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PM Nr. 66/2017 zum Thema Gesundheitsvorsorge beim Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Erster Gesundheitstag der Kreisverwaltung in der Residenz war ein Anfangserfolg

lkw Wittmund. Im großen Saal der Wittmunder Stadthalle „Residenz“ waren am Mittwoch (6.9.17) allerlei Stände aufgebaut, an denen sich die Mitarbeiter der Kreisverwaltung im Rahmen des 1. Gesundheitstages über alle möglichen Aspekte zum Thema Gesundheit informieren und sich auch untersuchen lassen konnten. Ein Anfangserfolg für das noch recht junge Gesundheitsmanagement beim Landkreis, das vor allem von Sachbearbeiterin und Gesundheitsmanagerin Silvia Häde in den vergangenen  Jahren aufgebaut hat.

Auch Landrat Holger Heymann, der sich in der Mittagszeit von der Personalratsvorsitzenden und Gesundheitsmanagerin Enne Fischer die verschiedenen Stationen der „Arbeitsmesse“ erklären und zeigen ließ, war von der Erstauflage dieses Gesundheitstages angetan. Er dankte vor allem den Partnern, mit denen zusammen der Kreis das Informationsangebot an die Mitarbeiter auf die Beine gestellt hatte.

Den ganzen Tag über gab es Angebote zum Thema Raucherentwöhnung, zu gesunder Ernährung, über das richtige Sitzen am Büro-Arbeitsplatz (Ergonomie), Check-Ups zu Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinspiegel sowie zur Beschaffenheit der Körpermuskulatur. Die Kreisvolkshochschule stellte ihr Kursprogramm im Gesundheitsbereich vor, die Diakonie war mit der Suchtberatung präsent und hatte Rauschbrillen mitgebracht, um Teilnehmern zu verdeutlichen, wie negativ sich Alkohol- und Tablettenkonsum auf die Koordination auswirken. Hier konnten stocknüchterne Teilnehmer Situationen wie das Aufschließen einer Tür oder das Fangen eines Balls mit der Rauschbrille auf der Nase nachvollziehen.

Es gab in Nebenräumen oder auf der abgeschotteten Bühne kleinere Workshops zu Gesundheitsthemen, aber auch Schnupperangebote zur Wirbelsäulengymnastik, zur Handreflexzonenarbeit, zu Qi Gong, dem Training mit dem bogenähnlichen Flexibar oder zur Kiefernentlastung oder zur Achtsamkeit.

Die Organisatorin Silvia Häde sowie Personalratsvorsitzende Enne Fischer zeigten sich mit der Resonanz aus der Mitarbeiterschaft für das erste Mal sehr zufrieden. Viele Kreisbedienstete nutzten die Chance, sich an diesem Tag einmal schwerpunktmäßig um ihre Gesundheit zu kümmern. An eine Wiederholung in einigen Jahren sei durchaus gedacht, hieß es dann auch. Auch Landrat Heymann war von dem Angebot überzeugt. Partner waren am Mittwoch die AOK, das BAD Zentrum Wilhelmshaven, die Fachambulanz Sucht Ostfriesland Nord, die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund, sowie eigene Mitarbeiter aus dem Bau- und aus dem Gesundheitsamt, die über Arbeitsschutzaspekte, Hygiene am Arbeitsplatz sowie gesunde Ernährung informierten.

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PM Nr. 65/2017 zum Thema Design-Update beim Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Neues Logo für Kreisverwaltung läutet moderne Zeiten ein – Wappen-Symbol Kogge wurde behutsam modernisiert

lkw Wittmund. Die Wittmunder  Kreisverwaltung wird ihren Außenauftritt optisch auffrischen: Der Kreisausschuss (KA) gab in seiner jüngsten Sitzung einmütig sein Plazet für ein pfiffiges neues Logo, das jetzt schrittweise für die Kernverwaltung eingeführt werden soll. Damit entsprach der KA dem Vorschlag eines mit Kreis-Politikern und Kreis-Mitarbeitern besetzten Auswahlgremiums, das das vorliegende Logo aus vier von Werbeagenturen vorgelegten und präsentierten Vorschlägen ausgewählt hatte.

„Ich freue mich, dass wir mit der Modernisierung der Kreisverwaltung weiterkommen und künftig auch im Außenauftritt angemessen repräsentiert sind. Das neue Logo ist modern und einprägsam und nimmt in seiner Darstellung Bezug auf seine Wurzeln - das ist die Kogge als unser weiterhin gültiges Landkreis-Wappen“, sagt Landrat Holger Heymann.

Das traditionelle Wappen des Landkreises, verankert in Paragraf 2 der Hauptsatzung des Landkreises Wittmund, zeigt eine gelbe Kogge auf blauem Grund, auf deren drei Segeln die Wappensymbole der alten Ämter Esens, Wittmund und Friedeburg abgebildet sind. Die Kogge steht allgemein für Handel und Wirtschaft, ist aber auch ein maritimes Element und symbolisiert die geografische Lage an der ostfriesischen Nordseeküste.

Das neue Logo zeigt die behutsam modernisierte, abstrakt gehaltene Kogge in der frischen Farbe Dunkeltürkis, kombiniert mit dem Schriftzug Landkreis Wittmund in moderner Schrift, wobei das Wort Landkreis deutlich hervorgehoben ist.

Diese neue Wort-Bild-Marke wird markenrechtlich für den Landkreis geschützt und sie wird demnächst auch auf dem Kopf der offiziellen Landkreis-Schreiben auftauchen sowie auf dem Cover von Publikationen des Kreises und im Internet.

 
PM Nr. 64/2017 zum Thema Soziales im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Neuer Ausbildungskurs für künftige Jugendleiter beginnt im Herbst

lkw Wittmund. Das Jugendamt des Landkreises Wittmund bietet auch in diesem Jahr wieder eine Ausbildung zum Jugendleiter bzw. zur Jugendleiterin an. Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Erwachsene, die bereits aktiv mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein oder in einer Jugendgruppe als BetreuerIn arbeiten oder die sich zukünftig engagieren möchten.

Die für die Teilnehmer kostenlose Ausbildung findet in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Asel, Karl-Schaaf-Weg 3, 26409 Wittmund, statt. Die Teilnahme an dieser  Jugendleiterausbildung ist die Voraussetzung für die Erlangung der anerkannten Jugendleiterkarte (Juleica). Die Ausbildung umfasst den Besuch zweier Wochenendseminare. Das erste Seminar findet vom 24.11. bis zum 26.11.2017 und das zweite vom 1.12. bis zum 3.12.2017 (Dauer jeweils von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag).

 

Interessierte Jugendliche und Erwachsene können sich bis zum 08.11.2017 beim Jugendamt des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34, 26409 Wittmund, Tel.: 04462/86-1337, für den Kurs anmelden.

 

Zum weiteren Hintergrund: Die Inhaber/innen der Juleica erhalten in Deutschland verschiedenste Vergünstigungen. So wird zum Beispiel die persönliche Mitgliedschaft beim Deutschen Jugendherbergswerk kostenlos zur Verfügung gestellt. Nähere und weitere Informationen über Vergünstigungen mit der Jugendleiterkarte sind unter dem Link http://www.juleica.de/1532.0.html im Internet abrufbar.

 
Betreff: PM Nr. 63/2017 zum Thema Bundesförderung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Bund stellt Landkreis weitere 750.000 Euro für Verlängerung von „LandAufSchwung“ zur Verfügung -Vertragsunterzeichnung in Berlin

lkw Wittmund. Die Verlängerung des Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund ist in trockenen Tüchern. Für die Weiterführung des Programms bis Ende 2019 stellt der Bund noch einmal, wie angekündigt, 750.000 Euro bereit.

Der Wittmunder Landrat Holger Heymann und  Abteilungsleiter Thomas Windmöller (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, BMEL) unterzeichneten jetzt in Berlin einen entsprechenden Vertrag, der die näheren Details der Zusammenarbeit regelt. Zusammen mit Karin Garlichs (Kreisverwaltung) und Geschäftsführer Frank Happe (Wirtschaftsförderkreis Harlingerland/ Entwicklungsagentur) war Landrat Heymann zu Abstimmungsgesprächen in das zuständige Ministerium nach Berlin gefahren. Das vom Landkreis Wittmund vorgelegte Konzept überzeugte die Projektverantwortlichen dort. Mit dem Landkreis Wittmund als erster Förderregion wurde gleich im Anschluss an die Verhandlungen sofort der Vertrag unterzeichnet. Damit verlängert sich die Förderperiode bis zum 31.12.2019.  Zu den ursprünglich bis Mitte 2018 bewilligten 1,5 Millionen Euro Fördermitteln werden nun weitere 750.000 Euro vom BMEL für mögliche Projekte zur Verfügung gestellt.

