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PM Nr. 21/2018 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Dienstag, 24. April 2018

Landkreis ist auf der Suche nach Familienlotsen – kostenloser Infoabend über Profil und Qualifikationskurs am 25. Juni

lkw Wittmund. Die Geburt eines Kindes kann das Familienleben und den Alltag komplett verändern. Es gibt dann Situationen, da braucht eine Familie Unterstützung und einen Ansprechpartner, der einfach nur zuhört und dann kompetent berät. Manchmal sind es auch andere berufliche und familiäre Veränderungen, die Familien in schwierige Lebenslagen manövrieren: Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund vermittelt dann Familienlotsen, die wie Schiffslotsen auf den Gewässern für eine gewisse Zeit dabei helfen, den richtigen Kurs und neue Wege zu finden. Sie entlasten die Familien, geben Informationen über weitere Hilfsangebote und vermitteln bei Bedarf den Kontakt mit speziellen Beratungsstellen.

Die Kreisverwaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, zu den bestehenden aktiven Familienlotsen, die bereits auf Honorarbasis tätig sind, noch weitere zu aktivieren und auszubilden. Partnerin der Kreisverwaltung ist die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGmbH, die vom 28. August bis zum 23. Oktober auch einen Qualifizierungskurs für die angehenden Familienlotsen anbietet. Diese Qualifizierung ist Pflicht und Voraussetzung für den Einsatz in den Familien, der vom Familien- und Kinderservicebüro des Kreises gesteuert wird.

Im Vorfeld des Kurses, in dem es um Inhalte wie Kommunikation, Rollenverständnis, Hilfen im Alltag, Kindeswohlgefährdung oder interkulturelle Kompetenz geht, wird es am 25. Juni ab 17 Uhr in der Volkshochschule in Wittmund einen kostenlosen Infoabend für Interessierte an dieser Tätigkeit geben.

Dabei sollten, so sagen Linda Julius-Janssen (Landkreis) und Yvonne Heise-Creutzfeldt (Volkshochschule) einmütig, Interessierte schon notwendigerweise eine pädagogische Vorbildung haben und auch Erfahrungen im professionellen Umgang mit Menschen als Rüstzeug mitbringen. Offene Fragen können dann beim Informationsabend besprochen werden.

Informationen zum Infoabend über den Landkreis (Tel. 04462-861365) oder über die Volkshochschule (Tel. 04462-863346).

 
PM Nr. 20/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Freitag, 13. April 2018

Einstimmig: Entscheidungsgremium lässt sieben weitere Projekte der sechsten Fördertranche passieren

lkw Wittmund. Das Entscheidungsgremium für das Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund hat bei seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Dienstagabend sieben weitere Projektideen diskutiert, positiv beurteilt und mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt rund 335.000 Euro ausgestattet. Einstimmig lautete jeweils das Votum des Gremiums bei den Abstimmungen.
Im Einzelnen haben sich die Projektträger der sechsten Fördertranche – bisher kamen seit dem Programmstart 32 Projekte zum Zuge – Folgendes vorgenommen:
Der hiesige Verein Mobiler Wochenmarkt e.V. wird einen weiteren Zuschuss von 20.000 Euro erhalten, um den mobilen Wochenmarkt, der im vergangenen Jahr angelaufen ist, vom Angebot her noch auszuweiten. Dazu wird ein weiterer Mitarbeiter eingestellt und ein Kühl-Verkaufswagen angeschafft.
Der Gemeinde Friedeburg wird im Rahmen eines Beschäftigungsprojekts, unterstützt von der Kreishandwerkerschaft LeerWittmund, ein Zuschuss von 20.000 Euro gewährt. Um auf diese Weise möglicherweise einen Berufseinstieg zu finden, werden junge Migranten und Jugendliche aus der Gemeinde zehn Standkörbe generalüberholen sowie eine Unterstellmöglichkeit bauen.
Auf zwei Jahre angelegt ist das Projekt „Landpartie Harlingerland“ des Kreisärztevereins Wittmund. Dies ist eine Initiative zur Bekämpfung des Ärztemangels im Landkreis. Studenten des 5. Studienjahrs der European Medical School Oldenburg bekommen die Möglichkeit, zusammen mit ihren Lebenspartnern zu einem vierwöchigen Blockpraktikum Allgemeinmedizin ins Harlingerland zu kommen und hier in den fünf Lehrpraxen Erfahrung zu sammeln und Land und Leute kennenzulernen. Aus dem Bundesprogramm gibt es dafür jeweils rund 8900 Euro (Jahre 2018 und 2019). Der Landkreis fördert den Ansatz mit 8400 Euro aus der Kreiskasse.
Der Naturschutzhof Wittmunder Wald e.V. wird auf dem Gelände des früheren Kreisnaturschutzhofes die pädagogische Arbeit ausweiten und will dort einen festen Jugend-Zeltplatz mit entsprechenden sanitären Anlagen und Küche etc. aufbauen. Insgesamt werden dafür 120.000 Euro bewilligt, je 60.000 Euro für die Jahre 2018 und 2019.
„Angespült und angekommen“ lautet der Titel eines Projektes des Vereins „Gemeinsam Hand in Hand – Förderkreis für Flüchtlinge in Wittmund e.V.“. Geplant ist die Herausgabe einer 170seitigen Dokumentation über Flucht und Vertreibung, gefördert mit insgesamt 8000 Euro aus LandAufSchwung.
Eine aufsuchende Hilfe mit Arzttransport steht im Mittelpunkt der Projektidee „Sozio Med Mobil – Beratung kommt zu Ihnen – Sie kommen zum Arzt“. Geplant ist vom Antragsteller DRK-Kreisverband Wittmund die Anschaffung eines Transporters sowie der Aufbau einer Internet-Plattform, über die das Projekt realisiert werden soll. Insbesondere alten Menschen auf dem Lande und Hilfebedürftigen soll so der Arztbesuch erleichtert werden. Verbunden damit ist auch der Hausbesuch, um das Alleinleben auf dem Lande präventiv zu unterstützen. Förderung: 40.000 Euro.
Zur weiteren Abwicklung und für den Abschluss des Projekts „LandAufSchwung“ erhält der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland (Entwicklungsagentur für das Projekt) für die Jahre 2018 bis 2020 insgesamt rund 109.000 Euro aus dem Fördertopf.

