen ist Syrien. Dies zeigt nach Ansicht der Kreisverwaltung, dass der Landkreis Wittmund seiner humanitären Verpflichtung zur Aufnahme von Flüchtlingen gerecht wird. Derzeit kann das Land Niedersachsen nach geltender Verteilquote noch 312 Personen im Kreisgebiet unterbringen und zuweisen.

Falls Sie entsprechende Wohnungen zur Verfügung stellen möchten, oder falls Sie weitere Fragen zum Prozedere haben, wenden Sie sich bitte an Frau Derezinski (Tel.: 04462/861324), Herrn Janssen (Tel.: 04462/861349) oder Herrn Kluge (Tel.: 04462/861303) vom Sozial- und Jugendamt des Kreises in Wittmund.

 
PM Nr. 34/2019 – zum Thema Leitbildprozess – Jugendparlamente in Esens und Friedeburg wurden beteili - Montag, 17. Juni 2019

Workshop mit Jugendparlamenten: Mehr Unterhaltungs- und Mobilitätsangebote gefordert

lkw Wittmund. Jugendliche reden im Landkreis mit, wenn es um das neue Leitbild geht. Dafür hat die Kreisverwaltung gesorgt. Wie gerne lebst du in deinem Landkreis? Wie findest du die Freizeitangebote? In welchem Bereich könnten die Angebote besser sein? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Jugendworkshops im Rahmen der Leitbilderstellung für den Landkreis Wittmund im Rathaus von Friedeburg am 6. Juni.

Beteiligt waren insgesamt elf Mitglieder der Jugendparlamente Esens und Friedeburg. Die Jugendlichen diskutierten über die vier Themenbereiche Freizeit, Sport, Ausbildung und Mobilität. Stärken und Schwächen wurden ebenfalls erörtert und auch kreative Ideen entwickelt, wie sich das Angebot im Landkreis Wittmund in diesen Bereichen verbessern könnte. Moderiert wurde der Workshop durch die CIMA Beratung + Management GmbH aus Hannover, die vom Landkreis mit der Erstellung des Leitbildes beauftragt worden ist. 
Die Diskussion zeigte, dass die befragten Jugendlichen in der Region fest verwurzelt sind. Vorwiegend in den Bereichen ‚Unterhaltungsangebote für Jugendliche ab 16 Jahren‘ und ‚ÖPNV/Busverkehr‘ müsse mehr getan werden, damit die Jugendlichen sich auch in Zukunft in ihrer Heimat noch wohlfühlen, lautete ein Ergebnis des Workshops. Die Ansätze fließen in das künftige Leitbild für den Landkreis Wittmund ein.

Mit der Onlinebefragung für alle, den Expertengesprächen sowie der Befragung weiterer relevanter Player (Bürgermeister Kommunen) im Kreisgebiet sowie der Jugendbeteiligung ist der Experten- und Öffentlichkeitsdialog zunächst beendet. In der 2. Phase des dreiteilig angelegten Leitbild-Projekts wird der Entwurf eines Leitbilds entwickelt, wobei auch erste Maßnahmen und Leitprojekte erarbeitet werden sollen. Ein abgestimmter Endbericht mit Leitbild und Maßnahmen wird dann der Öffentlichkeit und den politischen Gremien des Landkreises vorgestellt (Phase 3). Während der darauf folgenden fünfjährigen Umsetzungsphase werden Ansatzpunkte realisiert und Weichen gestellt. Eine interne Lenkungsgruppe, die seit Anfang an dabei ist, wird den Leitbild-Prozess überwachen und weiterhin steuern.

 
PM Nr. 33/2019 – zum Thema Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis Wittmund; hier: Start der Baumaßnahm - Montag, 17. Juni 2019

Baubeginn für Sanierung des mehr als sechs Kilometer langen Straßenstücks ist der 17. Juni

lkw Wittmund. Arbeiter der Westersteder Straßenbaufirma Georg Koch GmbH werden am kommenden Montag (17. Juni) mit der Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße 44 auf der Strecke zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) beginnen. Daher werden die empfohlenen Umleitungsstrecken bis Ende dieser Woche ausgeschildert, denn die Baumaßnahmen, die ursprünglich bereits im Monat Mai losgehen sollten, werden unter Vollsperrung und nach den Sommerferien bei einer halbseitigen Sperrung der Strecke durchgeführt.

Im Zuge der geplanten Arbeiten wird die vorhandene Fahrbahn auf der ganzen Länge abgefräst, neu profiliert und dann mit einer neuen Deckschicht versehen. Außerdem werden in den Kurvenbereichen die dort verlegten Kunststoffmatten erneuert. Im dritten Bauabschnitt wird zudem ein  Kanaldurchlass erneuert, ein weiterer komplett neu hergestellt. Im Bereich der neu gebauten Bushaltestellen wird die neue Deckschicht höhenmäßig an die vorhandene Rinnenanlage angepasst.

Das Auftragsvolumen für die umfangreiche Maßnahme beläuft sich auf rund 940.000 Euro. Die gesamte Maßnahme wird in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Die Bauarbeiten werden jeweils unter Vollsperrung der gebildeten Straßenabschnitte durchgeführt. Die Vollsperrung für den Durchgangsverkehr gilt vom 17.6. bis 14.8.2019 (Ende der Sommerferien). Anschließend werden die weiteren Maßnahmen unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn und Verkehrsregelung mittels einer Ampelanlage organisiert. Wichtiger Hinweis für den Anliegerverkehr: Die jeweiligen Haus- und Betriebsgrundstücke sind in Absprache mit dem Polier der beauftragten Baufirma Koch durchgehend erreichbar, während der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten ist allerdings mit Behinderungen zu rechnen. Die Grundstücke können in Teilabschnitten nicht oder nur nach vorheriger Absprache erreicht werden. Die Kreisverwaltung bittet hier um Nachsicht.

1. Bauabschnitt: Einmündung L 5 (Gründeich bis Einmündung nach Mimstede); Sperrung für den Durchgangsverkehr geplant für den 17.6. bis 3.7.2019.
2. Bauabschnitt: Einmündung Mimstede bis Einmündung Strengeweg, geplante Durchführung in den niedersächsischen Sommerferien.
3. Bauabschnitt: Einmündung Strengeweg bis Einmündung L 6; in diesem Bauabschnitt werden neben der Fahrbahnerneuerung die beiden Durchlässe im Zuge der K 44 erneuert – Durchführung ebenfalls während der Sommerferien.
Das geplante Bauende ist der 31.8.2019. Information vor Ort erfolgt durch den Informationspunkt beim Baubüro, der Informationscontainer wird durch die Baufirma besetzt. Die Anwohner der K 44 wurden bereits durch Handzettel seitens der Firma Koch informiert. Aber auch bereits im Vorfeld wurden die Anwohner bei einer Versammlung umfassend über die Planungen informiert.

 
PM Nr. 32/2019 – zum Thema Denkmalschutz – Veranstaltungen im Landkreis Wittmund anlässlich vom „Tag - Montag, 17. Juni 2019

Baudenkmälern auf der Spur – zum „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September öffnen wieder viele Einrichtungen ganztags für Besucher

lkw Wittmund. Auch in diesem Jahr können anlässlich des bundesweiten „Tags des offenen Denkmals“ wieder eine Reihe von Baudenkmälern im Landkreis Wittmund ausgiebig besichtigt werden. Den interessierten Besuchern werden nicht nur die Türen geöffnet, sondern auch eine Fülle von Erläuterungen zu den jeweiligen Einrichtungen und den aktuellen  Ausstellungen dort angeboten.

Im Landkreis Wittmund stellen sich viele sachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden, der Heimatvereine, der Kirchen und der privaten Denkmalseigner zur Verfügung, um am Sonntag (8. September 2019)  durch die Baudenkmäler zu führen und diese fundiert zu erklären.

Im Landkreis Wittmund sind an diesem Tag folgende Baudenkmäler zur Besichtigung geöffnet (die Öffnungszeiten sind in Klammern angegeben):

In der Samtgemeinde Esens sind das Heimatmuseum „Leben am Meer“ in der Peldemühle, Bensersieler Straße; das August-Gottschalk-Haus (Jüdisches Museum) in der Burgstraße; das Kirchplatz-Turmmuseum in der St.-Magnus-Kirche und der Ahnensaal im Rathaus zu besichtigen – und zwar jeweils von 11 bis 17 Uhr.