Im Anschluss an das Abstimmungsgespräch wurde die Wittmunder Delegation noch zu einem Gespräch mit dem neuen Abteilungsleiter „Ländliche Räume“, Thomas Windmöller, gebeten, um sich über die bisherigen Erfolge sowie neue Entwicklungen und  Herausforderungen im Landkreis Wittmund  auszutauschen.

 

Zum weiteren Hintergrund: Am 15. August endete die Antragsfrist für die 5. Fördertranche im Zuge von „LandAufSchwung“beim Landkreis Wittmund. Jetzt geht es im nächsten Schritt darum, die neu vorliegenden Projektanträge  zu bewerten. Mitte des Monats September tagt dann das Entscheidungsgremium, welches eine abschließende Entscheidung darüber fällt, welche Projektanträge demnächst zum Zuge kommen und mit Projektmitteln ausgestattet werden.

Der nächste Antragsstichtag für die sechste Fördertranche wird voraussichtlich Mitte März 2018 sein.

 

Das Entscheidungsgremium von „LandAufSchwung“, darin sitzen die Vertreter der relevanten gesellschaftlichen Gruppen und der Kommunen im Kreis, hat bei der Vergabe der Mittel das letzte Wort. Vorbereitet werden die Entscheidungen durch  die Entwicklungsagentur (Wirtschaftsförderkreis) und den Abwicklungspartner (Karin Garlichs, Kreisverwaltung). Beide Instanzen helfen auch bei der Antragsvorbereitung. Mehr dazu auch auf der Internetseite des Landkreises Wittmund, www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „LandAufSchwung“. Dort sind alle wesentlichen Informationen um das Bundesmodellprogramm sowie sämtliche Erreichbarkeiten hinterlegt.

 
PM Nr. 62/2017 zum Thema Kinderbetreuung im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 14. September 2017

Landkreis: Die Flexibilität für alle steht bei der Kindertagespflege neben der Qualität im Vordergrund

lkw Wittmund. Wer sein Kind nicht in der Krippe oder Kita anmelden will oder darüber hinausgehend ein Betreuungsangebot sucht, der kann im Landkreis Wittmund – und in ganz Ostfriesland – von einem Netz von Kindertagespflegepersonen profitieren. Seit 20 Jahren gibt es dieses flexible Angebot des Familien- und Kinderservicebüros der Kreisverwaltung schon. Derzeit werden im Kreisgebiet bis zu 170 Kinder im Alter von null bis 14 Jahren auf diese Weise betreut, von etwa 50 Tagespflegepersonen derzeit.

Heike Hinrichs (48) aus Wittmund-Willen ist eine von ihnen. Seit 2009 bereits ist die erfahrene Mutter in der Kartei, die der Landkreis akribisch führt und sie betreut regelmäßig bis zu fünf Kinder bei sich zu Hause, deren Eltern aus beruflichen Gründen auf eine flexiblere Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Wenn Kinder übernachten oder sogar übers Wochenende bleiben, dann kommen bei Heike Hinrichs schon so einige Stunden zusammen. Ihr macht das nichts aus, sagt sie, denn sie hat Spaß am Umgang mit Kindern und findet es gut, wenn sie etwa durch ihr Angebot Alleinerziehenden „den Wiedereinstieg in den Beruf ermöglichen kann“, wie sie erklärt.

Eine Betreuungskraft der ersten Stunde ist Margret Hüls aus Wiesedermeer. Sie ist eine überzeugte Tagespflegerin, durch deren Hände schon viele Kinder gegangen sind. Zu einigen hat sie heute noch Kontakt, wie sie erzählt. Sie erhält auch von den Älteren immer noch mal Besuch. Bei ihr haben die Kinder viel Platz und können regelmäßig raus an die frische Luft. Gemeinsame Ausflüge sind auch immer drin, etwa in einen nahe gelegenen Tierpark, in den Wald oder an einen Strand. „Kinder sind für mich positiver Stress“, sagt sie.

Lena Janssen (31) aus Carolinensiel liebt Kinder, das war schon immer so. Sie selbst erwartet gerade ihr Drittes. Schon als Teenie war sie leidenschaftliche Babysitterin, ging dann als Aupair-Kraft nach England und in die USA. Da es in Carolinensiel kein Krippenangebot gibt, entschloss sie sich 2013, die Kindertagespflege bei sich zu Hause anzubieten.

Alle drei loben die Individualität und Flexibilität dieser  Betreuungsform, aber auch die Möglichkeit, sich bei Fragen und Problemen jederzeit mit dem Familien- und Kinderservicebüro des Kreises Rat holen zu können. Man sei so eine Art „große Familie“ und gut bekannt.

Häusliche Betreuungskräfte wie Hinrichs, Hüls und Janssen könnten Anne Schierenberg, Kerstin Buserath, Ute Claassen-Kebel und Julia Tammen vom Familien- und Kinderservicebüro des Kreises vor allem in Holtriem und Wittmund, aber auch in den Küstenorten Carolinensiel, Neuharlingersiel und Werdum noch weitere gebrauchen, sagen sie. Denn dort ist viel Gastronomie, und wenn Eltern in Hotels und Restaurants arbeiten oder eigene betreiben, wollen sie ihre Kinder gut untergebracht wissen – und das natürlich meist außerhalb der festen Tageszeiten der Regel-Kitas und Krippen, denn die Öffnungszeiten in der Gastronomie gehen weit darüber hinaus.

Eine hohe Qualität der Kinderbetreuung wird bei den Fachkräften des Kreises groß geschrieben, und sie wird auch im täglichen Geschäft gelebt, bestätigen die Kindertagespflegepersonen, die sich anfangs in einem Kurs erst einmal qualifizieren müssen. So gibt es dann später quartalsweise  Fortbildungen sowie regelmäßige Austauschtreffen, ja sogar Hausbesuche der Hauptamtlichen, die sich immer von der Qualität der Hausbetreuung ein Bild machen.

So besitzen die Kindertagespflegekräfte, die mittlerweile auch kreisüberreifend angefragt werden, ein Buch, in dem die wesentlichen Qualifikationen und Weiterbildungsschritte der Tagesbetreuerinnen festgehalten sind. Inzwischen fragen Eltern sogar danach, wenn sie ihre Sprösslinge dort anmelden und abgeben, sagt Heike Hinrichs.

Anne Schierenberg bringt es auf den Punkt: „Wir sind kein Babysitterdienst, sondern eine Betreuungsagentur mit einem gesetzlichen Auftrag, der eine hohe Qualität sichert“.

Wer sich als Tagespflegeperson beim Landkreis Wittmund bewerben möchte, kann sich an Julia Tammen, Tel. 04462-861362 wenden oder zwecks Kontaktaufnahme eine E-Mail an servicebuero@lk.wittmund.de schreiben. Weiterführende Informationen sind auch im Internet unter www.landkreis-wittmund.de zu finden.

 

Zum weiteren Hintergrund:

Bis zum Jahr 2007 war die Kindertagespflege bei der VHS Wittmund angesiedelt.  Ab dem 1.6.2007 wurde der Bereich „Kindertagespflege“ als ein zentrales Element des Familien- und Kinderservicebüros  erfolgreich ausgebaut und weiter entwickelt.

Seit dem 1. August 2013 besteht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bundesweit ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Dieser Rechtsanspruch kann durch einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung (Krippe)  oder in der Kindertagespflege - also bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater - erfüllt werden. Die Kindertagespflege stellt sich als Betreuungsform als wertvolle, qualitativ hochwertige Alternative zur Krippe heraus. Den wesentlichen Unterschied stellen hier sowohl die sehr flexiblen Betreuungszeiten als auch die geringe Gruppengröße (Obergrenze bis zu maximal fünf Kinder) dar. Absolut dürfen Tagespflegepersonen beim Landkreis Wittmund nur zwölf Betreuungsverträge gleichzeitig eingehen, das ist die Höchstgrenze.

Kindertagespflege und Angebote von Krippen und Kitas sind sogar kombinierbar.

Vermehrt findet die Betreuung im Rahmen der Tagespflege auch landkreisübergreifend statt. So wählen Eltern, die im Landkreis Wittmund leben, eine  Tagespflegeperson aus einem angrenzenden Landkreis für die Betreuung ihrer Kinder. Dies kann damit begründet sein, dass sich der Arbeitsplatz der Eltern im entsprechenden Landkreis befindet. Ebenso nutzen Eltern, die aus anderen Landkreisen stammen, mittlerweile das Betreuungsangebot des Landkreises Wittmund.

Um den Eltern ein noch breiteres und vielfältigeres Angebot zur Betreuung ihrer Kinder anbieten zu können, ist der Landkreis auf der Suche nach interessierten Personen, die sich die Tätigkeit als Tagespflegeperson vorstellen können. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und den Rahmenbedingungen können im Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund erfragt werden  (Telefon 04462-861362).

Die Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die  im Landkreis Wittmund angeboten werden,  können unter www.landkreis-wittmund.de/Betreuungsbörse  eingesehen werden.