Für die geplante Fördertranche sieben – das zuletzt verlängerte Programm läuft Ende des kommenden Jahres aus – stehen noch Fördermittel zur Verfügung. Nächster Abgabetermin für Projektanträge der neuen Tranche ist im Monat August 2018 – das Entscheidungsgremium kommt dann wieder im September zusammen, um sich die neuen Projekte anzusehen und zu bescheiden.
Wer noch gute Ideen im Sinne von „Land(auf)schwung“ hat und bei der nächsten Fördertranche dabei sein will, der kann seine Ideen und Projektskizzen mit dem Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. besprechen. Dort läuft die Beratung durch Frank Happe und Mitarbeiter.
Zum Hintergrund: Das Entscheidungsgremium von „Land(auf)schwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch  die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Land(auf)schwung“. Dort sind alle wesentlichen Informationen um das Bundesmodellprogramm sowie sämtliche Erreichbarkeiten hinterlegt. 

 
PM Nr. 19/2018 zum Thema Traditionspflege im Landkreis Wittmund - Montag, 9. April 2018

Boßel-Vergleichswettkämpfe der Behörden haben bereits eine längere Tradition

lkw Wittmund. Ein kurzer Rückblick zeigt es: Boßel-Vergleichswettkämpfe der Behörden im Landkreis Wittmund haben schon eine längere Tradition. Zu Beginn der Aufzeichnungen 1974/1975 bei der Wittmunder Kreisverwaltung starten mit der Teilnahme an den Wittmunder Stadtmeisterschaften. Gleich im ersten Jahr wurde sogar der Titel von der Kreisverwaltung geholt. 

Im Jahr 1977 gab es den sportlichen Vergleich mit der Kreisverwaltung Norden, hier wurde laut Unterlagen sogar vorab eigens ein Übungswerfen durchgeführt. Dies zeigt, wie ernsthaft solche Vergleichswettkämpfe in der Vergangenheit angegangen worden sind. 

1982 – Es wurde das erste Mal zu einem direkten Duell mit der Gemeinde Friedeburg und der Stadt Wittmund eingeladen.

1986 - Vergleichswettkampf mit dem Landkreis Aurich.

1989 - Erste Herausforderung der Samtgemeinden Esens und Holtriem

1994 - Wettkampf  gegen den Landkreis Friesland. 

In den Folgejahren haben sich in erster Linie die Vergleichswettkämpfe mit Friedeburg und Wittmund sowie mit den Samtgemeinden Esens und Holtriem etabliert. Ein Jahr fand der Wettkampf gegen die Gemeinde Friedeburg und die Stadt Wittmund statt, im Folgejahr wurde dann gegen die Samtgemeinden geworfen.

Boßelbaas Jens Goldenstein: „Es zeigt sich, dass das Boßeln im Landkreis Wittmund und auch bei der Kreisverwaltung seit Jahren einen hohen Stellenwert genießt. Aber auch bei den Mitgliedsgemeinden gibt es neben dem Vergleich mit dem Landkreis dem Vernehmen nach noch weitere Wettkämpfe mit angrenzenden Gemeindeverwaltungen.“ 

Wie die Mitgliederzahlen in den originären Klootschießer- und Boßelvereinen landauf landab gehen aber auch die Teilnehmerzahlen bei diesen Vergleichswettkämpfen nach und nach zurück. So wurde inzwischen nach reiflicher Überlegung entschieden, den Boßelwettkampf der Kreisverwaltung auf alle Mitgliedsgemeinden zu erweitern. 

Aus diesem Grund werden heute alle Mitgliedsgemeinden des Landkreises Wittmund von der Kreisverwaltung zu einem Boßelwettkampf herausgefordert. Wie in der Vergangenheit steht bei diesen Wettkämpfen natürlich das gegenseitige Kennenlernen bzw. der Austausch abseits des täglichen Dienstgeschäftes im Vordergrund. 

Übrigens: Landrat Holger Heymann wechselt im Vergleich zum letzten Werfen gegen die Samtgemeinden Esens und Holtriem die Seiten: Damals noch als Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters von Holtriem auf Seiten der Gemeinden im Einsatz, steht in diesem Jahr sein erster Wettkampf als Chef der Kreisverwaltung an. 

Wechsel hat es aber auch schon in die andere Richtung gegeben. So hat Friedeburgs amtierender Bürgermeister Helfried Goetz, lange Jahre Bediensteter der Kreisverwaltung, seine Spuren sogar als Boßelbaas des Landkreises Wittmund hinterlassen.

Der erste Vergleichswettkampf mit allen Gemeinden am 13. April 2018 wird auf der Straße von Müggenkrug in Richtung Leerhafe ausgetragen. Insgesamt haben sich ca. 150 Personen zu dieser Veranstaltung angemeldet. 
PM Nr. 18/2018 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 5. April 2018

Netzwerktreffen zum Thema „Sport und Integration“ beim Landkreis in Wittmund

lkw Wittmund. Am Mittwoch kommender Woche (11.4.18) findet um 18 Uhr das Netzwerktreffen "Sport und Integration"  im Centrum für Arbeit, Soziales und  Jugend  des  Landkreises  Wittmund  (Adresse: Dohuser Weg 34, Wittmund) statt. Ziel dieses Treffens ist es, die bereits aktiven Flüchtlingshelfer im Kreisgebiet sowie alle Interessierte, die sich zukünftig für Geflüchtete engagieren möchten, bei einem Informations- und Netzwerktreffen "Sport und Integration" zusammen zu führen und den Austausch zwischen ihnen zu fördern.

An dem Info-Abend stellt zunächst Nadja Pfister von der Kreisverwaltung die Integrationsstrukturen im Landkreis Wittmund vor. Dann erläutert Jenny Hähnel in ihrem Kurzvortrag, worum es bei integrativen Sport-Projekten geht und wie gewinnbringendes Netzwerken hier ein guter Schlüssel sein kann. Die Moderation des Abends übernimmt Katharina Herresthal vom Diakonischen Werk Harlingerland. Weitere Informationen unter Telefon 04462-861065.

 
PM Nr. 17/2018 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 4. April 2018

Gebündelter Baum- und Strauchschnitt wird ab der kommenden Woche wieder zum Nulltarif abgefahren

lkw Wittmund. In der Zeit vom 9. bis zum 20. April, also ab kommender Woche, wird im Landkreis Wittmund wieder der anfallende Baum- und Strauchschnitt kostenlos abgefahren. Die einzelnen Abfuhrter­mine im Kreisgebiet können dem vorliegenden Abfuhrplan 2018 entnommen werden, stehen aber auch im Internet unter der Seite www.abfallwirtschaft.wittmund.de verzeichnet.

Die Abfallberatung der Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass der Strauchschnitt mit einem verrottba­ren Bindfaden (kein Draht, kein Kunststoff) gebündelt sein muss. Die einzelnen Bündel dürfen jeweils nicht mehr als 35 Kilogramm wiegen und sollten zudem eine Länge von 1,50 Meter nicht überschreiten. Der Durchmesser der zur Abfuhr bereit gelegten Äste darf auch nicht größer als 15 Zentimeter sein.

