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PM Nr. 08/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Montag, 19. Februar 2018

Bundesweites Vernetzungstreffen – Landkreis Wittmund ist diesmal der Gastgeber für Vertreter aus allen deutschen Förderregionen

lkw Wittmund. In der Zeit vom 13. bis 15. März findet das bundesweite Vernetzungstreffen aller „LandAufSchwung“-Förderregionen Deutschlands diesmal im Landkreis Wittmund statt. 13 Modellregionen wurden im Jahre 2015 für das Modellprojekt „Landaufschwung“ ausgewählt - der Landkreis  Wittmund war und ist die einzige Gebietskörperschaft in Niedersachsen, welcher seinerzeit den Zuschlag erhalten hatte. Damit einher ging eine Gesamtfördersumme von 2,25 Millionen Euro, die über den Zeitraum vom Programmstart 2015 bis Ende 2019 für entsprechende Projekte zur Verfügung gestellt wird. 

Zweimal im Jahr findet in einer der Förderregionen ein sogenanntes Vernetzungstreffen  unter der Federführung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt. Hierzu werden regelmäßig alle 13 Regionen eingeladen, um sich auszutauschen.

Im März nun lädt der Landkreis Wittmund als Gastgeber alle anderen Regionen nach Ostfriesland ein. Stattfinden wird das Treffen im DJH- Ressort in Neuharlingersiel, wo die Teilnehmer auch untergebracht sind. Ca. 40 Personen aus den Regionen zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Stendal, Mittelsachsen, Hochsauerlandkreis bis herunter nach Sigmaringen an der Schweizer Grenze werden sich auf den Weg an die ostfriesische Küste machen, um dort über ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Projekten zu sprechen, um voneinander zu lernen und nicht zuletzt, um neuere Informationen von der Bundesanstalt zu bekommen.  

Organisiert und geplant wird das Vernetzungstreffen von Karin Garlichs (Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund) und Frank Happe und seinem Team vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V., die das Modellprojekt im Kreisgebiet managen. 

Während der erste Tag der Anreise der Gäste aus den verschiedensten Ecken Deutschlands vorbehalten ist, werden am zweiten Tag (14. März) Landrat Holger Heymann und Frau Franke vom Bundesministerium (BMEL) alle Gäste offiziell begrüßen. Im Zuge des Auftaktprogramms werden die Wittmunder Vertreter Karin Garlichs und Frank Happe dann den Gästen in einem Vortrag die Förderregion Wittmund und Ostfriesland vorstellen, um den Gästen einen Eindruck  über die Gastgeberregion zu verschaffen. 

Danach erhalten die anderen Regionen jeweils die Möglichkeit, mit einem Vortrag jeweils ein Projekt aus ihrer örtlichen Fördertätigkeit vorzustellen. 

Am Nachmittag wird die gesamte Delegation dann mit dem Bus einige der über 30 geförderten Projekte im Landkreis Wittmund bereisen, um sich vor Ort näher zu informieren. Als Anlaufpunkte ausgewählt wurden hierfür der „Mobile Wochenmarkt“ in Ardorf, das Projekt „Unser Boot“ vor dem Wittmunder Kreishaus, das Dorfgemeinschaftshaus in Buttforde und das Konzept „Koch mit“ der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Wittmund. Diese geförderten Initiativen werden jeweils von den Projektträgern vor Ort vorgestellt. Anschließend fährt der Bus mit den Gästen an die Nordseeküste bei Carolinensiel, damit die Gäste noch einen Blick auf den Strand und den einzigartigen landschaftsprägenden Naturpark Wattenmeer werfen können.

Am Donnerstag (15.3.) geht es dann weiter mit dem Programm der BLE zu verschieden Themen in Sachen LandAufSchwung, die die konkrete Abwicklung betreffen.

 
PM Nr.07/2018 zur Sportstättensanierung im Landkreis - Freitag, 16. Februar 2018

Thema Stadionsanierung in Wittmund nimmt nach Auftaktveranstaltung mit Facharchitekten Fahrt auf

lkw Wittmund. „Das Thema nimmt endlich Fahrt auf“, freut sich der Wittmunder Landrat Holger Heymann. Bei einer Auftaktveranstaltung am Dienstag dieser Woche im Kreishaus haben sich die bisherigen und künftigen Nutzer der Stadionanlage in Wittmund, der Landkreis als Träger der Kreisschulen und des Schulsports, sowie die beauftragten Architekten AG Feddermann/Hoppe zum ersten Mal konkreter abgestimmt, wie das Stadion saniert und im Endausbau dann aussehen könnte. 

Die Architekten nahmen die Vorstellungen der Schulvertreter (von BBS, KGS, Förderschule) sowie der Vertreter des freien Sports in der Stadt (Arbeitskreis Stadion) auf und wollen beim nächsten Arbeitstreffen im Monat März erste Ausarbeitungsentwürfe vorlegen, wie das neue Stadion geplant werden könnte. „Die Bedarfe aller wurden vorgestellt und erörtert“, erklärt die für Schulen und Liegenschaften beim Kreis zuständige Abteilungsleiterin Renate Janssen. Jetzt gehe es darum, für die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro (davon stammen 675.000 Euro Bundesmittel aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen) ein runderneuertes Stadion zu realisieren. Grundlage für die Planung ist ein vorläufiger Förderbescheid aus Berlin. 

Fakt ist, dass der bisherige Tribünenbereich mit dem darunter liegenden Umkleide- und Sanitärbereich abgerissen wird, weil die neue Anlage nach den Förderkriterien des Bundes barrierefrei zu errichten ist und eine neue Lösung zudem energiesparend sein soll. Laut Janssen wird dieser Klärungsprozess, was auf dem Stadiongelände entstehen kann, einige Zeit in Anspruch nehmen. Man werde sich in der oben angeführten Zusammensetzung regelmäßig treffen und besprechen, um möglichst viele der Anforderungen und geäußerten Gestaltungswünsche umzusetzen.

 

 
PM Nr. 06/2018 zum Thema Schulen im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. Februar 2018

Landkreis klärt auf: Urlaubsantritt außerhalb der Schulferien kann bei Eltern schulpflichtiger Kinder zu empfindlichen Bußgeldern führen

lkw Wittmund. Es kommt immer wieder vor, dass sich Eltern mit ihren schulpflichtigen Kindern vorzeitig auf Urlaubsreise begeben – und dass, obwohl die festgelegten Schulferien noch gar nicht begonnen haben. Denn die Reiseveranstalter locken in der Regel vor den Schulferien mit günstigeren Preisen, die sich viele sichern wollen. Die Kreisverwaltung Wittmund weist in diesem Zusammenhang und in Abstimmung mit den Schulleitungen der Schulen in der Trägerschaft des Landkreises darauf hin, dass nach dem niedersächsischen Schulgesetz eine Schulpflicht für die Kinder besteht. Das Fernbleiben der Schülerinnen und Schüler vom Unterricht, um die Urlaubsreise eher anzutreten, stellt danach eine Ordnungswidrigkeit dar. Und der Landkreis Wittmund ist somit gehalten, ein entsprechendes Verfahren einzuleiten.

