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PM Nr. 64/2019 zum Thema Vortrag im Rahmen des Bundesprogrammes Kita-Einstieg - Montag, 14. Oktober 2019

Thomas Rupf begeistert Fachkräfte und Eltern mit dem Vortrag „Der kleine Wutzwerg ist am Werk"

lkw Wittmund. Das Familien-und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund hat im Rahmen des Bundesprogramms Kita-Einstieg einen unterhaltsamen Abend angeboten. Fachkräfte von Kitas, Kindertagespflege u. weiteren Institutionen und insbesondere Eltern waren am Donnerstag (10.10.) zu dem Vortrag “Der kleine Wutzwerg ist am Werk“ mit dem Dipl.- Pädagogen und Psychotherapeuten aus Hamburg, Thomas Rupf in das Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend eingeladen. Dem Referenten gelang es schnell, sein Publikum mit dem sonst eher nüchternen Thema Kindererziehung, mit glänzender humorvoller Rhetorik zu begeistern. Dem Erwachsenen den Spiegel vorhalten, war nur ein Aspekt seines umfangreichen Repertoires an Beispielen im häuslichen Umfeld mit Kindern. Sein Ziel war es, den Zuhörern die Angst vor der Erziehung zu nehmen und Wege aufzuzeigen, den alltäglichen Herausforderungen gelassener zu begegnen. Bei dem Versuch, alles perfekt zu machen, reiben wir uns zwischen den eigenen Erwartungen und denen der anderen auf, so seine Devise.

 

Den Unterschied zwischen angemessenen und unangemessenen Wutausbrüchen bei Kindern zu verstehen und den entsprechenden Umgang damit, konnte er sehr gut verdeutlichen. In lockerer Atmosphäre, erleichterte der Referent es sowohl Eltern als auch Fachkräften Situationen aus dem Alltag mit Kindern zu schildern und entsprechende Fragen zu stellen.

 

Die Resonanz der Anwesenden war durchweg positiv, sodass mit großer Freude dem nächsten Vortrag am 13.11.2019 entgegengesehen wird. Dann ist das Thema Digitale Welten-Was nutzt Ihr Kind?“ mit der Referentin und Medienpädagogin Joana Schenk. Veranstaltungsort ist das Gemeindezentrum „Haltestä“ in Holtgast, Norder Landstraße 35. Anmeldungen werden bis zum 07.11.2019 vom Familien- und Kinderservicebüro unter der Nummer 04462/861364 entgegen genommen.

 

 
PM Nr. 63/2019 zum Thema Landwirtschaft im Landkreis Wittmund - Freitag, 11. Oktober 2019

/ hier: Kreisverwaltung und Landwirte setzen Dialog bei Gesprächsrunde im Kreishaus fort

 

Landwirte sehen sich von der Bundespolitik in die Ecke gedrängt und wollen für ihre Interessen kämpfen

lkw Wittmund. Eine liebevoll gebundene Erntekrone, in Handarbeit gefertigt diesmal vom Landwirtschaftlichen Zweigverein Leerhafe-Hovel, verströmt seit heute (9. Oktober) im Wittmunder Kreishaus einen für Verwaltungsgebäude ungewöhnlichen Duft nach frisch geerntetem Getreide. Wie seit vielen Jahren schon nutzten Landrat Holger Heymann und einige seiner Mitarbeiter das traditionelle Aufhängen der Erntekrone als Basis für ein rund zweieinhalbstündiges Gespräch, um mit dem Landvolkvorstand sowie einigen Vertretern der Zweigvereine des LHV Wittmund und dem Kreislandfrauen-Vorstand aktuelle Themen zu diskutieren.

 

Landrat Holger Heymann begrüßte und erklärte, die Türen des Kreises und seiner Mitarbeiter stünden für die im Landkreis wirtschaftenden Landwirte stets offen. Der aktuelle Stand des Breitbandausbaus im Kreisgebiet und die Absicht, nach dem Abschluss des laufenden Förderprogramms weiter am flächendeckenden Ausbau zu arbeiten, wurden von Mario Remmers vorgestellt. Ein neues Markterkundungsverfahren für das neue, vom Bund novellierte Ausbauprogramm sei in Vorbereitung.

 

Weitere Ausführungen gab es von Finn Ahrens (Untere Naturschutzbehörde) zum Management von Kompensationsflächen sowie von Veterinärdirektorin Dr. Melanie Schweizer, Zweckverband Veterinäramt JadeWeser, die kurz auf das aktuelle Tierseuchengeschehen in Europa einging. Ordnungsamtsleiter Uwe Hinrichs riet den Bauern, für ihre Betriebe Vorsorge zu treffen, falls es mal zu einem großflächigen Stromausfall kommen sollte. Die Kapazitäten im Landkreis seien bei weitem nicht ausreichend, um im Ernstfall alle Höfe mit Notstrom zu versorgen, denn vorrangig müsse man sich um kritische Infrastrukturen wie Alten- und Pflegeheime kümmern.

 

Kreislandvolk-Vorsitzender Günter Lüken sowie Imke Janssen als Vorsitzende der Kreislandfrauen ebenso wie die übrigen Anwesenden waren sich einig, mit dem Landrat und der Kreisverwaltung im regen Dialog bleiben zu wollen. Imke Janssen nannte zudem einige Arbeitsfelder (Nahverkehrsangebot; Schulfach Alltagsökonomie), um die man sich stärker kümmern müsse. Lüken stellte fest, dass die Wertschätzung der Bauern als Hauptnahrungslieferanten in Deutschland abnehme. Landwirte würden zunehmend von der Politik auf EU- und Bundesebene in die Ecke gedrängt, sie seien aber bereit für ihre Interessen einzutreten und zu kämpfen. Als Beispiel nannte er weitere geplante Verschärfungen bei der Düngeverordnung, die die Landwirte als freie Agrarunternehmer weiter entmündigten.

 

Für den fruchtbaren Austausch auf Augenhöhe hatten die Landfrauen aus dem Kreisverband Wittmund den Großen Sitzungssaal im Kreishaus eindrucksvoll dekoriert. Sie hatten auch Milchmixgetränke und einige Platten mit Häppchen vorbereitet – ein Hauch von Erntedank zog so für kurze Zeit ins Kreishaus ein. Ein guter Brauch.

 

 

 

 
PM Nr. 62/2019 zum Thema Natur/Gewässerschutz im Landkreis Wittmund/hier: aktuelles Fischsterben - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Bisher rund 7,5 Zentner tote Fische aus Gewässern geborgen

lkw Wittmund. Gestern ist es in den Gewässern Stuhlleide und Falster Tief zwischen Esens und Dunum zu einem massiven Fischsterben gekommen. Auf der gesamten Gewässerstrecke fanden sich hauptsächlich große tote Fische wie Schleie, Hechte, Brassen und Karpfen.

