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PM Nr. 68/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Dienstag, 16. Oktober 2018

Seit 2015 laufendes Modellprojekt: Entscheidungsgremium gab grünes Licht für drei weitere Projektanträge

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das laufende Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ im Landkreis hat vor kurzem grünes Licht für drei weitere Projektanträge gegeben, die zukünftig gefördert werden.

So erhält zum einen der Schießverein Burhafe e.V. Zuschüsse für den Ausbau des Dorfplatzes, der zum zentralen Treffpunkt im Ort werden soll. Dort sollen unter anderem kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Burhafe verfügt bisher über keine Veranstaltungsfläche im Außenbereich des Dorfes. Mit dem Ausbau eines Platzes in Anbindung an den bestehenden Multifunktionsraum können in den Sommermonaten Freiluftveranstaltungen durchgeführt werden, die das Dorf attraktiver machen und die Dorfgemeinschaft stärken. Für den vorhandenen Schotterplatz wurde ein Nutzungsrecht für 40 Jahre eingeräumt. Dieser Platz soll jetzt entsprechend gepflastert, eine Beleuchtung soll installiert und Sitzbänke sollen dort aufgebaut werden. Durch die Pflasterung ist das Be- und Entladen bei Veranstaltungen (wie Flohmärkte, Weihnachtsmarkt, Heimatabend etc.) im angrenzenden Multifunktionsraum gesichert. Optimal ist auch, dass die neuen Sanitäranlagen dort genutzt werden können. Es entsteht ein zentraler, barrierefreier Veranstaltungsort in Burhafe. Der Schießverein erhält für dieses Projekt, bei Gesamtkosten in Höhe von 40.000 Euro, einen Zuschuss in Höhe von 32.000 Euro. Bedingung ist, dass eine schriftliche Nutzungsvereinbarung mit dem Eigentümer des Platzes über 40 Jahre vorgelegt wird.

Gefördert wird auch ein mobiler Verkaufsstand für die regelmäßig stattfindende Kulturtombola auf der Insel Spiekeroog, Antragstellerin ist hier die Kulturstiftung Spiekeroog. Diese finanziert sich durch Spenden und Einnahmen einer Kulturtombola und unterstützt Kulturinitiativen finanziell. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der insularen Kultur und des Brauchtums auf Spiekeroog. Eine bislang genutzte Holzhütte ist abgängig. Bis zum Beginn der Saison 2019 muss ein neues mobil und multifunktional einsetzbares Domizil geschaffen werden, um die Aktivitäten aufrecht halten zu können. Der Verkauf der Lose wird ausschließlich von ehrenamtlich Tätigen durchgeführt und fand bisher ca. 15mal innerhalb der Monate Juli/August 2018 im Kurpark statt. Durch einen mobilen Verkaufsstand besteht die Möglichkeit der Teilnahme an weiteren Veranstaltungen, z.B. bei Festen der Kirche, der Schulen, im Hafengebiet und am Strand. Das Mitwirken von Neubürgern mit Migrationshintergrund fördert deren Integration. Die Kulturstiftung Spiekeroog erhält für das Projekt bei Gesamtkosten in Höhe von 15.000 Euro einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro. Grundlage der Bewilligung war für den mobilen Verkaufsstand und die angeschafften Gegenstände eine Zweckbindungsfrist von 6 Jahren.

Einen Zuschuss gibt es auch für das Projekt „Esens-Bensersiel digital“ des  Antragstellers AEU Esens e.V., der Aktionsgemeinschaft Esens und Umgebung e.V.. Mit dem geplanten Internetportal will der Verein Marktteilnehmer, die bisher den Gang ins Internet gescheut haben, aktivieren. Durch das Projekt soll die digitale Erreichbarkeit von Angeboten und Möglichkeiten vor Ort angeboten und durchgeführt werden, etwa von örtlichen Vereinen oder Interessensgemeinschaften – es geht um die Präsentation von Sehenswürdigkeiten, von Freizeitangeboten und besondere Veranstaltungen etc.. Es soll ein Portal angeboten werden, auf dem sich gemeinnützige Vereine, karitative Institutionen und weitere Marktteilnehmer ohne Gewinnerzielungsabsicht kostenlos präsentieren können. Nach Auslaufen der Förderung wird das Projekt weiterentwickelt und ausgebaut. Bei Gesamtkosten von 12.500 Euro wird der AEU ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 10.000 Euro gewährt.

 

 
PM Nr. 67/2018 zum Thema Leitbild-Prozess im Landkreis Wittmund - Freitag, 12. Oktober 2018

Leitbildprozess startet mit einer Befragung aller Bürger des Kreises online oder per Fragebogen

Bürgerbefragung startet am 15. Oktober 2018 – Machen Sie mit!

lkw Wittmund. Im Landkreis Wittmund wird derzeit gemeinsam mit allen Interessen- und Akteursgruppen ein Leitbild für den Kreis entwickelt. Dabei versteht sich der Weg zum Leitbild als ein umfassender Prozess, der die Attraktivitätssteigerung und klare Profilierung des Landkreises Wittmund für die Zukunft zum Ziel hat. Darüber hinaus soll das Außenimage des Landkreises verbessert werden, aber gleichzeitig auch die Bindung der Bürger an „ihren“ Landkreis verstärkt werden. Die CIMA Beratung + Management GmbH aus Hannover wurde vom Landkreis Wittmund beauftragt, diesen Prozess zu leiten und zu lenken. Landrat Holger Heymann ist froh, dass die Bürger seines Landkreises dabei aktiv mitgenommen werden. Er sagt: „Integraler Bestandteil des Prozesses ist, was die Bürger über den Landkreis denken und von ihm erwarten. Daher befragen wir sie genau.&ldquoInsgesamt besteht der eingeschlagene Weg zum Wittmunder Leitbild aus drei aufeinander folgenden Phasen: Erster Schritt ist eine umfassende Analysephase, die im Juni gestartet ist. Zwischenzeitlich hat sich ein zentrales Steuerungsgremium für den Leitbildprozess gebildet – die so genannte Lenkungsgruppe. Diese gibt Richtungsvorgaben im Prozess, legitimiert (Zwischen-)Ergebnisse und kommuniziert diese nach außen. Die Mitglieder bringen sich ebenfalls als Multiplikatoren ein. Noch bis zum Monat Mai 2019 werden der Öffentlichkeit in dieser Analysephase umfängliche Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, um eigene Meinungen und Anregungen in den Prozess einzubringen: etwa in Expertengesprächen, bei Workshops und Bürgerbefragungen.

Die Bürgerbefragung startet am 15. Oktober 2018 für insgesamt sechs Wochen auf der für den Leitbildprozess eingerichteten Webseite (leitbild.landkreis-wittmund.de). Sie ist für diesen Zeitraum auch direkt über einen Klick-Button auf der Startseite der Kreisverwaltung, www.landkreis-wittmund.de zu erreichen.

Außerdem werden die Fragebögen im Kreishaus Wittmund, in den Rathäusern der Samtgemeinden Esens und Holtriem, in dem Rathaus der Gemeinde Friedeburg sowie in den Rathäusern der Inselgemeinden Spiekeroog und Langeoog ausgelegt. Dort können sie ausgefüllt auch wieder abgegeben werden. Sie werden an den Landkreis weitergeleitet.

Jede Meinung ist willkommen, denn im Mittelpunkt des Leitbildprozesses steht in besonderem Maße die Kommunikation und Kooperation aller Interessen- und Akteursgruppen. Das betrifft Vereine, Verbände, Verwaltung, Politik und Bürger gleichermaßen. Ziel ist es, sich auf einen gemeinsamen Weg zu einigen und Aktivitäten zu bündeln. Auf dieser Analysebasis erfolgt eine umfassende Untersuchung der Stärken, Schwächen und Chancen sowie Risiken des Landkreises.