In der Gemeinde Friedeburg gehört das Gelände „Dr.’s Pütt“ einschließlich der Schleuse in Wiesede (jederzeit  zugänglich) zur Liste der vorzeigbaren Denkmäler.  Die Alte Pastorei in Horsten, Kirchstraße 2 ( 11 - 17 Uhr), die Alte Schmiede  in Wiesede (auf Anfrage zugänglich) und das „Gründerhaus Bentstreek“ in Bentstreek, Schweinebrücker Weg 1 (Wirtschaftsgebäude des Moorverwalters) ist ebenfalls zu besichtigen – dort ist von 10 - 18 Uhr geöffnet.

Auf der Insel Langeoog können das sowohl das Heimatmuseum „Seemannshus“ (10 - 12 Uhr), der Wasserturm (10 - 12 Uhr) und das alte Wasserwerk  (9 - 16 Uhr) besichtigt werden.

In der Stadt Wittmund stehen gleich zwei Mühlen und das Deutsche Sielhafenmuseum auf der Liste: In Berdum wird die Mühle geöffnet (10 - 17 Uhr). In Wittmund, Esenser Straße 14, ist die Peldemühle aus dem Jahre 1741 geöffnet (11 - 17 Uhr). Der Eintritt ist jeweils frei, Führungen durch die Mühlen finden um 12 Uhr und um 15 Uhr statt.
Für Carolinensiel sind die unterschiedlichen Veranstaltungen des Deutschen Sielhafenmuseums im Einzelnen auf dessen Webseite http://www.deutsches-sielhafenmuseum.de dargestellt. Es bietet sich für die Besucher dort die Möglichkeit, die Gebäude und die wertvollen Ausstellungen darin in Ruhe anzuschauen.

Zum Hintergrund: Der „Tag des offenen Denkmals“ ist eine gemeinsame Aktion der zuständigen Ministerien der Bundesländer, der Landesdenkmalpfleger, der Landesarchäologen, der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, der Kirchen, des Deutschen Heimatbundes sowie vieler Kreise, Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine und auch privater Denkmalseigentümer, Bürgerinitiativen und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an diesem Tag von den Besichtigungsmöglichkeiten im Kreisgebiet regen Gebrauch zu machen.

 
PM Nr. 31/2019 – zum Thema „Lebendiger Frauenkalender 2019“ / Veranstaltungsreihe des Runden Tisches - Freitag, 7. Juni 2019

Veranstaltung „Tee mit Marie“ am 14. Juni in Carolinensiel im Sielhafenmuseum

lkw Wittmund. Am 14. Juni um 19 Uhr findet unter dem Motto „Tee mit Marie“ im Sielhafenmuseum eine Museums-Führung nebst Teestunde und Lesung aus den Werken „Windiger Siel“ und ein „Ein Mädchen vom Deich“ der Schriftstellerin Marie Ulfers statt. Dazu laden die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Karin Garlichs, und die Museumsleiterin Dr. Heike Ritter- Eden Interessierte ein. Beginn der Veranstaltung ist in der Alten Pastorei in der Sonderausstellung „Carolinensiel - Das Tor zur Welt“. Anschließend geht es zur Lesung mit Tee ins Kapitänshaus des Deutschen Sielhafenmuseums in Carolinensiel, Pumphusen 3, 26409 Wittmund. Der Eintritt beträgt 7 Euro.
Der lebendige Frauenkalender ist ein gemeinsames Werk des Runden Tisches „Frauenleben in Ostfriesland“. Der Runde Tisch besteht aus den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region Ostfriesland, Vertreterinnen der Ostfriesischen Landschaft, der Hochschule Emden-Leer, des Europahauses. Gemeinsam werden jährlich 12 Frauen aus Ostfriesland herausgestellt, die sich um ihre Heimat besonders verdient gemacht haben. Jeweils eine Frau wird pro Monat vorgestellt und geehrt. Dieses Mal steht die Heimatschriftstellerin Marie Ulfers aus Carolinensiel im Mittelpunkt. Sie wurde im Jahre 1888 in Carolinensiel geboren. Sie war das sechste Kind des Segelschiffkapitäns Ulrich Hanschen Ulfers. Ihr Vater besaß die Galiot „Anna von Carolinensiel“, die wie andere Schiffe aus Carolinensiel nach Skandinavien und Südamerika führ. Während des Ersten Weltkrieges schrieb sie erste Theaterstücke. Ab 1939 wohnte sie in Aurich und verwaltete dort während des Zweiten Weltkrieges die Bücherei der Bezirksregierung.
Carolinensiel war im vorigen Jahrhundert einer der Hauptorte der ostfriesischen Segelschifffahrt mit weltweiten Verbindungen. 1949 setzte Marie Ulfers mit ihren Romanen ihrem Heimatort ein einzigartiges Denkmal.

Marie Ulfers besaß ein ungewöhnliches historisches Interesse und erarbeitete sich viele Kenntnisse speziell der Ost-/Friesischen Geschichte. Besonders fesselte sie das Schicksal großer Frauengestalten aus der Zeit der ostfriesischen Häuptlinge. 
Bekannt ist sie für plattdeutsche Historienstücke, die im besonders harten friesischen und ostfriesischen Mittelalter zur Zeit der Landeshäuptlinge spielten. So entstanden 1936 „Maria von Jever“ und 1949 „Fro Foelke“.
Ihr bekanntestes Werk ist allerdings der historische Roman „Windiger Siel“.

Anmeldungen werden erbeten an das Sielhafenmuseum Carolinensiel, Alte Pastorei, Pumphusen 3, Kapitänshaus, Am Hafen Ost 3, 26409 Wittmund- Carolinensiel, Telefon 04464-86930, info@dshm.de .

 
PM Nr. 30/2019 – zum Status Quo der Sanierungsarbeiten bei der am Jahresende durch einen Brand besch - Mittwoch, 29. Mai 2019

Sanierungspläne für ausgebrannte Dreifachsporthalle werden jetzt schrittweise in die Tat umgesetzt

lkw Wittmund. In dieser Woche haben in der am 1. Januar 2019 durch einen Brand stark beschädigten großen Dreifachsporthalle beim Schulzentrum in Esens die Arbeiten für die Erneuerung der Hallendecke begonnen. Und die Kreisverwaltung hat inzwischen auch die für den Übergang errichteten Umkleidecontainer im Außenbereich für die Benutzung freigegeben.  Die Schlüssel für diese Container, die für den so genannten „Freien Sport“ bestimmt sind, wurden der Samtgemeinde Esens zur Verfügung gestellt.
Der Landkreis ist inzwischen, nach der Abklärung diverser Detailfragen, sehr zuversichtlich, dass bis zum Jahresende alle beauftragte Handwerker mit ihren Arbeiten durch sind, so dass die Halle spätestens ab dem neuen Jahr wieder vollständig vom Vereins- und Schulsport genutzt werden kann.
Das ist im Einzelnen der Stand der Arbeiten zum gegenwärtigen Zeitpunkt: Sämtliche Rückbau- und Reinigungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Brandschaden sind in Abstimmung mit dem beauftragten Gutachter und der Versicherung in der vergangenen Woche abgeschlossen worden. Zwischenzeitlich wurde auch bereits die Decke in der Gymnastikhalle erneuert und die Wiederaufbauarbeiten im Bereich der betroffenen Umkleiden sind durchgeführt worden. Nach Abstimmung mit und Beauftragung durch die Versicherung sollen nun umgehend die Umkleide- und Duschbereiche, die durch den Brandschaden in Mitleidenschaft gezogen wurden, wieder hergestellt werden.

 Zwischenzeitlich sollen ebenfalls die notwendigen Arbeiten in der Sporthalle weiter geführt werden, sodass die neuen Sportböden in der Sporthalle und in der Gymnastikhalle voraussichtlich ab Mitte September eingebaut und erstellt werden können, so das Ziel. Anschließend erfolgt noch die Wiedermontage der zwischenzeitlich demontierten Sportgeräte, die zum Teil auch noch ersetzt werden müssen.
Handwerker der folgenden Gewerke haben in den nächsten Monaten beim Wiederaufbau der Sportanlage das Sagen:  Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektrik, Trockenbau, Mauer-, Putz- und Estricharbeiten, Fliesenarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Maler, Sportbodenbauer und Sportgerätebauer.