Und: Gartenabfälle wie Gras, Moos, Laub und Heckenschnitt (in Säcken) werden bei der Baum- und Strauchschnittabfuhr nicht gesammelt. 

Weitere Hinweise: Der Baum- und Strauchschnitt sollte am Abfuhrtag bereits morgens um 6 Uhr behinderungsfrei am Straßenrand dort bereitliegen, wo auch die normale Müllabfuhr durchgeführt wird.

Da es nicht verhindert werden kann, dass nach der Abfuhr Kleinteile des Materi­als zurückbleiben, werden die Gartenbesitzer gebeten, die Straßen und Gehwege an­schließend wieder zu reinigen.

Privathaushalte haben außerdem die Möglichkeit Baum- und Strauchschnitt je­derzeit kostenlos an der Deponie in Wiefels für die Kompostierung abzuliefern oder diese mit der Biomüllabfuhr in der Biotonne zu entsorgen.

Für Rückfragen und zu sonstigen Informationen steht den Bürgerinnen und Bür­gern sowie den Gewerbetreibenden des Landkreises Wittmund die Abfallbera­tung unter der Telefonnummer 04462/861230 zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft können Sie auch dem Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de entnehmen.

 
PM Nr. 16/2018 zum Thema Soziales/Arbeitsmarkt im Landkreis Wittmund - Freitag, 23. März 2018

Landkreis ruft zur Teilnahme am diesjährigen Girls’Day/Zukunftstag (26.4.18) auf

lkw Wittmund. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wittmund, Karin Garlichs, weist darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder der Girls'Day im Landkreis Wittmund stattfindet. In Niedersachsen gibt es allerdings nicht nur den Girls'Day, sondern parallel auch den „Zukunftstag für Jungen“ oder „Boys'Day“. Der Termin ist in diesem Jahr der 26. April, das ist ein Donnerstag.

Auch dieses Jahr sollen sich wieder Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse im Landkreis Wittmund auf den Weg machen und sich auf die Suche nach möglichen Betrieben, Unternehmen und Behörden wie etwa der Kreisverwaltung begeben. Diese sollen den jungen Menschen die Möglichkeit geben, für einen Tag in deren Arbeitswelten hinein zu schnuppern. Gerade auch die Mädchen sollen so stärker ermutigt werden, sich für handwerkliche Berufe und technische Studiengänge zu interessieren. Angesichts des akuten Fachkräftemangels unter anderem in den genannten Berufszweigen ist es besonders wichtig, die jungen Menschen für diese Berufe zu interessieren. 

Durch die Teilnahme am „Girls'Day“ erobern sich immer mehr junge Frauen einen technischen Studiengang oder einen  Ausbildungsplatz. Auch in vielen Ausbildungsberufen in der Metall- und Elektrobranche gibt es einen positiven Trend, viele Firmen werden weiblicher.

Aber auch den Jungen soll an diesem Tag die Möglichkeit gegeben werden, einmal für sie nicht ganz so alltägliche Berufe kennenzulernen. Hier kommen besonders die sozialen Berufe wie die des Erziehers, Altenpflegers usw. in Frage. Aber auch Berufe wie zum Beispiel der des Tierarztes oder des Grundschullehrers bräuchten männliche Verstärkung.

Die Eltern, rät Karin Garlichs, sollten ihre Kinder nach Möglichkeit bei der Wahl des in Frage kommenden Platzes beim Zukunftstag unterstützen.

Auch der Landkreis Wittmund öffnet an dem Termin wieder seine Türen und empfängt nach vorheriger Anmeldung  Kinder, um ihnen Einblicke in die Kreisverwaltung zu verschaffen - und sie später vielleicht einmal als zukünftige Kollegen wiederzusehen.

Alle Betriebe, Unternehmen und Behörden im Kreisgebiet werden zudem seitens des Kreises gebeten, sich ebenfalls für diesen Tag zu öffnen. 
PM Nr. 15/2018 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 22. März 2018

Ein zweites „Cafe Kinderwa(a)gen“ entsteht gerade in Friedeburg – Öffnung im Monat April

lkw Wittmund. Ein zweites „Café Kinderwa(a)gen“  im Wittmunder Kreisgebiet entsteht gerade in Friedeburg. Nach der erfolgreichen Premiere des niedrigschwelligen Angebots der Kreisverwaltung für Familien mit Kindern im Alter von

0 bis 1 Jahren in Wittmund wird das Angebot nun weiter ausgerollt. 

Das Treffen findet künftig einmal in der Woche statt, Eltern können hier ohne vorherige Anmeldung mit ihren Säuglingen oder Kleinkindern vorbeischauen und verpflichten sich nicht zu einer regelmäßigen Teilnahme. Durch das Konzept der offenen  Gruppe wird es den Eltern erleichtert, unverbindlich untereinander Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. 

Das „Café Kinderwa(a)gen“ ist eine Gruppe für Mütter und/oder Väter mit ihren Babys und wird dann jeweils während der Öffnungszeit von einer Hebamme oder Kinderkrankenschwester sowie einer Pädagogin fachlich begleitet. Die vom Familien-und Kinderservicebüro engagierten Ansprechpartner können beispielsweise Fragen zu allen Lebenslagen der Familien beantworten, etwa wenn es um die Ernährung, die Gesundheit  oder die Säuglingspflege geht. Auf Wunsch kann das Baby dort auch regelmäßig einmal in der Woche gewogen werden, damit die Eltern die Entwicklungsfortschritte des Kindes dokumentiert bekommen und besser einschätzen können. 

Aufgrund der positiven Resonanz des „Café Kinderwa(a)gens“ in Wittmund, so schildert es die zuständige Koordinatorin Dagmar Baumeister, kam schnell die Überlegung, in Friedeburg ein gleichwertiges Angebot im neu gestalteten „Haus der Jugend“  zu schaffen. 

Der Babytreff im Wittmunder Stadtkern hatte letztes Jahr im August 2017 eröffnet und wird dort sehr gut und gerne von den Eltern angenommen. Die Familien erleben den gemeinsamen Erfahrungsaustausch dort als sehr angenehm und auch entlastend. Sie schätzen die vertraute Atmosphäre, um sich auch über persönliche Fragen unterhalten zu können. Und gleichzeitig bieten die jeweils anwesenden Fachkräfte Unterstützung „rund ums Kind". 

Das relativ neue Betreuungsvorhaben „Café Kinderwa(a)gen“ wird vom Familien-und Kinderservicebüros der Wittmunder Kreisverwaltung und durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen gefördert. Für die Teilnehmer/innen fallen daher bei der Teilnahme keinerlei Kosten an. 

