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PM Nr. 20/2017 zum Thema Müllabfuhr im Lk Wittmund - Donnerstag, 30. März 2017

Jetzt klappt’s auch mit dem Müllmann – Landkreis Wittmund führt die kostenlose Müll-App ein 

lkw Wittmund. Die Abfall-Entsorgung in Landkreis Wittmund ist bis ins Detail ausgeklügelt - für jede Abfallsorte gibt es eigene Abfallbehälter oder -säcke und bisweilen auch einen eigenen Abfuhrtag. Da kann man schon mal durcheinander kommen oder einen der Abholtermine aus den Augen verlieren. Zwar gibt es jährlich vom Landkreis für alle Haushalte einen eigenen Abfallkalender, der über alle Termine genau Auskunft gibt, aber diesen hat man nicht immer parat - schon gar nicht, wenn man unterwegs ist und Nachbarn, Familienmitglieder oder den Hausmeister bitten möchte, die eigene Tonne mit hinaus vor die Türe zu stellen.

Die Suche nach dem jeweiligen Termin hat nun ein Ende, zumindest dann, wenn man über ein Smartphone verfügt: Der Landkreis Wittmund bietet seinen Bürgern nämlich jetzt ab sofort eine mobile Abfall-App an, die sich jeder kostenlos auf sein Smart-Phone laden kann.

Diese App, Kurzform von „application software“ (übersetzt: Anwendungs-Software),  ist ein wahres Wunderwerk. Denn sie erinnert nicht nur zuverlässig an die ausgewählten Termine der einzelnen Abfallarten, sondern sie zeigt auch die Altglas-Standorte, die Ausgabestellen von Müllsäcken, den Sitz der Kreisverwaltung oder vom Abfallzweckverband mit den jeweiligen Öffnungszeiten an.

Auch kann die Abfallwirtschaft via App Informationen über eventuelle Verzögerungen oder Verschiebungen der Abfuhr z.B. wegen Problemen mit der Witterung oder aufgrund von Fahrzeugausfällen zusätzlich per Push-Nachricht direkt an die betroffenen Bürger im Landkreis Wittmund übermitteln.

Die App ist für alle kostenfrei  und anonym nutzbar. Es müssen weder Name, Telefonnummer noch Email-Adresse angegeben werden – lediglich die Informationen zur Stadt/Gemeinde werden benötigt. Des Weiteren handelt es sich bei der App um ein einfaches Programm, d.h. einmal eingerichtet, muss kein weiterer Pflegeaufwand mehr betrieben werden. Diese Abfall-App ist zudem für alle gängigen Betriebssysteme, wie IOS, Android und Windows-Phone verfügbar. Über die jeweiligen Software-Stores kann die Abfall-App auf der Internetseite https://www.mymuell.de/download.html  heruntergeladen werden - oder man kann den dortigen QR-Code scannen und loslegen.

Diese Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de

Wichtiger Hinweis: Bitte die App in die Ausnahme von Akku-Spar-Apps (z.b. Samsung Smart Manager) oder Taskkiller-Apps aufnehmen. Nur dann kann die App pünktlich an die Abholung erinnern. Der Samsung Smart-Manager verhindert beispielsweise, dass die eingestellten Erinnerungen dauerhaft funktionieren. Bitte deaktivieren Sie deshalb die App-Optimierung für diese App unter Einstellungen - Akku - App-Optimierung - Detail - MyMüll.de. (Danach MyMüll.de bitte einmal starten) (Quelle: Junker Mobile Mind).

 

 
PM Nr. 19/2017 zum Thema Regeln für ein gelungenes Osterfeuer - Donnerstag, 23. März 2017

Ein paar Tipps, damit das Brauchtumsfeuer harmonisch abläuft – und nicht zur illegalen Müllverbrennung missbraucht wird

lkw Wittmund. Es ist mal wieder so weit, die Vorbereitungen für die Osterfeuer-Feierlichkeiten laufen vielerorts auf Hochtouren. Leider werden aber nicht nur trockene Äste, Zweige und kräftige Holzscheite zusammengetragen, um das jahrhundertealte Brauchtum zu pflegen – dagegen spräche nichts. Leider ist seitens der Behörden immer wieder festzustellen, dass das Osterfeuer missbraucht wird, um übers Jahr angefallenen Haus- und Sperrmüll auf diese Weise kostengünstig zu entsorgen. Daher der Hinweis: Die untere Abfallbehörde des Landkreises Wittmund und auch die Polizeiinspektion Wittmund werden verstärkt Kontrollen von Osterfeuern, auch am Ostersamstag und Ostersonntag, durchführen, um dem Missbrauch Riegel vorzuschieben. Wer Abfälle jeglicher Art in seinem Osterfeuer verbrennt oder verbrennen will, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

Daher hier ein paar Tipps für ein legales Osterfeuer: Geeignetes Material sind trockener Baum- und Strauchschnitt, trockenes Stroh sowie unbehandeltes, abgelagertes Stammholz.

Zum Anzünden des Osterfeuers sollte nur Stroh oder Heu verwendet werden. Das Anzünden mit Benzin oder Altöl ist nicht nur gefährlich und verboten, sondern im höchsten Maße auch umweltschädlich, da Benzin- und Ölreste im Boden versickern und dabei das Grundwasser verseuchen können.

Um viel Ärger zu vermeiden, sollten Veranstalter und Grundstückseigentümer auch die nachfolgenden Regeln unbedingt beachten:

  • Bitte setzen Sie sich vorab mit dem Ordnungsamt ihrer jeweiligen Gemeinde in Verbindung, ob Sie das Osterfeuer anmelden müssen.

  • Ein Brauchtumsfeuer zeichnet sich dadurch aus, dass die Veranstaltung öffentlich und für jedermann zugänglich ist.