 
PM Nr. 29/2019 – zum Thema Infrastruktur: Radwegebau im Landkreis Wittmund - Montag, 27. Mai 2019

Bauarbeiten für 1. Teilstück des neuen Radwegs an der K14 bei Altharlingersiel sind gestartet

lkw Wittmund. Wie geplant sind in diesem Frühjahr die  Bauarbeiten für das erste Teilstück des neuen Radweges an der K14 zwischen Werdum und Altfunnixsiel gestartet. Das Baufeld für die neue Radlertrasse ist bereits geräumt worden. Derzeit laufen die Arbeiten am Radwege-Teilstück zwischen Waterstraat und Altharlingersiel. Der neue Straßengraben ist bereits gut zu erkennen, ebenfalls der geplante Radweg entlang der Kreisstraße.
Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Hermann Janssen aus Aschendorf. Der vergebene Auftrag beläuft sich auf eine Höhe von 520.000 Euro. Beendet sein werden die aktuellen Arbeiten voraussichtlich im Herbst des laufenden Jahres. Vermutlich wird es in diesem Jahr auf der Strecke keine längeren Vollsperrungen wegen der Neubaumaßnahme geben.
Die gesamte Baumaßnahme verteilt sich über mehrere Jahre, dabei müssen unter anderem insgesamt zwei Brücken verlegt werden. Im Juli wird daher für den Neubau der Straßenbrücke über das Altharlinger Sieltief die so genannte Vorbelastung für die Brücke aufgebracht, damit sich der neue Bauuntergrund setzen kann, ehe die neue Brücke gegründet wird. Zur Vorbereitung werden hier die Versorgungsleitungen des OOWV (Wasser) und der EWE (Strom, Gas, Telekommunikation) umgelegt, damit die Trasse für die neue Brücke verlegt werden kann.
Hintergrund zum Fünf-Jahres-Plan für die Gesamtmaßnahme:
Insgesamt verteilt sich der Radwege-Neubau allerdings wegen der Verlegung zweier Brücken (über das Altharlinger Sieltief und die Harle) auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren. Während dieser Bauarbeiten müssen Verkehrsteilnehmer auf dem gesamten Streckenabschnitt  (Länge: ca. 3,3 Kilometer) zwischen der Einmündung der K13 vor Werdum und Altfunnixsiel immer wieder mit Einschränkungen rechnen.
Denn auch alte Straßenteile werden dort zurückgebaut und neue Brückenzuwegungen und –anschlüsse müssen im Zuge der Arbeiten realisiert werden. Mehr als zwei Millionen Euro wird die Maßnahme insgesamt kosten. Das Geld steht dafür seit 2018 in den jeweiligen Etats des Kreises und in der mittelfristigen Finanzplanung bereit.

So sieht der Bauzeitenplan für die gesamte Neubaumaßnahme, gestaffelt nach Jahren, bisher aus:

- 2019: Neubau 1. Teilstück Radweg zwischen Schwarzehörn und Altfunnixsiel; Verlegung von Versorgungsleitungen bis Juni; vorbereitende Arbeiten für Brückenneubau über das Altharlinger Sieltief

- 2020: Abschluss Arbeiten 1. Teilstück Radweg Schwarzehörn/Altfunnixsiel; Planfeststellungsverfahren für den 3. Bauabschnitt mit dem Neubau der Harlebrücke
- 2021:  Start Neubau Brücke über das Altharlinger Sieltief

- 2022: Anschluss der neuen Brücke Altharlinger Sieltief; Rückbau der alten Fahrbahn

- 2023: Abschluss des 1. und 2. Bauabschnitts

- 2024: Bau des 3. Teilabschnittes des Radweges einschließlich Verlegung und Neubau der Harlebrücke

 
PM Nr. 28/2019 – zum Thema: auslaufendes Bundesmodellprojekt „Land(auf)Schwung“ im Kreisgebiet - Mittwoch, 22. Mai 2019

Die neuen Fristen für die letzte Fördertranche des auslaufenden Bundesprogramms stehen fest

lkw Wittmund. Insgesamt rund 2,75 Millionen Euro stehen während der Dauer des Bundesmodellprojekts „Land(auf)Schwung“ für Projekte im Landkreis Wittmund bereit – vieles ist darüber bereits seit dem Start im Jahr 2015 gefördert worden und abgeflossen. Davon, und dass das Geld gut angelegt ist, hatte sich jüngst auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender bei einem Besuch im Landkreis Wittmund überzeugen können. Das Modellprojekt des Bundeslandwirtschaftsministeriums läuft in diesem Jahr aus. Für die letzte Runde bei der Behandlung von Förderanträgen stehen jetzt die neuen Fristen fest. Es sind noch rund 200.000 Euro an Fördergeldern zu verteilen. Abgabeschluss für die Anträge ist der 6. Juni, 15 Uhr. Das Entscheidungsgremium, das über die Anträge abschließend berät und diese dann freigibt, tagt dann zum letzten Mal am 2. Juli um 18 Uhr in der Wittmunder „Residenz“.
Insgesamt 44 Projekte sind bereits mit Mitteln aus „Land(auf)Schwung“ gefördert worden. Darüber hat die Kreisverwaltung Wittmund regelmäßig berichtet. Zuletzt hatte das Entscheidungsgremium Ende März Geld für vier Projekte freigegeben:
1. Rund 6000 Euro erhält die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGmbH für die ganzheitliche Nachbetreuung und Stabilisierung von jungen Migranten auf dem Arbeitsmarkt.
2. Einen Zuschuss in Höhe von rund 23.600 Euro erhält der Verein „Lebensanker e. V.“ in Esens unter klaren Auflagen für ein neues Mobilitätsangebot – hier soll ein Vereinsfahrzeug zum Transport von Rollstuhlfahrern angeschafft werden.
3. 80.000 Euro bekommt Antragsteller Onno Poppinga für die Herrichtung eines neues  Funktions- und Betriebsgebäudes im Wittmunder Wald für die Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven, sofern über das EU-Programm Leader nicht höhere Fördermittel einwerbbar sind.
4. Ebenfalls 80.000 Euro erhält der Klootschießer- und Boßelverein (KBV) Upschört als Hilfe bei der Schaffung eines Multifunktionsplatzes und eines Raumes als zentrale Anlaufstelle im Dorf. Die Konkurrenz zur nahen Gaststätte Bender, was die Veranstaltungen im neu entstehenden Treffpunkt des KBV angeht, wird vertraglich genau geregelt. Der KBV verzichtet auf gastronomische Angebote, kann aber die Himmelfahrtsveranstaltung, das Dorffest und die Traditionsfeste „Maibaum“ und „Osterfeuer“ dort abhalten.
Weitere Informationen zur letzten Fördertranche und zur Antragstellung hält der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. – Telefon 04462-5031; Email: info@wirtschaftsfoerderkreis.de  - für Interessierte bereit.

 
PM Nr. 27/2019 – „Interkulturelle Woche 2019“ im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 16. Mai 2019

Zweites Vorbereitungstreffen für die „Interkulturelle Woche 2019“ fand regen Zuspruch - noch weitere Teilnehmer willkommen

lkw Wittmund. „Zusammen leben, zusammen wachsen“ - so lautet das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2019, die vom 20. bis 28. September 2019 bundesweit in Deutschland veranstaltet wird. Auch der Landkreis Wittmund beteiligt sich, inzwischen bereits zum dritten Mal, an dieser Aktionswoche. Hierzu haben die Planungen auf Kreisebene bereits begonnen - und am 8. Mai fand das zweite Vorbereitungstreffen bei der Kreisverwaltung regen Zuspruch. Dennoch sind weitere Teilnehmer, die sich einbringen wollen, willkommen.

Im Landkreis Wittmund wird die Interkulturelle Woche von Freitag (20.9.19) bis Sonnabend (28.9.19) stattfinden. Der Auftakt ist am 20.9. in der „Bohnenbar“ in Wittmund (Burgstraße 11) mit einem Improvisationstheater und der Vorstellung aller Veranstalter der Woche. Abschluss ist dann am letzten Tag (28. 9.) mit einem Interkulturellen Fest am Kirchplatz in Wittmund. Während der Woche werden viele bunte Veranstaltungen im ganzen Landkreis angeboten.

