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PM Nr. 73/2019 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund; hier: Hinweis zur aktuellen Problem - Freitag, 15. November 2019

Hinweis an alle Haushalte: Mehrbedarf kann korrekt nur über größere Behälter und Zusatzsäcke abgedeckt werden

lkw Wittmund. In jüngster Zeit haben Mitarbeiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mehrfach festgestellt, dass an Straßen im Kreisgebiet vermehrt übervolle Rest- und Bioabfalltonnen zur Leerung bereitgestellt worden sind. Das führt zu Problemen auch technischer Natur: Bei vielen dieser Tonnen kann der Deckel nicht mehr geschlossen werden und der Abfall ragt über den Rand der Tonne hinweg (s. Beispiel-Foto) bzw. er fällt nicht korrekt in den Laderaum des eingesetzten Fahrzeugs. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist daher eindringlich darauf hin, dass solche Tonnen unter Umständen zukünftig seitens des beauftragten Abfuhrunternehmens nicht mehr geleert werden können. Sie bleiben dann befüllt mit Müll vorm Haus stehen.

Hintergrund des aktuellen Hinweises ist natürlich auch, dass die Abfallgebühren sich nach dem jeweiligen Volumen des angemeldeten Abfallbehälters bemessen. Haushalte, welche Tonnen zur Leerung bereitstellen, die über ihr angemeldetes Volumen hinweg befüllt sind, nehmen daher für sich über Gebühr eine Leistung in Anspruch, welche dann automatisch zu Lasten aller anderen Abfallgebührenzahler im Landkreis Wittmund geht.

Daher der Hinweis aus der Abfallwirtschaft: Wenn das Rest- oder Bioabfallvolumen für die Haushalte nicht mehr ausreichen sollte, dann gibt es zum einen die Möglichkeit, grundsätzlich größere Abfallsäcke bzw. –tonnen anzufordern, die bedarfsgerecht ausgelegt sind. Bei nur zeitweise erhöhtem Volumen an Rest- oder Bioabfall können auch zusätzliche Rest- oder Bioabfallsäcke die Lösung des Volumenproblems sein. Sie sind bei den im geltenden Abfuhrkalender genannten Ausgabestellen zu erwerben. Die Zusatzsäcke können an den Abfuhrterminen zu den normalen Tonnen hinzugestellt werden. Sie werden dann mit abgefahren.

Gerade bei übervollen Tonnen besteht die Gefahr, dass der Inhalt beim Hebevorgang nicht korrekt in das Abfallsammelfahrzeug gekippt werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass bei der Leerung neben das Müllauto gefallene Abfallreste von den Besitzern der jeweiligen Tonnen von der Straße oder dem Gehweg zu entfernen sind.
Der Landkreis bittet um Verständnis.

Weitere Informationen zu diesem Hinweis und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/86-1230 bzw. -1252 oder auch im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 72/2019 zum Thema Gesundheitsvorsorge im Landkreis Wittmund / hier: Vortragsreihe im Jobcente - Mittwoch, 13. November 2019

Beim Händewaschen 2x „Happy birthday“ singen - im Jobcenter ging es um Viren und Bakterien

lkw Wittmund. Man sieht und hört sie nicht, aber sie sind überall: gemeint sind Krankheitserreger, die Viren und Bakterien. Sie sind die „Überbringer“   der in dieser kalten Jahreszeit wieder zunehmenden so genannten Winterkrankheiten, aber auch von unangenehmen Magen- und Darmerkrankungen.  Über die Arten, Verläufe und Schwere dieser allseits bekannten Krankheiten informierten die beiden Referenten, Gesundheitsamtsleiter Peter Elster und die Hygienekontrolleurin des Landkreises, Almuth Osterkamp, im fast vollbesetzten Raum „Harlingerland“ des Wittmunder Jobcenters.  „Winterzeit –Krankheitszeit“  hieß ihr Thema. Beide fachkundigen Referenten gingen intensiv darauf ein, wie man sich vor den ansteckenden Krankheiten schützen kann.
Dabei spielte in erster Linie das Thema Hygiene eine sehr große Rolle. Bestimmte Verhaltensregeln und die Teilnahme an den zur Zeit laufenden Grippeschutzimpfungen, insbesondere für Risikogruppen wie Schwangere, chronisch Kranke und Menschen der Altersgruppe 60+, wurden empfohlen.  Wichtig sei es zudem, sich noch mehr als sonst die Hände sehr gründlich zu waschen. Und wenn’s einen schon erwischt hat, so die Referenten, „sollte man viel trinken“. Weitere Vorkehrungen: Nicht in Gemeinschaftseinrichtungen gehen/arbeiten, und den engen Kontakt mit Mitmenschen möglichst vermeiden, um sie nicht anzustecken.
Es war bereits der vierte Vortrag in der laufenden Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit – Endlich Zeit für mich!“ , die das Jobcenter im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und den beiden Krankenkassen AOK und DAK durchführte. Federführend ist hier die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .
Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs erwähnte am Ende der Veranstaltung, es gebe für ihn zwei gewonnene Erkenntnisse, die herausragten: „Wenn man an einer Erkältung oder Grippe schon erkrankt ist, helfen Vitamine nicht mehr bei der Bekämpfung.“ Und als Zeitmaß für das mehrfach täglich zu empfehlende Händewaschen gelte mindestens eine halbe Minute und das dauere laut Referentin Almuth Osterkamp ungefähr so lange, wie zwei Mal das Lied „Happy birthday“ zu singen.
Der vorerst letzte Vortrag der Vortragsreihe zu gesundheitlichen Themen findet am Dienstag, 3. Dezember 2019, statt; Thema: ‚Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam‘; Beginn wieder um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund.

 
PM Nr. 71/2019 zum Thema Infrastrukturprojekte im Landkreis Wittmund; hier: Baubeginn Sanierung Stad - Mittwoch, 13. November 2019

Startschuss für Stadionsanierung: Abbruch des alten Tribünengebäudes steht unmittelbar bevor

lkw Wittmund. Mit einem offiziellen Akt hat der Landkreis Wittmund am 11. November den Auftakt für die vom Bund mit 675.000 Euro geförderte Stadionsanierung in Wittmund gewürdigt. Landrat Holger Heymann ist froh, dass die Bauarbeiten – sie starten zeitnah mit dem Abriss der Tribünen- und Umkleideanlagen – endlich losgehen. Den Startschuss für die Sanierung hatte der Kreisausschuss am 22.2.2017 mit seinem politischen Beschluss gegeben. Die Fertigstellung ist für August nächsten Jahres geplant.
Bei der Konzeptionierung der Anlage  hat die Kreisverwaltung, die auch auf die Belange des Schulsports zu achten hatte, eng mit dem örtlichen Arbeitskreis Stadion zusammengearbeitet. Es entsteht eine neue Außensportanlage sowie ein neues, modernes Sanitärgebäude – die neue Tribünenanlage wird Platz für ca. 110 Zuschauer bieten.
Die Bundesmittel stammen aus dem  Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen.  Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) erteilte über den Projektträger Jülich am 19.12.2017 einen Bewilligungsbescheid mit einer Zuwendungssumme in Höhe von 675.000 Euro (45 % des Investitionsvolumens), die Restsumme von immerhin rund einer Million Euro wird vom Kreis aufgebracht. Mit der Umsetzung des Projektes wurde die Bietergemeinschaft Hoppe + CHF (Bremerhaven/Esens) beauftragt.

Die folgenden Einzel-Sportanlagen sind im neuen Stadion vorgesehen: 4 Kreisbogenbahnen, 6 Einzelbahnen für die geraden Sprint- und Hürdenstrecken, 1 Großspielfeld als Rasenplatz, 1 kombinierte Anlage für Weit- und Dreisprung, 1 Speerwurfanlage, 1 Kugelstoßanlage und eine Multifunktionsanlage, u.a. nutzbar als Spielfeld und für die Disziplin Hochsprung.

