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PM Nr. 05/2020 Aktueller Beschluss aus dem Kreisausschuss - Freitag, 24. Januar 2020

Landkreis bezuschusst neuen Waldkindergarten in Wittmund drei Jahre lang mit maximal 25.000 Euro pro Jahr

lkw Wittmund. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag (23.1.20) beschlossen, den geplanten Wittmunder Waldkindergarten (Standort beim Naturschutzhof) mit einem Betriebszuschuss von maximal 25.000 Euro im Jahr über drei Jahre zu unterstützen. Dieses zusätzliche Betreuungsangebot, das die Stadt Wittmund auf freiwilliger Basis über den festgestellten Bedarf hinaus einrichten will, wird vom Kreis als zusätzliches pädagogisches Angebot in der frühkindlichen Bildung ausdrücklich begrüßt. Der Kreisausschuss hat sich bei seinem Beschluss an der Förderung eines gleichgelagerten Angebots in Friedeburg orientiert.

 
PM Nr. 03/2020 zum Thema Umwelt- und Klimaschutz: Vorbereitung Plastik-Aktions-Woche - Dienstag, 21. Januar 2020

Erstes Planungstreffen für kreisweite Initiative in dieser Woche

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund lädt alle Interessierten, die sich an der kreisweiten Plastik-Aktions-Woche 2020 beteiligen möchten, zum ersten Planungstreffen bei der Kreisverwaltung ein. Termin dafür ist am kommenden Donnerstag (23.1.20) um 14.30 Uhr im Sozialzentrum am Dohuser Weg 34 in Wittmund, Raum Harlingerland.

Plastik frei – sei dabei! So lautete das Motto der vergangenen Plastik-Aktions-Woche, die bereits im letzten Jahr weit über die Ortsgrenzen von Carolinensiel-Harlesiel hinausging. Das Ziel der Initiative war und ist es noch, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vor den Gästen zu stehen, sondern bei der immer weiter voranschreitenden Vermüllung der Meere, angesichts weltweit zu beobachtender Waldbrände und dem wahrnehmbaren Klimawandel ein Bewusstsein für die Umwelt und unseren Planeten, auf dem wir alle leben, zu erlangen. Um dies zu schaffen, hatten sich die Akteure der Plastik-Aktions-Woche ein interessantes Wochenprogramm erarbeitet, um sowohl Einheimische als auch Gäste der genannten Küstenorte über die Plastikproblematik zu informieren und vor allem Alternativen zur Verwendung von Plastik im Alltag aufzuzeigen.

Rund neun Monate lang haben die Akteure an der Vorbereitung der Plastik-Aktions-Woche 2019 gearbeitet. Diese Arbeit war gut investiert und hatte sich für alle Beteiligten gelohnt. Es war eine runde Woche mit rund 500 Besucherinnen und Besuchern. Es wurden Wochenmarktstände auf- und abgebaut, Produkte verkauft, Filme gezeigt, Vorträge gehalten, Workshops gegeben, eine Ausstellung gezeigt, Wattwanderungen organisiert und durchgeführt, ein Unverpackt-Laden geschaffen und Müll-Rallyes realisiert. Es gab Bastelaktionen und unter anderem wurde auch der Strand vom Müll befreit. Bei allen Veranstaltungen wurden anregende Gespräche zum Thema Plastik geführt. Die Akteure haben versucht, viele Menschen mit dem brisanten Thema „Plastik“ anzusprechen.

Ursprünglich von Carolinensiel-Harlesiel aus initiiert und dann auf den Landkreis  Wittmund ausgedehnt und zweimal durchgeführt, schwappt die Idee nun auch nach Friesland herüber. Einige Kommunen/Akteure in Friesland haben bereits die Idee geäußert, sich ebenfalls an der Aktionswoche beteiligen zu wollen.

Diesen großen Erfolg kann die Initiative vor Ort nun nicht mehr alleine stemmen und hat den Landkreis Wittmund um Unterstützung gebeten. Nachdem Landrat Holger Heymann schon für 2019 die Schirmherrschaft übernommen hatte, hilft die Kreisverwaltung in der Person von Klimaschutzmanagerin Yvonne Ambrosy nun aktiv bei der Koordination des Projektes für das laufende Jahr mit.

Der Landkreis Wittmund lädt daher alle bisherigen Akteure und alle weiteren Interessierten zu einem ersten Treffen zur Planung der Plastik-Aktions-Woche 2020 am Donnerstag, 23.01.2020, um 14:30 Uhr in die  Kreisverwaltung ins Sozialzentrum am Dohuser Weg 34 in Wittmund,
im Raum Harlingerland (Haupteingang und dann im Gebäude rechts halten) ein.

Wer sich gern einbringen möchte, aber zum Treffen in dieser Woche verhindert ist, der kann sich für weitere Absprachen oder Informationen per E-Mail bei der Klimaschutzmanagerin unter yvonne.ambrosy@lk.wittmund.de   melden.

 
PM Nr. 02/2020 zum Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Wittmund – Impfbuch-Aktion - Dienstag, 21. Januar 2020

Körper mit Impfungen für Abwehr von Infektionskrankheiten trainieren

lkw Wittmund.  Die Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes Wittmund haben im November 2019 die Impfbücher (oder Kopien) in allen 6. Klassen der Schulen im Landkreis Wittmund eingesammelt. Damit wollten sie auf fehlende Impfungen aufmerksam machen und an Auffrisch-Impfungen erinnern. Das teilt das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund mit.

Teilgenommen haben an der freiwilligen Impfbuch-Aktion im abgelaufenen Jahr 226 Schülerinnen und Schüler, das sind ca. 45% aller Sechstklässler im Kreisgebiet. Bei 198 Kindern (88% der Teilnehmenden) konnte das Gesundheitsamt einen vollständigen Impfschutz gegenüber Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln und Meningokokken C feststellen. Bei 28 Kindern (12%) allerdings fehlten eine oder mehrere von der Ständigen Impfkommisssion (STIKO) empfohlene Impfungen. Bei neun Kindern (4%), die das Impfheft abgegeben haben,  war dabei die Impfung gegen Masern unvollständig oder gar nicht durchgeführt worden. Hinweis dazu: Ab März 2020 müssen alle Kinder bzw. Jugendlichen, die eine Schule besuchen, einen vollständigen Impfschutz gegen Masern vorweisen. Das hat der Gesetzgeber so neu geregelt.

Das Gesundheitsamt Wittmund empfiehlt außerdem eine Immunisierung gegen Humane Papillomviren (HPV) für alle Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren, spätestens bis zum Alter von 17 Jahren. Humane Papillomviren können Krebs verursachen – vor allem am Gebärmutterhals, aber auch am After, Penis und im Mund bzw. im Rachenraum. Von den etwa 12-jährigen Teilnehmern der Impfbuch-Aktion haben bereits 31 Jungen und Mädchen (14%) die Impfserie - zwei Impfungen im Abstand von ca. fünf Monaten - begonnen, 21 (9%) davon sogar schon abgeschlossen.
Die freiwillige Impfpass-Überprüfung richtete sich auch an die Lehrkräfte und übrigen Mitarbeiter/innen der beteiligten Schulen. Dieses Angebot haben 11 Personen wahrgenommen. 
Alle Teilnehmer erhielten eine schriftliche Information über evtl. fehlende Impfungen und wann die nächste Auffrisch-Impfung ansteht.  Erfahrungsgemäß ist diese Impfbuch-Aktion für alle Beteiligten eine Erinnerung, jeweils ihren Impfstatus zu überprüfen. Dies betrifft  auch Familienmitglieder sowie Schüler/innen und Lehrkräfte, die das Impfheft nicht abgegeben haben. „So tragen möglichst viele dazu bei, sich selbst und ihre Mitmenschen vor ansteckenden und teils lebensbedrohlichen Krankheiten zu schützen“, betont das Gesundheitsamt.

Und so wirkt eine Impfung
Bei einer Impfung werden dem Körper abgeschwächte oder abgetötete Krankheitserreger in kleinsten Mengen verabreicht, die keine echte Erkrankung verursachen. Das Immunsystem reagiert, indem es eigene Antikörper und Gedächtniszellen bildet. Bei einem Kontakt mit dem echten Erreger können die Antikörper und Gedächtniszellen die Erkrankung verhindern oder wesentlich abschwächen. Damit der Körper ausreichende Abwehrstoffe gegen eine bestimmte Infektionskrankheit bilden kann, muss er also „trainiert“ werden. Dazu müssen gegen einige Krankheiten mehrere Impfdosen verabreicht werden. Einige Impfungen schützen ein Leben lang, andere müssen bei Schulkindern, Jugendlichen und /oder Erwachsenen ein- oder mehrmals aufgefrischt werden.
Ist die Impfrate hoch genug, können sich die Krankheitserreger nicht mehr ausbreiten. Die Geimpften sind geschützt und schützen gleichzeitig andere Menschen, die nicht geimpft werden können, zu nennen sind hier zum Beispiel junge Säuglinge, an Krebs erkrankte und schwer chronisch kranke Menschen.