Das Gesamtprogramm der 3. Interkulturellen Woche wird Anfang des Monats September in einem eigenen Informationsflyer veröffentlicht, der dann im Kreisgebiet verteilt wird.

Alle örtlichen Institutionen, Organisationen, Kirchen, Vereine und Initiativen sind herzlich eingeladen, sich mit einem Gottesdienst, einer Diskussionsveranstaltung, einem Tag der offenen Tür, einem kulturellen Beitrag oder mit einer anderen Aktion an der Gestaltung der kommenden „Interkulturellen Woche 2019“ zu beteiligen. Sie können aktiv dabei mitwirken, diese gemeinsame Bewegung für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft hier vor Ort zu unterstützen.
Wenn Sie bei der Aktionswoche mitwirken möchten, melden Sie bitte Ihre Veranstaltungen bei der Kreisverwaltung Wittmund, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe, bis zum 7. Juni 2019 per Email bei nadja.pfister@lk.wittmund.de  an. Dazu liegt ein entsprechendes Anmeldeformular vor, das auch auf der Landkreis-Internetseite der Koordinierungsstelle unter https://www.landkreis-wittmund.de/LebenArbeiten/Jugend,Soziales,Familie,Arbeit/MigrationTeilhabe.aspx   zu finden ist.
Für weitere Informationen steht Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, zur Verfügung.

 
PM Nr. 26/2019 – zum Thema: Sicherheit bei der Kreisverwaltung Wittmund / Kameraüberwachung für Verw - Donnerstag, 16. Mai 2019

Nach zahlreichen Übergriffen: 29 neu installierte Kameras helfen künftig bei der Gebäudesicherung

lkw Wittmund. 29 neu installierte Kameras überwachen ab sofort außerhalb der Bürostunden das Verwaltungsgebäude 6 (Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales) der Kreisverwaltung Wittmund am Dohuser Weg – und zwar nur den Außenbereich. Auslöser für die aufwendige Sicherung des Gebäudeensembles an der Umgehungsstraße  waren eine Reihe von Anschlägen auf das Gebäude, insgesamt sieben Taten in den vergangenen Jahren. 
Zuletzt waren in der Nacht vom Sonntag (23. September 2018) auf den Montag (24.9.18) 15 Bürofensterscheiben beim Jobcenter mit einem spitzen Gegenstand eingeschlagen und zerstört worden. Allein dieser Schaden wurde damals auf mindestens rund 12.000 Euro geschätzt. Zuvor waren in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai 2018 neun große Fensterscheiben eines Sitzungsraumes des Jobcenters von Unbekannten mit großer Gewalt zerstört worden. Die Vorgehensweise ließ auf Täter schließen, die auch schon einmal im Februar wiederum des Jahres 2018 zahlreiche der massiven Fensterscheiben zerschlagen hatten. Auffallend war, dass sich die Täter keinen Einlass ins Gebäude verschaffen.

Für die Kreisverwaltung, die alle Anschläge bei der Polizei angezeigt hatte, war das Maß im vergangenen Jahr voll: Der Landkreis setzte für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter nach den letzten beiden Vandalismus-Ereignissen Belohnungen  von 3.000 bzw. 1.000 Euro aus und arbeitet zur Aufklärung der Taten weiterhin mit der örtlichen Polizei zusammen. Täter aber wurden bisher nicht gefunden und namhaft gemacht.  Die entstandenen Schäden addierten sich inzwischen auf immerhin rund 30.000 Euro. Zudem suchte und fand man in den Reihen der Kreispolitik große Unterstützung, um Mittel immerhin in Höhe von rund 44.000 Euro für die Installation der Überwachungsanlage bereitstellen zu können.

Bei der Ausrichtung der Kameras wurde auch darauf geachtet, dass die Kameras sich „gegenseitig“ überwachen - eine denkbare Sabotage soll so nicht ungesehen bleiben. Die Kameras sind mit einer Infrarot-Beleuchtung ausgestattet,  um auch nachts verwertbare Bilder zu ermöglichen. Die öffentlichen Bereiche um das Grundstück herum werden nicht beobachtet.  Im Schadensfall würde eine Kopie der Aufzeichnung an die Polizei zur Auswertung übergeben.

Die gesamte Anlage ist so eingestellt,  dass nur die Zeiten außerhalb der Kernarbeitszeiten abgespeichert werden. Info-Schilder an den Eingängen weisen auf die neue Videoüberwachung hin.

Stark verbessert wurde auch die Außenbeleuchtung des verwinkelten Gebäudekomplexes, um den Mitarbeitern in der dunklen Jahreszeit ein besseres Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

 
Gemeinsame PM des Landkreises Wittmund und der EWE AG - Dienstag, 14. Mai 2019

Breitbandausbau im Landkreis Wittmund verläuft nach Plan

Oldenburg/Wittmund. Die Ausbauarbeiten schneller Internetanschlüsse für Tausende von Haushalten im Landkreis Wittmund liegen weiterhin im Plan. Bis zum Jahresende sollen sämtliche Tiefbauarbeiten zu den im Rahmen des geförderten Ausbaus avisierten schnellen Internetanschlüssen fertiggestellt sein. Der Landkreis hat den Oldenburger Telekommunikations- und Energieanbieter EWE mit dem geförderten Ausbau im Landkreis Wittmund beauftragt.

EWE TEL Projektleiter Mirko Sauer gibt einen neuen Zwischenstand zum Fortschritt der Arbeiten: „Seit dem Jahresbeginn und bis in den April hinein konnten wir 14 weitere Projektgebiete hinsichtlich des Tiefbaus abschließen, so dass mittlerweile 21 von 57 Projektgebieten fertig gestellt sind“, erläutert er.  Damit seien jetzt beispielsweise rund 330 der über 1.100 bisher von den Hauseigentümern beauftragten Glasfaserhausanschlüsse angelegt. „Der aufwändigste Teil der Arbeiten ist damit in den entsprechenden Gebieten abgeschlossen“, informiert Sauer. „Das Leerrohr liegt dort im Boden, so dass nur noch die Glasfaser eingeblasen und die notwendige Technik installiert werden muss“, ergänzt er.

„Wir freuen uns sehr, dass der Ausbau mit schnellem Internet im Landkreis Wittmund so tatkräftig vorangeht und wir Ende 2019 das erste große Förderverfahren abgeschlossen haben werden“, konstatiert Landrat Holger Heymann. „Die Versorgung unserer Bürger ist für uns sehr wichtig, und gleichzeitig sind wir uns darüber bewusst, dass noch lange nicht alle Haushalte im Landkreis profitieren können. Aus diesem Grund läuft zurzeit bereits ein weiteres Förderverfahren, mit dem wir noch viele weitere Haushalte einbeziehen werden.“

Auch Gerrit Pruss, Kommunalbetreuer EWE NETZ, ist mit dem Verlauf zufrieden: „Wir sind weiterhin mit sieben Tiefbaufirmen parallel in den Ausbaugebieten unterwegs und haben jetzt rund 100 der insgesamt rund 165 Kilometer des Verteilnetzes verlegt“, sagt er und spricht darüber hinaus einen weiteren Punkt an: „Uns ist sehr wichtig, alle Hauseigentümer noch einmal wissen zu lassen, dass die Glasfaserhausanschlüsse von ihnen selbst explizit beauftragt werden müssen, damit wir die Arbeiten vornehmen können.“ Wenn die Beauftragung innerhalb der dafür festgelegten Aktionszeiträume erfolge, sei der Glasfaseranschluss für den Eigentümer kostenlos, so Pruss. Und dies sei unabhängig vom derzeitigen Serviceanbieter des Hauseigentümers, fügt er als wichtige Info hinzu. „Alle Haushalte, die in den Projektgebieten vom Ausbau profitieren können, werden rechtzeitig von uns informiert und können ihre Anschlüsse dann auf den stattfindenden Informationsveranstaltungen oder auch direkt im EWE-Shop bzw. bei allen EWE-Fachhandelspartnern beauftragen“, so Pruss weiter. Natürlich bestünde auch die Möglichkeit, sich direkt in den EWE-Shops zu den Aktionszeiträumen zu informieren. 2019 hat EWE bereits acht Infoveranstaltungen im Landkreis durchgeführt. Eine weitere erfolgt noch im Juni.