In der anschließenden zweiten Phase, der Konzeptionsphase, die voraussichtlich im Juni 2019 beginnen und im August 2019 enden wird, sollen gemeinsam klare Ziele für die künftige Entwicklung definiert werden. Zentrale Fragen dabei sind: Worüber soll sich der Landkreis gegenüber anderen profilieren? Welche Maßnahmen müssen hierfür getroffen werden? Mit welchen Strukturen kann der Leitbildprozess langfristig gesichert werden? Das ausgearbeitete Konzept und die Ergebnisse des Prozesses werden allen beteiligten Akteuren auf einer öffentlichen Veranstaltung Ende September 2019 vorgestellt. 

Im Anschluss daran kann die Umsetzungsphase beginnen. In dieser dritten Phase gilt es, das erarbeitete Konzept gemeinsam mit allen Akteuren zu realisieren. Das heißt auch, dass das Konzept ständig an neue Gegebenheiten angepasst werden muss um es weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei um einen langen Prozess, der viel Geduld erfordert und nur erfolgreich ist, wenn sich alle in Form einer öffentlichen-privaten Partnerschaft daran engagieren!

 
PM Nr. 66/2018 zum Thema Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 27. September 2018

Schnelle Internetverbindungen sind voll im Plan - Breitbandausbau im Landkreis Wittmund verläuft wie vorgesehen

lkw Wittmund. Die Baumaßnahmen, um tausende Haushalte im Landkreis Wittmund mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen, liegen voll im Zeitplan. Der Oldenburger Telekommunikations- und Energieanbieter EWE hat im Landkreis Wittmund den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau erhalten. „Das ist ein sehr gute Nachricht“, kommentiert Landrat Holger Heymann den Ausbaustand nach dem ersten Spatenstich im Mai. Auch der EWE-Projektleiter Daniel Böttcher zieht ein positives Zwischenfazit: „In den Gemeinden Holtgast, Moorweg, Werdum, Wittmund und Friedeburg befinden sich bereits elf Projektgebiete in der Umsetzung. Wir haben bereits 25 Kilometer Graben ausgehoben und Glasfaserkabel verlegt. Noch in diesem Jahr starten weitere Tiefbauarbeiten in 13 Projektgebieten in den Gemeinden Ochtersum, Dunum, Stedesdorf, sowie in Werdum, Wittmund und Friedeburg. Alle Maßnahmen liegen damit voll im Plan.“ 

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Dafür hat der Landkreis Wittmund verschiedene Fördermittel beantragt. Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau betragen rund 9,5 Millionen Euro.  

Die Glasfasererschließung der Gebiete soll über Glasfaserhausanschlüsse (FTTB/H) und einen VDSL-Ausbau (FTTC-Vectoring) erfolgen. Beim VDSL-Ausbau erhöhen zusätzliche Kabelverzweiger die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch gesehen ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. Insgesamt werden 3.541 Anschlüsse in 57 Ausbaugebieten (inklusive sind vier Gewerbegebiete und fünf Grundschulen) realisiert. Die vier Gewerbegebiete (47 Anschlüsse) werden symmetrisch mit 1 Gbit/s und mehr erschlossen. 3.279 Haushalte erhalten 50 Mbit/s und mehr. Davon werden 1.501 Haushalte, darunter auch die fünf Grundschulen, zukunftssicher direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. 215 Haushalte liegen zwischen 30 und 50 Mbit/s. Alle Baumaßnahmen sollen im vierten Quartal des kommenden Jahres beendet sein. Insgesamt werden von den beauftragten Tiefbaufirmen im Kreisgebiet knapp 170 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt.

Wichtiger Hinweis: Weiterführende Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Wittmund finden sie auf der Internetseite

https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Breitbandversorgung.aspx

Sollten BürgerInnen bei Ansicht der Ausbaukarte feststellen, dass ihre Anschrift trotz Unterversorgung (weniger als 30 Mbit/s im Download) nicht Bestandteil eines Ausbaugebietes ist, nehmen sie bitte Kontakt mit dem Ansprechpartner für Breitband beim Landkreis Wittmund auf. Die Mitteilung der unterversorgten Adressen dient hierbei als Hilfestellung für die weitere Breitbandplanung, die in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erfolgen wird. Ein Anspruch auf die zukünftige Erschließung ist hieraus nicht ableitbar.

Alle profitierenden Haushalte und Unternehmen im Landkreis Wittmund werden von EWE kontaktiert und über die Möglichkeiten, einen Highspeed-Internetanschluss zu erhalten, individuell informiert. Nähere Informationen und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Wittmund erhalten Interessierte im EWE Servicepunkt Wittmund in der Harpertshausener Str. 11, im Servicepunkt Esens in der Steinstraße 6 oder im Internet unter www.ewe.de und auch über die kostenlose Infoline 0800 393 2000.

 
PM Nr. 65/2018 zum Thema Vandalismus/Anschläge auf Gebäude im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 27. September 2018

Erneut Vandalismus-Tat: Unbekannte zerschlagen 15 Büroscheiben beim Jobcenter des Kreises – Behörde setzt Belohnung in Höhe von 3000 Euro aus

 

lkw Wittmund. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es erneut einen Anschlag auf das Sozialzentrum der Wittmunder Kreisverwaltung am Dohuser Weg 34 in Wittmund gegeben. Ein oder mehrere Unbekannte haben insgesamt 15 Bürofensterscheiben mit einem spitzen Gegenstand eingeschlagen und zerstört. Die Glassplitter verteilten sich im Inneren der betroffenen Büros, die vor ihrer Wiederinbetriebnahme zunächst umfassend gesäubert werden mussten. Die Kreisbehörde hat die Tat unverzüglich angezeigt und die Polizei informiert. Der Schaden wird auf mindestens ca. 12.000 Euro geschätzt.

Da dies – nach dem Vandalismus Anfang Mai des laufenden Jahres - innerhalb von zwei Jahren der siebte Anschlag auf den Gebäudekomplex war, ist die Kreisverwaltung weiterhin alarmiert. Die Vorgehensweise lässt möglicherweise auf den gleichen Täter schließen – wieder handelte es sich um brachiale Gewalt gegen das Gebäude, das allerdings erneut nicht betreten wurde.

Die Kreisbehörde hat inzwischen den Auftrag zur Installation einer leistungsfähigen Videoüberwachungsanlage an ein Fachbüro vergeben und wird das Gebäude-Ensemble an der Umgehungsstraße künftig besser schützen. Schon nach den ersten Ereignissen wurde reagiert und das Gebäude besser ausgeleuchtet, um die Sicherheit zu verbessern.

Die Kreisverwaltung setzt für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter erneut eine Belohnung aus, diesmal in der Höhe von 3000 Euro. Hinweise werden natürlich auch vertraulich behandelt. Die Kreisverwaltung arbeitet bei der Aufklärung eng mit der Polizei zusammen.

Hinweise nehmen die Polizei in Wittmund, Telefon 04462-9110, oder direkt die Liegenschaftsverwaltung der Kreisbehörde, Telefon 04462-861138, entgegen.

 

 
PM Nr. 64/2018 zum Thema Landwirtschaft im Landkreis Wittmund - Freitag, 21. September 2018

Kreisverwaltung und Landwirte wollen weiterhin den intensiven Dialog pflegen – Gedankenaustausch im Kreishaus bei Milchshakes und Häppchen

lkw Wittmund. Sie hängt wieder an ihrem Platz im großzügigen Treppenaufgang des Kreishauses, die liebevoll gebundene Erntekrone, die diesmal Mitglieder des Landwirtschaftlichen Zweigvereins Marx-Bentstreek ins Kreishaus brachten. Für die nächsten Wochen verbreitet sie ihr rustikales Flair im Baudenkmal am Markt und erinnert Ein- und Ausgehende daran, dass die Landwirtschaft im Kreisgebiet immer noch vielen Menschen die Arbeit und ihr täglich Brot gibt und das Landschaftsbild im zweitkleinsten Landkreis Niedersachsens deutlich prägt. 