  • Das Feuer muss innerhalb weniger Stunden (i.d.R. von Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht) vollständig abgebrannt sein. Ein mehrere Tage dahinschwelendes Feuer ist mit dem Brauchtum nicht vereinbar.

  • Das Material darf erst innerhalb von 14 Tagen vor der Veranstaltung zusammengetragen werden, damit möglichst weitgehend verhindert wird, dass Tiere in dem Material Unterschlupf suchen. Wenn schon weit vorher Material fürs Osterfeuer am Brennplatz gesammelt wird, gehen die Behörden davon aus, dass sich hier Einwohner vor allem von Abfällen trennen wollen.

  • Das Material darf erst an dem Tag, an dem das Feuer angezündet werden soll, auf die Feuerstelle gelegt werden. Dieses Umsetzen dient dazu, dass ungeeignete Stoffe aussortiert werden können und Tiere, die dort Unterschlupf gesucht haben, noch flüchten können.

  • Das Brauchtumsfeuer ist ständig unter Aufsicht zu halten. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

  • Das Feuer darf überhaupt nicht abgebrannt werden

    • in Schutzzonen, deren Schutzzweck hiermit nicht vereinbar ist (z.B. Nationalpark, Natur-schutzgebiet etc., so weit nicht die Schutzgebiets- oder Nationalparkverordnung Ausnahmen vorsieht und diese vorher erteilt werden),

    • im Bereich von Naturdenkmalen und geschützten Landschaftsteilen

    • auf Flächen besonders geschützter Biotope

    • auf moorigem Untergrund, weil dann die Gefahr der Entstehung eines Moorbrandes besteht,

    • innerhalb der nachfolgend genannten Sicherheitsabstände zu baulichen Anlagen, Wäldern, Mooren, Heiden, Zelt und Campingplätzen, öffentlichen Verkehrsflächen, Energieversorgungsanlagen; (sind bei Bedarf von der Gemeinde im Benehmen mit dem Brandschutzprüfer festzulegen)

    • ohne Berücksichtigung der örtlichen Gefahrenlagen und unter Beachtung einer mengenmäßigen Begrenzung des brennbaren Materials auf max. 150 m³ Brandgut besteht für die Umgebung i.d.R. keine besondere Brandgefahr, wenn zu aus nicht brennbaren Baustoffen errichteten Gebäuden mit harter Bedachung mindestens 50 Meter, zu Gebäuden aus brennbaren Baustoffen und /oder weicher Bedachung 100 Meter, in allen anderen genannten Fällen 100 Meter als Sicherheitsabstand eingehalten werden,

    • unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles bei lang anhaltender trockener Witterung oder bei starkem Wind (deutliche Bewegung armstarker Äste).

      Weitere Informationen zum richtigen Abbrennen des Osterfeuers erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter der Telefonnummer 04462/861230 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de.

 
Aufruf der Gleichstellungsbeauftragten - Donnerstag, 23. März 2017

Landkreis Wittmund ruft zur Teilnahme am diesjährigen Girls'Day / Zukunftstag am 27.04.2017 auf

lkw Wittmund. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wittmund, Karin Garlichs, weist darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder der Girls'Day im Landkreis Wittmund stattfindet. In Niedersachsen gibt es allerdings nicht nur den Girls'Day, sondern parallel auch den „Zukunftstag für Jungen“ oder Boys'Day.

Auch dieses Jahr sollen sich Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse im Landkreis Wittmund auf den Weg machen und sich auf die Suche nach möglichen Betrieben, Unternehmen und Behörden begeben. Diese sollen ihnen die Möglichkeit geben, für einen Tag in deren Arbeitswelt hinein zu schnuppern. Auch die Mädchen sollen so zu handwerklichen Berufen und  technischen Studiengängen ermutigt werden. Angesichts des dortigen  Fachkräftemangels ist es besonders wichtig, die jungen Menschen für diese Berufszweige zu interessieren.

Durch die Teilnahme am Girls'Day erobern sich immer mehr junge Frauen einen technischen Studiengang oder einen  Ausbildungsplatz . Auch in vielen Ausbildungsberufen in der Metall- und Elektrobranche gibt es einen positiven Trend. Aber auch den Jungen soll an diesem Tag die Möglichkeit gegeben werden, einmal für sie nicht ganz so alltägliche Berufe kennenzulernen. Hier kommen besonders die sozialen Berufe wie die des Erziehers, Altenpflegers usw. in Frage. Aber auch Berufe wie zum Beispiel der des  Tierarztes oder des Grundschullehrers bräuchten männliche Verstärkung. Die Eltern, rät Garlichs, sollten ihre Kinder nach Möglichkeit bei der Wahl des in Frage kommenden Platzes unterstützen.

Auch der Landkreis Wittmund öffnet am Zukunftstag wieder seine Türen und empfängt nach vorheriger Anmeldung  Kinder, um ihnen Einblicke in die Kreisverwaltung zu verschaffen - und sie später vielleicht einmal als zukünftige Kollegen wiederzusehen.

Alle Betriebe, Unternehmen und Behörden im Kreisgebiet werden gebeten, sich ebenfalls für diesen Tag zu öffnen. 
PM Nr. 18/2017 zum Thema Breitbandausbau im Lk Wittmund - Mittwoch, 22. März 2017

Förderbescheid des Bundes in Berlin entgegengenommen

lkw Wittmund/Berlin. Wittmunds Landrat Holger Heymann hat am Dienstagabend in Berlin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus den Händen von Staatssekretär Enak Ferlemann den Förderbescheid für den Ausbau des Breitbandnetzes im Kreisgebiet persönlich entgegengenommen. Der Bund fördert den Netzausbau mit knapp drei Millionen Euro. Heymann freute sich über die Zusage des Bundes. Er hoffe, dass jetzt zügig die weiteren Schritte gemacht werden könnten, so der Landrat, der auf einen Baubeginn noch in der zweiten Jahreshälfte setzt.