Der Breitbandausbau der geförderten Gebiete  nutzt eine Kombination aus Glasfaserhausanschlüssen (Fiber to the Building/Home – FTTB/H) und einem weiteren VDSL-Ausbau (Fiber to the Curb/Bordsteinkante – FTTC) über die beschleunigende Zusatztechnologie Vectoring. Beim VDSL-Ausbau erhöhen zusätzliche Kabelverzweiger die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. Insgesamt werden knapp 3.600 Anschlüsse in 57 Ausbaugebieten (inklusive vier Gewerbegebieten und fünf Grundschulen) realisiert. Die vier Gewerbegebiete (rund 50 Anschlüsse), werden symmetrisch mit 1 Gigabit pro Sekunde und mehr erschlossen. Über 3.300 Haushalte erhalten 50 Megabit pro Sekunde und mehr. Davon werden über 1.600 Haushalte, darunter auch die fünf Grundschulen, direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. Rund 200 Haushalte liegen zwischen 30 und 50 Megabit pro Sekunde.

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Dafür hat der Landkreis Wittmund verschiedene Fördermittel beantragt. Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau betragen rund 9,5 Millionen Euro. Davon werden vom BMVI ca. 2,7 Millionen Euro aus der Bundesförderung Breitband zur Verfügung gestellt. Für weitere rund 2 Millionen Euro kommt das Land Niedersachsen auf. Die nicht durch Fördermittel gedeckte Wirtschaftlichkeitslücke wird vom Landkreis und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden je zur Hälfte getragen. Dieser kommunale Eigenanteil liegt bei ca. 650.000 Euro.

Weitere Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Wittmund finden sich auf der Internetseite https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Breitbandversorgung.aspx

Sollten Hauseigentümer bei Ansicht der Ausbaukarte feststellen, dass ihre Anschrift trotz Unterversorgung (weniger als 30 Megabit pro Sekunde im Download) nicht Bestandteil eines Ausbaugebietes ist, können sie Kontakt mit dem Ansprechpartner für den Breitbandausbau im Landkreis Wittmund, Mario Remmers, unter 04462/861103 aufnehmen. Die Mitteilung der unterversorgten Adressen dient hierbei als Hilfestellung für die weitere Breitbandplanung, die in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erfolgt. Ein Anspruch auf die zukünftige Erschließung ist hieraus jedoch nicht ableitbar. 

Alle profitierenden Haushalte und Unternehmen im Landkreis Wittmund werden von EWE kontaktiert und über die Möglichkeiten, einen Highspeed-Internetanschluss zu erhalten, individuell informiert. Informationen und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Wittmund erhalten Interessierte auch in Wittmund: im EWE-Shop Wittmund in der Harpertshausener Str. 11, bei der EG Wittmund Am Markt 16 und bei CarPhone Kommunikationstechnik, Am Bahnhof 14; in Esens: im EWE-Shop Esens in der Steinstraße 6, bei der ju-com GmbH, Herdestr. 4 bzw. Bahnhofstr. 40A; in Jever: bei Sassen KomTech, Wangerstr. Darüber hinaus auch bei weiteren EWE-Vertriebspartnern, im Internet auf www.ewe.de bzw. über die kostenlose Infoline 0441-8000 1727.

 
PM Nr. 25/2019 zum Thema Rettungsdienst/Erste Hilfe - Dienstag, 7. Mai 2019

Frisch aufgelegt – neue Arbeitsbücher zur Erste-Hilfe-Orientierung an Grundschulen übergeben

lkw Wittmund. In Kooperation mit dem Rettungsdienst des Landkreises Wittmund übergab der K&L Verlag (Detmold) die Mal- und Arbeitsbücher „Erste Hilfe für Kinder“ dieser Tage erneut an die Grundschulen im Wittmunder Kreisgebiet – bereits zum vierten Mal in Folge. Diese Aktion hatte es erstmals in dieser Konstellation im Jahr 2016 gegeben – sie wird seitdem aufgrund der positiven Resonanz jährlich wiederholt. Landrat Holger Heymann übernahm erneut die Patenschaft für das Projekt. Das Buch „Erste Hilfe für Kinder“ hat eine Auflage von rund 2.000 Stück. Rund 150 Sponsoren aus dem gesamten Kreisgebiet unterstützen mit ihrem Spendenbeitrag das Projekt.

Zum Hintergrund: Jährlich werden in Deutschland viele Tausend Kinder durch Unfälle verletzt. Neben Unfällen im Straßenverkehr zählen Verletzungen beim Spielen und Toben zu den Hauptursachen. Bei Notfällen kommt es dann darauf an, bereits vor dem Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes mit „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ zu beginnen.

„Wenn Kinder einige einfache Verhaltensweisen lernen, werden sie diese Regeln in ihrem Alltag einsetzten und auch als Erwachsene entsprechend umsetzen“, erklärt dazu Landrat Holger Heymann, dessen Dank sich insbesondere an die lokalen Sponsoren auf den Inseln und auf dem Festland gilt. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das der K&L Verlag gemeinsam mit der Hamburger Feuerwehr und der Landesfeuerwehrschule Hamburg entwickelt hat.

Es vermittelt den Kindern der dritten oder vierten Klasse spielerisch die Fähigkeiten, bei Notfällen direkt und unkompliziert Erste Hilfe leisten zu können.

 

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Nach den Osterferien war es wieder soweit: die Grundschulen im Kreis Wittmund konnten die neue Bücher-Auflage in Empfang nehmen. Die Geschichten darin erzählen von dem Geschwisterpaar Mario und Olivia, das gemeinsam mit dem Dackel Waldi durch verschiedene Episoden der großformatigen Broschüre führt. Auf 33 Textseiten geben sie Tipps und Ratschläge zur Ersten Hilfe und stellen Aufgaben zur Überprüfung des Erlernten.

Themen wie Verbrennungen, Hitzschlag, Zeckenbisse, Vergiftungen oder Schocks werden darin ausführlich behandelt. Die Kinder erhalten altersgerechtes Wissen, wie sie sich im Notfall zu verhalten haben und wie sie Hilfe herbeirufen können. Die auszumalenden Bilder vertiefen das Erlernte.

 

Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und die Situationen üben. Fast 150 Sponsoren haben das Projekt unterstützt und damit ermöglicht, das Mal- und Arbeitsbuch kostenlos für die Schulen in einer Auflage von rund 2.000 Stück herauszugeben. Dafür wurden sie wieder auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern herzlich bedanken“, freute sich Landrat Holger Heymann.

 
PM Nr. 24/2019 – Leitbild-Prozess im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 2. Mai 2019

Sagt uns Eure Meinung: Zwei Workshops für Jugendliche zu Gegenwartsfragen in Esens und Wittmund

lkw Wittmund.  Innerhalb des laufenden Leitbild-Prozesses möchte die Kreisverwaltung Wittmund die Jugendlichen im Landkreis inhaltlich nochmals gesondert beteiligen. Da das Leitbild die grundsätzlichen Ziele und Maßnahmen bis zum Jahr 2030 vorgibt, ist diese Generation ein wichtiger Bestandteil in der Analysephase. In zwei Jugendworkshops in Esens (13.05.2019) sowie in Wittmund (14.05.2019) sind die Jugendlichen gefragt, sich aktiv in den Prozess mit einzubringen. „Sagt uns Eure Meinung“, fordert Landrat Holger Heymann die jungen Leute im Kreisgebiet auf, sich einzubringen. Der Workhop in Esens beginnt um 16.30 Uhr und findet in der Herbert-Jander-Schule (Walpurgisstraße 11) statt. Der Workshop in Wittmund startet ebenfalls um 16.30 Uhr und findet im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales des Landkreises, Raum Harlingerland (Dohuser Weg 34) statt.

