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PM Nr. 75/2018 zum Themen Schulen im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 29. November 2018

Tomke Meier von der Oberschule Westerholt ist die neue Kreisschülersprecherin

lkw Wittmund. Neue Kreisschülersprecherin gewählt: Am 22. November 2018 ist der neue Kreisschülerrat des Landkreises Wittmund in der Carl-Gittermann-Realschule in Esens zu seiner ersten Sitzung zusammen gekommen. Der Kreisschülerrat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der im Kreisgebiet befindlichen öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft zusammen.

Zur neuen Kreisschülersprecherin wurde Tomke Meier von der David-Fabricius-Ganztagsschule – Oberschule Westerholt - für den Landkreis Wittmund gewählt. Vertreten wird sie durch Jan Müller vom Niedersächsischen Internatsgymnasium Esens (NIGE).

 
PM Nr. 74/2018 zum Thema Leitbildprozess im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Frist für Bürger-Befragung des Landkreises wird bis zum Jahresende verlängert - Kreisbehörde ist ein umfassendes und möglichst breites Meinungsbild aus der Bevölkerung wichtig, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen

lkw Wittmund. Die Frist für die Bürger-Befragung der Kreisverwaltung im Zuge der Erstellung eines Leitbildes für den Landkreis Wittmund wird bis zum Jahresende verlängert. Zunächst sollte sie bis Ende des Monats November laufen. Für die Kreisbehörde ist ein umfassendes und möglichst breites Meinungsbild aus der Bevölkerung wichtig, um am Ende zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen. Landrat Holger Heymann macht aber keinen Hehl daraus, dass er mit dem bisherigen Rücklauf aus der Bürgerbefragung noch nicht ganz zufrieden ist. „Wir haben jetzt noch rund fünf Wochen Zeit, das gilt für die Online-Befragung, aber auch für die Beantwortung der Umfragebögen, die in den Rathäusern der Gemeinden ausliegen“, so der Verwaltungschef. Die Chance für die Bürger, sich an der Umfrage zu beteiligen, sei viel zu wertvoll, als sie nicht zu nutzen.

 

Im Rahmen der Erstellung des Leitbildes für den Landkreis Wittmund führt die CIMA Beratung + Management GmbH (Niederlassung Hannover) im Auftrag des Landkreises Wittmund eine Bürgerbefragung durch, bei der wertvolle Anregungen und Meinungen zum Landkreis abgegeben werden können. „Durch Ihre Teilnahme helfen die angesprochenen Bürger mit, die Angebote und Dienstleistungen des Landkreises besser zu entwickeln“, erklärt Heymann. Sehr differenziert werden Fragen zum Landkreis allgemein und zur Kreisverwaltung des Landkreises im Besonderen gestellt. „Eine gute Chance, sich an dem spannenden Entwicklungsprozess der nächsten Jahre zu beteiligen,“ sagt der Landrat. Er verweist auch darauf, dass die freiwilligen Angaben der Online-Befragung streng anonymisiert ausgewertet werden und dass die erhobenen Daten nach Ablauf der statistischen Auswertung wieder gelöscht werden.

 

Zudem besteht für die weniger online-affinen Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet die Möglichkeit, die Formulare auch handschriftlich auszufüllen und abzugeben. Die Fragebögen werden im Kreishaus Wittmund, in den Rathäusern der Samtgemeinden Esens und Holtriem, in dem Rathaus der Gemeinde Friedeburg sowie in den Rathäusern der Inselgemeinden Spiekeroog und Langeoog ausgelegt. Dort können sie ausgefüllt auch wieder abgegeben werden. Sie werden dann an den Landkreis weitergeleitet.

Insgesamt besteht der eingeschlagene Weg zum Wittmunder Leitbild aus drei aufeinander folgenden Phasen: Erster Schritt ist eine umfassende Analysephase, die im Juni gestartet ist. Zwischenzeitlich hat sich ein zentrales Steuerungsgremium für den Leitbildprozess gebildet – die so genannte Lenkungsgruppe. Diese gibt Richtungsvorgaben im Prozess, legitimiert (Zwischen-)Ergebnisse und kommuniziert diese nach außen. Die Mitglieder bringen sich ebenfalls als Multiplikatoren ein. Noch bis zum Monat Mai 2019 werden der Öffentlichkeit in dieser Analysephase umfängliche Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, um eigene Meinungen und Anregungen in den Prozess einzubringen: etwa in Expertengesprächen, bei Workshops und Bürgerbefragungen.

Jede Meinung ist willkommen, denn im Mittelpunkt des Leitbildprozesses steht in besonderem Maße die Kommunikation und Kooperation aller Interessen- und Akteursgruppen. Das betrifft Vereine, Verbände, Verwaltung, Politik und Bürger gleichermaßen. Ziel ist es, sich auf einen gemeinsamen Weg zu einigen und Aktivitäten zu bündeln. Auf dieser Analysebasis erfolgt eine umfassende Untersuchung der Stärken, Schwächen und Chancen sowie Risiken des Landkreises.

In der anschließenden zweiten Phase, der Konzeptionsphase, die voraussichtlich im Juni 2019 beginnen und im August 2019 enden wird, sollen gemeinsam klare Ziele für die künftige Entwicklung definiert werden. Zentrale Fragen dabei sind: Worüber soll sich der Landkreis gegenüber anderen profilieren? Welche Maßnahmen müssen hierfür getroffen werden? Mit welchen Strukturen kann der Leitbildprozess langfristig gesichert werden? Das ausgearbeitete Konzept und die Ergebnisse des Prozesses werden allen beteiligten Akteuren auf einer öffentlichen Veranstaltung Ende September 2019 vorgestellt.