Das BMVI hat die  vorläufige Bewilligung des Zuschusses über genau 2.986.221 Euro (max. Fördersatz von 50 %)  antrags­gemäß ohne Kürzungen erteilt. Der vorläufige Finanzierungsplan für das Gesamtprojekt mit 47 Ausbaugebieten sowie 3 Gewerbegebieten enthält Eigenmittel in Höhe von 872.728 Euro, die der Kreis und die kreiseigenen Kommunen in ihren Haushalten bereitstellen. Nachdem das Land Niedersachsen auch bereits eine Förderung von 2,11 Millionen Euro in Aussicht stellte (der Kreis berichtete), wartet die Kreisverwaltung jetzt auch hier auf den positiven Förderbescheid aus Hannover.

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PM Nr. 17/2017 zum Thema Straßenunterhaltungsarbeiten im Lk Wittmund - Mittwoch, 22. März 2017

Ab Monat April wechselnde Mehr-Tages-Baustellen auf den Kreisstraßen im Kreisgebiet

lkw Wittmund. Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der laufenden Straßenunterhaltung diverse Profilierungsarbeiten auf verschiedenen  Kreisstraßen im Bereich des Landkreises Wittmund ausgeführt. Auf 21 Straßen im Kreisgebiet werden genau 147 kleine und größere Abschnitte erneuert. Autofahrer müssen auf den jeweiligen Streckenabschnitten mit Beeinträchtigungen rechnen und Geduld aufbringen. Darauf weist die Kreisverwaltung vorsorglich hin. Es gibt aber auch Ausweichstrecken.

Für die Durchführung der Arbeiten müssen die jeweiligen Streckenabschnitte der Kreisstraßen für zwei bis drei Tage zum Teil gesperrt werden. Es werden entsprechende Umleitungsbeschilderungen für die Dauer der Arbeiten auf diesen Teilabschnitten eingerichtet.

Den Auftrag für das Reparaturpaket hat die Firma Strabag erhalten. Die Baukolonnen der Firma werden mit den Arbeiten Anfang des Monats April beginnen. Der Landkreis Wittmund wendet dafür rund 650.000 Euro auf.

Genaue Angaben dazu, wann welche Streckenabschnitte im Rahmen dieser Mehr-Tages-Baustellen bearbeitet werden, können leider nicht gemacht werden, da es jeweils durch die dann herrschende Witterung noch zu zeitlichen Verschiebungen bei der Durchführung der Arbeiten kommen kann.

Bei den vorgesehenen Profilierungsarbeiten werden die oberen vier bis sechs Zentimeter der jeweils schadhaften Deckschichten abgefräst und erneuert. Durch diese Reparaturmaßnahmen werden Risse in den Fahrbahnen, durch Druck entstandene Spurrinnen, Setzungen am Fahrbahnrand und kaputte Deckschichten beseitigt. Ja nach Mangel werden die Arbeiten nicht in voller Fahrbahnbreite, sondern genau angepasst an die Ausdehnung der schadhaften Flächen ausgeführt.

 
Nr. 16/2017 zum Wallhecken-Schutz im Landkreis Wittmund - Dienstag, 21. März 2017

Appell des Kreises: Schutz der Wallhecken auch bei der Nutzung von Flächen immer im Auge behalten

lkw Wittmund. Wenn „im Märzen der Bauer“, so eine Zeile aus  einem bekannten Volkslied, seinen Pflug aus dem Winterquartier holt und mit der Bearbeitung der Felder beginnt und sich die Tiere in den Stallanlagen der Bauernhöfe wieder auf das frische Gras der Weiden freuen, dann ist der Frühling da. Vertreter heimischer Tierarten halten ebenfalls vorsichtig die Nase in den Wind und schnuppern die erste Frühlingsluft. Sehr wichtige Rückzugsorte für Fauna und Flora sind die hiesigen Wallhecken, darauf weist der Landkreis hin. Sie gilt es zu schützen und zu pflegen: sie haben das unverwechselbare Landschaftsbild der ostfriesischen Geest geprägt.

Wallhecken stehen bereits seit dem Jahr 1935 unter dem Schutz des Gesetzes. Damals regelte dies die „Verordnung zur Erhaltung der Wallhecken“ auf der Grundlage des Reichsnaturschutzgesetzes. Seit 2010 ist der Wallheckenschutz in § 22 des „Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz“ geregelt. Wälle, die als Einfriedung dienen oder dienten, dürfen nicht beseitigt werden. Außerdem sind alle Handlungen, die das Wachstum der Bäume und Sträucher darauf beeinträchtigen, verboten.

 

In den letzten Jahren ist der unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Wittmund allerdings aufgefallen, dass auf einigen landwirtschaftlich genutzten Flächen bei der Flächenbearbeitung mit Maschinen kein ausreichender Abstand zu den Wallhecken eingehalten wird. Die Folgen sind fatal: Böschungen, an deren Wallkörper radikal herangepflügt worden ist, verlieren ihre Standfestigkeit und brechen ein. Und auch die Wallhecke darauf einschließlich ihrer wertvollen Gehölzbestände wird nachhaltig geschädigt. Eine weitere Gefährdung der Wallhecken geht von einer unzureichenden Einzäunung auf beweideten Flächen aus. Eine sogenannte „viehkehrende“ Einzäunung ist auf jeder Weidefläche erforderlich, egal ob Kühe, Rinder oder Pferde gehalten werden. Bei einer ordnungsgemäßen Einzäunung stehen die Pfähle in einem Abstand von ca. 25 Zentimetern vor dem Wallfuß und der Wallkörper wird mit mindestens zwei Drähten gesichert. So wird eine Schädigung durch die stets hungrigen Weidetiere wirksam verhindert.