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PM Nr. 61/2017 zum Thema Gefahrenabwehr im Landkreis Wittmund - Dienstag, 29. August 2017

Beim „Tag der Blaulichter“ am Wahlsonntag stellen sich das Katastrophenschutzzentrum des Kreises und viele Organisationen der Öffentlichkeit vor

lkw Wittmund. Beim „Tag der Blaulichter“ am Bundeswahl-Sonntag, 24. September 2017, stellt sich das jüngst um mehrere Hallen erweiterte Katastrophenschutzzentrum des Landkreises Wittmund von 11 bis 17 Uhr im Rahmen eines groß angelegten Tages der offenen Tür der Bevölkerung vor. Das umfangreiche Programm steht, die Werbung hat begonnen.

Seit Monaten planen Vertreter des Landkreises Wittmund, des Rettungsdienstes, der Kreisfeuerwehr, das DRK und die DLRG mit den Ortsgruppen Wittmund und Esens, die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Kreises, die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund sowie die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse, um den Besuchern an dem Tag ein attraktives Programm zu bieten: Es geht um gute Unterhaltung, aber auch um wichtige Informationen zu den einzelnen Organisationen und den jeweils spannenden Aufgaben, die diese im Zuge der Gefahrenabwehr sowie bei der Bewältigung von Einsatzlagen zu meistern haben.
„Das alles geht nur mit viel Übung, einer guten Vorbereitung sowie einer guten Ausrüstung, damit im Ernstfall eine schnelle Einsatz- und Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann,“, ist auch Landrat Holger Heymann überzeugt, der die Aktivitäten am Wahlsonntag begrüßt und zum Besuch der Schau auffordert.

Der Tag besteht aber nicht nur aus diversen Vorführungen der einzelnen Organisationen, die sich offensiv um Nachwuchs für ihre Teams  bemühen, sondern auch aus einer umfangreichen Schau neuester Lösch- und Rettungstechnik sowie diverser Produktanbieter. Dabei ist aber auch das Technische Hilfswerk mit Fahrzeugen sowie die Bundeswehr-Feuerwehr, die eines ihrer großen Spezialfahrzeuge präsentiert. 

Freunde von gut gepflegten Oldtimer-Feuerwehrfahrzeugen kommen am 24. September bei der FTZ an der Fuhrmannstraße ebenso auf ihre Kosten wie Kinder und Heranwachsende, denn es gibt allerlei zu gewinnen bei diversen Verlosungen. Und auch an die Kleinsten ist gedacht: Auf sie warten eine Hüpfburg, Fotoaktionen und vieles mehr, sogar ein Clown wird auf dem Gelände sein und ein Lächeln in die Gesichter von Jung und Alt zaubern. Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt, die an einer zentralen Kasse Verzehrbons für Kuchen, Würstchen, Pommes Frites und/oder Getränke erwerben können. Dort wird auch ein Handzettel mit Lageplan und Programmhöhepunkten ausgehändigt. Der Überschuss des „Tags der Blaulichter“ ist übrigens für die Nachwuchsarbeit der beteiligten Organisationen und den rührigen Präventionsrat Harlingerland  e.V. gedacht. 

Zusätzliche Parkflächen stehen an dem Tag in der Umgebung sowie beim nahen  E-Center bereit. Die Zufahrtsstraße vom Kreisel wird an dem Tag abgesperrt.

 

 
PM Nr. 60/2017 zum Thema Kita-Versorgung im Landkreis Wittmund - Dienstag, 29. August 2017

Zusätzliches Personal in Kindertagesstätten - Landkreis Wittmund erhält 500.000 Euro vom Land Niedersachsen zur  Verbesserung der Qualität

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund erhält für die Jahre 2017 und 2018 rund 500.000 Euro vom Land Niedersachsen, um Kindergartengruppen mit zusätzlichem Personal auszustatten. Insbesondere Einrichtungen mit einer hohen Zahl an Kindern, die aufgrund ihrer Herkunft kein oder nur wenig Deutsch können, sollen eine personelle Verstärkung erhalten und bei der Integration und Sprachförderung unterstützt werden. Durch die zusätzlichen Fach- und Betreuungskräfte sollen die regulären MitarbeiterInnen in den Kindertagesstätten entlastet und die Qualität der pädagogischen Arbeit verbessert werden.

Nach Einführung der dritten Kraft in den Krippen können nun auch in Kindertagesstätten, in denen überwiegend  Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zum Schuleintritt betreut werden,  Stellen aufgestockt werden, um so die Fachkraft-Kind-Relation zum Wohle der Kinder zu verbessern. Die Aufgabe der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bekommt als frühkindliche Bildung eine immer größere Bedeutung und somit steigen auch die Anforderungen an die Qualität der Arbeit.

Von der neuen Förderung durch das Land profitieren insgesamt 14 Kindertagesstätten im Landkreis Wittmund entweder durch Neueinstellungen oder Stundenaufstockungen. Dazu gehören in der Stadt Wittmund die Kindergärten „Robert-Koch-Straße“, „Goethestraße.“ und „St. Nicolai“, in der Samtgemeinde Esens die Kindergärten „An der Eisenbahn“ und „An der Mühle“, in der Gemeinde Friedeburg die Kindergärten in Horsten und Wiesedermeer, der Kindergarten der Gemeinde Langeoog sowie alle Kindergärten in der Samtgemeinde Holtriem. 

 
PM Nr. 59/2017 zum Thema Kindertagesbetreuung im Lk Wittmund - Dienstag, 29. August 2017

Bund fördert Kita-Einstieg im Landkreis Wittmund bis Ende 2020 mit 480.000 Euro

lkw Wittmund. Weil Flüchtlingskinder im Alter von 0 bis 3 Jahren kaum in Kindertageseinrichtungen betreut werden, hat der Bund ein Programm aufgelegt, um dieser Zielgruppe den einfachen Einstieg in die Kindertagesbetreuung zu ermöglichen. Der Landkreis Wittmund nimmt an diesem Bundesprogramm mit dem Titel „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teil. Damit soll eine gute Kindertagesbetreuung sichergestellt werden – für jedes Kind unabhängig von der sozialen Herkunft und vom Umfeld. „Frühe Bildung ist uns wichtig“ betont Landrat Holger Heymann. „Der Besuch von Angeboten der Kindertagesbetreuung wirkt sich positiv auf die Start- und Bildungschancen von Kindern aus. Zu keinem Zeitpunkt im Leben lernt der Mensch leichter und schneller.“Der Landkreis Wittmund wird mit insgesamt rund 480.000 Euro für den Zeitraum vom 1. August 2017 bis einschließlich 31. Dezember 2020 durch den Bund gefördert. Der Eigenanteil beträgt 10 Prozent. Der Landkreis Wittmund ist damit einer von mehr als 200 aktuell geförderten Standorten in Deutschland.
Mit den Mitteln werden niedrigschwellige Angebote in der Region gefördert, die den Einstieg von Kindern in das deutsche System frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung ermöglichen. Zielgruppe sind Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, insbesondere Familien, die aufgrund von Risikolagen wie Armut, Bildungsbenachteiligung oder mangelnder Sprachkenntnisse bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden. Angesprochen sind auch Kinder aus Familien mit Fluchterfahrung.
Der Landkreis Wittmund erhält über das Bundesprogramm bis zum Jahr 2020 die Mittel für die Schaffung einer Koordinierungs- und Netzwerkstelle sowie die Einrichtung von vier zusätzlichen Fachkraftstellen und die Projektmittel für die Umsetzung der neuen Angebote.
Als Kooperationspartner konnte der Landkreis Wittmund die Ev.-luth. Kindertagesstätten des Kirchenkreisverbandes Ostfriesland-Nord - in Abstimmung mit allen Trägern der 35 Kindertageseinrichtungen im Kreisgebiet - gewinnen, da sich sowohl in den Samtgemeinden Esens und Holtriem als auch in der Stadt Wittmund und in der Gemeinde Friedeburg Kindertagesstätten (Gesamtzahl: 15) in der Trägerschaft des Kirchenkreisverbandes befinden. Der Verband Ostfriesland-Nord wurde von den drei Kirchenkreisen Aurich, Harlingerland und Norden gegründet und hat die Trägerschaft für insgesamt 25 Kindertageseinrichtungen mit 280 MitarbeiterInnen.
Die neu zu schaffende Koordinations- und Netzwerkstelle ist zuständig für vielfältige Steuerungs- und Koordinierungsaufgaben, damit die Angebote effektiv aufeinander abgestimmt werden und gute Brücken in das Regelsystem bilden, sowie für die Vernetzung der vielfältigen Angebote für den Kita-Einstieg vor Ort. In den nachfolgenden Einrichtungen - sogenannte Anker-Kitas - sollen dann jeweils die Fachkraftstellen eingerichtet werden. Diese stehen bereits fest. Es sind die Kitas „An der Eisenbahn“ in Esens, „Goethestraße“ in Wittmund sowie die Kindergärten in Westerholt und Wiesedermeer.
Weiterführende Informationen zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ finden Sie auch auf der Webseite www.fruehe-chancen.de/kita-einstieg.