 Im Anschluss daran kann die Umsetzungsphase beginnen. In dieser dritten Phase gilt es, das erarbeitete Konzept gemeinsam mit allen Akteuren zu realisieren. Das heißt auch, dass das Konzept ständig an neue Gegebenheiten angepasst werden muss um es weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei um einen langen Prozess, der viel Geduld erfordert und nur erfolgreich ist, wenn sich alle in Form einer öffentlichen-privaten Partnerschaft daran engagieren! 

Bei Fragen ist die Kreisverwaltung auch direkt zu kontaktieren (Tel. 04462-861177). Der Leitbild-Prozess kann auch im Internet auf der Seite leitbild.landkreis-wittmund.de tagesaktuell verfolgt werden.

 
PM Nr. 73/2018 zum Thema Feuerwehren/Gefahrenabwehr im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Landkreis übergibt Spezialfahrzeug für das Messen und Spüren von Schadstoffen an Kreis-Feuerwehr

lkw Wittmund. Die Kreisverwaltung Wittmund hat den neuen Gerätewagen Messtechnik (kurz: GW-Mess), ein Spezialfahrzeug für das Messen und Spüren von Schadstoffen in der Umwelt, am Donnerstagabend an die Kreis-Feuerwehr übergeben. Zur Feierstunde in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Kreises in Wittmund waren nebst den Gemeindebrandmeistern zahlreiche Feuerwehrmänner und -Frauen aus verschiedenen Ortswehren, die zum Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr gehören, eingeladen worden. Das neue Fahrzeug stand gut präsentiert in der FTZ-Fahrzeughalle und zog gleich die Blicke aller auf sich.

Landrat Holger Heymann begrüßte die Anwesenden und stellte das neue Fahrzeug, das der Landkreis für rund 140.000 Euro angeschafft hat, kurz vor. Das Fahrzeug ersetzt einen alten umgebauten Rettungswagen aus dem Jahre 1994, der inzwischen verkauft worden ist. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Kreisordnungsamtes, der FTZ und des Gefahrgutzuges hatte die Ersatzbeschaffung akribisch vorbereitet und das neue Fahrzeug konfiguriert, das modernsten Anforderungen an die heutzutage erforderliche Technik entspricht. Heymann bedankte sich bei den Beteiligten für den Einsatz bei der Konzeption und Beschaffung des Fahrzeugs und wünschte der Besatzung „allzeit gute Fahrt“. Dann überreichte er den Fahrzeugschlüssel symbolisch an den Leiter des Gefahrgutzuges, Horst Julius (Esens). Der hob in seinem Beitrag das große Engagement seiner Leute hervor und lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten, die Hunderte Extrastunden neben dem normalen Feuerwehrdienst investiert hätten. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Erwin Reiners bedankte sich für die Investition und hob das Engagement aller hervor.

Der Gerätewagen Messtechnik ist eines von ist eines von insgesamt zwei speziellen landkreiseigenen Gefahrgutfahrzeugen. Das andere, der Gerätewagen-Gefahrgut (GW-G), steht bei der Feuerwehr in Esens und wird von dort auch bei Bedarf besetzt. Das neue Fahrzeug (GW-Mess) wird künftig von der Feuerwehr Wittmund bedient, welche eine Gruppe des Gefahrgutzuges bildet. Insgesamt setzt sich der Zug des Landkreises auf fünf Gruppen im Kreisgebiet zusammen.

Das Messen und Spüren von Gefahrstoffen in der Luft und im Wasser ist ein Spezialgebiet, das die hiesigen Feuerwehren im Sommer beim großen Moorbrand im Emsland beschäftigt hat, bei dem auch Feuerwehrkräfte der Bereitschaft aus dem Kreisgebiet Wittmund über mehrere Tage eingesetzt waren.

Zum weiteren Hintergrund: Der Gerätewagen Messtechnik wurde bereits im Jahr 2015 detailliert geplant, um die Investition vorzubereiten. Den Zuschlag für das Fahrgestell und den Aufbau des Fahrzeugs bekam die Martin Schäfer GmbH, für die Beladung die Firma Domeyer GmbH & Co. KG. Der neue Gerätewagen hat ein Daimler-Benz Fahrgestell (vom Sprinter mit dem langen Radstand). Der Aufbau ist in zwei Teile aufgeteilt: Hinten gibt es ausreichend Lagermöglichkeiten für Material. Der Personenraum davor wurde technisch ausgerüstet in Anlehnung an einen Einsatzleitwagen; hier gibt es künftig also zwei Arbeitsplätze vollausgestattet mit Technik und Funk. Fahrer- und Beifahrersitz sind zudem drehbar, sodass am dahinter eingebauten Besprechungstisch auch von dort aus gearbeitet werden kann. Das Fahrzeug hat Platz für eine vierköpfige Besatzung und wird bei Gefahrguteinsätzen und bei größeren Bränden von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Wittmund besetzt und bedient.
Der GW-Mess verfügt über drei fest eingebaute TETRA Digitalfunkgeräte, im Fahrzeug befinden sich zudem zwei Funk-Bedienplätze. Zusätzlich stehen fünf TETRA Digital-Handsprechfunkgeräte zur Verfügung. Zur schnellen Navigation zum Einsatzziel wurde ein mit einem TETRA-Digitalfunkgerät gekoppeltes Navigationsgerät eingebaut. Diese Kombination ermöglicht es, dass die Einsatzleitstelle das Spezialfahrzeug automatisch zum Einsatzort dirigieren kann, indem es die Ziele überspielt.