Führende Vertreter der Kreisbehörde nahmen das traditionelle Hängen der Erntekrone zum Anlass, mit dem Vorstand sowie einigen Vorsitzenden der Zweigvereine des LHV Wittmund und dem Landfrauen-Vorstand aktuelle Themen zu diskutieren. Zwei Stunden nahm man sich Zeit für Fragen zur Wolfs-Problematik – das fortschreitende Auftauchen des vierfüßigen Räubers macht Tierhaltern und -züchtern gleichermaßen Angst. Auf Kreisebene allerdings kann die Verwaltung da wenig bewegen, sind hier doch vor allem das Land Niedersachsen (Umweltministerium) und die EU als Ansprechpartner zu benennen, wenn es um mögliche Maßnahmen geht, wie man hungrigen und hier an der Küste umherstreifenden Problemwölfen begegnen will, die es auf Deichschafe abgesehen haben.

Weitere aktuelle Themen sind die mögliche Altersarmut von Frauen, die unter anderem in der Landwirtschaft tätig sind – hier will man gemeinsam weiter Aufklärungsarbeit leisten. Fragen gab es auch zum Ärztenotstand auf dem Lande, zur Weiterentwicklung des ÖPNV auf dem Lande – hier erarbeitet die Kreisverwaltung bis Ende 2019 ein umfassendes Konzept, das dann schrittweise umgesetzt werden muss. 

Landrat Holger Heymann erläuterte auf Nachfrage auch den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Kreisgebiet und die Absicht, nach dem Abschluss des jetzigen Förderprogramms (Jahre 2018 und 2019) weiter am flächendeckenden Ausbau zu arbeiten. Ein neues Markterkundungsverfahren für das neue, vom Bund novelliere Ausbauprogramm sei in Vorbereitung. Aber, so der Landrat, auch hier müssten die Kommunen vor Ort Mittel bereitstellen und das Schließen weiterer Lücken mitfinanzieren. 

Breiteren Raum nahmen dann auch das Thema Biodiversität, Blühstreifenprogramme (hier tagt demnächst ein Runder Tisch auf Kreisebene mit Vertretern von Landwirtschaft, Naturschutzverbänden, Kreispolitikern, Jägerschaft und Imkern ) sowie die um sich greifende Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen, die auch den gesamten nationalen und internationalen Ferkel- und Schweinemarkt bedroht. Ausführungen gab es dazu von Finn Ahrens (untere Naturschutzbehörde) sowie Veterinärdirektorin Dr. Melanie Schweizer, Zweckverband Veterinäramt JadeWeser, die auch noch kurz auf aktuelle Themen einging.

Kreislandvolk-Vorsitzender Günter Lüken sowie Imke Janssen als Vorsitzende der Kreislandfrauen sowie viele andere waren sich einig, mit dem Landrat und der Kreisverwaltung im regen Dialog bleiben zu wollen. „Wir stehen für ein Miteinander“, versprach Holger Heymann. Man pflege einen engen Dialog um Probleme gemeinsam anzugehen und wolle dies auch in Zukunft so beibehalten.

Für den unaufgeregten, direkten Meinungsaustausch hatten die Landfrauen aus dem Kreisverband Wittmund den Großen Sitzungssaal im Kreishaus eindrucksvoll dekoriert. Sie hatten auch Milchmixgetränke und einige Platten mit Häppchen vorbereitet – ein Hauch von Erntedank zog so für kurze Zeit ins Kreishaus ein.  

 
PM Nr. 63/2018 zum Thema Soziales - Gesellschaft / Integration von Migranten im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 12. September 2018

Eine Integrationskonferenz legt am 19. September die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit fest

 

lkw Wittmund. Eine Online-Umfrage zum Status Quo der Integrationsarbeit im Landkreis Wittmund hat mit positiven Ergebnissen abgeschlossen und auch neue Ideen und Erkenntnisse gebracht. Die im Monat August durchgeführte Umfrage – die Kreisverwaltung berichtete im Vorfeld darüber - zeigte eine breite Wertschätzung der zahlreichen Initiativen zur Integration von Geflüchteten und führte gleichzeitig Möglichkeiten auf, die Koordinierung und Transparenz von Angeboten weiter zu verbessern. Bei einer Integrationskonferenz am 19. September in Wittmund (Kreisverwaltung, Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend, Dohuser Weg 34, Raum Harlingerland) sollen die zukünftigen Schwerpunkte der Integrationsarbeit im Landkreis festgelegt werden. Ein internes Leitbild für die Integration im Landkreis Wittmund wurde bereits im Zuge des Prozesses entwickelt. 

Seit Beginn dieses Jahres arbeitet der Landkreis Wittmund an einem ein Integrationskonzept, das die über viele Jahre gesammelten Erfahrungen in der Integration berücksichtigen und der künftigen Arbeit einen strategischen Rahmen geben soll. Das Konzept wird derzeit gemeinsam mit unterschiedlichen Akteuren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern erstellt. In Experteninterviews und einer Online-Umfrage im August 2018 wurde der aktuelle Stand der Integrationsarbeit abgefragt. Weiter wurden Bedarfe sowie Einschätzungen und Verbesserungsvorschläge in verschiedenen Bereichen gesammelt. 

An der abgelaufenen Online-Umfrage nahmen mehr als 250 Organisationen und Einzelpersonen teil, diese stammten insbesondere aus der ehrenamtlichen Arbeit, aus Bildungseinrichtungen und der Kreisverwaltung selbst. Aus der abgeschlossenen Erhebung hat der Landkreis Wittmund vor allem eine positive Bewertung des breiten, vielfältigen Integrationsangebots, der Netzwerke sowie des Engagements der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe mitgenommen. 

Mit den seit 2015 veränderten Bedarfen von Geflüchteten nimmt die Kreisverwaltung nun eine neue Phase der Integration wahr. Viele Befragte wünschen sich einen Ausbau und eine bessere Koordinierung von Angeboten, insbesondere im Bereich der Sprachvermittlung und der beruflichen Qualifizierung zur Schaffung von Perspektiven im Landkreis. Darüber hinaus sehen zahlreiche Akteure einen Bedarf bei der Begleitung im Alltag, insbesondere bei Behördengängen und der Klärung von Verwaltungsprozessen, aber auch bei der sozialen Orientierung allgemein. Gleichzeitig haben die Umfrage-Teilnehmer das Anliegen vorgebracht, das gegenseitige Verständnis zwischen der Bevölkerung in Wittmund und neuzugewanderten Menschen durch Begegnungsangebote zu verbessen und die Teilhabe von Geflüchteten bei der Entwicklung und Umsetzung der Integrationsstrategie zu stärken. 

Auf Grund der bisher vorliegenden Ergebnisse wird bei der anstehenden Integrationskonferenz am Mittwoch, 19. September, der Austausch in den Handlungsfeldern „Sprache“, „Ausbildung und Arbeit“ und „Begegnung und Teilhabe“ vertieft und es werden erste Ideen für künftige Maßnahmen entwickelt. Die Konferenz wird von Landrat Holger Heymann eröffnet. 

Das Integrationskonzept für den Landkreis Wittmund soll bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden. Es wird strategisch und organisatorisch von der Organisationsberatung IMAP GmbH aus Düsseldorf begleitet. 

Wer noch Interesse hat und an der Integrationskonferenz teilnehmen möchte, kann sich zwecks Anmeldung an die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe beim Landkreis, Nadja Pfister, unter Telefon 04462-861065 oder per E-Mail nadja.pfister@lk.wittmund.de wenden.

     
PM Nr. 62/2018 zum Thema Rettungsdienst/Katastrophenschutz im Landkreis Wittmund - Montag, 10. September 2018

Rund 300 Gäste beim Fachvortrag über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz

lkw Wittmund. Der Saal der Wittmunder „Residenz“ war am Mittwochabend (5.9.) gut gefüllt, als Dr. Rolf Erbe über den Rettungseinsatz beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vom 19. Dezember 2016 berichtete. Der Referent, Brandoberamtsrat, Sicherheitsingenieur und Rettungsassistent bei der Berliner Feuerwehr, lehrt an der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie. Er ist dort zuständig für Führungslehre und Sonderaufgaben, und er war nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz ebenfalls vor Ort im Einsatz. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz nach dem Terroranschlag auf die Weihnachtsmarktbesucher aus Sicht der Rettungskräfte bereits abgeschlossen, sagte er. 