Das neue Sanitärgebäude umfasst fünf Umkleidebereiche (Schüler/Spieler, Lehrer/Schiedsrichter), 3 WC-Anlagen (Herren, Damen, Schwerbehinderte) sowie einen Schulungsraum und Nebenräume.

Bis zur enggültigen Freigabe des Projektes durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) musste zunächst die baufachliche Prüfung durch das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften in Hannover abgewartet werden, die dort am 8.4.2019 abgeschlossen wurde. Ab diesem Zeitpunkt konnte aktiv am Projekt weiter gearbeitet werden. Das bedeutete, Änderungen des Landesamtes für Bau und Liegenschaften mussten mit eingearbeitet werden und eine geänderte Kostenkalkulation musste aufgestellt werden. Diese Kostenkalkulation musste durch den Fördergeber der BBSR erneut freigegeben werden. Die Freigabe erfolgte mit Bescheid vom 11.6.2019. Insgesamt bewegt sich das Projektvolumen bei 1.636.758,72 Euro.
Mit der Freigabe der Kostenkalkulation am 11.6.2019 konnten seitens des Landkreises die Ausschreibungen vorbereitet und zur Vergabe freigegeben werden. Die gesamte Ausführung des Projektes wird für den Fördergeber vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser begleitet.

Die ersten Ausschreibungen für den Abbruch und Neubau des Aufenthalts- und Sanitärtraktes sind erfolgt. Für alle anderen Gewerke konnten entsprechende Firmen gefunden werden. Die ersten Arbeiten wird zeitnah die Firma WB Wittmunder Bau mit dem Abbruch der Tribünenanlage ausführen.

Die Ausschreibung der Sportplatzanlage mit Rundlaufbahn, Rasenfläche etc. ist derzeit freigegeben. Termin für die Submission ist in wenigen Tagen, nämlich am 14.11.2019. Der aufgestellte Termin- und Zeitplan sieht eine Fertigstellung zum August 2020 vor. Die Umsetzung und die jeweiligen Wetterverhältnisse sind dabei natürlich mit einzurechnen.

Die ursprünglich nach Fertigstellung angedachte Übertragung des Stadions an die Stadt Wittmund erfolgt entsprechend der Entscheidung des Kreisausschusses vom 27.9.2018 nicht. Die Anlage bleibt vollständig in der Hand des Landkreises.

Skizze Umkleiden/Tribünen

Skizze Grundriss

 
PM Nr. 70/2019 zum Thema Soziales/Gesundheitsangebote im Landkreis Wittmund; hier: nächste Aids-Bera - Mittwoch, 13. November 2019

Nächster Termin der Aidshilfe am Dienstag (19.11.) in den Räumen der Awo

lkw Wittmund. Im Oktober hatte das Team der Aids-Hilfe Friesland-Wilhelmshaven-Wittmund e.V. mit der Unterstützung des Kreis-Gesundheitsamtes und des Awo-Kreisverbandes Wittmund erstmals einen Termin zur Aidsberatung in Wittmund angeboten. Jetzt folgt, einen Monat später, der zweite Termin – am nächsten Dienstag (19.11.) ist es wieder so weit: Beratungen und Testungen auf Aids sind von 18 bis 20 Uhr in der Beratungsstelle der AWO, Friedenstraße 16 in Wittmund (Nebeneingang/rote Tür), möglich. Darauf weisen die Awo, das Gesundheitsamt und die Aidshilfe hin.
„Alle Beratungen und Testungen sind natürlich absolut vertraulich und anonym“, darauf weist Peter Elster, der Leiter des Gesundheitsamtes, hin. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich. Auch Nutzer/-innen aus anderen Landkreisen sind dann willkommen, die Aidshilfe arbeitet kreisübergreifend.
Ein kurzer Rückblick: Als die Aids-Hilfe im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Friesland in Jever mit einem monatlichen Testangebot zum Thema HIV begonnen hatte, freuten sich die Berater/-innen zunächst über 20 Beratungen und Testungen im Jahr. Nunmehr, sechs Jahre später, ist das Projekt kontinuierlich gewachsen. Die Standorte Varel und Wilhelmshaven kamen im weiteren Schritt hinzu und mittlerweile lassen sich zu diesen Terminen ca. 100 Personen jährlich beraten und ggf. einen HIV-Schnelltest durchführen. Mit der Zulassung des HIV-Selbsttestes in Deutschland im Herbst 2018 erschlossen sich neue Möglichkeiten für die Aidsberatung.
Seit kurzem unterstützen auch das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund und die hiesige Arbeiterwohlfahrt (AWO-Kreisverband Wittmund e.V.) das neueste Projekt in Wittmund. Jeweils am dritten Dienstag eines Monats von 18 bis 20 Uhr stehen qualifizierte Berater/-innen jeweils in der Awo-Geschäftsstelle in Wittmund für Fragen rund um HIV und andere sexuell übertragbare Erkrankungen (STI) zur Verfügung, und sie bieten den begleiteten HIV-Selbsttest an.

Und darum geht es genau: Ein HIV-Selbsttest ist ein HIV-Test, der sich einfach selbst durchführen lässt. Dabei wird etwas Blut aus der Fingerkuppe abgenommen und in eine Testapparatur gegeben. Der HIV-Selbsttest zeigt das Ergebnis nach zehn Minuten an. Wie andere übliche Testverfahren auch, weist der Selbsttest nicht HIV direkt nach, sondern Antikörper gegen das Virus. Um dann eine Infektion mit HIV sicher auszuschließen, muss zwischen Risiko und Test ein Zeitraum von zwölf Wochen liegen.
Und so funktioniert der Test konkret: Menschen, die sich selbst testen wollen, kommen zu den angegebenen monatlichen Beratungszeiten in die Awo-Beratungsstelle. Die Berater/-innen stehen dann für eine Beratung zur Verfügung. Danach führt die Person den HIV-Selbsttest durch. Nachdem das Ergebnis vorliegt, gibt es die Möglichkeit für weitere Fragen. Im Falle eines reaktiven („positiven“) Ergebnisses besteht direkt am Folgetag die Möglichkeit, im Gesundheitsamt Wittmund (Dohuser Weg 12, Tel. 04462-861507) einen Bestätigungstest durchführen zu lassen, um dann ggf. schnellstmöglich mit einer Behandlung beginnen zu können.
Die Durchführung des Testes ist kostenlos, die Aids-Hilfe freut sich aber über Spenden. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetadresse www.wilhelmshaven.aidshilfe.de .

 
PM Nr. 69/2019 zum Thema laufender Breitbandausbau im Landkreis Wittmund; hier: Übergabe des Förderb - Dienstag, 29. Oktober 2019

Landkreis Wittmund freut sich über Förderbescheid in Höhe von 53.196,07 Euro

lkw Wittmund. Mit Zuwendungsbescheid der NBank vom 10.10.2019 wurden dem Landkreis Wittmund Fördermittel in Höhe von insgesamt 53.196,07 EUR zugewiesen, die zweckgebunden für die Schaffung von Breitbandinfrastrukturen in den Gewerbegebieten „Westerholt/Terheide“, „An der Feuerwehr“ in Wittmund sowie dem „Gewerbegebiet Ost“, ebenfalls in Wittmund, bestimmt sind. Die Mittel entstammen dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und basieren auf der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen (RL Breitbandförderung – Gewerbegebiete).

Die Fördergebiete sind Bestandteil des laufenden Infrastrukturprojektes, das bis zum Ende des Jahres durch die EWE als Auftragsnehmer abgeschlossen sein soll. Insgesamt werden in den drei Gewerbegebieten 44 Adressen mit einem Glasfaseranschluss bis ans Gebäude (FTTB – Fibre to the building) angeschlossen. Die EWE investiert rund 250.000 Euro in die Erschließung der Gewerbegebiete. Die zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von ca. 135.000 Euro werden neben der EU-Förderung zu 50 % durch den Bund übernommen. Die Restfinanzierung in Höhe von ca. 15.000 Euro wird je zur Hälfte vom Landkreis und den entsprechenden Gemeinden getragen.“

Den Förderbescheid überreichte der zuständige Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Ns. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung am heutigen Dienstag (29.10.19) an Landrat Holger Heymann.

