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PM Nr. 58/2020 zum Thema Infrastrukturmaßnahmen - Donnerstag, 4. Juni 2020

Förderzusage: Land gibt Mittel für 2. Bauabschnitt bei Krankenhaus Wittmund

lkw Wittmund. Am gestrigen Mittwoch (3.6.20) hat in Hannover der Planungsausschuss des Landes Niedersachsen zum Krankenhausförderprogramm 2020 getagt. Mit sehr positiven Ergebnissen für den Landkreis Wittmund und das zu 100 Prozent von ihm allein getragene Wittmunder Krankenhaus. „Wir freuen uns sehr, dass unser 2. Bauabschnitt ‚Neustrukturierung der Pflege“ mit einer Fördersumme von 3,5 Millionen Euro und einer Gesamtfördersumme von 15 Millionen Euro aufgenommen worden ist“, erläuterten Landrat Holger Heymann, Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus Wittmund gGmbH, und Geschäftsführer Ralf Benninghoff in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Beide bewerten die Entscheidung des Landes als ein weiteres wichtiges Signal zur Weiterentwicklung des Wittmunder Krankenhaus-Standorts. Dies sei der richtige Schritt zur weiterhin konsequenten Modernisierung des Hauses, die unerlässlich sei und weitergehen müsse. Deshalb sei man auch sehr dankbar, so Landrat Heymann, dass in Hannover nun die richtigen Weichenstellungen erfolgt seien und der Bedarf in Wittmund allgemein anerkannt werde. Dies sei auch die Anerkennung der guten Vorarbeiten seitens der Krankenhausführung und der einmütigen Unterstützung durch die Wittmunder Kreispolitik. Es habe nie Zweifel gegeben, dass man den richtigen Weg beschreite.

Details/Hintergrund zur geplanten Maßnahme selbst:

Der bauliche Zustand und die technische Ausstattung des Krankenhauses derzeit sowie die zunehmende Steigerung der Fallzahlen erfordern eine räumliche Neustrukturierung und Ausweitung im Bereich der Patientenzimmer und Pflegeeinheiten. Die Zielplanung sah in einem ersten Abschnitt die Neustrukturierung des Funktionsbereiches mit einem Kostenrahmen von rund 9 Millionen Euro vor. Diese Maßnahme wird derzeit abgeschlossen. Erneuert wurden die Bereiche der Zentralen Notaufnahme, der Endoskopie, der OP-Säle und der Intensivstation. Hiermit wird der Fallzahl-Steigerung in den operativen Fachabteilungen und bei der Notfallversorgung Rechnung getragen.

Der 2. Bauabschnitt wendet sich folgerichtig der Neustrukturierung des Pflegebereiches zu. Kernbereich ist hier ein dreigeschossiger, nicht unterkellerter Neubau südwestlich am vorhandenen Bettenhaus, und die Neustrukturierung der Pflege im Altbau. Die Struktur dieses Altbaus ist seit seiner Errichtung im Jahr 1968 mehr oder weniger unverändert geblieben. Im geplanten Neubau soll nun auch der neue Haupteingang untergebracht werden.  Die neue Haupterschließung für Besucher und Patienten soll zukünftig über die Bundesstraße 210 erfolgen. Neben einer deutlichen Verbesserung der gesamten Eingangs- und Parkplatzsituation werden Anfahrtswege verkürzt und Verkehrsströme entzerrt.

Der Landkreis als Träger hat zu diesem Zweck, und unter der Notwendigkeit des Neubaus einer eigenen Rettungswache, bereits die notwendigen Grundstücke erworben. Die Rettungsleitstelle für Ostfriesland befindet sich ebenfalls in Richtung der B210. Derzeit wird das Krankenhaus über eine 30er-Zone erschlossen, die im Wesentlichen keinen großen Gegenverkehr zulässt. Mit der neuen Haupterschließung wird das Krankenhaus zukunftssicher in der Erreichbarkeit für den gesamten Landkreis und darüber hinaus aufgestellt. Die vorliegende Planung wurde in zahlreichen Gesprächen mit allen zuständigen Behörden abgestimmt. Ende des Jahres 2019 wurde der Geschäftsführung durch die Architektengruppe Schweitzer GmbH die erste Kostenberechnung zum 2.BA vorgelegt. Diese basierte auf den neusten Erkenntnissen zum Altbestand, zur Schadstoffsanierung, zur Bodenqualität. Gleichzeitig wurden die aktuellen Marktpreise der Handwerker- und Dienstleistungsfirmen eingearbeitet. Die Kostenberechnung kam hier zu dem Ergebnis von rd. 21 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme. In dieser Summe sind auch notwendige Fenster- und Fassadensanierungen des alten Bettenhauses von 1968 von der neuen Frontseite (rd. 1,1 Millionen Euro) sowie der Neubau der Parkplatzflächen mit umfangreichen Arbeiten aufgrund der schwierigen Bodenqualität (rd. 2,3 Millionen Euro) enthalten. Die Gesellschafterversammlung (gesamter Kreistag) stimmte der Antragsstellung auf Basis der Kostenberechnung von rd. 17,6 Millionen Euro zu.

Der vorliegende Rahmenterminplan geht von einer Umsetzungszeit von vier Jahren aus, da große Anteile im Bestand unter Aufrechterhaltung der Funktions- und Leistungsfähigkeit des Hauses erbracht werden müssen. Mit dem zweiten Bauabschnitt wird die Weiterentwicklung des Krankenhauses hinsichtlich der Betriebsorganisation im Bereich der Pflege vorangetrieben. Dieser schließt lückenlos an den ersten Bauabschnitt mit der Optimierung und Modernisierung der Funktionsbereiche an. Mit dem zweiten Bauabschnitt ist die Zielplanung abgeschlossen und das Krankenhaus strategisch zukunftsfähig aufgestellt.

Im Krankenhausplan des Landes Niedersachsen wird das Wittmunder Krankenhaus auch im Jahr 2020 mit 152 Planbetten geführt. Die Auslastung lag 2019 im Durchschnitt bei 89,64 Prozent. Das Krankenhaus ist Traumazentrum, Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung und seit der Zertifizierung im November 2019 auch eines von vier Fuß- und Sprunggelenkszentren im Lande. Aufgrund der demographischen Entwicklung des Landkreises nimmt die Versorgung internistischer Patienten ebenfalls stetig zu. Das Haus ist fester Bestandteil der Notfallversorgung und versorgt die beiden zum Landkreis gehörigen Inseln Langeoog und Spiekeroog.

 

 
PM Nr. 57/2020 Thema: Bereitschaft SAE und Bürgertelefon - Mittwoch, 27. Mai 2020

Landkreis Wittmund fährt Präsenz des Stabes zunächst auf Mindestmaß zurück

lkw Wittmund. Aufgrund aktuell vergleichsweise geringer Neuinfektionszahlen im Landkreis Wittmund wird die Kreisverwaltung die dauerhafte Präsenz des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse (SAE), der rund zehn Wochen täglich in unterschiedlicher Zusammensetzung zusammengearbeitet hat, zunächst auf ein Mindestmaß zurückfahren. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Eine Kern-Stabsrunde tagt weiterhin werktäglich unter dem Vorsitz des Landrats, um drängende Fragen nach wie vor abzuarbeiten. Auch hier hat das Gesundheitsamt eine wichtige Rolle, wie schon zuvor in der täglichen Stabsarbeit.

Die Stabsmitglieder sind in der laufenden Woche (seit 25. Mai) weitgehend auf ihre normalen Arbeitsplätze zurückgekehrt, um sich dem üblichen Tagesgeschäft zu widmen. Sie nehmen aber ihre Stabsfunktion quasi mit in den Alltag, sodass bei drastischen Veränderungen der Pandemie-Lage der Stab kurzfristig wieder komplett hochgefahren werden kann. „Damit reagieren wir flexibel auf die Situation, die sich natürlich auch jederzeit verschlechtern kann“, hebt Landrat Holger Heymann hervor, der seinen Büroarbeitsplatz ebenfalls wieder ins Hauptgebäude verlegt hat.

Heymann dankte den Stabsmitgliedern für deren Engagement, oft auch bis spät in den Abend und an Wochenenden gearbeitet zu haben, wenn es nötig gewesen sei. Der Stab sei hervorragend geführt gewesen und habe, vor allem auch dank Ordnungsamtsleiter Uwe Hinrichs, bei teilweise täglicher Besetzung mit bis zu 50 Personen in unterschiedlichen Teams hervorragend funktioniert. Insgesamt haben mehr als 80 Personen über die aktive Zeit im Stab mitgearbeitet. Es gab zudem einen dauerhaften Austausch mit Nachbarstäben, dem Krisenstab des Landes, sowie regelmäßige Koordinierungsrunden auf Kreisebene mit anderen Playern des Gesundheitssystems (KV, Ärzteschaft, Krankenhaus). Zudem gab es zu Fragestellungen regelmäßige Absprachen und den Austausch mit den Bürgermeistern der kreisangehörigen Gemeinden und den örtlichen Ordnungsämtern.

Das Bürgertelefon hat in der genannten Zeit weit mehr als 6000 Anrufe entgegengenommen und tut es noch täglich. Bis auf die Feiertage und Wochenenden wird das Bürgertelefon des Landkreises unter der Telefonnummer 04462-867000 erreichbar bleiben – und zwar  bis auf Weiteres von Montag bis Donnerstag, von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr unter der zentralen Telefonnummer – freitags ist dieser Telefonservice der Kreisverwaltung von 8 Uhr bis 12 Uhr geschaltet.

Einen vorläufigen Zwischenbericht der Stabsarbeit im Zuge der Corona-Pandemie hat Landrat Holger Heymann jüngst im Kreisausschuss präsentiert. Diesen Zwischenbericht, geschrieben von Bianca Bremer (Abteilungsleiterin Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz), fügen wir der Presse mit dieser PM bei. Daraus darf zitiert werden.

 
PM Nr. 56/2020 zum Thema Liegenschaften des Landkreises Wittmund - Mittwoch, 27. Mai 2020

Klare Regeln für Öffnung der Sporthallen des Kreises für den Vereinssport

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund stellt ab sofort seine Sporthallen (Dreifachsporthalle Esens, Dreifachsporthalle und Sportzentrum KGS Wittmund, Dreifachsporthalle BBS Wittmund, Finkenburgsporthalle Wittmund, Sporthalle in der Oberschule Westerholt, Dreifachsporthalle Friedeburg) wieder für die Nutzung durch die Vereine zur Verfügung. Rechtliche Grundlage ist die aktuell geltende Verordnung des Landes Niedersachsen über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vom 22. Mai 2020, die eine Nutzung wieder zulässt.

Nicht genutzt werden dürfen allerdings weiterhin nicht die jeweiligen Umkleideräume und die Duschen. Das Land Niedersachsen hat außerdem angekündigt, dass den Vereinen sowie den Sportlerinnen und Sportlern auch wieder Hilfestellungen in Form von FAQs an die Hand gegeben werden, die im Internet zu finden sind.

Ergänzend zu den Landesvorgaben und den Regelungen der Benutzungsordnung für Schulräume und Sportstätten des Landkreises weist die Kreisverwaltung  darauf hin, dass die Vereine ein Hygienekonzept zu erstellen haben, in dem die geltenden Abstandsregelungen sowie die einzuhaltenden Hygienevorschriften beschrieben werden. Die vom Deutschen Olympischen Sportbund herausgegebenen und ebenfalls beigefügten sogenannten zehn Leitplanken sind dabei zu beachten. Das Hygienekonzept ist den Übungsleiterinnen und –leitern als Nutzungsvorgabe an die Hand zu geben. Diese haben zudem eine Anwesenheitsliste zu führen, in der die Kontaktdaten sowie die Uhrzeit der Nutzung der Sporthalle vermerkt werden, um bei Bedarf gegenüber dem Gesundheitsamt des Kreises Infektionsketten nachweisen zu können. Diese Aufzeichnungen sind drei Wochen lang aufzubewahren.

Achtung: Der Landkreis stellt für die Nutzer der Hallen keine Hände- und Flächendesinfektionsmittel bereit. Diese sind von den Nutzern jeweils selbst mitzubringen. Für die Einhaltung aller Regeln sind ausschließlich die Vereine verantwortlich, die die Sporthallen nutzen.