 
PM Nr. 58/2017 zum Thema Radwegebau im Landkreis Wittmund - Dienstag, 15. August 2017

Neubau des Radwegs an der K41 in Müggenkrug hat wieder Fahrt aufgenommen – erstes Teilstück bis zum Erntefest mit Korso fertig

lkw Wittmund. In den letzten Wochen hat der Bau des neuen Radwegs an der Kreisstraße 41 zwischen Müggenkrug und Leerhafe (Stadt Wittmund) wieder deutlich Fahrt aufgenommen. Nach dem Baustart vor ca. einem Jahr hatte die Baustelle wegen der überraschenden Insolvenz der damals beauftragten Firma Bokelmann einige Monate geruht. Jetzt ist die beauftragte Tiefbaufirma Feldmann (Jever) mit Hochdruck dabei, den Radweg fertigzustellen. Unübersehbar ist der Baufortschritt an der K41, was auch die Kreisverwaltung freut. Es geht mit Riesenschritten voran.

 

Leerhafes Ortsvorsteher Günther Theesfeld ist froh, dass es zügig weitergeht. Er sagte: „Die Baustelle macht einen sehr guten Eindruck. Alle Beteiligen sind sehr bemüht, dass das 1.Teilstück bis zum 24. September fertig ist, wenn hier bei uns Erntefest gefeiert wird und dort der Korso startet“.

Theesfeld lobte auch den Langmut der Anlieger entlang der Baustelle, die viel Verständnis für die Situation aufgebracht hätten. Für ihn als Ortsvorsteher sei das schon der dritte Radweg in den letzten zehn Jahren in dieser Ortschaft, hob er weiter lobend hervor. 

Den Auftrag für das neue, rund 3,5 Kilometer lange Teilstück an der Kreisstraße 41 hatte nach der öffentlichen Ausschreibung der Baumaßnahme im August vergangenen Jahres die Firma Bokelmann (Wittmund) zugesprochen bekommen und auch mit der Einrichtung der Baustelle begonnen – doch dann kam die Insolvenz. Der Auftrag musste neu vergeben werden.

Die Baukosten für den Radweg schlagen derzeit mit rund 700.000 Euro zu Buche, der Grunderwerb verschlang noch einmal 150.000 Euro.

Wenn alles fertig ist - angepeilt ist für die Fertigstellung das Jahresende (wenn die Witterung mitspielt) -, dann verfügt der Landkreis Wittmund an seinen Kreisstraßen bereits zu rund
60 Prozent über begleitende Radwege. Dieses Netz hat nach dem Ausbau des Teilstücks bei Leerhafe/Müggenkrug dann schon eine Länge von 103,262 Kilometern. Insgesamt gibt es im Landkreis ein Kreisstraßennetz mit einer Länge von 171,555 Kilometern.
 

Auf der politisch abgestimmten Prioritätenliste stehen als Nächstes die Radwege entlang der K 50 (Wiesedermeer-Upschört), an der K 14 (Werdumer Altendeich-Altfunnixsiel) sowie an der K 16 (Poggenkrug-Burhafe). Auf der aktuellen Warteliste stehen weiterhin die Bauprojekte an der  K 54 (Dunum-Burhafe), der K 38 (Bentstreek-Kreisgrenze Aurich) sowie K 49 (Collrunge-Müggenkrug) und K 38 (Bentstreek-Kreisgrenze Friesland) und noch einige andere. 

Für die aktuelle Baumaßnahme gibt es auch wieder Geld von Bund und Land: 20 Prozent Zuschussmittel stammen aus der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, der größte Batzen mit 60 Prozent der Zuschüsse aus Mitteln des niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes  (GVFG).

 

Während der Bauphase bleibt die Straße für den Verkehr geöffnet, allerdings ist dort die Geschwindigkeit für den Zeitraum auf 50 km/h reduziert.

 
PM Nr. 57/2017 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Dienstag, 15. August 2017

Beim Biomüll haben nur amtliche Original-Zusatzsäcke eine Chance auf ordnungsgemäße Abfuhr

lkw Wittmund. Jedes Jahr die gleiche Problematik: Zum Herbst hin stellt sich für viele Gartenbesitzer die Frage, wohin nur mit den ganzen Gartenabfällen, dem Pflanzenschnitt, der verwelkten Blumenpracht, dem Laub und all dem anderen Grünzeug, das dann häufig in größeren Mengen bei der Gartenarbeit anfällt. Vielfach reicht dann die Biotonne hinterm Haus nicht mehr aus oder sogar der eigene Komposthaufen quillt über.

Für diese Situationen bietet die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund zusätzliche Biomüllsäcke an, die an den Abfuhrtagen mit zur Abfuhr bereitgestellt werden können.

Diese müssen mit einem verrottbaren Band zugebunden werden - und das Gewicht der Säcke darf dabei auch nicht mehr als 15 Kilogramm betragen. Es dürfen dafür natürlich nur die amtlich gekennzeichneten Bioabfallsäcke mit dem Aufdruck „Landkreis Wittmund – Abfallwirtschaft – Biomüllsack“ verwendet werden.

Biomüll, der in anderen zum teil handelsüblichen Säcken oder gar lose mit zur Abfuhr an der Straße bereit gelegt wird, der wird vom Abfuhrunternehmen nicht mitgenommen. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Die jeweiligen Ausgabestellen für die Biomüllsäcke (zum Preis von 1,50 € pro Stück) finden Sie in Ihrem Abfuhrplan, auf den Seiten der Abfallwirtschaft im Internet (www.abfallwirtschaft.wittmund.de) oder über die angebotene Müll-App.

Für weitere Informationen rund um das Thema Abfall steht Ihnen auch die Abfallberatung des Landkreises Wittmund unter der Telefonnummer 04462/861230 gerne zur Verfügung.

 
PM Nr. 56/2017 zum Thema Sprachunterricht für Migranten - Dienstag, 15. August 2017

Neues Sprachkursangebot für Neuzugewanderte in Esens startet

lkw Wittmund. Aufgrund der ersten Erfolge und der guten Resonanz bei der Erstauflage wird ab dem 14. August in der Samtgemeinde Esens der zweite Sprachkurs „Gemeinsam Deutsch lernen – Sprachangebot für alle Neuzugewanderten“ angeboten.

Dieser Sprachkurs bietet ein dauerhaftes und kontinuierliches Sprachangebot für Migranten vor Ort, um den unmittelbaren Einstieg in die Sprachförderung zu unterstützen und zu erleichtern sowie die Übergänge in weiterführende Integrationsmaßnahmen und sprach- und berufsbezogenen Kurse zu optimieren. Die Zielgruppe sind erwachsene Migranten, die Nutzung des Angebots ist unabhängig vom Aufenthaltsstatus und dem Sprachniveau. Die Sprachkurse werden dreimal in der Woche für je drei Stunden angeboten. Eine Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Die Organisation der Sprachkurse erfolgt durch die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises Aurich.

Die Sprachförderangebote für Neuzugewanderte und insbesondere für Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge  im Landkreis Wittmund bestehen gegenwärtig aus  vielfältigen Sprachkursen und  Qualifizierungsmaßnahmen, die jeweils von den örtlichen Bildungsträgern organisiert  und durchgeführt werden.

 

 
PM Nr. 55/2017 zum Thema Gewässerschutz im Lk Wittmund - Dienstag, 15. August 2017

Ursache für Versalzung des „Benser Tiefs“ offensichtlich gefunden – Schwächen des Sielwerks in Bensersiel werden behoben

lkw Wittmund. Die Ursache für die Versalzung des „Benser Tiefs“, hier gab es Mitte Mai ein größeres Fischsterben, scheint gefunden: offensichtlich haben zwei Hubtore des Sielwerks in Bensersiel aus technischen Grunden nicht immer       komplett geschlossen, so dass bei Flut Salzwasser ins  Gewässer eindringen konnte.

Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Wittmund hatte gemeinsam mit der Sielacht Esens, die für das Benser Tief und für das Sielwerk in Bensersiel verantwortlich ist, sowie mit Mitarbeitern des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) Aurich sehr eingehende Ermittlungen für die mögliche Ursache der Versalzung angestellt.

Durch spezielle Untersuchungen des NLWKN konnte zunächst belegt werden, dass es sich definitiv um eingedrungenes Wasser aus der Nordsee handeln musste. Das Auftauchen von versalzenem Grundwasser konnte relativ sicher ausgeschlossen werden.