Zur weiteren Kommunikation verfügt der GW-Mess über eine Mobilfunktelefonanlage mit Telefon- und Telefaxbetrieb sowie über zwei Car-PCs mit LTE-Internetzugang und E-Mail-Funktion.Die PCs sind mit drei Bildschirmen ausgerüstet und über ein integriertes Netzwerk verbunden. Zum Faxen, Drucken und Scannen wurde zudem ein Multifunktionsfarblaserdrucker eingebaut. Ein vierter Monitor steht auf dem Besprechungsplatz zur Verfügung. Die Spannungsversorgung wird über zwei 12V-Batterien mit entsprechenden 230V-Wechselrichtern sichergestellt. Für den stationären Betrieb steht eine externe 230V-Einspreisung zu Verfügung. Zur Standortabsicherung sind Warn-, Absperr-, und Signalgeräte sowie im Heck ein Blinklichtbalken vorhanden. Als Wetterschutz dient eine Außenmarkise, Klimaanlage und Standheizung sind eingebaut.

Die wichtigsten Aufgaben der mitgeführten Messtechnik sind das Erkennen von Gefahrstoffen in Luft und Wasser sowie die Auswertung von Messergebnissen. Für Messungen stehen drei Mehrgasmessgeräte der Firma Dräger (mit Sensoren für Ex-Gemische, Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Schwefelsäure), ca. 30 Sätze Prüfröhrchen, Gasspürpumpen, ein elektrisches Fernthermometer-Messgerät, pH-Teststreifen, Öltestpapier und Wassernachweispaste zur Verfügung. Zur Auswertung an Bord dienen Tabellenwerke, Gefahrstoffregister und  Kartenmaterial. Zusätzlich gibt es einen pneumatisch ausfahrbaren Mast, auf dem ein Windsack und eine Wetterstation aufgebaut werden können. Auf den Computern sind Gefahrstoff-Softwares und ein Wetterprogramm installiert. Die Ausrüstung wird ergänzt durch vier Pressluftatmer mit Zubehör, vier Chemikalienschutzanzüge, mehrere Flüssigkeitsschutzanzüge für den C-Einsatz, eine Heumess-Sonde und weitere Stoffnachweisgerätschaften. 
PM Nr. 72/2018 zum Thema Feuerwehrwesen im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Rücktritt aus persönlichen Gründen – Kreisbrandmeister Frank Gerdes hört auf

lkw Wittmund. Aus rein persönlichen Gründen, die im Privaten liegen, stellt der amtierende Kreisbrandmeister Frank Gerdes zum Jahresende sein Amt zur Verfügung. Das teilt die Kreisverwaltung Wittmund mit.

Gerdes war am 19.12.2013 vom Wittmunder Kreistag mit Wirkung vom 1.3.2014 für sechs Jahre gewählt worden und übte die Funktion insgesamt vier Jahre und zehn Monate aus. Er will sich ab dem nächsten Jahr aus der Feuerwehrarbeit auf Kreisebene zurückziehen. Ihm habe die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wittmund und den Kollegen im Kreiskommando rückblickend sehr viel Spaß gemacht, so Gerdes. Es sei nun aber an der Zeit, sich um seine persönliche Perspektive zu kümmern.

Landrat Holger Heymann zollte dem Schritt großen Respekt und bedankte sich bei Gerdes für die geleistete Arbeit.

Der Landkreis will nun möglichst schnell die Weichen für die Nachfolge stellen und erwartet zunächst einen Personalvorschlag aus der Runde der Gemeinde- und Ortsbrandmeister, die regelmäßig tagt. Dieser Vorschlag landet dann zur endgültigen Beschlussfassung – der neue Kreisbrandmeister wird offiziell ins Ehrenbeamtenverhältnis berufen - im nächsten Kreistag.

 
PM Nr. 71/2018 zum Thema Radwegebau im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 28. November 2018

Was lange währt wird endlich gut – Bevölkerung freut sich über neuen Radweg zwischen Leerhafe und Müggenkrug – Bau dauerte insgesamt mehr als zwei Jahre

 lkw Wittmund. Was lange währt wird endlich gut: Eine Firmenpleite im Jahr 2016 und ein schlechter Sommer (2017) haben den Bau des Radwegs an der Kreisstraße 41 (Leerhafe-Müggenkrug) massiv verzögert. Landrat Holger Heymann nutzte daher die Einweihungsfeier am Dienstag (30.10.18) für einige diesbezügliche Erklärungen gegenüber den Bürgern, die zur Einweihung gekommen waren. Und er bat um Nachsicht, denn auf derartige wirtschaftliche Prozesse bzw. auf das Wetter habe man seitens der Kreisverwaltung, die den Bau planerisch sehr gut vorbereitet habe, leider keinen Einfluss.