Entsprechende Hinweise auf den Zwischenfall hatte die Polizei an den Landkreis Wittmund weitergegeben. Vor Ort überzeugten sich dann Landkreis-Mitarbeiter  Hermann Schmidt  von der unteren Wasserbehörde sowie Polizeibeamte aus Wittmund selbst davon. Es wurden Wasserproben an ausgesuchten Bereichen der Gewässer entnommen. Diese Proben werden nun im Labor auf Nähr- und Giftstoffe hin untersucht. Trotz intensiver Suche gelang es bisher nicht, die Ursache für das Fischsterben festzustellen. Daher wird hiermit auch die Bevölkerung aufgefordert, etwaige sachdienliche Hinweise zu geben. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass illegal toxische Stoffe eingeleitet worden sein könnten. Es sprechen nach bisheriger Erkenntnis keine Anzeichen dafür,  dass ein sonst oft ursächlicher Sauerstoffmangel das Absterben der Tiere verursacht hat.

Der Gewässerbereich, in dem das Absterben der Fische und auch der Kleinlebewesen festgestellt wurde, erstreckt sich von dem Schöpfwerk in Wagnersfehn bis unterhalb des Fischaufstieges am Wehr in Falster. Bei der Stuhlleide handelt es sich um ein weitgehend renaturiertes Gewässer – daher der einst große Fischbestand. Von Helfern des Angelvereins Dunum, der Sielacht Esens und eines mit Boot ausgestatteten Helfers des jeverschen Angelvereins wurden etwa 7,5 Zentner tote Fische geborgen. Diese werden einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.

Es ist anzunehmen, das teilt der Landkreis weiter mit, dass bei dem Zwischenfall der gesamte Bestand in dem genannten Gewässerabschnitt abgestorben ist. Der dort ansässige Angelverein Dunum ist in diesem Jahr insgesamt sehr stark gebeutelt worden, da es in diesem Jahr auch schon ein Fischsterben in den Gewässern Abenser und Burhafer Leide gab.

Hinweise können an die Polizei in Wittmund, aber auch an die untere Wasserbehörde bei der Kreisverwaltung (Tel: 04462-861290) gegeben werden.

 
PM Nr. 61/2019 zum Thema Soziales/Betreuungsangebote im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Noch Nachwuchs gesucht für Treffpunkt mit den Kleinsten

lkw Wittmund. Die Wittmunder Gruppe „Café Kinderwa(a)gen“ freut sich nach den Herbstferien über weitere Familien, die mit ihren kleinen Kindern hinzustoßen wollen. Angebotsstart ist am 22.10.19. Immer dienstags von 9 bis 11 Uhr ist das Café im „Treff am Sonneneck“ (Am Markt 13, Wittmund) ab dann geöffnet. Der Besuch ist für die Teilnehmer kostenfrei. Der Treffpunkt lädt interessierte Mütter und Väter nebst Nachwuchs zum Plaudern bei Kaffee oder Tee ein. Auch spezielle Themen-Wünsche aus der Gruppe können aufgegriffen und umgesetzt werden, dazu zählen etwa ein monatliches Frühstücksangebot, eine einmalige Kleider-Tauschbörse oder ein Frühjahrsspaziergang mit anschließendem Picknick, um nur einige Beispiele aus der Vergangenheit zu nennen.

Eine Familienhebamme und eine Erzieherin sind im Auftrag des Landkreises für fachliche Unterstützung zu Themen wie  Ernährung und Pflege bei Säuglingen, Umgang mit Schlafstörungen, der richtigen Tragetuchbindetechnik, Fragen zur Kindererziehung, Kinderspielen und mehr bereit. Auf Wunsch können die Babys auch  gleich gewogen werden.

Die derzeit dort betreuten Kinder sind schon über das Säuglingsalter hinausgewachsen und wechseln in die Anschlussgruppe der Nächstälteren. Diese Kleinkinder besuchen inzwischen das „Café Bobbycar“ , angesiedelt in der Kita St. Nicolai in Wittmund.

Für das „Café Kinderwa(a)gen“ ist jeweils der große Tagungsraum  neben der Stadthalle,  vom Kooperationspartner DRK-Kreisverband Wittmund e.V. zur Verfügung gestellt, geblockt. Alle werdenden Eltern sowie alle Eltern mit Kindern von 0-1 Jahren  sind dort herzlich willkommen – sie können einfach dort vorbeikommen, auch ohne vorherige Anmeldung. Aufgrund weiterer  Veranstaltungen  im „Treff am Sonneneck“ muss die Gruppe allerdings  am 29.10. und am 3.12.19 in die Räumlichkeiten des Centrums für  Arbeit, Soziales und Jugend am Dohuser Weg 34 in Wittmund ausweichen.

 
PM Nr. 60/2019 zum Thema Rettungsdienst im Landkreis Wittmund; Neubeschaffung eines Fahrzeugs - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Neuer RTW verfügt über Abbiege-Assistenten via Kamera – ein Novum in Ostfriesland

lkw Wittmund. Heute (7. Oktober 2019) stellt der Landkreis Wittmund einen neuen Rettungstransportwagen (RTW) in Dienst. Dieses Fahrzeug ersetzt ein vier Jahre altes Modell, welches wiederum am 1. Juli 2015 in Dienst gestellt worden war. Der bisherige RTW, ein Mercedes Benz 519 cdi Sprinter mit Kofferaufbau, hatte in den vergangenen Jahren eine Kilometerleistung in Höhe von insgesamt über 280.000 km erbracht und wird künftig als Ersatzfahrzeug im Rettungsdienst eingesetzt. Ein  Novum für Rettungsfahrzeuge, zumindest in Ostfriesland, ist der eingebaute Abbiegeassistent im neuen RTW. Dieser erlaubt es dem Fahrer, die rechte Fahrzeugseite einzusehen.

Weitere Details zur Neubeschaffung: Durch den Landkreis Wittmund erfolgte im Dezember 2018 ein deutschlandweites Ausschreibungsverfahren für das Fahrzeug, wie üblich getrennt nach Fahrgestell und Kofferaufbau. Nach Vorlage und Auswertung aller Angebote wurde Anfang Januar 2019 der Auftrag zur Herstellung des neuen Einsatzfahrzeuges an die Firma Hospi-Mobil aus Aurich vergeben. Der neue RTW der Marke Mercedes Benz 519 cdi Sprinter, Fahrgestell 5t, mit Kofferaufbau hat einen Kaufpreis in Höhe von insgesamt etwas über 140.000 Euro (Fahrzeug und Ausbau) und ist nach den neuesten sicherheitstechnischen und rettungsdienstmäßigen Anforderungen ausgebaut. Der genannte Kaufpreis für dieses Fahrzeug wird vollständig aus Rettungsdienstentgelten bezahlt und belastet den Kreishaushalt nicht.

Bei dem Kofferaufbau handelt es sich um einen selbsttragenden Aluminium-Koffer nach der aktuellen Europanorm DIN EN 1789.  Das Fahrzeug ist vollklimatisiert (auch der Patientenraum, welches gerade für Kreislaufpatienten sehr von Vorteil ist) und hat neben anderen Extras einen Rückfahrwarner, eine Patientenraumüberwachungs- und Rückfahrkamera, Motorweiterlaufschaltung, Fußtaster zum Einschalten des Martinshorns, eine moderne Blaulichtanlage mit Frontblitzern in Blau und Weiß, Extrablaulichtern in den Spiegeln und sogenannten Kreuzungsblitzern sowie eine Funk- und Telefonfreisprecheinrichtung. Das Fahrzeug verfügt über einen Motor mit einer Leistung von 140 kw (190 PS) und über ein Automatikgetriebe.
Ein  Novum für Rettungsfahrzeuge zumindest in Ostfriesland ist der eingebaute Abbiegeassistent, der es dem Fahrer erlaubt, über eine Kamera die rechte Seite einsehen zu können und somit Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern verhindern kann.