Das erste Treffen in Friedeburg ist am Donnerstag, 19. April 2018, von 9 bis 11 Uhr und findet dann jeweils donnerstags zu dieser Zeit statt. Ort: Haus der Jugend Friedeburg, Schützenweg 21. Eine Voranmeldung ist jeweils nicht notwendig.

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PM Nr. 14/2018 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 22. März 2018

Prozess der Erarbeitung eines Integrationskonzeptes für den Landkreis Wittmund beginnt

lkw Wittmund. Der Zuzug von Geflüchteten hat die kommunale Verwaltung im Landkreis Wittmund in den letzten Jahren vor viele neue Aufgaben gestellt. In den vergangenen drei Jahren standen dabei vor allem die Erstaufnahme und die Unterbringung  der Neuzugewanderten im Kreisgebiet klar im Vordergrund. Inzwischen geht es jedoch nicht mehr um eine Erstbetreuung und -versorgung, sondern vielmehr um die umfassende sprachliche, berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Integration der Geflüchteten. Dafür wurden  neue und passende Strukturen im Landkreis Wittmund geschaffen und entsprechenden Stellen eingerichtet. Jetzt soll, unter Mitwirkung vieler Akteure, ein ganzheitlich angelegtes Integrationskonzept entwickelt werden. Ende des Jahres 2018 soll dieses der Öffentlichkeit bei einer Fachausschuss-Sitzung vorgestellt werden.

 

Zu den festen Strukturen im Landkreis Wittmund gehören inzwischen die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe (eingerichtet im Jahre 2015) sowie die Einrichtung der Stelle der Bildungs- und der Sprachförderkoordination für Neuzugewanderte (besetzt im Jahr 2016) bei der Kreisverwaltung. Von dort gehen inzwischen viele Impulse aus, ein großes Netzwerk ist entstanden und wird von dort mit gelenkt. Die Zahl der zugewanderten Menschen mit Migrationshintergrund stieg  im Landkreis Wittmund  in den vergangenen Jahren in erster Linie aufgrund der Flüchtlingskrise - und somit hat auch die Angebotspalette von Hilfen unterschiedlichster Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen zugenommen.

Im Bereich kommunaler Integrationsprozesse, konkreter Projekte und einzelner integrativer Maßnahmen stehen seitdem  durchführende Institutionen, Behörden, soziale Träger und Vereine vor einer Vielzahl von Aufgaben. Integration begreift sich dabei generell als gesamt-gesellschaftlicher Ansatz, der eine bewusste konzeptionelle Gestaltung braucht. Es bedarf somit eines Konzeptes, das Grundsätze der Integrationspolitik des Landkreises benennt sowie kurz, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen zur Integration Zugewanderter aufzeigt. Das hat auch die Kreispolitik längst erkannt und mit begleitenden Beschlüssen, vorbereitet von der Kreisverwaltung, die Weichen entsprechend gestellt.

 

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Landkreis durch den zuständigen Fachausschuss die Erarbeitung eines ganzheitlichen kommunalen Integrationskonzeptes beschlossen. In diesem Jahr wird dieses Vorhaben konkret umgesetzt. Das angestrebte Integrationskonzept soll die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von neuen Projekten und Integrationsmaßnahmen, die auf die gezielte Bewältigung von vorhandenen Herausforderungen ausgerichtet sind, schaffen und die Grundlage des Handelns der Kreisverwaltung sein. Für die Prozessbegleitung bei der Erstellung des Integrationskonzeptes  ist die Einbeziehung  externer fachlicher Unterstützung vorgesehen, damit wurde bereits das IMAP Institut aus Düsseldorf beauftragt.

 

Beim ersten Planungstreffen Anfang März zwischen der Kreisverwaltung und dem IMAP Institut wurden der grobe Projektverlauf und die ersten Vorbereitungsschritte des Gesamtprozesses besprochen. Geplant ist die Einrichtung einer Arbeits- bzw. Steuerungsgruppe, bestehend aus den Vertretern der relevanten Fachämter der Kreisbehörde, die die gesamte Projektdurchführung begleitet und wichtige Entscheidungen bezüglich der Konzepterstellung trifft.

Im Dialog mit der Zivilgesellschaft und den Einwohnern des Landkreises Wittmund soll dann in einem breiten Beteiligungsprozess bis Ende 2018 das Konzept zur Integration und Partizipation auf den Weg gebracht werden.  Im September dieses Jahres wird es dazu eine Integrationskonferenz geben, zu der haupt- und ehrenamtliche Integrationsakteure und alle an der inhaltlichen Mitarbeit Interessierten eingeladen werden, um konkret an der Erstellung des kommunalen Konzeptes mitwirken zu können.

 

Davor aber steht noch die Durchführung von mehreren Experteninterviews mit Fachkräften aus der Verwaltung und der Zivilgesellschaft sowie Online-Umfragen in den kreisangehörigen Gemeinden auf der Agenda. Hierbei sollen relevante Bedarfe und Handlungsfelder erkannt sowie Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet werden. 
PM Nr. 13/2018 zum Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 22. März 2018

Vorsicht ist geboten: Infektion mit dem Hantavirus kann schwerwiegende Erkrankungen auslösen

lkw Wittmund. Aufgrund der für bald zu erwartenden Frühjahrstemperaturen weist das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund die Bevölkerung hiermit vorsorglich auf die bestehende Möglichkeit einer Übertragung mit Hantaviren  hin.

Die Übertragung dieser Viren erfolgt über die Ausscheidungen infizierter Mäuse und Ratten, deren Exkremente mit Stäuben aufgewirbelt werden und vom Menschen eingeatmet werden könnten. Auch eine Übertragung darin enthaltener Viren über kontaminierte Hände oder durch direkten Kontakt zu infizierten Nagern  (etwa durch einen Tierbiss) ist möglich.

Als besonders gefährdet gelten vor allem einige Berufsgruppen, die sich viel im Freien aufhalten, wie etwa Jäger, Forstwirte, Land- und Waldarbeiter, aber auch Soldaten. Auch Hundebesitzer, die viel mit ihren Tieren in Waldgebieten unterwegs sind, könnten davpm betroffen sein. Ein erhöhtes Risiko besteht aber auch beim Reinigen lange ungenutzter und unbelüfteter Räume, zum Beispiel von Scheunen, Dachböden, Garagen, Lagerräumen oder Werkstätten. Diese Arbeiten werden bekanntlich meistens im Frühjahr erledigt.

