Das Sportstätten-Sanierungsprogramm des Landkreises ist jetzt abgeschlossen
Mit der feierlichen Einweihung der Sportanlage in Friedeburg am vergangenen Freitag (13.09.24) hat der Landkreis Wittmund sein mehrjähriges Sportstätten-Sanierungsprogramm im Kreisgebiet abgeschlossen.
Entstanden ist eine moderne Sportanlage auf der Höhe der Zeit, die sich sehen lassen kann. So wurde etwa der alte Fußball-Rasenplatz in einen witterungsunabhängigen Kunststoffrasenplatz umgewandelt. Die bestehende Laufbahn mit vier 400-Meter-Bahnen wurde im Zuge der Arbeiten saniert. Neu entstanden sind auch die Kugelstoß- sowie die Weitsprunganlage. Zudem sind eine Hochsprunganlage sowie ein Basketballfeld mit zwei Körben inklusive der erforderlichen Liniierungen installiert worden. Erneuert wurden zudem die Flutlichtanlage, jetzt in zeitgemäßer LED-Technik. Im Außenbereich wurden neben Rasenflächen, die künftig durch Mähroboter gepflegt werden sollen, auch entsprechende Blühwiesen angelegt. Die Baumwallanlage wurde mit insektenfreundlicher Zimthimbeere bepflanzt.
Landrat Holger Heymann bekam am Freitag von den Planern des beauftragten Büros Thalen Consult den symbolischen Schlüssel für die Anlage überreicht. Die Schule Altes Amt Friedeburg als Hauptnutzerin der Friedeburger Sportanlage hatte am Freitag für allerlei sportliche und musikalische Darbietungen gesorgt und schuf den angemessenen Rahmen, auch später beim munteren Elfmeter-Schießen mit den Ehrengästen.
Landrat Holger Heymann stellte in seiner Begrüßungsrede das Projekt detailliert vor. Rund 14 Monate haben die umfangreichen Bauarbeiten gedauert; Start der Sanierung war Anfang Juli 2023. Trotz zwischenzeitlicher Turbulenzen wegen des schwierigen Untergrundes hat am Ende alles einen guten Ausgang genommen. Heymann: „Entstanden ist, wie in den anderen Orten auch, eine zeitgemäße und moderne Schulsportanlage auf rund 24.000 Quadratmetern, die sich sehen lassen kann.“ Gekostet hat alles in Friedeburg voraussichtlich rund 3,415 Millionen Euro, so die Kreisverwaltung. Darin sind die Mehrkosten für die aufwändigen Erdarbeiten enthalten. Es liegen allerdings noch nicht alle Schlussrechnungen vor, so dass die Zahlen noch mit Vorsicht zu genießen sind. Hinzu kommen noch die Planungskosten/Baunebenkosten, die aber noch nicht beziffert werden können. Für die Anlage in Friedeburg ist dem Landkreis eine Förderung in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bewilligt worden.
Heymann dankte allen Mitarbeitern der Verwaltung, der beteiligten Firmen und Architekten für die gelungene Umsetzung der Maßnahme sowie der Kreispolitik für die Unterstützung des durchaus ehrgeizigen Sanierungsprogramms: „Hier sind seinerzeit an einer wichtigen Stelle die richtigen Weichen gestellt worden für den Schulsport, aber auch unsere Vereine.“
Hier ein paar Fotoblenden der Thalen Consult GmbH.