Nunmehr aber ist das Werk vollbracht, der 3,344 Kilometer neue Asphalt-Radweg (Breite zwei Meter) ist offiziell eingeweiht und für den Verkehr freigegeben.

 

Zu den Kosten: Rund 1.080.000 Euro waren dafür im Kreishaushalt veranschlagt. Diese Summe teilt sich auf reine Baukosten, nämlich 930.000 Euro sowie Grunderwerbskosten in Höhe von 150.000 Euro auf. Finanziert wurde dies nur zu 27 Prozent aus Eigenmitteln des Landkreises, das waren 292.000 Euro. Gefördert wurde der Bau vor allem über bewilligte GVFG-Mittel (60 %), Finanzhilfen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden in Höhe von 648.000 Euro. Weitere 140.000 Euro (13 %) stammen aus Mitteln der Klimaschutzinitiative, also Mitteln zur Verbesserung der Radwegeverkehrsstruktur des Bundesumweltministeriums.

 

Zum Radwegebau im Landkreis Wittmund allgemein: Der Bau des Radweges an der K 41 ist die fünfte Maßnahme aus der aktuellen Prioritätenliste. Das sechste Projekt, der Bau des Radweges an der K 50 ( Wiesedermeer-Upschört), ist ebenfalls fast fertig. Die Arbeiten an dem Teilstück sind voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen. Der Beginn der Arbeiten an dem Radweg an der K 14 (Werdumer Altendeich – Altfunnixsiel, die akuelle Nummer 7 der Prioritätenliste) ist für 2019 eingeplant. Für den Radweg an der K 16 (Poggenkrug-Burhafe) soll voraussichtlich in 2019, also ebenfalls im nächsten Jahr, das notwendige Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden.

 

         Im Anschluss sollen dann noch die weiteren geplanten Baumaßnahmen (siehe Liste) folgen:

Nr. 9 – K 54 (Dunum-Burhafe)

Nr. 10 – K 38 (Bentstreek – Kreisgrenze Aurich)

Nr. 11 – K 49 (Collrunge – Müggenkrug)

Nr. 12 – K 38 (Bentstreek – Kreisgrenze Friesland)

Nr. 13 – K 41 (Müggenkrug – Wiesedermeer)

Nr. 14 – K 44 (Holtgast-Utgast)

 

Die Länge des Radwegenetzes an Kreisstraßen im Landkreis Wittmund beträgt nach der Fertigstellung des nun eingeweihten Radweges an der K41 genau 103,262 Kilometer. Nimmt man die Gesamtlänge aller Kreisstraßen im Landkreis, nämlich 171,555 Straßenkilometer, so sind nunmehr 60,2 Prozent aller Wittmunder Kreisstraßen mit begleitenden Radwegen versehen.

 

Die letzte Radwege-Einweihung liegt inzwischen mehr als zwei Jahre zurück – am 4. Juli 2016 wurde der Radweg an der K 21 in Eggelingen (bis zur Kreisgrenze nach Friesland) offiziell freigegeben.

 

 
PM Nr. 70/2018 zum Thema Wirtschaftsförderung im Landkreis - Donnerstag, 25. Oktober 2018

Stippvisite im Wittmunder Kreishaus – Besuch aus Korea mit Interesse am Landkreis Wittmund

lkw Wittmund. Am Montag (22.10.18) hat Landrat Holger Heymann Besuch aus Korea im Wittmunder Kreishaus empfangen. Der Logistik-Experte Detthold Aden (ehemals BLG sowie langjähriger Präsident des Zentralverbandes Deutscher Seehafenbetriebe) sowie der frühere MdL Wilfrid Adam (beide Wilhelmshaven) begleiteten Won-Gyung Kook (Herausgeberin einer führenden koreanischen Logistikzeitung) und Chefredakteurin Sue Kim (u.a. Verfasserin des koreanischen Logistikhandbuchs) ins Kreishaus und übersetzten.

Das Interesse führender Firmen aus Südkorea am Wirtschaftsraum rund um die beiden internationalen Häfen in Emden und Wilhelmshaven ist offenbar sehr groß. Die zwei Koreanerinnen, auch aktiv für die Regionalgruppe Korea des Bundesverbandes Logistik, wollten von Landrat Heymann Einschätzungen zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung und der Struktur im Landkreis Wittmund zwischen den beiden Häfen wissen und führten ein Interview mit ihm.

Beide Vertreterinnen bereiten mit ihren Recherchen auch eine größere Delegationsreise koreanischer Industrieller durch Deutschland im nächsten Jahr vor.

Im Wittmunder Kreishaus wurden im Beisein von Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. sowie dem beim Landkreis für die Wirtschaftsförderung zuständigen Abteilungsleiter Herbert Fähnders erste Kontakte geknüpft. Der Besuch, bei dem traditionell auch Ostfriesentee getrunken wurde, dauerte rund eine Stunde. 

Das mitgelieferte Foto zeigt (v.l.) Wilfrid Adam, Detthold Aden, dahinter Frank Happe, sowie Sue Kim und Won-Gyung Kook, dahinter Herbert Fähnders und Holger Heymann.