Zur Vorbeugung wird seitens der Gesundheitsbehörde empfohlen, beim Reinigen dieser Räume ausreichend zu lüften und möglichst wenig Staub aufzuwirbeln bzw. Flächen nur mit feuchten Tüchern zu reinigen und sich anschließend gründlich die Hände zu waschen. Kommt es trotzdem zu Staubentwicklungen, wird darüber hinaus das Tragen von Atemschutzmasken (Feinstaubmaske FFP2, erhältlich in jedem Baumarkt) dringend angeraten. Generell sollten Mäuse, Ratten und deren Exkremente, wenn überhaupt nötig, nur mit ebenfalls handelsüblichen Handschuhen angefasst werden.

Eine Infektion mit Hantaviren verläuft beim Menschen häufig asymptomatisch oder lediglich mit leichten grippeähnlichen Beschwerden, sie kann aber in der Folge auch schwerwiegende Erkrankungen  auslösen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Kreisgesundheitsamt Wittmund, Telefon 04462-861501.

 

 
PM Nr. 12/2018 zum Thema Brauchtum im Landkreis Wittmund - Montag, 19. März 2018

Das Osterfeuer – einige klare Regeln zum Traditionsfeuer im Wittmunder Kreisgebiet sind zu beachten

lkw Wittmund. Auch in diesem Jahr werden am Osterwochenende im Landkreis Wittmund wieder allerlei Brauchtumsfeuer in verschiedenen Größen und Ausmaßen zu beobachten sein. Das ist für den Landkreis im Grunde kein Problem, wenn sich die Veranstalter an einige Regeln halten, die das Gesetz vorgibt. „Natürlich wollen wir diese alte Tradition auch weiterhin nicht erlöschen lassen. Es sind aber nur Osterfeuer zulässig, die der Brauchtumspflege dienen“, lautet daher der Hinweis aus der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund. Inwieweit eine Anmeldung des Osterfeuers erfolgen muss, erfahren Veranstalter bei den Ordnungsämtern der jeweiligen Gemeinden. 

Grundsätzlich dient ein traditionelles Osterfeuer dann der Brauchtumspflege, wenn es beispielsweise von einer Kirchengemeinde, einem Verein oder einer Nachbarschaft ausgerichtet wird und dann für jedermann als öffentliche Veranstaltung zugänglich ist. Das umsichtige und verantwortungsbewusste Abbrennen eines Osterfeuers schließt auch eine sorgfältige Standortwahl mit ein. Die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit darf durch das Abbrennen nicht gefährdet oder erheblich belästigt werden. 

Die Abfallwirtschaft weist ferner darauf hin, dass nur trockene Pflanzenreste sowie Baum- und Strauchschnitt als Osterfeuer verbrannt werden dürfen. Altholz wie Türen, Schränke usw., Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben in einem Osterfeuer überhaupt nichts verloren. 

Die untere Abfallbehörde des Landkreises Wittmund und auch die Polizeiinspektion Wittmund werden deshalb auch in diesem Jahr wieder verstärkt Kontrollen, sowohl im Vorfeld der Veranstaltungen als auch danach, durchführen.

 

Daran sollten Sie auf jeden Fall vorher denken:

- Das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umschichten, damit das Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird, die sich dort aufhalten.

- Halten Sie wegen des entstehenden Rauchs und der Hitze sowie zur eigenen Sicherheit ausreichende Sicherheitsabstände (z. B. mindestens 100 Meter von zum Aufenthalt von Menschen bestimmten Gebäuden; mindestens 50 Meter von öffentlichen Verkehrsflächen etc.), wobei die Windrichtung dabei stets zu berücksichtigen ist.

- Seien Sie vorsichtig beim Anzünden der Haufen. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko und sind nicht zulässig! Zum Entzünden des Osterfeuers eignet sich bestens trockenes Stroh oder Reisig.

- Das Osterfeuer (offenes Feuer) muss grundsätzlich von erwachsenen Personen beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann.

- Passen Sie besonders auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr. 

- Brennen Sie nicht zu viel Material auf einmal ab, vermeiden Sie so den gefährlichen Funkenflug für die nähere Nachbarschaft.

- Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung des Feuers entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.

- Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Brennmaterial – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.

- Halten Sie eine ausreichend breite Zufahrt für die Feuerwehren und Rettungsdienste frei (d. h. mindestens einen Fahrweg von 3,50 Metern Breite).

- Kleinere Verbrennungen kühlen Sie am besten sofort mit Wasser (maximal zehn Minuten lang mit einer Leitungswasser-Temperatur von 10 bis 20 Grad Celsius).

- Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden. Längere Kühlung führt zur Unterkühlung der betroffenen Person. Alarmieren Sie bei Verletzungen sofort den Notarzt über die bekannte Notrufnummer 112.

- Sollte Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 zu alarmieren.

- Werden Personen belästigt oder Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffenheit des Osterfeuers festgestellt, dann muss der festgestellte Verantwortliche nicht nur mit einem Feuerverbot, sondern zudem mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

 

Weitere Informationen zum Thema Osterfeuer erhalten Sie direkt beim Landkreis Wittmund unter der Telefonnummer 04462/861230 oder im Internet auf der Seite www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 11/2018 zum Thema Weltfrauentag im Landkreis Wittmund - Montag, 19. März 2018

Zum Abschluss des Treffens in Wittmund gab es für jede Frau eine Tulpe von der Koordinierungsstelle des Kreises

lkw Wittmund. Mehr als 20 Frauen aus Syrien, Simbabwe, Italien, Eritrea, Afghanistan, Italien, Russland, Kasachstan und Deutschland trafen sich anlässlich des Internationalen Frauentages in der vergangenen Woche zu einem geselligen Beisammensein in der Begegnungsstätte „Treff am Sonneneck“ des DRK-Kreisverbandes Wittmund.

Angelika Scharfenberger begrüßte im Namen des Vorstands von „Gemeinsam Hand in Hand – Förderverein für Flüchtlinge in Wittmund e.V.“ alle Anwesenden, darunter vor allem auch Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Wittmund, die an diesem Tag Kaffee, Tee und den Kuchen spendierte. Ein Dankeschön galt auch Margret Holzke vom Roten Kreuz, die sich - wie immer - mit Elan um den Service bei der Veranstaltung kümmerte.

Ein Gewirr verschiedener Sprachen erfüllte den Raum bei dem Treffen - alle Frauen waren in intensive Gespräche vertieft, machten Selfies, übersetzten sich gegenseitig unklare Inhalte in für sie verständliche Sprachen und waren bei entspannter Stimmung einfach nur fröhlich. Diese Gelassenheit war für alle zu spüren.