 
PM Nr. 01/2020 zum Thema Familienförderung im Landkreis Wittmund - Montag, 13. Januar 2020

Möglichst alle Kinder im Wittmunder Kreisgebiet sollen dabei sein

lkw Wittmund. Gerade jetzt, zu Beginn des neuen Jahres, kennen viele Familien das drängende Problem: Die zu erwartenden Kosten für kommende Klassenfahrten, aber auch laufende Kosten für Vereinsbeiträge, den Musikunterricht der Kinder und ggf. auch die Nachhilfe in der Schule belasten das monatliche Familien-Budget zusätzlich und ganz erheblich. Und so manch eine Familie stellt sich daher die Frage: Können wir uns die anstehende Klassenfahrt für unsere Tochter oder unseren Sohn überhaupt noch leisten? Doch der Landkreis hilft unterstützend mit, gerade auch bei Familien mit geringem Einkommen. Darauf weist die Kreisverwaltung mit dieser Veröffentlichung hin.

Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, haben bereits jetzt die Möglichkeit, für die vorher aufgeführten Aufwendungen Zuschüsse aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes zu beantragen. Aber Familien, die aktuell nicht im Leistungsbezug stehen, aber dennoch mit einem eher geringen Einkommen auskommen müssen, gingen hier in der Vergangenheit in der Regel leer aus. Genau da setzt das Projekt „Dabei sein“ an. Bereits seit dem August 2015 fördert der Landkreis Wittmund mit Mitteln der privaten Stiftung Marienheim Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen.

Zuwendungen aus diesem Topf gibt es für Klassenfahrten, zu den Kosten der Schülerbeförderung für Oberstufenschüler, zu einer angemessenen Lernförderung und zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (unter anderem etwa Vereinsbeiträge, Musikschulunterricht, etc.). In Einzelfällen können sogar Förderungen für Personen bis zum 25. Lebensjahr gewährt werden, wenn sie eine allgemeinbildende Schule besuchen.

Nähere Informationen zu dem Projekt „Dabei sein“ gibt es auf der Internetseite des Landkreises Wittmund (www.landkreis-wittmund.de) unter dem Stichwort „Dabei sein“. Dort können auch das betreffende Antragsformular, was auszufüllen und vorzulegen ist, und ein Einkommensrechner heruntergeladen werden.

Weitere telefonische Auskünfte erteilt auch gerne die zuständige Mitarbeiterin des Sozial- und Jugendamtes des Landkreises,  Frau Nicole Meiners (04462/861328).

 
PM Nr. 88/2019 zum Thema Gesundheitsvorsorge; nächster Vortrag mit Workshop zum Rauchen - Donnerstag, 19. Dezember 2019

Jobcenter: Vortrag und Workshop zur Rauch-Entwöhnung Anfang Januar

lkw Wittmund. Alle Fragen, die die Zuhörer vor Beginn des zurückliegenden Vortrags über die Selbsthilfe im Jobcenter Wittmund gestellt hatten, wurden von Anke Wellnitz ausführlich beantwortet. Die Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle Wittmund-Wilhelmshaven nutzte kürzlich die Gelegenheit, im fast vollbesetzten Raum „Harlingerland“ die Arbeit der rund 50 Selbsthilfegruppen im Landkreis Wittmund im Detail vorzustellen.
Von A wie Aids oder Alzheimer, über K wie Krebs bis Z wie Zwänge (und Ängste) gibt es viele Probleme, über die sich die jeweils Betroffenen und zum Teil auch deren Angehörige, Partner oder Freunde ganz offen und vertraut „unter sich“ in Selbsthilfegruppen  austauschen können. Getreu dem vielsagenden Motto „Gemeinsam statt einsam“ steht man nicht mehr allein vor Problemen und kann sich gegenseitig Rat und Unterstützung zur Bewältigung geben.
Mit der  Selbsthilfekontaktstelle Wittmund-Wilhelmshaven ist Anke Wellnitz eine wichtige Ansprechpartnerin für Ratsuchende. Sie wirkt direkt und sehr konkret am Aufbau und dem Erhalt von Selbsthilfegruppen mit. Wer Probleme hat, sollte mit ihr erörtern, ob und wo eine Selbsthilfegruppe helfen könnte und wie man an eine Kontaktperson herankommt.
Am Ende des Vortrages kündigte Hermann Garlichs, der Leiter des Jobcenters, in seinem Schlusswort bereits an, dass sich am Beginn des neuen Jahres  noch ein weiterer Vortrag mit einem nachfolgenden Tagesworkshop anschließen wird. Bereits am Dienstag, 7. Januar 2020, um 10 Uhr wird wiederum Anke Wellnitz unter der Überschrift „Warum sollte ich ausgerechnet JETZT aufhören zu rauchen?!“  zum Thema Nikotinsucht im Jobcenter vortragen. Nach dem Rauchfrei-Programm, der erfolgreichsten Methode, das Rauchen endlich aufzugeben,  wird es dann wertvolle Tipps und Hilfen geben, wie man sein Leben rauchfrei gestalten kann. Gut für die Gesundheit und den Geldbeutel ist es allemal, aber wie schaffe ich das? Auf diese Frage von Raucherinnen und Rauchern wird Anke Wellnitz ausführlich im neuen Jahr dezidiert eingehen.
Ergänzend zum Vortrag findet dann am 13. Januar 2020 von 10 bis 16 Uhr ein Workshop  zum Thema „Endlich rauchfrei!“ statt. Hier wird dann in einer kleinen Gruppe erörtert, was dem Raucher der Verzicht auf Nikotin vor Vorteile bringt und welche Hilfen es bei Entzugserscheinungen, aber eben auch bei akuter Rückfallgefahr  gibt. Die Referentin wird Strategien und Handlungsoptionen vorstellen, um langfristig rauchfrei bleiben zu können. Der Workshop kostet wie der Vortrag für interessierte Teilnehmer eine gewisse Zeit, aber kein Geld – sprich: er ist kostenlos.
Jobcenterleiter Hermann Garlichs weist auf den hohen Stellenwert der Gesundheit im Rahmen der Arbeitsvermittlung hin. Zu dieser Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung nimmt das Wittmunder Jobcenter an einem bundesweiten Modellprojekt mit dem Kreis-Gesundheitsamt und den beiden Krankenkassen AOK und DAK teil. Federführend für das Projekt ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .
Die anstehenden Veranstaltungen im Jobcenter im Überblick:
> Dienstag, 07.01.2020, 10.-11.30 Uhr           Vortrag: Warum soll ich ausgerechnet JETZT rauchfrei werden?
> Dienstag, 13.01.2020, 10.-16.00 Uhr    Workshop: Endlich Rauchfrei! (nur mit Anmeldung im Jobcenter oder per Mail an anke.wellnitz@t-online.de )

 
PM Nr. 87/2019 zum Thema Bauen im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 19. Dezember 2019

Landkreis kündigt für das Jahr 2020 verstärkte Kontrollen „schwarzer“ Ferienwohnungen an

lkw Wittmund. Wer privat oder gewerblich Wohnungen an Feriengäste vermietet, der braucht hierfür eine entsprechende Baugenehmigung – auch wenn er nur eine Umnutzung vorhat und gar nicht groß investiert. Weil dies zunehmend nicht beachtet wird, finden ab nächstem Jahr verstärkt Überprüfungen gegen die Besitzer sozusagen „schwarzer“ Ferienwohnungen statt. Das kündigt die Kreisverwaltung Wittmund an.

Zum Hintergrund: Wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein kontinuierlicher Zubau von Ferienwohnungen angestrebt, um die Nachfrage zu decken, tritt jetzt der Erhalt von Dauerwohnungen für normale Mieter verstärkt in den Vordergrund – gerade  in den touristischen Zentren im Kreisgebiet. Mehrere Gemeinden haben ihre Bebauungspläne bereits dahingehend geändert, um Fehlentwicklungen zu korrigieren. Es wird ein gesunder Mix des Nebeneinanders von Dauer- und Ferienwohnungen angestrebt. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass ganze Straßenzüge nur noch aus Ferienwohnungen bestehen, sich so genannte „Rolladensiedlungen“ ausbilden. Selbst Zweitwohnungen können von Gemeinden rechtlich sauber über Regelungen in Bebauungsplänen ausgeschlossen werden.