In der Folge werden und wurden Bußgelder in beachtlicher Höhe festgesetzt, zuletzt in mehreren Fällen im Sommer 2017. In einem Fall hatte eine Schule bereits einen Ausnahmeantrag der Eltern abgelehnt, diese waren dennoch ohne Erlaubnis mit ihren beiden schulpflichtigen Kindern vorzeitig zu der Urlaubsreise nach Teneriffa aufgebrochen. Ergebnis war ein Bußgeldbescheid der zuständigen Wittmunder Kreisbehörde in namhafter Höhe.

 

 
PM Nr. 05/2018 zum Thema Inklusion im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. Februar 2018

Prozess zur Inklusion an Schulen wurde beim Landkreis mit Treffen des Arbeitskreises und Gründung von Unterarbeitskreisen gestartet

lkw Wittmund. Der Inklusionsprozess im Landkreis Wittmund nimmt - zunächst im Handlungssegment der Schulen - an Fahrt auf. Am gestrigen Montag (29.1.18) kam erstmals die große Arbeitsgruppe mit knapp 70 Teilnehmern im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales der Kreisverwaltung zu einem ersten Treffen zusammen. Landrat Holger Heymann und Moderator Prof. Dr. Holger Lindemann (Uni Oldenburg) zeigten sich erfreut über das große Interesse, das auch schon bei der Auftaktveranstaltung im Oktober vergangenen Jahres im Forum der Alexander-von-Humboldt-Schule sichtbar war.

 

Landrat Heymann hob einleitend hervor, dass es nun darum gehe, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, damit die Schulen im Kreisgebiet bei der „inklusiven Beschulung“ unterstützt werden können. Hier fange man nicht bei Null an, sondern könne auf bereits bestehende Strukturen, wie zum Beispiel den Mobilen Dienst und die bereits zahlreich im Einsatz befindlichen „Schulbegleiter“, zurückgreifen. Heymann machte aber auch deutlich, dass es noch viel zu tun gebe auf dem Weg zu einer gelingenden Inklusion: „Diese Aufgabe kann weder von den Lehrkräften noch von der Schulbehörde oder den Schulträgern alleine erfolgreich umgesetzt werden. Daher wollen wir gemeinsam mit Ihnen, den Schulleitungen und Lehrkräften, den Eltern- und Schülervertretern, den Behindertenverbänden und vielen weiteren Akteuren ein Konzept entwickeln.“

 

Moderator Lindemann, den die Kreisverwaltung gewonnen hat, den Einstieg in den aufwändigen Prozess zu begleiten, stellte den Anwesenden dann den organisatorischen Rahmen vor. Er betonte dabei die Offenheit des Arbeitskreises, der konkrete Beschlüsse fassen und an die Entscheider auf allen politischen Ebenen herantragen soll. Außerdem forderte er die Anwesenden – darunter auch viele Kreispolitiker - auf, kurzfristig eine Definition von Inklusion (an Schulen) im Landkreis Wittmund zu entwickeln, um die Zieleinstellung zu präzisieren.

 

Während der große Arbeitskreis sich das nächste Mal nach Ostern zusammensetzen wird um erste Ergebnisse zu sichten, fanden sich am Montagnachmittag bereits die ersten Unterarbeitsgruppen, die die eigentliche Detailarbeit leisten sollen. Hier geht es um konkrete Ansatzpunkte und Aufgabenstellungen, die bewältigt werden müssen, damit der Prozess Früchte trägt, d.h. die Schulen in die Lage versetzt werden, Inklusion auch wirklich zu leisten.

 

Zum Hintergrund: Die inklusive Bildung ist ein Menschenrecht, welches in der UN-Behindertenrechtskonvention fest verankert ist und zu dessen Umsetzung sich die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet hat.

Die neue niedersächsische Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass es grundsätzlich bei den bisherigen gesetzlichen Regelungen zur inklusiven Schule bleiben soll. Allerdings wird den Schulträgern die Möglichkeit gegeben, einen Antrag zur Fortführung der Förderschule Lernen im Sekundarbereich I bis längstens zum Einschulungsjahr 2022/23 zu stellen.

 

 
PM Nr. 04/2018 zum Thema LandAufSchwung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. Februar 2018

Anträge für Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ müssen bis zum 8. März komplett vorliegen 

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund und der Wirtschaftsförderkreis weisen darauf hin, dass die Anträge auf Fördermittel in Sachen „LandAufSchwung“ spätestens am 8. März beim Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V., Osterstraße 1, 26409 Wittmund, vorliegen müssen, um in der nächsten Fördertranche berücksichtigt werden zu können. Es sollte sich bei den Anträgen möglichst um Anträge aus  den Themenbereichen „Daseinsvorsorge“ und „regionale Wertschöpfung“ handeln. Die Förderquote aus dem Bundesmodellprojekt beträgt bis zu 80 % der Gesamtkosten der einzelnen Projekte. Da die Antragstellung recht umfangreich ist und in der Regel noch umfassende Beratungen zur Antragstellung vorgeschaltet werden müssen, wird darum gebeten, möglichst frühzeitig entsprechende Termine mit Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis (04462/5031) und Karin Garlichs, Landkreis Wittmund ( Tel: 04462/861135), zu vereinbaren. Da die Anträge unmittelbar nach dem 8. März an die Kompetenzgruppen und an die Mitglieder des Entscheidungsgremiums gehen, können später eingehende Anträge nicht mehr berücksichtigt werden. Achtung: Es gibt zudem neue Antragsformulare für die Tranche 2018. Diese sind ebenfalls über den Wirtschaftsförderkreis - nach vorherigem Gespräch - erhältlich.

Zum Hintergrund: Seit dem Jahr 2015 ist der Landkreis Wittmund als einziger Vertreter in Niedersachsen Teilnehmer dieses Bundesmodellprojekts. Zunächst standen 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundes dafür bereit. Im vergangenen Jahr dann die positive Überraschung: Das zunächst auf drei Jahre angelegte Förderprogramm wurde bis zum 31.12.2019 verlängert, der Topf mit den Fördermitteln auf 2,25 Millionen Euro aufgestockt. 30 Projekte im Kreisgebiet wurden oder werden bisher daraus gefördert, weitere werden in den nächsten zwei Jahren folgen. Bisher wurden vom Landkreis Fördermittel in Höhe von 1.445.646,04 Euro bewilligt und weitergereicht.