Einige der Frauen können sich mittlerweile schon sehr gut verständigen und nehmen an den Sprachkursen etwa der Volkshochschule und der Johanniter-Ortsgruppe in Wittmund teil. Wieder andere Frauen besuchen den von der Kreisverwaltung angebotenen Kurs „Mama und Papa lernen Deutsch“, der regelmäßig in den Räumen der Johanniter stattfindet.

Die typische Rollenverteilung - Papa lernt zuerst, Mama bleibt so lange im Haus, bis alle Kinder mindestens im Kindergarten sind - bleibt für viele der gekommenen Frauen auch hier in ihrer neuen Heimat Wittmund bestehen. Viele Frauen freuen sich deshalb über die vielen Landkreis-Angebote und den angebotenen Austausch im Café. Und sie hoffen, später auch an den Integrationskursen teilnehmen zu können, um selbst für sich Sprachabschlüsse für eine spätere Berufsausbildung zu erwerben.

Die Kinder (vom Krabbel- bis zum Schulkind), die in jeder Woche ihre Eltern zum Café begleiten, vergnügten sich auch am Weltfrauentag mit den vom Verein zur Verfügung gestellten Spielsachen - eine unkomplizierte Verständigung ist hier regelmäßig schön zu beobachten.

Gegen Ende der Veranstaltung wurde seitens der Organisatoren auch noch Wünsche für die nächste Zukunft erfragt: Gemeinsame Aktivitäten wie Spaziergänge an der Küste, einfach nur das Fahrradfahren zu erlernen und Shoppingtouren stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Zum Abschluss überreichte Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle des Kreises allen Frauen eine Tulpe, die sie noch für ein paar Tage an den gelungenen Frauennachmittag erinnern sollte.

 
PM Nr. 10/2018 zum Thema Integration im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. März 2018

Zweites Vorbereitungstreffen für die „Interkulturelle Woche 2018“ steht bevor – noch Mitwirkende gesucht

lkw Wittmund. Die Planungen für die „Interkulturelle Woche 2018“ (IKW) nach der Premiere im vergangenen Jahr im Landkreis Wittmund haben bereits begonnen. Das erste Vorbereitungstreffen ist erfreulicherweise auf ein reges Interesse gestoßen. Viele bereits sehr konkrete Veranstaltungsideen rund um das Thema interkulturelle Begegnung und Verständigung wurden eingebracht, sodass auch dieses Jahr ein vielversprechendes Programm zu erwarten ist.

Zur weiteren Absprache und Abstimmung des geplanten Veranstaltungsprogramms findet ein zweites Vorbereitungstreffen für die Veranstaltungspartner und weitere Interessierte am Dienstag (13.3.) um 14.30 Uhr im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales der Kreisverwaltung,  Dohuser Weg 34, Wittmund, Saal Harlingerland, statt. Auf der Tagesordnung stehen die Ausrichtung des geplanten interkulturellen Festes am 29. September, die Übersicht der geplanten Veranstaltungen, das Anmeldeverfahren und der Punkt „Verschiedenes“.

Darüber hinaus haben alle während dieses Treffens die Gelegenheit, mögliche Partner kennenzulernen, erste Ideen auszutauschen und im Gespräch Ansätze für Veranstaltungskonzepte zu entwickeln.

Die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe bei der Kreisverwaltung freut sich auf eine rege Beteiligung, die weitere Zusammenarbeit und auf konkrete Ideen und Vorschläge. Eingeladen sind auch weitere örtliche Organisationen, Institutionen, Vereine und Initiativen, damit sich möglichst viele Akteure im Rahmen der Interkulturellen Woche am Projekt „Vielfalt verbindet“ beteiligen können. Für weitere Informationen steht Frau Nadja Pfister, Tel 04462-861065, zur Verfügung.

 
PM Nr. 09/2018 zum Thema Fachtag zur Berufsorientierung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. März 2018

Praktische Methoden zur Unterstützung Jugendlicher bei der Berufsfindung erlernt

lkw Wittmund. Gastgeber eines gemeinsamen Fachtages der „Bildungsregion Ostfriesland“ und des Pro-Aktiv-Centers beim Landkreis war die Kreisverwaltung Wittmund. Unter dem spannenden Titel „Expedition Lebensweg – praktische Methoden der Berufsorientierung“ waren Fachkräfte aus den Schulen, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, des Jugendamtes und freier Träger eingeladen, um im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend neue Ansätze zur Unterstützung Jugendlicher bei der Berufsfindung kennenzulernen und zu trainieren.

Referentin der Veranstaltung am Mittwoch vergangener Woche war Malin Kaminski von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung e. V. . Nach der Begrüßung durch Landrat Holger Heymann stellte Organisatorin Silvana Behrends das Instrument des Pro-Aktiv-Centers beim Landkreis Wittmund kurz vor. Anschließend führte die eingeladene Referentin die rund 30 Teilnehmer durch das Tagesprogramm.

Die Unterstützung von jungen Menschen bei der beruflichen Orientierung ist sowohl für die Lehrer in den Schulen, als auch für die Fachkräfte bei der Arbeitsagentur, beim Wittmunder Jobcenter, des Jugendamtes und der freien Bildungsträger in ihrer täglichen Arbeit von  großer Bedeutung. Denn die Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommen zumeist ohne oder nur mit unzureichender beruflicher Orientierung, oder gar mit unklaren oder unrealistischen Berufswünschen zu den einzelnen Beratungsangeboten. Um sie noch besser unterstützen zu können, wurden beim Fachtag viele Fragestellungen inhaltlich vertieft mit dem Ziel, weitere methodische Ansätze zu entwickeln und auszuprobieren. Und so ganz nebenbei traten die Teilnehmer in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen und mit potentiellen Kooperationspartnern.

Mit Hilfe der Übungen lernten sie, später wertschätzend, spielerisch und im Dialog mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu arbeiten – und deren Stärken zu betonen. Wichtig ist es ebenfalls, so wurde an dem Tag deutlich, dabei jeweils die Blickrichtungen zu wechseln, Ideen und Kompetenzen zu sammeln und im Team zu bearbeiten. So kann sich der helfende Blick zunächst für jeden Einzelnen öffnen und dann erst die Ausbildungs- und Berufswelt mit einbeziehen.

Das Fazit der Beteiligten am späteren Nachmittag fiel sehr positiv aus. Im nächsten Jahr soll es erneut einen Fachtag beim Pro-Aktiv-Center geben.