Letztlich ist aber eine Planung nur so gut, wie ihre Einhaltung im Alltag auch überwacht wird. Deshalb wird die Bauaufsicht des Landkreises Wittmund im kommenden Jahr ihre Kontrollen in diesem Bereich verstärken. Im Fokus stehen dabei ungenehmigte Ferienwohnungen. Wird eine zu Dauerwohnzwecken genehmigte Wohnung an ständig wechselnde Gäste vermietet, stellt dieses eine nach Baurecht genehmigungspflichtige Nutzungsänderung dar. Darauf weist der Landkreis noch einmal ausdrücklich hin.

Von besonderer Bedeutung ist dieses in den Bereichen, die per Bebauungsplan von der Gemeinde als „allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen worden sind. Hier soll überwiegend dauerhaft gewohnt werden; Ferienwohnungen sind in diesen Bereichen nur ausnahmsweise zulässig. Nach der derzeit geltenden Rechtsprechung bedeutet dies, dass Ferienwohnungen nicht mehr als ein Viertel aller Wohnungen in dem Gebiet ausmachen dürfen. Ist diese Grenze erreicht und eine ungenehmigte Ferienwohnung vorhanden, besteht somit auch keine Aussicht auf eine nachträgliche Genehmigung. Es droht eine kostenpflichtige Nutzungsuntersagung, drauf weist die Bauordnungsbehörde hin.

Aus Sicht des Landkreises Wittmund geht es auch um eine Gleichbehandlung der Bürger vor dem Gesetz. Diejenigen, die sich an geltendes Baurecht halten, sollen nicht schlechter gestellt werden als die, die dagegen verstoßen. Nähere Auskünfte zu dem Themenfeld kann das Bauamt des Landkreises Wittmund unter der Telefonnummer 04462-861272 während der üblichen Bürozeiten erteilen.

 
PM Nr. 86/2019 zum Thema Wiederinbetriebnahme der nach Brand sanierten Esenser Dreifach-Turnhalle - Donnerstag, 19. Dezember 2019

Restliche Bauarbeiten auf der Zielgeraden

lkw Wittmund.  Fast ein Jahr ist es her, als die Dreifach-Turnhalle in Esens bei einem Brand großen Schaden nahm. Inzwischen sind die Sanierungsarbeiten zur Vorbereitung der Wiederinbetriebnahme der Halle weit fortgeschritten und befinden sich, so die Kreisverwaltung in einer aktuellen Mitteilung, nunmehr „auf der Zielgeraden“.

Eigentlich sollte die Halle gleich zu Jahresbeginn mit dem Wiederbeginn des Schulbetriebs im neuen Jahr freigegeben werden, doch es tauchten unerwartete Probleme im Ablauf der Bauarbeiten auf. Diese führen nunmehr dazu, dass die Trennvorhänge zwischen den Hallendritteln ebenfalls erneuert und neu installiert werden müssen. Die Montage der schweren Trennvorhänge, die im Tagesbetrieb regelmäßig hoch und runter gefahren werden, ist für die zweite Kalenderwoche vorgesehen. Auch die abschließenden Malerarbeiten sowie Arbeiten an der Lüftung ziehen sich noch über den Jahreswechsel hin. Möglicherweise kann der turnusmäßige Sportbetrieb in der Halle nach den Zeugnisferien zum Beginn des neuen Schulhalbjahres wieder starten. Ob dieser Termin gehalten werden kann, wird die Kreisverwaltung weiter genau beobachten und dies dann zeitnah den Schulen und Sportvereinen sowie der Samtgemeinde Esens, mit der der Kreis im engen Austausch steht, mitteilen.

 
PM Nr. 85/2019 zum Thema Baukonjunktur im auslaufenden Jahr 2019 im Wittmunder Kreisgebiet - Donnerstag, 19. Dezember 2019

Auch 2019 wieder reichlich Bauanträge beim Landkreis bearbeitet – häufig Konflikte bei Innenverdichtung

lkw Wittmund. Die gewünschte Innenverdichtung mit dem Bau von Mehrfamilien-Wohnhäuser in den Orten des Wittmunder Kreisgebiets stößt bei den betroffenen Anliegern häufig auf Widerstand. Das ist ein Fazit, dass das Bauamt des Landkreises für dieses Jahr in seinem Rückblick herausstellen kann. Und auch das Interesse Bauwilliger, schon in den vergangenen Jahren sehr groß, lässt nicht nach: Insgesamt wurden im auslaufenden Jahr 2019 wieder 752 Bauanträge an die Kreisverwaltung gestellt. Mit dieser Anzahl wurde ziemlich exakt der Wert des letzten Jahres wieder erreicht. Im Einzelnen waren es 528 Bauanträge, 106 Voranfragen und 118 Mitteilungsverfahren. Bei letzteren ist, zur Erklärung,  kein Bauantrag erforderlich. Voraussetzung ist bei Mitteilungsverfahren nämlich, dass in einem mit Bebauungsplan ausgewiesenen Baugebiet ein neues Haus gebaut werden soll.
 
Vermehrt gingen in diesem Jahr bei der Bauaufsicht Bauvoranfragen ein. Sie stellen ein gutes Instrument dar, um die grundsätzliche Zulässigkeit eines angedachten Bauvorhabens im Vorfeld zu erfragen. Auf diese Weise können potentielle Bauherrn mit relativ wenig Aufwand eine rechtsverbindliche Antwort zu ihrem Bauwunsch erhalten. Allerdings waren die Voranfragen häufig keine Selbstläufer: In 42 Fällen wurden die Voranfragen zurückgezogen, weil keine Aussicht auf eine positive Bescheidung bestanden hätte.
 
Vom Bundesgesetzgeber wird allgemein vorgegeben, dass sparsam mit Baugrund umzugehen ist. Gleichzeitig gibt es aber auch im Harlingerland eine große Nachfrage nach Wohnraum. Eine denkbare Variante ist daher, dass Investoren Mehrfamilien-Wohnhäuser in den Innenlagen der Städte und Dörfer bauen. So entstehen oftmals attraktive Wohnungen. Allerdings werden Grundstücke genutzt, die bislang unbebaut waren. Das ruft häufig die Nachbarn auf den Plan, die mit einer an ihr Haus heranrückenden Bebauung nicht einverstanden sind. Entsprechend hoch ist der Beratungs- und Prüfaufwand beim Bauamt. In einigen Fällen wurde von Anwohnern der Gerichtsweg beschritten, um die erteilte Baugenehmigung überprüfen zu lassen. Werden jedoch die Vorgaben des jeweiligen Bebauungsplanes eingehalten oder fügt sich das Gebäude in die vorhandene Bebauung ein, besteht ein Rechtsanspruch auf die Baugenehmigung. Der Landkreis geht davon aus, dass dieser Trend zur so genannten Innenverdichtung in Ortslagen sich fortsetzen wird.
Wer Fragen zum öffentlichen Baurecht hat, kann sich an das speziell hierfür eingerichtete Servicebüro des Bauamtes bei der Wittmunder Kreisverwaltung wenden. Es ist in den Sprechzeiten geöffnet und telefonisch erreichbar unter der Nummer 04462/861272 oder auch per E-Mail unter bauamt@lk.wittmund.de .  

 
PM Nr. 84/2019 zum Thema Einbürgerungen im Landkreis Wittmund - Freitag, 13. Dezember 2019

Nie zuvor gab es so viele Einbürgerungen im Landkreis wie im auslaufenden Jahr 2019

lkw Wittmund.  Am Donnerstag dieser Woche hat Landrat Holger Heymann, wie üblich im Rahmen einer kleinen Teestunde im Kreishaus, zehn weiteren Personen, die im Landkreis Wittmund leben, die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Er überreichte Ihnen die entsprechenden Urkunden, das deutsche Grundgesetz und ein kleines Präsent. Die Personen stammen aus Syrien, dem Libanon, Armenien, Vietnam, Marokko, der Türkei und dem Kosovo bzw. Serbien,   – unter den Eingebürgerten waren auch drei Minderjährige, die in Verbindung mit mindestens einem Elternteil die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.