Foto

Foto: Ralf Klöker, Pressestelle Landkreis Wittmund

 
PM Nr. 69/2018 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 25. Oktober 2018

Müllabfuhr im Kreisgebiet verschiebt sich wegen des neuen Feiertags (31. Oktober)

lkw Wittmund. Der Reformationstag am 31. Oktober ist seit diesem Jahr in Niedersachsen erstmals ein gesetzlicher Feiertag. Als der Abfallkalender für den Landkreis Wittmund gedruckt wurde, war dies allerdings politisch noch nicht entschieden und konnte in den für 2018 veröffentlichten offiziellen Abfuhrplänen nicht berücksichtigt werden. Der neue Feiertag führt daher bereits in diesem Jahr bereits zu Veränderungen. Durch den zusätzlichen Feiertag verschieben sich daher, das gibt die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung hiermit für alle Haushalte bekannt, die bisher bekannten Abfuhrtermine um jeweils einen Tag nach hinten. Das heißt, dass alle Abfuhrtermine für den Mittwoch, 31.10.18, auf Donnerstag, den 1.11. und die Donnerstagstermine dafür auf Freitag, den 2.11., gelegt werden. Die ursprünglichen Freitagstermine schließlich werden folgerichtig dann am Sonnabend (3.11.) nachgeholt. Weitere Informationen sind auch den aktualisierten Daten der Müll-App des Kreises zu entnehmen oder werden von der Abfallwirtschaft während der Bürozeiten unter Telefon 04462-861230 bei Bedarf  weitergegeben.

Tabelle

 
PM Nr. 68/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Dienstag, 16. Oktober 2018

Seit 2015 laufendes Modellprojekt: Entscheidungsgremium gab grünes Licht für drei weitere Projektanträge

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das laufende Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ im Landkreis hat vor kurzem grünes Licht für drei weitere Projektanträge gegeben, die zukünftig gefördert werden.

So erhält zum einen der Schießverein Burhafe e.V. Zuschüsse für den Ausbau des Dorfplatzes, der zum zentralen Treffpunkt im Ort werden soll. Dort sollen unter anderem kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Burhafe verfügt bisher über keine Veranstaltungsfläche im Außenbereich des Dorfes. Mit dem Ausbau eines Platzes in Anbindung an den bestehenden Multifunktionsraum können in den Sommermonaten Freiluftveranstaltungen durchgeführt werden, die das Dorf attraktiver machen und die Dorfgemeinschaft stärken. Für den vorhandenen Schotterplatz wurde ein Nutzungsrecht für 40 Jahre eingeräumt. Dieser Platz soll jetzt entsprechend gepflastert, eine Beleuchtung soll installiert und Sitzbänke sollen dort aufgebaut werden. Durch die Pflasterung ist das Be- und Entladen bei Veranstaltungen (wie Flohmärkte, Weihnachtsmarkt, Heimatabend etc.) im angrenzenden Multifunktionsraum gesichert. Optimal ist auch, dass die neuen Sanitäranlagen dort genutzt werden können. Es entsteht ein zentraler, barrierefreier Veranstaltungsort in Burhafe. Der Schießverein erhält für dieses Projekt, bei Gesamtkosten in Höhe von 40.000 Euro, einen Zuschuss in Höhe von 32.000 Euro. Bedingung ist, dass eine schriftliche Nutzungsvereinbarung mit dem Eigentümer des Platzes über 40 Jahre vorgelegt wird.

Gefördert wird auch ein mobiler Verkaufsstand für die regelmäßig stattfindende Kulturtombola auf der Insel Spiekeroog, Antragstellerin ist hier die Kulturstiftung Spiekeroog. Diese finanziert sich durch Spenden und Einnahmen einer Kulturtombola und unterstützt Kulturinitiativen finanziell. Sie leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der insularen Kultur und des Brauchtums auf Spiekeroog. Eine bislang genutzte Holzhütte ist abgängig. Bis zum Beginn der Saison 2019 muss ein neues mobil und multifunktional einsetzbares Domizil geschaffen werden, um die Aktivitäten aufrecht halten zu können. Der Verkauf der Lose wird ausschließlich von ehrenamtlich Tätigen durchgeführt und fand bisher ca. 15mal innerhalb der Monate Juli/August 2018 im Kurpark statt. Durch einen mobilen Verkaufsstand besteht die Möglichkeit der Teilnahme an weiteren Veranstaltungen, z.B. bei Festen der Kirche, der Schulen, im Hafengebiet und am Strand. Das Mitwirken von Neubürgern mit Migrationshintergrund fördert deren Integration. Die Kulturstiftung Spiekeroog erhält für das Projekt bei Gesamtkosten in Höhe von 15.000 Euro einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro. Grundlage der Bewilligung war für den mobilen Verkaufsstand und die angeschafften Gegenstände eine Zweckbindungsfrist von 6 Jahren.

Einen Zuschuss gibt es auch für das Projekt „Esens-Bensersiel digital“ des  Antragstellers AEU Esens e.V., der Aktionsgemeinschaft Esens und Umgebung e.V.. Mit dem geplanten Internetportal will der Verein Marktteilnehmer, die bisher den Gang ins Internet gescheut haben, aktivieren. Durch das Projekt soll die digitale Erreichbarkeit von Angeboten und Möglichkeiten vor Ort angeboten und durchgeführt werden, etwa von örtlichen Vereinen oder Interessensgemeinschaften – es geht um die Präsentation von Sehenswürdigkeiten, von Freizeitangeboten und besondere Veranstaltungen etc.. Es soll ein Portal angeboten werden, auf dem sich gemeinnützige Vereine, karitative Institutionen und weitere Marktteilnehmer ohne Gewinnerzielungsabsicht kostenlos präsentieren können. Nach Auslaufen der Förderung wird das Projekt weiterentwickelt und ausgebaut. Bei Gesamtkosten von 12.500 Euro wird der AEU ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 10.000 Euro gewährt.