Sehr selbstkritisch und offen geht die Berliner Feuerwehr mit den Erkenntnissen und Erfahrungen aus diesem Einsatz um. Dr. Erbe beleuchtete den Rettungseinsatz von der Alarmierung bis zum Abschluss, aus dem in Berlin im Nachhinein unterschiedliche Lehren gezogen worden sind, die für alle hilfreich sind und zur Optimierung der Einsatztaktik beitragen. So gibt es etwa inzwischen stadtweit rund 650 Rettungsrucksäcke, die in Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei mitgeführt werden und somit schnell verfügbar sind. Weitere wesentliche Erkenntnisse waren die Notwendigkeit von gemeinsamen Einsatzplänen aller Hilfskräfte, von Handlungsalgorithmen und Checklisten, der Vorbereitung der Führungs- und Einsatzkräfte auf Bedrohungslagen, eine gesicherte Kommunikation mit der Polizei, Definition sicherer Arbeitsbereiche, Optimierung der Patientenvorsichtung und Umsetzung von Transportprioritäten kritisch Verletzter. 

Am Mittwochabend in Wittmund waren Feuerwehrleute, Polizisten, Sanitäter und sonst mit Rettungseinsätzen Befasste aus ganz Ostfriesland der Einladung des Landkreises Wittmund gefolgt. Ziel des Informationsabends: Hinweise bekommen für eigene Alarmpläne und eine gute Vorbereitung auf Bedrohungslagen, die von Amokfahrten oder Terroranschlägen ausgehen. 

Der Referent schärfte seinen Zuhörern ein, immer wieder gezielt bestimmte Szenarien zu üben und das große ABC des Rettungswesens, von der Taktik bis zum Verhalten im Einsatz, die „basics“, stringent zu trainieren. Ganz wichtig sei es, sich genauestens an abgesprochene Verfahren und Abläufe, erlernt bei Ausbildungsseminaren, zu halten. Wichtig sei bei Einsätzen auch eine ständige und gute, eine klare Kommunikation der Handelnden, um die Lage am Tat- oder Unfallort schnell in den Griff zu bekommen und das Richtige zu tun. Und auch die gut koordinierte Eigensicherung der Rettungskräfte sei sehr wichtig, um deren Funktion im Einsatz nicht zu gefährden. 

Eingangs des Referats hatte Landrat Holger Heymann die Gäste begrüßt und hervorgehoben, dass der Landkreis bzw. der landkreiseigene Rettungsdienst inzwischen ausreichend Material beschafft habe, um Terroropfer mit ihren spezifischen Verletzungen schnell gut versorgen zu können. 

Seit cirka einem Jahr ist im Landkreis Wittmund auch eine Arbeitsgruppe tätig, in der Vertreter aus den Bereichen des Rettungsdienstes, der Notärzte, der Feuerwehr, der Polizei sowie der Kreisverwaltung mitwirken und die sich speziell nur mit dem Thema Amok- und Terrorlagen beschäftigt. Es sollen z.B. mögliche Szenarien erfasst, Handlungsabläufe erstellt und spezielle Ausstattungen der Einsatzmittel festgelegt werden. Da geht es um sehr konkrete Hilfsmittel, die bei lagetypischen Verletzungen hilfreich sein können.

 

 
PM Nr. 61/2018 zum Thema Informationsveranstaltungen zur Vorsorgevollmachten im Landkreis Wittmund - Montag, 10. September 2018

Betreuungsstelle des Kreises informiert an vier Abenden in vier Orten im Kreisgebiet

lkw Wittmund. Die Betreuungsstelle des Landkreises Wittmund bietet kreisweit insgesamt vier abendliche Informationsveranstaltungen zum Thema „Vorsorgevollmachten“ an. Anmeldungen sind ab sofort möglich und werden jeweils von den Organisatoren Manfred Behrends, Gerhard Dirks und Sabine Zimmer im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung entgegengenommen. 

Und darum geht es: Die Folgen von Alter, Krankheit oder auch Unfällen können sich erheblich auf die eigenverantwortliche Teilnahme am allgemeinen Rechtsverkehr auswirken. Im Falle der eigenen Entscheidungsunfähigkeit stellen sich Angehörigen meist eine Vielzahl von Fragen, etwa: Wer ist befugt, Anträge auf Sozialleistungen zu stellen? Wer darf über eine Heimaufnahme oder Ähnliches entscheiden, bestehende Mietverträge kündigen oder gar die Finanzen des Anderen verwalten? Im Fall der Fälle sind plötzlich ganz viele Dinge zu regeln. Aber darauf vorbereitet zu sein, eine Vorsorgevollmacht zu haben, das kann schnell für alle Beteiligen für die notwendige Klarheit sorgen. 

Bestimmte Abläufe liegen indes bereits fest: Erwachsenen, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheiten ganz oder nur teilweise zu regeln, wird vom Amtsgericht (als Betreuungsgericht) auf Anregung oder von Amts wegen eine Betreuerin oder ein Betreuer zur Seite gestellt. Diese Person wird bevorzugt aus den Reihen naher Angehöriger bestimmt. Diesen Betreuern obliegt dann die rechtliche Vertretung der betroffenen Familienmitglieder. 

Nach den bisherigen Erfahrungen der Betreuungsstelle des Landkreises Wittmund besteht allerdings zunehmend der Wunsch, selbst zu entscheiden, wer und in welchem Umfang die rechtliche Vertretung bei Eintritt der eigenen Entscheidungsunfähigkeit übernimmt. Die Betreuerbestellung in einem gerichtlichen Verfahren kann etwa durch die Erteilung einer Vorsorgevollmacht ausgeschlossen werden. Jedoch besteht häufig Unsicherheit über Form und Inhalt, aber auch über Vorteile und Risiken einer Vorsorgevollmacht. Dieser Unsicherheit möchte die Betreuungsstelle begegnen.

Sie bietet deshalb folgende inhaltsgleiche Informationsveranstaltungen im Kreisgebiet an, und zwar:

- Dienstag, 18.9., 19 Uhr, in Ochtersum (mit freundlicher Unterstützung des Frauenkreises Ochtersum) im dortigen ev.-luth. Gemeindehaus;

- Dienstag, den 25.9., 19 Uhr, in Wittmund, „Ringhotel Residenz“ (Raum Graf Edzard), Am Markt 13;

- Mittwoch, den 26.9., 19 Uhr, in Friedeburg, Hotel „Deutsches Haus“ („Bei Iljan“), kleiner Saal, Friedeburger Hauptstraße 87;

- Dienstag, den 9.10., 19 Uhr, in Esens, „Haus der Begegnung“, Theodor-Thomas-Str. 6

 

Die Teilnahme an den vier Veranstaltungen ist jeweils kostenlos. Da die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze allerdings zum Teil begrenzt ist, wird um eine telefonische Anmeldung gebeten (04462/861518, -861501 oder -861502). 

Zusätzlicher Hinweis: Die Veranstaltungen sind auch geeignet für Personen, die schon seit längerem eine Vorsorgevollmacht erteilt haben, sich aber über rechtliche Neuerungen informieren möchten.

 

 
PM Nr. 60/2018 zum Thema Jugendleiterausbildung im Landkreis Wittmund - Montag, 10. September 2018

Ausbildungskurse beginnen: Erwerb der Jugendleiterkarte ist am Ende das Ziel

 

lkw Wittmund. Das Jugendamt des Landkreises Wittmund bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung zum Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin an. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Erwachsene, die aktiv mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein oder in einer Jugendgruppe als BetreuerIn arbeiten oder zukünftig noch arbeiten möchten. Diese kostenlose Ausbildung findet in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Asel, Karl-Schaaf-Weg 3, 26409 Wittmund, statt. Die Ausbildung umfasst zwei Wochenendseminare. Das erste Seminar findet vom 16.11. bis zum 18.11.2018 statt und der zweite Teil vom 23.11. bis zum 25.11.2018 (jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag). 