Am Donnerstag vergangener Woche schließlich wurde das Sielwerk in Bensersiel einer umfassenden Dichtigkeitsprüfung unterzogen. Eine hinzugezogene Berufstauchergruppe von Niedersachsen Ports untersuchte die Hubtore näher. Das Sielwerk war ohnehin schnell in Verdacht geraten, dass hier möglicherweise die Ursache für die Versalzung liegen könne – aufgrund einer Fehlfunktion oder aufgrund von Problemen mit der Dichtigkeit. Während der Hochwasserphase am Donnerstag wurden unter anderem auch ungiftige Farbproben eingesetzt. Beim höchsten Stand des Nordsee-Hochwassers wurde rund um die Dichtungen der Sieltore Lebensmittelfarbe eingespritzt. Bei etwaigen Undichtigkeiten wäre diese Farbe im Benser Tief wieder zum Vorschein gekommen. Dies war allerdings am Donnerstag nicht der Fall.

Ferner wurden alle Anlagenteile bei dem späteren Niedrigwasser vom Boot aus durch die Fachleute in Augenschein genommen, worauf bautechnische Undichtigkeiten auch definitiv ausgeschlossen werden konnten. Auch sonstige Fehler, etwa durch eine falsche Bedienung des Sielwerks, konnten nach Durchsicht und Überprüfung der Aufzeichnungen aller Pegeldaten sowie der Sielzüge des infrage kommenden Zeitraumes durch die beteiligten Behörden nicht festgestellt werden.

Die weitere Ursachenforschung hat dann aber ergeben, dass für das Eindringen von Salzwasser eine bislang nicht entdeckte Alterungserscheinung an den beiden Hubtoren in Frage kommen könnte. Durch diverse Versuche der Sielacht konnte festgestellt werden, dass die Hubtore des Siels nicht immer ganz schlossen. Ein kleiner Spalt von etwa einem Zentimeter könnte somit ausgereicht haben, dass bei den jeweiligen Tide-Hochwässern mit den einhergehenden langen Trockenphasen der Binnenentwässerung unbemerkt Nordseewasser in das Tief eingedrungen sein könnte.

Die Sielacht wird jetzt die Technik für einen betriebssicheren  Verschluss der beiden Hubtore unverzüglich so umbauen, dass beide Sieltore auch beim automatischen Betrieb mit Sicherheit vollständig schließen. Alle Beteiligten bedauern, dass diese Unzulänglichkeit erst durch diesen konkreten Anlass, nämlich das Fischsterben, entdeckt werden konnte.

Im Übrigen liegen die bislang vorliegenden Messergebnisse im Benser Tief wieder im normalen Rahmen. Es werden natürlich weiterhin Beobachtungen und Messungen der Gewässergute erfolgen, kündigte  die untere Wasserbehörde des Kreises an.

 
PM Nr. 54/2017 zum Thema Denkmaltag im Lk Wittmund - Freitag, 4. August 2017

Rege Beteiligung am „Tag des offenen Denkmals“ im Kreisgebiet – viele Aktionen am 10. September

lkw Wittmund. Der  bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ findet in diesem Jahr am 10. September statt. An diesem Tag können wieder eine Reihe von Baudenkmälern im Landkreis Wittmund besichtigt werden. Bei allen dann geöffneten Baudenkmälern wird interessierten Besuchern jeweils eine Fülle von Erläuterungen zu den einzelnen Einrichtungen und den eventuell dann dort gezeigten Ausstellungen angeboten.

Im Landkreis Wittmund stellen sich sachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städte und Gemeinden, der Heimatvereine, der Kirchen und der privaten Denkmalseigner zur Verfügung, um durch die Baudenkmäler zu führen und diese zu erklären.  

Eine Übersicht: Im Landkreis Wittmund sind an diesem Tag folgende Baudenkmäler zur Besichtigung geöffnet (Öffnungszeiten in Klammern:

 

In der Samtgemeinde Esens

sind das Heimatmuseum „Leben am Meer“ in der Peldemühle, Bensersieler Straße; das August-Gottschalk-Haus (Jüdisches Museum), Burgstraße; das Kirchplatz-Turmmuseum in der St.-Magnus-Kirche; der Ahnensaal im Rathaus; jeweils zwischen 11 und 17 Uhr für Interessierte zu besichtigen.

 

In der Gemeinde Friedeburg

ist das Gelände Dr.’s Pütt einschließlich der Schleuse in Wiesede (jederzeit zugänglich) dabei.

 

Auf der Insel Langeoog

können das Heimatmuseum „Seemannshus“ (10 – 12 Uhr), der Wasserturm (10 – 12 Uhr) und das alte Wasserwerk (9 – 16 Uhr) besichtigt werden.

 

Auf der Insel Spiekeroog

kann das dortige Inselmuseum Norderloog 1 von 15 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden.

 

Stadt Wittmund:

Im Ortsteil Carolinensiel sind jeweils von 10 bis 18 Uhr die Alte Pastorei , das Groothus und das Kapitänshaus mit Teestube (11 bis 17 Uhr) geöffnet; einige Traditionsschiffe im Hafen sind zur Besichtigung freigegeben; Ortsführung (Treffpunkt Groot Hus), Museumshafen-Rallye.

Vortrag von Herrn Joachim Wulf zum Thema „Städtebaulicher Denkmalschutz - Chancen für den Museumshafen“, Ort: Alte Pastorei, Beginn ist um 11 Uhr.

In Berdum wird die Mühle geöffnet (10 – 17 Uhr).

In Wittmund, Esenser Straße 14, ist die Peldemühle aus dem Jahre 1741 geöffnet (11 – 17 Uhr), Eintritt frei; Führung durch die Mühle um 12 und um 15 Uhr.

 

Es bietet sich für die Besucher an diesem Tag die Möglichkeit, die Gebäude und die darin in vielen Fällen befindlichen wertvollen Ausstellungen und Einrichtungen in Ruhe anschauen zu können. Anwesende Mitarbeiter stehen für Nachfragen zur Verfügung. Die Bevölkerung ist aufgefordert, von den Besichtigungsmöglichkeiten regen Gebrauch zu machen.

 

 
PM Nr. 53/2017 die Abfallwirtschaft des Landkreises informiert - Montag, 17. Juli 2017

Neuer Standort Altglascontainer in Wittmund, Esenser Straße

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist darauf hin, dass die Altglascontainer, die bisher auf dem Parkplatz des Combi-Verbrauchermarktes an der Esenser Straße in Wittmund standen, im Laufe dieser Woche in den Wendekreis der benachbarten Industriestraße umgesetzt werden.

 
PM Nr. 52/2017 - Montag, 17. Juli 2017

Dipl.-Ing. Jürgen Hoffmann jetzt im Ruhestand

lkw Wittmund. Seinen letzten Arbeitstag in der Kreisverwaltung hatte jetzt der Leiter der Stabstelle Regionalplanung Dipl.-Ing. Jürgen Hoffmann (Jever).

 

Im Beisein seiner engsten Mitarbeiter wurde er durch Landrat Holger Heymann in einer Feierstunde verabschiedet. Der Landrat würdigte die langjährige Tätigkeit von Herrn Hoffmann, der seit Oktober 1980 beim Landkreis Wittmund als Bauingenieur für Aufgaben der Regional- und Bauleitplanung beschäftigt war, und überreichte ihm als Dank und Anerkennung eine Urkunde und einen Präsentkorb.

 

Die stellv. Personalratsvorsitzende Nina Ottersberg dankte im Namen der Kolleginnen und Kollegen für die stets gute Zusammenarbeit und wünschte ihm ebenfalls alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.

 
PM Nr. 51/2017 die Abfallwirtschaft des Landkreises informiert - Donnerstag, 13. Juli 2017

Altglascontainerplätze in Carolinensiel

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist darauf hin, dass innerhalb der Ortschaft Carolinensiel am 14.07.2017 die Altglassammelcontainer vom Parkplatz des Edeka-Marktes Scheidemann in den Wendekreis des Lotsenwegs umgesetzt werden. Bei den beiden anderen Altglascontainerstellplätzen in Carolinensiel (Caspersweg, Jugendherberge und Nordseestraße, Kurzentrum) ändert sich nichts.

 
PM Nr.50/2017 zum Thema Jobcenter/Arbeitsmarkt - Donnerstag, 6. Juli 2017

Jobcenter Wittmund ist besonders erfolgreich bei der Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt

lkw Wittmund. Seit dem 1. Januar 2012 wird das Jobcenter Wittmund in der alleinigen Verantwortung des Landkreises Wittmund geführt.  Und die seitdem erzielten Arbeitsergebnisse des Jobcenters sind „mehr als vorzeigbar“, so lautet ein aktuelles Fazit der Behördenleitung. So liegt zum Beispiel die Arbeitslosenquote im Bereich des SGB II (Sozialgesetzbuch II) mit dem Ergebnis von aktuell 2,9 Prozent deutlich unter der Quote von 3,7 Prozent der kommunalen Jobcenter insgesamt. Der Grund dafür liegt unter anderem darin, dass das Jobcenter in Wittmund besonders erfolgreich ist bei der Integration von Langzeitbeziehern von Arbeitslosengeld 2.