 

 
PM Nr. 67/2018 zum Thema Leitbild-Prozess im Landkreis Wittmund - Freitag, 12. Oktober 2018

Leitbildprozess startet mit einer Befragung aller Bürger des Kreises online oder per Fragebogen

Bürgerbefragung startet am 15. Oktober 2018 – Machen Sie mit!

lkw Wittmund. Im Landkreis Wittmund wird derzeit gemeinsam mit allen Interessen- und Akteursgruppen ein Leitbild für den Kreis entwickelt. Dabei versteht sich der Weg zum Leitbild als ein umfassender Prozess, der die Attraktivitätssteigerung und klare Profilierung des Landkreises Wittmund für die Zukunft zum Ziel hat. Darüber hinaus soll das Außenimage des Landkreises verbessert werden, aber gleichzeitig auch die Bindung der Bürger an „ihren“ Landkreis verstärkt werden. Die CIMA Beratung + Management GmbH aus Hannover wurde vom Landkreis Wittmund beauftragt, diesen Prozess zu leiten und zu lenken. Landrat Holger Heymann ist froh, dass die Bürger seines Landkreises dabei aktiv mitgenommen werden. Er sagt: „Integraler Bestandteil des Prozesses ist, was die Bürger über den Landkreis denken und von ihm erwarten. Daher befragen wir sie genau.&ldquoInsgesamt besteht der eingeschlagene Weg zum Wittmunder Leitbild aus drei aufeinander folgenden Phasen: Erster Schritt ist eine umfassende Analysephase, die im Juni gestartet ist. Zwischenzeitlich hat sich ein zentrales Steuerungsgremium für den Leitbildprozess gebildet – die so genannte Lenkungsgruppe. Diese gibt Richtungsvorgaben im Prozess, legitimiert (Zwischen-)Ergebnisse und kommuniziert diese nach außen. Die Mitglieder bringen sich ebenfalls als Multiplikatoren ein. Noch bis zum Monat Mai 2019 werden der Öffentlichkeit in dieser Analysephase umfängliche Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, um eigene Meinungen und Anregungen in den Prozess einzubringen: etwa in Expertengesprächen, bei Workshops und Bürgerbefragungen.

Die Bürgerbefragung startet am 15. Oktober 2018 für insgesamt sechs Wochen auf der für den Leitbildprozess eingerichteten Webseite (leitbild.landkreis-wittmund.de). Sie ist für diesen Zeitraum auch direkt über einen Klick-Button auf der Startseite der Kreisverwaltung, www.landkreis-wittmund.de zu erreichen.

Außerdem werden die Fragebögen im Kreishaus Wittmund, in den Rathäusern der Samtgemeinden Esens und Holtriem, in dem Rathaus der Gemeinde Friedeburg sowie in den Rathäusern der Inselgemeinden Spiekeroog und Langeoog ausgelegt. Dort können sie ausgefüllt auch wieder abgegeben werden. Sie werden an den Landkreis weitergeleitet.

Jede Meinung ist willkommen, denn im Mittelpunkt des Leitbildprozesses steht in besonderem Maße die Kommunikation und Kooperation aller Interessen- und Akteursgruppen. Das betrifft Vereine, Verbände, Verwaltung, Politik und Bürger gleichermaßen. Ziel ist es, sich auf einen gemeinsamen Weg zu einigen und Aktivitäten zu bündeln. Auf dieser Analysebasis erfolgt eine umfassende Untersuchung der Stärken, Schwächen und Chancen sowie Risiken des Landkreises.

In der anschließenden zweiten Phase, der Konzeptionsphase, die voraussichtlich im Juni 2019 beginnen und im August 2019 enden wird, sollen gemeinsam klare Ziele für die künftige Entwicklung definiert werden. Zentrale Fragen dabei sind: Worüber soll sich der Landkreis gegenüber anderen profilieren? Welche Maßnahmen müssen hierfür getroffen werden? Mit welchen Strukturen kann der Leitbildprozess langfristig gesichert werden? Das ausgearbeitete Konzept und die Ergebnisse des Prozesses werden allen beteiligten Akteuren auf einer öffentlichen Veranstaltung Ende September 2019 vorgestellt. 

Im Anschluss daran kann die Umsetzungsphase beginnen. In dieser dritten Phase gilt es, das erarbeitete Konzept gemeinsam mit allen Akteuren zu realisieren. Das heißt auch, dass das Konzept ständig an neue Gegebenheiten angepasst werden muss um es weiterzuentwickeln. Es handelt sich dabei um einen langen Prozess, der viel Geduld erfordert und nur erfolgreich ist, wenn sich alle in Form einer öffentlichen-privaten Partnerschaft daran engagieren!