 
PM Nr. 03/2018: Aktuelle Meldungen aus dem Kreisausschuss - Freitag, 26. Januar 2018

Vorschlag für RZI-Standort in Wittmund / mehr Defibrillatoren / Zustimmung Verkehrsvertrag VEJ

lkw Wittmund. Heute (25.1.18) Nachmittag hat der Wittmunder Kreisausschuss getagt und unter anderem diese drei Beschlüsse gefasst, die im folgenden inhaltlich gerafft wiedergegeben sind:

 

1. Der Wittmunder Kreisausschuss hat heute beschlossen, dem Land Niedersachsen mitzuteilen, dass das im Landkreis Wittmund geplante Regionale Beratungs- und Unterstützungszentrum für Schulische  Inklusion (RZI) in der Stadt Wittmund eingerichtet werden soll. Dafür sollen dem Land von der Kreisverwaltung zunächst Räumlichkeiten in der Förderschule Wittmund zur Anmietung angeboten werden. Für die Ansiedlung des RZI als Teil der Landesschulbehörde (mit eigener Leitung und Bürokraft) in Wittmund spricht nach Auffassung einer vorbereitenden Planungsgruppe die zentrale Lage im Kreisgebiet, die gute Erreichbarkeit, die Nähe zu künftigen Netzwerkpartnern (z.B. Jugendamt, Sozialamt des Landkreises), die gute Zugänglichkeit sowie die Barrierefreiheit der Räume.

Die vom Land flächendeckend in jedem niedersächsischen Landkreis geplanten RZI sollen künftig die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen der sonderpädagogischen Beratung und Unterstützung sein.

 

2. Der Wittmunder Kreisausschuss hat heute ebenfalls beschlossen, für die kreiseigenen Schulen und Sportstätten Defibrillatoren anzuschaffen. Dafür werden Haushaltsmittel in Höhe von 22.400 Euro bereitgestellt. Der plötzliche Herztod als eine der häufigsten Todesursachen in der Bundesrepublik Deutschland (außerhalb von Kliniken) – hierbei kommt es zu einem schnellen Herzrasen – kann nur innerhalb von drei bis fünf Minuten durch umgehende Herzdruckmassage oder Anwendung des speziellen Defibrillators möglicherweise verhindert werden. Da in dieser frühen Phase eines Notfalls in der Regel auch noch keine Rettungskräfte vor Ort sind, sollen Zivilpersonen zum intelligenten  Defibrillator greifen und das Gerät, das mit Sprachanweisungen arbeitet, bei der ersten Hilfe einsetzen. Der Landkreis hatte vor einigen Jahren bereits für seine sechs Verwaltungsgebäude diese Defibrillatoren eingekauft und installiert. Über die Anschaffung für die Schulen und Sportstätten bestand Einigkeit zwischen Kreisverwaltung und den Schulleitern der kreiseigenen Schulen. Pro Gebäude/Sportstätte ist ein Gerät vorgesehen, wobei über die genauen Standorte noch im Detail gesprochen werden soll. In der Christian-Wilhelm-Schneider-Schule Esens und in der Sporthalle der Alexander-von-Humboldt-Schule Wittmund ist bereits jeweils ein Gerät vorhanden.

 

3. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag auch der Unterzeichnung des neu gefassten Verkehrsvertrages mit dem Verkehrsverbund Ems-Jade (VEJ) zugestimmt, der rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft treten wird und zunächst bis zum 31.12.2025 gilt. Die Neufassung des Vertrages wurde notwendig, da das Land Aufgaben im ÖPNV auf die Aufgabenträger (die Landkreise) übertragen hat. Der Vertrag enthält kein ausschließlich für den Landkreis Wittmund definiertes Ziel. Der Vertrag gilt gleichermaßen für alle Aufgabenträger innerhalb der Verkehrsregion Ems-Jade und definiert eine Reihe von Zielen zur Verbesserung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) im gesamten VEJ-Gebiet. So soll der VEJ stärker als "Einheit" auftreten. Hier geht es etwa um die einheitliche Gestaltung von Haltestellen, Fahrplänen, Fahrzeugen usw..

 
PM Nr. 02/2018 zum Thema Soziales/Integration im Lk Wittmund - Mittwoch, 24. Januar 2018

Motto der Interkulturellen Woche auch dieses Jahr: Vielfalt verbindet

Landkreis plant diverse Veranstaltungen  – erstes Vorbereitungstreffen für Interessierte gut besucht

lkw Wittmund. „Auch der Landkreis Wittmund möchte sich wieder, nach der ersten, sehr gelungenen Interkulturellen Woche im letzten Jahr, an der Interkulturellen Woche 2018 beteiligen“, so wandte sich die Kreisverwaltung in Wittmund in einer Einladung an Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich beruflich oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren.
Im Besprechungsraum „Harlingerland“   im Landkreisgebäude in der Dohuser Straße fanden sich am Dienstagnachmittag (23.1.) viele Interessierte ein, die von Nadja Pfister, Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Kreisverwaltung, begrüßt wurden. Die Anwesenden brachten ein großes Erfahrungsspektrum aus den verschiedenen Integrationsvorhaben im Kreisgebiet mit. Von Friedeburg über Wittmund bis Holtriem waren Vertreter von Vereinen, Verbänden, Kirchen und anderen Institutionen gekommen und wurden von Nadja Pfister und ihrer Kollegin Elli Weiser ausgiebig über die Erfahrungen des „Interkulturellen Festes 2017“ in Wittmund informiert. An der zurückliegenden Veranstaltung hatten neben der Koordinierungsstelle des Landkreises die Diakonie, die Johanniter, die „Flohmarktscheune“, die Initiative „Gemeinsam Hand in Hand“, die AWO und andere mitgewirkt; und es gab bei der Rückschau auf das Fest viel Lob und auch Verbesserungsvorschläge.

Beim Vorbereitungstreffen für diesjährige Aktionen unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ stellte sich bald heraus, dass die Anwesenden großes Interesse an einem Fest als der zentralen Veranstaltung haben. Aber auch begleitende Aktionen wie Sportveranstaltungen, oder die Herausgabe eines Buches mit Geschichten zu Migrationsschicksalen und hiesigen Unterstützungsinitiativen, erschienen interessant.  Termine, Inhalte und Abläufe von Aktivitäten müssten noch abgestimmt und sorgfältig diskutiert werden; so war die überwiegende Meinung am Dienstag.
 