 
PM Nr. 08/2018 zum Thema „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund - Montag, 19. Februar 2018

Bundesweites Vernetzungstreffen – Landkreis Wittmund ist diesmal der Gastgeber für Vertreter aus allen deutschen Förderregionen

lkw Wittmund. In der Zeit vom 13. bis 15. März findet das bundesweite Vernetzungstreffen aller „LandAufSchwung“-Förderregionen Deutschlands diesmal im Landkreis Wittmund statt. 13 Modellregionen wurden im Jahre 2015 für das Modellprojekt „Landaufschwung“ ausgewählt - der Landkreis  Wittmund war und ist die einzige Gebietskörperschaft in Niedersachsen, welcher seinerzeit den Zuschlag erhalten hatte. Damit einher ging eine Gesamtfördersumme von 2,25 Millionen Euro, die über den Zeitraum vom Programmstart 2015 bis Ende 2019 für entsprechende Projekte zur Verfügung gestellt wird. 

Zweimal im Jahr findet in einer der Förderregionen ein sogenanntes Vernetzungstreffen  unter der Federführung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) statt. Hierzu werden regelmäßig alle 13 Regionen eingeladen, um sich auszutauschen.

Im März nun lädt der Landkreis Wittmund als Gastgeber alle anderen Regionen nach Ostfriesland ein. Stattfinden wird das Treffen im DJH- Ressort in Neuharlingersiel, wo die Teilnehmer auch untergebracht sind. Ca. 40 Personen aus den Regionen zwischen Mecklenburg-Vorpommern, Stendal, Mittelsachsen, Hochsauerlandkreis bis herunter nach Sigmaringen an der Schweizer Grenze werden sich auf den Weg an die ostfriesische Küste machen, um dort über ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Projekten zu sprechen, um voneinander zu lernen und nicht zuletzt, um neuere Informationen von der Bundesanstalt zu bekommen.  

Organisiert und geplant wird das Vernetzungstreffen von Karin Garlichs (Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund) und Frank Happe und seinem Team vom Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V., die das Modellprojekt im Kreisgebiet managen. 

Während der erste Tag der Anreise der Gäste aus den verschiedensten Ecken Deutschlands vorbehalten ist, werden am zweiten Tag (14. März) Landrat Holger Heymann und Frau Franke vom Bundesministerium (BMEL) alle Gäste offiziell begrüßen. Im Zuge des Auftaktprogramms werden die Wittmunder Vertreter Karin Garlichs und Frank Happe dann den Gästen in einem Vortrag die Förderregion Wittmund und Ostfriesland vorstellen, um den Gästen einen Eindruck  über die Gastgeberregion zu verschaffen. 

Danach erhalten die anderen Regionen jeweils die Möglichkeit, mit einem Vortrag jeweils ein Projekt aus ihrer örtlichen Fördertätigkeit vorzustellen. 

Am Nachmittag wird die gesamte Delegation dann mit dem Bus einige der über 30 geförderten Projekte im Landkreis Wittmund bereisen, um sich vor Ort näher zu informieren. Als Anlaufpunkte ausgewählt wurden hierfür der „Mobile Wochenmarkt“ in Ardorf, das Projekt „Unser Boot“ vor dem Wittmunder Kreishaus, das Dorfgemeinschaftshaus in Buttforde und das Konzept „Koch mit“ der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen Wittmund. Diese geförderten Initiativen werden jeweils von den Projektträgern vor Ort vorgestellt. Anschließend fährt der Bus mit den Gästen an die Nordseeküste bei Carolinensiel, damit die Gäste noch einen Blick auf den Strand und den einzigartigen landschaftsprägenden Naturpark Wattenmeer werfen können.

Am Donnerstag (15.3.) geht es dann weiter mit dem Programm der BLE zu verschieden Themen in Sachen LandAufSchwung, die die konkrete Abwicklung betreffen.

 
PM Nr.07/2018 zur Sportstättensanierung im Landkreis - Freitag, 16. Februar 2018

Thema Stadionsanierung in Wittmund nimmt nach Auftaktveranstaltung mit Facharchitekten Fahrt auf

lkw Wittmund. „Das Thema nimmt endlich Fahrt auf“, freut sich der Wittmunder Landrat Holger Heymann. Bei einer Auftaktveranstaltung am Dienstag dieser Woche im Kreishaus haben sich die bisherigen und künftigen Nutzer der Stadionanlage in Wittmund, der Landkreis als Träger der Kreisschulen und des Schulsports, sowie die beauftragten Architekten AG Feddermann/Hoppe zum ersten Mal konkreter abgestimmt, wie das Stadion saniert und im Endausbau dann aussehen könnte. 

Die Architekten nahmen die Vorstellungen der Schulvertreter (von BBS, KGS, Förderschule) sowie der Vertreter des freien Sports in der Stadt (Arbeitskreis Stadion) auf und wollen beim nächsten Arbeitstreffen im Monat März erste Ausarbeitungsentwürfe vorlegen, wie das neue Stadion geplant werden könnte. „Die Bedarfe aller wurden vorgestellt und erörtert“, erklärt die für Schulen und Liegenschaften beim Kreis zuständige Abteilungsleiterin Renate Janssen. Jetzt gehe es darum, für die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro (davon stammen 675.000 Euro Bundesmittel aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen) ein runderneuertes Stadion zu realisieren. Grundlage für die Planung ist ein vorläufiger Förderbescheid aus Berlin. 

Fakt ist, dass der bisherige Tribünenbereich mit dem darunter liegenden Umkleide- und Sanitärbereich abgerissen wird, weil die neue Anlage nach den Förderkriterien des Bundes barrierefrei zu errichten ist und eine neue Lösung zudem energiesparend sein soll. Laut Janssen wird dieser Klärungsprozess, was auf dem Stadiongelände entstehen kann, einige Zeit in Anspruch nehmen. Man werde sich in der oben angeführten Zusammensetzung regelmäßig treffen und besprechen, um möglichst viele der Anforderungen und geäußerten Gestaltungswünsche umzusetzen.

 

 
PM Nr. 06/2018 zum Thema Schulen im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. Februar 2018

Landkreis klärt auf: Urlaubsantritt außerhalb der Schulferien kann bei Eltern schulpflichtiger Kinder zu empfindlichen Bußgeldern führen

lkw Wittmund. Es kommt immer wieder vor, dass sich Eltern mit ihren schulpflichtigen Kindern vorzeitig auf Urlaubsreise begeben – und dass, obwohl die festgelegten Schulferien noch gar nicht begonnen haben. Denn die Reiseveranstalter locken in der Regel vor den Schulferien mit günstigeren Preisen, die sich viele sichern wollen. Die Kreisverwaltung Wittmund weist in diesem Zusammenhang und in Abstimmung mit den Schulleitungen der Schulen in der Trägerschaft des Landkreises darauf hin, dass nach dem niedersächsischen Schulgesetz eine Schulpflicht für die Kinder besteht. Das Fernbleiben der Schülerinnen und Schüler vom Unterricht, um die Urlaubsreise eher anzutreten, stellt danach eine Ordnungswidrigkeit dar. Und der Landkreis Wittmund ist somit gehalten, ein entsprechendes Verfahren einzuleiten.