Angeleitet und moderiert werden die Workshops von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CIMA Beratung & Management GmbH. Alle Jugendlichen aus dem Landkreis Wittmund im Alter von 14 bis 20 Jahren werden herzlich eingeladen, an den beiden Veranstaltungen teilzunehmen und sich an der Zukunftsdiskussion über ihren Landkreis zu beteiligen. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der beiden Workshops werden zudem als kleines Bonbon zwei 50-Euro-Gutscheine der Firma Euronics (Wittmund) verlost. Telefonische Anmeldungen für die Jugend-Workshops nimmt Anna Arlingshaus von CIMA, Telefon 0511-22007971, bis zum 10. Mai entgegen. Eine Anmeldung ist auch üer E-Mail unter arlinghaus@cima.de möglich.
Zum Hintergrund: Insgesamt besteht der eingeschlagene Weg zum Wittmunder Leitbild aus drei aufeinander folgenden Phasen: Erster Schritt ist eine umfassende Analysephase, die im Juni 2018 gestartet ist. Zwischenzeitlich hat sich ein zentrales Steuerungsgremium für den Leitbildprozess gebildet – die so genannte Lenkungsgruppe. Diese gibt Richtungsvorgaben im Prozess, legitimiert (Zwischen-)Ergebnisse und kommuniziert diese nach außen. Die Mitglieder bringen sich ebenfalls als Multiplikatoren ein. Letztes Element der Analysephase mit inzwischen abgeschlossenen Bürgerbefragungen und auch Expertengesprächen sind die Jugend-Workshops.
Jede Meinung ist willkommen, denn im Mittelpunkt des Leitbildprozesses steht in besonderem Maße die Kommunikation und Kooperation aller Interessen- und Akteursgruppen. Das betrifft Vereine, Verbände, Verwaltung, Politik und Bürger gleichermaßen. Ziel ist es, sich auf einen gemeinsamen Weg zu einigen und Aktivitäten zu bündeln. Auf dieser Analysebasis erfolgt eine umfassende Untersuchung der Stärken, Schwächen und Chancen sowie Risiken des Landkreises.
In der anschließenden zweiten Phase, der Konzeptionsphase, die voraussichtlich im Juni 2019 beginnen und im August 2019 enden wird, sollen gemeinsam klare Ziele für die künftige Entwicklung definiert werden. Zentrale Fragen dabei sind: Worüber soll sich der Landkreis gegenüber anderen profilieren? Welche Maßnahmen müssen hierfür getroffen werden? Mit welchen Strukturen kann der Leitbildprozess langfristig gesichert werden? Das ausgearbeitete Konzept und die Ergebnisse des Prozesses werden allen beteiligten Akteuren auf einer öffentlichen Veranstaltung Ende September 2019 vorgestellt.
Im Anschluss daran kann die Umsetzungsphase beginnen. In dieser dritten Phase gilt es, das erarbeitete Konzept gemeinsam mit allen Akteuren zu realisieren. Das heißt auch, dass das Konzept ständig an neue Gegebenheiten angepasst werden muss um es weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei um einen langen Prozess, der viel Geduld erfordert und nur erfolgreich ist, wenn sich alle in Form einer öffentlichen-privaten Partnerschaft daran engagieren!

Bei Fragen ist die Kreisverwaltung auch direkt zu kontaktieren (Tel. 04462-861177). Der Leitbild-Prozess kann auch im Internet auf der Seite leitbild.landkreis-wittmund.de tagesaktuell verfolgt werden.

 
PM Nr. 23/2019 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 2. Mai 2019

Zweites Vorbereitungstreffen für  „Interkulturelle Woche 2019“: Es werden noch weitere Mitwirkende gesucht

lkw Wittmund.  Die Planungen für die „Interkulturelle Woche 2019“ (IKW) im Landkreis Wittmund sind angelaufen. Das erste Vorbereitungstreffen ist erfreulicherweise auf ein reges Interesse gestoßen. Viele bereits sehr konkrete Veranstaltungsideen rund um das Thema interkulturelle Begegnung und Verständigung wurden eingebracht, sodass auch dieses Jahr ein vielversprechendes Programm zu erwarten ist. Das teilt die Kreisverwaltung mit.
Zur weiteren Absprache und Abstimmung des geplanten Veranstaltungsprogramms findet ein zweites Vorbereitungstreffen für die Veranstaltungspartner und weitere Interessierte
am Mittwoch (8.5.19) um 16 Uhr im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales der Kreisverwaltung,  Dohuser Weg 34, Wittmund, Saal Harlingerland, statt. Auf der Tagesordnung stehen die Ausrichtung des geplanten interkulturellen Festes am 28. September, die Übersicht der geplanten Veranstaltungen, das Anmeldeverfahren und der Punkt „Verschiedenes“.
Darüber hinaus haben alle während dieses Treffens die Gelegenheit, mögliche Partner kennenzulernen, erste Ideen auszutauschen und im Gespräch Ansätze für Veranstaltungskonzepte zu entwickeln.
Die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe bei der Kreisverwaltung freut sich auf eine rege Beteiligung, die weitere Zusammenarbeit und auf konkrete Ideen und Vorschläge. Eingeladen sind auch weitere örtliche Organisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen, damit sich möglichst viele Akteure im Rahmen der Interkulturellen Woche unter dem Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ beteiligen können. Für weitere Informationen steht Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, zur Verfügung.

 
PM Nr. 22/2019 – Weitere Entwicklung im ÖPNV – Aktueller Beschluss des Kreisausschusses vom 25.4.19 - Donnerstag, 2. Mai 2019

Kreispolitik legt für neuen Nahverkehrsplan Konzept zur Ausschreibung von zwei Linienbündeln fest

lkw Wittmund.  Einstimmig hat sich der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung am 25. April dafür ausgesprochen, zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Wittmund künftig auf zwei Linienbündel zu setzen, die in den Jahren 2025 (Linienbündel Süd) und 2026 (Linienbündel Nord) nach vorheriger Ausschreibung realisiert sein sollen. Der Kreisausschuss folgte somit der bereits im Planungs- und Umweltausschuss am 21. März des Jahres eingeschlagenen politischen Linie.
Hintergrund ist die laufende Aufstellung eines neuen Nahverkehrsplans für den Landkreis Wittmund, der Ende des Jahres beschlossen werden soll. Im dann für fünf Jahre (2020-2024) geltenden Nahverkehrsplan legt der Landkreis als Aufgabenträger den Rahmen für die Qualität und das Bedienungsangebot im Kreisgebiet fest. Für die Ausschreibung von Linienbündeln müssen mittelfristig rechtzeitig die Weichen gestellt werden, weil bestehende Konzessionen zu unterschiedlichen Zeiten auslaufen. Nur eine Harmonisierung der Laufzeiten dieser Liniengenehmigungen versetzt den Landkreis als Aufgabenträger für den ÖPNV in die Lage, diese Bündel neu ausschreiben zu können.
Weitere Bestandteile des Nahverkehrsplans sind die Bausteine „Mobilitätskonzept“ sowie das „Konzept zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen“, die beide bereits im Jahr 2018 vom Kreisausschuss beschlossen worden sind. Geplant ist in den kommenden Jahren eine Neuorientierung der Verkehrspolitik, die über den reinen Schülertransport hinaus bedarfsgerechte Angebote in einem integrierten Takt bereitstellt.

 
PM Nr. 21/2019 – Politische Bildung im Landkreis Wittmund - Montag, 15. April 2019

Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie“ landesweit angelaufen

lkw Wittmund.  Damit sich zukünftig mehr Frauen in politischen Gremien engagieren, hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung das Mentoring-Programm „Frau. Macht. Demokratie“ gestartet – auch im Landkreis Wittmund. Darüber wurde jüngst die Wittmunder Kreispolitik informiert. Mit dem Blick auf die Kommunalwahlen 2021 ist es ein Anliegen, mehr Frauen für die Arbeit in politischen Ämtern zu begeistern. Parlamente sind Orte der gesellschaftlichen und politischen Willensbildung. Es sei daher auch nach Meinung der Gleichstellungsbeauftragten Karin Garlichs (Kreisverwaltung) wünschenswert, wenn sich auch im Landkreis Wittmund mehr Frauen an der Arbeit in den Gemeinderäten und in der Kreispolitik beteiligen würden.
Gesucht werden nun engagierte Frauen, die einen ersten Schritt auf dem Weg in die Kommunalpolitik gehen möchten. Das Programm bietet Frauen ein Jahr lang – von Ende August 2019 bis Juli 2020 - die Möglichkeit sich durch gemeinsames Lernen mit politisch erfahrenen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, so genannten Mentorinnen und Mentoren, in kommunalpolitische Themen hineinzudenken, Handlungskompetenzen zu erlangen und Zugang zu Netzwerken zu erhalten. Auch aus Reihen der Wittmunder Kreispolitik sind Mentorinnen und Mentoren, die Interesse an der Nachwuchsförderung haben, gesucht und willkommen.
Für den Nordwesten haben sich die Gleichstellungsbeauftragten Karin Garlichs (Landkreis Wittmund) und Elke Rohlfs-Jacob (Friesland) zusammen getan, um interessierte Frauen im Gebiet der beiden Landkreise und der Stadt Wilhelmshaven zu betreuen und Mentoren für sie zu suchen.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Mai 2019. Bewerbungsunterlagen können bei Karin Garlichs, Kreisverwaltung Wittmund (Tel. 04462-861135), eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen sind auf der Internetseite www.Frau-Macht-Demokratie.de zu finden.