 
PM Nr. 66/2018 zum Thema Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 27. September 2018

Schnelle Internetverbindungen sind voll im Plan - Breitbandausbau im Landkreis Wittmund verläuft wie vorgesehen

lkw Wittmund. Die Baumaßnahmen, um tausende Haushalte im Landkreis Wittmund mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen, liegen voll im Zeitplan. Der Oldenburger Telekommunikations- und Energieanbieter EWE hat im Landkreis Wittmund den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau erhalten. „Das ist ein sehr gute Nachricht“, kommentiert Landrat Holger Heymann den Ausbaustand nach dem ersten Spatenstich im Mai. Auch der EWE-Projektleiter Daniel Böttcher zieht ein positives Zwischenfazit: „In den Gemeinden Holtgast, Moorweg, Werdum, Wittmund und Friedeburg befinden sich bereits elf Projektgebiete in der Umsetzung. Wir haben bereits 25 Kilometer Graben ausgehoben und Glasfaserkabel verlegt. Noch in diesem Jahr starten weitere Tiefbauarbeiten in 13 Projektgebieten in den Gemeinden Ochtersum, Dunum, Stedesdorf, sowie in Werdum, Wittmund und Friedeburg. Alle Maßnahmen liegen damit voll im Plan.“ 

Ziel des Ausbaus ist die wirtschaftliche Erschließung von unterversorgten Gebieten durch ein nachhaltiges sowie zukunfts- und hochleistungsfähiges Breitbandnetz (NGA-Netz). Dafür hat der Landkreis Wittmund verschiedene Fördermittel beantragt. Die Gesamtinvestitionen für den Ausbau betragen rund 9,5 Millionen Euro.  

Die Glasfasererschließung der Gebiete soll über Glasfaserhausanschlüsse (FTTB/H) und einen VDSL-Ausbau (FTTC-Vectoring) erfolgen. Beim VDSL-Ausbau erhöhen zusätzliche Kabelverzweiger die Bandbreite in der Fläche. Die Bereiche, die über FTTC ausgebaut werden sollen, sind so konzipiert, dass ein sukzessiver Wechsel auf FTTB/H möglich ist. Perspektivisch gesehen ist der vollständige Umstieg von Kupfer auf Glasfaser-TAL möglich. Insgesamt werden 3.541 Anschlüsse in 57 Ausbaugebieten (inklusive sind vier Gewerbegebiete und fünf Grundschulen) realisiert. Die vier Gewerbegebiete (47 Anschlüsse) werden symmetrisch mit 1 Gbit/s und mehr erschlossen. 3.279 Haushalte erhalten 50 Mbit/s und mehr. Davon werden 1.501 Haushalte, darunter auch die fünf Grundschulen, zukunftssicher direkt ans Glasfasernetz angeschlossen, so dass hier deutlich höhere Bandbreiten möglich sind. 215 Haushalte liegen zwischen 30 und 50 Mbit/s. Alle Baumaßnahmen sollen im vierten Quartal des kommenden Jahres beendet sein. Insgesamt werden von den beauftragten Tiefbaufirmen im Kreisgebiet knapp 170 Kilometer Glasfaserkabel neu verlegt.

Wichtiger Hinweis: Weiterführende Informationen zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Wittmund finden sie auf der Internetseite

https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Breitbandversorgung.aspx

Sollten BürgerInnen bei Ansicht der Ausbaukarte feststellen, dass ihre Anschrift trotz Unterversorgung (weniger als 30 Mbit/s im Download) nicht Bestandteil eines Ausbaugebietes ist, nehmen sie bitte Kontakt mit dem Ansprechpartner für Breitband beim Landkreis Wittmund auf. Die Mitteilung der unterversorgten Adressen dient hierbei als Hilfestellung für die weitere Breitbandplanung, die in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erfolgen wird. Ein Anspruch auf die zukünftige Erschließung ist hieraus nicht ableitbar.

Alle profitierenden Haushalte und Unternehmen im Landkreis Wittmund werden von EWE kontaktiert und über die Möglichkeiten, einen Highspeed-Internetanschluss zu erhalten, individuell informiert. Nähere Informationen und Beratung zu allen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen im Landkreis Wittmund erhalten Interessierte im EWE Servicepunkt Wittmund in der Harpertshausener Str. 11, im Servicepunkt Esens in der Steinstraße 6 oder im Internet unter www.ewe.de und auch über die kostenlose Infoline 0800 393 2000.

 
PM Nr. 65/2018 zum Thema Vandalismus/Anschläge auf Gebäude im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 27. September 2018

Erneut Vandalismus-Tat: Unbekannte zerschlagen 15 Büroscheiben beim Jobcenter des Kreises – Behörde setzt Belohnung in Höhe von 3000 Euro aus

 

lkw Wittmund. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es erneut einen Anschlag auf das Sozialzentrum der Wittmunder Kreisverwaltung am Dohuser Weg 34 in Wittmund gegeben. Ein oder mehrere Unbekannte haben insgesamt 15 Bürofensterscheiben mit einem spitzen Gegenstand eingeschlagen und zerstört. Die Glassplitter verteilten sich im Inneren der betroffenen Büros, die vor ihrer Wiederinbetriebnahme zunächst umfassend gesäubert werden mussten. Die Kreisbehörde hat die Tat unverzüglich angezeigt und die Polizei informiert. Der Schaden wird auf mindestens ca. 12.000 Euro geschätzt.

Da dies – nach dem Vandalismus Anfang Mai des laufenden Jahres - innerhalb von zwei Jahren der siebte Anschlag auf den Gebäudekomplex war, ist die Kreisverwaltung weiterhin alarmiert. Die Vorgehensweise lässt möglicherweise auf den gleichen Täter schließen – wieder handelte es sich um brachiale Gewalt gegen das Gebäude, das allerdings erneut nicht betreten wurde.