 

Vorbeugen ist übrigens besser als heulen: Die Schädigung einer Wallhecke kann seitens der Behörde als Verstoß gegen das Naturschutzgesetz mit einem Ordnungsgeld geahndet werden. Außerdem kann die Naturschutzbehörde die Wiederherstellung der geschädigten Wallabschnitte fordern. Durch den vorausschauenden Schutz der Wallhecken werden allerdings nicht nur Konflikte mit den Regelungen des Naturschutzgesetzes vermieden, „sondern es wird auch ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, das Wallheckennetz als kulturhistorisch bedeutsames Landschaftselement und als wichtigen Lebensraum für viele heimische Tier- und Pflanzenarten für die nächsten Generationen zu erhalten“, so der Appell des Kreises. Für alle weitere Fragen zu diesem Thema steht die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Wittmund während der Bürozeiten gerne zur Verfügung (Telefon 04462/ 86-1255, -1253 sowie -1273).

Fotos zum Thema (Fotovermerk: Fotos Kreisverwaltung Wittmund)

Vorbildliche Einzäunung

Vorbildlicher Abstand

 

 
PM Nr. 15/2017 zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe durch den La - Dienstag, 21. März 2017

Ehrenamtliche bekommen auch im Jahr 2017 auf Antrag ihre Tätigkeit für Flüchtlinge honoriert

lkw Wittmund. Der Landkreis Wittmund unterstützt auch in diesem Jahr erneut ehrenamtliche Tätigkeiten im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe. Für das Jahr 2017 stehen hierfür insgesamt rund 7.100 Euro an Landesmitteln zur Verfügung. Darauf macht die Wittmunder  Kreisverwaltung jetzt aufmerksam. Anträge können gestellt werden.

Durch die finanzielle Förderung ist die Unterstützung insbesondere der Ehrenamtlichen, die nicht als Integrationslotsen weitergebildet und vom Landkreis zur Hilfe beauftragt und tätig wurden, möglich. Projekte wie zum Beispiel der Aufbau von Integrations-Cafés, Tagesfahrten ins Aus- oder Einwandererhaus nach Bremerhaven, eine Nordseetour oder auch der Aufbau eines Fahrdienstes können aus diesem Fördertopf unterstützt werden.

Und so geht es: Alle ehrenamtlich Tätigen, Bürgerinnen und Bürger, können diesbezüglich einen Antrag bei der Kreisverwaltung stellen und auf diese Weise Kosten in Höhe von maximal bis zu 300 Euro geltend machen. Weitere Informationen und die notwendigen Formulare erhalten Sie bei Frau Elli Weiser, Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe, Schloßstraße 11, 26409 Wittmund, Telefon: 04462-86-1063 (Mo-Do 10 – 12 Uhr).

Ehrenamtliche aus der Gemeinde Friedeburg sowie aus der Samtgemeinde Holtriem müssen sich allerdings, weil dort eigene Budgets verwaltet werden, direkt an ihre Ansprechpartner in den jeweiligen Rathäusern wenden.

 

 
PM Nr. 14/2017 zum Thema kommende Strauchabfuhr im - Freitag, 17. März 2017

Baum- und Strauchschnittabfuhr startet in der kommenden Woche

lkw Wittmund.  Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund  weist alle Bewohner im Kreisgebiet darauf hin, dass auch in diesem Frühjahr wieder – und zwar ab kommender Woche – die Abfuhr des Baum- und Strauchschnitts durchgeführt wird. Diese bei der Ertüchtigung der Gärten anfallenden Reste werden diesmal in der Zeit vom 20. bis 31. März per Straßensammlung abgefahren. Die genauen Termine sind dem Abfuhrplan zu entnehmen oder im Internet auf der Seite www.abfallwirtschaft.wittmund.de im Einzelnen für das ganze Kreisgebiet nachzulesen.

Die Abfallwirtschaft bittet die Bevölkerung darum, im Sinne eines reibungslosen Ablaufs, den Baum- und Strauchschnitt am Tag der Abholung bis um 6 Uhr morgens sichtbar an den Straßenrand zu legen.

Ferner sind folgende Hinweise bei der Baum- und Strauchabfuhr unbedingt zu beachten, um Missverständnisse und Ärger zu vermeiden:

  • Der gebündelte, nicht verpackte Baum- und Strauchschnitt muss gut sichtbar so an den Straßenrand gelegt werden, dass dadurch niemand gefährdet, behindert oder belästigt wird.

  • Es dürfen keine Säcke verwendet werden.

  • Die Äste müssen mit einem Band aus verrottbarem Material zusammengebunden werden, wobei die Bündel jeweils nicht schwerer als 35 Kilogramm sein dürfen. Sie sollten auch eine Länge von 1,50 Metern nicht überschreiten.

  • Baumwurzeln mit einem Durchmesser von mehr als 25 Zentimetern sowie Äste und Stämme mit einer Dicke von mehr als 15 Zentimetern Durchmesser werden ebenfalls nicht mitgenommen. 

  • Auch wichtig zu wissen: Gras, Moos, Laub und sonstige Gartenabfälle gehören nicht zum Baum- und Strauchschnitt und werden somit auch nicht mitgenommen.
    Da es nicht verhindert werden kann, dass nach der Abfuhr Kleinteile des Materials zurückbleiben, werden die Haus- und Gartenbesitzer höflichst gebeten, die Straßen und Gehwege anschließend wieder zu reinigen.