Alle Nutzungszeiten, die jeweilig ausgeübte Sportart einschließlich der Kontaktdaten der Übungsleiter für die Sporthallen in Wittmund und in der Oberschule Westerholt sind bei der Kreisverwaltung an Andrea Hombach (andrea.hombach@lk.wittmund.de) bzw. vertretungsweise Ralf Borowski (ralf.borowski@lk.wittmund.de) per Email mitzuteilen.

Die Nutzungszeiten einschließlich der Sportart sowie die Kontaktdaten der Übungsleiter für die Dreifachsporthalle in Friedeburg sind der Gemeinde Friedeburg mitzuteilen.

Wegen der besonderen Fluchtwegsituation in der Dreifachsporthalle Esens gilt für diese Halle folgende Regelung:
Die Nutzungszeiten einschließlich der Sportart sowie die Kontaktdaten der Übungsleiter sind der Samtgemeinde Esens mitzuteilen. Die dortigen Umkleideräume dürfen ausschließlich als Fluchtwege genutzt werden. Der Gymnastikraum kann nicht genutzt werden. Der Besuchereingang ist als Zugang in die Halle zu nutzen.

Die aufgeführten Hallen bleiben an Pfingsten sowie an den Wochenenden geschlossen. Hiervon können lediglich in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zugelassen werden. Insgesamt werden alle Sportlerinnen und Sportler gebeten, zu überlegen, ob sportliche Aktivitäten im Außenbereich grundsätzlich der Hallennutzung vorgezogen werden können.

Handreichung DOSB (auf weiter klicken)

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PM Nr. 55/2020 zum Thema Infrastrukturmaßnahmen - Mittwoch, 27. Mai 2020

Der Ausbau des Wittmunder Stadions liegt bisher im Zeitplan

lkw Wittmund. Die von den Sportfreunden in der Harlestadt herbeigesehnte Sanierung des Wittmunder Stadions ist weit vorangeschritten - die Arbeiten liegen bisher im Zeitplan. Das teilt die Kreisverwaltung als Bauherrin mit.  Wer sich die Anlage derzeit in der Bauphase ansieht, der kann erahnen, was daraus werden wird: ein Schmuckstück. Der derzeitige Stand der Fertigstellung beim Hochbau - die alte Tribünenanlage mit unzeitgemäßen Kellerumkleiden wich einem modernen Zweckbau – stimmt optimistisch, so die Verwaltung. So sind die Bauhauptarbeiten am Stadiongebäude (Funktionsräume, Umkleiden, Sanitärräume) inzwischen abgeschlossen, das Gebäude steht. Inzwischen sind auch die Fugarbeiten am Außenmauerwerk fertig, die Fenster und Türen, bis auf ein paar Restarbeiten, allesamt fertig eingebaut. Auch das Dach ist drauf, die Elektroarbeiten im Inneren sind nahezu abgeschlossen. Ebenso sind die Innenputzarbeiten abgeschlossen, die Sanitärarbeiten für die Ver- und Entsorgung beim Wasser sind angelaufen. Als nächstes stehen die Heizungs-, Estrich-, Fliesen- und Malerarbeiten innerhalb des Gebäudes aus. Geplanter Fertigstellungstermin dafür ist der Monat September 2020.

Den größten Teil der neuen Sportanlage nimmt aber das künftige Spielfeld mit der Rundlaufbahn ein. Das Sportfeld in neuer Aufteilung ist schon gut zu erkennen. So wurde bereits eine umfassende Zaunanlage erstellt. Das zentrale Rasenspielfeld ist für die Einsaat des Sportrasens vorbereitet worden. Gut zu erkennen sind auch die Elemente Rundlaufbahn, Multifunktionsfläche und die Weitsprunganlage. Hier muss für den Anlauf zur Sprunggrube noch der Einbau für den Tartan-Belag vorbereitet werden. Weitgehend erstellt ist auch die Kugelstoßanlage mit drei Anstoßkreisen.
 
Die Bodenverhältnisse auf dem traditionellen Wittmunder Sportgelände sind nach wie vor schwierig, weitere Bodenarbeiten vor dem Einbau der Tartan-Laufbahn sind notwendig, um überall die nötige Stabilität herzustellen. Die geplante Fertigstellung lt. Termin- und Zeitenplan zum Juli 2020 ist derzeit noch zu halten. Für die punktgenaue Umsetzung sind passende Wetter- und Bodenverhältnisse aber mit einzurechnen.
Zum allgemeinen Hintergrund: Offiziell hat der Landkreis am 11. November 2019 die Maßnahme der vom Bund mit 675.000 Euro geförderten Stadionsanierung gestartet. Den politischen Beschluss zur Sanierung fasste der Kreisausschuss am 22.2.2017.
Bei der Konzeptionierung der Anlage  hat die Kreisverwaltung, die auf Belange des Schulsports zu achten hatte, eng mit dem örtlichen Arbeitskreis Stadion zusammengearbeitet. Es entstand der Plan für eine neue Außensportanlage und ein modernes neues Sanitärgebäude – die neue Tribünenanlage wird Platz für ca. 110 Zuschauer bieten.
Die Bundesmittel stammen aus dem  Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes zur Förderung der Sanierung kommunaler Einrichtungen.  Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) erteilte über den Projektträger Jülich am 19.12.2017 einen Bewilligungsbescheid mit einer Zuwendungssumme über 675.000 Euro. Mit der planerischen Umsetzung wurde die Bietergemeinschaft Hoppe + CHF (Bremerhaven/Esens) beauftragt.

Folgende Einzel-Sportanlagen im neuen Stadion sind vorgesehen: 4 Kreisbogenbahnen, 6 Einzelbahnen für die geraden Sprint- und Hürdenstrecken, 1 Großspielfeld als Rasenplatz, 1 kombinierte Anlage für Weit- und Dreisprung, 1 Speerwurfanlage, 1 Kugelstoßanlage und eine Multifunktionsanlage, u.a. nutzbar als Spielfeld und für den Hochsprung. Das neue Sanitärgebäude umfasst fünf Umkleidebereiche (Schüler/Spieler, Lehrer/Schiedsrichter), 3 WC-Anlagen (Herren, Damen, Schwerbehinderte) sowie einen Schulungsraum und Nebenräume.

Bis zur Freigabe des Projektes durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung (BBSR) musste zunächst die baufachliche Prüfung durch das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften in Hannover abgewartet werden, die am 8.4.2019 abgeschlossen war. Danach konnte aktiv am Projekt  gearbeitet werden. Das bedeutete, Änderungen des Landesamtes für Bau und Liegenschaften mussten mit eingearbeitet werden und eine geänderte Kostenkalkulation musste aufgestellt werden. Diese Kostenkalkulation ist durch den Fördergeber der BBSR erneut freigegeben worden (Bescheid vom 11.6.2019). Insgesamt bewegt sich das Projektvolumen bei 1.636.758,72 Euro. Mit der Freigabe der Kostenkalkulation am 11.6.2019 hatte der Landkreis grünes Licht, konnte ausschreiben und vergeben. Die Projektausführung wird für den Fördergeber vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser begleitet. Die angedachte Übertragung des Stadions an die Stadt erfolgt nicht. Das hat der Kreisausschuss am 27.9.2018 entschieden. Die Anlage bleibt in der Hand des Kreises. Zuwendungssumme: 675.000 € (45%); Budget Landkreis: 2.050.000 €.

 
PM 54/2020 zu Öffnungszeiten der Kreisverwaltung ab 2. Juni - Dienstag, 26. Mai 2020

Vorsichtige Öffnung der Kreisbehörde nach Schließung wegen Corona-Pandemie

lkw Wittmund. In Übereinstimmung mit den Regelungen für die kommunalen Rathäuser im Wittmunder Kreisgebiet wird auch die Kreisverwaltung ihre Ämter in Wittmund nach einer mehrwöchigen Schließung (seit dem Monat März) wieder für den Publikumsverkehr grundsätzlich öffnen. Das kündigt der Landkreis Wittmund an. Die Wieder-Eröffnung gilt ab dem 2. Juni, dem Dienstag nach Pfingsten. Die Zugangsbeschränkungen zu den Verwaltungsgebäuden während der normalen Bürostunden (je nach Amt) sind dann wieder aufgehoben. Weiterhin wird zum Schutz aller an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, ihre Anliegen nach Möglichkeit telefonisch oder per E-Mail zu klären und - soweit möglich - im Vorfeld Termine mit den jeweiligen Sachbearbeitern zu vereinbaren.

„Es macht für uns absolut Sinn, die während der Schließung eingeübten Verfahren weitestgehend in die neue Corona-Normalität zu übernehmen“, sagt etwa der Wittmunder Landrat Holger Heymann und hofft auf die Einsicht der Menschen. Im Zuge der Lockerungen nach dem Stillstand gehe es nun darum, Abstände einzuhalten und neue technische Wege zu nutzen, direkte Kontakte weiter zu vermeiden - soweit möglich.

Die Bürger werden gebeten, bei unabwendbaren Behördenbesuchen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. In den Verwaltungsgebäuden des Landkreises Wittmund sind zudem an zentralen Orten Desinfektionsspender installiert worden. Wo direkter Kundenverkehr ist, gibt es zudem meist Spuckschutzwände aus Plexiglas, um die Mitarbeiter des Kreises zu schützen.

Besonders reger Kundenverkehr herrscht unter anderem täglich in der Kfz-Zulassungsstelle des Landkreises, Gebäude II (Altes Krankenhaus). Die Zulassungsstelle öffnet ebenfalls zum 2. Juni. Bereits an die Kunden vergebene Termine bleiben bestehen. Durch die bereits vergebenen Termine ist die Zulassungsstelle ausgelastet. Ab Dienstag nach Pfingsten wird der Zugang zur Zulassungsstelle durch eine eigens bestellte Security-Kraft gesteuert. Kunden mit Terminen, die die Zulassungsstelle aufsuchen, werden vorrangig bedient. Kunden ohne Termin sind gut beraten, erst frühestens ab dem 15.06.2020 die Zulassungsstelle aufzusuchen. Andernfalls laufen sie Gefahr, lange warten zu müssen oder gar nicht bedient zu werden. Auch die Ausländerbehörde wird regelmäßig von einer Vielzahl von Personen aufgesucht. Zum Schutz der Kundschaft, und um lange Wartezeiten in den Räumlichkeiten zu vermeiden, ist in diesem Bereich eine vorherige Terminabsprache bei den zuständigen Sachbearbeitern zwingend notwendig. Personen, die keinen Termin vereinbart haben, können nicht bedient werden und werden aufgefordert, zunächst einen Termin zu vereinbaren.

 
PM Nr. 53/2020 zum Thema Integration Neuzugewanderter - Montag, 25. Mai 2020

Projektanträge können jetzt bei der Kreisverwaltung gestellt werden

lkw Wittmund. Ab sofort können Projektanträge im Bereich „Integration“ bei der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe der Kreisverwaltung Wittmund gestellt werden. Darauf weist der Landkreis hin. „Um neu zugewanderte Menschen zu integrieren und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen, braucht es nachhaltige Strategien und Konzepte, lokale Kooperationen zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die diese Prozesse unterstützen“, hebt  Nadja Pfister von der Koordinierungsstelle hervor.
Daher stärkt der Landkreis Wittmund mit einer neuen kommunalen  Richtlinie Projekte, die das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher ethnischer, kultureller oder religiöser Prägung, das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt verbessern. Es geht um die Förderung von konkreten Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration Neuzugewanderter. Im Fokus der Projekte stehen dabei sowohl die Integration der Neuzugewanderten als auch die interkulturelle Öffnung der aufnehmenden Gesellschaft.
Das aufgelegte Förderprogramm soll unter anderem das ehrenamtliche Engagement und zivilgesellschaftliche Initiativen im Bereich Integration stärken und die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises dabei ermutigen, persönlich neue Aufgaben zu übernehmen und sich aktiv für die Integration zu engagieren.
„Auch auf Seiten der Migrantinnen und Migranten wollen wir mit unserer Förderung gesellschaftliches Engagement unterstützen, den Neuzugewanderten zu Selbstbefähigung und Kompetenzaufbau verhelfen und bedarfsorientierte Angebote fördern“, fährt Nadja Pfister erklärend fort. Antragsberechtigt sind im Zuge der Förderrichtlinie beispielsweise  kreisangehörige Gemeinden, aber auch die Schulen, alle Verbände, die Vereine und engagierte Einzelpersonen.
Bewilligte Projekte werden mit einer Fördersumme von maximal 2.500 € unterstützt. Insgesamt stehen 10.000 Euro für die Projekte im gesamten Landkreis Wittmund zur Verfügung.
Alle Infos zum Programm und zu den Fördermöglichkeiten finden sich auf der  Homepage des Landkreises unter www.landkreis-wittmund.de  (Rubrik: Leben & Arbeiten -> Jugend, Soziales, Familie, Arbeit -> Migration & Teilhabe). Dort können auch die Antragsunterlagen  abgerufen werden.
Die Auswahl der Projekte findet  durch die Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe statt. Die Koordinierungsstelle berät die Projekte inhaltlich und kann Erfahrungen und Kontakte vermitteln. Ansprechpartnerin für die Projektförderung ist Nadja Pfister, Telefon 04462-861065, nadja.pfister@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 52/2020 zu Verhaltensregeln an Christi Himmelfahrt - Montag, 25. Mai 2020

Appell zu „Vatertag“ im Harlingerland: Regeln einhalten

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund und die Polizei Wittmund weisen darauf hin, dass auch am nächsten Donnerstag (Christi Himmelfahrt) die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie die Regelungen für den Betrieb der Gastronomie gemäß der aktuellen niedersächsischen Verordnung weiterhin strikt eingehalten werden müssen. Dazu haben heute Landrat Holger Heymann und der Wittmunder Polizeichef Lars Zengler zudem bei Facebook eine kurze Videobotschaft als Appell zur Vernunft an alle gerichtet, die den Vatertag klassisch feiern wollen. Die Polizei werde umfangreich kontrollieren, kündigte Zengler an. Landrat Holger Heymann mahnt zur Vernunft: Die Infektionszahlen im Landkreis Wittmund seien derzeit niedrig, und das solle auch so bleiben, so der Verwaltungschef.