Die Teilnahme an einer Jugendleiterausbildung ist Voraussetzung für die Erlangung der anerkannten Jugendleiterkarte (JuLeiCa). 

Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich bis zum Stichtag 30.10.2018 beim Jugendamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Telefon 04462/861337, anmelden. 

Die Inhaber/innen der JuLeiCa erhalten verschiedene Vergünstigungen, zum Beispiel wird die persönliche Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk kostenlos zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen dazu sind auch unter http://www.juleica.de abrufbar.

 

 
PM Nr. 59/2018 zum Thema verstärkte Personalbemühungen im Landkreis Wittmund - Montag, 10. September 2018

Neues Azubi-Jobportal des Landkreises ist online – Projekt mit Auszubildenden des ersten Lehrjahrs erfolgreich beendet

 

lkw Wittmund. Bei der Nachwuchsgewinnung neue Wege zu gehen – das war das Ziel, als sich die Kreisverwaltung Wittmund Anfang des Jahres entschloss, zusammen mit drei Auszubildenden des ersten Lehrjahres das Projekt „Azubi-Jobportal“ im Mai zu starten. Zur Projektgruppe gehörten die Azubis Nina Eden, Svenja Focken, Andre Schulz sowie Ausbildungsleiterin Rita Harms-Telle und Pressesprecher Ralf Klöker. Herausgekommen ist dabei eine neue Internetpräsenz, auf der interessierte Schulabgänger jugendgerecht in kurzen Filmspots mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Landkreis Wittmund erfahren können. In den kurzen animierten Streifen, die über die Internetseite des Landkreises Wittmund zu erreichen sind, ist alles Wissenswerte über den Verlauf der Ausbildung, die Voraussetzungen, die Vergütung etc. übersichtlich zusammengetragen worden. Der Landkreis Wittmund sucht regelmäßig nach Auszubildenden für die Berufe Verwaltungsfachangestellte/r, Fachinformatiker/in Systemintegration, Notfallsanitäter/in sowie Anwärter für das duale Studium Allgemeine Verwaltung/Verwaltungsbetriebswirtschaft.

Landrat Holger Heymann ist begeistert über das Engagement der jungen Menschen, die an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Es sei für ihn ein guter Ansatz, dem auch bei der Kreisverwaltung zu spürenden Fachkräftemangel zu begegnen und junge Leute für einen Beruf in der öffentlichen Verwaltung – möglichst beim Landkreis – zu begeistern.

In diesem Fall hatte die Kreisverwaltung das Glück, mit Andre Schulz über einen Auszubildenden zu verfügen, der eine Erstausbildung als Mediengestalter Bild/Ton verfügt. So konnten die Inhalte für das Portal komplett in Eigenregie erstellt werden. Für die Realisierung des Internetauftritts war dann als Dienstleister Dock 26 (Brune-Mettcker) verantwortlich.

Auch hier klappte die Zusammenarbeit hervorragend, da die benötigten Dateien von der Projektgruppe mundgerecht serviert wurden.

 

 
PM Nr. 58/2018 zum Thema Strukturreform bei den Ns. Finanzämtern – Statement von LR Heymann - Montag, 10. September 2018

Kritik aus dem Kreishaus: Die lokale Ebene im Vorfeld nicht mitgenommen

lkw Wittmund. Der Wittmunder Landrat Holger Heymann fordert in der laufenden Diskussion das niedersächsische Finanzministerium in Hannover dazu auf, sich noch mehr Zeit für eine detaillierte Betrachtung der Auswirkungen auf die ländlichen Räume und Kleinstandorte wie den des Finanzamts Wittmund zu nehmen. Er verstehe die Eile nicht, so Heymann, die Mitarbeiter gehörten bei der Strukturreform ausreichend mitgenommen. Weder der Landkreis, noch die Stadt und schon gar nicht das hiesige Finanzamt seien im Vorfeld über die Planungen informiert gewesen. „Das ist ein schlechter Umgang mit den lokalen Ebenen“, kritisiert Heymann.

Deswegen teile er die Sorge in Wittmund, dass durch eine geänderte Schwerpunktbildung attraktive Arbeitsplätze künftig nur noch in Aurich zu finden sein könnten und die Eigenentwicklung des Wittmunder Finanzamts nicht mehr in gebotenem Rahmen möglich sei.

„Wir brauchen in Wittmund ein deutliches Signal aus Hannover, dass man sich seitens der Finanzverwaltung eben nicht aus der Fläche zurückziehen will“, so Heymann. Es müsse dafür gesorgt werden, dass auch in Wittmund künftig ausreichend attraktive Stellen im mittleren und gehobenen Dienst angeboten würden, sonst drohe das Wittmunder Finanzamt auf Sicht quasi ausgetrocknet zu werden.

Insbesondere müsse sichergestellt werden, dass am Wirtschaftsstandort Wittmund die klein- und mittelständischen Firmen des Harlingerlandes weiterhin ihre kompetenten Ansprechpartner vor Ort hätten. „Das ist unverzichtbar für uns, gerade auch wegen des großen Knowhows der hiesigen Finanzamtsmitarbeiter im Bereich des Tourismus“, so der Wittmunder Landrat. Außerdem sei das Finanzamt Wittmund bekanntermaßen sehr stark in der Bevölkerung verwurzelt und alle Mitarbeiter legten sehr viel Wert auf dieses Plus.

Er spreche sich aber nicht generell gegen eine verstärkte Zusammenarbeit der Finanzämter in Aurich und Wittmund aus, „wenn sie Sinn ergibt“, machte der Landrat deutlich.

 
PM Nr. 57/2018 zum Thema Naturschutz im Landkreis Wittmund - Freitag, 7. September 2018

Gartenfreunde aufgepasst: Schnittverbot für Hecken und Gehölze gilt bis 30. September

 

lkw Wittmund. Gärtner, Hobbygärtner und auch Gartenbesitzer haben derzeit zum Ende des Sommers und Herbstbeginn in der Regel draußen viel zu tun: Die Sommerblumen können aus den heimischen Beeten abgeräumt werden – denn der Garten wird schrittweise für den Herbst und den Winter vorbereitet. Doch Achtung: Auch bei Arbeiten in Hausgärten, in Parks und auf öffentlichen Grünflächen gelten wie in der freien Landschaft die Schutzfristen des Naturschutzgesetzes. Vom 1. März bis zum 30. September gilt überall das Fäll- und Schnittverbot für Hecken, lebende Zäune, Gebüsch und andere Gehölze. Wer hier voreilig zur Säge greift, macht sich strafbar, darauf macht die Kreisverwaltung aktuell aufmerksam. 

„Die gesetzliche Schutzfrist soll dazu beitragen, den Naturhaushalt und seine Leistungs- und Funktionsfähigkeit zu sichern und die biologische Vielfalt zu erhalten. Gehölze dienen der Tierwelt als Brut- und Lebensstätte, aber auch als Nahrungsquelle. Gerade vor dem Winter sind spätblühende oder Früchte tragende Gehölze eine wichtige Energiequelle für sie“, weiß Regina Kuklok-Grimm, Biologin beim Landkreis Wittmund. 

Grundsätzlich, so sagt sie, sei ein schonender Form- oder Pflegeschnitt jedoch zulässig. Aber auch der Rückschnitt oder die Entfernung von Röhrichten unterliege dieser zeitlichen Befristung. Kuklok-Grimm: „Außerhalb der Schonfrist darf Röhricht nur in Abschnitten und niemals komplett entfernt werden, um den dort lebenden Tieren wie Insekten, Amphibien, Kleinsäugern und Vögeln den Lebensraum nicht völlig zu entziehen und im kommenden Frühjahr schnell wieder als Brut- und Lebensstätte zur Verfügung zu stehen.“ 

Nach dem Naturschutzgesetz erlaubt ist innerhalb der Schutzfrist die Fällung von Bäumen im Wald und in Gärten und Grünanlagen. Vorrangig beachtet werden muss aber immer das Artenschutzrecht. So dürfen Tiere nicht bei der Brut oder Aufzucht ihrer Jungen gestört oder behindert werden. Auch Höhlenbäume für Höhlenbrüter und Fledermäuse sind ganzjährig geschützt. Eine Entfernung von Nestern und Brutstätten ist auch bei Unkenntnis strafbar, darauf weist die untere Naturschutzbehörde beim Landkreis noch einmal hin. 