 
PM Nr. 68/2019 zum Thema Vortragsreihe im Jobcenter – diesmal ein Beitrag aus dem Gesundheitsamt zum - Montag, 28. Oktober 2019

„Winterzeit – Krankheitszeit“: Tipps und Aufklärung vom Amt, was man für die Gesundheit wissen muss und tun kann

lkw Wittmund. Jeder kennt es, viele trifft es. Besonders jetzt in der beginnenden nasskalten Jahreszeit geht es wieder los mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit - oder schlimmstenfalls wird daraus auch eine derbe Grippe. Wie man da gegensteuern kann, dazu gibt es jetzt Tipps und Aufklärung vom Amt. Passend bietet das Jobcenter Wittmund am kommenden Dienstag (5. November) um 10 Uhr im Raum Harlingerland im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend (Dohuser Weg 34) einen Vortrag mit dem Thema „Winterzeit – Krankheitszeit“ an. Referenten sind der Leiter des Gesundheitsamtes Peter Elster und die ebenfalls beim Landkreis Wittmund tätige Hygienekontrolleurin Almuth Osterkamp.

Nach dem ersten Gesundheitstag im Frühjahr ist es bereits der vierte Vortrag in der laufenden Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit - Endlich Zeit für mich!“. Das Thema Gesundheit wird durch das bundesweite Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“, an dem auch das Jobcenter und das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund teilnehmen, thematisch in den Vordergrund gerückt. Ebenso dabei sind die beiden Krankenkassen AOK und DAK. Federführend für das interessante Projekt ist die Fachreferentin Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .

Der vorherige Vortrag am 1. Oktober mit dem Thema „Ernährungsumstellung leicht gemacht: Kleine Schritte – große Wirkung“ war ebenso wie die Veranstaltungen davor auch wieder gut besucht. Einen ebenso guten Zulauf für den kommenden Vortrag am 5. November wünschen sich daher Ilka-Marina Meyer,  Hermann Garlichs, Leiter des Jobcenters, und Gesundheitsamtsleiter und  Referent Peter Elster.

Die Termine der nächsten Jobcenter-Vorträge im Überblick:

5. November 2019: Winterzeit – Krankheitszeit: Das Gesundheitsamt Wittmund informiert
3. Dezember 2019: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 
PM Nr. 67/2019 zum Thema Soziales/Angebote im Landkreis Wittmund; hier: Vortragsreihe „Elterntied“ - Freitag, 25. Oktober 2019

Fachvortrag für Eltern nimmt die digitale Smartphone-Welt der Kinder in den Fokus

lkw Wittmund. Das Familien- und Kinderservicebüro der Wittmunder Kreisverwaltung veranstaltet unter dem Namen „Elterntied“ in Kooperation mit dem Projekt Digitale Welten „Was nutzt ihr Kind?“ einen Abend für Eltern und Interessierte am 13. November 2019 um 19:30 Uhr in der „Haltestä“ in Holtgast. Die Medienpädagogin Joana Schenk referiert zum Thema Smartphone. Im Fokus steht die Altersgruppe der Kinder bis zehn Jahre. Es werden im Zuge des Abends allerlei Themen angesprochen wie: Die ständige Erreichbarkeit, das Auftauchen jugendgefährdender, pornographischer und/oder diffamierender Inhalte. Es wird auch auf Dienste auf dem Smartphone eingegangen, zum Beispiel auf Apps, mit denen Freunde zu orten sind oder Tickets bezahlt werden können oder wo lokale Werbung platziert wird. Und natürlich geht es auch um die Frage, wo und welche persönlichen Daten der Kinder gespeichert werden.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen nimmt das Familien- und Kinderservicebüro ab sofort bis zum 7. November 2019 unter der Telefonnummer 04462/861365 oder per E-Mail unter der Adresse servicebuero@lk.wittmund.de entgegen.
Unter dem Namen „Elterntied“ werden zukünftig regelmäßig Veranstaltungen für Eltern und Interessierte stattfinden. Informationen zu den Vorträgen etc. werden jeweils zeitgerecht in den örtlichen Tageszeitungen und über die Homepage des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de bekanntgemacht. Bei Fragen können sich Interessierte jederzeit gerne an das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises wenden.

 
PM Nr. 66/2019 zum Thema Müll- bzw. Wertstoffabfuhr im Landkreis Wittmund; hier: saisonale Umstellun - Freitag, 25. Oktober 2019

Abfuhr des gelben Wertstoffsacks bzw. –tonne ab 2. November nur noch im Vier-Wochen-Rhythmus

lkw Wittmund. Ende Oktober werden nicht nur die Uhren umgestellt, nein auch in der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund tritt – wie in jedem Jahr - eine Veränderung ein: Ab dem 2. November dieses Jahres wird die Abfuhr der gelben Säcke und Tonnen wieder von einer 14-tägigen Abfuhr auf eine 4-wöchtliche Entsorgung umgestellt. Diese Regelung gilt bis zum 31. März 2020. Die genauen Termine für die jeweiligen Abfuhrbezirke können die Kreisbewohner dem gültigen Abfuhrplan entnehmen oder dies auf den Internetseiten des Landkreises Wittmund unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de noch einmal nachlesen.
In diesem Zusammenhang möchte die Abfallberatung auf die folgenden Gesichtspunkte hinweisen: Es werden nur Verkaufsverpackungen mit dem Grünen Punkt im Gelben Sack gesammelt, und zwar alle Verpackungen aus Kunststoff, Metall, Aluminium, Styropor, Verbundmaterialien (=ein Gemisch aus Papier, Kunststoff und Aluminium). Sie alle gehören sauber und ohne Inhaltsreste ("löffelrein") in den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne. Faustregel: Alle Verkaufsverpackungen, die nicht aus Glas oder Papier sind und den Grünen Punkt tragen gehören "in gelb".
Zum Beispiel:
* Margarine-, Sahne-, Pudding- und Joghurtbecher
* Schalen für abgepacktes Obst und Gemüse, Schalen von MikroweIlen-Gerichten
* Chips- und Erdnusstüten
* Getränkekartons für Saft und Milch, Vakuumverpackungen (bei Kaffee z.B.)
* Konserven- und Getränkedosen, leere Spraydosen
* Alufolien
* Weichspüler-Flaschen etc.
* Kunststoff-FoIien und Plastiktüten
Gar nichts im gelben Sack oder in der gelben Tonne verloren haben indes etwa Haarbürsten, Staubsaugerbeutel, Medikamente, Spritzen, Batterien, alte Töpfe und Küchengeräte aller Art. Auch Kinderspielzeug aus Kunststoff (zum Beispiel Lego-Steine) gehören nicht in diese "gelben Sammlungen".
Weitere Informationen erhalten Sie unter Duales System Deutschland und "Gruener Punkt" im Internet oder auch direkt bei der Abfallberatung des Landkreises Wittmund unter Telefon 04462/861230.