Sollten noch Fragen zur Baum- und Strauchschnittabfuhr auftauchen oder werden sonstige Informationen zur Abfallentsorgung benötigt, steht die Abfallberatung des Landkreises Wittmund unter der Telefonnummer 04462/861230 gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

 

 
PM Nr. 13/2017 zum Thema Baurecht - Donnerstag, 16. März 2017

Landkreis bekommt Recht – Verwaltungsgericht bestätigte Nutzungsuntersagung auf Langeoog

Kreis hatte dort illegal ausgebaute Ferienwohnungen stillgelegt

lkw Wittmund/Langeoog.  Alle Ferienwohnungen müssen baurechtlich genehmigt sein. Sind sie es nicht, läuft der Vermieter Gefahr, dass die Bauaufsicht die Nutzung der Immobilie untersagt. In einem aktuellen Fall auf Langeoog, der bundesweit Schlagzeilen gemacht hatte, hat das Verwaltungsgericht Oldenburg diese Rechtsauffassung des Landkreises Wittmund als Bauaufsichtsbehörde nunmehr bestätigt. Die Klage wurde daraufhin von der Gegenseite zurückgezogen.  

Hintergrund des vorliegenden Rechtsstreites war, dass ein vorhandenes Gebäude umfangreich umgebaut worden war und darin zahlreiche Ferienwohnungen geschaffen wurden. Zwar wurde das Gebäude äußerlich nicht verändert, für die Veränderungen innerhalb des Hauses aber waren auch keine Genehmigungen beantragt worden. Sogar der Spitzboden wurde seinerzeit umgebaut, um ihn gewerblich zu nutzen. Als die Bauaufsicht des Landkreises dieses feststellte, untersagte sie die weitere Nutzung der Immobilie auf der Insel.  

Von den Eigentümern wurde daraufhin Klage beim Verwaltungsgericht in Oldenburg eingereicht. Sie gingen von einer zulässigen Nutzung aus. Dem widersprachen jetzt jedoch die Richter. Das Gericht stellte fest, dass es für die Ferienwohnungen keine Baugenehmigung gegeben habe. Diese sei jedoch erforderlich, in diesem Fall aber nicht erteilt worden. Bereits die „formelle Illegalität“ sei ausreichend, um die Nutzung der jeweiligen Räume zu untersagen. Somit sei das Vorgehen des Landkreises rechtens, so hieß es aus dem Munde der Richter. 

Vor dem Hintergrund dieses aktuellen Falles weist die Kreisverwaltung deshalb nochmals eindringlich darauf hin, dass eine geänderte Nutzung auf jeden Fall vorab baurechtlich genehmigt werden muss. Das gelte selbst dann, wenn innerhalb von Häusern oder Wohnungen gar keine Wände verändert würden. So sei es beispielsweise auch, wenn bislang zu Wohnzwecken bestimmte Räume zukünftig gewerblich genutzt werden sollten. Die Schaffung von Ferienwohnungen müsse genehmigt werden. Um künftig hier Streit und Komplikationen zu vermeiden, bietet der Kreis im Vorfeld seine Hilfe an. Nähere Auskünfte können von Bauherren bei derartigen Vorhaben beim Servicebüro in der Bauabteilung der Kreisverwaltung unter 04462/861272 eingeholt werden.

 

 
PM Nr. 12/2017 zum Thema "Frühjahrsputz" - Dienstag, 7. März 2017

Vorbereitungen zur Frühjahrsputz-Aktion am 24. und 25. März 2017 laufen – Anmeldungen ab sofort möglich

 

lkw Wittmund. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Wittmund erinnert daran, dass die diesjährige Frühjahrsputzaktion im Kreisgebiet am 24. (Freitag) und 25. März (Sonnabend) durchgeführt wird. Die Städte und Gemeinden bitten deshalb alle Schulen, Vereine, Verbände und Privatpersonen, die sich an dieser Putzaktion beteiligen wollen, sich bis zum 10. März anzumelden, damit die Koordination im Detail vorgeplant werden kann. Für die Sammlung werden den Aktiven - wie gewohnt – die benötigten Abfallsäcke in gewünschter Anzahl seitens der Behörden zur Verfügung gestellt.

Die Eigensicherung insbesondere durch das Tragen von Handschuhen muss von jedem der Teilnehmer eigenverantwortlich beachtet werden, darauf wird an dieser Stelle hingewiesen.

Folgende Ansprechpartner bei der Stadt Wittmund und den Gemeinden im Landkreis Wittmund nehmen die Anmeldungen für den Frühjahrsputz entgegen:

Stadt Wittmund - Frau Kerls 04462/931-123; Samtgemeinde Esens - Frau Emken 04971/206-42; Samtgemeinde Holtriem - Herr Janssen 04975/9193-17; Gemeinde Friedeburg Herr - Renken 04465/806-59.

Allen Müllsammlern, die erneut mithelfen wollen, die Straßen, Plätze, Gräben und Wege in ihrer Umgebung und die freie Landschaft sauber zu halten, gilt seitens der Organisatoren beim Landkreis Wittmund und den Kommunen schon jetzt ein großes Dankeschön.

Weiterführende Informationen zur Abfallwirtschaft und zur Entsorgung von Abfällen erhalten Sie beim Landkreis Wittmund unter der Telefonnummer 04462/86-1230 oder im Internet unter www.abfallwirtschaft.wittmund.de.

 
PM Nr. 11/2017 zum Thema Windkraft im Kreisgebiet - Mittwoch, 1. März 2017

Verwaltungsgericht: Kein Baustopp für Windpark Utarp-Ost

 

lkw Wittmund. Nachbarn des Windparks Utarp-Ost sind vor Gericht mit ihrem Versuch gescheitert, den Bau des Windparks Utarp-Ost aufzuhalten. Das teilt die Wittmunder  Kreisverwaltung mit.