 
PM Nr. 20/2019 - Osterfeuer im Einklang mit Natur- und Umweltschutz - Montag, 15. April 2019

Osterfeuer im Einklang mit Natur- und Umweltschutz

Belange von Anwohnern und Tierschutz sowie Anforderungen an das Brennmaterial müssen beachtet werden

 

lkw Wittmund.   Wie jedes Jahr zu Ostern laden am Oster-Wochenende die Osterfeuer im Landkreis Wittmund wieder zum geselligen Miteinander ein. Osterfeuer unterliegen dabei der Rechtsprechung zu Brauchtumsfeuern.  „Natürlich wollen wir diese alte Tradition auch weiterhin nicht erlöschen lassen. Es sind aber nur Osterfeuer zulässig, die der Brauchtumspflege dienen“, so der Hinweis der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund. Dazu gehört, dass diese von ortsansässigen Vereinen, Kirchen oder einer Nachbarschaft ausgerichtet werden ausgerichtet werden und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich sind. In wie weit eine Anmeldung des Osterfeuers erfolgen muss, erfahren Sie bei den Ordnungsämtern der jeweiligen Gemeinde.

 Das umsichtige und verantwortungsbewusste Abbrennen eines Osterfeuers schließt auch eine sorgfältige Standortwahl mit ein. Die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit darf durch das Abbrennen nicht gefährdet oder erheblich belästigt werden.  Belange des Tierschutzes und des Naturschutzes sind zu berücksichtigen.

Wallhecken, geschützte Biotope wie Röhrichte und Uferbereiche dürfen weder durch das Osterfeuer selbst, noch durch die Veranstaltung beeinträchtigte werden. Ferner dürfen Osterfeuer im Bereich von Naturdenkmälern und geschützten Landschaftsteilen und auf moorigem Untergrund nicht angezündet werden.

Die Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass nur trockene Pflanzenreste sowie Baum- und Strauchschnitt als Osterfeuer verbrannt werden dürfen. Altholz wie Türen, Schränke usw., Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle sind als Brennmaterial  verboten. Die untere Abfallbehörde des Landkreises Wittmund und auch die Polizeiinspektion Wittmund werden deshalb wieder verstärkt Kontrollen, sowohl im Vorfeld als auch danach, durchführen.

Zum Schutz von Tieren ist der Brennhaufen erst kurz vor dem Anzünden aufzusetzen oder noch einmal umzuschichten. Es besteht die Gefahr, dass brütende Vögel, Igel und andere Kleintiere, die das aufgeschichtete Brennmaterial als Versteck und Nistmöglichkeit nutzen , nicht mehr rechtzeitig fliehen können , im Feuer verbrennen oder Brandverletzungen erleiden.

Die Umweltbehörde gibt weiterhin folgende Sicherheitshinweise:

Halten Sie wegen Rauch und Hitze sowie zur eigenen Sicherheit ausreichende Sicherheitsabstände (z. B. mind. 100 m von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden, mind. 50 Meter von öffentlichen Verkehrsflächen etc.) wobei die Windrichtung stets zu berücksichtigen ist.

Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko und sind nicht zulässig! Zum Entzünden des Osterfeuers eignet sich bestens trockenes Stroh oder Reisig. Osterfeuer dürfen bei starker Trockenheit oder starkem Wind nicht entzündet werden. Starke Trockenheit liegt ab Waldbrandgefahrenstufe 4 vor (amtliche Informationen sind unter www.dwd.de/waldbrand erhältlich). Starker Wind liegt bei deutlicher Bewegung von armstarken Ästen vor.

Halten Sie eine ausreichende Zufahrt für die Feuerwehr und Rettungsdienste frei (d.h. einen Fahrweg von mind. 3,50 m Breite). Sollte Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 zu alarmieren.

Das Osterfeuer (offenes Feuer) muss grundsätzlich von erwachsenen Personen beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.

Werden Personen belästigt oder Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffenheit des Osterfeuers festgestellt, muss der Verantwortliche nicht nur mit einem Feuerverbot, sondern zudem mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Für den Fall, dass angemeldete Osterfeuer wegen schlechter Witterungsverhältnisse nicht am Karsamstag abgebrannt werden können, ist es nicht möglich, dieses nachzuholen. In diesem Fall sind die allgemeinen Entsorgungsmöglichkeiten für Grünabfälle zu nutzen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter Tel. 04462/86-1230 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de

 
PM Nr. 19/2019 zur Integration Geflüchteter im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 10. April 2019

3. Netzwerktreffen zum Thema Sport und Integration bei der Kreisverwaltung in Wittmund

lkw Wittmund. Am Donnerstag (25. April 2019) um 18 Uhr laden die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Kreisverwaltung Wittmund, die Koordinierungsstelle für Integration im und durch Sport sowie das Diakonische Werk Harlingerland zum 3. Netzwerktreffen "Sport und Integration" ein. Treffpunkt ist das Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend des Landkreises Wittmund (Adresse: Dohuser Weg 34, Wittmund).

Ziel der Veranstaltung ist es, die bereits aktiven Flüchtlingshelfer und die örtlichen Sportvereine im Kreisgebiet sowie alle Interessierten, die sich zukünftig für Geflüchtete engagieren möchten, zu vernetzen und gemeinsam sport- und bewegungsbezogene Projekte auf den Weg zu bringen. Teilnehmende dürfen sich auf einen leckeren Begrüßungsimbiss und einen spannenden Impulsvortrag mit dem Titel „Fit fürs Ehrenamt – Ehrenamtliche gewinnen und halten“ freuen.

Darüber hinaus werden die aktuell laufenden Projekte vorgestellt und neue Ideen gesammelt. Die Teilnahme an den zurückliegenden Netzwerktreffen ist nicht Voraussetzung für das Mitmachen beim 3.Treffen. Anmeldung und weitere Infos bei Nadja Pfister (Landkreis Wittmund),Tel. 04462-861065; oder via E-Mail an die Adresse Nadja.Pfister@lk.wittmund.de .

 

 
PM Nr. 18/2019 – Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis Wittmund; hier Sanierung der Kreisstraße 44 (Gr - Donnerstag, 4. April 2019

Anwohnerfragen zur geplanten Straßensanierung an der K44 beantwortet

lkw Wittmund.  Bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war am Dienstagabend (2.4.19) das Dörphuus Utgast, als die Wittmunder Kreisverwaltung zusammen mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die für den Sommer geplante Sanierung der Kreisstraße 44 zwischen Gründeich und Utgast im Detail vorstellte. Abteilungsleiter Herbert Fähnders (Finanzen) und Geschäftsbereichsleiter Frank Buchholz vom Straßenbauamt Aurich begrüßten die Gekommenen ebenso wie Ortsbürgermeister Gerhard Frerichs. Den ausgehängten Plan erläuterte der für die Sanierung zuständige Projektleiter Axel Borcherding.

Viele Fragen wurden bei dem Infoabend beantwortet, Anregungen aufgenommen, Nachfragen erläutert. Dabei ging es um die hinzunehmenden Unannehmlichkeiten während der Bauphase ebenso wie Umleitungsstrecken, die Verkehrsregelungen während der Bauarbeiten, aber auch um das künftige Oberflächenwasser-Management an der Straße und Befürchtungen, der Straßenverkehr könne sich nach dem Umbau trotz geltender Geschwindigkeitsbegrenzungen beschleunigen. Gefragt wurde auch nach dem Bau eines Radweges, der dort aber nach der vorliegenden Prioritätenliste erst frühestens in etwa zehn Jahren vorgesehen ist. 
Zwischen den Monaten Mai und August 2019 (Ende der Sommerferien) wird die Fahrbahn der Kreisstraße 44 zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) auf der ganzen Länge (ca. 6,3 Kilometer) in drei Teilabschnitten für ca. 1,3 Millionen Euro saniert. Das Geld ist im aktuellen Haushalt des Kreises fest eingeplant. Der Auftrag ist ausgeschrieben. Welche Baufirma den Auftrag bekommt, stand am Dienstag noch nicht fest.