Hilfreich für Vorbereitung der Interkulturellen Woche in diesem Jahr werden die Unterlagen sein, die den gut 20 Teilnehmern der Besprechung ausgehändigt wurden. Insgesamt sieben Vertreter verschiedener sozial engagierter Organisationen trugen sich schon gleich in eine Liste ein und signalisierten, dass sie bald und ganz konkret in die Vorbereitung vom „Interkulturellen Fest 2018“ einsteigen wollen.

Die  Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe sagte begleitende Unterstützung mit Informationen zur Netzwerkbildung, finanzieller Förderung und Materialbeschaffung zu. Zum nächsten Vorbereitungstreffen wird der Landkreis im März einladen. Das nächste Treffen findet am 13.03.18 um 14.30 Uhr im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend in Dohuser Weg 34 in Wittmund (Saal Harlingerland) statt. Dann werden sich die unterschiedlichen Planungen weiter konkretisieren, und das Programm für „Vielfalt verbindet“ kann dann wahrscheinlich weitgehend festgelegt werden.

 
PM Nr. 01/2018 zum Thema Gesellschaft/Integration im Landkreis Wittmund - Freitag, 12. Januar 2018

In Kürze erstes Vorbereitungstreffen für die zweite „Interkulturelle Woche“ im Herbst 2018

lkw Wittmund. Vielfalt verbindet“ - so lautet das Motto der nächsten Interkulturellen Woche (IKW) 2018, die am 23. September 2018 bundesweit startet. Die IKW bietet allen die Gelegenheit, sich entschieden rassistischen und nationalistischen Strömungen entgegenzustellen und gemeinsam zu diskutieren, wie die Gesellschaft auf der Basis von Grund- und Menschenrechten konstruktiv weiterentwickelt werden kann. Auch der Landkreis Wittmund möchte sich wieder, nach der Premiere der Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr, an der Interkulturellen Woche 2018 beteiligen. Alle interessierten Vereine, Verbände, Kirchen, Institutionen, Organisationen, Initiativen sowie auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen am Programmablauf zu beteiligen.
Zur Absprache und Abstimmung des Programms dienen die Vorbereitungstreffen, die von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe bei der Wittmunder Kreisverwaltung organisiert und vorbereitet werden. Das erste Treffen findet statt am 23. Januar um 14.30 Uhr im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales (Dohuser Weg 34, Wittmund) im Saal Harlingerland. Im Rahmen dieser Zusammenkunft sollen die ersten Veranstaltungsideen, Vorschläge und Anregungen rund um interkulturelle Begegnung und Verständigung gesammelt, besprochen und diskutiert werden, sodass auch dieses Jahr ein vielversprechendes Programm entsteht. Es ist wünschenswert, dass unterschiedliche Aktionen landkreisweit, im besten Fall in allen kreisangehörigen Gemeinden, stattfinden.

Zu den möglichen Veranstaltungen und Aktionen während der Interkulturellen Woche, die voraussichtlich im Zeitraum von Montag, den 24. September bis Samstag, den 29. September 2018 stattfinden wird, können unter anderem unterschiedliche Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Feste, sportliche Begegnungen, gemeinsame Mahlzeiten und vieles mehr veranstaltet werden.

 

 
PM Nr. 92/2017 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 21. Dezember 2017

Neuer Standort für Altglascontainer in Esens beim Großparkplatz Netto/Herdetor

lkw Wittmund. Wie die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mitteilt, wurde in Esens ein neuer Altglascontainerstandort auf dem Großraumparkplatz Herdetor/Netto in der Stadt eingerichtet. Ein alter Standort am Hayungshauser Weg ist dafür aufgegeben worden.

Die Kreisverwaltung bittet die Bevölkerung, generell die Einwurfzeiten, jeweils an den Aufklebern auf den Sammelbehältern ablesbar, zu berücksichtigen und weiter keine unerlaubten Abfälle auf dem Standort abzulagern.

In den Festlandgemeinden des Kreisgebietes gibt es insgesamt 84 Standorte mit Altglascontainern.Diese werden allesamt von der beauftragten Entsorgungsfirma Nehlsen angefahren, die die Behälter dort bei Bedarf entleert. Mitarbeiter des Landkreises sorgen dafür, dass sämtliche Standorte gesäubert und gepflegt werden.

Im Detail gibt es in Wittmund die meisten Standorte, nämlich 32, gefolgt von Esens (24), Friedeburg (16) und Holtriem (12).

Bei weitere Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Landkreises Wittmund unter 04462/861230 oder lesen die Informationen im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de.

 
PM Nr. 91/2017 zum Thema Bürozeiten der Kreisbehörde über Weihnachten/Jahreswechsel 2017/2018 - Donnerstag, 21. Dezember 2017

Servicehinweis für Bürger des Kreises zu den Öffnungszeiten der Kreisbehörde während der Feiertage und über den Jahreswechsel 

lkw Wittmund. Die publikumsintensiven Bereiche der Wittmunder Landkreis-Behörde (Jugend- und Sozialamt, Jobcenter, KfZ-Zulassungsstelle, Ausländerbehörde) sind zwischen den Jahren mit ihren Bürozeiten - wie gewohnt - zu erreichen (siehe auch im Internet unter www.landkreis-wittmund.de).

 

Das Sozial- und Jugendamt des Kreises hat in der kommenden Woche folgendermaßen geöffnet: Mittwoch bis Freitag, jeweils vormittags von 8:30 bis 12:30 Uhr, sowie am Donnerstagnachmittag von 14:15 bis 15:45 Uhr.

Das Jobcenter im gleichen Gebäude (Dohuser Weg 34) hat folgendermaßen geöffnet:

Mittwoch, den 27.12.17          8.30 - 12.30 Uhr

Donnerstag, den 28.12.17     8.30 - 12.30 Uhr/14.15 - 15.45 Uhr

Freitag, den 29.12.17            8.30 - 12.30 Uhr.

Im neuen Jahr, am 2. Januar 2018, sind dann um 8.30 Uhr die Türen beider Anlaufstellen wieder geöffnet.

 

Die Ausländerbehörde (Schloßstraße 11) ist in der nächsten Woche am Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie von 14.15 bis 15.45 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr zu erreichen.

Die KfZ-Zulassungsstelle (im gleichen Gebäude) hat in der kommenden Woche am Mittwoch und am Freitag von 7:30 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 7:30 bis 16:30 Uhr durchgehend geöffnet.