 
PM Nr. 65/2019 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund; hier: bevorstehende Abfuhrtermine - Freitag, 25. Oktober 2019

Baum- und Strauchschnitt: Straßensammlung im Kreisgebiet beginnt am 4. November

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist darauf hin, dass auch in diesem Herbst wieder eine Abfuhr des anfallenden Baum- und Strauchschnitts im gesamten Kreisgebiet durchgeführt wird. Dieser wird in der Zeit vom 4. bis zum 15. November per Straßensammlung vom beauftragten Entsorgungsunternehmen Nehlsen abgefahren. Die genauen Termine sind dem Abfuhrplan zu entnehmen oder auch im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de nachzulesen.
Die Abfallwirtschaft bittet die Kreisbewohner darum, den Baum- und Strauchschnitt am Tag der Abholung jeweils bis um 6 Uhr morgens gut sichtbar an den Straßenrand zu legen. Ferner sind folgende Hinweise und Regeln bei der Baum- und Strauchabfuhr unbedingt zu beachten:
* Der gebündelte, nicht verpackte Baum- und Strauchschnitt muss gut sichtbar so an den Straßenrand gelegt werden, dass niemand gefährdet, behindert oder belästigt wird.
* Es dürfen keine Säcke verwendet werden.
* Die Äste bzw. Bündel müssen mit einem verrottbarem Band zusammengebunden werden, wobei die einzelnen Bündel nicht schwerer als 35 Kilogramm sein dürfen und eine Länge von 1,50 Metern nicht überschreiten sollen.
* Baumwurzeln mit einem Durchmesser von mehr als 25 Zentimetern sowie Äste und Stämme mit einer Dicke von mehr als 15 Zentimetern Durchmesser werden ebenfalls nicht mitgenommen.
* Gras, Moos, Laub und sonstige Gartenabfälle gehören nicht zum Baum- und Strauchschnitt und werden somit auch nicht abgefahren.
Da es nicht verhindert werden kann, dass nach der Abfuhr des Baum- und Strauchschnitts einige Kleinteile des Materials zurückbleiben, werden die Gartenbesitzer gebeten, die Straßen und Gehwege anschließend wieder zu reinigen. Sollten noch Fragen zur Baum- und Strauchschnittabfuhr aufkommen oder werden sonstige Informationen zur Abfallentsorgung benötigt, steht die Abfallberatung des Landkreises Wittmund unter Telefon 04462/861230 gerne für Auskünfte zur Verfügung.

 
PM Nr. 64/2019 zum Thema Vortrag im Rahmen des Bundesprogrammes Kita-Einstieg - Montag, 14. Oktober 2019

Thomas Rupf begeistert Fachkräfte und Eltern mit dem Vortrag „Der kleine Wutzwerg ist am Werk"

lkw Wittmund. Das Familien-und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund hat im Rahmen des Bundesprogramms Kita-Einstieg einen unterhaltsamen Abend angeboten. Fachkräfte von Kitas, Kindertagespflege u. weiteren Institutionen und insbesondere Eltern waren am Donnerstag (10.10.) zu dem Vortrag “Der kleine Wutzwerg ist am Werk“ mit dem Dipl.- Pädagogen und Psychotherapeuten aus Hamburg, Thomas Rupf in das Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend eingeladen. Dem Referenten gelang es schnell, sein Publikum mit dem sonst eher nüchternen Thema Kindererziehung, mit glänzender humorvoller Rhetorik zu begeistern. Dem Erwachsenen den Spiegel vorhalten, war nur ein Aspekt seines umfangreichen Repertoires an Beispielen im häuslichen Umfeld mit Kindern. Sein Ziel war es, den Zuhörern die Angst vor der Erziehung zu nehmen und Wege aufzuzeigen, den alltäglichen Herausforderungen gelassener zu begegnen. Bei dem Versuch, alles perfekt zu machen, reiben wir uns zwischen den eigenen Erwartungen und denen der anderen auf, so seine Devise.

 

Den Unterschied zwischen angemessenen und unangemessenen Wutausbrüchen bei Kindern zu verstehen und den entsprechenden Umgang damit, konnte er sehr gut verdeutlichen. In lockerer Atmosphäre, erleichterte der Referent es sowohl Eltern als auch Fachkräften Situationen aus dem Alltag mit Kindern zu schildern und entsprechende Fragen zu stellen.

 

Die Resonanz der Anwesenden war durchweg positiv, sodass mit großer Freude dem nächsten Vortrag am 13.11.2019 entgegengesehen wird. Dann ist das Thema Digitale Welten-Was nutzt Ihr Kind?“ mit der Referentin und Medienpädagogin Joana Schenk. Veranstaltungsort ist das Gemeindezentrum „Haltestä“ in Holtgast, Norder Landstraße 35. Anmeldungen werden bis zum 07.11.2019 vom Familien- und Kinderservicebüro unter der Nummer 04462/861364 entgegen genommen.

 

 
PM Nr. 63/2019 zum Thema Landwirtschaft im Landkreis Wittmund - Freitag, 11. Oktober 2019

/ hier: Kreisverwaltung und Landwirte setzen Dialog bei Gesprächsrunde im Kreishaus fort

 

Landwirte sehen sich von der Bundespolitik in die Ecke gedrängt und wollen für ihre Interessen kämpfen

lkw Wittmund. Eine liebevoll gebundene Erntekrone, in Handarbeit gefertigt diesmal vom Landwirtschaftlichen Zweigverein Leerhafe-Hovel, verströmt seit heute (9. Oktober) im Wittmunder Kreishaus einen für Verwaltungsgebäude ungewöhnlichen Duft nach frisch geerntetem Getreide. Wie seit vielen Jahren schon nutzten Landrat Holger Heymann und einige seiner Mitarbeiter das traditionelle Aufhängen der Erntekrone als Basis für ein rund zweieinhalbstündiges Gespräch, um mit dem Landvolkvorstand sowie einigen Vertretern der Zweigvereine des LHV Wittmund und dem Kreislandfrauen-Vorstand aktuelle Themen zu diskutieren.

 

Landrat Holger Heymann begrüßte und erklärte, die Türen des Kreises und seiner Mitarbeiter stünden für die im Landkreis wirtschaftenden Landwirte stets offen. Der aktuelle Stand des Breitbandausbaus im Kreisgebiet und die Absicht, nach dem Abschluss des laufenden Förderprogramms weiter am flächendeckenden Ausbau zu arbeiten, wurden von Mario Remmers vorgestellt. Ein neues Markterkundungsverfahren für das neue, vom Bund novellierte Ausbauprogramm sei in Vorbereitung.

 

Weitere Ausführungen gab es von Finn Ahrens (Untere Naturschutzbehörde) zum Management von Kompensationsflächen sowie von Veterinärdirektorin Dr. Melanie Schweizer, Zweckverband Veterinäramt JadeWeser, die kurz auf das aktuelle Tierseuchengeschehen in Europa einging. Ordnungsamtsleiter Uwe Hinrichs riet den Bauern, für ihre Betriebe Vorsorge zu treffen, falls es mal zu einem großflächigen Stromausfall kommen sollte. Die Kapazitäten im Landkreis seien bei weitem nicht ausreichend, um im Ernstfall alle Höfe mit Notstrom zu versorgen, denn vorrangig müsse man sich um kritische Infrastrukturen wie Alten- und Pflegeheime kümmern.

 

Kreislandvolk-Vorsitzender Günter Lüken sowie Imke Janssen als Vorsitzende der Kreislandfrauen ebenso wie die übrigen Anwesenden waren sich einig, mit dem Landrat und der Kreisverwaltung im regen Dialog bleiben zu wollen. Imke Janssen nannte zudem einige Arbeitsfelder (Nahverkehrsangebot; Schulfach Alltagsökonomie), um die man sich stärker kümmern müsse. Lüken stellte fest, dass die Wertschätzung der Bauern als Hauptnahrungslieferanten in Deutschland abnehme. Landwirte würden zunehmend von der Politik auf EU- und Bundesebene in die Ecke gedrängt, sie seien aber bereit für ihre Interessen einzutreten und zu kämpfen. Als Beispiel nannte er weitere geplante Verschärfungen bei der Düngeverordnung, die die Landwirte als freie Agrarunternehmer weiter entmündigten.

 

Für den fruchtbaren Austausch auf Augenhöhe hatten die Landfrauen aus dem Kreisverband Wittmund den Großen Sitzungssaal im Kreishaus eindrucksvoll dekoriert. Sie hatten auch Milchmixgetränke und einige Platten mit Häppchen vorbereitet – ein Hauch von Erntedank zog so für kurze Zeit ins Kreishaus ein. Ein guter Brauch.