Im Zusammenhang mit dem Feiertag am Donnerstag, 21.5.2020, wird  nochmals auf die folgenden Regelungen der Verordnung hingewiesen. Folgende Abstandsregeln im öffentlichen Raum sind einzuhalten:
-          Jede Person darf sich im öffentlichen Raum nur mit Personen des eigenen Hausstandes und den Personen eines weiteren Hausstandes aufhalten. Somit sind die sonst üblichen Bollerwagentouren in diesem Jahr auf Gruppen, die aus maximal zwei Hausständen bestehen dürfen, beschränkt.

-          Es gilt ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören oder auch dem weiteren Hausstand, mit dem man unterwegs ist.

Für den Gastronomiebereich gilt zusätzlich:
-          Alle öffentlichen Veranstaltungen sind untersagt.
-          Der Verzehr von Speisen muss überwiegen, d.h. ein Verkauf ausschließlich von Getränken ist nicht gestattet. Kneipen, Bars und ähnliche Betriebe müssen somit geschlossen bleiben.
-          Es dürfen maximal 50% der zugelassenen Sitzplätze belegt sein.
-          Selbstbedienung ist nicht erlaubt.
-          Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Gäste, sowie den Zeitpunkt des Betretens und Verlassens zu dokumentieren.
-          Abstands- und Hygieneregeln sind umzusetzen.
Der Landkreis und die Polizei appellieren an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger. Sie weisen aber auch darauf hin, dass Verstöße gegen die Verordnung konsequent geahndet werden. Um die Einhaltung der geltenden Regeln und Vorschriften überprüfen zu können, hat die Polizei in Wittmund ihre Präsenzstreifen sowohl mit eigenen als auch externen Kräften verstärkt.
Ein Fehlverhalten von Gästen schade zudem nicht nur den Betroffenen selbst, sondern unter Umständen auch den Gastronomen. Sollte es vor Betrieben zu großen Menschenansammlungen kommen, so dass Abstandsregelungen nicht mehr eingehalten werden, könne der Gastronomiebetrieb sofort untersagt werden.
 

 
PM Nr. 51/2020 zum Thema regelmäßige „Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund“ - Montag, 18. Mai 2020

Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts wird am 1. Juni freigeschaltet

lkw Wittmund. Als Instrument der direkten Bürgerbeteiligung im Landkreis Wittmund hatte die Kreisverwaltung im Jahr 2017 erstmals den Online-Kanal für Vorschläge im Rahmen des Bürgerhaushalts eingerichtet und auf ihrer Internetseite freigeschaltet. Damit war erstmals der Weg für hier lebende Bürgerinnen und Bürger frei, sich im Zuge der jährlichen Haushaltsberatungen mit konkreten Vorschlägen am politischen Prozess zur Verwendung von Steuermitteln im Landkreis beteiligen zu können. Das Interesse daran war in den vergangenen drei Jahren aus Sicht der Kreisverwaltung zwar nicht überwältigend, aber sehr erfreulich – für die kommenden Haushaltsberatungen zum Etat 2021 wird der Internetkanal ab dem 1. Juni daher wieder geöffnet – bis Ende August 2020.
Die eingehenden Vorschläge aus der Einwohnerschaft werden dann, wenn sie originäre Kreisthemen betreffen und angenommen worden sind, von den zuständigen Ämtern in der Kreisbehörde bearbeitet und als Sitzungsvorlage in den politischen Gremien des Kreistages behandelt. Die gewählten Abgeordneten haben dann das letzte Wort – „ein bewährtes Verfahren“, findet auch Landrat Holger Heymann. Er hebt daher hervor: „Ich hoffe, dass Interessierte sich konstruktiv beteiligen“. Bestes Beispiel für die Realisierung eines angenommenen Bürgervorschlags ist der derzeit laufende Einbau eines Aufzuges ans Nebentreppenhaus des historischen Kreishauses am Wittmunder Markt. Der Aufzug kann in einigen Wochen in Betrieb genommen werden. Dann sind auch die Obergeschosse für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte erreichbar, um etwa an politischen Sitzungen der Kreisgremien teilzunehmen bzw. bei kulturellen Veranstaltungen im historischen Sitzungssaal. Derzeit allerdings ist die Kreisverwaltung wegen der andauernden Corona-Krise noch für den allgemeinen Publikumsverkehr nicht zugänglich.

Zum Hintergrund: Das Online-Modul auf der Internetseite https://buergerhaushalt.landkreis-wittmund.de wird jährlich im Zuge der Haushaltsberatungen freigeschaltet. Es ist auch direkt über ein Klickfeld (Button) auf der Startseite der Landkreis-Internetseite www.landkreis-wittmund.de zu erreichen. Eine einfache Menüführung erleichtert es, direkt über ein paar auszufüllende Formularfelder den Vorschlag einzugeben und an die Kreisverwaltung zu schicken. Zugelassene Vorschläge aus allen Jahren werden auf der Internetseite für jedermann sichtbar aufgeführt. Dort ist auch zu sehen, ob die Vorschläge angenommen werden.
Für die Beratungen zum Haushaltsplan 2021 wird diese Seite ab dem 1. Juni bis zum 31. August aktiviert. In der Zeit danach beginnen regelmäßig die hausinternen Vorbereitungen zur Haushaltsplanung 2021 - alle Bürger-Vorschläge müssen dann vorliegen, damit sie gegebenenfalls berücksichtigt werden können.
Es ist generell zu beachten, dass die geäußerten Vorschläge eigene Aufgaben des Landkreises betreffen und keine von Bund oder Land übertragenen oder gar Aufgaben, welche komplett im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden im Kreisgebiet liegen.
Deshalb lohnt auch ein Blick in den aktuellen Kreisetat, der über einen Link auf der Seite Bürgerhaushalt einfach zu erreichen und als PDF einzusehen und zu durchsuchen ist.

 
PM Nr. 50/2020 zum Thema Schulanmeldungen - Freitag, 15. Mai 2020

Frist für Anmeldungen an weiterführenden Schulen wird verlängert

lkw Wittmund. Die Frist für die Anmeldung an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen im Landkreis Wittmund wird bis zum kommenden Freitag, 15. Mai, verlängert. Darauf weist die Kreisverwaltung alle Eltern und Erziehungsberechtigte hin. Aufgrund der aktuellen Situation in der andauernden Corona-Krise bitten die Schulen und der Landkreis um Verständnis, dass in diesem Jahr die persönliche Anmeldung des zukünftigen 5. Schuljahrganges  in den Sekretariaten der Schulen vermieden werden soll.
Vereinbart worden ist, dass die Schulen die jeweiligen Anmeldeformulare zum Download auf ihrer Schul-Internetseite zur Verfügung stellen.  Die Erziehungsberechtigten werden somit gebeten, diese Anmeldeformulare auszudrucken, gut leserlich auszufüllen und zu unterschreiben. Die Formulare mit notwendigen weiteren Unterlagen, wozu Hinweise auf den Schul-Internetseiten gegeben werden, sind dann per Post an die Schule zu schicken oder in den Postkasten der Schule einzuwerfen. Sollte es den Erziehungsberechtigten wegen fehlender technischer Ausstattung nicht möglich sein, die Anmeldeformulare über die Internetseiten der Schulen herunterzuladen, wenden sie sich bitte telefonisch an die Schule. Sie erhalten diese dann per Post zugestellt.
Die Schulen stehen telefonisch auch gerne für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Die weiterführenden Schulen im Landkreis sind wie folgt zu erreichen:
Schule Altes Amt Friedeburg Haupt- und Realschule:  E-Mail: schule@hrs.friedeburg.de,  Tel.-Nr. 04465/9785-20
Alexander-von-Humboldt-Schule Kooperative Gesamtschule Wittmund: E-Mail info@kgs.wittmund.de , Tel.: 04462/863200
Herbert-Jander-Schule Hauptschule Esens: E-Mail info@hs.esens.de, Tel. 04971/947760
Carl-Gittermann-Realschule Esens: E-Mail: info@rs.esens.de, Tel.: 04971/9477-20

Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens: poststelle@nige.niedersachsen.de, Tel. 04971/913 100
David-Fabricius-Ganztagsschule Oberschule Westerholt: E:Mail:  gabi.jacob@hrs.holtriem.de,  Tel.: 04975/7787-20
Inselschule Langeoog: E-Mail info@is.langeoog.de  , Tel.: 04972/912043
Inselschule Spiekeroog E-Mail inselschule@is.spiekeroog.de , Tel.: 04976/912000

Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder an einer Förderschule im Landkreis Wittmund anmelden möchten, wenden sich bitte direkt an diese Schulen:

Schule an der Lessingstraße Förderschule Wittmund: E-Mail:  info@fs.wittmund.de  , Tel.: 04462/86-3400
Christian-Wilhelm-Schneider-Schule Förderschule Esens: E-Mail: info@fs.esens.de  , Tel. 04971/9477-30

Über die gewählte Verfahrensweise werden auch die Grundschulen im Kreisgebiet informiert. In Einzelfällen können Schüler auch nach Fristablauf noch bei den Schulen angenommen werden.

 
PM Nr. 49/2020 zum Thema Abfallwirtschaft - Freitag, 15. Mai 2020

Ein Stückchen Rückkehr zur Normalität bei Anlieferung  von Wertstoffen in Wiefels

lkw Wittmund. Wie die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund mitteilt, sind ab dem kommenden Freitag (15.05.2020) wieder Anlieferungen bei der Wertstoffannahmestelle des Zweckverbandes im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels zu den normalen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 17 Uhr, sowie sonnabends von 8 Uhr bis 12 Uhr möglich. Es wird jedoch mit größeren Rückstaus und längeren Wartezeiten, insbesondere an den Sonnabenden, gerechnet, weil die angeordneten Schutzmaßnahmen (siehe Ausführungen unten) bei der Anlieferung weiterhin bestehen bleiben und in den vergangenen Wochen Anlieferungen lediglich über Terminvorgaben möglich waren.

Zur Entzerrung der Anliefersituation in Wiefels wird seitens der Kreisverwaltung Wittmund dringend darum gebeten, dass private Anlieferungen auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt werden sollten.

Darüber hinaus sollten Kunden sich möglichst nicht erst kurz vor der Schließung des Wertstoffhofes auf den Weg machen, da Warteschlangen bei einem zu hohen Anlieferaufkommen gegebenenfalls situationsbedingt aufgelöst werden müssen!

Die folgende Schutzmaßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte und Einhaltung Hygienevorschriften anlässlich der anhaltenden Corona-Pandemie bleiben bis auf Weiteres bestehen:

•             nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen darf den Selbstanlieferungsbereich gleichzeitig befahren
•             beachten und befolgen Sie die Anweisungen des Betriebspersonals
•             verlassen Sie das Fahrzeug nur an der Kasse und der zugewiesenen Entladestelle
•             aus dem anliefernden Fahrzeug dürfen max. zwei Personen aussteigen, diese sollten einen Mund-Nasen-Schutz tragen
•             halten Sie einen Abstand von 2 Metern zum Betriebspersonal und zu anderen Anliefernden
•             zur Begrenzung der Aufenthalts-/Entladezeit sollte die Anlieferungsmenge zwei Kubikmeter nicht überschreiten
•             bezahlen Sie möglichst bargeldlos per EC-Karte oder bar mit vorher abgezähltem Geld.