Die aktuelle Statistik weist hier für Wittmund eine Integrationsquote von knapp 22 Prozent aus. Das ist aktuell das beste Ergebnis unter den insgesamt 45 Jobcentern in Niedersachsen. Vergleicht man den Januar 2012 mit dem Januar 2017, so ist in diesen fünf Jahren die Anzahl der Langzeitbezieher (Arbeitslosengeld 2) in absoluten Zahlen von 1826 auf 1485 Personen, somit um 18,7 Prozent gesunken.  Die Zahl der vom Jobcenter betreuten Arbeitslosen sank im gleichen Zeitraum von 1263 auf 981 Personen, prozentual also um 22,3 Prozent.

Nach noch vorläufiger Berechnung für den abgelaufenen Monat Juni 2017 liegt die Zahl der Arbeitslosen im SGB II-Bereich  mit 835 Personen sogar noch deutlich niedriger und damit auf einem neuen Wittmunder Niedrig-Rekordwert. Als das „Geheimnis dieses Erfolges“ werden von der Kreisverwaltung und der Jobcenter-Leitung neben einem günstigen Arbeitsmarkt in einem guten konjunkturellen Umfeld die gute Vernetzung des Jobcenters mit anderen unterstützenden Institutionen und Behörden angesehen. Aber auch der eigene, gut funktionierende Arbeitgeberservice sowie das sehr engagierte Mitarbeiterteam im Jobcenter werden als Erfolgsfaktoren angeführt.

 

 
PM Nr. 49/2017 zum Thema neues, offenes Angebot des Familien- und Kinderservicebüros des Landkreises - Donnerstag, 6. Juli 2017

Fester Termin einmal pro Woche: Das „Café Kinderwagen“ startet am 1. August in Wittmund durch

 

lkw Wittmund. Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund eröffnet zum 1. August 2017 das „Café Kinderwagen“ als neues, offenes Angebot in Wittmund. Alle werdenden Eltern sowie alle Eltern mit Kindern im Alter bis zu einem Jahr sind dort herzlich willkommen. Für die wichtigen Themen wie Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Ernährung, Gesundheit und  Erziehung stehen Ihnen dann sowohl eine Hebamme und auch eine Erzieherin mit Rat und Tat zur Seite.

Der Besuch ist kostenfrei und unverbindlich, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Einfach vorbeikommen zum Plaudern bei Kaffee oder Tee, um beispielsweise andere Mütter und Väter zu treffen oder zur Beratung, zur eigenen Information und zum Austausch. Darüber hinaus können die mitgebrachten Babys dort von der anwesenden Hebamme regelmäßig gewogen werden. Die Eltern haben so die Möglichkeit anhand einer ausgehändigten Wiegekarte den Entwicklungsstand des Kindes besser einzuschätzen und zu kontrollieren.

Jeden Dienstag von 9.30 bis 11 Uhr (ausgenommen in den Ferien)  gibt es dieses neue Angebot im Treff am Sonneneck, Am Markt 13, in Wittmund dann ab dem 1. August.

Flyer 

 
PM Nr. 47/2017 zum Thema ehrenamtliches Engagement - Donnerstag, 6. Juli 2017

 Kreisjugendfeuerwehrwart Manfred Tannen vom Landkreis ausgezeichnet

lkw Wittmund. 25 Jahre hat Manfred Tannen aus Ochtersum (Samtgemeinde Holtriem) das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwarts nun bereits inne, für ihn sei die Arbeit mit den jungen Leuten eine Art Leidenschaft, sagte er. Gern blickte der bei VW in Emden Beschäftigte, der vielen Kreisbewohnern auch als engagierter Diskjockey bekannt ist, auf diese Zeitspanne zurück. Landrat Holger Heymann nahm das Jubiläum zum Anlass, um die Verdienste von Tannen in der Nachwuchsarbeit der Kreis-Wittmunder Feuerwehren zu loben und Tannen, der jüngst von Regierungsbrandmeister Ernst Hemmen das Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes erhielt, mit einer Urkunde des Kreises zu ehren.

Bei einer kleinen Feierstunde am Montag Nachmittag im Kreishaus waren einige langjährige Weggefährten Tannens dabei, wie etwa der Ochtersumer Ortsbrandmeister Dieter Dirks (Tannen ist derzeit zudem sein Stellvertreter) sowie Samtgemeindebürgermeister a. D. Gerhard Dirks, aber auch Vize-Kreisbrandmeister Erwin Reiners und Tannens zwei Stellvertreter als Kreisjugendfeuerwehrwarte, Oliver Hemken und Marcel Onken.

Tannen ist der vierte Kreisjugendfeuerwehrwart überhaupt und am längsten im Dienst in dieser Funktion. Er ist der  Initiator vieler Jugendzeltlager und hat, wie Landrat Heymann positiv hervorhob, viel für die Nachwuchsarbeit im Kreisfeuerwehrverband getan, die inzwischen über drei Kinder- und 18 Jugendfeuerwehren mit insgesamt rund 320 Mitgliedern (Stand: Jahresende 2016) verfügen. Das sei bei 24 Feuerwehren im Kreis Wittmund ein sehr guter Schnitt, so der Landrat.

Tannen regte in seiner Dankesrede an, die Feuerwehren sollten sich stärker der Themen Inklusion und Integration widmen, bei den Feuerwehren sei schließlich jeder willkommen. Um die Nachwuchsarbeit in den nächsten Jahren auf einem konstant guten Kurs zu halten, solle man auch das Ausbildungskonzept flexibilisieren und dabei stärker auf überregionale Zusammenarbeit setzen. Tannen sagte rückblickend: „Ich erlebe meist eine sehr respektvolle Jugend“. Im mache die Arbeit mit seinen Stellvertretern Hemken und Onken noch immer sehr viel Spaß; Feuerwehr bedeute nun einmal „Teamwork“, so der Geehrte, der auch die Organisationen übergreifende Zusammenarbeit mit der DLRG und dem Deutschen Roten Kreuz lobte. Richtig sei es, so Tannen, die Nachwuchskräfte bereits über die Kindergruppen an die Arbeit und die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren heranzuführen. Damit könne man nicht früh genug beginnen. Das Foto zeigt Tannen und Landrat Holger Heymann.

                                                                                    

 
PM Nr. 48/2017 in eigener Sache: Erfolgreiche Mitarbeiter beim Lk Wittmund - Donnerstag, 6. Juli 2017

Alle bleiben an Bord: Erfolgreicher Ausbildungsjahrgang und drei frisch gekörte Verwaltungsfachwirte

lkw Wittmund. Mehrfacher Grund zur Freude bei der Wittmunder Kreisverwaltung: Nach ihrem dreijährigen Vorbereitungsdienst haben die beim Landkreis Wittmund ausgebildeten Kreisinspekttor-Anwärterinnen Nina Ihben und Daniela Janssen (beide Aurich) ihr Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, Hannover, beendet und jeweils ihre Bachelor-Prüfung im Studiengang der Verwaltungsbetriebswirtschaft erfolgreich abgelegt. Ihnen wurde der akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.

Nach ihrer dreijährigen Ausbildung in der Kreisverwaltung haben Joana Hehenberger (Marx-Strudden) und Sven Gerdes (Jever) vor dem Prüfungsausschuss des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung Hannover in Aurich die Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte(r) erfolgreich abgelegt.

Fabian Stegemann (Carolinensiel) bestand vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer in Emden die Abschlussprüfung zum Informatikkaufmann. Alle genannten Nachwuchskräfte werden weiterhin in der Kreisverwaltung tätig sein.

Freude auch bei drei weiteren Mitarbeitern des Kreises: Nach ihrem zweijährigen nebendienstlichen Lehrgangsbesuch am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Oldenburg haben die beim Landkreis Wittmund tätigen Verwaltungsfachangestellten Rebecca Onken (Burhafe), Stefan Einnolf (Esens) und Stefan Janssen (Stedesdorf) die Angestelltenprüfung II erfolgreich abgelegt und sind jetzt berechtigt, die Bezeichnung "Verwaltungsfachwirtin" bzw. "Verwaltungsfachwirt" zu führen.

Foto

 
PM Nr. 46/2017 zum Thema neues Instrument direkter Bürgerbeteiligung im Lk Wittmund - Freitag, 30. Juni 2017

Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts wird freigeschaltet

lkw Wittmund. Als neues Instrument der direkten Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund wird die Kreisverwaltung jetzt zum 1. Juli den Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts auf ihrer Internetseite freischalten. Im Zuge der Haushaltsberatungen für den Etat 2018 können sich Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet somit erstmals ab Sonnabend mit konkreten Vorschlägen am politischen Prozess zur Verwendung von Steuermitteln im Landkreis beteiligen.

Die Vorschläge werden dann, wenn sie originäre Kreisthemen betreffen und angenommen worden sind, von den zuständigen Ämtern bearbeitet und als Sitzungsvorlage in den politischen Gremien des Kreistages behandelt, die dann das letzte Wort haben.