Der Ausbau des Fahrzeugs mit der RTW-Ausstattung erfolgte durch die Firma Hospi-Mobil aus Aurich. Auf ihrem Fachgebiet gehört die in der Region ansässige Firma seit Jahren mit zu den in diesem Segment qualitativ führenden Firmen und fertigt mit viel Liebe zum Detail hochwertige Rettungswagen. Selbstverständlich ist das neue Fahrzeug auch mit Digitalfunk und mit einem Navigationsgerät ausgerüstet. Die Koordinaten des jeweiligen Rettungsdiensteinsatzes werden durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) nicht nur an die digitalen Meldeempfänger, sondern auch direkt an das Navigationsgerät und an die ebenfalls vor kurzem neu angeschafften Tablets zur digitalen Erfassung der Rettungseinsätze gesendet. Nach spätestens 30 Sekunden ist die Route bereits berechnet und das Rettungspersonal wird so auf dem schnellsten Wege zur Einsatzstelle gelotst.

Moderne Technik kommt in allen Bereichen zum Zuge: Auch eine neue elektronische Power Pro Fahrtrage der Firma Stryker wurde zusammen mit dem Fahrzeug angeschafft, um dem Einsatzpersonal ein möglichst rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Hierfür entstanden nochmals Kosten in Höhe von  insgesamt rund 34.000 Euro, die ebenfalls voll aus Rettungsdienstentgelten refinanziert werden. Alle weiteren auf dem Rettungswagen eingesetzten medizinischen Geräte befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik und werden ständig erneuert.

Verantwortlich für die Planung, Ausschreibung und Begleitung des Ausbaus waren die Rettungsdienstmitarbeiter Ralf Riedemann und Dieter Janssen, die das Projekt  zusammen mit dem Leiter der Rettungswache Wittmund, Harald Lamberti, umgesetzt haben.

 
PM Nr. 59/2019 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund; Familien- und Kinderservicebüro - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Kindertagespflege: Neuer Qualifikationskurs für Einstieg in neue Berufsperspektive startet

lkw Wittmund. Im Oktober dieses Jahres startet ein neuer Kurs zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen an der Volkshochschule Friesland-Wittmund gGmbH. Er richtet sich an alle, die sich für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson (Tagesmutter) interessieren. Der Qualifizierungskurs umfasst 190 Unterrichtsstunden und beinhaltet Themen aus allen Bereichen der Kindertagespflege. Hier geht es beispielsweise um die Entwicklung und Betreuung von Kindern, um Rechts- und Versicherungsfragen sowie das Thema Gesundheit und Ernährung.
Kindertagespflege ist eine familiennahe Form der Kinderbetreuung, bei der die individuellen Bedürfnisse der Kinder und der Familien besonders berücksichtigt werden können. Die Kindertagespflege ist für Kinder im Alter von 0-3 Jahren eine zur Kindertagesstätte gleichrangig anzusehende Betreuungsform. Im Rahmen der Kindertagespflege können, neben den eigenen, bis zu fünf fremde Kinder im Alter von 0 bis 13 Jahren gleichzeitig ganztags oder für einen Teil des Tages betreut werden. Ab dem dritten Lebensjahr des Kindes ermöglicht die Kindertagespflege die Betreuung als Ergänzung zur Institution Kindertagesstätte oder Schule.
Für diejenigen, die Freude am Umgang mit Kindern haben und die Entwicklung von Kindern begleiten möchten, ist die Kindertagespflege möglicherweise auch eine neue berufliche Perspektive. Doch es sind auch Voraussetzungen zu erfüllen: Wer Kinder außerhalb der Kindeswohnung mehr als 15 Stunden wöchentlich und insgesamt länger als drei Monate gegen ein Entgelt betreuen möchte, braucht für die Betreuung der Kinder eine offizielle Pflegeerlaubnis. Diese Erlaubnis muss, wenn die Kindertagespflegeperson im Landkreis Wittmund lebt, beim Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund beantragt werden.
Diese Pflegeerlaubnis wird erteilt, wenn die Person für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson geeignet ist, die Grundlage für die Kursteilnahme.
In ihrer Tätigkeit erhalten die Kindertagespflegepersonen fachliche Betreuung und Unterstützung vom Familien- und Kinderservicebüro der Kreisverwaltung. Hier werden den Tagesmüttern und -vätern regelmäßige Arbeits- und Vernetzungstreffen sowie Weiterbildungen und Fachberatung angeboten.
Ein Einstieg in den neuen Qualifizierungskurs ist derzeit noch möglich! Bei Interesse melden sich potentielle Bewerber bitte bis zum 19. Oktober 2019 im Familien- und Kinderservicebüro bei Frau Geißler, Tel.  04462/861363, oder auch gern per E-Mail unter der Adresse  servicebuero@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 58/2019 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund – Liste Sprachkurse/Q - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen für Migranten im Überblick

lkw Wittmund. Die Stelle für Sprachförderkoordinierung des Landkreises Wittmund, die kürzlich nach längerer Vakanz wieder besetzt worden ist, hat ihre Arbeit aufgenommen und aktuell eine Aufstellung der zurzeit im Kreisgebiet  angebotenen Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen erstellt.

Erfasst sind in der Tabelle Integrationskurse und Sprachkurse für Geflüchtete, deren zugelassener Teilnehmerkreis jeweils begrenzt ist, sowie reguläre Deutschkurse, die allen offen stehen. Des Weiteren gibt es berufsorientierte Angebote, die durch die hiesige Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter des Landkreises gefördert werden können. Die niederschwelligen, kommunalen Deutschkurse vervollständigen das Angebot. Sie stehen in allen Gemeinden des Landkreises für Interessierte zur Verfügung und umfassen teilweise auch eine Kinderbetreuung während der Unterrichtsstunden.
Die Aufstellung steht auf der Internetseite des Landkreises im Bereich der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe zum Download bereit https://www.landkreis-wittmund.de/LebenArbeiten/Jugend,Soziales,Familie,Arbeit/MigrationTeilhabe.aspx .

Die Sprachförderkoordinierungsstelle fungiert gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten aus allen Ländern, die im Kreisgebiet leben. Diese können sich mit ihren Anliegen an sie wenden.

Rückfragen gerne an: Tanja Schneider, Telefon 04462-861063, oder per E-Mail an tanja.schneider@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 57/2019 zum Thema Verkehrsinfrastruktur – aktuelle Bauarbeiten im Straßennetz des Landkreises - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Während der Herbstferien: K 36 wird in der Ortsdurchfahrt Horsten für Bauarbeiten gesperrt

lkw Wittmund. Die Kreisstraße 36 wird in der Herbstferien-Zeit vom 7. bis zum 18.10.2019 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Darauf weist die Wittmunder  Kreisverwaltung hin. In dieser Zeit soll in der Ortsdurchfahrt von Horsten auf den vorhandenen Betonplatten eine neue Asphalt-Deckschicht aufgebracht werden. Die Erschließung der Anliegergrundstücke bleibt während der Bauarbeiten allerdings gewährleistet. Der Auftrag für die Baumaßnahme – es handelt sich um einen 360 Meter langen Abschnitt - wurde an die Firma Georg Koch (Westerstede) vergeben. Die Kosten der Ausbaumaßnahme belaufen sich auf 70.000 Euro.