 

 

 

 
PM Nr. 62/2019 zum Thema Natur/Gewässerschutz im Landkreis Wittmund/hier: aktuelles Fischsterben - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Bisher rund 7,5 Zentner tote Fische aus Gewässern geborgen

lkw Wittmund. Gestern ist es in den Gewässern Stuhlleide und Falster Tief zwischen Esens und Dunum zu einem massiven Fischsterben gekommen. Auf der gesamten Gewässerstrecke fanden sich hauptsächlich große tote Fische wie Schleie, Hechte, Brassen und Karpfen.

Entsprechende Hinweise auf den Zwischenfall hatte die Polizei an den Landkreis Wittmund weitergegeben. Vor Ort überzeugten sich dann Landkreis-Mitarbeiter  Hermann Schmidt  von der unteren Wasserbehörde sowie Polizeibeamte aus Wittmund selbst davon. Es wurden Wasserproben an ausgesuchten Bereichen der Gewässer entnommen. Diese Proben werden nun im Labor auf Nähr- und Giftstoffe hin untersucht. Trotz intensiver Suche gelang es bisher nicht, die Ursache für das Fischsterben festzustellen. Daher wird hiermit auch die Bevölkerung aufgefordert, etwaige sachdienliche Hinweise zu geben. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass illegal toxische Stoffe eingeleitet worden sein könnten. Es sprechen nach bisheriger Erkenntnis keine Anzeichen dafür,  dass ein sonst oft ursächlicher Sauerstoffmangel das Absterben der Tiere verursacht hat.

Der Gewässerbereich, in dem das Absterben der Fische und auch der Kleinlebewesen festgestellt wurde, erstreckt sich von dem Schöpfwerk in Wagnersfehn bis unterhalb des Fischaufstieges am Wehr in Falster. Bei der Stuhlleide handelt es sich um ein weitgehend renaturiertes Gewässer – daher der einst große Fischbestand. Von Helfern des Angelvereins Dunum, der Sielacht Esens und eines mit Boot ausgestatteten Helfers des jeverschen Angelvereins wurden etwa 7,5 Zentner tote Fische geborgen. Diese werden einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.

Es ist anzunehmen, das teilt der Landkreis weiter mit, dass bei dem Zwischenfall der gesamte Bestand in dem genannten Gewässerabschnitt abgestorben ist. Der dort ansässige Angelverein Dunum ist in diesem Jahr insgesamt sehr stark gebeutelt worden, da es in diesem Jahr auch schon ein Fischsterben in den Gewässern Abenser und Burhafer Leide gab.

Hinweise können an die Polizei in Wittmund, aber auch an die untere Wasserbehörde bei der Kreisverwaltung (Tel: 04462-861290) gegeben werden.

 
PM Nr. 61/2019 zum Thema Soziales/Betreuungsangebote im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Noch Nachwuchs gesucht für Treffpunkt mit den Kleinsten

lkw Wittmund. Die Wittmunder Gruppe „Café Kinderwa(a)gen“ freut sich nach den Herbstferien über weitere Familien, die mit ihren kleinen Kindern hinzustoßen wollen. Angebotsstart ist am 22.10.19. Immer dienstags von 9 bis 11 Uhr ist das Café im „Treff am Sonneneck“ (Am Markt 13, Wittmund) ab dann geöffnet. Der Besuch ist für die Teilnehmer kostenfrei. Der Treffpunkt lädt interessierte Mütter und Väter nebst Nachwuchs zum Plaudern bei Kaffee oder Tee ein. Auch spezielle Themen-Wünsche aus der Gruppe können aufgegriffen und umgesetzt werden, dazu zählen etwa ein monatliches Frühstücksangebot, eine einmalige Kleider-Tauschbörse oder ein Frühjahrsspaziergang mit anschließendem Picknick, um nur einige Beispiele aus der Vergangenheit zu nennen.

Eine Familienhebamme und eine Erzieherin sind im Auftrag des Landkreises für fachliche Unterstützung zu Themen wie  Ernährung und Pflege bei Säuglingen, Umgang mit Schlafstörungen, der richtigen Tragetuchbindetechnik, Fragen zur Kindererziehung, Kinderspielen und mehr bereit. Auf Wunsch können die Babys auch  gleich gewogen werden.

Die derzeit dort betreuten Kinder sind schon über das Säuglingsalter hinausgewachsen und wechseln in die Anschlussgruppe der Nächstälteren. Diese Kleinkinder besuchen inzwischen das „Café Bobbycar“ , angesiedelt in der Kita St. Nicolai in Wittmund.

Für das „Café Kinderwa(a)gen“ ist jeweils der große Tagungsraum  neben der Stadthalle,  vom Kooperationspartner DRK-Kreisverband Wittmund e.V. zur Verfügung gestellt, geblockt. Alle werdenden Eltern sowie alle Eltern mit Kindern von 0-1 Jahren  sind dort herzlich willkommen – sie können einfach dort vorbeikommen, auch ohne vorherige Anmeldung. Aufgrund weiterer  Veranstaltungen  im „Treff am Sonneneck“ muss die Gruppe allerdings  am 29.10. und am 3.12.19 in die Räumlichkeiten des Centrums für  Arbeit, Soziales und Jugend am Dohuser Weg 34 in Wittmund ausweichen.

 
PM Nr. 60/2019 zum Thema Rettungsdienst im Landkreis Wittmund; Neubeschaffung eines Fahrzeugs - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Neuer RTW verfügt über Abbiege-Assistenten via Kamera – ein Novum in Ostfriesland

lkw Wittmund. Heute (7. Oktober 2019) stellt der Landkreis Wittmund einen neuen Rettungstransportwagen (RTW) in Dienst. Dieses Fahrzeug ersetzt ein vier Jahre altes Modell, welches wiederum am 1. Juli 2015 in Dienst gestellt worden war. Der bisherige RTW, ein Mercedes Benz 519 cdi Sprinter mit Kofferaufbau, hatte in den vergangenen Jahren eine Kilometerleistung in Höhe von insgesamt über 280.000 km erbracht und wird künftig als Ersatzfahrzeug im Rettungsdienst eingesetzt. Ein  Novum für Rettungsfahrzeuge, zumindest in Ostfriesland, ist der eingebaute Abbiegeassistent im neuen RTW. Dieser erlaubt es dem Fahrer, die rechte Fahrzeugseite einzusehen.

Weitere Details zur Neubeschaffung: Durch den Landkreis Wittmund erfolgte im Dezember 2018 ein deutschlandweites Ausschreibungsverfahren für das Fahrzeug, wie üblich getrennt nach Fahrgestell und Kofferaufbau. Nach Vorlage und Auswertung aller Angebote wurde Anfang Januar 2019 der Auftrag zur Herstellung des neuen Einsatzfahrzeuges an die Firma Hospi-Mobil aus Aurich vergeben. Der neue RTW der Marke Mercedes Benz 519 cdi Sprinter, Fahrgestell 5t, mit Kofferaufbau hat einen Kaufpreis in Höhe von insgesamt etwas über 140.000 Euro (Fahrzeug und Ausbau) und ist nach den neuesten sicherheitstechnischen und rettungsdienstmäßigen Anforderungen ausgebaut. Der genannte Kaufpreis für dieses Fahrzeug wird vollständig aus Rettungsdienstentgelten bezahlt und belastet den Kreishaushalt nicht.

Bei dem Kofferaufbau handelt es sich um einen selbsttragenden Aluminium-Koffer nach der aktuellen Europanorm DIN EN 1789.  Das Fahrzeug ist vollklimatisiert (auch der Patientenraum, welches gerade für Kreislaufpatienten sehr von Vorteil ist) und hat neben anderen Extras einen Rückfahrwarner, eine Patientenraumüberwachungs- und Rückfahrkamera, Motorweiterlaufschaltung, Fußtaster zum Einschalten des Martinshorns, eine moderne Blaulichtanlage mit Frontblitzern in Blau und Weiß, Extrablaulichtern in den Spiegeln und sogenannten Kreuzungsblitzern sowie eine Funk- und Telefonfreisprecheinrichtung. Das Fahrzeug verfügt über einen Motor mit einer Leistung von 140 kw (190 PS) und über ein Automatikgetriebe.
Ein  Novum für Rettungsfahrzeuge zumindest in Ostfriesland ist der eingebaute Abbiegeassistent, der es dem Fahrer erlaubt, über eine Kamera die rechte Seite einsehen zu können und somit Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern verhindern kann.