„Ich freue mich, unseren Kreisbewohnern jetzt dieses neue Angebot machen zu können. Ich hoffe jetzt aber auch, dass Interessierte diesen Weg nehmen und die Chance ergreifen, sich konstruktiv an der Willensbildung zu beteiligen. Der Kreispolitik, die diesen Weg maßgeblich unterstützt, danke ich dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sich direkt einbringen und sich mehr in Entscheidungsprozesse einbinden können“, sagte Landrat Holger Heymann zu dem neuen Angebot, dass die Kreisverwaltung in den letzten Wochen erarbeitet hat.

Das eigens von einem Dienstleister für das neue Angebot programmierte moderne Online-Modul auf einer eigenen Internetseite (http://buergerhaushalt.landkreis-wittmund.de) wird künftig jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen geschaltet. Es ist auch direkt über ein Klickfeld (Button) auf der Startseite der Landkreis-Internetseite www.landkreis-wittmund.de zu erreichen. Eine einfache Menüführung erleichtert es, direkt über ein paar auszufüllende Formularfelder den Vorschlag einzugeben und an die Kreisverwaltung zu schicken. Alle zugelassenen Vorschläge werden auf der Internetseite für jedermann sichtbar aufgeführt. Dort wird dann auch zu sehen sein, ob die Vorschläge angenommen werden.

Für die Beratungen zum Haushaltsplan 2018 wird diese Seite vom 01. Juli bis zum 30. September aktiviert. Zu beachten ist, dass in der Zeit nach dem 30. September die hausinternen Vorbereitungen zur Haushaltsplanung 2018 beginnen und alle Bürger-Vorschläge dann vorliegen müssen. Es ist außerdem wichtig, dass die geäußerten Vorschläge eigene Aufgaben des Landkreises betreffen und keine von Bund oder Land übertragenen oder Aufgaben, welche im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden im Kreisgebiet liegen.

Deshalb lohnt es sich, auch einen Blick in den aktuellen Kreishaushalt zu tun, der über einen Link auf der Seite Bürgerhaushalt einfach zu erreichen und als PDF einzusehen und zu durchsuchen ist.

 
PM Nr. 45/2017 zum Thema soziales Engagement im Lk Wittmund - Donnerstag, 29. Juni 2017

„Vielfalt verbindet“: Erstmals im Herbst interkulturelle Woche im Landkreis geplant

Aufruf zum Mitmachen – Programm in Vorbereitung

lkw Wittmund. Erstmals will in diesem Jahr auch der Landkreis Wittmund auf Initiative der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe (Kreisverwaltung) in der Kreisstadt eine interkulturelle Woche durchführen. Und er sucht noch weitere Aktive: Ein Organisationsteam, bestehend aus den Mitgliedern und Vertretern  der Diakonie, des Kreisverbands der Arbeiterwohlfahrt (Awo), dem Förderkreis für Flüchtlinge „Gemeinsam Hand in Hand“ und der Koordinierungsstelle des Landkreises plant  in diesem Zusammenhang bereits unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen und bereitet das Programm vor. 

Die interkulturelle Woche in Wittmund wird von 25. September  bis zum 30. September 2017 unter dem Motto "Vielfalt verbindet" durchgeführt. 

Alle Institutionen, Organisationen, Kirchen, Vereine und Initiativen sind eingeladen, sich mit einem Gottesdienst, einer Diskussionsveranstaltung, einem Tag der offenen Tür, einem kulturellen Beitrag oder mit einer anderen dem Leitziel verpflichteten Initiative an dieser Aktionswoche in Wittmund zu beteiligen und  diese gemeinsame Bewegung für ein friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft allgemein und im Landkreis Wittmund im Besonderen zu unterstützen.

Das Gesamtprogramm der 1. interkulturellen Woche im Landkreis wird dann Anfang September veröffentlicht. 

Wenn Sie bei der Aktionswoche mitwirken möchten, fordern Sie bitte bei der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe telefonisch unter 04462/861065 oder unter 04462/861063 oder per Email ein Anmeldeformular an und melden Sie dort Ihre Veranstaltungen  bis spätestens zum 4. August 2017 per Email  an nadja.pfister@lk.wittmund.de oder an elvira.weiser@lk.wittmund.de  an. 

Zum Hintergrund:

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der christlichen Kirchen, der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 immer Ende September statt. Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Integrationsbeiräte und -beauftragte, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützen und tragen diese Veranstaltung. Mit Festen, Podiumsdiskussionen, Gottesdiensten, kulturellen Ereignissen und interessanten Events setzen sich die Veranstalterinnen und Veranstalter der Interkulturellen Woche für ein friedliches und gerechtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen in unserer Gesellschaft und für einen Dialog auf Augenhöhe ein. Das vorrangige Ziel dabei ist, auf die Situation von Migrantinnen/Migranten und Flüchtlingen aufmerksam zu machen, andere dafür zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

 
PM Nr. 44/2017 zur Straßenunterhaltung im Kreisgebiet - Montag, 26. Juni 2017

Sanierung der K16 zwischen Werdum und Burhafe beginnt in der kommenden Woche

lkw Wittmund. Autofahrer im nördlichen Landkreis Wittmund müssen sich ab der kommenden Woche auf eine größere Straßenbaustelle einstellen: Zum Wochenbeginn startet die beauftragte Firma Strabag mit der Sanierung der Kreisstraße 16 zwischen Werdum und Burhafe. Hier wird auf der ganzen Länge (ca. 7 Kilometer) die Fahrbahn abgefräst und dann erneuert. Die Straße bekommt im Zuge der Bauarbeiten, die rund 750.000 Euro kosten werden, eine komplett neue Deckschicht.

Einzig die Ortsdurchfahrt von Buttforde wird bei der Sanierung ausgespart. Mit einer Fertigstellung in den niedersächsischen Sommerferien wird gerechnet, Anfang August soll der Verkehr auf der K16 wieder störungsfrei laufen.

Die gesamte Maßnahme ist zeitlich und räumlich in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt umfasst den Straßenteil zwischen Werdum und Buttforde, der zweite die Strecke zwischen Burhafe und Buttforde. Ortskundige Autofahrer sollten den Bereich während der Bauarbeiten möglichst meiden. Umleitungsstrecken werden für die Zeit der Baumaßnahme ausgeschildert.

  

 
PM Nr. 43/2017 zum Thema Jugendschutz - Montag, 26. Juni 2017

Alkoholtestkäufe im Landkreis Wittmund

Nur drei Verstöße: Urteil im Ordnungsamt des Kreises fällt „erfreulich positiv“ aus

lkw Wittmund. Die Zahl der Verstöße bei Alkoholtestkäufen durch den Handel im Kreisgebiet ist nach Informationen des Ordnungsamtes der Wittmunder Kreisverwaltung weiter zurückgegangen. Für Landrat Holger Heymann eine sehr erfreuliche Entwicklung: „Auch wenn das nur eine Momentaufnahme sein kann, so hoffe ich doch, dass sich hier ein guter Trend ablesen lässt“. Das Urteil im Ordnungsamt über die Ergebnisse in diesem Jahr sei sehr positiv. Man werde hier aber weiter am Ball bleiben, ruhe sich nicht aus. „Der Jugendschutz muss eingehalten werden“, lautet nach wie vor die Devise bei der Polizei und dem Kreis Wittmund. 

Jugendliche Testkäufer waren im Zuge einer konzertierten Aktion von Polizei, Kreis und Präventionsrat in der vergangenen Woche (am 14. und 15. Juni 2017) verdeckt in verschiedenen Supermärkten und Discountern sowie bei Kiosken unterwegs und versuchten dort jeweils illegal alkoholische Getränke zu erwerben. Es gelang ihnen diesmal nur in drei Fällen (rund 7 Prozent der Testkäufe). Hier müssen die Betreiber nun mit Bußgeldern rechnen, die entsprechenden Verfahren wurden von der Ordnungsbehörde eingeleitet. Bei den insgesamt 43 Testkäufen in 35 Betrieben gab es in 40 Fällen diesmal keinerlei Beanstandungen, der beste Wert der letzten Jahre.

Im Einzelnen: Am 14. Juni gab es 21 Testkäufe in 16 Betrieben der Gemeinde Friedeburg und in der Stadt Wittmund. Hier gab es keinerlei  Beanstandungen. Am 15. Juni diesen Jahres waren die Testkäufer in den Samtgemeinden Holtriem und Esens unterwegs. Bei insgesamt 22 Testkäufen in 19 Betrieben gab es in drei Fällen ein Fehlverhalten, wo jetzt Inhabern und/der dem Personal Bußgelder drohen. 

Insgesamt handelte es sich bei den 35 angesteuerten Betrieben um 30 Supermärkte oder Discountermärkte (mit 2 Beanstandungen) sowie fünf Kioske/Getränkemärkte (ein Verfahren). Die drohenden Bußgelder liegen im Einzelfall zwischen 50 und 250 Euro, je nach Grad der Verantwortung. Im Wiederholungsfall verdoppelt sich diese Summe allerdings sofort, darauf weist das Ordnungsamt des Landkreises hin. 