Für die Zeit der Vollsperrung werden Umleitungsstrecken ausgeschildert. Der Landkreis bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten.

 
PM Nr. 56/2019 zum Thema Arbeiten an Kreisstraßen – hier: Vollsperrung der K44 (Holtgast-Gründeich) - Freitag, 27. September 2019

Kreisstraße 44 wird für zwei Wochen wegen geplanter Grabenausbauarbeiten gesperrt

lkw Wittmund. Die Kreisstraße 44 (Holtgast-Gründeich) wird in den beiden Wochen vom 7. bis zum 18.10.2019 noch einmal für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. In dieser Zeit ist der Ausbau des Straßengrabens geplant. Die Erschließung der Anliegergrundstücke bleibt gewährleistet. Zur weitergehenden Information werden örtlich Handzettel an die Haushalte verteilt. Der Auftrag für die jetzt geplanten Grabenarbeiten ist an die Firma Heyen aus Ihlow-Westerende vergeben worden.

Am 17. Juni hatten Arbeiter der Westersteder Straßenbaufirma Georg Koch GmbH mit der Fahrbahnerneuerung der Kreisstraße 44 auf der Strecke zwischen Gründeich und Holtgast (Samtgemeinde Esens) begonnen. Die Arbeiten an der Fahrbahn konnten inzwischen abgeschlossen werden. Für den jetzt geplanten Grabenausbau gelten die auch für die letzte Vollsperrung empfohlenen Umleitungsstrecken.

Der Landkreis bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für etwaig auftretende Verkehrsbehinderungen.

 
PM Nr. 53/2019 zum Thema: Jugendleiterausbildung im Landkreis Wittmund - Samstag, 14. September 2019

Neue Ausbildungskurse zum Erwerb der Jugendleiterkarte

lkw Wittmund. Das Jugendamt des Landkreises Wittmund bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung zum Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin an. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, die aktiv mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein oder in einer Jugendgruppe als BetreuerIn arbeiten oder zukünftig arbeiten möchten. Die kostenlose Ausbildung findet in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Asel, Karl-Schaaf-Weg 3, 26409 Wittmund, statt. Die Teilnahme an einer Jugendleiterausbildung ist Voraussetzung für die Erlangung der anerkannten Jugendleiterkarte (JULEICA). Die Ausbildung umfasst zwei Wochenendseminare. Das erste Seminar findet vom 22.11. bis zum 24.11.2019 statt und der zweite Teil vom 29.11. bis zum 01.12.2019 (jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag).

 

Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich bis zum  05.11.2019 beim Jugendamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Tel.: 04462/86-1337, E-Mail: jugendamt@lk.wittmund.de, anmelden.

 

Die Inhaber/innen der JuLeiCa erhalten verschiedene Vergünstigungen, zum Beispiel wird die persönliche Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk kostenlos zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen dazu sind auch unter http://www.juleica.de  abrufbar.

 
PM Nr. 54/2019 zum Thema: Integration läuft beim Klinkerlauf 2019 - Donnerstag, 12. September 2019

Erfolgreicher Abschluss der Aktion Integration läuft beim Klinkerlauf 2019

lkw Wittmund. Im Juli 2019 starteten die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Wittmund und der Kreissportbund Wittmund e.V. gemeinsam die Initiative „Integration läuft“. Ziel der Aktion war es, Begegnungen zu schaffen und sich gemeinsam für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit auszusprechen. Interessierte Läufer und Walker konnten gegen eine Spende ein T-Shirt mit dem aktionseigenen Logo erhalten und im Vorfeld kostenlos an einer Laufvorbereitung, durchgeführt von den Übungsleitenden Saskia Günther und Kristina Klattenberg, teilnehmen. Diese Termine wurden von mehr als 20 Interessierten wahrgenommen, welche sich auf die Teilnahme am Klinkerlauf vorbereiten wollten. „Wir freuen uns über das große Interesse und die vielen Teilnehmenden, die mit uns beim Naturschutzhof Wittmunder Wald das Laufen und Walken erstmals für sich entdeckt haben“, so Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Wittmund. Mit dabei sein - Spaß haben - Ins Ziel kommen: diese drei Grundsteine bildeten den Rahmen für die Vorbereitung und stellten eine Quelle der Motivation im Hinblick auf den Klinkerlauf am 07. September 2019 dar.

 

Und tatsächlich trugen die Beziehungsarbeit und zielgerichtete Vorbereitung der Akteure Früchte: Insgesamt nahmen mehr als 45 Personen an der T-Shirt-Aktion teil, wovon über 40 Personen bei verschiedenen Läufen an den Start gegangen sind. Auch der Halbmarathon war dabei vertreten. Zu den Teilnehmern gehörten Haupt- und Ehrenamtliche im Bereich der Integrationsarbeit, sowie Migranten und Migrantinnen und engagierte Bürger und Bürgerinnen mit Kindern, welche sich am Tag des Laufes mit Spaß und Begeisterung unter die Leute brachten und ihre Anstrengungen beim Klinkerlauf unter Beweis stellten.

 

Auch die Organisatorinnen sind mit dem Ergebnis der Aktion mehr als zufrieden: „Wir haben unser Ziel voll und ganz erreicht und sagen Danke an alle teilnehmenden Läufer, die Zuschauer und die Organisatoren vom MTV für das großartige Miteinander“, verkündet Jenny Hähnel vom Kreissportbund freudig.

 

Bereits jetzt lässt sich der nachhaltige Effekt der Initiative feststellen. Denn einige Teilnehmende der Aktion möchten sich auch weiterhin zum Laufen treffen und sogar die Verknüpfung mit bestehenden Lauftreffs ist bereits geglückt. Aus diesem Grund soll die Aktion auch im nächsten Jahr wiederholt stattfinden, um die Toleranz und Solidarität innerhalb des Landkreis Wittmund zu stärken.

 

 
PM Nr. 55/2019 zum Thema: Treffpunkt Gesundheit im Jobcenter - endlich Zeit für mich! - Donnerstag, 12. September 2019

Vortragsreihe im Jobcenter erfolgreich fortgesetzt - auch das Thema 'Pflegende Angehörige' kam gut an

lkw Wittmund. Der Umgang mit zu pflegenden Angehörigen ist eine große Herausforderung, vor allem auch dann, wenn man beruflich tätig ist oder werden will. Darum ging es kürzlich in der Fortsetzung der mehrteiligen Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit im Jobcenter - endlich Zeit für mich!"

 

Die Referentin Bettina Fejes ging in ihrem Vortrag vor ca. 60 Zuhörern im Jobcenter Wittmund sehr intensiv darauf ein, wer als pflegebedürftig gilt, welche zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten durch die Pflegekassen zur Verfügung stehen und wie man den Bezug dieser Leistungen erreichen kann.

 

Passend zum Bereich 'Arbeitsvermittlung' im Jobcenter warb die Referentin auch dafür, selbst beruflich in der Pflege tätig zu werden, um dem „Pflegenotstand" entgegenzuwirken.