Das ist bei der Sanierung geplant: Die vorhandene Fahrbahn wird im Zuge der Bauarbeiten zunächst abgefräst, profiliert und danach wird eine neue Deckschicht (Asphaltdecke) aufgebracht. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen müssen jeweils unter Vollsperrung der einzelnen Straßenabschnitte durchgeführt werden – Umleitungsstrecken werden dann zeitnah ausgeschildert. Schulbusverkehre müssen sich für den genannten Zeitraum ebenfalls auf die geänderten Wege einstellen.
Damit die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung in der Umbauphase möglichst gering gehalten werden können, sollen die Anwohner während der gesamten Baumaßnahme seitens der bauausführenden Firma mit Handzetteln direkt über den Bauablauf und die vorgesehenen Sperrungen unterrichtet werden. Außerdem wird umfangreiches Kartenmaterial am Baucontainer direkt an der Baustelle ausgehängt.

 
PM Nr. 17/2019 zu Kreisfinanzen - Dienstag, 2. April 2019

Haushalt des Landkreises genehmigt

lkw Wittmund. Das niedersächsische Innenministerium hat die Haushaltssatzung 2019 des

Landkreises Wittmund genehmigt. Insgesamt betrachtet stelle sich die Haushaltsituation

„weiterhin stabil dar. Die Voraussetzungen zur Feststellung der dauernden Leistungsfähigkeit gem.

§ 23 Kommunalhaushalts- und –kassenverordnung werden insgesamt erfüllt“, heißt es in der

Genehmigung.

Für die Kreisverwaltung bedeutet die Genehmigung die Beendigung der so genannten „vorläufigen

Haushaltsführung“  in diesem Jahr zum 12. April.

Der Kreis wird das Haushaltsjahr mit einem Überschuss in Höhe von 28.800 Euro abschließen und auch

mittelfristig in der Ergebnisplanung bis 2022 ausgeglichene Etats einplanen. Die Überschussrücklage des

Kreises summierte sich zum Jahresende 2017 auf voraussichtlich rund 26,2 Millionen Euro.

Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von rund 4,4 Millionen EUR mit Auswirkung auf die Haushaltsjahre

2020 und 2021 sind laut Innenministerium unproblematisch. Positiv wird auch die Reduzierung des

Höchstbetrages der Liquiditätskredite gesehen, die im Etat 2019 auf zehn

Millionen Euro begrenzt sind – fünf Millionen Euro weniger als im Vorjahresetat.

Es gab auch keine Bedenken, die Kreisumlage unverändert bei 51 Prozentpunkten zu belassen.

 
PM Nr. 15/2019 – Arbeitsmarkt im Landkreis Wittmund - Dienstag, 2. April 2019

Der erste Gesundheitstag im Jobcenter Wittmund kam sehr gut an

lkw Wittmund.  Positives Fazit gezogen: Nachdem die letzten Stände abgebaut und alle Stühle und Tische wieder ihren gewohnten Platz in den Räumen des Sozialzentrums gefunden hatten, atmeten Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. und die beiden beteiligten Amtsleiter Hermann Garlichs (Jobcenter) und  Peter Elster (Gesundheitsamt)  auf. Der Aufwand für den ersten Gesundheitstag im Jobcenter hatte sich gelohnt. Der Zuspruch war höher als zuvor erwartet.

Nachdem Landrat Holger Heymann am Morgen des 20. März den Gesundheitstag im Kreise der Aussteller und Organisatoren mit dem Motto „Mitmachen, Ausprobieren, Informieren!“ eröffnet hatte, kamen die Besucher in Scharen. Im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend wurde es zeitweise eng. An den Ständen wurden unter anderem Gleichgewichtstests durchgeführt, gesunde Snacks und Getränke  konsumiert, aber auch in Nebenräumen interessante Vorträgen angeboten. Aber vor allem gab es für die Jobcenter-Kunden auch viele anregende Gespräche mit Mitarbeitern von Beratungsstellen des Landkreises, den beteiligten Krankenkassen AOK und DAK sowie Sportvereinen und Sozialverbänden, die ihre Leistungen vorstellten. Peter Elster und seine Mitarbeiterin Almuth Osterkamp haben an dem Tag bei so manchem den Blutdruck gemessen. Weitere Angebote rundeten das umfangreiche Programm ab.

Ziel dieses ersten Gesundheitstages im Jobcenter des Landkreises Wittmund, den es in dieser Form im gesamten Nordwesten bisher erst  einmal gab, war es, das Bewusstsein für die Gesundheit zu schärfen. „Man merkt sie erst, wenn sie nicht mehr da ist“, stellte daher auch Landrat Holger Heymann in seinem Eröffnungs-Statement fest. Wissenschaftlichen Studien ist zu entnehmen, dass es Wechselwirkungen zwischen der Arbeitslosigkeit und der Gesundheit von Menschen im erwerbsfähigen Alter gibt.
Hier setzt das bundesweite Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung an, an dem das Jobcenter Wittmund seit etwa einem Jahr teilnimmt. Federführend ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LVG&AFS),  die vor Ort mit der AOK und der DAK sowie dem Jobcenter und dem Gesundheitsamt in einer Lenkungsgruppe zusammen arbeitet.

Alle Beteiligten zeigten sich am Ende der Veranstaltung ausnahmslos zufrieden. „Viele sagten mir,“ so Hermann Garlichs, „das riecht nach Wiederholung“. So ist auch Ilka-Marina Meyer einem weiteren Gesundheitstag in Wittmund nicht abgeneigt. Das Wittmunder Jobcenter jedenfalls ist mit dem Gesundheitstag einmal mehr aktiv auf seine Kundinnen und Kunden zugegangen und hat ihnen die Möglichkeit  geboten, sich zu ihrer persönlichen Gesundheit zu informieren und interessante Angebote auszuprobieren.

 
PM Nr. 16/2019 – Ausbau und Unterhaltung der Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Wittmund / gemeinsam - Dienstag, 2. April 2019

Große Freude über Zusage des Landes zur Sanierung des Radwegs an der L11 von Wittmund nach Leerhafe

lkw Wittmund. Immer wieder haben der Wittmunder Bürgermeister Rolf Claußen und der Leerhafer Ortsvorsteher Günther Theesfeld darauf gedrängt, dass der teils äußerst marode Radweg an der Landesstraße 11 (L11) zwischen Wittmund und Leerhafe schnell saniert wird. Unterstützt wird das Verlangen auch vom Landkreis, der sehr am guten Zustand des Radwegenetzes im Kreisgebiet interessiert ist, und insbesondere von Landrat Holger Heymann. Jetzt kam die positive Nachricht von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich: Die Maßnahme ist vom Land genehmigt, der viel befahrene Radweg ist im Bauprogramm 2019 aufgeführt. Das Radwege-Teilstück zwischen der B210 in Wittmund bis nach Leerhafe und ein Teilstück im Bereich des Knyphauser Waldes werden noch in diesem Jahr erneuert.
„Unser ständiges Nachbohren hat sich gelohnt“, lautet denn auch das Fazit bei Heymann, Claußen und Theesfeld. Alle drei bedanken sich beim Land für die positive Nachricht.
In der zweiten Jahreshälfte soll es losgehen, hieß es weiter dazu aus dem Auricher Geschäftsbereich der Landesbehörde, genau könne man das aufgrund der Vielzahl von Projekten noch nicht sagen. Die Sanierungsstrecke ist insgesamt 4,5 Kilometer lang: 4,2 Kilometer entfallen auf die Strecke zwischen Wittmund und Leerhafe, weitere 300 Meter auf ein Ausbaustück am Knyphauser Wald. Zwischen 250.000 und 280.000 Euro wird sich das Land die Sanierung kosten lassen.
Ortsvorsteher Günther Theesfeld jedenfalls ist zufrieden. Er lobt das gute Miteinander mit den Verwaltungen von Stadt und Landkreis. Man müsse nur miteinander reden, dann könne man zusammen viel bewegen.

 
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