Der Ausbau des Fahrzeugs mit der RTW-Ausstattung erfolgte durch die Firma Hospi-Mobil aus Aurich. Auf ihrem Fachgebiet gehört die in der Region ansässige Firma seit Jahren mit zu den in diesem Segment qualitativ führenden Firmen und fertigt mit viel Liebe zum Detail hochwertige Rettungswagen. Selbstverständlich ist das neue Fahrzeug auch mit Digitalfunk und mit einem Navigationsgerät ausgerüstet. Die Koordinaten des jeweiligen Rettungsdiensteinsatzes werden durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland (KRLO) nicht nur an die digitalen Meldeempfänger, sondern auch direkt an das Navigationsgerät und an die ebenfalls vor kurzem neu angeschafften Tablets zur digitalen Erfassung der Rettungseinsätze gesendet. Nach spätestens 30 Sekunden ist die Route bereits berechnet und das Rettungspersonal wird so auf dem schnellsten Wege zur Einsatzstelle gelotst.

Moderne Technik kommt in allen Bereichen zum Zuge: Auch eine neue elektronische Power Pro Fahrtrage der Firma Stryker wurde zusammen mit dem Fahrzeug angeschafft, um dem Einsatzpersonal ein möglichst rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Hierfür entstanden nochmals Kosten in Höhe von  insgesamt rund 34.000 Euro, die ebenfalls voll aus Rettungsdienstentgelten refinanziert werden. Alle weiteren auf dem Rettungswagen eingesetzten medizinischen Geräte befinden sich auf dem neuesten Stand der Technik und werden ständig erneuert.

Verantwortlich für die Planung, Ausschreibung und Begleitung des Ausbaus waren die Rettungsdienstmitarbeiter Ralf Riedemann und Dieter Janssen, die das Projekt  zusammen mit dem Leiter der Rettungswache Wittmund, Harald Lamberti, umgesetzt haben.

 
PM Nr. 59/2019 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund; Familien- und Kinderservicebüro - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Kindertagespflege: Neuer Qualifikationskurs für Einstieg in neue Berufsperspektive startet

lkw Wittmund. Im Oktober dieses Jahres startet ein neuer Kurs zur Qualifizierung von Kindertagespflegepersonen an der Volkshochschule Friesland-Wittmund gGmbH. Er richtet sich an alle, die sich für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson (Tagesmutter) interessieren. Der Qualifizierungskurs umfasst 190 Unterrichtsstunden und beinhaltet Themen aus allen Bereichen der Kindertagespflege. Hier geht es beispielsweise um die Entwicklung und Betreuung von Kindern, um Rechts- und Versicherungsfragen sowie das Thema Gesundheit und Ernährung.
Kindertagespflege ist eine familiennahe Form der Kinderbetreuung, bei der die individuellen Bedürfnisse der Kinder und der Familien besonders berücksichtigt werden können. Die Kindertagespflege ist für Kinder im Alter von 0-3 Jahren eine zur Kindertagesstätte gleichrangig anzusehende Betreuungsform. Im Rahmen der Kindertagespflege können, neben den eigenen, bis zu fünf fremde Kinder im Alter von 0 bis 13 Jahren gleichzeitig ganztags oder für einen Teil des Tages betreut werden. Ab dem dritten Lebensjahr des Kindes ermöglicht die Kindertagespflege die Betreuung als Ergänzung zur Institution Kindertagesstätte oder Schule.
Für diejenigen, die Freude am Umgang mit Kindern haben und die Entwicklung von Kindern begleiten möchten, ist die Kindertagespflege möglicherweise auch eine neue berufliche Perspektive. Doch es sind auch Voraussetzungen zu erfüllen: Wer Kinder außerhalb der Kindeswohnung mehr als 15 Stunden wöchentlich und insgesamt länger als drei Monate gegen ein Entgelt betreuen möchte, braucht für die Betreuung der Kinder eine offizielle Pflegeerlaubnis. Diese Erlaubnis muss, wenn die Kindertagespflegeperson im Landkreis Wittmund lebt, beim Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund beantragt werden.
Diese Pflegeerlaubnis wird erteilt, wenn die Person für die Tätigkeit als Kindertagespflegeperson geeignet ist, die Grundlage für die Kursteilnahme.
In ihrer Tätigkeit erhalten die Kindertagespflegepersonen fachliche Betreuung und Unterstützung vom Familien- und Kinderservicebüro der Kreisverwaltung. Hier werden den Tagesmüttern und -vätern regelmäßige Arbeits- und Vernetzungstreffen sowie Weiterbildungen und Fachberatung angeboten.
Ein Einstieg in den neuen Qualifizierungskurs ist derzeit noch möglich! Bei Interesse melden sich potentielle Bewerber bitte bis zum 19. Oktober 2019 im Familien- und Kinderservicebüro bei Frau Geißler, Tel.  04462/861363, oder auch gern per E-Mail unter der Adresse  servicebuero@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 58/2019 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund – Liste Sprachkurse/Q - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen für Migranten im Überblick

lkw Wittmund. Die Stelle für Sprachförderkoordinierung des Landkreises Wittmund, die kürzlich nach längerer Vakanz wieder besetzt worden ist, hat ihre Arbeit aufgenommen und aktuell eine Aufstellung der zurzeit im Kreisgebiet  angebotenen Sprachkurse und Qualifizierungsmaßnahmen erstellt.

Erfasst sind in der Tabelle Integrationskurse und Sprachkurse für Geflüchtete, deren zugelassener Teilnehmerkreis jeweils begrenzt ist, sowie reguläre Deutschkurse, die allen offen stehen. Des Weiteren gibt es berufsorientierte Angebote, die durch die hiesige Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter des Landkreises gefördert werden können. Die niederschwelligen, kommunalen Deutschkurse vervollständigen das Angebot. Sie stehen in allen Gemeinden des Landkreises für Interessierte zur Verfügung und umfassen teilweise auch eine Kinderbetreuung während der Unterrichtsstunden.
Die Aufstellung steht auf der Internetseite des Landkreises im Bereich der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe zum Download bereit https://www.landkreis-wittmund.de/LebenArbeiten/Jugend,Soziales,Familie,Arbeit/MigrationTeilhabe.aspx .

Die Sprachförderkoordinierungsstelle fungiert gleichzeitig als zentrale Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten aus allen Ländern, die im Kreisgebiet leben. Diese können sich mit ihren Anliegen an sie wenden.

Rückfragen gerne an: Tanja Schneider, Telefon 04462-861063, oder per E-Mail an tanja.schneider@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 57/2019 zum Thema Verkehrsinfrastruktur – aktuelle Bauarbeiten im Straßennetz des Landkreises - Mittwoch, 9. Oktober 2019

Während der Herbstferien: K 36 wird in der Ortsdurchfahrt Horsten für Bauarbeiten gesperrt

lkw Wittmund. Die Kreisstraße 36 wird in der Herbstferien-Zeit vom 7. bis zum 18.10.2019 für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Darauf weist die Wittmunder  Kreisverwaltung hin. In dieser Zeit soll in der Ortsdurchfahrt von Horsten auf den vorhandenen Betonplatten eine neue Asphalt-Deckschicht aufgebracht werden. Die Erschließung der Anliegergrundstücke bleibt während der Bauarbeiten allerdings gewährleistet. Der Auftrag für die Baumaßnahme – es handelt sich um einen 360 Meter langen Abschnitt - wurde an die Firma Georg Koch (Westerstede) vergeben. Die Kosten der Ausbaumaßnahme belaufen sich auf 70.000 Euro.