 

Die Vortragsreihe erfolgt im Rahmen eines Modellprojektes zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung, das federführend durch Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (Hannover) durchgeführt wird. Mit eingebunden sind neben dem Jobcenter auch das Gesundheitsamt des Landkreises sowie die Krankenkassen AOK und DAK.

 

Ilka-Marina Meyer und Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs äußerten sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Zuspruch zu der Reihe von Vorträgen zu gesundheitlichen Themen im Jobcenter, der im Frühjahr ein Gesundheitstag vorangegangen war. Sie hoffen weiterhin auf guten Zulauf für das noch geplante Angebot.

 

Weitere Vorträge, jeweils um 10.00 Uhr im Jobcenter sind terminiert:

 

  • 01. Oktober: Ernährungsumstellung leicht gemacht: Kleine Schritte - große Wirkung
  • 05. November: Krankheitszeit - Winterzeit: Das Gesundheitsamt informiert
  • 03. Dezember: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe - Gemeinsam statt einsam
 
PM Nr. 52/2019 zum Thema: Ehrung der Integrationslotsen in Hannover - Dienstag, 10. September 2019

Ehrung der Integrationslotsen in Hannover

lkw Wittmund. Zwei Integrationslotsen aus dem Landkreis Wittmund – Frau Elke Janßen und Herr Josef Hawel  - sind am 04.09.2019 in Hannover für ihr ehrenamtliches Engagement von Sozialministerin Carola Reimann geehrt worden. Sie nahmen am feierlichen Empfang von Integrationslotsen im Gästehaus der Landesregierung teil und erhielten für ihr ehrenamtliches Engagement eine Dankesurkunde überreicht.

 

Vorgeschlagen wurden sie für diese Ehrung von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe. Elke Janßen  und Josef Hawel engagieren sich seit mehreren Jahren in der Flüchtlingshilfe für die Willkommenskultur sowie die Integration geflüchteter Menschen. Frau Janßen ist Vorsitzende des Förderkreises für Flüchtlinge in Wittmund „Gemeinsam Hand in Hand“ e.V. und Herr Hawel hat die Arbeit dieses Vereins, bis vor kurzem als stellvertretender Vorsitzender, von Anfang an mitgestaltet. Wichtige Initiativen des Vereins sind das Café „Hand in Hand“, das wöchentlich in Kooperation mit dem DRK-KV im „Treff am Sonneneck“ stattfindet und einen lockeren Rahmen für Begegnungen zwischen Geflüchteten und Einheimischen bietet, sowie das Bulliprojekt zur Verbesserung der Mobilität Geflüchteter. Darüber hinaus leisten die beiden Lotsen Einzelfallhilfe und wirken gegenwärtig  bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen im Rahmen der  Interkulturellen Woche und bei der Umsetzung lokaler Integrationsprojekte mit.

 
PM Nr. 51/2019 zum Thema: Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Samstag, 7. September 2019

Informationsveranstaltungen zum Breitbandausbau im Landkreis Wittmund

lkw Wittmund. Der Breitbandausbau im Landkreis Wittmund schreitet weiter voran. Bis zum Ende diesen Jahres werden im Rahmen des aktuellen Ausbauprogrammes knapp 3.600 Adressen, verteilt auf 53 Projektgebiete, mit schnellem Internet versorgt. Ca. 45 % der gesamten Ausbauadressen erhalten einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss bis ans Haus. Für rund 95 % der profitierenden Gesamtadressen werden Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung stehen. Die verbliebenen 5 % der Anschriften erhalten die Möglichkeit, Bandbreiten von 30 bis 50 Mbit/s im Downstream zu beziehen.

 

Im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau erreichen die Kreisverwaltung viele Fragen aus der Bevölkerung. Diese betreffen das aktuelle Projekt sowie Fragen zur weiteren Ausbauplanung gleichermaßen. Aufgrund dieser Tatsache führt die Kreisverwaltung im September zwei Informationsveranstaltungen durch.

 

Für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinden Esens und Holtriem findet die Veranstaltung am Dienstag, den 17.09.2019, um 19:30 Uhr im Hayungshof Dunum, Süddunumer Weg 1, 26427 Dunum, statt.

 

Zur 2. Veranstaltung am Mittwoch, den 25.09.2019, um 19:00 Uhr im Ringhotel Residenz Wittmund, Am Markt 13, 26409 Wittmund, sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wittmund sowie der Gemeinde Friedeburg eingeladen.

 

An den jeweiligen Abenden werden Vertreter der Verwaltung, der EWE sowie des Breitband Zentrums Niedersachsen-Bremen (b|z|n|b) anwesend sein und über den aktuellen und zukünftigen Breitbandausbau im Landkreis Wittmund berichten. Zudem wird es die Gelegenheit geben, Fragen an die jeweiligen Vertreter zu stellen.

 

Zur besseren Planbarkeit werden an der Teilnahme interessierte Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich tel. unter 04462/86-1102 oder per eMail unter melanie.meyer@lk.wittmund.de für die entsprechende Veranstaltung anzumelden.

 
PM Nr. 50/2019 zum Thema: Aktionswoche der kommunalen Jobcenter in Deutschland - Montag, 26. August 2019

Aktionswoche der kommunalen Jobcenter in Deutschland

Jobcenter Wittmund mitten drin in der Kreisverwaltung“

lkw Wittmund. „Da haben Kreisverwaltung und Kreistag seinerzeit eine gute und richtige Entscheidung zum Wohle der Kreiseinwohner getroffen“, stellt Landrat Holger Heymann im Rahmen der Aktionswoche der kommunalen Jobcenter in Deutschland fest. Als zum 01.01.2012 die Anzahl der möglichen kommunalen Jobcenter im Zuge einer Änderung des 2. Sozialgesetzbuches (SGB II) und des Grundgesetzes ausgeweitet wurde, habe der Landkreis zugegriffen und die alleinige Trägerschaft für das Jobcenter übernommen. Zuvor war wie auch jetzt noch  in ca. ¾ der bundesdeutschen Jobcenter die Agentur für Arbeit  mit im Boot.

 

In dieser (Aktions)Woche wollen die 104 kommunalen Jobcenter Deutschlands auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Die 16 niedersächsischen kommunalen Jobcenter hatten schon 2017 ihr „Zukunftsbild“, das sie in ihrem Arbeitskreis beim Niedersächsischen Landkreistag (NLT) gemeinsam erarbeitet hatten, veröffentlicht. Mit einem gemeinsamen Logo „Kommunale Jobcenter  Stark Sozial Vor Ort“ werben die kommunalen Jobcenter Deutschlands in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) und dem deutschen Städtetag (DStT) nun für sich.


„Wir haben auch als Arbeitsgemeinschaft bzw. gemeinsame Einrichtung mit zwei Trägern schon gute Arbeit geleistet“, ist sich der Leiter des Wittmunder Jobcenters, Hermann Garlichs, sicher, „aber seit 2012 ist unser Jobcenter mitten drin in der Kreisverwaltung“. Und das heißt, die nötige Zusammenarbeit mit anderen Ämtern im Sozial- Jugend-, Gesundheits- und Ordnungsbereich, aber auch in den Bereichen Haushalt, Personal und Organisation ist durch die größere Nähe innerhalb einer Kreisverwaltung sehr viel einfacher und daher auch intensiver.