Unbekannt sei leider oftmals auch, dass mittlerweile eine Reihe von Flechten, die auf Bäumen vorkommen, ebenfalls unter Artenschutz steht. Somit kann es vorkommen, dass auch stark von Flechten besiedelte Bäume nicht ohne weiteres und ohne behördliche Genehmigung gefällt werden dürfen. Möglich ist eine Fällung oder ein Rückschnitt im Normalfall immer zur unumgänglichen Gefahrenabwehr oder zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht, wenn eine Gefährdung offiziell belegt oder bestätigt wird. 

Der Tipp der Unteren Naturschutzbehörde: Bevor voreilig die Säge aus dem Schuppen geholt wird, ist eine genaue rechtliche Betrachtung der geplanten Maßnahme sinnvoll.

 
PM Nr. 56/2018 zur Thema Straßensanierung im Landkreis Wittmund - Freitag, 7. September 2018

Fahrbahnerneuerung im Zuge der K16 in Burhafe steht unmittelbar bevor

lkw Wittmund. Die Fahrbahnerneuerung im Zuge der Kreisstraße 16 in Burhafe steht unmittelbar bevor. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Der Landkreis Wittmund saniert diesen Streckenabschnitt der K16 von der Einmündung der Landesstraße 10 bis zum Bahnübergang. Die Hauptarbeiten erfolgen in der zweiten Oktoberwoche, dann bei Vollsperrung.

 Auf einer Länge von ca. 620 Metern (Ausbaustrecke) wird die Hochbord- und Rinnenanlage komplett erneuert, ebenso wird die Straßen-Deckschicht aus Bitumen zunächst abgefräst und dann in einer Dicke von ca. vier Zentimetern erneuert. Zudem werden Schadstellen in den Einmündungen und an der Radweganlage beseitigt und Parkflächen saniert. Die Arbeiten für das Fräsen und den Einbau der neuen Deckschicht erfolgen in der Zeit vom 8. bis zum 13. Oktober unter Vollsperrung der Straße. Eine entsprechende Umleitungsstrecke wird für die Zeitdauer ausgeschildert. 

Die restlichen Vor- und Nacharbeiten werden jeweils nur unter halbseitiger Sperrung des Straßenabschnitts durchgeführt. Mit den Vorarbeiten unter halbseitiger Sperrung soll ab dem 17.09.2018 begonnen werden. Die Bauarbeiten werden von der beauftragten Firma Strabag (Aurich) ausgeführt. 

Die Baukosten für diese Maßnahme belaufen sich insgesamt auf ca. 225.000 Euro.

 
PM Nr. 55/2018 zu Informationsveranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten/Koordinierungsstelle für - Dienstag, 28. August 2018

Wittmunder "Residenz“: Ein Vortrag zum Reiz-Thema „Zwangsheirat in Deutschland“

lkw Wittmund. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wittmund, Karin Garlichs, und die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Kreisverwaltung (Nadja Pfister) laden gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat“ ein. Die Veranstaltung wird am Mittwoch, 5. September, um 14.30 Uhr in der „Residenz am Schlosspark“ in Wittmund stattfinden. 

Zwangsheiraten stellen sehr schwere Verletzungen der Menschenrechte dar, da sie gegen internationales und auch nationales Recht aller europäischen Staaten verstoßen. Die Zwangsverheiratung ist eine Form von Gewalt, die aber leider auch in Deutschland vorkommt. Die betroffenen Mädchen und jungen Frauen befinden sich in einem enormen Spannungsfeld. Oftmals sind sie nicht ausreichend informiert und ihre Handlungsmöglichkeiten sind überhaupt stark eingeschränkt.  

Mitarbeiterinnen des Vereins „Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat/Kargah e.V.“ werden daher während der Veranstaltung einen Vortrag zum Thema „Zwangsheirat in Deutschland“ halten. Mädchen und Frauen, die von einer Zwangsheirat bedroht sind oder in einer Zwangsehe leben, können sich in Niedersachsen beim Krisentelefon gegen Zwangsheirat Rat holen und informieren. Auch Freundinnen, Lehrkräfte, MitarbeiterInnen von Behörden oder Beratungsstellen haben mit dem Krisentelefon eine Anlaufstelle, bei der sie sich zu Fragen und Problemen sachkundig informieren und austauschen können. Sie können sich aus eigener Initiative telefonisch oder per E-Mail melden. Die Beratung (Tel. 08000667888) ist auf Wunsch anonym.

Das Niedersächsische Krisentelefon gegen Zwangsheirat wird durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung finanziert. 

Im Anschluss an den Vortrag in Wittmund wird es auch ausreichend Zeit und Raum für Diskussionen und Fragen geben. Wer an der Veranstaltung teilnehmen möchte, wird aus organisatorischen Gründen unbedingt gebeten, sich bis zum 3. September unter der Email-Adresse nadja.pfister@lk.wittmund.de oder unter Tel.-Nr. 04462/861065 dafür anzumelden.

 
PM Nr. 54/2018 des Landkreises Wittmund zur Übergabe der umgebauten Müllumschlagstation Spiekeroog - Freitag, 24. August 2018

Landkreis hat 180.000 Euro für modernisierten Müllumschlag auf Spiekeroog investiert

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund als Träger der Inselentsorgung hat jetzt insgesamt 180.000 Euro in die Hand genommen, um die Müllumschlagstation auf Spiekeroog so um- und auszubauen, dass sie modernen Standards entspricht. Am Donnerstag hat Landrat Holger Heymann im Beisein von Bürgermeister Matthias Piszcan sowie weiteren Gäste die Anlage offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Wie er deutlich machte, entsprach die Gesamtsituation im Büro- und Aufenthaltsraum sowie im Sanitärraum im Gebäude der Müllumschlagstation nicht mehr den Vorgaben der Arbeitsstättenrichtlinie. Denn beide Räumlichkeiten grenzten direkt an die Umschlaganlage bzw. konnten nur über diese betreten werden. Eine sogenannte „Schwarz-Weiß-Trennung“, wie sie heutzutage verlangt wird, war nicht vorhanden.

Notwendig sind nach der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen inzwischen ein Pausenraum, eine Umkleidemöglichkeit, eine Dusche und eine separate WC-Einheit als Schleuse sowie ein Garderobenraum für die Arbeitskleidung der beiden Mitarbeiter. Dadurch entfällt auch die bisherige Doppelnutzung des Büroraumes. Der vorhandene Sanitärraum sollte für gelegentliche Hygienemaßnahmen während der Arbeit erhalten bleiben.

Eigentümerin des Hafengeländes und damit
Standort der Müllumschlagstation des Kreises ist die Niedersachsen Port GmbH & Co. KG. Die Gemeinde Spiekeroog wiederum ist die Betreiberin des landeseigenen, ortsnahen Hafens. Sie war somit auch berechtigt, dem Landkreis Wittmund das für die Errichtung und Betreibung einer Müllumschlagstation notwendige Gelände im Wege einer Untermietung zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung der Modernisierung der Anlage konnte somit auf dem vorhandenen Gelände erfolgen.

Die Kosten für den Neubau eines Aufenthaltsgebäudes in fester Bauweise einschließlich der Umsetzung durch das Architekturbüro Chf-Architekten, am Donnerstag vertreten durch Herrn Christian Feddermann, beliefen sich auf insgesamt rund 180.000 Euro.

Ursprünglich war auch einmal eine Container-Lösung angedacht. Das wäre zwar billiger gewesen (rund 60.000 Euro), ein Container hätte bei den Gegebenheiten und den Witterungsverhältnissen auf der Insel Spiekeroog aber nur eine Lebenserwartung von zehn bis 15 Jahren gehabt. Wegen der Langfristigkeit und der Wirtschaftlichkeit ist aus Sicht der Kreisverwaltung dann die feste Bauweise bevorzugt und umgesetzt worden. 