Im Bauamt (Schloßstraße 9) ist das Servicebüro während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 5. Januar nicht besetzt. Für baurechtliche Fragen bittet der Landkreis in diesem Zeitraum um eine vorherige Terminabstimmung (Tel. 04462-861272, -1268, -1231).

 
PM Nr. 90/2017 zum Thema Schulen im Landkreis Wittmund – Sanierung/Reparatur nach Sturmschade - Mittwoch, 20. Dezember 2017

Gesperrte Räume können nach Weihnachts-Schulferien wieder in Betrieb genommen werden 

lkw Wittmund. Der schwere Herbststurm „Herwart“ hatte auch ein Schulgebäude des Landkreises Wittmund, die Hauptschule in Esens, stark getroffen. Das mit Teerpappe versiegelte Flachdach der Herbert-Jander-Schule war auf einer Fläche von etwa 250 Quadratmetern massiv beschädigt worden: Dachbahnen hatten sich durch den starken Wind großflächig abgelöst, so dass Wasser in die Dachkonstruktion eindringen konnte und auch in die darunter liegenden naturwissenschaftlichen Fachräume der Schule lief. Diese waren sogleich für den Unterricht gesperrt worden. Dieser Schaden ist inzwischen weitgehend behoben, teilt die Kreisverwaltung Wittmund jetzt mit. Die Dacharbeiten einschließlich der Installation des Blitzschutzes sind beendet, der Trocken- und Deckenbauer ist auch mit der Sanierung der Deckenkonstruktion fertig geworden. Derzeit sind noch die Maler und Elektriker vor Ort. Alle Arbeiten in der Schule sollen in dieser Woche abgeschlossen sei, teilt die Behörde weiter mit, so dass die Räume am Anfang des neuen Jahres wieder eingeräumt und nach den Weihnachts-Schulferien für den Unterricht freigegeben werden können.

Die Kreisverwaltung hatte sich bemüht, den Schaden so schnell wie möglich durch Fachfirmen beheben zu lassen. Die Wiederherstellungskosten in der Höhe von rund 85.000 Euro (noch nicht enthalten der Ersatz des Inventars) sind über die Versicherung des Landkreises abgedeckt

 
PM Nr. 89/2017: Neue Termine für "LandAufSchwung" - Dienstag, 19. Dezember 2017

Antragsschluss für neue Projektanträge ist der 8. März 2018 – Entscheidung über Zusagen fällt am 10. April

lkw Wittmund. Die nächste Fördertranche im Zuge des Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ läuft. Es ist bereits die sechste, und alle Beteiligten beim Projektmanagement im Landkreis Wittmund haben jetzt die nächsten Termine festgezurrt: Bis zum 8. März 2018 müssen die nächsten fertigen Projektanträge vorliegen, denn diese werden noch von den Kompetenzgruppen begutachtet, ehe am 10. April um 18 Uhr in der Wittmunder Residenz das Entscheidungsgremium tagt und die weiteren Entscheidungen fällt. Das ist der Fahrplan für das kommende Quartal.
Zum Hintergrund: Das Entscheidungsgremium von „Land(auf)schwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch  die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind alle wesentlichen Informationen um das Bundesmodellprogramm sowie sämtliche Erreichbarkeiten hinterlegt.
Garlichs und Happe weisen weiter darauf hin, dass viele Mittel aus dem Bundesmodellprojekt bereits gebunden sind und erste Signale für laufende Anträge da sind, die gefördert werden sollen. Neue Anträge sollen daher nur noch aus den Themenfeldern „Daseinsvorsorge“ und „regionale Wertschöpfung“ stammen.

 
PM Nr. 88/2017 zum Thema Bauen und Planen im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 13. Dezember 2017

Traum vom Eigenheim realisieren: Kreis-Bauamt verstärkt mit neuer Baubroschüre Service für Häuslebauer und Dienstleister

lkw Wittmund. Allerlei nützliche Tipps und Hilfestellungen will das Bauamt des Landkreises Wittmund mit einer neuen Baubroschüre geben, die dort ab sofort kostenfrei bezogen werden kann. Landrat Holger Heymann freut sich über die Initiative aus seiner Behörde: „Auf diese Weise möchte der Landkreis Bauwilligen mit einer umfassenden, verständlich geschriebenen Baubroschüre viele nützliche Tipps und Hilfestellungen für deren persönliches Bauprojekt geben und sie schon in der Planungsphase an die Hand nehmen, damit hier nichts schiefläuft.“

 

Als Leitfaden enthält das knapp 40 Seiten starke Heftchen die Grundlagen des öffentlichen Baurechts, wesentlich geändert durch die Novellierung der Niedersächsischen Bauordnung (NBauO) zum 1. November 2012. Es geht aber vor allem um den Ablauf von Baugenehmigungs- und Mitteilungsverfahren. Außerdem will der Kreis bei der Suche nach den richtigen Ansprechpartnern behilflich sein.

 

Von der Planung des eigenen Hauses bis zum Einzug in die fertige Immobilie gibt es nämlich eine Menge zu beachten und im Blick zu behalten: Was sagt der geltende Bebauungsplan der jeweiligen Gemeinde über die Art und Weise, wie und was gebaut werden darf? Welche Auflagen macht die zuständige Planungs- und Baubehörde beim Landkreis Wittmund? Wie ist der Untergrund Ihrer Immobilie beschaffen, wie wird Ihr Grundstück entwässert und wie ist es verkehrlich erschlossen?

 

Fragen über Fragen, viele Antworten zur ersten Orientierung wollen die Bediensteten im Bauamt den Häuslebauern im Kreisgebiet an die Hand geben, damit Ihr Bauantrag oder Ihre Bauvoranfrage zügig bearbeitet werden kann. Diese Informationsbroschüre kann natürlich keine individuelle Beratung durch Fachleute ersetzen. Bauwillige sollen aber ausdrücklich ermuntert werden, sich möglichst früh mit dem Bauamt der Kreisverwaltung in Verbindung zu setzen, um offene Fragen zu klären und Hilfestellung einzufordern. „Unsere kompetenten und freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bestrebt sein, den Bürgern weiterzuhelfen, damit Sie Ihre individuellen Wünsche auch weitgehend umsetzen können“, hebt Landrat Heymann hervor. Denn eine rechtzeitige gute Beratung vorab verhindere spätere Umplanungen, spare Zeit, Kosten und Nerven.