Hermann Garlichs leitet das Jobcenter seit Inkrafttreten des SGB II, besser bekannt als Hartz IV, am 01.01.2005. Bis zur Änderung der Trägerschaft war das Jobcenter bis 2011 als Anstalt öffentlichen Rechts eine eigenständige Behörde. Der Abstand zur Kreisverwaltung war seinerzeit natürlich größer als jetzt. Und das ist eben der Vorteil, den die kommunalen Jobcenter hervorheben möchten.


Das Jobcenter Wittmund ist für die Ausführung des SGB II zuständig und betreut derzeit ca. 3.000 Kreiseinwohner (incl. Kinder).  Diese erhalten von der Leistungsabteilung  Hilfe zum Lebensunterhalt, da das zur Verfügung stehende Einkommen nicht ausreicht. Zu diesem Personenkreis gehören  auch rd. 600  Erwerbstätige, geringfügig Beschäftigte und Selbständige, deren Einkommen aufgestockt wird. Die Vermittlungsabteilung kümmert sich darum, dass die insgesamt rd. 2.100 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten des Jobcenters den Weg zu einem (besseren) Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden. So soll auch ihnen ermöglicht werden, dass sie ihren Lebensunterhalt so weit wie möglich aus eigener Kraft sicherstellen können und nicht mehr auf die steuerfinanzierten Unterstützungsleistungen des Jobcenters angewiesen sind.  Der Weg dorthin kann infolge vielschichtiger Problemlagen lang und hart sein. Daher bedarf es unter Umständen eines langen Atems der derzeit Leistungsberechtigten beim Jobcenter.


Bei der gesamten Arbeit kommt den kommunalen Jobcentern zugute, dass sie über weitreichende und langjährige Erfahrungen u.a. in den Bereichen Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung, Kinder- und Jugendhilfe, Asylbewerberleistungsgesetz sowie aus den Bereichen Bildung, Wohnen, kommunale Daseinsvorsorge, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Mobilität verfügen. Die Wege sind dadurch einfach kürzer und die Zusammenarbeit ist besser.


Das Jobcenter Wittmund hat in dieser (Aktions)Woche keine besondere Aktion geplant. Aber eine „Gesundheitsaktion“ läuft schon mit dem durchgeführten Gesundheitstag im März und den monatlichen Vorträgen, die zunächst einmal von August bis Dezember angesetzt sind.

 

Weitere Vorträge im Rahmen der Gesundheitsaktion, jeweils um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund, sind wie folgt terminiert:

 

3. September: Pflegende Angehörige: Leistungen, Zuschüsse, Aufgaben

 

4. Oktober: Ernährungsumstellung leicht gemacht - kleine Schritte, große Wirkung

 

5. November: Krankheitszeit – Winterzeit

 

3. Dezember: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 

 

                           

 
PM Nr. 49/2019 zum Thema: Gelungener Auftakt der Vortragsreihe „Endlich Zeit für mich“ im Jobcenter - Montag, 12. August 2019

Vortrag: Thema psychische Widerstandkraft kam in der Kundschaft gut an

lkw Wittmund. Wie man an seiner psychischen Widerstandskraft arbeiten und schwierige Situationen bestehen kann, darum ging es am Dienstag zum Auftakt der mehrteiligen Jobcenter-Vortragsreihe „Endlich Zeit für mich“ zu Gesundheitsaspekten im Arbeitsleben.
Was ist Resilienz? Wie resilient bin ich? Wie kann ich daran arbeiten? Auf diese Fragen ging Referentin Claudia Hollander in ihrem 90minütigen Vortrag im Jobcenter Wittmund vor rund 60 Zuhörern ein. Der Auftakt zu einer Reihe von insgesamt fünf Vorträgen zu gesundheitlichen Themen trug den Titel „Resilienz - Raus aus der Stressfalle – Starke Strategien in schwierigen Zeiten“. Der Fachbegriff Resilienz meint die psychische Widerstandskraft des Menschen und beschreibt die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu überstehen. Claudia Hollander zitierte eingangs Luise Rinser mit der Feststellung „Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll; man muss nur bereit und zuversichtlich sein“. Neben den allgemeinen Ausführungen skizzierte sie sieben Anwendungsfelder im Alltag: Mehr Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstregulierung, Verantwortung übernehmen, Beziehungskompetenz und Zukunftsgestaltung. Zwischendurch konnten die Zuhörer anhand eines Fragebogens einen Selbsttest machen, wie resilient sie denn sind. Jeder Teilnehmer erhielt zudem einen Stressball und ein paar Vorschläge, was man damit machen kann.
Am Ende der Veranstaltung stellte Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs fest, dass man mit einem solchen Vortrag in 90 Minuten sicher nicht die Welt verändern könne, aber man sich der eigenen Lebenssituation vielleicht etwas bewusster geworden sei und wertvolle Tipps für eine Verbesserung mit nach Hause nehme.
Die Vortragsreihe erfolgt im Rahmen eines Modellprojektes zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung, das federführend
durch Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (Hannover) durchgeführt wird. Mit eingebunden sind neben dem Jobcenter auch das Gesundheitsamt des Landkreises sowie die AOK und die DAK. Im Frühjahr war im Jobcenter schon ein Gesundheitstag durchgeführt worden, an dem sich jetzt die Vorträge zu gesundheitlichen Themen anschließen.
Weitere Vorträge, jeweils um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund, sind terminiert:
3. September: Pflegende Angehörige: Leistungen, Zuschüsse, Aufgaben
4. Oktober: Ernährungsumstellung leicht gemacht - kleine Schritte, große Wirkung
5. November: Krankheitszeit – Winterzeit
3. Dezember: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 
PM Nr. 47/2019 zum Thema Integration Geflüchteter im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. August 2019

Mitmach-Aufruf: Aktion „Integration läuft“ startet im September

Jetzt teilnehmen und gesund in den Herbst starten

lkw Wittmund. Laufen – Begegung - Zusammenwachsen: Im September 2019 – nur wenige Wochen vor dem Beginn der inzwischen
3. Interkulturellen Woche (IKW) – startet die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe gemeinsam mit dem Kreissportbund Wittmund e.V.  die Initiative „Integration läuft“, da bekanntlich gerade auch das gemeinsame Laufen die Menschen verbindet.

Zu dieser neuen Aktion mit Bekenntnischarakter sind alle Bürgerinnen und Bürger aus dem  Landkreis Wittmund während des 21. Wittmunder Klinkerlaufes  herzlich eingeladen. Dieser Lauf findet am Sonnabend, den 7.9.2019, um 14 Uhr bei der Sporthalle der Berufsbildenden Schule in Wittmund statt. Alle, die an dieser Aktion in Verbindung mit dem Klinkerlauf teilnehmen möchten,  erhalten kostenlos ein T-Shirt mit dem Motto „Integration läuft“ und können auf diese Weise beim Lauf ihre Solidarität mit Neuzugewanderten zum Ausdruck bringen. Kleine Spenden für das T-Shirt sind jedoch ebenfalls willkommen. Der Erlös aus dieser Aktion wird später an lokale soziale Projekte gespendet.