Die Baugenehmigung für den Neubau wurde dann am 8.03.2017 erteilt. Die Bauhauptarbeiten wurden am 12.04.17 in Auftrag gegeben und am 02.05.2017 wurde mit den Arbeiten begonnen. Im Sommer 2017 mussten die Bauarbeiten ruhen. Nunmehr ist der Umbau abgeschlossen. 

Die Firma Nehlsen, die auch das Personal für den Müllumschlag auf der Inselstation stellt, ist das vom Landkreis mit der Abfallentsorgung beauftragte Unternehmen. 

Zum weiteren Hintergrund: Folgende Abfallmengen wurden 2017 über die Müllumschlagstation Spiekeroog einer ordnungsgemäßen Entsorgung bzw. Verwertung zugeführt: 

Sperrmüll - 131,5 to

Altmetall - 26,5 to

Altpapier - 171,5 to

Hausmüll - 420 to

Biomüll - 11 to

Glas - 112 to

LVP (Leichtverpackungen) - 101 to

E-Geräte - 15 to

 
PM Nr. 53/2018 zum Besuch des Ns. Kultusministers Grant Hendrik Tonne im Kreishaus - Dienstag, 21. August 2018

Sorgen und Nöte geschildert - Umfangreiches Eckpunkte-Papier an Minister Tonne übergeben

lkw Wittmund. Am 10. August hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne auf Einladung des Wittmunder Landrats Holger Heymann die Kreisverwaltung besucht. Der Minister nahm sich im Kreishaus Zeit für ein rund eineinhalbstündiges intensives Gespräch mit der Kreisspitze, Vertretern der Kreispolitik, der Kreis-Schulverwaltung sowie dem Vorsitzenden des Wittmunder Kreiselternrats, Jan Herrmann. Dabei war auch der hiesige Landtagsabgeordnete Jochen Beekhuis (SPD). 

Inhaltlich wurden die wesentlichen Themen wie Lehrermangel, Lehrerausbildung, Besetzungsverfahren, Wohnproblematik auf den Inseln Spiekeroog und Langeoog, Besoldungsfragen, Qualitätssicherung und Gestaltung der Inklusion diskutiert und mögliche Spielräume zur Lösung drängender Probleme ausgelotet. 

„Ich weiß um die Herausforderungen, mit denen im Besonderen die ländlichen Regionen konfrontiert sind. Unsere oberste Priorität ist es deshalb weiterhin, alle der 2.000 ausgeschriebenen Stellen zu besetzen. Mit einem ‚Stabilisierungspaket‘ fügen wir außerdem unterschiedliche Bausteine zu einer konzertieren Aktion gegen den Lehrkräftemangel zusammen“, betonte Tonne. „Dazu gehört, das vorhandene Potenzial an geeigneten Personen für den Unterricht noch besser zu nutzen, die Bedarfsplanung des Landes bei der Ausbildung zu verbessern und einen ernsthaften Dialog über die Schulqualität in Zeiten des Lehrkräftemangels zu führen.“

„Ich hatte den Eindruck, dass er uns sehr genau zugehört hat und um die Probleme im ländlichen Raum weiß“, lautete anschließend das Resümee von Landrat Holger Heymann. Er gab dem Gast aus Hannover ein mehrseitiges Eckpunkte-Papier mit auf den Weg, in dem die wesentlichen Positionen und Forderungen enthalten sind. Die Sorgen und Nöte der Schulleiter, vorher von der Kreisverwaltung aufgenommen, seien dem Minister mitgegeben worden. Er hoffe nun, so Heymann, dass Tonne auch im Interesse des Landkreises Wittmund hin und wieder an wichtigen Einstellschrauben bei der Gestaltung der Schulpolitik drehen könne. 

Für den Landkreis Wittmund müsse es darum gehen, so Heymann, dass Ostfriesland für Referendare und Lehrer attraktiver werde, um die Versorgung der Region mit gutem Fachpersonal an den Schulen zu sichern.

 
PM Nr. 52/2018 zum Thema Integrationskonzept für den Landkreis Wittmund - Dienstag, 14. August 2018

Kreisverwaltung hat inzwischen eine Online-Umfrage zum Integrationskonzept im Landkreis gestartet

lkw Wittmund. Die Wittmunder Kreisverwaltung hat im Zuge der begonnenen Entwicklung eines Integrationskonzeptes für das Kreisgebiet jetzt eine Online-Umfrage gestartet. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten an dieser offenen Befragung teilzunehmen. Dies ist bis zum 31. August 2018 möglich.

Der Landkreis Wittmund hat in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen in der Integrationsarbeit gesammelt. Insbesondere seit dem Jahr 2015 hat sich der Landkreis verändert - die Integrationsarbeit wurde seither von der eigens eingerichteten Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Kreisbehörde begleitet. Seit Anfang 2018 nun entwickelt der Landkreis Wittmund ein umfassendes neues Integrationskonzept, um der Integrationsarbeit einen strategisch klaren Rahmen zu geben und um auf Veränderungen zielgerichtet reagieren zu können.

Die Erstellung des Konzeptes soll in einem breiten Beteiligungsprozess unter Einbindung relevanter Akteure sowie interessierter Bürgerinnen und Bürger entstehen. Aktuell wird gerade vom beauftragten Institut IMAP (Düsseldorf) die Bedarfsanalyse durchgeführt. Qualitative Interviews mit ausgewählten Personen sind bereits erfolgt.

Im Rahmen der nun gestarteten Onlinebefragung sollen der aktuelle Stand und die Bedarfe bei der Integrationsarbeit im Landkreis Wittmund erhoben werden. „Dazu sind das Wissen und die Unterstützung aller Einwohner des Landkreises  gefragt!“, so der Wittmunder Landrat Holger Heymann und Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle. Beide wünschen sich eine möglichst breite Beteiligung an der Befragung, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Der Umfragelink für die Online-Befragung lautet: https://www.surveymonkey.de/r/Integrationskonzept_Wittmund 

 
PM Nr. 51/2018 zum Thema Straßensanierung im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 8. August 2018

Umfangreiche Sanierung der Kreisstraße 7 (Esens-Ostbense) startet am 15. August

lkw Wittmund. Am 15. August startet der Landkreis Wittmund mit der umfangreichen Sanierung der Kreisstraße 7 (Hartwarder Straße) zwischen Esens und Ostbense (Samtgemeinde Esens). Diese Verbindung zwischen der Landesstraße 8 (Bensersieler Straße) in Esens und der Landesstraße 5 in Ostbense wird im Zuge der Bauarbeiten für drei bis vier Wochen komplett gesperrt. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Auf der K7 werden zahlreiche Schadstellen beseitigt, und die Straßen-Deckschicht auf dem vier Kilometer langen Ausbaustück wird komplett erneuert. Anschließend müssen Rinnen und Pflasterflächen, Seitenräume, Einmündungen und Zufahrten wieder an das Höhenniveau angepasst werden. Danach erfolgen die Markierungsarbeiten. Während der Vor- und Restarbeiten wird die beauftragte Baufirma Strabag (Aurich) die Straße jeweils nur noch halbseitig sperren, sodass sie dann wieder passierbar ist.

Der Kreis wendet für die Sanierungsmaßnahme 420.000 Euro auf. Im Zuge der Bauarbeiten wird auf einer Fläche von rund 28.000 Quadratmetern der Asphalt abgefräst. Später wird rund 3000 Tonnen frischer Asphalt als Straßendecke neu eingebaut.

 
PM Nr. 50/2018 zum Thema Verkehrssicherheit im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 8. August 2018

Stärkere Präsenz der „Blitzer“ in Dorflage von Ardorf vereinbart – Umleitungsstrecke wird derzeit vom Verkehr stark frequentiert

lkw Wittmund. Vor einigen Tagen hat sich Landrat Holger Heymann mit dem Ardorfer Bürgermeister Wilhelm Ihnen über die Verkehrssituation in Ardorf ausgetauscht. Seit der Sperrung der Bundesstraße 210 in Höhe Webershausen – hier wird derzeit von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Brücke erneuert – führt die Ausweichstecke von Aurich um Middels herum über Ardorf in Richtung Wittmund. Anwohner haben prompt reagiert, sind aktiv geworden und haben mit privat hergerichteten Kinderpüppchen in der Ortsdurchfahrt die Autofahrer zum Langsamfahren gemahnt.