In seiner Begrüßung im Kreishaus drückte Landrat Heymann seinen Stolz darüber aus, dass im Kreisgebiet mehr als einhundert Nationen friedlich zusammen leben und freundlich miteinander umgehen würden. Im Gespräch mit den Eingebürgerten, die in den nächsten Tagen ihre deutschen Pässe in den Meldeämtern der Kommunen beantragen werden, in denen sie leben, spürte Heymann den Motivationen nach, sich um eine deutsche Staatsbürgerschaft zu bewerben. Vielfach erfuhr er, dass die Freizügigkeit den Ausschlag gegeben habe, dass das Leben und Reisen mit einem deutschen Pass einfacher und unkomplizierter sei.

Insgesamt sind in diesem Jahr bereits 50 Personen eingebürgert worden. Der Ausländerbehörde liegen zudem noch Anträge von 50 weiteren Personen vor, davon allein 27 Anträge aus 2019. Diese Anträge werden derzeit bearbeitet. In den Vorjahren wurden jährlich weit weniger hier lebende Ausländer mit dem deutschen Pass ausgestattet. Hier die Vergleichszahlen der Vorjahre (2018-2013):
2018      21 Personen
2017      21 Personen
2016      18 Personen
2015      25 Personen
2014      15 Personen
2013      29 Personen

 
PM Nr. 83/2019 zum Thema Presseinformationen aus dem Kreisausschuss; Sitzung vom 11.12.2019; hier: F - Freitag, 13. Dezember 2019

Fördermittel vom Land Niedersachsen bewilligt

lkw Wittmund. Gute Nachrichten hatte Landrat Holger Heymann für die Mitglieder des Kreisausschusses, der regelmäßig nichtöffentlich tagt. Unter dem Tagesordnungspunkt „Bericht des Landrats über wichtige Angelegenheiten“ informierte er über positive Förderbescheide im Bereich Soziales (1) sowie Förderzusagen im Bereich Straßenbau (2). Die Nachrichten wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen.

So  wurde dem Landkreis Wittmund mit Bescheid vom 27.11.2019 eine Landeszuwendung aus dem Projekt im Rahmen des „Fonds Frühe Hilfen“ in Höhe von insgesamt 38.829 Euro bewilligt. Zur Erläuterung: Frühe Hilfen bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder und leisten dabei insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern. Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe.

Der geplanten Neubau der Brücke über die „Hundshammsleide“ im Zuge der Kreisstraße 21 (zwischen Stadt Wittmund und Eggelingen) ist in das Jahresbauprogramm 2020 aufgenommen worden. Somit hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Bescheid vom 2.12.2019) das Vorhaben als förderfähig anerkannt und Zuwendungen in Höhe von bis zu 60 % der Kosten in Aussicht gestellt. Der Landkreis rechnet hier voraussichtlich mit rund 250.000 Euro Förderung.

Auch im Neubauprogramm des Landes für das Jahr 2020 enthalten ist die Grunderneuerung der Kreisstraße 4 zwischen K 53 und Kreisgrenze Landkreis Aurich. Auch hier sollen bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten fließen. Für den Landkreis geht es um rund 1,476 Millionen Euro. Die Gesamtinvestition liegt bei etwa 2,53 Millionen Euro.

 
PM Nr. 82/2019 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund; hier: Müllabfuhr-Termine für das ko - Mittwoch, 11. Dezember 2019

Abfuhrpläne für das Jahr 2020 werden in kommenden Tagen an Haushalte im Kreisgebiet verteilt

lkw Wittmund. Viele Bürgerinnen und Bürger werden schon darauf warten: In diesen Tagen erscheint der neue Müllabfuhr-Kalender der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund für das kommende Jahr. Der unverzichtbare Kalender wird, wie in den Vorjahren auch, flächendeckend für das Kreisgebiet in den kommenden Tagen an alle Haushalte verteilt.
Sie vermissen Ihr Exemplar? Kein Problem. Haushalte, die bis Heiligabend (24.12.2019) noch keinen neuen Abfuhrplan erhalten haben, können diesen über die Hotline-Telefonnummer 08007320007 direkt anfordern und nachbestellen.
Gleichzeitig bittet der Landkreis die Bevölkerung, sich diese wichtigen Informationen in Broschürenform aufmerksam anzuschauen und für spätere Nachfragen aufzubewahren. Ein fester Platz an der häuslichen Pinn-Wand wäre optimal, denn der Kalender enthält wieder sämtliche Abfuhrtermine und andere wichtige Informationen über das eingespielte Abfallwirtschaftssystem im Landkreis Wittmund.
Die erwähnten Informationen aus dem neuen Abfuhrplan sind, parallel zur Veröffentlichung im Kalender, auch jederzeit im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de abrufbar. Wer es noch bequemer auf seinem Smartphone nachlesen möchte, weil er es jederzeit zur Hand haben will, kann sich die entsprechende MyMüll-App aus den AppStores der unterschiedlichen Anbieter herunterladen. Auch dort sind alle wesentlichen Fakten zu finden. Wenn Fragen offen sind, steht die Abfallwirtschaft des Landkreises unter der Telefonnummer 04462-861230 während der üblichen Bürozeiten als Ansprechpartner zur Verfügung.

 
PM Nr. 81/2019 zum Thema Personalentscheidung aus dem jüngsten Kreisausschuss (28.11.19); neue Ärzti - Dienstag, 10. Dezember 2019

Dr. Anja Behnke ist die Neue im Kreisgesundheitsamt Wittmund

lkw Wittmund. Im Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund hat die neue Ärztin Dr. Anja Behnke am Monatsanfang bereits ihren Dienst angetreten. Nach der Elternphase hat die Mutter dreier erwachsener Kinder die Chance zum Wiedereinstieg ins Ganztags-Erwerbsleben genutzt. Der Wittmunder Kreisausschuss hat in der Sitzung am 28.11.19 der Personalentscheidung zugestimmt.
Frau Dr. Behnke ist die Ehefrau des ärztlichen Direktors im Wittmunder Krankenhaus, Dr. Hagen Behnke. Sie komplettiert nunmehr das Team des Gesundheitsamtes in Wittmund und fungiert künftig auch als stellvertretende Amtsleiterin. Leiter des Amtes ist Peter Elster. Die neue Ärztin ist künftig für den amtsärztlichen Dienst beim Landkreis Wittmund zuständig. Dr. Behnke folgt Kirsten Barteldrees nach, die im vergangenen Jahr Dr. Walter Meeßen kurzzeitig ersetzt hatte.
Der Landkreis Wittmund ist froh, nach umfangreichen und kostenintensiven Bemühungen auf dem Arbeitsmarkt, eine erfahrene Ärztin für das Gesundheitsamt gefunden zu haben. Sie wird neben ihrem Dienst noch eine mehrjährige Ausbildung zur Fachärztin für das öffentliche Gesundheitswesen absolvieren. Seit vielen Jahren war sie bereits freiberuflich als Ärztin unter anderem für die Bundeswehr, die Wesermarschklinik, die Polizeidirektionen Aurich/Wittmund und Wilhelmshaven/Friesland sowie für die Landkreise Friesland und Wittmund im Rahmen der Unterbringung nach dem Niedersächsischen Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke (NPsychKG) vorwiegend als Gutachterin tätig.

 
PM Nr. 80/2019 zum Thema Umwelt/Naturschutz im Landkreis Wittmund; hier: Resultate von Untersuchunge - Montag, 9. Dezember 2019

Entwarnung vom Laves: Keine Verzehrbeschränkungen für Fische aus betroffenen Gewässern

lkw Wittmund/Dunum/Esens. Die untere Wasserbehörde beim Landkreis Wittmund hat inzwischen das massive Fischsterben in den Gewässern „Stuhlleide“ und „Falstertief“ im Bereich der Sielacht Esens (bei Dunum, Esens, Stedesdorf) aufgearbeitet und die unterschiedlichen Analyseergebnisse in einem Abschlussbericht zusammengefasst, der sich auch auf das seinerzeit parallel verlaufene Fischsterben im Friedeburger Tief bezieht.

Im Ergebnis kommt die Behörde zu dem Urteil, dass die Fische in den Gewässern an dem Tag (8.10.2019) mit einer stark giftigen Aluminiumverbindung in Berührung gekommen und infolgedessen verendet sind. Die – trotz allem - gute Nachricht dabei: Das  Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) in Oldenburg hatte Gewebeproben von Fischen  untersucht, sieht aber „keine Verzehrbeschränkungen für Fische aus den betroffenen Gewässern“.