Sie sind bisher noch nicht gelaufen? Auch das ist kein Problem, denn die Kreisverwaltung und der Kreissportbund helfen beim Start.  Dazu wird für die Teilnehmenden am 16.08.2019  und am 23.08.2019 um jeweils 17 Uhr ein gemeinsames Lauftraining mit vielen nützlichen Tipps zum Laufstart organisiert. Beide Termine sind jeweils frei wählbar und kostenlos.

Ziel der Aktion ist es, ein weiteres deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander im Kreisgebiet zu setzen und das Verständnis füreinander zu fördern. Menschen aller Kulturen und Nationen, die im Landkreis Wittmund leben, sollen so zusammengebracht werden. Es werden gezielt Begegnungen initiiert, damit das Motto der Interkulturellen Woche „Zusammen leben - zusammen wachsen“ mit Leben erfüllt wird. Radikalisierungstendenzen in der deutschen Gesellschaft und insbesondere rechtsextremen Denkansätzen soll so gezielt mit sportlichen und friedlichen Mitteln begegnet werden.
„Wir freuen uns darauf, möglichst viele Läufer bei unserer Aktion begrüßen zu dürfen“, hoffen die Organisatoren. Wer also Spaß am Laufen hat und (gerne auch im Team) die neue Initiative unterstützen möchte, meldet sich bei Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, oder via E-Mail unter nadja.pfister@lk.wittmund.de .

Anmeldungen für den kostenlosen Lauftreff sind ebenfalls an Nadja Pfister zu richten, der Durchführungsort wird daraufhin mitgeteilt. Anmeldeschluss für die T-Shirt-Aktion ist der 4. September 2019. Grundsätzlich können die Teilnehmer alleine oder im Team laufen oder auch walken und dabei verschiedene der angebotenen Streckenlängen bewältigen. Strecke und Laufform können somit frei (aus)gewählt werden. Die Anmeldung zum Klinkerlauf, sowie die Entrichtung der Startgebühr erfolgt durch die Teilnehmenden selbst, bei Unterstützungswünschen helfen die Organisatoren jedoch gerne weiter.

Weitere Infos über den 21.Wittmunder Klinkerlauf, sowie die Lauf-Anmeldung können auf der Webseite vom MTV Wittmund e.V. unter www.mtv-wittmund.de eingesehen werden. Alle Anmeldeformalitäten zum Lauf werden direkt über den MTV organisiert. Anmeldeschluss für den Klinkerlauf ist der 5. September 2019.

 
PM Nr. 46/2019 zum Thema Bauangelegenheit in Wittmund – hier: aktuelle Gerichtsentscheidung - Dienstag, 6. August 2019

OVG bestätigt Baugenehmigung –Nachbarklage eines Ehepaars in beiden Instanzen abgewiesen

lkw Wittmund.  Mit einer Nachbarklage ist ein Wittmunder Ehepaar jetzt vor Gericht gescheitert. Die Eheleute hatten sich gegen eine aus ihrer Sicht zu massive Bebauung auf dem angrenzenden Grundstück in der Wittmunder Innenstadt gewehrt. Beide Gerichte, sowohl das Verwaltungsgericht in Oldenburg als auch das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg als nächsthöhere Instanz, bestätigten die vom Landkreis Wittmund erteilte Baugenehmigung.
Grundlage für die bereits im Jahr 2016 erteilte Baugenehmigung für ein Mehrparteienhaus war ein bereits älterer Bebauungsplan der Stadt Wittmund. Dieser ließ eine zweigeschossige Bebauung des in Innenstadt-Lage befindlichen Grundstückes zu. Zuvor hatte sich hier nur eine Wiese befunden. Mit dem Bau eines Mehrfamilien-Wohnhauses, das dort entstanden ist, sahen sich die Nachbarn in ihren Rechten verletzt und gingen vor das Verwaltungsgericht. Darüber wurde mehrfach in der örtlichen Presse berichtet.
Bereits im vergangenen Jahr fand die erste Verhandlung beim Verwaltungsgericht in Oldenburg statt. Hierbei ging es um die vom Landkreis Wittmund erteilte Baugenehmigung. Das Gericht stellte fest, dass das genehmigte Wohngebäude nicht rücksichtslos sei. Vielmehr würden die von der Stadt Wittmund im Bebauungsplan vorgegebenen Höchstmaße eingehalten. Auch die mit der Schaffung der Wohnungen ermöglichte Einsicht auf das benachbarte Grundstück der Kläger sei zumutbar.
Weil die Berufung nicht zugelassen worden war, wurde daraufhin von den Nachbarn ein entsprechender Zulassungsantrag bei der nächsthöheren Instanz, dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg, gestellt. Nach Prüfung kam das Obergericht jetzt zu dem Ergebnis, dass keine ernsthaften Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Oldenburger Entscheidung bestünden. Der Zulassungsantrag wurde daher zurückgewiesen. Weitere Rechtsmittel stehen den klagenden Nachbarn in dieser Sache damit nicht mehr zur Verfügung.
Wie die Kreisverwaltung Wittmund in einer Stellungnahme mitteilt, steht dieser Fall exemplarisch für die Konflikte bei einer städtebaulich gewollten Verdichtung von Innenstadtlagen. Ausdrücklicher Wille des Gesetzgebers sei es, den Flächenverbrauch für Neubebauung zu verringern. Gleichzeitig gebe es aber eine starke Nachfrage nach Wohnraum – auch im Harlingerland. Folglich würden derzeit auch viele Mehrfamilien-Wohnhäuser in den bebauten Bereichen verwirklicht. Für die Alt-Anwohner sei das mit Einschränkungen ihres gewohnten Umfeldes verbunden. Der Kreis weist deshalb darauf hin, dass das Bauamt bei seiner Prüfung von Bauanträgen die Nachbarrechte stets im Auge hat. Jedoch komme der Behörde bezüglich des Interessenausgleichs keine wie auch immer geartete Vermittlungsfunktion zu: „Entscheidend ist der rechtliche Rahmen, auf dieser Basis wird in der Verwaltung über Bauanträge entschieden.“ Und so, das hätten die Gerichte bestätigt, sei eben auch in dem beschriebenen Fall verfahren worden.

 
PM Nr. 48/2019 zum Thema öffentliche Ordnung – Beobachtung als konkreter Anlass für offizielle Warnu - Dienstag, 6. August 2019

Hinweis an Drohnenbesitzer: Abstand halten - Flugverkehr beim Hubschrauberlandeplatz am Krankenhaus nicht gefährden

lkw Wittmund. Die Kreisverwaltung warnt vor den möglichen Folgen gefährlicher Drohnenaufstiege im Stadtgebiet von Wittmund, insbesondere in der Nähe des Krankenhauses. Am 24. Juli dieses Jahres hat ein Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses Wittmund um ca. 10.10 Uhr wahrgenommen, dass eine unbemannte Drohne direkt über das Kreiskrankenhaus Wittmund flog. Die Drohne kam aus Richtung Innenstadt, flog über das Krankenhaus hinweg und bewegte sich dann in Richtung Altenwohnanlage und Regionale Leitstelle. Ein „Pilot“ bzw. Lenker der Drohne wurde nicht gesehen und konnte entsprechend auch nicht zur Rede gestellt werden. Die Kreisverwaltung weist anlässlich dieser Beobachtung darauf hin, dass  insbesondere durch den Überflug über den nahen Landplatz für den Rettungshubschrauber, der häufig das Wittmunder Krankenhaus anfliegt, eine erhebliche Gefahr für den reibungslosen Flugbetrieb gesehen wird.