In Abhängigkeit zur weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus behält sich der Zweckverband ausdrücklich erneute Änderungen der Anlieferungsmöglichkeiten/-zeiten vor, darauf weist der Landkreis hin.

Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. 861252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 48/2020 zum Thema laufende Coronakrise - Freitag, 15. Mai 2020

Technische Einsatzleitung (TEL) des Landkreises stellt Tätigkeit zunächst wieder ein

Corona-Krise: TEL des Kreises kann bei Bedarf sofort wieder aktiviert werden

lkw Wittmund. Vom Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) des Landkreises Wittmund, der Anfang März zur Bewältigung der Corana-Pandemie eingerichtet worden ist, wurden seit Ostern zur operativen Unterstützung auch die Mitglieder der Technischen Einsatzleitung (TEL) eingesetzt. Deren Einsatz endete jetzt zunächst, weil das Infektionsgeschehen im Landkreis Wittmund derzeit nicht weiter eskaliert ist. Landrat Holger Heymann sah sich den Aufbau der TEL an und dankte den Kameraden um Leiter Ingo Kruse für deren Engagement.

Um gut und möglichst umfassend auf alle kommende Entwicklungen vorbereitet zu sein, hatte man diese Führungseinheit, die ihre Zentrale in den Räumlichkeiten der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Burhafe aufgebaut hatte, mit einberufen. Da das Arbeiten in dem speziellen Einsatzleitwagen (ELW 2) aus Gründen des Infektionsschutzes sehr schwierig geworden wäre, hatten die Verantwortlichen der WfbM kurzerhand dankenswerter Weise ihr Areal zur Verfügung gestellt.
Mit Hilfe einer Richtfunkantenne, die vom Feuerwehrkollegen Florian Rahmann gesponsert wurde, konnte man von dort auch in die digitale Welt des Internets einsteigen. Vom nahe gelegenen KFZ-Meisterbetrieb Hauke Harms (ebenfalls ein Feuerwehrkollege) war passend dazu der leistungsfähige  Internetzugang zur Verfügung gestellt worden war.

Das sechsköpfige Team um Ingo Kruse arbeitete für den Stab SAE diverse Aufträge ab, insbesondere bei der Aktualisierung des umfangreichen Katastrophenschutzplans, über den der Landkreis verfügt. Vorrangig ist es Aufgabe der TEL, den Stab in Fragen der Führungsunterstützung mit zu beraten und ggfs. die nötige Ersatz-Infrastruktur für den Fall zu schaffen, wenn weitere Betroffene versorgt und untergebracht werden müssen.

Der Leiter der TEL, Ingo Kruse (Holtriem), bedankte sich nach dem erfolgreichen mehrwöchigen Einsatz bei den Einsatzkräften der TEL. Sein Dank galt auch an die WfbM in Burhafe, die die die Räumlichkeiten für die Arbeiten der TEL zu Verfügung gestellt hatte. Sollte sich im Zuge der andauernden Coronakrise die Notwendigkeit zum erneuten Einsatz der TEL ergeben, kann die eingeübte Struktur kurzfristig wieder in Betrieb gehen.

„Damit sind wir optimal vorbereitet auf das, was noch kommen könnte“, machte Landrat Holger Heymann deutlich.

 
PM Nr. 47/2020 zum Thema Abfallwirtschaft im Landkreis Wittmund - Freitag, 15. Mai 2020

Schadstoffmobil startet im Mai wieder mit seiner Entsorgungstour

lkw Wittmund. Wie die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund aktuell mitteilt, startet das Schadstoffmobil im Auftrag der Kreisverwaltung in der kommenden Woche am 13. Mai wieder mit seiner Entsorgungstour durch das Kreisgebiet. Planmäßig wird an diesem Tag von 10 bis 10.30 Uhr am Standort in Asel mit der Sammlung angefangen. Anschließend steht das Fahrzeug in der Zeit von 11 bis 11.30 Uhr in Willen beim Tonnenhof, dann von 12.30 bis 13.30 in Ardorf (ehemalige Gaststätte Toben) und fährt zum Schluss nach Reepsholt, wo von 14 bis 15 Uhr bei der ehemaligen Gaststätte Klosterschenke Schadstoffe angenommen werden.
Hinweis der Abfallwirtschaft: Bitte bedenken Sie, dass in Zeiten von Corona auch hier die Infektionsschutzmaßnahmen zu berücksichtigen sind und somit bei der Anlieferung eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist. Des Weiteren sind die vor Ort durch die beauftragte Firma Nehlsen getroffenen Schutzmaßnahmen einzuhalten und den Anweisungen der Mitarbeiter ist ebenfalls zu folgen.
Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. 861252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 46/2020 zur Coronakrise im Landkreis Wittmund - Donnerstag, 7. Mai 2020

Hinweise für hiesige Tourismuswirtschaft auf den Inseln/dem Festland: Bei verordneter Quarantäne müssen Urlauber auf den Inseln bleiben

lkw Wittmund. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) bei der Kreisverwaltung Wittmund gibt im Zuge der allgemein geplanten Öffnungen für den Fremdenverkehr einige konzeptionelle Hinweise für die Tourismuswirtschaft auf den beiden kreisangehörigen Inseln Langeoog und Spiekeroog. Diesbezüglich hatte es zuletzt beim Bürgertelefon des Landkreises immer wieder konkrete Anfragen gegeben. Grundsätzlich gilt: Wird bei Corona-Verdacht oder Infektion vom Gesundheitsamt eine 14-tätige Quarantäne für Inselurlauber angeordnet, müssen diese auf den Inseln bleiben und ausharren, bis Entwarnung gegeben wurde.

Sollte es also auf den Inseln zu Quarantänefällen kommen (darüber entscheidet nach wie vor das Gesundheitsamt), müssten Personen, die während Ihres Aufenthalts in Quarantäne versetzt werden oder als positiv getestet wurden, für die gesamte Dauer in Ihren Hotelzimmern bzw. in den Ferienwohnungen verbleiben. Es sei denn, ihnen wird in Absprache mit der Gesundheitsbehörde eine andere Unterkunft zugewiesen. Die Folgekosten gehen zu Lasten des Vermieters bzw. des Gastes, die sich darüber ggf. privatrechtlich auseinandersetzen können. 
Diese Regelung kann in der Konsequenz auch bedeuten, dass Zimmer/Wohnungen im weiteren Verlauf für eine bereits vereinbarte Anschluss-Vermietung blockiert werden. Das muss aus Sicht der Kreisverwaltung dann so hingenommen werden. Möglicherweise können Kurvereine, Vermieterverbände etc. auch ein eigenes, gemeinsames Konzept für eine anderweitige Unterbringung auf den Inseln entwickeln (mit Zustimmung des Gesundheitsamtes).

Der Kreis empfiehlt den Vermietern zudem die frühzeitige Aufklärung der Urlaubsgäste über die möglichen Gefahren bzw. über die unausweichlichen Konsequenzen, wenn es zu positiven Testungen oder Quarantäneanordnungen kommen sollte.

Die Versorgung der Personen, für die Quarantäne angeordnet worden ist, sollte innerhalb der bestehenden Strukturen auf den Inseln organisiert werden.
Was derartige Regelungen auf dem Festland angeht, ist dies grundsätzlich einfacher zu handhaben, weil keine Fähre bzw. kein Flugzeug für den Transfer von den Inseln benutzt werden muss. So können sich Gäste mit Quarantäneanordnung in Absprache mit dem Gesundheitsamt in ihr Auto setzen, ohne Zwischenstopp heimfahren und sich nach der Ankunft zu Hause isolieren. Eine Abreise von der Insel ist in diesen Fällen mit besonderen Transportmitteln grundsätzlich nicht vorgesehen, weil dort keine Kapazitäten vorgehalten werden können. Nur in einem besonderen Einzelfall kann allerdings, mit Zustimmung des Gesundheitsamtes, davon abgesehen werden.
Zur weiteren Klarstellung: Herr des Verfahrens bei Urlaubern ist das Gesundheitsamt, wo diese ihren ersten Wohnsitz haben. Das Wittmunder Kreis-Gesundheitsamt kommt bei positiven Testungen informell mit ins Spiel, oder bei besonderen Regelungen, die es jeweils und/oder im Einzelfall zu treffen gilt.

 
PM Nr. 45/2020 zum Thema Naturschutz im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 6. Mai 2020

Ankündigung von Arbeiten: Wissenschaftler untersuchen demnächst umfassend die Tierwelt am Ewigen Meer

lkw Wittmund. Die Kreisverwaltung Wittmund weist die Bevölkerung auf geplante und unmittelbar bevorstehende wissenschaftliche Arbeiten am „Ewigen Meer“ (u.a. Gemeinde Holtriem) hin. Dort werden auch sensible Tierbestände untersucht und kartiert. Das bekannte und bei Naturliebhabern geschätzte Naturschutzgebiet (NSG) „Ewiges Meer, Großes Moor bei Aurich“ ist zum überwiegenden Flächenanteil bereits seit 1939 unter Schutz gestellt. 2019 wurde das NSG um einige weitere Flächen des an die EU gemeldeten Vogelschutzgebietes V05 erweitert. Die Schutzgebietsverordnung  wurde zeitgleich überarbeitet und an von der EU geforderte Schutzvorschriften entsprechend der FFH-Richtlinie angepasst.

Darüber hinaus sind die zuständigen Kreisverwaltungen in Wittmund und Aurich verpflichtet, für das sensible Schutzgebiet – es handelt sich um einen einmalig vorkommenden Hochmoorsee - verbindliche Managementmaßnahmen festzulegen, um wertbestimmende Lebensraumtypen und Arten auf einem günstigen Erhaltungsniveau zu erhalten oder dieses wieder herzustellen.

Um über aktuelle Grundlagendaten für die Entwicklung wirkungsvoller Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen zu verfügen, werden im Bereich des Naturschutzgebietes, aber unter Umständen auch im Umfeld des Schutzgebietes, von biologischen Gutachterbüros in den kommenden Wochen und Monaten Daten über dort vorkommende Tierarten erhoben. Die Landkreise haben hierzu verschiedene fachkundige  Büros beauftragt und den Firmen die notwendigen Genehmigungen zum Betreten  sowie Befahren des Gebietes erteilt. Da dort zudem nacht- und dämmerungsaktive Arten erfasst und kartiert werden, finden diese für das weitere Verfahren wichtigen Erhebungsarbeiten entsprechend der Aktivität der Individuen auch nach Einbruch der Dunkelheit oder in den frühen Morgenstunden statt.

Die unteren Naturschutzbehörden der beiden Landkreise weisen in diesem Zusammenhang auf die bevorstehenden Tätigkeiten hin und bitten die Bevölkerung und vor allem Anlieger des Gebietes, die sich dort bewegenden Wissenschaftler und Kartierer nicht bei Ihrer Tätigkeit zu stören oder gar aufzuhalten. Gerade bei Fang- und Besenderungsarbeiten  ist eine störungsfreie Tätigkeit erforderlich, da die mit Sendern ausgestatteten Tiere sofort nach deren Freilassung verfolgt werden müssen, um ihre Schlaf- und Ruheplätze ausfindig machen zu können.

Bei Fragen zu den durchgeführten Untersuchungen können sich Bürgerinnen und Bürger jedoch während der üblichen Bürozeiten gerne an die zuständigen Naturschutzbehörden in den Kreishäusern wenden.

 
PM Nr. 44/2020 zur KfZ-Zulassung im Landkreis Wittmund - Mittwoch, 6. Mai 2020

Onlinedienste helfen dabei, persönliche Kontakte zu vermeiden

 lkw Wittmund.  Seit einiger Zeit bietet auch der Landkreis Wittmund die gesetzlich vorgeschriebenen Onlinedienste für Angelegenheiten der Kfz-Zulassung an. Darauf weist die Kreisverwaltung ergänzend hin. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres ist die 3. Stufe des Systems iKFZ aktiv. Seitdem ist die Außerbetriebsetzung eines nach dem 1. Januar 2015 zugelassenen Fahrzeuges komplett online möglich. Bei der Wiederzulassung, der Neuzulassung von Fahrzeugen oder auch zur Umschreibung bei Halterwechsel kann der entsprechende Antrag online eingereicht werden. Die nötigen geänderten Fahrzeugpapiere werden dann dem Antragsteller innerhalb weniger Werktage nach Hause zugesandt. Nach dem Erhalt der Fahrzeugpapiere kann das Fahrzeug vom Halter dann genutzt werden.