Nach Recherchen bei den Untersuchungsstellen der Landesämter sowie bei den Geschäftsstellen des Landesfischereiverbandes und des Anglerverbandes Niedersachsen handelt es sich beim Auslöser des Fischsterbens um ein bekanntes Phänomen. Danach kann es in längeren Trockenperioden und dadurch bedingten Sauerstoff-Eintrag in potentiell Sulfat saure Böden und als Folge von anschließend langanhaltenden Niederschlägen zu einem flächenhaften Austrag von Sulfat und zuvor ausgelösten Metallen – hier besonders Aluminium ( Al³+ ) - kommen.  Diese schon in geringen Mengen  stark toxisch wirkende Aluminiumverbindung habe sehr wahrscheinlich zum Absterben der hiermit in Berührung gekommenen Fische geführt.
 
Vergleichbare Fälle sind den damit befassten Landesstellen neben Wittmund und Friesland (Friedeburger Tief) bislang aus Cuxhaven und Stade bekannt geworden. Insbesondere dem Angelverein Dunum ist vermutlich ein großer Schaden entstanden, weil ein Großteil des Fischbestandes verlorengegangen ist. Rund 7,5 Zentner tote Fische wurden Anfang Oktober aus den Gewässern geborgen.

 
PM Nr. 79/2019 zum Thema Abfallentsorgung im Landkreis Wittmund; hier: Praxistipps zur Müllabfuhr - Mittwoch, 4. Dezember 2019

Eis und Schnee voraus – praktische Tipps zum Umgang mit eingefrorenen Mülltonnen

lkw Wittmund. Im Winter haben die Menschen meist nicht nur mit vereisten Straßen zu kämpfen, sondern auch mit den Nachteilen eingefrorener Mülltonnen. Bei der Leerung durch die vom Landkreis beauftragten Müllfahrzeuge können diese dann teilweise nicht oder nicht vollständig geleert werden. Frust und Ärger sind dann vorprogrammiert. Das Problem wird vielfach unterschätzt – aber es gibt wirkungsvolle Vorbeugungsmaßnahmen. Darauf weist die Kreisverwaltung mit dieser Mitteilung hin, die zahlreiche Tipps enthält.

Bereits im Monat November können erste Nachtfröste auftreten, die insbesondere die organischen Abfälle in der Biotonne zu „Tiefkühlkost“ werden lassen. Bei tieferen Temperaturen kann sich dann aber auch die Restmülltonne in einen unzugänglichen Eisschrank verwandeln. „Die Mitarbeiter der Müllabfuhr geben auch in der kalten Winterzeit ihr Bestes. Bei der Leerung werden die Abfalltonnen mehrfach kräftig gerüttelt, damit die gesamten Abfälle in das Müllfahrzeug fallen können. Sind die Tonnen jedoch eingefroren und vielleicht noch verpresst, hat die Müllabfuhr keine Chance, die Tonnen zu leeren“, heißt es seitens der Kreisverwaltung.

Um dieses zu verhindern und um eine effektive Abfuhr auch in den Wintermonaten zu gewährleisten bittet die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund die Kreisbewohner, diese Hinweise zu beachten:

* Nach der Leerung kann der Boden der Biotonne mit einigen Lagen Zeitungspapier oder einem Stück Karton bedeckt werden. Alternativ kann man auch zu Papiersäcken greifen, die die Tonne komplett auskleiden.

* Der Inhalt der Tonne darf nie zu feucht sein, da dieses Material schnell festfriert.

* Nasses Laub und feuchte Gartenabfälle sind in der kalten Jahreszeit pures Gift für die braune Tonne, da sie das Festfrieren der gesamten Abfälle in der Biotonne noch beschleunigen. Für die Entsorgung bieten sich dann zusätzliche Papier-Biomüllsäcke an, die am Abfuhrtag mit dazugestellt werden können (gerne auch mehrere). Die Verkaufsstellen für diese Säcke sind im geltenden Abfuhrplan oder auf den Internetseiten der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund zu finden, aber auch in der Smartphone-Abfall-App „mymüll“ (erhältlich in den App- bzw. Android-Stores).

* Im Winter sollte die Bio- oder auch die Restmülltonne zwischen den Abfuhrtagen so kälte- und windgeschützt wie möglich stehen. Am besten steht sie im Keller oder in der Garage. Wenn das nicht möglich ist, ist die Tonne dicht an die Hauswand zu rücken, zum Beispiel unter den Dachüberstand. Erst am Morgen des Abfuhrtages bis spätestens 6 Uhr sollte diese dann an die Straße gestellt werden. Wird die Tonne allerdings schon am Abend vorher bereitgestellt, ist die Gefahr sehr groß, dass der Bioabfall oder die Reststoffe im Behälter festfrieren.

Kräftiges Rütteln der Tonne und zusätzliches Lockern des Inhaltes, zum Beispiel mit einem Spaten vor der Abfuhr, unterstützen das Entleeren zusätzlich. Steht eine Tonne über Nacht bei eisigen Temperaturen draußen, kann das Auflockern des Inhaltes beschwerlich, aber die letzte Lösung sein, dass damit zumindest ein Teil der Abfälle von der Müllabfuhr mitgenommen werden kann.

Die Müllwerker können diese Arbeit leider nicht übernehmen, müssen sie doch Tag für Tag mehr als 3.000 Mülltonnen leeren. Auch wenn es bitter oder nicht nachvollziehbar klingt: Sollte die Mülltonne aufgrund eingefrorener Abfälle nicht oder nicht vollständig geleert werden können, dann besteht kein Anspruch auf eine kostenlose Nachleerung. Darauf weist die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung  hin.

Für weitere Fragen steht Ihnen die Abfallberatung des Landkreises Wittmund gerne unter Telefon 04462/861230 während der täglichen Dienstzeiten zur Verfügung. Und im Internet gibt´s rund um die Uhr ebenfalls wichtige Informationen unter der Seite www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 77/2019 zum Thema Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Gesundheit“ im Jobcenter des Landkreises Wi - Mittwoch, 27. November 2019

Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

lkw Wittmund.  Die „Selbsthilfegruppe als Wohlfühlort – gemeinsam statt einsam“ steht am kommenden Dienstag (3.12.) um 10 Uhr im Wittmunder Jobcenter als Thema im Mittelpunkt eines weiteren Vortrages. Mit dem genannten Motto „Gemeinsam statt einsam“ wird Anke Wellnitz, die Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle Wittmund-Wilhelmshaven, das breite Angebot an rund 50 Selbsthilfegruppen allein im Landkreis Wittmund vorstellen und auf die große Bedeutung des Angebotes für Betroffene eingehen.  Fragen wie: „Was ist eine Selbsthilfegruppe?“, „Welche gibt es überhaupt?“ und „Wo finde ich sie?“ wird sie dann unter anderem  beantworten.
Die Selbsthilfekontaktstelle ist eine wichtige Anlaufstelle für Ratsuchende. Sie gibt rasche Orientierungshilfe zur Information und Beratung über die Möglichkeiten in der Selbsthilfe. Ihr Ziel ist es, sich ganz generell für die Förderung von gesundheitlichen Aktivitäten einzusetzen. Anke Wellnitz will so auch die Voraussetzungen für eine gesundheitliche Eigenvorsorge schaffen. Sie wirkt direkt und sehr konkret am Aufbau und an der Erhaltung von Selbsthilfegruppen mit.
Die Veranstaltung ist der nunmehr fünfte und vorerst letzte Vortrag in der Reihe „Treffpunkt Gesundheit – Endlich Zeit für mich!“ des Jobcenters. Ein Gesundheitstag  zum Auftakt und bisher vier Vorträge zu gesundheitlichen Themen wurden bereits gut besucht.
 Gefördert werden diese Veranstaltungen im Jobcenter durch ein bundesweites Modellprojekt zur „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“. Hieran nehmen neben dem Jobcenter auch das Gesundheitsamt und die beiden Krankenkassen AOK und DAK teil. Verantwortlich für das Projekt ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .
Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs weist in diesem Zusammenhang auf die wertvolle Arbeit der Selbsthilfegruppen für die Betroffenen hin. In freiwilligen und losen Zusammenschlüssen werde versucht, gemeinsam Krankheiten, psychische, familiäre oder andere Probleme zu bewältigen.  Man sei dort „unter sich“ und könne offen miteinander reden. Die Gruppenmitglieder geben sich gegenseitig Rat und Unterstützung und seien nicht mehr mit ihren Problemen allein, also lieber „Gemeinsam statt einsam“. Garlichs rät: „Unbedingt  besuchen“.