Deshalb weist der Landkreis darauf hin, dass gemäß § 21b Abs. 1 Nr. 11 der Luftverkehrs-Ordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 11. Juni 2017 (BGBl. I S. 1617) geändert worden ist, der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von der Begrenzung von Krankenhäusern grundsätzlich verboten ist. Dem Kreis geht es darum, mit dieser öffentlichen Warnung anlässlich des geschildeten Vorfalls möglichen Gefahren für die Rettungshubschrauber vorzubeugen.

 
PM Nr. 45/2019 zum Thema Start einer Vortragsreihe zum Thema Gesundheit im Jobcenter - Freitag, 2. August 2019

Treffpunkt Gesundheit im Jobcenter - Endlich Zeit für mich!

Ab kommendem Dienstag (6.8.19) monatliche Vorträge rund um das Thema Nummer eins

 lkw Wittmund. Dem Wittmunder Jobcenter liegt das Thema einer guten Gesundheit seiner Kundinnen und Kunden weiterhin sehr am Herzen. Nach dem am 20. März des Jahres mit viel Zuspruch durchgeführten ersten Gesundheitstag folgt nun eine fünfteilige Vortragsreihe zu Gesundheitsthemen. Los geht es im Jobcenter bereits am kommenden Dienstag (6.8.19) um 10 Uhr zum Thema Resilienz mit dem Vortrag von Claudia Hollander „Raus aus der Stressfalle – Starke Strategien in schwierigen Zeiten“. (Zur Erklärung: der Begriff Resilienz meint die psychische Widerstandskraft und beschreibt die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.)
Wissenschaftliche Studien belegen die fatalen Wechselwirkungen zwischen der Gesundheit und der Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern. Wer nicht (ganz) gesund ist, ist eher auch arbeitslos und wer arbeitslos ist, der hat ein größeres Risiko krank zu werden. Hier setzt ein bundesweites Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung an. Durchführende Stelle ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (LGVAFS) in Zusammenarbeit mit der AOK Die Gesundheitskasse und der DAK Gesundheit sowie dem Landkreis Wittmund mit seinem Jobcenter und dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung.
Ziel des Gesundheitstages im vergangenen Frühjahr war es, grundsätzlich das Interesse für gesundheitsförderliche und finanziell handhabbare Angebote und Aktionen zu wecken und so ein Bewusstsein für die eigene Gesundheit zu schaffen. Die große Anzahl von beteiligter Institutionen, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen, und interessierten Besuchern machen Mut, an diesem Thema weiterzuarbeiten, so der Leiter des Jobcenters Hermann Garlichs. Er sagt: „Wir hoffen, dass die zunächst für die kommenden Monate geplanten fünf Vorträge auch gut angenommen werden.“ Diese Hoffnung haben auch der Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, Peter Elster, und Ilka-Marina Meyer, die zuständige Fachreferentin von der LGVAFS.
Die Termine der weiteren Vorträge:
- 3.9.19: Pflegende Angehörige: Leistungen & Zuschüsse, Aufgaben & Auszeiten
- 1.10.19: Ernährungsumstellung leicht gemacht: Kleine Schritte – große Wirkung
- 5.11.19: Winterzeit – Krankheitszeit: Das Gesundheitsamt Wittmund informiert
- 3.12.19: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 
PM Nr. 44/2019 zum Thema Landschaftsschutzgebiet 25 II „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und - Freitag, 2. August 2019

Landschaftsschutzgebietsverordnung:
Kläger beantragt Zulassung der Revision

lkw Wittmund. Der Rechtsstreit um das Landschaftsschutzgebiet 25 II „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und Esens im Bereich Bensersiel, Samtgemeinde Esens, Landkreis Wittmund“ (LSG 25 II) ist mit dem Urteil vom 21. Mai dieses Jahres noch nicht beendet. Das im Jahr 2016 ausgewiesene LSG 25 II umfasst den 2015 an die Europäische Kommission nachgemeldeten Bereich des EU-Vogelschutzgebiets 63. Eine Ausweisung als Schutzgebiet nach nationalem Recht ist verpflichtend und deshalb vom Landkreis Wittmund folgerichtig umgesetzt worden.
Nachdem das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit Urteil vom 21.05.2019 die Rechtmäßigkeit der Verordnung über das LSG 25 II bestätigte und eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen hat, wurde vom Kläger jüngst eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.  Wird der Beschwerde vom Oberverwaltungsgericht nicht abgeholfen, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht per Beschluss über die Zulassung der Revision. Das teilt die Wittmunder Kreisverwaltung mit.

 
PM Nr. 43/2019 - zum Thema Aus- und Weiterbildung beim Landkreis Wittmund - Mittwoch, 31. Juli 2019

Erfolgreiche Aus- und Weiterbildung beim Landkreis Wittmund

lkw Wittmund. Freude bei den Auszubildenden und Anwärtern des Landkreises Wittmund: Nach dreijährigem Vorbereitungsdienst haben  die beim Landkreis Wittmund ausgebildeten Kreisinspektor-Anwärter Marcel Oelrichs (Wittmund) und Jens Schult (Middels) ihr  Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, Hannover, beendet und die Bachelor-Prüfung im Studiengang Allgemeine Verwaltung erfolgreich abgelegt.  Ihnen wurde der akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.

 

Nach dreijähriger Ausbildung in der Kreisverwaltung haben  Jan Aumüller (Südbrookmerland)  sowie nach zweijähriger verkürzter Ausbildungszeit  André Schulz (Aurich) vor dem Prüfungsausschuss des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung Hannover in Aurich die Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellter erfolgreich abgelegt.

Jana Doyen (Wiesmoor) bestand vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer in Emden die Abschlussprüfung zur Fachinformatikerin, Fachrichtung Systemintegration.

 

Grund zur Freude haben auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises, die erfolgreich eine Weiterbildung absolviert haben:

 

Nach zweijährigem nebendienstlichen Lehrgangsbesuch an der Kreisvolkshochschule in Aurich haben die beim Landkreis Wittmund tätigen Verwaltungsangestellten  Melanie Betten (Friedeburg), Amke Brauer (Wittmund), Andrea Cassens (Esens) und Eike Reents (Dunum) die Angestelltenprüfung I erfolgreich abgelegt und sind jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungswirtin" bzw. "Verwaltungswirt"  zu führen.

 

Nach zweijährigem nebendienstlichen Lehrgangsbesuch am Nieders. Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Leer hat die beim Landkreis Wittmund tätige Verwaltungsfachangestellte Ilona Burmeister (Moorweg) die Angestelltenprüfung II erfolgreich abgelegt und ist jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungsfachwirtin" zu führen.

 

Nach zweijährigem nebendienstlichen Lehrgangsbesuch am Nieders. Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Oldenburg hat die beim Landkreis Wittmund tätige Verwaltungsfachangestellte Maike Daumann (Middels) die Angestelltenprüfung II erfolgreich abgelegt und ist jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungsfachwirtin" zu führen.

 

Alle Absolventen bleiben „an Bord“ und damit der Kreisverwaltung in den verschiedenen Ämtern erhalten.

 
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