In der Folge werden und wurden Bußgelder in beachtlicher Höhe festgesetzt, zuletzt in mehreren Fällen im Sommer 2017. In einem Fall hatte eine Schule bereits einen Ausnahmeantrag der Eltern abgelehnt, diese waren dennoch ohne Erlaubnis mit ihren beiden schulpflichtigen Kindern vorzeitig zu der Urlaubsreise nach Teneriffa aufgebrochen. Ergebnis war ein Bußgeldbescheid der zuständigen Wittmunder Kreisbehörde in namhafter Höhe.

 

 
PM Nr. 05/2018 zum Thema Inklusion im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. Februar 2018

Prozess zur Inklusion an Schulen wurde beim Landkreis mit Treffen des Arbeitskreises und Gründung von Unterarbeitskreisen gestartet

lkw Wittmund. Der Inklusionsprozess im Landkreis Wittmund nimmt - zunächst im Handlungssegment der Schulen - an Fahrt auf. Am gestrigen Montag (29.1.18) kam erstmals die große Arbeitsgruppe mit knapp 70 Teilnehmern im Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales der Kreisverwaltung zu einem ersten Treffen zusammen. Landrat Holger Heymann und Moderator Prof. Dr. Holger Lindemann (Uni Oldenburg) zeigten sich erfreut über das große Interesse, das auch schon bei der Auftaktveranstaltung im Oktober vergangenen Jahres im Forum der Alexander-von-Humboldt-Schule sichtbar war.

 

Landrat Heymann hob einleitend hervor, dass es nun darum gehe, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, damit die Schulen im Kreisgebiet bei der „inklusiven Beschulung“ unterstützt werden können. Hier fange man nicht bei Null an, sondern könne auf bereits bestehende Strukturen, wie zum Beispiel den Mobilen Dienst und die bereits zahlreich im Einsatz befindlichen „Schulbegleiter“, zurückgreifen. Heymann machte aber auch deutlich, dass es noch viel zu tun gebe auf dem Weg zu einer gelingenden Inklusion: „Diese Aufgabe kann weder von den Lehrkräften noch von der Schulbehörde oder den Schulträgern alleine erfolgreich umgesetzt werden. Daher wollen wir gemeinsam mit Ihnen, den Schulleitungen und Lehrkräften, den Eltern- und Schülervertretern, den Behindertenverbänden und vielen weiteren Akteuren ein Konzept entwickeln.“

 

Moderator Lindemann, den die Kreisverwaltung gewonnen hat, den Einstieg in den aufwändigen Prozess zu begleiten, stellte den Anwesenden dann den organisatorischen Rahmen vor. Er betonte dabei die Offenheit des Arbeitskreises, der konkrete Beschlüsse fassen und an die Entscheider auf allen politischen Ebenen herantragen soll. Außerdem forderte er die Anwesenden – darunter auch viele Kreispolitiker - auf, kurzfristig eine Definition von Inklusion (an Schulen) im Landkreis Wittmund zu entwickeln, um die Zieleinstellung zu präzisieren.

 

Während der große Arbeitskreis sich das nächste Mal nach Ostern zusammensetzen wird um erste Ergebnisse zu sichten, fanden sich am Montagnachmittag bereits die ersten Unterarbeitsgruppen, die die eigentliche Detailarbeit leisten sollen. Hier geht es um konkrete Ansatzpunkte und Aufgabenstellungen, die bewältigt werden müssen, damit der Prozess Früchte trägt, d.h. die Schulen in die Lage versetzt werden, Inklusion auch wirklich zu leisten.

 

Zum Hintergrund: Die inklusive Bildung ist ein Menschenrecht, welches in der UN-Behindertenrechtskonvention fest verankert ist und zu dessen Umsetzung sich die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet hat.

Die neue niedersächsische Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass es grundsätzlich bei den bisherigen gesetzlichen Regelungen zur inklusiven Schule bleiben soll. Allerdings wird den Schulträgern die Möglichkeit gegeben, einen Antrag zur Fortführung der Förderschule Lernen im Sekundarbereich I bis längstens zum Einschulungsjahr 2022/23 zu stellen.

 

 
PM Nr. 04/2018 zum Thema LandAufSchwung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 8. Februar 2018

Anträge für Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ müssen bis zum 8. März komplett vorliegen 

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund und der Wirtschaftsförderkreis weisen darauf hin, dass die Anträge auf Fördermittel in Sachen „LandAufSchwung“ spätestens am 8. März beim Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V., Osterstraße 1, 26409 Wittmund, vorliegen müssen, um in der nächsten Fördertranche berücksichtigt werden zu können. Es sollte sich bei den Anträgen möglichst um Anträge aus  den Themenbereichen „Daseinsvorsorge“ und „regionale Wertschöpfung“ handeln. Die Förderquote aus dem Bundesmodellprojekt beträgt bis zu 80 % der Gesamtkosten der einzelnen Projekte. Da die Antragstellung recht umfangreich ist und in der Regel noch umfassende Beratungen zur Antragstellung vorgeschaltet werden müssen, wird darum gebeten, möglichst frühzeitig entsprechende Termine mit Frank Happe vom Wirtschaftsförderkreis (04462/5031) und Karin Garlichs, Landkreis Wittmund ( Tel: 04462/861135), zu vereinbaren. Da die Anträge unmittelbar nach dem 8. März an die Kompetenzgruppen und an die Mitglieder des Entscheidungsgremiums gehen, können später eingehende Anträge nicht mehr berücksichtigt werden. Achtung: Es gibt zudem neue Antragsformulare für die Tranche 2018. Diese sind ebenfalls über den Wirtschaftsförderkreis - nach vorherigem Gespräch - erhältlich.

Zum Hintergrund: Seit dem Jahr 2015 ist der Landkreis Wittmund als einziger Vertreter in Niedersachsen Teilnehmer dieses Bundesmodellprojekts. Zunächst standen 1,5 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundes dafür bereit. Im vergangenen Jahr dann die positive Überraschung: Das zunächst auf drei Jahre angelegte Förderprogramm wurde bis zum 31.12.2019 verlängert, der Topf mit den Fördermitteln auf 2,25 Millionen Euro aufgestockt. 30 Projekte im Kreisgebiet wurden oder werden bisher daraus gefördert, weitere werden in den nächsten zwei Jahren folgen. Bisher wurden vom Landkreis Fördermittel in Höhe von 1.445.646,04 Euro bewilligt und weitergereicht.

 
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