Die Online-Nutzung dieser Dienste, darauf weist die Kreisverwaltung weiter hin, setzt einen Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion voraus. Dieser kann hierfür mit einem Kartenlesegerät oder mit der AusweisApp2 mit einem NFC-fähigen Smartphone ausgelesen werden. Die Bezahlung der Onlinedienste erfolgt dann per Überweisung oder als Lastschrift. Weitere Voraussetzungen können der unten verlinkten Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) entnommen werden.
Gerade im Rahmen der Corona-Pandemie sind diese Onlinedienste sehr gut geeignet, die Personenkontakte von Antragstellern innerhalb der Kreisverwaltung zu reduzieren.

Die KFZ-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung vergibt derzeit die Termine für ihre Kunden unter der Telefonnummer 04462-861225. Ab wann eine reguläre Öffnung der KFZ-Zulassungsstelle an Werktagen wieder möglich ist, kann derzeit überhaupt noch nicht abgeschätzt werden.
Weitere Informationen zu iKFZ-Diensten, Voraussetzungen und Anleitungen finden Sie hier:
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StV/Strassenverkehr/internetbasierte-fahrzeugzulassung.html

Informationen zur AusweisApp2:
https://www.ausweisapp.bund.de/ausweisapp2/

Link zu der internetbasierten Fahrzeugzulassung des Landkreises Wittmund:
https://www.landkreis-wittmund.de/LebenArbeiten/Verkehr/KFZZulassung/internetbasierteFahrzeugzulassung.aspx

 
PM Nr. 43/2020 zu Öffnungszeiten Kreis-/Kommunalbehörden - Donnerstag, 30. April 2020

Kreis und Gemeinden öffnen Behördentüren für die Termin-Kunden

Bürger können ihre Anliegen telefonisch oder per Email vorbringen und sollen Termine vereinbaren – Fast überall Maskenpflicht für Besucher

lkw Wittmund. Die in der ganzen Dimension und Dynamik schlecht vorhersehbare Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland stellt die Kreisverwaltung des Landkreises Wittmund und auch die Kommunalverwaltungen im Kreisgebiet auch weiterhin vor große Herausforderungen. Um die Arbeitsfähigkeit der Behörden unter bestehenden Kontaktverboten zu gewährleisten, ist die andauernde Schließung sämtlicher Verwaltungsgebäude für den öffentlichen Kundenverkehr erforderlich. Zunächst bis zum Ende des Monats Mai bleiben die genannten Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen. Dennoch stehen die Mitarbeiter der Kreis- und Kommunalverwaltungen für Anfragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu den bekannten Dienstzeiten zur Verfügung. Allerdings wird darum  gebeten, sich hierzu möglichst auf dem telefonischen Wege oder per Email mit den zuständigen Mitarbeitern in Verbindung zu setzen.  Für dringende, nicht aufschiebbare  Angelegenheiten sowie für eventuell notwendig gehaltene persönliche  Antragstellungen in den verschiedenen Bereichen werden jeweils Termine vergeben, die vorab telefonisch oder per Mail mit den jeweiligen Sachbearbeitern vereinbart werden können.
Die Kreisverwaltung hat überdies bis auf weiteres angeordnet, dass Besucher die Pflicht haben, eine Mund-Nase-Bedeckung mitzubringen und anzulegen. Das gilt auch in den meisten Rathäusern. Hinweis dazu: Bitte auch auf die Aushänge an den Eingangstüren achten.

 
PM 42/2020 zum Thema Gesundheit; hier: Allgemeinverfügung - Mittwoch, 29. April 2020

Parkflächen werden erneut für auswärtige Wohnmobile und Wohnwagen-Gespanne gesperrt

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund hat zum Schutz der Bevölkerung – inhaltlich in Übereinstimmung mit der andauernden Regelung im Nachbarlandkreis Aurich – erneut eine Allgemeinverfügung zur Einschränkung des touristischen Verkehrs erlassen. Darin wird unter anderem geregelt, dass in der Zeit vom 30.4. bis zum 4. Mai (also über den 1. Mai und das anschließende erste Mai-Wochenende) das Parken auf öffentlichen Verkehrsflächen und tatsächlich öffentlichen Verkehrsflächen für Wohnmobile und Gespanne mit Wohnwagen untersagt wird.

Hintergrund ist wiederum wie zuletzt über Ostern ein erwarteter Besucheransturm  auf hiesige touristische Ziele. Neben den bekannten öffentlichen Parkplätzen zählen alle privaten Parkflächen, insbesondere Supermarkt-Parkflächen, Parkflächen öffentlicher Einrichtungen, von Banken und Sparkassen, von Tankstellen, Autohäusern und Werkstätten sowie von Schwimmbädern sowie Parkflächen für touristische Zwecke o. ä. dazu.

In Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen werden diese Flächen in der genannten Zeit weitreichend abgesperrt. Zudem werden die Zufahrtsstraßen (siehe Skizze) mit entsprechenden Verkehrsschildern für die genannten Fahrzeugtypen gesperrt. Polizei und Ordnungsämter werden das Verbot nach Kräften kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Für den Landkreis ist es weiterhin wichtig, mit dieser zeitlich begrenzten Aussperrung des Reiseverkehrs geltende Maßnahmen zu ergänzen. Dabei geht es darum, die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin aktiv zu bekämpfen. Die neue Regelung gilt nicht für Personen, die ihren ersten Wohnsitz im Landkreis Wittmund haben. Ihnen sei es ausdrücklich gestattet, so Landrat Holger Heymann, unter Berücksichtigung der geltenden Kontaktverbote einen Spaziergang an der Küste zu machen.

 
PM Nr. 41/2020 zu Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis - Dienstag, 28. April 2020

Landkreis bereitet derzeit drei Baumaßnahmen für diesen Sommer vor

lkw Wittmund. Abseits des aktuellen Coronavirus-Geschehens widmet sich die Kreisverwaltung weiterhin auch dem normalen Tagesgeschäft: So werden derzeit drei größere Baumaßnahmen an Kreisstraßen im Kreisgebiet vorbereitet. Zum einen geht es um die Reparatur bzw. die Erneuerung der Entwässerungsleitung an der Kreisstraße 50, von der L 34 kommend in Richtung Reepsholt. Die unter diesem Radweg verlaufende Entwässerungsleitung ist im Bereich der Ortschaft Upschört schadhaft. Aufgrund dieser Schäden hat es an einigen Stellen auf ca. 600 Meter Länge Setzungen des oberirdischen Radweges gegeben, die im Rahmen der jetzt anstehenden Baumaßnahme mit beseitigt werden. Derzeit wird die Ausschreibung für die Auftragsvergabe durchgeführt. Die Frist endet im Monat Mai. Die Bauarbeiten werden unabhängig von den Sommerferien ab voraussichtlich Juni 2020 unter Vollsperrung der K 50 durchgeführt. Umleitungsstrecken werden rechtzeitig ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist auch während der Bauzeit, allerdings mit Einschränkungen, möglich. Die Arbeiten sollen im Herbst 2020 abgeschlossen sein. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 300.000 Euro.

Eine weitere Maßnahme ist die Grunderneuerung der Kreisstraße 4, und zwar auf dem Abschnitt von der K 53 (Neuschoo) aus über die L 6 (Utarp) bis zum Anschluss an die K 244 bei Roggenstede (Landkreis Aurich). Bei der K 4 handelt es sich um eine vorhandene Klinkerfahrbahn, die in späterer Zeit verbreitert und mit einer Bitumen-Fahrbahn überbaut worden ist. Im Laufe der Jahre haben sich zahlreiche Unebenheiten, Rissbildungen und Flickstellen ergeben. Es ist daher geplant, die vorhandene Fahrbahn einschließlich des Unterbaus komplett auszubauen und durch einen neuen und verstärkten Straßenaufbau, der höheren Belastungen standhält, zu ersetzen. Die geplante Grunderneuerung erfolgt unter Beibehaltung der vorhandenen Fahrbahnbreiten. Der Auftrag für den 1. Bauabschnitt wurde an die Firma Hermann Jansen, Aschendorf, vergeben. Derzeit finden die vorbereitenden Gespräche für die Baudurchführung statt. Baubeginn soll in den Sommerferien 2020 sein. Im Frühjahr dieses Jahres war ursprünglich eine Informationsveranstaltung für die Anlieger der Strecke des 1. Bauabschnittes geplant. Dieser Info-Abend konnte aufgrund der Corona-Krise nicht durchgeführt werden. Umfänglich informiert werden sie trotzdem: Die Anlieger erhalten vor Baubeginn einen Handzettel der Baufirma, in dem der geplante Bauablauf und wichtige Ansprechpartner für die Bauphase aufgeführt werden. Die Grunderneuerung der Straße erfolgt unter Vollsperrung. Anliegerverkehr ist aber mit Einschränkungen möglich. Die Gesamtlänge der Baustrecke misst 5,351 Kilometer. Der erste Bauabschnitt  ist 1,971 Kilometer lang, der zweite 3,380 Kilometer. Bei rund 2,7 Millionen Euro  Gesamtkosten hat das Land Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro ( NGVFG-Mittel)  in Aussicht gestellt. Die gesamte Baumaßnahme teilt sich in zwei Bauabschnitte auf. Der 1. Bauabschnitt  zwischen Utarp und Roggenstede soll im Sommer 2020 durchgeführt werden. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt erfolgen in zwei Teilabschnitten, Ortsdurchfahrt Utarp und freie Strecke bis Roggenstede. Die Arbeiten an dem 2. Bauabschnitt, von der K 53 (Neuschoo, Linienweg ) bis Utarp, sind für 2021 eingeplant.

Drittes Projekt in diesem Jahr ist der Neubau der Brücke über die Hundshammsleide im Zuge der K 21 von Wittmund in Richtung Eggelingen. Bei der letzten Brückenprüfung war festgestellt worden, dass sich die Brücke in einem schlechten Zustand befindet und aus diesem Grunde komplett erneuert werden muss. Die jetzt vorhandene Plattenbrücke stammt bereits aus dem Jahr 1934 und wurde im Jahr 1996 durch eine Radwegbrücke ergänzt. Die Kosten der Baumaßnahme werden zurzeit ermittelt. Der Neubau der Brücke ist für die Sommerferien 2020 geplant und erfolgt unter Vollsperrung der K 21. Umleitungsempfehlungen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geht von einer Bauzeit von rund vier Monaten aus. Die Ausschreibung wird gerade vorbereitet. Es wird von einer Auftragsvergabe für Anfang Juni 2020 ausgegangen.

 
PM Nr. 40/2020 zum Thema Abfallwrtschaft - Montag, 27. April 2020

Dringender Hinweis an Bürger: Altkleider derzeit zu Hause aufbewahren

Annahme über Container funktioniert derzeit nicht

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund teilt mit, dass derzeit überall im Kreisgebiet überfüllte Sammelcontainer für Altkleider zu beobachten sind. Bedingt durch die andauernde Corona-Krise sind offensichtlich die Absatzmärkte für Altkleider komplett zusammengebrochen. Viele der am Markt tätigen Sammelunternehmen haben ihre Container verschlossen oder so hingestellt, dass der Einwurfbereich für die Kunden nicht mehr zu erreichen ist.

Altkleider dürfen aber auf keinen Fall einfach vor überfüllten Containern abgelegt werden, auch nicht abgefüllt in Säcken, darauf weist jetzt die Kreisverwaltung hin. Der Landkreis Wittmund bittet daher darum, Altkleider so lange zu Hause zu lagern, bis sich die allgemeine Situation wieder normalisiert hat.

Weitere Fragen – auch zu allen anderen Themen der Abfallwirtschaft – werden gerne unter den Telefonnummern 04462-861230 bzw. 861252 beantwortet.

 
PM Nr. 39/2020 zum Thema ÖPNV - Freitag, 24. April 2020

Ab Montag gilt für den Busverkehr im Landkreis wieder der Schulfahrplan

lkw Wittmund. Ab dem kommenden Montag (27.4.2020) fahren die Busse des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf den Linien im Landkreis Wittmund wieder nach dem Schulfahrplan. Das teilt die Wittmunder Kreisverwaltung mit. Die im Kreisgebiet tätigen Verkehrsunternehmen werden im Zuge der andauernden Coronavirus-Krise aber entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen, um das Risiko der Ansteckung im ÖPNV zu minimieren.