Die Rechtslage im Jugendschutz ist völlig eindeutig: Bier und Wein dürfen erst von Jugendlichen ab 16 Jahren erworben werden, hochprozentige Alkoholika wie Spirituosen und Alkopops dürfen nicht an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden. 

Zahlen zu den Testkäufen aus den beiden Vorjahren zum Vergleich: 

Im Jahr 2015 gab es bei 46 Testkäufen in 36 Betrieben in 19 Fällen Beanstandungen und Bußgelder (41,30 Prozent); im Jahr 2016 fiel das Resultat besser aus: Bei 63 Testkäufen in 58 Betrieben kam es zu zehn Beanstandungen mit folgenden Bußgeldbescheiden (15,87 Prozent).

 
PM Nr. 42/2017 zum Freiwilligen Sozialen Jahr im Krankenhaus - Montag, 26. Juni 2017

Infotag im Krankenhaus: FSJler berichten ihren Nachfolgern von den Erfahrungen im Job

 

lkw Wittmund. „Hier ist an jedem Tag deine Eigeninitiative gefragt“, erklärt Tobias Freese und blickt wissend in die Runde – Hände in den Hosentaschen und Herumstehen seien nicht so gern gesehen. Gemeinsam mit Alina Kosihajda berichtet Freese, der nach dem Abitur studieren und Arzt werden will, von den Erfahrungen in der ablaufenden Zeit des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) im Wittmunder Krankenhaus. Zusammen mit sechs weiteren jungen Leuten haben die beiden vor einem guten Jahr angefangen und jetzt erstmals einen Infotag für angehende FSJler organisiert.

Dabei ist auch Eckhard Meier, stellvertretender Leiter des Pflegedienstes. Er erläutert auf Nachfrage im Detail die Dienstzeitmodelle, die auf die FSJler zukommen: Früh-, Spät- oder Zwischendienste, die neuen FSJler werden ab dem ersten Tag voll in das bestehende System integriert. Aber auch Wünsche, wo man eingesetzt werden möchte, werden im Vorfeld abgefragt.

„Der Umgangston hier bei uns ist eher kollegial und spaßig“, so charakterisiert Tobias Freese die gute Stimmung im Hause. Er habe es nicht bereut, sagt er, im Gegenteil, er habe viele wertvolle Einblicke in einen Krankenhausbetrieb bekommen. Das Wittmunder Krankenhaus ist bei seinen Patienten sehr beliebt. 

Bis zu acht junge Leute, junge Männer und Frauen, nehmen in jedem Jahr die Chance wahr, ihr FSJ im Krankenhaus in Wittmund zu machen. Sie können im Transportdienst, auf der Intensivstation, der zentralen Notaufnahme oder auf einer der normalen Pflegestationen arbeiten. Oder sie können auch mal bei den Operationen oder Untersuchungen zusehen - Eigeninitiative sei gefragt. Los geht es Anfang August.

Dass die Umstellung von der Schule zum FSJ nicht leicht ist, das wissen Freese und Kosihajda – und daher wollen sie ihren Nachfolgern den Start mit diesem Infotag erleichtern und die Hemmungen nehmen.

Nach einer Gesprächsrunde bei selbstgebackenem Kuchen startet die erste Führung durchs Haus, natürlich werden dabei weitere Fragen beantwortet. Und am Schluss gibt es sogar eine selbst erstellte Informationsbroschüre – derart vorbereitet sollen die neuen FSJler einen guten Start im Krankenhaus Wittmund haben.

 

 
PM Nr. 41/2017 zu "LandAufSchwung" im Kreisgebiet - Montag, 26. Juni 2017

Bundesmodellprojekt soll bis Ende 2019 verlängert werden – Zuschusstopf wird vom Bund weiter aufgefüllt

lkw Wittmund. Das  sehr gut angelaufene Bundesmodellprojekt „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund wird um eineinhalb Jahre bis Ende 2019 verlängert. Damit verbunden ist auch eine namhafte Aufstockung der Fördermittel, wie der Bund der Kreisverwaltung in Aussicht gestellt hat. In der Kreispolitik wird die Verlängerung ausdrücklich begrüßt. Schwerpunkt der zusätzlichen Förderung soll das Thema soziale Dorfentwicklung sein. Der Landkreis wird dem Bund in Kürze in einem Schreiben mitteilen, dass man an der Programmverlängerung sehr stark interessiert ist.

Für den ursprünglich vorgesehenen Förderzeitraum waren Bundesmittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro bereitgestellt worden. Inzwischen wurden im Landkreis Wittmund 22 Projekte aus dem Budget des Modellvorhabens „LandAufSchwung“ mit einem Volumen von rund einer Million Euro gefördert. Es liegen dazu inzwischen viele positive Zwischenergebnisse vor. Darüber hinaus hat eine Delegation des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den für das Projekt im Landkreis Verantwortlichen bei einem Besuch in Wittmund eine gute und außerordentlich engagierte Arbeit bescheinigt.

„Das ist eine einmalige Chance für uns“, erklärt Landrat Holger Heymann, der sich über diese positive Nachricht sehr gefreut hat, wie er sagt.

 
PM Nr. 40/2017 zum Thema Soziales im Lk Wittmund - Montag, 26. Juni 2017

Kostenlose und neutrale Beratung wird von Senioren gut angenommen

lkw Wittmund. Rund 20 Mitglieder des Landfrauenvereins Moorweg und Umgebung kamen, um sich fachlich gut informieren zu lassen – und sie gingen mit vielen interessanten Informationen: In der Mehrzweckhalle in Moorweg stellten Anne Schierenberg und Adele Varenhorst- Rupprecht vom Landkreis Wittmund die Aufgabenfülle und das Leistungspaket des Senioren- und PflegeStützpunktes vor.

Sie gingen auch kurz auf die Historie ein, denn das Seniorenservicebüro eröffnete bereits im Jahr 2008. Und drei Jahre später, im Jahr  2011, wurde dann auch der PflegeStützpunkt ins Leben gerufen. 2014 resultierte daraus der Senioren- und PflegeStützpunkt Niedersachsen im Landkreis Wittmund.

Die kostenlose und neutrale Beratung durch den Stützpunkt wird nach wie vor von vielen Betroffenen oder Angehörigen sehr gerne angenommen, wie die Referentinnen betonten.

Neben dem Thema Wohnberatung oder der Übersicht über die sozialen Leistungen war ein weiterer zentraler Diskussionspunkt die Information über die Leistungen der Pflegekasse. Seit dem Jahresbeginn 2017 bereits gilt nämlich das Pflegestärkungsgesetz II mit seinen Festlegungen. Häufig gestellte Fragen waren daher die nach der Beantragung des Pflegegrads, nach der Unterstützung beim Ausfüllen eines Antrags oder wie man als pflegender Angehörender reagieren soll, wenn der Pflegegrad- Antrag abgelehnt wird. Auch das Instrument der ehrenamtlichen Seniorenbegleiter wurde vorgestellt und erläutert.
Um all diese Themen ging es an dem Tag und es entwickelte sich ein reges Frage-und-Antwort-Spiel, bei dem die Moorweger Landfrauen rege mitdiskutierten. Auch dass regelmäßig Sprechstunden direkt dezentral in den Samtgemeinden Esens und Holtriem oder auch der Gemeinde Friedeburg angeboten werden, wurde von den Anwesenden als sehr positiv bewertet.

 
PM Nr. 39/2017 zu Flüchtlingsintegration im Landkreis Wittmund - Montag, 26. Juni 2017

Migranten werden bei Info-Veranstaltung auf Arabisch gezielt über deutsches Schulsystem informiert

 

lkw Wittmund. Die Eltern schulpflichtiger Kinder haben als Bildungspartner eine wichtige Rolle im Schulsystem des Landes Niedersachsen. Doch wie das Schulsystem in Deutschland jeweils organisiert ist, erschließt sich vielen Migranten auch auf den zweiten Blick nicht. Hier setzt eine Veranstaltung der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe bei der Kreisverwaltung mit gezielten Informationen auf Arabisch zum hiesigen Schulsystem an. Termin ist am Dienstag, 20. Juni, von 14 bis 16 Uhr im Centrum für Arbeit und Soziales, Dohuser Weg 34, 26405 Wittmund.

Was in punkto Bildungsweg für die Kinder beachtet werden sollte, welche Unterschiede es zum Schulsystem der Heimatländer besteht, oder ob das Kind einen Anspruch auf Unterricht in der Muttersprache hat, all das wird an diesem Tag ausgiebig besprochen und beleuchtet. Anwesend sein werden auch Aktive des Migranten Eltern Netzwerks sowie weitere Sprachmittler, um eine optimale Verständigung über das Thema zu erreichen.

Damit auch die Eltern von Kleinstkindern an der Veranstaltung teilnehmen können, bietet das Kinder- und Familienservicebüro an dem Nachmittag eine Kinderbetreuung an. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Infos bei Elli Weiser, Tel. 04462-861063. 
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