„Ich kann die Sorgen der Bürger, gerade jetzt vor dem Schulanfang, verstehen“, so Landrat Heymann. Er heiße es aber nicht gut, wenn der Kreis in anonymen Schreiben, die auch an die Presse gegangen seien, unter Druck gesetzt werde. „Bei berechtigten Anliegen kann man doch Ross und Reiter nennen und seinen Namen und seine Adresse“, so der Landrat. Dann könne man sich im Sinne der Bürger auch vernünftig um Anliegen kümmern und stochere nicht anonym im Nebel herum.

Die Wittmunder Kreisverwaltung hatte bei Bekanntwerden der Probleme umgehend reagiert, ein Verkehrsdisplay aufgestellt und die Verkehrsüberwachung auf den Umleitungsstrecken K28 und K42 ausgedehnt. Sobald die Schule wieder begonnen hat, soll im 30er-Bereich der Ortsdurchfahrt regelmäßig geblitzt werden.

Das Vorgehen der Kreisverwaltung lobt auch Ortsbürgermeister Wilhelm Ihnen. „Ich finde es richtig, dass der Landkreis hier regelmäßig misst“. An die durchfahrenden Verkehrsteilnehmer appelliert Ihnen, sich an die ausgewiesenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und zum Schulanfang am Donnerstag speziell auf die Kinder am Wegesrand zu achten. 
PM Nr.49/2018 zum Thema Prävention im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 8. August 2018

Kreisverwaltung wünscht Schulanfängern in dieser Woche einen guten Start – und beantwortet Fragen zum Übergang

lkw Wittmund.Alles Gute den Schulanfängern!“- das wünscht der Landkreis Wittmund in dieser Woche und macht allen Interessierten gleichzeitig ein neues Beratungsangebot. Der Landkreis beschäftigt sich nämlich im Projekt „Präventionsketten“ mit den Übergängen, die Kinder in ihrem Leben zu meistern haben, so auch mit dem Übergang von der Kita in die Schule.

Die Freude ist derzeit vielerorts groß: Denn die Kinder der „großen Gruppen“ in den Kindertagesstätten wechseln nach den Sommerferien in die Schule - ein großer Schritt und eine Herausforderung besonders für die Kinder, aber auch für alle Eltern, Erzieherinnen und Grundschullehrkräfte. Gewaltige Veränderungen stehen ins Haus, denn das Kind ist nun ein Schulkind. Es wird sich an die neue Lebenssituation anpassen - es lernt viele neue Menschen kennen, nimmt einen Schulweg auf sich, lernt so viel Neues und ein spannender neuer Alltag wartet darauf, bewältigt zu werden. „Eine herausragende Leistung des Kindes“, weiß Marie-Christin Geißler vom Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund.

Im Kindergarten wurde das Kind vorbereitet für den großen Schritt, die Grundschule wird es mit offenen Armen empfangen, die Eltern begleiten das Kind, stärken ihm den Rücken und organisieren das ganze „Drumherum“.

Geißler: „Der Landkreis Wittmund wünscht allen Schulanfängern und deren Eltern alles erdenklich Gute für den spannenden neuen Weg. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an die pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesstätten, die die Kinder stark für die Schule gemacht haben und die Lehrkräfte an den Grundschulen des Landkreises Wittmund, die die Kinder in ihrem Schulalltag begleiten werden.“

Bei allen Fragen zum Übergang steht Frau Geißler im Familien- und Kinderservicebüro des Kreises, Dohuser Weg 34 in 26409 Wittmund, Tel. 04462/861363, Mail: servicebuero@lk.wittmund.de Rede und Antwort.

 
PM Nr. 48/2018 Feuerwehren im Landkreis Wittmund - Montag, 6. August 2018

Erwin Reiners für weitere sechs Jahre als stellvertretender Kreisbrandmeister berufen

lkw Wittmund. Vor einigen Tagen hat der stellvertretende Kreisbrandmeister Erwin Reiners die offizielle Ernennungsurkunde für seine zweite Amtszeit aus den Händen des Ersten Kreisrats Uwe Cassens erhalten. Die Dienstversammlung der Orts- und Gemeindebrandmeister im Landkreis Wittmund hatte Reiners bereits im April des Jahres einstimmig zur Ernennung vorgeschlagen. Der Kreistag war dem Votum in seiner Sitzung am 20. Juni einstimmig gefolgt und hatte die Ernennung beschlossen. Reiners ist somit für die Zeitdauer vom 1.8.2018 bis zum 31.07.2024 in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen und als Vize-Kreisbrandmeister ernannt.

 
PM Nr. 47/2018 zum Thema Wespen - Dienstag, 24. Juli 2018

Wespen profitieren auch vom trockenen und warmen Sommerwetter

lkw Wittmund. Für Wespen und Hornissen ist das diesjährige warme und trockene Wetter im Frühjahr und Sommer ideal. Deshalb scheint es derzeit viele Wespen zu geben. Das bestätigen aktuell auch die vielen telefonischen Anfragen bei der Naturschutzbehörde. 

Aber zur Panik besteht grundsätzlich kein Grund. Wespennester, beispielsweise im Schuppen, unter dem Dach oder am Haus können im Normalfall dort verbleiben. Reaktionen wie hektisches Schlagen, Erschütterungen des Nestes und auch in Anpusten der Wespen allerdings versetzen die Wespen in Angriffsstimmung, weil sie sich dadurch bedroht fühlen. 

Soziale Faltenwespen gründen im Frühjahr einjährige Staaten, die im Herbst absterben. Die neuen Königinnen suchen sich dann ein Winterquartier und gründen im kommenden Frühjahr einen neuen Staat. Die alten Nester werden nicht wieder besiedelt. Eine Umsiedlung oder im Einzelfall gar Abtötung des Volkes ist nur geboten, wenn sich Nester z. B. in Durchgängen oder an stark frequentierten Plätzen befinden. 

Wespen sind wie Hummeln, Wildbienen und Hornissen geschützte, nützliche Wildtiere. Sie ernähren sich und ihre Larven vorwiegend von Fliegen, Spinnen, Mücken, Raupen und Blattläusen. Sie selbst nutzen als schnelle Energiequelle auch Pollen, Nektar und Pflanzensäfte. Ein starkes Wespenvolk kann pro Tag bis zu 500 Gramm Insekten vertilgen. 

Wohnräume schützt man am besten durch das Anbringen von Fliegengittern an Fenstern und Terrassentüren. Einflugschneisen zum Nest sollte man zügig durchkreuzen. Ein längeres Verstellen oder Behindern der Zufluglöcher beunruhigt die Wespen und steigert die Abwehrbereitschaft. 

Lebensmittel und Getränke sollten im Sommer nicht für längere Zeit unbedeckt im Freien herumstehen. Das „spricht sich bei den Insekten schnell herum“. Besser ist es nur die Menge bereit zu stellen, die auch kurzfristig aufgegessen wird. Manchmal kann eine Ablenkungsfütterung der Wespen mit überreifem Obst o. ä. in größerem Abstand zum Terrassentisch die Wespenbesuche am Tisch verringern. Und wird man doch mal gestochen, lindert eine halbierte Zwiebel auf der Einstichstelle den Schmerz zuverlässig und wirkt gegen Schwellungen. Insektengift-Allergiker sollten ihre Notfallmedikamente im Sommer stets griffbereit haben. 

Vielfältige Informationen zum Umgang mit Wespen, Hornissen und Hummeln findet man auf den Internetseiten des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küstenschutz und Naturschutz (NLWKN).

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/tier_und_pflanzenartenschutz/wespe_hornisse_und_co/

 
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