Gemäß der Vorgaben der niedersächsischen Landesregierung gilt es, bei der Benutzung des ÖPNV ab sofort einen geeigneten Mundschutz zu tragen. Zutritt zu den Linienbussen wird nur noch den Fahrgästen gewährt, die eine Mund-Nase-Abdeckung tragen. Diese Abdeckung sollte entweder eine Stoff-Bedeckung (das kann auch ein Schal oder Tuch sein) oder eine Schutzmaske sein, die  erst nach dem Verlassen des Busses wieder abgesetzt werden darf. Diese Abdeckung ist von jedem Fahrgast selbst mitzubringen. Weitere Informationen werden in den Fahrzeugen und auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen bekannt gegeben. 

Der Landkreis Wittmund bittet darum, sich vor Fahrtantritt über die Verbindung zur Schule zu informieren. Durch die Übernahme der Linienverkehre der Fa. Janssen Reisen durch die Fa. Edzards Reisen haben sich zum Schulbeginn einige Verbindungen geändert. Wann der Bus fährt, erfahren Nutzer auf www.fahrplaner.de , in der FahrPlaner-App, am
Aushangfahrplan an den Haltestellen oder telefonisch unter 04971/92580 sowie bei der Mobilitätszentrale des Verkehrsverbundes Ems-Jade (VEJ) unter der Telefonnummer 04461/94900 (info@vej-bus.de) .

Bei Bedarf der Durchführung von Sonderbeförderungen nehmen Eltern und/oder Erziehungsberechtigte bitte eigenständig wieder Kontakt mit den vom Landkreis Wittmund beauftragten und bisher genutzten Taxiunternehmen auf. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen werden auch hier getroffen. Informationen zur Schülerbeförderung im Landkreis Wittmund können generell erfragt werden unter der Email-Adresse schuelerbefoerderung@lk.wittmund.de sowie unter den Telefonnummern 04462-861152 oder 04462-861146.

 
PM Nr. 38/2020 zu Schulanmeldungen in Zeiten Coronovirus - Donnerstag, 23. April 2020

Persönliche Anmeldung für Fünftklässler im Schulbüro ist in diesem Jahr zu vermeiden

lkw Wittmund. Die Anmeldung an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen im Landkreis Wittmund findet in diesem Jahr in der Woche vom 4. bis 8. Mai statt. Darauf weist die Kreisverwaltung Eltern und Erziehungsberechtigte hin. Aufgrund der aktuellen Situation in der andauernden Corona-Krise bitten die Schulen und der Landkreis um Verständnis, dass in diesem Jahr die persönliche Anmeldung des zukünftigen 5. Schuljahrganges  in den Sekretariaten der Schulen vermieden werden soll.
Vereinbart worden ist, dass die Schulen die jeweiligen Anmeldeformulare ab dem 27.04.2020 zum Download auf ihrer Schul-Internetseite zur Verfügung stellen.  Die Erziehungsberechtigten werden somit gebeten, diese Anmeldeformulare auszudrucken, gut leserlich auszufüllen und zu unterschreiben. Die Formulare mit notwendigen weiteren Unterlagen, wozu Hinweise auf den Schul-Internetseiten gegeben werden, sind dann per Post an die Schule zu schicken oder bis zum 11.05.2020 in den Postkasten der Schule einzuwerfen. Sollte es den Erziehungsberechtigten wegen fehlender technischer Ausstattung nicht möglich sein, die Anmeldeformulare über die Internetseiten der Schulen herunterzuladen, wenden sie sich bitte telefonisch an die Schule. Sie erhalten diese dann per Post zugestellt.
Die Schulen stehen telefonisch auch gerne für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Die weiterführenden Schulen im Landkreis sind wie folgt zu erreichen:
Schule Altes Amt Friedeburg Haupt- und Realschule:  E-Mail: schule@hrs.friedeburg.de,  Tel.-Nr. 04465/9785-20
Alexander-von-Humboldt-Schule Kooperative Gesamtschule Wittmund: E-Mail info@kgs.wittmund.de , Tel.: 04462/863200
Herbert-Jander-Schule Hauptschule Esens: E-Mail info@hs.esens.de, Tel. 04971/947760
Carl-Gittermann-Realschule Esens: E-Mail: info@rs.esens.de, Tel.: 04971/9477-20

Niedersächsisches Internatsgymnasium Esens: poststelle@nige.niedersachsen.de, Tel. 04971/913 100
David-Fabricius-Ganztagsschule Oberschule Westerholt: E:Mail:  gabi.jacob@hrs.holtriem.de,  Tel.: 04975/7787-20
Inselschule Langeoog: E-Mail info@is.langeoog.de  , Tel.: 04972/912043
Inselschule Spiekeroog E-Mail inselschule@is.spiekeroog.de , Tel.: 04976/912000

Erziehungsberechtigte, die ihre Kinder an einer Förderschule im Landkreis Wittmund anmelden möchten, wenden sich bitte direkt an diese Schulen:

Schule an der Lessingstraße Förderschule Wittmund: E-Mail:  info@fs.wittmund.de  , Tel.: 04462/86-3400
Christian-Wilhelm-Schneider-Schule Förderschule Esens: E-Mail: info@fs.esens.de  , Tel. 04971/9477-30

Über die gewählte Verfahrensweise werden auch die Grundschulen im Kreisgebiet informiert.

 
PM Nr. 37/2020; Erklärung Landkreis/Kommunen - Donnerstag, 23. April 2020

Maibaum 2020: Feiern in diesem Jahr wegen der Kontaktbeschränkungen untersagt

lkw Wittmund. Maifeiern im herkömmlichen Sinn sind in diesem Jahr untersagt. Darauf weisen der Landkreis Wittmund und die kreisangehörigen Gemeinden hin. Grundlage ist die Landesverordnung vom 17. April 2020, die für alle Kreise und Kommunen in Niedersachsen bindend ist. Danach sind alle öffentlichen Veranstaltungen sowie Menschen-Ansammlungen von mehr als zwei Personen untersagt. Daran sollten sich auch alle halten, appellieren Landrat Holger Heymann und die Bürgermeister im Kreisgebiet. Außerdem, so betonen sie, sei derzeit die Prognose für viele andere  geplanten Feste äußerst ungewiss. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man in naher Zukunft auf die Vorbereitung größerer Feiern auch unterhalb der 1000-Gäste-Grenze lieber verzichten.

 
PM Nr. 36/2020 zur Familienförderung im Landkreis Wittmund - Montag, 20. April 2020

Landkreis liefert kostenfrei Spielzeug-Päckchen für abwechslungsreiche „Familientied“

Ein Projekt des Landkreises Wittmund für Familien

lkw Wittmund. Alle Menschen stehen zurzeit auf Grund der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund legt sein Augenmerk auf die Familien, die von der fehlenden Kinderbetreuung betroffen sind. Dadurch haben die Kinder viel freie Zeit, welche unter den gegebenen Einschränkungen, wie z.B. geschlossene Spielplätze und fehlende soziale Kontakte, derzeit schwierig zu gestalten ist. Um Familien den Alltag zu erleichtern und ein wenig Freude in diesen Zeiten zu schenken hat das Familien- und Kinderservicebüro das Projekt „Familientied“ ins Leben gerufen. Dieses ist ein Kooperationsprojekt der Bundesstiftung Frühe Hilfen mit dem Projekt Präventionsketten. Es werden kostenfreie Päckchen mit Spielzeug und Anregungen zur Freizeitgestaltung an betroffene Familien versendet. Bei Bedarf melden Sie sich gerne unter der folgenden E-Mail-Adresse: servicebuero@lk.wittmund.de
Bitte teilen Sie uns Ihre Adresse und das Alter Ihres Kindes mit, damit wir ein passendes Paket an Sie versenden können.

Darüber hinaus beraten die Mitarbeiterinnen des Familien- und Kinderservicebüros der Kreisverwaltung gerne und suchen gemeinsam mit den Eltern passende Angebote für Ihr Anliegen. Unter anderem vermittelt das Familien- und Kinderservicebüro Familienhebammen, Familienlotsen/ Familienlotsinnen sowie Kinderbetreuungen und Gruppenangebote. Aktuell können allerdings nicht alle Angebote wie gewohnt stattfinden. Trotzdem können Sie sich gerne unter der oben genannten E-Mail-Adresse melden und informieren.

 
PM 35/2020 Brief von Landrat Heymann an Wirtschaftsminister - Dienstag, 14. April 2020

Finanzhilfe für gebeutelte Tourismuswirtschaft gefordert

lkw Wittmund. Die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Tourismus im Landkreis Wittmund in Zeiten der Corona-Pandemie brennt dem Landkreis Wittmund und den Tourismusverantwortlichen im Kreisgebiet unter den Nägeln. Nach einer Telefonkonferenz mit den führenden Touristikern im Kreisgebiet hat Landrat Holger Heymann jetzt einen eindringlichen Appell an den niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann gerichtet. Darin fordert er unter anderem einen speziellen Hilfsfonds für die notleidende Tourismusbranche aufzulegen.

Darin heißt es unter anderem: „Der Tourismus im Landkreis Wittmund ist von den Auswirkungen der Corona-Krise im starken Maße betroffen. Das Untersagen von touristischen Reisen hat diese Branche zum Stillstand gebracht. Unsere regionale Stärke aber resultiert gerade aus der inhabergeführten Basis unserer Vermieterbetriebe und der Gewerbetreibenden. Der Rettungsschirm hilft diesen Unternehmen nur bedingt und in nicht ausreichendem Maße.“ Es bestehe die reale Gefahr, dass nach der Krise eine Marktveränderung in der Weise eintrete, „dass wir diese Basis und damit einen Teil unserer Identität im Harlingerland verlieren.“ 

Für Heymann und die führenden Touristiker liegt auf der Hand: „Der Tourismus ist in unserer Region der stärkste Wirtschaftsfaktor. Mehr als die Hälfte der Menschen leben direkt oder indirekt von dieser Branche – die Krise bedroht demnach die gesamte Region!“ Es dürfe daher nicht verkannt werden, dass der Tourismusbranche, anders als bei anderen Geschäftsbereichen, staatlicherseits komplett die wirtschaftliche Basis entzogen wurde, was quasi einem Berufsverbot gleichkommt. Heymann deutlich: „Wir fordern deshalb die Auflage eines Entschädigungsprogramms mit dem ein gewisser Verlustausgleich für direkt betroffene Unternehmen wie Tourismusorganisationen, Gastronomen, touristische Freizeiteinrichtungen sowie Hoteliers und Vermieter, egal welcher Größe, erstattet wird.“ Nur so ließen sich aus Sicht des Kreises nachhaltige wirtschaftliche Schäden für die gesamte Region auffangen: „Wir nehmen positiv zu Kenntnis, dass die Regierungen schnell und zielgerichtet handeln! Auch die Bereitschaft sich bei uns in der Krise gegenseitig zu unterstützen ist sehr groß. Trotzdem erkennen wir eine große Unzufriedenheit und Angst, weil den Menschen inzwischen die Hoffnung verloren geht. Niemand weiß derzeit, ob sein Lebenswerk oder das ganzer Generationen zerstört werden. Das Überleben dieser Unternehmen ist für den Landkreis Wittmund wichtig, damit der Tourismus auch künftig wieder seine herausragende Rolle im Wirtschaftsleben der Region spielen kann.“

 
PM Nr. 34/2020 zum Thema Gesundheit/Coronovirus - Montag, 6. April 2020

Informationen der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund: Mobile Schadstoffsammlung fällt weiterhin aus

lkw Wittmund. Die Termine für die mobile Schadstoffsammlung, die ursprünglich im April geplant waren, fallen weiterhin aus. Darauf weist die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund hin. Hintergrund ist die andauernde Verbreitung des Corona-Virus. Bei der Annahme der Schadstoffe kann der gebotene Abstand zwischen den Mitarbeitern und den Kunden nicht zuverlässig gewahrt werden. Auch eine persönliche Abgabe im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels ist zurzeit leider nicht möglich. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund bittet darum, die Entsorgung der anfallenden Problemabfälle auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaftlichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462- 861230 bzw. -1252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 33/2020: Neue Regelung des Lk Wittmund - Freitag, 3. April 2020

Landkreis Wittmund passt seine Allgemeinverfügung zum Inselzugang an

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund hat sich nach eingehender Prüfung der Rechtslage und aktueller medizinischer Bewertung entschieden, dass die Regelung über den Zugang zu Inseln der landesweit gültigen Regelung angepasst wird. Dies bedeutet insbesondere vor dem Hintergrund der geltenden Berufs- und Gewerbefreiheit, dass Gewerbetreibende mit entsprechenden Werkvertrag bzw. deren Beschäftige auf die Insel dürfen. Das kommt einer Lockerung gleich. Der Landkreis Aurich wird ab Montag eine gleichlautende Regelung treffen. Bei Beachtung der bekannten Hygiene- und Abstandsregeln ist kein erhöhtes Risiko gegenüber des „Festlandssituation“ erkennbar und eine stärkere Restriktion rechtlich aus Sicht des Landkreises Wittmund nicht zulässig.
In einer Allgemeinverfügung dazu heißt es wörtlich: „Personen, die aufgrund eines Dienst- bzw. Arbeitsverhältnisses, eines Werkvertrages oder eines Dienst- oder Arbeitsauftrages zum Zweck der Arbeitsaufnahme die Insel betreten sind vom Beförderungsverbot ausgenommen.“
Urlauber und Zweitwohnungsbesitzer sind von der neuen Regelung ausdrücklich ausgenommen. Für sie gilt weiterhin ein Beförderungsverbot.