Die Bürger hatten in der Aufbauphase Widerspruch und Klage gegen den im Frühjahr 2016 erteilten Genehmigungsbescheid des Landkreises Wittmund für diesen Windpark erhoben. Aufgrund der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs hätten die Arbeiten im Windpark Utarp-Ost eingestellt werden müssen.

Der Landkreis gab dem Antrag der Betreibergesellschaft statt, durch Anordnung der sofortigen Vollziehung des Genehmigungsbescheides den Weiterbau der Windkraftanlagen (WEA) zu ermöglichen. Hiergegen richteten sich die klagenden Nachbarn und beantragten beim Verwaltungsgericht Oldenburg, die aufschiebende Wirkung ihrer Klage wiederherzustellen, um einen Baustopp zu erreichen.

Die Oldenburger Verwaltungsrichter haben diesen Antrag nun abgewiesen, weil sie ihn für unzulässig halten. Die klagenden Nachbarn wohnen mehr als einen Kilometern vom betreffenden Windpark entfernt. Bei einer solchen Entfernung seien optisch bedrückende Wirkungen nicht mehr anzunehmen, so die Argumentation des Gerichts. Weiterhin lägen die Wohnhäuser außerhalb des Einwirkungsbereichs der von den WEA ausgehenden Geräuschen. Von Schattenwurf durch die umstrittenen WEA seien sie auch nicht betroffen, weil der Schatten der WEA nicht bis zu ihren Grundstücken reichen werde.

Ebensowenig konnten die Nachbarn einen Baustopp dadurch erwirken, dass sie sich auf Verstöße gegen Vorschriften, die bei der Frage der Umweltverträglichkeit zu beachten sind, berufen können. Eine Klagemöglichkeit auf diesem Wege setzt voraus, dass sie zumindest eine theoretische eigene Betroffenheit darlegen können. Weil sie von den strittigen Anlagen nach Überzeugung des Gerichts jedoch nicht betroffen sind, ist ihnen diese Möglichkeit verwehrt.

Auch wenn der Bau und der Betrieb der Anlagen nun weitergehen kann, ist das Verfahren hiermit jedoch noch nicht endgültig abgeschlossen, weil es sich hier nur um ein sogenanntes vorläufiges Rechtsschutzverfahren handelte. Das Hauptsacheverfahren, also die eigentliche Klage gegen den Windpark, ist formal damit aber noch nicht beendet.

Allerdings hat sich das Gericht, obwohl es sich nur um ein vorläufiges Rechtsschutzverfahren handelt, sehr ausgiebig mit der vielfach infrage gestellten Anwendung der Technischen Anleitung-Lärm (TA-Lärm) und der Infraschall-Thematik auseinandergesetzt. Es hat sich letztlich den zahlreichen Entscheidungen bundesweit anderer Gerichte angeschlossen, die die TA-Lärm einschließlich. bestimmter Normen und Leitlinien auch für Windenergieanlagen als anwendbar ansehen. Auch bei der Frage, wie schädlich Infraschall ist, hat es sich der ständigen Rechtsprechung angeschlossen. Unter Berufung auf Untersuchungen des Landesumweltamtes Baden-Württemberg läge von Windenergieanlagen ausgehender Infraschall bereits, bei wesentlich geringeren Abständen zu Wohnhäusern als im Fall der klagenden Nachbarn des Windparks Utarp-Ost, unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Dies führe nach dem bisherigen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht zu Gesundheitsgefahren.

Östlich der Kreisstraße 4 (Utarp-Roggenstede) stehen jetzt die drei Anlagen des Typs E-115 (Hersteller Enercon) und haben inzwischen den Betrieb aufgenommen. 
PM 10/2017 zum Thema Arbeit/Soziales/Familie im Lk Wittmund - Mittwoch, 15. Februar 2017

Kindertagespflege kann Interessierten eine neue berufliche Perspektive bieten

lkw Wittmund. Der Einstieg in die Kindertagespflege kann gerade für Frauen eine neue berufliche  Perspektive sein. Darauf weist der Landkreis Wittmund hin. Er sucht nämlich engagierte, verantwortungsbewusste, flexible und tolerante  Personen, die sich beruflich verändern wollen.

Die Kindertagespflege beim Landkreis ist ein Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsangebot für Kinder im Alter von

0 bis 14 Jahren. Die Betreuung findet entweder im Haushalt der Tagespflegepersonen oder im Haushalt der zu betreuenden Kinder statt. Kindertagespflegepersonen können bis zu fünf Kinder gleichzeitig betreuen und arbeiten auf selbstständiger Basis.

Voraussetzung für diese Tätigkeit ist die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs sowie eine positive Eignungsüberprüfung durch das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises mit anschließender Pflegeerlaubnis.

Der nächste Kurs startet bereits am 1. März 2017. Interessierte werden gebeten, sich telefonisch bei Frau Julia Tammen (04462-861362) oder bei Frau Anne Schierenberg (04462-861366) zu melden.

 

 
PM Nr. 9/2017 - Halbzeitbilanz "LandAufSchwung" - Freitag, 10. Februar 2017

Schon 17 Projektinitiativen auf den Weg gebracht – für 2017 stehen noch Fördergelder in Höhe von 346.000 Euro zur Verfügung

lkw Wittmund. Eine positive Halbzeitbilanz haben die Verantwortlichen für die Abwicklung des laufenden Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ im Landkreis Wittmund gezogen. „Ich bin positiv überrascht, was die Förderung im Kreisgebiet bisher an Initiativen hervorgebracht hat. Zugleich appelliere ich an die Akteure hier, sich auch für den Rest der Förderperiode noch mit förderfähigen Projekten zu bewerben“, sagte der Wittmunder Landrat Holger Heymann.