Für die Zeit der Vollsperrung werden Umleitungsstrecken ausgeschildert. Der Landkreis bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten.

 
PM Nr. 53/2019 zum Thema: Jugendleiterausbildung im Landkreis Wittmund - Samstag, 14. September 2019

Neue Ausbildungskurse zum Erwerb der Jugendleiterkarte

lkw Wittmund. Das Jugendamt des Landkreises Wittmund bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung zum Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin an. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, die aktiv mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein oder in einer Jugendgruppe als BetreuerIn arbeiten oder zukünftig arbeiten möchten. Die kostenlose Ausbildung findet in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Asel, Karl-Schaaf-Weg 3, 26409 Wittmund, statt. Die Teilnahme an einer Jugendleiterausbildung ist Voraussetzung für die Erlangung der anerkannten Jugendleiterkarte (JULEICA). Die Ausbildung umfasst zwei Wochenendseminare. Das erste Seminar findet vom 22.11. bis zum 24.11.2019 statt und der zweite Teil vom 29.11. bis zum 01.12.2019 (jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag).

 

Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich bis zum  05.11.2019 beim Jugendamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Tel.: 04462/86-1337, E-Mail: jugendamt@lk.wittmund.de, anmelden.

 

Die Inhaber/innen der JuLeiCa erhalten verschiedene Vergünstigungen, zum Beispiel wird die persönliche Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk kostenlos zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen dazu sind auch unter http://www.juleica.de  abrufbar.

 
PM Nr. 54/2019 zum Thema: Integration läuft beim Klinkerlauf 2019 - Donnerstag, 12. September 2019

Erfolgreicher Abschluss der Aktion Integration läuft beim Klinkerlauf 2019

lkw Wittmund. Im Juli 2019 starteten die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Wittmund und der Kreissportbund Wittmund e.V. gemeinsam die Initiative „Integration läuft“. Ziel der Aktion war es, Begegnungen zu schaffen und sich gemeinsam für mehr Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit auszusprechen. Interessierte Läufer und Walker konnten gegen eine Spende ein T-Shirt mit dem aktionseigenen Logo erhalten und im Vorfeld kostenlos an einer Laufvorbereitung, durchgeführt von den Übungsleitenden Saskia Günther und Kristina Klattenberg, teilnehmen. Diese Termine wurden von mehr als 20 Interessierten wahrgenommen, welche sich auf die Teilnahme am Klinkerlauf vorbereiten wollten. „Wir freuen uns über das große Interesse und die vielen Teilnehmenden, die mit uns beim Naturschutzhof Wittmunder Wald das Laufen und Walken erstmals für sich entdeckt haben“, so Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Wittmund. Mit dabei sein - Spaß haben - Ins Ziel kommen: diese drei Grundsteine bildeten den Rahmen für die Vorbereitung und stellten eine Quelle der Motivation im Hinblick auf den Klinkerlauf am 07. September 2019 dar.

 

Und tatsächlich trugen die Beziehungsarbeit und zielgerichtete Vorbereitung der Akteure Früchte: Insgesamt nahmen mehr als 45 Personen an der T-Shirt-Aktion teil, wovon über 40 Personen bei verschiedenen Läufen an den Start gegangen sind. Auch der Halbmarathon war dabei vertreten. Zu den Teilnehmern gehörten Haupt- und Ehrenamtliche im Bereich der Integrationsarbeit, sowie Migranten und Migrantinnen und engagierte Bürger und Bürgerinnen mit Kindern, welche sich am Tag des Laufes mit Spaß und Begeisterung unter die Leute brachten und ihre Anstrengungen beim Klinkerlauf unter Beweis stellten.

 

Auch die Organisatorinnen sind mit dem Ergebnis der Aktion mehr als zufrieden: „Wir haben unser Ziel voll und ganz erreicht und sagen Danke an alle teilnehmenden Läufer, die Zuschauer und die Organisatoren vom MTV für das großartige Miteinander“, verkündet Jenny Hähnel vom Kreissportbund freudig.

 

Bereits jetzt lässt sich der nachhaltige Effekt der Initiative feststellen. Denn einige Teilnehmende der Aktion möchten sich auch weiterhin zum Laufen treffen und sogar die Verknüpfung mit bestehenden Lauftreffs ist bereits geglückt. Aus diesem Grund soll die Aktion auch im nächsten Jahr wiederholt stattfinden, um die Toleranz und Solidarität innerhalb des Landkreis Wittmund zu stärken.

 

 
PM Nr. 55/2019 zum Thema: Treffpunkt Gesundheit im Jobcenter - endlich Zeit für mich! - Donnerstag, 12. September 2019

Vortragsreihe im Jobcenter erfolgreich fortgesetzt - auch das Thema 'Pflegende Angehörige' kam gut an

lkw Wittmund. Der Umgang mit zu pflegenden Angehörigen ist eine große Herausforderung, vor allem auch dann, wenn man beruflich tätig ist oder werden will. Darum ging es kürzlich in der Fortsetzung der mehrteiligen Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit im Jobcenter - endlich Zeit für mich!"

 

Die Referentin Bettina Fejes ging in ihrem Vortrag vor ca. 60 Zuhörern im Jobcenter Wittmund sehr intensiv darauf ein, wer als pflegebedürftig gilt, welche zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten durch die Pflegekassen zur Verfügung stehen und wie man den Bezug dieser Leistungen erreichen kann.

 

Passend zum Bereich 'Arbeitsvermittlung' im Jobcenter warb die Referentin auch dafür, selbst beruflich in der Pflege tätig zu werden, um dem „Pflegenotstand" entgegenzuwirken.

 

Die Vortragsreihe erfolgt im Rahmen eines Modellprojektes zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung, das federführend durch Ilka-Marina Meyer von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. (Hannover) durchgeführt wird. Mit eingebunden sind neben dem Jobcenter auch das Gesundheitsamt des Landkreises sowie die Krankenkassen AOK und DAK.

 

Ilka-Marina Meyer und Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs äußerten sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Zuspruch zu der Reihe von Vorträgen zu gesundheitlichen Themen im Jobcenter, der im Frühjahr ein Gesundheitstag vorangegangen war. Sie hoffen weiterhin auf guten Zulauf für das noch geplante Angebot.

 

Weitere Vorträge, jeweils um 10.00 Uhr im Jobcenter sind terminiert:

 

  • 01. Oktober: Ernährungsumstellung leicht gemacht: Kleine Schritte - große Wirkung
  • 05. November: Krankheitszeit - Winterzeit: Das Gesundheitsamt informiert
  • 03. Dezember: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe - Gemeinsam statt einsam
 
PM Nr. 52/2019 zum Thema: Ehrung der Integrationslotsen in Hannover - Dienstag, 10. September 2019

Ehrung der Integrationslotsen in Hannover

lkw Wittmund. Zwei Integrationslotsen aus dem Landkreis Wittmund – Frau Elke Janßen und Herr Josef Hawel  - sind am 04.09.2019 in Hannover für ihr ehrenamtliches Engagement von Sozialministerin Carola Reimann geehrt worden. Sie nahmen am feierlichen Empfang von Integrationslotsen im Gästehaus der Landesregierung teil und erhielten für ihr ehrenamtliches Engagement eine Dankesurkunde überreicht.