 
PM Nr. 32/2020 - Freitag, 3. April 2020

Kreis und Kommunen bestimmen neuen Termin für Brauchtumsfeuer im Herbst

lkw Wittmund. Auf der Grundlage des neuen Erlasses des Landes Niedersachsen zur Verschiebung des diesjährigen Osterfeuers aufgrund der Corona-Krise haben sich der Landkreis Wittmund und die kreisangehörigen Gemeinden heute verständigt, gemeinsam für den Spätherbst einen Termin zu bestimmen, an dem das Brauchtumsfeuer nachgeholt werden kann.
Diese Vorgehensweise ist auch mit den Vertretern der Landwirtschaft, Manfred Tannen (LHV) und Kreislandwirt Günter Lüken, so abgestimmt worden, um auch die Nachteile für die Landwirtschaft so gering wie möglich zu halten.
Feuer, die an den Osterfeiertagen trotzdem entfacht werden, müssen gegebenenfalls kostenpflichtig durch die Feuerwehr gelöscht werden. Darüber hinaus kann bei festgestellten Vergehen auch ein Bußgeld festgesetzt werden.

 
PM Nr. 31/2020 - Freitag, 3. April 2020

Parkflächen werden für auswärtige Wohnmobile und Wohnwagen-Gespanne über Ostern gesperrt

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund hat zum Schutz der Bevölkerung – inhaltlich im Gleichklang mit dem Nachbarlandkreis Aurich – eine neue Allgemeinverfügung zur Einschränkung des touristischen Verkehrs erlassen. Darin wird unter anderem geregelt, dass in der Zeit vom 9. bis zum 14. April (also über die Oster-Feiertage) das Parken auf öffentlichen Verkehrsflächen und tatsächlich öffentlichen Verkehrsflächen für Wohnmobile und Gespanne mit Wohnwagen untersagt wird. Hintergrund ist ein erwarteter Besucheransturm  auf hiesige touristische Ziele. Neben den bekannten öffentlichen Parkplätzen zählen alle privaten Parkflächen, insbesondere Supermarkt-Parkflächen, Parkflächen öffentlicher Einrichtungen, von Banken und Sparkassen, von Tankstellen, Autohäusern und Werkstätten sowie von Schwimmbädern sowie Parkflächen für touristische Zwecke o. ä. dazu.
In Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen werden diese Flächen in der genannten Zeit weitreichend abgesperrt. Zudem werden die Zufahrtsstraßen (siehe Skizze) mit entsprechenden Verkehrsschildern für die genannten Fahrzeugtypen gesperrt. Polizei und Ordnungsämter werden die Verbote nach Kräften kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden.
Für den Landkreis ist es wichtig, mit dieser zeitlich begrenzten Aussperrung des Oster-Reiseverkehrs bereits ergriffene Maßnahmen zu ergänzen. Landrat Holger Heymann stellt dazu klar: „Es ist konkret zu erwarten, dass dieser Reiseverkehr über die Osterfeiertage erheblich ansteigen wird. Diese bevorzugte Reisezeit stellt mithin eine Gefahr zur weiteren Ausbreitung des Virus dar.“ Die neue Regelung gilt allerdings nicht für Personen, die ihren ersten Wohnsitz im Landkreis Wittmund haben. Ihnen sei ausdrücklich gestattet, unter Berücksichtigung der geltenden Kontaktverbote über Ostern einen Spaziergang an der Küste zu machen.

 
PM Nr. 30/2020 zu Corona-Krise - Mittwoch, 1. April 2020

Gesundheitsamt sensibilisiert für Umgang mit Trinkwasser in Gebäuden

lkw Wittmund. Aufgrund der aktuellen Lage und der derzeit geltenden behördlichen Anordnungen im Zuge der Corona-Krise kommt es in vielen Gebäuden im Kreisgebiet wie zum Beispiel in Hotels, Jugendherbergen, Reha-Einrichtungen usw. derzeit zu Leerständen oder betrieblichem Stillstand. Das bedeutet, dass dann möglicherweise in den Gebäuden auch kein Wasserverbrauch stattfindet und es zu einer Stagnation des Wassers in der jeweiligen Hausinstallation kommt. Daher weist das Wittmunder Gesundheitsamt darauf hin, dass Unternehmer und sonstige Inhaber einer Wasserversorgungsanlage (also Betreiber einer Hausinstallation) sicherzustellen haben, dass das Trinkwasser qualitativ auch weiterhin geschützt ist und lokal in den Häusern keine Verkeimungen entstehen. Das bedeutet, dass ein gewisser Wasseraustausch gewährleistet sein muss, wenn Trinkwasser genutzt wird oder wieder genutzt werden soll.
Nähere Informationen stehen auf der Homepage des Landkreises Wittmund zur Verfügung.

 
PM Nr. 29/2020 zum Start der Koordinierungsstelle - Mittwoch, 1. April 2020

Unbürokratische Hilfe wird auch ab sofort vom Landkreis koordiniert
Die Koordinierung der Nachbarschaftshilfe läuft an: Ab sofort können sich Hilfesuchende und Freiwillige registrieren

lkw Wittmund. Die Koordinierungsstelle Nachbarschaftshilfe des Landkreises Wittmund nimmt ihre Arbeit ab sofort auf. Sie bringt angesichts der COVID-19-Krise die Unterstützungsanfragen Hilfesuchender und Angebote freiwilliger Helferinnen und Helfer zusammen.
 
So melden Sie sich an
Wer einen Unterstützungsbedarf oder ein Hilfsangebot melden möchte, kann sich unter der E-Mail-Adresse nachbarschaftshilfe@lk.wittmund.de  oder unter den Telefonnummern 04462/861063 bzw. -65 mit den zuständigen Mitarbeiterinnen des Landkreises in Verbindung setzen. Im nächsten Schritt werden die Anmeldeunterlagen sowie Merkblätter zu Infektionsschutz und Hygiene per Post oder E-Mail zugeschickt. Sobald diese bestätigt und unterschrieben wieder beim Landkreis eingehen, beginnt die Koordinierung.
 
Wenn Bürgerinnen und Bürger also zum Beispiel Ihren Wocheneinkauf aus Gründen des Infektionsschutzes nicht mehr selber erledigen möchten, registrieren Sie sich bei der Koordinierungsstelle Nachbarschaftshilfe und überlassen dies der neuen Organisation. Sie sucht zu Ihrer Anfrage eine(n) Freiwillige(n) mit passendem Profil und vermittelt die Hilfeleistung.

Hintergrund
In der aktuellen Situation sollten Menschen, die zu den Risikogruppen für eine Infektion mit COVID-19 gehören, möglichst wenig in Kontakt mit anderen Personen kommen. Betroffen sind hier vor allem Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen. Kontakt lässt sich jedoch beispielsweise bei einem Besuch im Supermarkt oder einem Gang zur Apotheke nicht immer vermeiden. Daher kann es sinnvoll sein, Erledigungen dieser Art Freiwilligen zu überlassen.

Unterstützungsangebote freiwilliger Helferinnen und Helfer gibt es reichlich und es sind auch schon etliche Nachbarschaftshilfe-Gruppen entstanden, die privat oder von unterschiedlichen Trägern organisiert werden. Der Landkreis bietet nun ergänzend an, Angebot und Nachfrage an Unterstützungsleistungen zu koordinieren.
In Kürze schaltet der Landkreis auch eine Internetplattform frei, um den Registrierungsvorgang zu vereinfachen und weitere Informationen bereitzustellen.

 
PM Nr. 27/2020 Merkblatt der Wirtschaftsförderung - Samstag, 21. März 2020

Hilfestellung und Hinweise in allen Fragen zur Wirtschaftsförderung

lkw Wittmund. Unter dem Eindruck der Coronakrise hat  die Kreisverwaltung Wittmund eine umfassende Information für die Wirtschaft im Harlingerland zusammengestellt. Darin wird noch einmal umfassend erläutert, welche Branchen von den ausgesprochenen Allgemeinverfügungen durch Schließungen und Einschränkungen im besonderen betroffen sind. Es geht auch um aktuelle Hinweise für Fälle von Liquiditätsproblemen, um Finanzhilfen (KfW-Kredite), um weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote des Landes Niedersachsen, um angekündigte Soforthilfen und Entschädigungsleistungen, um die besondere Gruppe der Kleinunternehmen, der Kreativschaffenden sowie freiberuflich Selbständigen, aber auch um die Beantragung von Kurzarbeitergeld und Entschädigungen bei Quarantänefällen. Sämtliche Informationen werden vom Landkreis täglich aktualisiert und vervollständigt. Diese Informationen sind alle auf der Internetseite des Landkreises unter https://www.landkreis-wittmund.de/Wirtschaft/Wirtschaftsförderung/AktuelleInformationenzumCoronavirus.aspx hinterlegt. Die Wirtschaftsförderung ist weiterhin werktäglich unter der Email-Adresse wirtschaftsförderung@lk.wittmund.de zu erreichen.
Der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. hält auf seiner gleichnamigen Internetseite einen Maßnahmenkatalog zur kurzfristigen Schadensbegrenzung bereit.
Sämtliche Informationen zur Coronavirus-Krise sind auf der Landkreis-Homepage einsehbar und tagesaktuell.

 
PM Nr. 26/2020 Engagement in der Nachbarschaftshilfe - Samstag, 21. März 2020

Koordinierte Nachbarschaftshilfe im Landkreis Wittmund wird derzeit vom Kreis aufgebaut

lkw Wittmund. Aufgrund der aktuellen Situation und der ungewissen Entwicklung in der Coronavirus-Krise wird derzeit im Landkreis Wittmund bei der Kreisverwaltung eine Koordinierungsstelle für die Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Weitere, konkrete Hinweise hierzu werden in der kommenden Woche auf der Internetseite der Kreisbehörde unter den aktuellen Informationen rund um COVID-19 zu finden sein.

Zielgruppe der künftig vom Kreis organisierten Nachbarschaftshilfe sind Personen, die tagesaktuell dringende Unterstützung zur Bewältigung des Alltags (z.B. Einkauf, Apothekengänge, Verpflegung der Haustiere usw.) benötigen. Diese können sich genauso wie Personen, welche ihre Unterstützung anbieten wollen, dann bei den Mitarbeiterinnen der neuen Koordinierungsstelle melden. Weitere Informationen, vor allem den Start der Nachbarschaftshilfe, wird die Kreisverwaltung in der kommenden Woche detailliert bekannt geben. Dazu wird auch eigens eine Homepage mit allen Informationen und Formularen geschaltet.

Schon jetzt können sich Personen, die bei der Nachbarschaftshilfe mitwirken wollen, während der üblichen Bürozeiten an Nadja Pfister oder Tanja Schneider wenden, am besten per E-Mail unter der Adresse tanja.schneider@lk.wittmund.de .