Anfang Mai tagt das Entscheidungsgremium von „LandAufSchwung“, um über die Förderung weiterer Projekte zu beschließen. Am 28. März ist Abgabeschluss für die 4. Tranche. Insgesamt stehen für 2017 noch rund 346.000 Euro an Finanzmitteln zur Verfügung. 20 Prozent beträgt der Eigenanteil der Antragsteller, wenn sie diesen Topf anzapfen wollen, die Förderung liegt also bei bis zu 80 Prozent.

„Bisher konnten wir in den ersten drei Fördertranchen 17 Projektinitiativen positiv bescheiden und so Projekte mit einem Volumen von rund einer Million Euro auf den Weg bringen“, heben Geschäftsführer Frank Happe (Wirtschaftsförderkreis) und Karin Garlichs, beim Landkreis für die Abwicklung der Projekte und das Finanzmanagement zuständig, hervor.

Das Modellvorhaben, bei dem aus Niedersachsen im Jahr 2015 bei der Bewerbung einzig der Landkreis Wittmund Berücksichtigung fand, geht in die zweite Halbzeit und wird Mitte 2018 beendet. In der Restlaufzeit des Programms wollen sich die Verantwortlichen auf größere Projekte konzentrieren und vorrangig die Anträge im Entscheidungsgremium vorstellen, die sich dem Förderkreis der Modelldorf-Initiativen (siehe auch alle Informationen im Internet unter  www.landkreis-wittmund.de/LandAufSchwung.aspx ) zurechnen lassen, wo es sich etwa um Angebote des mobilen Wochenmarkts handelt oder Ansätze zur Nachbarschaftshilfe auf dem platten Lande abseits der Städte, die generell mit der Daseinsvorsorge zu tun haben.

Bei der Grünen Woche im Januar in Berlin sind auch die Wittmunder Ansätze im Zukunftsforum „Ländliche Entwicklung“ vorgestellt worden, davon konnten sich die Verantwortlichen überzeugen.

Bei der Wittmunder Gewerbeschau Mitte Mai werden sich vier der Initiativen aus den bereits abgeschlossenen LandAufSchwung-Projekten der Öffentlichkeit vorstellen: Die Mobilitätsinitiative „Fahr mit“ (Verein „Fremde brauchen Freunde“), die Landfrauen mit ihrem interkulturellen Kochbuch, das Wurzelwerk (AG Waldranger/Stiftung Wald) sowie die Initiative „Regio nah mit Green Car“ des Landwirtschaftlichen Hauptvereins in Wittmund. 

Ansprechpartner für die konkrete Antragstellung und Beratung sind der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland  e.V. (als die zuständige Entwicklungsagentur für den Programmzeitraum) mit ihrem Geschäftsführer Frank Happe und die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund, in diesem Fall vertreten durch Karin Garlichs. 
PM Nr. 8/2017 zur Dreifachturnhalle in Esens - Donnerstag, 9. Februar 2017

Ein entsiegelter Boden und das neue Reinigungsmittel könnten die Problemlöser in Esens sein

lkw Wittmund. In den Zeugnisferien am 30. und 31. Januar übernahmen die Handwerker das Zepter in der Esenser Dreifachturnhalle, um das Glätteproblem in der Halle in den Griff zu  bekommen. Für den Sport war die Halle daher an beiden Tagen gesperrt. Das teilt das Gebäudemanagement der Wittmunder Kreisverwaltung mit. Das Problem mit dem zeitweise zu glatten Hallenboden ist der Kreisverwaltung schon länger bekannt und es entsteht offensichtlich vor allem dann, wenn zu viel Staub von außen mit Straßenschuhen in die Halle getragen wird. 

Um eine bessere Griffigkeit des Bodens zu bekommen, wurde der Hallenboden in den Zeugnisferien zunächst entsiegelt und mit dem Mittel TAWIP GRIPGO, das ist ein spezielles Pflegemittel für Sporthallenböden, behandelt. Eine danach durchgeführte Glättemessung hat ergeben, dass der Gleitwert nunmehr im guten mittleren Bereich liegt. In den nächsten Wochen wird der Boden zweimal die Woche mit dem neuen Mittel gewischt und an den übrigen Tagen mit der Maschine gereinigt. Dieses Verfahren, welches von den beiden Fachfirmen Riehemann und Kühne vorgeschlagen wurde, hat sich inzwischen auch in anderen Sporthallen bewährt. Bis Ostern soll jetzt getestet werden, ob dieses Verfahren auch für Esens die Lösung des Problems ist.

Der Landkreis hat in den letzten Wochen und Monaten entgegen anderslautenden Erklärungen Dritter immer in Kontakt mit den Reinigungsfirmen, den Schulen, dem Hausmeister und dem TuS Esens gestanden, um das periodisch auftauchende Problem in den Griff zu bekommen. In der Vergangenheit gab es nur vereinzelt Beschwerden, deren Ursachen dann immer auf besondere Vorkommnisse zurückzuführen waren wie die Reinigung der Lüftungsanlage, auf defekte Sportgeräte oder den falschen Einsatz der Hallenreinigungsmaschine durch neu eingesetztes Reinigungspersonal. 