 
PM Nr. 78/2019 zum Thema öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Wittmund; hier: Nahver - Montag, 25. November 2019

Nahverkehrsplan wird nach Öffentlichkeitsbeteiligung im Umweltausschuss beraten

lkw Wittmund. Das gemäß § 6 Abs. 4 Niedersächsisches Nahverkehrsgesetz (NNVG) vorgegebene Beteiligungsverfahren zum Nahverkehrsplan für den Landkreis Wittmund ist abgeschlossen. Es endete am 23. Oktober 2019. Es sind bei der Kreisverwaltung, die den Planentwurf im Internet zuvor für alle öffentlich gemacht hatte,  17 Eingaben bzw. Rückmeldungen eingegangen. Diese umfassten insgesamt 103 Einzelpunkte von Bürgerinnen und Bürgern (vielfach Änderungsanregungen redaktioneller Art oder Details betreffend), von Gemeinden, von hiesigen Verkehrsunternehmen, von der Verkehrsregion Nahverkehr Ems Jade (VEJ), der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), von benachbarten Aufgabenträgern, von weiteren Interessenvertretern sowie aus der Kreispolitik. Die dort genannten Punkte werden von der Kreisverwaltung ausgewertet, bewertet und zum Teil als Ergänzung in den zu beschließenden Nahverkehrsplan aufgenommen.
Der Nahverkehrsplan soll am 17. Dezember 2019, wie gesetzlich gefordert, vom Kreistag Wittmund für die Dauer von fünf Jahren (1.1.20-31.12.2024) beschlossen werden. Darin legt der Landkreis als Aufgabenträger den Rahmen für die Qualität und das Bedienungsangebot im Kreisgebiet fest. Für die Ausschreibung von Linienbündeln, im Kreisausschuss bereits beschlossen, müssen mittelfristig rechtzeitig die Weichen gestellt werden, weil bestehende Konzessionen zu unterschiedlichen Zeiten auslaufen. Nur eine Harmonisierung der Laufzeiten dieser Liniengenehmigungen versetzt den Landkreis als Aufgabenträger für den ÖPNV in die Lage, diese Bündel neu ausschreiben zu können.
Weitere Bestandteile des Nahverkehrsplans sind die Bausteine „Mobilitätskonzept“ sowie das „Konzept zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen“, die beide bereits im Jahr 2018 vom Kreisausschuss beschlossen worden sind.

Geplant ist in den kommenden Jahren eine Neuorientierung der Verkehrspolitik, die über den reinen Schülertransport hinaus bedarfsgerechte Angebote in einem integrierten Takt bereitstellt. Am 4. Dezember wird der Umweltausschuss des Kreistages in seiner Sitzung in die Diskussion des Nahverkehrsplans einsteigen. Der geänderte Entwurf nach dem Beteiligungsverfahren wird von der Kreisverwaltung den Politikern vorgelegt um den abschließenden Kreistagsbeschluss vorzubereiten.

 
PM Nr. 76/2019 zum Thema Rettungsleitstelle (KRLO) in Wittmund; hier: Thema weiterer Ausbau möglich - Dienstag, 19. November 2019

Die potentielle Erweiterung der Regionalleitstelle nimmt Fahrt auf

lkw Wittmund/Ostfriesland. Der Verwaltungsrat der Kooperativen Leitstelle Ostfriesland (KRLO) in Wittmund  hat in seiner gestrigen Sitzung den Vorstand damit beauftragt, mit dem Landkreis Friesland und der Stadt Wilhelmshaven Gespräche über eine Einbindung dieser Bereiche in die Regionalleitstelle aufzunehmen.
In Kürze werden zunächst grundsätzliche Fragen einer möglichen Zusammenarbeit erörtert und deren Realisierungschancen geprüft. Der Beitritt von Friesland und Wilhelmshaven erfordert eine bauliche Erweiterung der Leitstelle Ostfriesland. Zudem sind zahlreiche technische Fragen zu klären und die Migration der neuen Beteiligten in das Einsatzleitsystem zu planen. Allein aufgrund der baulichen Maßnahme wird derzeit davon ausgegangen, dass mit einer Übernahme in den Echtbetrieb in frühestens drei Jahren zu rechnen ist. Grundsätzlich ist die Erweiterung an Ort und Stelle räumlich möglich, weil bei der Konzeption seinerzeit an eine Erweiterungsmöglichkeit gedacht worden ist.

 
PM Nr. 75/2019 zum Thema Schulen im Landkreis Wittmund; hier: Neuwahlen bei konstituierender Sitzung - Dienstag, 19. November 2019

Spitze mit dem Vorsitzenden Jan Herrmann und Stellvertreter Marc Häde wurde wiedergewählt

lkw Wittmund. Die bisherige Spitze des Kreiselternrates für den Landkreis Wittmund ist bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums für die beiden Schuljahre 2019/20 sowie 2020/21 wiedergewählt worden. Bei der Zusammenkunft im Wittmunder Kreishaus am vergangenen Mittwoch (13. November) wurden der 1.Vorsitzende Jan Herrmann (Wittmund) und sein Stellvertreter Marc Häde (Buttforde) erneut in diese Ämter gewählt. Beide hatten schon zuvor diese Funktionen inne. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit.

Kontakte:

Jan Herrmann (Vorsitzender)
   Heidkämpe 25
   26409 Wittmund
   Tel.: 04462/923341
   Mail: jan.hermann@cetacea.de

Marc Häde (Stellvertreter)
  Werdumer Str. 22
  26409 Wittmund-Buttforde
  Tel.: 04973/939318  -
  Mail: marc-haede@me.com

 
PM Nr. 74/2019 zum Thema Natur und Landschaft im Landkreis Wittmund; hier: Rechtsstreit um das LSG 2 - Montag, 18. November 2019

Bundesverwaltungsgericht lässt Revision eines Klägers gegen Schutzgebietsverordnung nicht zu

lkw Wittmund. Der Rechtsstreit um das Landschaftsschutzgebiet 25 II „Ostfriesische Seemarsch zwischen Norden und Esens im Bereich Bensersiel, Samtgemeinde Esens, Landkreis Wittmund“ (LSG 25 II) ist beendet. Der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat am 15. Oktober 2019 per Beschluss verkündet, die Beschwerde des Klägers aus Dortmund zurückzuweisen und damit die Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg nicht zuzulassen. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit.

Das im Jahr 2016 ausgewiesene LSG 25 II umfasst den 2015 an die Europäische Kommission nachgemeldeten Bereich des EU-Vogelschutzgebiets 63. Eine Ausweisung als Schutzgebiet nach nationalem Recht ist verpflichtend und deshalb vom Landkreis Wittmund folgerichtig umgesetzt worden.

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Lüneburg mit Urteil vom 21.05.2019 die Rechtmäßigkeit der Verordnung über das LSG 25 II bestätigte und eine Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen hatte, wurde vom Kläger dazu eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.  Diese hatte somit keinen Erfolg. Der Landkreis Wittmund, so Landrat Holger Heymann, freue sich über die positive, höchstrichterliche  Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts.
Der bisherige Kurs des Kreises sei bestätigt worden.

 
PM Nr. 73/2019 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund; hier: Hinweis zur aktuellen Problem - Freitag, 15. November 2019

Hinweis an alle Haushalte: Mehrbedarf kann korrekt nur über größere Behälter und Zusatzsäcke abgedeckt werden

lkw Wittmund. In jüngster Zeit haben Mitarbeiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mehrfach festgestellt, dass an Straßen im Kreisgebiet vermehrt übervolle Rest- und Bioabfalltonnen zur Leerung bereitgestellt worden sind. Das führt zu Problemen auch technischer Natur: Bei vielen dieser Tonnen kann der Deckel nicht mehr geschlossen werden und der Abfall ragt über den Rand der Tonne hinweg (s. Beispiel-Foto) bzw. er fällt nicht korrekt in den Laderaum des eingesetzten Fahrzeugs. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist daher eindringlich darauf hin, dass solche Tonnen unter Umständen zukünftig seitens des beauftragten Abfuhrunternehmens nicht mehr geleert werden können. Sie bleiben dann befüllt mit Müll vorm Haus stehen.

