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Geldwäscheprävention

Das Einschleusen kriminell erworbener Gelder und sonstiger Vermögenswerte in den legalen Wirtschaftskreislauf mit dem Ziel, die wahre Herkunft zu verschleiern, wird als Geldwäsche bezeichnet. Das Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten – Geldwäschegesetz (kurz: GwG) wendet sich gegen ebendiese Sachverhalte und verpflichtet in Deutschland tätige Wirtschaftsakteure (Verpflichtete) zur aktiven Mitwirkung bei der Geldwäscheprävention. Die Geldwäscheprävention umfasst hierbei auch die Verhinderung von Terrorismusfinanzierung.

In Niedersachsen sind u. a. die Landkreise die nach § 50 Nr. 9 GwG zuständigen Aufsichtsbehörden für die Durchführung des GwG im sogenannten Nichtfinanzsektor. Zu den betroffenen Unternehmen (Verpflichteten) gehören im Wesentlichen:

  • Gewerbliche Güterhändler
    (insbesondere die Branchen:
    An- und Verkauf/Im- und Export von Kraftfahrzeugen,
    Schmuck- Juwelier- und Edelmetallhandel,
    Kunst- und Antiquitätenhandel sowie
    Pfand- und Aktionshäuser),
  • Immobilienmakler,
  • Finanzunternehmen und

  • Versicherungsvermittler.

    Das GwG sieht vor, dass die Aufsichtsbehörden die Einhaltung der auferlegten Pflichten kontrollieren und gegebenenfalls Maßnahmen und Anordnungen treffen um die Einhaltung selbiger sicherzustellen. Zuwiderhandlungen haben Bußgelder zur Folge die nach vorheriger Unterrichtung des Adressaten im Internet bekannt gemacht werden.

    Verdachtsfälle von Geldwäsche und/oder Terrorismusfinanzierung sind unverzüglich der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen zu melden.

    Weitere Informationen, insbesondere hinsichtlich der konkreten, durch das GwG begründeten Pflichten (Merkblätter) sowie entsprechende Vordrucke u. a. für Verdachtsmeldungen entnehmen Sie bitte dem Downloadbereich.    

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