 
PM Nr. 25/2020 zu Änderungen bei der Abfallwirtschaft - Samstag, 21. März 2020

Notdienst auch beim Tonnenhof: Schließung für den Kundenverkehr

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund weist auf folgende Neuregelungen hin: Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und zu verlangsamen, und um die Mitarbeiter des Tonnenhofs zu schützen, wird bis auf Weiteres die Auslieferung und Abholung von Mülltonnen auf das absolut Notwendige beschränkt. Diese Aufträge werden nur noch in folgenden Fällen durchgeführt:

* Bei Neuanmeldungen bzw. –ummeldungen (z. B. bei Neubauten oder Neubezug von Häusern / Wohnungen).
* Wenn Abfalltonnen bei der Leerung vom Sammelfahrzeug verschluckt wurden.
* Bei defekten Tonnen, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen.
* Bei Auslieferung einer größeren Restabfalltonne bei Personenzuwachs im Haushalt.

Die Auslieferungen aus persönlichen Gründen oder auch von Saisontonnen werden bis auf weiteres zurückgestellt. Falls kurzfristig ein erhöhter Bedarf an Restabfall- oder Bioabfallvolumen besteht, können zusätzliche Abfallsäcke bei den im Abfuhrkalender genannten Ausgabestellen erworben werden, sofern diese nicht ihrerseits geschlossen haben.

Zudem wird der Tonnenhof – wie alle anderen Gebäude des Landkreises Wittmund – ab sofort für den Kundenverkehr geschlossen.

Die Abfallwirtschaft bittet ihre Kunden um Verständnis für diese Maßnahmen in der aktuellen Ausnahmesituation. Sobald sich die Lage wieder normalisiert, gibt es wieder den gewohnten Service. Bei Rückfragen und allen anderen Fragen zu abfallrechtlichen Themen wenden Sie sich bitte unter 04462/861230 bzw. -1252 an die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund.

 
PM Nr. 24/2020 - Regelung für das Abfallwirtschaftszentrum - Samstag, 21. März 2020

Wertstoffannahme wird für private Anlieferungen bis auf weiteres geschlossen

lkw Wittmund. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus gelten ab dem 18.03.2020 folgende Regelungen: Die Wertstoffannahmestelle des Zweckverbandes im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels bleibt für private Anlieferungen bis auf weiteres geschlossen.
Gewerbliche Kleinanlieferungen sind ausschließlich dienstags und donnerstags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr möglich. Es wird darum gebeten, bei Bezahlvorgängen auf die Möglichkeit der EC-Kartenzahlung zurückzugreifen!
Diese Maßnahmen sind notwendig, so die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund, um die Behandlung der im Rahmen der öffentlichen Abfallentsorgung durch die eingesetzten Sammelfahrzeuge erfassten und in Wiefels angelieferten Mengen (Hausmüll und Bioabfall) in den Behandlungsanlagen weiterhin gewährleisten zu können.
Die Abholung von Rest- und Biomüll sowie der gelben Säcke/Tonne, vom Altpapier und Sperrmüll wird in gewohnter Weiser weiter durchgeführt.
Über die weiteren Entwicklungen werden wir Sie informieren! Wir bitten um Ihr Verständnis!
Weitere Informationen zu diesem und allen anderen abfallwirtschaft-lichen Themen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter den Telefonnummern 04462/861230 bzw. -1252 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de .

 
PM Nr. 23/2020 Aufruf an Rückkehrer aus Risikogebieten - Samstag, 21. März 2020

Landrat rät zu Besonnenheit:
Die Mitmenschen nicht unnötig gefährden

lkw Wittmund. Das Gesundheitsamt der Wittmunder Kreisverwaltung fordert alle Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten (siehe Übersicht aktuelle Internetseite Robert-Koch-Institut) auf, sich nach der Rückkehr für 14 Tage direkt in häusliche Quarantäne zu begeben. Damit soll der Verbreitung des Virus Einhalt geboten werden.
Die Rückreise aus dem Urlaub sollte so gestaltet werden, dass man sich – möglichst ohne Zwischenstopps - zunächst direkt in die häusliche Isolation begibt  und so weitere Kontakte vermeidet. Bei Auftreten von Symptomen ist der Hausarzt zu informieren.

Landrat Holger Heymann rät zur Besonnenheit: „Gefährden Sie nicht unnötig andere Mitmenschen“. Als nachahmenswert bezeichnet er den Fall der positiv getesteten Österreich-Rückkehrer aus Esens, die sich direkt in eine isolierte Ferienwohnung begeben haben, um das mögliche Weitertragen des Erregers möglichst zu verhindern.

 
PM Nr. 22/2020 zum Thema Gesundheit/Coronovirus; hier: Information für Wirtschaft - Montag, 16. März 2020

Coronavirus: Beratung und Hilfe für die Wirtschaft

Unterstützung für Ostfrieslands Unternehmen von Landkreisen, Stadt Emden, IHK, Sparkassen und Genossenschaftsbanken

lkw Wittmund. Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft in Ostfriesland. Unternehmen sollen deshalb bestmögliche Beratung und Hilfe erhalten. Darauf weisen die drei Landräte Matthias Groote (Leer), Olaf Meinen (Aurich) und Holger Heymann (Wittmund) zusammen mit dem Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg sowie den ostfriesischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken hin. „Wir wollen alles tun, was möglich ist, um die ostfriesische Wirtschaft in dieser schwierigen Lage zu unterstützen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.
Firmen werden gebeten, sich in Fragen zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus nicht an die örtlichen Gesundheitsämter zu wenden, sondern jeweils an die Wirtschaftsförderung der Landkreise oder der kreisfreien Stadt Emden. Auch die IHK und die ostfriesischen Raiffeisen- und Volksbanken bieten Unternehmen eine Beratung an. Die Geldinstitute weisen darauf hin, dass Unternehmen sich bitte frühzeitig an die ihnen bekannten Firmenkundenberater wenden mögen.
Die Industrie- und Handelskammer veröffentlicht wichtige Informationen auch auf ihrer Homepage unter www.ihk-emden.de/coronavirus
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund ist per E-Mail zu erreichen unter wirtschaftsfoerderung@lk.wittmund.de
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer ist zu erreichen unter Telefon 0491/926-1262 oder per E-Mail unter wirtschaftdigital@lkleer.de
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Aurich ist zu erreichen unter der Durchwahl-Nummer 04941-168000.

 
PM Nr. 21/2020 zu Coronovirus - Samstag, 14. März 2020

Notbetreuung: Für wen die Ausnahmen gelten

lkw Wittmund. Aufgrund der Weisung des Landes Niedersachsen vom 13. März wird ab Montag, 16. März, vorsorglich der Besuch von allen öffentlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen (von Grundschulen bis zu Gymnasien), Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie an Tagesbildungsstätten, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege bis 18. April untersagt. Damit soll eine schnelle Verbreitung des Coronavirus verhindert werden. „Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind“, heißt es im Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Eine Notbetreuung wird angeboten für Kinder, deren Eltern im Bereich Gesundheit, Medizin, Pflege, Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr als auch Justiz, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche arbeiten. Die ostfriesischen Landkreise weisen darauf hin, dass eine Notbetreuung nur für die Kinder gewährleistet werden kann, deren Erziehungsberechtigte beide in den oben aufgeführten Berufsfeldern tätig sind. Für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen wird eine Notbetreuung gewährleistet. Für Rückfragen und weiteren Klärungsbedarf steht am Montag das Leitungspersonal vor Ort zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons können zu den jeweiligen Regelungen der Notbetreuung keine Auskunft geben. „Bitte halten Sie die Leitungen des Bürgertelefons für andere Anliegen frei“ appellieren die Landräte Olaf Meinen, Matthias Groote und Holger Heymann an die Bürger. 

 
PM Nr. 20/2020 zum Thema Gesundheit/Coronovirus; hier: Allgemeinverfügung - Freitag, 13. März 2020

Landrat Heymann appelliert: Veranstaltungen lieber freiwillig absagen

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund hat inzwischen über das Verbot von Großraumveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen zur  Eindämmung der Atemwegserkrankung „Covid-19" durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2  eine Allgemeinverfügung erlassen. Danach ist die Durchführung von öffentlichen und nichtöffentlichen Großveranstaltungen im Gebiet des Landkreises Wittmund mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1000 Personen mit sofortiger Wirkung verboten. Für Veranstaltungen unter 1000 Personen gelten strikte Auflagen. Veranstalter von Veranstaltungen ab 100 Personen sind ab sofort verpflichtet, diese dem Gesundheitsamt des Landkreises rechtzeitig anzuzeigen. Auch diese können dann vom Gesundheitsamt untersagt werden. Dazu sagt der Wittmunder Landrat Holger Heymann: „Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahmen, aber es muss uns jetzt gelingen, die sich ausbreitende Pandemie möglichst einzudämmen“. Daher werde sich das Gesundheitsamt die angezeigten Veranstaltungen ab Montag auch genau ansehen. Sein Appell lautet: „Es ist besser, Veranstaltungen lieber freiwillig abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.“
Am Montag wird sich der Landkreis zudem mit den Hauptverwaltungsbeamen der Gemeinden treffen und – nach dem vom Land angeordneten Ausfall des Schulunterrichts und der Kitaschließungen - die weitere Vorgehensweise bei Veranstaltungen in kommunalen Räumlichkeiten der Kreise und Gemeinden sprechen. Ziel ist eine einheitliche Regelung im Kreisgebiet, die den Behörden und Bürgern gleichermaßen Handlungs- und Planungssicherheit geben soll.

 
PM Nr. 19/2019 Gemeinsame Erklärung Kreíse/Stadt Emden - Donnerstag, 12. März 2020

Bevölkerung wird in der Corona-Krise um Rücksichtnahme gebeten

lkw Wittmund. Weil sich das Coronavirus in Deutschland immer mehr ausbreitet, bitten die ostfriesischen Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden die Bevölkerung um Rücksichtnahme. In einer gemeinsamen Erklärung appellieren die Landräte Matthias Groote (Leer), Olaf Meinen (Aurich), Holger Heymann (Wittmund) sowie der Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff: „Rücksichtnahme in Zeiten von Corona bedeutet, dass wir vorsichtig sind für die anderen. Für die, die besonderen Schutz benötigen: für die Älteren, für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch eine Erkrankung vorbelastet sind - und für unser medizinisches Personal, das gesund bleiben muss, damit Ärzte und Pflegekräfte sich weiterhin um die Kranken kümmern können.“

Die vier Kommunen weisen in diesem Zusammenhang auf die geltenden Regelungen für die Durchführung von Veranstaltungen sowie auf Einschränkungen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten hin:
Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind grundsätzlich abzusagen. Auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterliegen einer Prüfpflicht und einer Risikoabwägung, insbesondere im Hinblick auf:

• die Teilnehmer (internationales oder überregionales Publikum, Publikum aus Risikogebieten oder aus einer Region mit aktivem Infektionsgeschehen, Risikogruppen)

• die Art der Veranstaltung (Veranstaltungen, bei denen die Gäste nah beieinander stehen oder sitzen, zum Beispiel Musikkonzerte)

• den Ort der Veranstaltung (Veranstaltungen in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen).

Die drei Landkreise und die Stadt Emden werden zunächst auf alle eigenen Veranstaltungen mit auch nur geringem Risikopotential verzichten – sofern sie nicht dazu dienen, das öffentliche Leben aufrechtzuerhalten. Mögliche Ersatztermine für die eigenen Veranstaltungen werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und rechtzeitig bekanntgegeben.

Das Niedersächsische Sozialministerium hat zudem ein Betretungsverbot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten für bestimmte Einrichtungen verfügt: unter anderem für Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Kinderheime, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hochschulen und Landesbildungszentren. Auch wenn es in Ostfriesland erste wenige Corona-Fälle gibt, sind diese Maßnahmen zur Vorbeugung erforderlich. Peter Elster, Leiter des Gesundheitsamtes beim Landkreis Wittmund, erklärt, dass es jetzt darum gehe, eine Ausbreitung des Virus möglichst lange hinauszuzögern. „Wir müssen jegliche Zeit gewinnen, die wir gewinnen können.“ Diese Zeit solle genutzt werden, um das Gesundheitssystem bestmöglich auf Zeiten vorzubereiten, in denen die Zahl der Fälle deutlich steigt. „Das wird einfacher, wenn es langsam kommt“, sagt Elster.

Mit ihrem Appell vom heutigen Donnerstag schließen sich die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die Stadt Emden den Empfehlungen an, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann ausgegeben worden sind. Die vier Verwaltungschefs empfehlen darüber hinaus, die Hygieneempfehlungen zu beachten und bei Erkrankungen zunächst telefonisch abzuklären, ob ein Arztbesuch tatsächlich notwendig ist.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Homepage des Landkreises Wittmund und auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de).

 
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