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Plattdeutsche Theatergruppe Holtriem kann weiterhin in der Schulaula der Oberschule in Westerholt ihre Stücke aufführen

Nach Informationen der Kreisverwaltung in Wittmund sind inzwischen zurückliegende Irritationen um die Nutzung der Pausenhalle (Aula) in der kreiseigenen Oberschule in Westerholt ausgeräumt worden. Ein sehr versöhnliches und klärendes Gespräch der Beteiligten von der plattdeutschen Theatergruppe Holtriem, der Samtgemeinde, der Schule und der Liegenschaftsverwaltung unter Leitung von Landrat Holger Heymann in der vergangenen Woche hatte ein klares Ergebnis: Die Laien-Schauspieler aus Holtriem können weiterhin ihre beim Publikum sehr beliebten Aufführungen in der Schulaula durchführen.

Die bisherige Zuschauertribüne konnte aus Brandschutzgründen leider nicht erhalten werden. Darüber waren sich alle Beteiligten nach eingehender Diskussion auch einig. Zukünftig können die Zuschauer die Aufführungen von einer einfachen Reihenbestuhlung aus verfolgen. Die Theatergruppe bietet nummerierte Plätze an. Somit hatten und haben Personen mit Handicap weiterhin freie Platzwahl. So werden Rollstuhlfahrer in der Regel in der ersten Reihe platziert.

 „Wir bedauern, dass es überhaupt zu den Irritationen in der Öffentlichkeit gekommen ist“, sagt Landrat Holger Heymann, der persönlich auch Fan der plattdeutschen Sprache und des Heimattheaters ist. Die plattdeutsche Theatergruppe kann künftig bei Proben/Aufführungen auf einen Aufenthalts- und Abstellraum in der Schule zurückgreifen sowie einen weiteren als Umkleide- und Schminkraum sowie Garderobe mit nutzen. Bei einem Ortstermin mit dem stellvertretenden Schulleiter Christian Stelzer Anfang der Woche wurde bereits ein Raum für die Lagerung von Requisiten gefunden. Die Theatergruppe ist der Schule dafür sehr dankbar, so der Vorstand.

Liegenschaftsabteilungsleiter Alexander Dirks von der Kreisverwaltung hofft: „Eine allgemeine Renovierung des Aula-Bereiches, samt der Bühne, wird die Situation für alle noch weiter verbessern.“

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