Hintergrund des aktuellen Hinweises ist natürlich auch, dass die Abfallgebühren sich nach dem jeweiligen Volumen des angemeldeten Abfallbehälters bemessen. Haushalte, welche Tonnen zur Leerung bereitstellen, die über ihr angemeldetes Volumen hinweg befüllt sind, nehmen daher für sich über Gebühr eine Leistung in Anspruch, welche dann automatisch zu Lasten aller anderen Abfallgebührenzahler im Landkreis Wittmund geht.

Daher der Hinweis aus der Abfallwirtschaft: Wenn das Rest- oder Bioabfallvolumen für die Haushalte nicht mehr ausreichen sollte, dann gibt es zum einen die Möglichkeit, grundsätzlich größere Abfallsäcke bzw. –tonnen anzufordern, die bedarfsgerecht ausgelegt sind. Bei nur zeitweise erhöhtem Volumen an Rest- oder Bioabfall können auch zusätzliche Rest- oder Bioabfallsäcke die Lösung des Volumenproblems sein. Sie sind bei den im geltenden Abfuhrkalender genannten Ausgabestellen zu erwerben. Die Zusatzsäcke können an den Abfuhrterminen zu den normalen Tonnen hinzugestellt werden. Sie werden dann mit abgefahren.

Gerade bei übervollen Tonnen besteht die Gefahr, dass der Inhalt beim Hebevorgang nicht korrekt in das Abfallsammelfahrzeug gekippt werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass bei der Leerung neben das Müllauto gefallene Abfallreste von den Besitzern der jeweiligen Tonnen von der Straße oder dem Gehweg zu entfernen sind.
Der Landkreis bittet um Verständnis.

Weitere Informationen zu diesem Hinweis und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/86-1230 bzw. -1252 oder auch im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 72/2019 zum Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Wittmund / hier: Vortragsreihe im Jobcente - Mittwoch, 13. November 2019

Beim Händewaschen 2x „Happy birthday“ singen - im Jobcenter ging es um Viren und Bakterien

lkw Wittmund. Man sieht und hört sie nicht, aber sie sind überall: gemeint sind Krankheitserreger, die Viren und Bakterien. Sie sind die „Überbringer“   der in dieser kalten Jahreszeit wieder zunehmenden so genannten Winterkrankheiten, aber auch von unangenehmen Magen- und Darmerkrankungen.  Über die Arten, Verläufe und Schwere dieser allseits bekannten Krankheiten informierten die beiden Referenten, Gesundheitsamtsleiter Peter Elster und die Hygienekontrolleurin des Landkreises, Almuth Osterkamp, im fast vollbesetzten Raum „Harlingerland“ des Wittmunder Jobcenters.  „Winterzeit –Krankheitszeit“  hieß ihr Thema. Beide fachkundigen Referenten gingen intensiv darauf ein, wie man sich vor den ansteckenden Krankheiten schützen kann.
Dabei spielte in erster Linie das Thema Hygiene eine sehr große Rolle. Bestimmte Verhaltensregeln und die Teilnahme an den zur Zeit laufenden Grippeschutzimpfungen, insbesondere für Risikogruppen wie Schwangere, chronisch Kranke und Menschen der Altersgruppe 60+, wurden empfohlen.  Wichtig sei es zudem, sich noch mehr als sonst die Hände sehr gründlich zu waschen. Und wenn’s einen schon erwischt hat, so die Referenten, „sollte man viel trinken“. Weitere Vorkehrungen: Nicht in Gemeinschaftseinrichtungen gehen/arbeiten, und den engen Kontakt mit Mitmenschen möglichst vermeiden, um sie nicht anzustecken.
Es war bereits der vierte Vortrag in der laufenden Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit – Endlich Zeit für mich!“ , die das Jobcenter im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und den beiden Krankenkassen AOK und DAK durchführte. Federführend ist hier die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .
Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs erwähnte am Ende der Veranstaltung, es gebe für ihn zwei gewonnene Erkenntnisse, die herausragten: „Wenn man an einer Erkältung oder Grippe schon erkrankt ist, helfen Vitamine nicht mehr bei der Bekämpfung.“ Und als Zeitmaß für das mehrfach täglich zu empfehlende Händewaschen gelte mindestens eine halbe Minute und das dauere laut Referentin Almuth Osterkamp ungefähr so lange, wie zwei Mal das Lied „Happy birthday“ zu singen.
Der vorerst letzte Vortrag der Vortragsreihe zu gesundheitlichen Themen findet am Dienstag, 3. Dezember 2019, statt; Thema: ‚Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam‘; Beginn wieder um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund.

 
PM Nr. 71/2019 zum Thema Infrastrukturprojekte im Landkreis Wittmund; hier: Baubeginn Sanierung Stad - Mittwoch, 13. November 2019

Startschuss für Stadionsanierung: Abbruch des alten Tribünengebäudes steht unmittelbar bevor

lkw Wittmund. Mit einem offiziellen Akt hat der Landkreis Wittmund am 11. November den Auftakt für die vom Bund mit 675.000 Euro geförderte Stadionsanierung in Wittmund gewürdigt. Landrat Holger Heymann ist froh, dass die Bauarbeiten – sie starten zeitnah mit dem Abriss der Tribünen- und Umkleideanlagen – endlich losgehen. Den Startschuss für die Sanierung hatte der Kreisausschuss am 22.2.2017 mit seinem politischen Beschluss gegeben. Die Fertigstellung ist für August nächsten Jahres geplant.
Bei der Konzeptionierung der Anlage  hat die Kreisverwaltung, die auch auf die Belange des Schulsports zu achten hatte, eng mit dem örtlichen Arbeitskreis Stadion zusammengearbeitet. Es entsteht eine neue Außensportanlage sowie ein neues, modernes Sanitärgebäude – die neue Tribünenanlage wird Platz für ca. 110 Zuschauer bieten.
Die Bundesmittel stammen aus dem  Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen.  Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) erteilte über den Projektträger Jülich am 19.12.2017 einen Bewilligungsbescheid mit einer Zuwendungssumme in Höhe von 675.000 Euro (45 % des Investitionsvolumens), die Restsumme von immerhin rund einer Million Euro wird vom Kreis aufgebracht. Mit der Umsetzung des Projektes wurde die Bietergemeinschaft Hoppe + CHF (Bremerhaven/Esens) beauftragt.

Die folgenden Einzel-Sportanlagen sind im neuen Stadion vorgesehen: 4 Kreisbogenbahnen, 6 Einzelbahnen für die geraden Sprint- und Hürdenstrecken, 1 Großspielfeld als Rasenplatz, 1 kombinierte Anlage für Weit- und Dreisprung, 1 Speerwurfanlage, 1 Kugelstoßanlage und eine Multifunktionsanlage, u.a. nutzbar als Spielfeld und für die Disziplin Hochsprung.

Das neue Sanitärgebäude umfasst fünf Umkleidebereiche (Schüler/Spieler, Lehrer/Schiedsrichter), 3 WC-Anlagen (Herren, Damen, Schwerbehinderte) sowie einen Schulungsraum und Nebenräume.

Bis zur enggültigen Freigabe des Projektes durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) musste zunächst die baufachliche Prüfung durch das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften in Hannover abgewartet werden, die dort am 8.4.2019 abgeschlossen wurde. Ab diesem Zeitpunkt konnte aktiv am Projekt weiter gearbeitet werden. Das bedeutete, Änderungen des Landesamtes für Bau und Liegenschaften mussten mit eingearbeitet werden und eine geänderte Kostenkalkulation musste aufgestellt werden. Diese Kostenkalkulation musste durch den Fördergeber der BBSR erneut freigegeben werden. Die Freigabe erfolgte mit Bescheid vom 11.6.2019. Insgesamt bewegt sich das Projektvolumen bei 1.636.758,72 Euro.
Mit der Freigabe der Kostenkalkulation am 11.6.2019 konnten seitens des Landkreises die Ausschreibungen vorbereitet und zur Vergabe freigegeben werden. Die gesamte Ausführung des Projektes wird für den Fördergeber vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser begleitet.

Die ersten Ausschreibungen für den Abbruch und Neubau des Aufenthalts- und Sanitärtraktes sind erfolgt. Für alle anderen Gewerke konnten entsprechende Firmen gefunden werden. Die ersten Arbeiten wird zeitnah die Firma WB Wittmunder Bau mit dem Abbruch der Tribünenanlage ausführen.

Die Ausschreibung der Sportplatzanlage mit Rundlaufbahn, Rasenfläche etc. ist derzeit freigegeben. Termin für die Submission ist in wenigen Tagen, nämlich am 14.11.2019. Der aufgestellte Termin- und Zeitplan sieht eine Fertigstellung zum August 2020 vor. Die Umsetzung und die jeweiligen Wetterverhältnisse sind dabei natürlich mit einzurechnen.