 

Der Dank des Landrats gilt allen, etwa den hiesigen Unternehmen der Bau- und der Dienstleistungsbranche, die mit Ihrer Werbung mitgeholfen haben, diese Broschüre  in Zusammenarbeit mit dem BVB-Verlag (Nordhorn) aus der Taufe zu heben. Sie wurde in einer Auflage von 2500 Exemplaren gedruckt und wird kostenlos ausgegeben. Das Servicebüro des Bauamts ist während der Bürostunden unter der Telefonnummer 04462-861272 zu erreichen, per E-Mail unter bauamt@lk.wittmund.de.

Weiterer Hinweis: Die Internet-Präsentation der Broschüre ist unter der folgenden Adresse zu finden: http://www.findcity.de/?m=landkreis-wittmund-bauen-wohnen-26409if

 
PM Nr. 87/2017 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Dienstag, 12. Dezember 2017

Kindertagesbetreuung für alle Kinder im Landkreis Wittmund – für einen guten Start ins Leben

lkw Wittmund. Eine gute Kindertagesbetreuung ermöglicht gleiche Startbedingungen für alle Kinder, das ist die Devise der Wittmunder Kreisverwaltung. Der Landkreis nimmt daher am Programm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Damit werden  bundesweit niedrigschwellige Angebote gefördert, um Kindern und Familien, die bislang nicht oder nur unzureichend die Kindertagesbetreuung nutzen, den Zugang in die Kindertagesstätte oder in die Kindertagespflege zu ermöglichen.

Der Landkreis Wittmund wird im Zuge dieses Programms mit insgesamt rund 480000 Euro für den Zeitraum vom 1. August  2017 bis zum 31. Dezember 2020 gefördert. Der Eigenanteil des Kreises beträgt zehn Prozent. Mit den bewilligten Programm-Mitteln können eine Koordinierungs- und Netzwerkstelle sowie vier zusätzliche Fachkraftstellen für den Kita-Einstieg geschaffen werden.

Armut oder mangelnde Sprach- und Kulturkenntnisse sind nur zwei von zahlreichen Gründen, weshalb Kinder keinen Zugang zum frühkindlichen Betreuungssystem in Deutschland finden. Das neue Bundesprogramm ist ein wichtiger Baustein für die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund, von Kindern mit Fluchterfahrung sowie von sozial benachteiligten Kindern. Durch die Betreuung in einer Kindertagesstätte oder über die Kindertagespflege lernen diese Kinder das soziale Miteinander und die deutsche Sprache am schnellsten.

Mit der Umsetzung des Bundesprogramms in Wittmund wurde zum 1.Oktober des laufenden Jahres begonnen.

Als Kooperationspartner hat der Landkreis in Abstimmung mit allen Trägern der 35 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet die Kindertagesstätten des ev.-luth. Kirchenkreisverbandes Ostfriesland-Nord gewinnen können. Renate Göwert ist die Koordinations- und Netzwerkkraft und hat ihr Büro in der  Evangelischen Kirchengemeinde St. Nicolai, Am Kirchplatz 3 in Wittmund, eingerichtet. Sie wird die Angebote im Kreisgebiet koordinieren und mit den zusätzlichen Fachkräften effektiv aufeinander abstimmen. Diese vier zusätzlichen Fachkräfte sind in den nachfolgenden Einrichtungen – so genannte „Anker-Kitas“- eingesetzt: Olga Graf im Kindergarten Westerholt, Petra Lieutenant im Kindergarten Wiesedermeer, Nejmeddine Zaidi im Kindergarten Goethestraße in Wittmund und Tanja Gast im Kindergarten Westerholt.

Durch die Teilnahme an diesem Projekt wird es nun ermöglicht, neue frühpädagogische Angebote zu erproben, frühzeitig persönliche Kontakte zu Familien aufzunehmen und vorhandene Netzwerke zu erweitern. Weitere Projektideen im Zuge des Bundesprogramms sind Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte im Kreisgebiet, der Aufbau von Welcome-Gruppen und gemeinsame Ausflüge mit den Nutzern der Kindertageseinrichtungen. 
PM Nr. 86/2017 zum Thema möglicher Schulausfall wegen extremer Witterungsbedingungen im Lk Wittmund - Montag, 11. Dezember 2017

Landkreis ist um frühzeitige Informationen und rechtzeitige Entscheidungen bemüht

lkw Wittmund. Der Winter ist da, unübersehbar - und auch in diesem Jahr können Schnee und Glatteis innerhalb weniger Stunden zu Behinderungen im Straßenverkehr und somit auch auf den Schulwegen führen. Bei extremen Witterungsbedingungen muss der Schulbusverkehr aus Sicherheitsgründen eingestellt werden, auf diese generelle Möglichkeit weist die Wittmunder Kreisverwaltung hiermit noch  einmal hin. Das bedeutet, es kann vor Schulbeginn ein Schulausfall durch den Landkreis Wittmund in seinem Gebiet angeordnet werden.

Die Kreisverwaltung strebt dabei an, eine Entscheidung hierüber so früh wie möglich zu treffen und über die hier verbreiteten Radiosender sowie die aktuelle Internetseite des Landkreises (https://www.landkreis-wittmund.de/LebenArbeiten/Bildung/Unterrichtsausfall.aspx) für alle bekanntzugeben. Auch über die kostenlose Katwarn-App - erhältlich im App Store, im Google Play Store und im Windows Store - wird rechtzeitig eine Meldung an Smartphone-Nutzer abgegeben.

 

Da die Witterungsbedingungen und deren Auswirkungen auf den Straßenverkehr nicht immer (rechtzeitig) vorherzusagen sind, kann es dabei auch zu Fehleinschätzungen oder gegebenenfalls auch kurzfristigen Entscheidungen kommen, erklärt die Kreisbehörde.

Aber auch wenn kein Schulausfall seitens des Landkreises direkt angeordnet wurde, haben Erziehungsberechtigte die Möglichkeit eigenverantwortlich zu entscheiden, ob ihre Kinder als Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches oder des Sekundarbereiches 1 den Schulweg antreten sollten oder nicht. Wenn von den Eltern auf dem Schulweg eine unzumutbare Gefährdung durch die Witterungsverhältnisse befürchtet wird, können die Kinder an dem Tag auch zu Hause belassen werden.

Bei einem vom Landkreis Wittmund angeordneten Schulausfall sind jedoch die Schulen im Kreisgebiet verpflichtet, die Aufsichtspflicht gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern, die dennoch zur Schule gekommen sind, zu gewährleisten.