 

Vorgeschlagen wurden sie für diese Ehrung von der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe. Elke Janßen  und Josef Hawel engagieren sich seit mehreren Jahren in der Flüchtlingshilfe für die Willkommenskultur sowie die Integration geflüchteter Menschen. Frau Janßen ist Vorsitzende des Förderkreises für Flüchtlinge in Wittmund „Gemeinsam Hand in Hand“ e.V. und Herr Hawel hat die Arbeit dieses Vereins, bis vor kurzem als stellvertretender Vorsitzender, von Anfang an mitgestaltet. Wichtige Initiativen des Vereins sind das Café „Hand in Hand“, das wöchentlich in Kooperation mit dem DRK-KV im „Treff am Sonneneck“ stattfindet und einen lockeren Rahmen für Begegnungen zwischen Geflüchteten und Einheimischen bietet, sowie das Bulliprojekt zur Verbesserung der Mobilität Geflüchteter. Darüber hinaus leisten die beiden Lotsen Einzelfallhilfe und wirken gegenwärtig  bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen im Rahmen der  Interkulturellen Woche und bei der Umsetzung lokaler Integrationsprojekte mit.

 
PM Nr. 51/2019 zum Thema: Breitbandausbau im Landkreis Wittmund - Samstag, 7. September 2019

Informationsveranstaltungen zum Breitbandausbau im Landkreis Wittmund

lkw Wittmund. Der Breitbandausbau im Landkreis Wittmund schreitet weiter voran. Bis zum Ende diesen Jahres werden im Rahmen des aktuellen Ausbauprogrammes knapp 3.600 Adressen, verteilt auf 53 Projektgebiete, mit schnellem Internet versorgt. Ca. 45 % der gesamten Ausbauadressen erhalten einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss bis ans Haus. Für rund 95 % der profitierenden Gesamtadressen werden Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung stehen. Die verbliebenen 5 % der Anschriften erhalten die Möglichkeit, Bandbreiten von 30 bis 50 Mbit/s im Downstream zu beziehen.

 

Im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau erreichen die Kreisverwaltung viele Fragen aus der Bevölkerung. Diese betreffen das aktuelle Projekt sowie Fragen zur weiteren Ausbauplanung gleichermaßen. Aufgrund dieser Tatsache führt die Kreisverwaltung im September zwei Informationsveranstaltungen durch.

 

Für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinden Esens und Holtriem findet die Veranstaltung am Dienstag, den 17.09.2019, um 19:30 Uhr im Hayungshof Dunum, Süddunumer Weg 1, 26427 Dunum, statt.

 

Zur 2. Veranstaltung am Mittwoch, den 25.09.2019, um 19:00 Uhr im Ringhotel Residenz Wittmund, Am Markt 13, 26409 Wittmund, sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wittmund sowie der Gemeinde Friedeburg eingeladen.

 

An den jeweiligen Abenden werden Vertreter der Verwaltung, der EWE sowie des Breitband Zentrums Niedersachsen-Bremen (b|z|n|b) anwesend sein und über den aktuellen und zukünftigen Breitbandausbau im Landkreis Wittmund berichten. Zudem wird es die Gelegenheit geben, Fragen an die jeweiligen Vertreter zu stellen.

 

Zur besseren Planbarkeit werden an der Teilnahme interessierte Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich tel. unter 04462/86-1102 oder per eMail unter melanie.meyer@lk.wittmund.de für die entsprechende Veranstaltung anzumelden.

 
PM Nr. 50/2019 zum Thema: Aktionswoche der kommunalen Jobcenter in Deutschland - Montag, 26. August 2019

Aktionswoche der kommunalen Jobcenter in Deutschland

Jobcenter Wittmund mitten drin in der Kreisverwaltung“

lkw Wittmund. „Da haben Kreisverwaltung und Kreistag seinerzeit eine gute und richtige Entscheidung zum Wohle der Kreiseinwohner getroffen“, stellt Landrat Holger Heymann im Rahmen der Aktionswoche der kommunalen Jobcenter in Deutschland fest. Als zum 01.01.2012 die Anzahl der möglichen kommunalen Jobcenter im Zuge einer Änderung des 2. Sozialgesetzbuches (SGB II) und des Grundgesetzes ausgeweitet wurde, habe der Landkreis zugegriffen und die alleinige Trägerschaft für das Jobcenter übernommen. Zuvor war wie auch jetzt noch  in ca. ¾ der bundesdeutschen Jobcenter die Agentur für Arbeit  mit im Boot.

 

In dieser (Aktions)Woche wollen die 104 kommunalen Jobcenter Deutschlands auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Die 16 niedersächsischen kommunalen Jobcenter hatten schon 2017 ihr „Zukunftsbild“, das sie in ihrem Arbeitskreis beim Niedersächsischen Landkreistag (NLT) gemeinsam erarbeitet hatten, veröffentlicht. Mit einem gemeinsamen Logo „Kommunale Jobcenter  Stark Sozial Vor Ort“ werben die kommunalen Jobcenter Deutschlands in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag (DLT) und dem deutschen Städtetag (DStT) nun für sich.


„Wir haben auch als Arbeitsgemeinschaft bzw. gemeinsame Einrichtung mit zwei Trägern schon gute Arbeit geleistet“, ist sich der Leiter des Wittmunder Jobcenters, Hermann Garlichs, sicher, „aber seit 2012 ist unser Jobcenter mitten drin in der Kreisverwaltung“. Und das heißt, die nötige Zusammenarbeit mit anderen Ämtern im Sozial- Jugend-, Gesundheits- und Ordnungsbereich, aber auch in den Bereichen Haushalt, Personal und Organisation ist durch die größere Nähe innerhalb einer Kreisverwaltung sehr viel einfacher und daher auch intensiver.


Hermann Garlichs leitet das Jobcenter seit Inkrafttreten des SGB II, besser bekannt als Hartz IV, am 01.01.2005. Bis zur Änderung der Trägerschaft war das Jobcenter bis 2011 als Anstalt öffentlichen Rechts eine eigenständige Behörde. Der Abstand zur Kreisverwaltung war seinerzeit natürlich größer als jetzt. Und das ist eben der Vorteil, den die kommunalen Jobcenter hervorheben möchten.


Das Jobcenter Wittmund ist für die Ausführung des SGB II zuständig und betreut derzeit ca. 3.000 Kreiseinwohner (incl. Kinder).  Diese erhalten von der Leistungsabteilung  Hilfe zum Lebensunterhalt, da das zur Verfügung stehende Einkommen nicht ausreicht. Zu diesem Personenkreis gehören  auch rd. 600  Erwerbstätige, geringfügig Beschäftigte und Selbständige, deren Einkommen aufgestockt wird. Die Vermittlungsabteilung kümmert sich darum, dass die insgesamt rd. 2.100 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten des Jobcenters den Weg zu einem (besseren) Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden. So soll auch ihnen ermöglicht werden, dass sie ihren Lebensunterhalt so weit wie möglich aus eigener Kraft sicherstellen können und nicht mehr auf die steuerfinanzierten Unterstützungsleistungen des Jobcenters angewiesen sind.  Der Weg dorthin kann infolge vielschichtiger Problemlagen lang und hart sein. Daher bedarf es unter Umständen eines langen Atems der derzeit Leistungsberechtigten beim Jobcenter.


Bei der gesamten Arbeit kommt den kommunalen Jobcentern zugute, dass sie über weitreichende und langjährige Erfahrungen u.a. in den Bereichen Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung, Kinder- und Jugendhilfe, Asylbewerberleistungsgesetz sowie aus den Bereichen Bildung, Wohnen, kommunale Daseinsvorsorge, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Mobilität verfügen. Die Wege sind dadurch einfach kürzer und die Zusammenarbeit ist besser.


Das Jobcenter Wittmund hat in dieser (Aktions)Woche keine besondere Aktion geplant. Aber eine „Gesundheitsaktion“ läuft schon mit dem durchgeführten Gesundheitstag im März und den monatlichen Vorträgen, die zunächst einmal von August bis Dezember angesetzt sind.

 

Weitere Vorträge im Rahmen der Gesundheitsaktion, jeweils um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund, sind wie folgt terminiert:

 

3. September: Pflegende Angehörige: Leistungen, Zuschüsse, Aufgaben

 

4. Oktober: Ernährungsumstellung leicht gemacht - kleine Schritte, große Wirkung

 

5. November: Krankheitszeit – Winterzeit

 

3. Dezember: Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

 

 

                           

 
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