Die Kreisbehörde hat inzwischen den Auftrag zur Installation einer leistungsfähigen Videoüberwachungsanlage an ein Fachbüro vergeben und wird das Gebäude-Ensemble an der Umgehungsstraße künftig besser schützen. Schon nach den ersten Ereignissen wurde reagiert und das Gebäude besser ausgeleuchtet, um die Sicherheit zu verbessern.

Die Kreisverwaltung setzt für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter erneut eine Belohnung aus, diesmal in der Höhe von 3000 Euro. Hinweise werden natürlich auch vertraulich behandelt. Die Kreisverwaltung arbeitet bei der Aufklärung eng mit der Polizei zusammen.

Hinweise nehmen die Polizei in Wittmund, Telefon 04462-9110, oder direkt die Liegenschaftsverwaltung der Kreisbehörde, Telefon 04462-861138, entgegen.

 

 
PM Nr. 64/2018 zum Thema Landwirtschaft im Landkreis Wittmund - Freitag, 21. September 2018

Kreisverwaltung und Landwirte wollen weiterhin den intensiven Dialog pflegen – Gedankenaustausch im Kreishaus bei Milchshakes und Häppchen

lkw Wittmund. Sie hängt wieder an ihrem Platz im großzügigen Treppenaufgang des Kreishauses, die liebevoll gebundene Erntekrone, die diesmal Mitglieder des Landwirtschaftlichen Zweigvereins Marx-Bentstreek ins Kreishaus brachten. Für die nächsten Wochen verbreitet sie ihr rustikales Flair im Baudenkmal am Markt und erinnert Ein- und Ausgehende daran, dass die Landwirtschaft im Kreisgebiet immer noch vielen Menschen die Arbeit und ihr täglich Brot gibt und das Landschaftsbild im zweitkleinsten Landkreis Niedersachsens deutlich prägt. 

Führende Vertreter der Kreisbehörde nahmen das traditionelle Hängen der Erntekrone zum Anlass, mit dem Vorstand sowie einigen Vorsitzenden der Zweigvereine des LHV Wittmund und dem Landfrauen-Vorstand aktuelle Themen zu diskutieren. Zwei Stunden nahm man sich Zeit für Fragen zur Wolfs-Problematik – das fortschreitende Auftauchen des vierfüßigen Räubers macht Tierhaltern und -züchtern gleichermaßen Angst. Auf Kreisebene allerdings kann die Verwaltung da wenig bewegen, sind hier doch vor allem das Land Niedersachsen (Umweltministerium) und die EU als Ansprechpartner zu benennen, wenn es um mögliche Maßnahmen geht, wie man hungrigen und hier an der Küste umherstreifenden Problemwölfen begegnen will, die es auf Deichschafe abgesehen haben.

Weitere aktuelle Themen sind die mögliche Altersarmut von Frauen, die unter anderem in der Landwirtschaft tätig sind – hier will man gemeinsam weiter Aufklärungsarbeit leisten. Fragen gab es auch zum Ärztenotstand auf dem Lande, zur Weiterentwicklung des ÖPNV auf dem Lande – hier erarbeitet die Kreisverwaltung bis Ende 2019 ein umfassendes Konzept, das dann schrittweise umgesetzt werden muss. 

Landrat Holger Heymann erläuterte auf Nachfrage auch den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Kreisgebiet und die Absicht, nach dem Abschluss des jetzigen Förderprogramms (Jahre 2018 und 2019) weiter am flächendeckenden Ausbau zu arbeiten. Ein neues Markterkundungsverfahren für das neue, vom Bund novelliere Ausbauprogramm sei in Vorbereitung. Aber, so der Landrat, auch hier müssten die Kommunen vor Ort Mittel bereitstellen und das Schließen weiterer Lücken mitfinanzieren. 

Breiteren Raum nahmen dann auch das Thema Biodiversität, Blühstreifenprogramme (hier tagt demnächst ein Runder Tisch auf Kreisebene mit Vertretern von Landwirtschaft, Naturschutzverbänden, Kreispolitikern, Jägerschaft und Imkern ) sowie die um sich greifende Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen, die auch den gesamten nationalen und internationalen Ferkel- und Schweinemarkt bedroht. Ausführungen gab es dazu von Finn Ahrens (untere Naturschutzbehörde) sowie Veterinärdirektorin Dr. Melanie Schweizer, Zweckverband Veterinäramt JadeWeser, die auch noch kurz auf aktuelle Themen einging.

Kreislandvolk-Vorsitzender Günter Lüken sowie Imke Janssen als Vorsitzende der Kreislandfrauen sowie viele andere waren sich einig, mit dem Landrat und der Kreisverwaltung im regen Dialog bleiben zu wollen. „Wir stehen für ein Miteinander“, versprach Holger Heymann. Man pflege einen engen Dialog um Probleme gemeinsam anzugehen und wolle dies auch in Zukunft so beibehalten.

Für den unaufgeregten, direkten Meinungsaustausch hatten die Landfrauen aus dem Kreisverband Wittmund den Großen Sitzungssaal im Kreishaus eindrucksvoll dekoriert. Sie hatten auch Milchmixgetränke und einige Platten mit Häppchen vorbereitet – ein Hauch von Erntedank zog so für kurze Zeit ins Kreishaus ein.  

 
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