 
PM Nr. 85/2017 zum Thema Deichsicherheit im Landkreis Wittmund - Sonntag, 10. Dezember 2017

Schaden am Sielwerk in Bensersiel – Tor aus Verankerung gerissen

lkw Wittmund. Während eines Sielvorgangs am letzten Sonnabend (9.12.17) ist am westlichen Sielauslauf des Sielwerks in Bensersiel ein Schlagtor aus seiner Verankerung gerissen worden. Das teilt der Landkreis Wittmund aktuell mit. Die Ursache für das Schadensereignis muss noch ermittelt werden. Das Sielwerk war erst im August des Jahres einer Generalinspektion unterzogen worden. Aus diesem Grund gibt das Geschehen den Verantwortlichen bei der Sielacht Esens, beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in  Aurich und der Unteren Deich- und Wasserbehörde beim Landkreis Wittmund einige Rätsel auf.

 

Zum besseren Verständnis: Das Sielwerk besteht aus insgesamt zwei Sielläufen, West und Ost. Diese jeweiligen Bauwerksbestandteile des Siels bestehen normalerweise aus Gründen der doppelten Deichsicherheit wiederum jeweils aus einem Hubtor, welches in vertikaler Richtung öffnet und schließt, und aus einem Schlagtor, welches aus zwei einzelnen horizontal beweglichen Toren besteht, die oben und unten einen Anschlag besitzen – deshalb heißen sie Schlagtore. Eines dieser Tore ist beim Sielvorgang aus der Verankerung gerissen worden.

 

Da dieses Tor zunächst aus dem Hafenbecken geborgen und so schnell wie möglich repariert werden muss, wird die zweite Deichsicherheit in den nächsten Tagen durch ein sogenanntes „Nadelwehr“, ein eisernes Ersatzwehr, zunächst übergangsweise wieder hergestellt. Diese Einrichtung wird seeseitig eingesetzt, so dass die doppelte Sicherheit des Bauwerks dann wieder gegeben ist.

 

Wie lange die Reparatur anhalten wird, das können die Experten der eingeschalteten Behörden derzeit noch nicht sagen. Die notwendigen Sielvorgänge sind jeweils über den intakten östlichen Siellauf gewährleistet, wobei es hier allerdings im Ergebnis zu etwas schwächeren Sielzügen kommen kann. Hierfür wird um Verständnis gebeten. Die Sielacht Esens ist nach eigenem Bekunden bemüht, alle Wasserstände im Entwässerungssystem in einem normalen Rahmen zu halten.

 
PM Nr. 84/2017 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Samstag, 9. Dezember 2017

Nützliche Tipps zum richtigen Umgang mit Abfalltonnen im Winter

lkw Wittmund. Die ersten Nachtfröste und Schneefälle waren schon da – unverkennbar, der Winter ist da. Damit es auch in der kalten Jahreszeit keine Probleme mit der Entleerung der häuslichen Abfalltonnen gibt, bietet die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund einige nützliche Tipps an.

Vor allem die Biotonne sollte vor Frost und Kälte gut geschützt werden, denn der Biomüll – das zeigt die Erfahrung - gefriert sehr schnell in den Tonnen und sitzt dann fest. Die Mitarbeiter der vom Landkreis mit der Abfuhr beauftragten Firma Nehlsen können dann trotz aller Bemühungen den Behälter nicht leeren. Um dieses zu verhindern, und um eine effektive Abfuhr auch in den Wintermonaten zu gewährleisten, bittet die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund folgendes zu beachten.

 

  1. Bevor die Tonne mit Abfällen gefüllt wird, sollten möglichst die Wände der Tonne gut abgetrocknet sein; dann den Boden der Tonne mit Tageszeitungspapier auskleiden. Bitte kein Illustrierten-Papier verwenden. Das Zeitungspapier am besten zusammenknüllen, sodass noch luftgefüllte Zwischenräume bleiben. Auch Eierkartons saugen sehr gut Feuchtigkeit in den Tonnen auf. Als unterste Schicht ist auch lockeres Strauchwerk aus dem Garten geeignet.

     

  2. Der Inhalt der Tonne darf nie zu feucht sein. Feuchte Speiseabfälle und andere feuchte Bioabfälle unbedingt in Tageszeitungspapier einwickeln und in Papiertüten sammeln. Auf keinen Fall Plastiktüten verwenden!

     

  3. Während der Sammelzeit immer wieder eine Lage zerknülltes Tageszeitungspapier zwischen die Bioabfälle schichten.

     

  4. Bioabfälle dürfen nicht in die Bio-Tonne gestopft oder gepresst werden, dann frieren sie fast mit Sicherheit fest. Besonders, wenn viel Laub eingefüllt wird, darauf achten, dass lockeres Material dazwischen gestreut wird.

     

  5. Im Winter sollte die Bio-Tonne zwischen den Abfuhrtagen so kälte- und windgeschützt wie möglich stehen. Am besten steht sie im Keller oder in der Garage. Wenn das nicht möglich ist, ist die Bio-Tonne dicht an die Hauswand zu rücken, zum Beispiel unter den Dachüberstand. Erst am Morgen des Abfuhrtages die Bio-Tonne an die Straße stellen (spätestens 6 Uhr). Wird die Tonne schon am Abend vorher herausgestellt, ist die Gefahr, dass der Bioabfall anfriert, sehr groß. 

Kräftiges Rütteln der Tonne und zusätzliches Lockern des Inhaltes, zum Beispiel mit einem Spaten, unmittelbar vor der Abfuhr unterstützen das Entleeren. Steht eine Tonne über Nacht bei eisigen Temperaturen draußen am Straßenrand, dann kann das Auflockern des Inhalts beschwerlich, aber die letzte Lösung sein, damit zumindest ein Teil der Bioabfälle von der Müllabfuhr mitgenommen werden kann. 

Für weitere Fragen steht Ihnen die Abfallberatung des Landkreises Wittmund gerne während der üblichen Bürostunden zur Verfügung, Telefon 04462/861230. Auch im Internet gibt es ebenfalls wichtige Informationen unter der Adresse www.abfallwirtschaft.wittmund.de.

 
PM Nr. 83/2017 zum Thema Neues zur Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Freitag, 8. Dezember 2017

Landkreis beginnt ab kommender Woche mit Postverteilung der Müllabfuhrpläne für 2018

lkw Wittmund. An welchem Tag ist denn die Müllabfuhr?“ oder „Wann hat das Abfallwirtschaftszentrum in Wiefels geöffnet?“ - Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Abfall gibt der neue Abfuhrplan für das Jahr 2018, der ab der kommenden Woche bis zum 24.12. durch das Unternehmen regioPost an alle Haushalte im Landkreis Wittmund verteilt wird.

Der wichtige Abfuhrplan besteht wieder aus einem Mantelteil, der alle gravierenden Informationen zum Abfallsystem, den Gebühren, der Sperrmüllentsorgung und anderen Leistungen im Kreisgebiet enthält.