Die ursprünglich nach Fertigstellung angedachte Übertragung des Stadions an die Stadt Wittmund erfolgt entsprechend der Entscheidung des Kreisausschusses vom 27.9.2018 nicht. Die Anlage bleibt vollständig in der Hand des Landkreises.

Skizze Umkleiden/Tribünen

Skizze Grundriss

 
PM Nr. 70/2019 zum Thema Soziales/Gesundheitsangebote im Landkreis Wittmund; hier: nächste Aids-Bera - Mittwoch, 13. November 2019

Nächster Termin der Aidshilfe am Dienstag (19.11.) in den Räumen der Awo

lkw Wittmund. Im Oktober hatte das Team der Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e.V. mit der Unterstützung des Kreis-Gesundheitsamtes und des Awo-Kreisverbandes Wittmund erstmals einen Termin zur Aidsberatung in Wittmund angeboten. Jetzt folgt, einen Monat später, der zweite Termin – am nächsten Dienstag (19.11.) ist es wieder so weit: Beratungen und Testungen auf Aids sind von 18 bis 20 Uhr in der Beratungsstelle der AWO, Friedenstraße 16 in Wittmund (Nebeneingang/rote Tür), möglich. Darauf weisen die Awo, das Gesundheitsamt und die Aidshilfe hin.
„Alle Beratungen und Testungen sind natürlich absolut vertraulich und anonym“, darauf weist Peter Elster, der Leiter des Gesundheitsamtes, hin. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich. Auch Nutzer/-innen aus anderen Landkreisen sind dann willkommen, die Aidshilfe arbeitet kreisübergreifend.
Ein kurzer Rückblick: Als die Aids-Hilfe im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Friesland in Jever mit einem monatlichen Testangebot zum Thema HIV begonnen hatte, freuten sich die Berater/-innen zunächst über 20 Beratungen und Testungen im Jahr. Nunmehr, sechs Jahre später, ist das Projekt kontinuierlich gewachsen. Die Standorte Varel und Wilhelmshaven kamen im weiteren Schritt hinzu und mittlerweile lassen sich zu diesen Terminen ca. 100 Personen jährlich beraten und ggf. einen HIV-Schnelltest durchführen. Mit der Zulassung des HIV-Selbsttestes in Deutschland im Herbst 2018 erschlossen sich neue Möglichkeiten für die Aidsberatung.
Seit kurzem unterstützen auch das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund und die hiesige Arbeiterwohlfahrt (AWO-Kreisverband Wittmund e.V.) das neueste Projekt in Wittmund. Jeweils am dritten Dienstag eines Monats von 18 bis 20 Uhr stehen qualifizierte Berater/-innen jeweils in der Awo-Geschäftsstelle in Wittmund für Fragen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen (STI) zur Verfügung, und sie bieten den begleiteten HIV-Selbsttest an.

Und darum geht es genau: Ein HIV-Selbsttest ist ein HIV-Test, der sich einfach selbst durchführen lässt. Dabei wird etwas Blut aus der Fingerkuppe abgenommen und in eine Testapparatur gegeben. Der HIV-Selbsttest zeigt das Ergebnis nach zehn Minuten an. Wie andere übliche Testverfahren auch, weist der Selbsttest nicht HIV direkt nach, sondern Antikörper gegen das Virus. Um dann eine Infektion mit HIV sicher auszuschließen, muss zwischen Risiko und Test ein Zeitraum von zwölf Wochen liegen.
Und so funktioniert der Test konkret: Menschen, die sich selbst testen wollen, kommen zu den angegebenen monatlichen Beratungszeiten in die Awo-Beratungsstelle. Die Berater/-innen stehen dann für eine Beratung zur Verfügung. Danach führt die Person den HIV-Selbsttest durch. Nachdem das Ergebnis vorliegt, gibt es die Möglichkeit für weitere Fragen. Im Falle eines reaktiven („positiven“) Ergebnisses besteht direkt am Folgetag die Möglichkeit, im Gesundheitsamt Wittmund (Dohuser Weg 12, Tel. 04462-861507) einen Bestätigungstest durchführen zu lassen, um dann ggf. schnellstmöglich mit einer Behandlung beginnen zu können.
Die Durchführung des Testes ist kostenlos, die Aids-Hilfe freut sich aber über Spenden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetadresse www.wilhelmshaven.aidshilfe.de .

 
PM Nr. 69/2019 zum Thema laufender Breitbandausbau im Landkreis Wittmund; hier: Übergabe des Förderb - Dienstag, 29. Oktober 2019

Landkreis Wittmund freut sich über Förderbescheid in Höhe von 53.196,07 Euro

lkw Wittmund. Mit Zuwendungsbescheid der NBank vom 10.10.2019 wurden dem Landkreis Wittmund Fördermittel in Höhe von insgesamt 53.196,07 EUR zugewiesen, die zweckgebunden für die Schaffung von Breitbandinfrastrukturen in den Gewerbegebieten „Westerholt/Terheide“, „An der Feuerwehr“ in Wittmund sowie dem „Gewerbegebiet Ost“, ebenfalls in Wittmund, bestimmt sind. Die Mittel entstammen dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und basieren auf der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL Breitbandförderung – Gewerbegebiete).

Die Fördergebiete sind Bestandteil des laufenden Infrastrukturprojektes, das bis zum Ende des Jahres durch die EWE als Auftragsnehmer abgeschlossen sein soll. Insgesamt werden in den drei Gewerbegebieten 44 Adressen mit einem Glasfaseranschluss bis ans Gebäude (FTTB – Fibre to the building) angeschlossen. Die EWE investiert rund 250.000 Euro in die Erschließung der Gewerbegebiete. Die zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von ca. 135.000 Euro werden neben der EU-Förderung zu 50 % durch den Bund übernommen. Die Restfinanzierung in Höhe von ca. 15.000 Euro wird je zur Hälfte vom Landkreis und den entsprechenden Gemeinden getragen.“

Den Förderbescheid überreichte der zuständige Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Ns. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung am heutigen Dienstag (29.10.19) an Landrat Holger Heymann.

 
PM Nr. 68/2019 zum Thema Vortragsreihe im Jobcenter – diesmal ein Beitrag aus dem Gesundheitsamt zum - Montag, 28. Oktober 2019

„Winterzeit – Krankheitszeit“: Tipps und Aufklärung vom Amt, was man für die Gesundheit wissen muss und tun kann

lkw Wittmund. Jeder kennt es, viele trifft es. Besonders jetzt in der beginnenden nasskalten Jahreszeit geht es wieder los mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit - oder schlimmstenfalls wird daraus auch eine derbe Grippe. Wie man da gegensteuern kann, dazu gibt es jetzt Tipps und Aufklärung vom Amt. Passend bietet das Jobcenter Wittmund am kommenden Dienstag (5. November) um 10 Uhr im Raum Harlingerland im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend (Dohuser Weg 34) einen Vortrag mit dem Thema „Winterzeit – Krankheitszeit“ an. Referenten sind der Leiter des Gesundheitsamtes Peter Elster und die ebenfalls beim Landkreis Wittmund tätige Hygienekontrolleurin Almuth Osterkamp.

Nach dem ersten Gesundheitstag im Frühjahr ist es bereits der vierte Vortrag in der laufenden Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit - Endlich Zeit für mich!“. Das Thema Gesundheit wird durch das bundesweite Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“, an dem auch das Jobcenter und das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund teilnehmen, thematisch in den Vordergrund gerückt. Ebenso dabei sind die beiden Krankenkassen AOK und DAK. Federführend für das interessante Projekt ist die Fachreferentin Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .

Der vorherige Vortrag am 1. Oktober mit dem Thema „Ernährungsumstellung leicht gemacht: Kleine Schritte – große Wirkung“ war ebenso wie die Veranstaltungen davor auch wieder gut besucht. Einen ebenso guten Zulauf für den kommenden Vortrag am 5. November wünschen sich daher Ilka-Marina Meyer,  Hermann Garlichs, Leiter des Jobcenters, und Gesundheitsamtsleiter und  Referent Peter Elster.

Die Termine der nächsten Jobcenter-Vorträge im Überblick:

5. November 2019: Winterzeit – Krankheitszeit: Das Gesundheitsamt Wittmund informiert
3. Dezember 2019: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 
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