Auf den hinteren Seiten sind dann die regelmäßigen Termine der mobilen Schadstoffsammlung und die Leerungstermine für Rest- und Biomüll, mit den grün unterlegten Terminen die der Baum- und Strauchschnittabfuhr, sowie gesondert die Termine der Papiertonnenentleerung zu finden.

Sollte der Abfuhrplan im Einzelfall einmal nicht in den privaten Haushalten angekommen sein, kann er auch von Mittwoch (27. Dezember) bis Freitag (12. Januar) direkt beim Vertriebsservice der regioPost unter Telefon 0800/1012653 individuell nachbestellt werden.

Auf den aktuellen Internetseiten der Abfallwirtschaft unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de können die Leerungstermine, Informationen und die Öffnungszeiten ebenfalls zeitnah abgerufen werden.

Für weitere Fragen rund um das Thema Abfall steht die Abfallwirtschaft den Bürgern des Landkreises Wittmund unter der Rufnummer 04462/861230 während der Bürozeiten zur Verfügung.

 
PM Nr. 82/2017 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 7. Dezember 2017

Gern gesehene Gesprächspartnerinnen vom Landkreis beim Hausfrauenbund in Wittmund zu Gast

lkw Wittmund. Gern gesehene Gesprächspartner in Vereinen und Verbänden des Wittmunder Kreisgebietes sind Anne Schierenberg und Adele Varenhorst-Rupprecht vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Wittmund. Zuletzt waren beide von der Ortsvorsitzenden des Wittmunder Hausfrauenbundes, Brigitte Fischer,  zu einem Vortrag über aktuelle Themen eingeladen worden.  

Die beiden Referentinnen hoben hervor, dass gute Informationen wichtig sind, um sich entsprechende Hilfe- und Entlastungsleistungen zu sichern und damit die Pflege sicherzustellen. Auch über spezielle Themen wie Wohnberatung, soziale Leistungen und ehrenamtliche Seniorenbegleiter wurde informiert. Vor allem die kostenlose und neutrale Beratung durch den Stützpunkt wurde hier hervorgehoben.

Ein reger  Austausch entstand in der Gruppe und zahlreiche Fragen konnten beantwortet werden.

 

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PM Nr. 81/2017 zum Thema Pflegeeltern/Pflegekinder im Landkreis Wittmund - Freitag, 1. Dezember 2017

„Ist bei Ihnen in der Familie noch ein Platz für ein Pflegekind frei?“ 

lkw Wittmund. "Ist bei Ihnen in der Familie noch ein Platz für ein Pflegekind frei?“ fragt der Landkreis Wittmund. Der Pflegekinderdienst der Kreisverwaltung hilft jungen Menschen auf ihrem oft nicht stolperfreien Weg in die Zukunft. Und er wendet sich an die Öffentlichkeit, weil er bei seiner Arbeit Unterstützung braucht.

„Können Sie sich vorstellen, ein Kind oder einen Jugendlichen bei sich aufzunehmen?“, lautet daher die Fragestellung von Brigitte Adams und Anne Münk. Ein Bedarf an Pflegepersonen sei immer da, sagen sie. Derzeit sind ca. 120 Kinder aktuell in Pflegefamilien untergebracht, für die der Landkreis Wittmund zuständig ist. Bei einem Infoabend am Mittwoch, 13.12.17, um 20 Uhr im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales (Raum Harlingerland) wird das Thema vertieft. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Und  darum geht es: Kinder und Jugendliche, die aus verschiedensten Gründen nicht bei ihren Eltern oder anderen Verwandten aufwachsen können, benötigen dauerhaft oder zum Teil auch nur für eine begrenzte Zeit ein Zuhause in einer anderen Familie.

So vielfältig wie die Menschen sind, so vielfältig sind auch die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, die eine Pflegestelle suchen. Jugendliche benötigen in der Regel Hilfe auf dem Weg ins Berufsleben und in die Verselbstständigung. Kinder mit Behinderungen brauchen eine spezielle Förderung, Kinder mit traumatischen Erlebnissen sind auf besonders geschulte Pflegeeltern angewiesen. Und bei Familien in einer akuten Krise werden von der Wittmunder Behörde sofortige Unterbringungsmöglichkeiten gesucht.

 

Damit Familien dieser Aufgabe auch gewachsen sind, bekommen Sie eine umfassende Beratung von den Fachkräften im Jugendamt, spezielle Fortbildungsangebote und auch akute Unterstützung durch das Team des Pflegekinderdienstes. „Falls Sie Interesse haben, beraten wir Sie gern", heißt es daher beim Pflegekinderdienst des Kreises. Gesucht werden passende Familien oder Lebensgemeinschaften, aber auch gleichgeschlechtliche Paare und Einzelpersonen mit oder ohne Kinder und gern auch ältere Personen und Paare, die die eigenen Kinder schon aus dem Haus haben.

 

Hintergrundinformation:

Was ist eigentlich ein Pflegekind?

Ein Pflegekind ist ein Kind, das nicht in seiner Herkunftsfamilie lebt, sondern in einer anderen Familie, ohne von ihr adoptiert zu sein.

Die leiblichen Eltern können ihre zentrale Versorgungs- und Erziehungsfunktion nicht wahrnehmen. Die Kinder haben unzulängliche, zuweilen das Kindeswohl gefährdende Situationen erlebt. Dies oft in einem so starken Ausmaß, dass viele traumatisiert sind.

Hintergründe der In-Pflege-Nahme sind oft Notsituationen bei den Erziehungsberechtigten, wie zum Beispiel psychische Krisen, Erziehungsschwierigkeiten, Suchtproblematiken, Überforderung, sexuelle Gewalt, Kindesmisshandlung.

In vielen Fällen werden Kinder aus akuten Notsituationen in Bereitschaftspflegefamilien untergebracht, um für sie eine geeignete Perspektive zu entwickeln.

Wenn Eltern trotz fachlicher Unterstützung auf Dauer nicht in der Lage sind, eine dem Kindeswohl entsprechende Erziehung zu gewährleisten und eine Hilfe für die Entwicklung des Kindes notwendig und geeignet ist, kann eine Unterbringung in der zeitlich unbefristeten Vollzeitpflege erfolgen.

 

Für weitere Informationen und Auskünfte stehen Brigitte Adams (Tel. 04462-861330; brigitte.adams@lk.wittmund.de) sowie Anne Münk (Tel. 04462-861339; anne.muenk@lk.wittmund.ded) zur Verfügung. Sie nehmen auch die Anmeldungen für den Infoabend an.

 
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