„Auflaufende Probleme werden unverzüglich durch unsere Fachabteilung behoben, davon habe ich mich überzeugt“, sagt denn auch der Wittmunder Landrat Holger Heymann, der seine Verwaltung gegen Vorwürfe von Außen in Schutz nimmt: „Ich hoffe, dass das Problem mit der jetzt durchgeführten Maßnahme behoben ist“. 
PM Nr. 7/2017 zum Gewässerschutz im Lk Wittmund - Dienstag, 7. Februar 2017

Untere Wasserbehörde weist auf Sorgfaltspflichten hin - Gewässer in größerem Ausmaß von Dünger verunreinigt

lkw Wittmund. Die untere Wasserbehörde des Landkreises Wittmund (UWB) ist in der vergangenen Woche mehrfach von der Polizei hinzugezogen worden, weil auf Weideflächen aufgebrachter Flüssigdung im Bereich des Margenser Tiefs in Neuharlingersiel in Gewässer geraten ist. Es wurden erhebliche Verstöße gegen die sogenannte gute landwirtschaftliche Praxis und wasserbehördliche Vorschriften festgestellt, da Abstände zu Gewässern nicht eingehalten und diese teilweise komplett „übergüllt“ wurden. Die Untere Wasserbehörde prüft daher, ob sie wegen des großen Ausmaßes der Gewässerverunreinigung ein gewässerökologisches Gutachten in Auftrag gibt, das den eingetretenen Schaden beziffert. Die hierbei entstehenden Kosten müssten dann von den Verursachern getragen werden.

In den konkreten Fällen handelte es sich um sogenannte Meedgrüppen, in die Gülle gelaufen ist. Diese führen das Wasser aus den Meeden zu einem Sammler oder einem Graben, und von dort aus wird es dann über weitere Gräben den Gewässern II. Ordnung zugeführt. Sowohl in den Meedgrüppen als auch in den weiterführenden Gräben wurden Wasserproben entnommen. Diese werden derzeit auf die Nährstoffe Stickstoff und Phosphat sowie auf den sogenannten chemischen Sauerstoffbedarf hin untersucht.

Die Wasserbehörde und die Polizei Wittmund stellten als Ursache fest, dass der aufgebrachte Flüssigdünger im Zusammenhang mit Regenfällen und teilweise noch gefrorenem Untergrund zum Abschwemmen der Nährstoffe in die Meedgrüppen geführt hatte. Die Gewässer waren jeweils grau eingefärbt und rochen leicht nach Gülle bzw. Gärsubstrat.

Zwar darf Flüssigdung grundsätzlich derzeit auf leicht gefrorenen Flächen aufgebracht werden, es muss aber ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Gräben und Grüppen eingehalten werden. Auch so genannte Stauwasserflächen müssen großflächig ausgespart werden. Bei der Ausbringung mit Pralltellern ist laut geltender Düngeverordnung ohnehin ein Abstand von mindestens drei Metern zu den Gewässerböschungen  zu einzuhalten. Bei stark zu Gewässern geneigten Flächen ist sogar ein größerer Abstand ratsam, um Verunreinigungen vorzubeugen.

Die Polizei Wittmund leitete in den vorliegenden Fällen strafrechtliche Ermittlungen wegen Gewässerverunreinigung ein. Zudem erfolgt eine Mitteilung über die Feststellungen an den Landwirtschaftlichen Prüfdienst.

Die Untere Wasserbehörde erklärt, dass es aufgrund der vorherrschenden allgemein hohen Nährstoffbelastung der Gewässer nicht hingenommen werden kann, dass unsachgemäß ausgebrachter landwirtschaftlicher Dünger zu einer weiteren Verschlechterung der Gewässergüte führt. Nährstoffbelastungen in den Gewässern zögen einen Artenrückgang und übermäßiges Algenwachstum nach sich, welches in den Sommermonaten zur Eutrophierung und Fischsterben durch Sauerstoffmangel führen kann.

Im Bereich der jetzt überprüften Gewässer war es bereits im vergangenen Jahr zu einem größeren Fischsterben gekommen.

 
PM Nr. 06/2017 zu "LandAufSchwung" - Montag, 6. Februar 2017

Sechs Projektträger stellten Migranten und Integrationslotsen ihre Ansätze vor und warben um Beteiligung

lkw Wittmund. Bedrückende Fernsehbilder von ertrunkenen Kindern an der türkischen Küste bei Bodrum sind zum Symbol der Flüchtlingskrise 2015/16 geworden – Bilder, die auch der Wittmunder Landrat Holger Heymann, selbst Vater zweier kleiner Kinder, so schnell nicht vergessen wird. Daran erinnerte Heymann, als er am gestrigen Mittwoch im Centrum für Jugend, Arbeit und Soziales des Kreises am Dohuser Weg eine Veranstaltung eröffnete, bei der sich verschiedene Projektträger des Bundesmodellprojekts „LandAufSchwung“ einer Reihe von Integrationslotsen und Migranten vorstellten.

Der Raum „Harlingerland“ war proppevoll, als Karin Garlichs (Abwicklungspartnerin) und Nadja Pfister (Koordinierungsstelle Migration) seitens der Kreisverwaltung die Anwesenden begrüßten. „Wir möchten Menschen in Kontakt bringen, die etwas für die anderen tun, ohne dass der andere weiß, dass es so ist“, leitete Garlichs zu Beginn des Treffens ein und gab den Startschuss.

Kurzen Impulsvorträgen von Heinz-Hermann Hertz-Kleptow (LHV Wittmund, „Regio nah mit Green Car“), Imke Janssen (Kreislandfrauen Wittmund, „Koch mit“), Heino Ahlrichs (Naturcamp Wurzelwerk), Martin Wüst (TuS Esens/IBB, Integration Ausbildung, Arbeit, Sport) sowie Eberhard Hoffmann (Verein Fremde brauchen Freude, „Fahr mit“) und Christina Eden (Awo-Kreisverband, Kontakt- und Kooperationsbörse) folgte der konkrete Austausch von Informationsmaterial. Der LHV führte den Anwesenden sein mobiles Klassenzimmer vor, das Greencar-Betreuer Ludwig Thedinga vorstellte.

Die Resonanz auf die erste Runde der kleinen Projektbörse der Kreisverwaltung war anschließend „äußerst positiv“, wie Karin Garlichs herausstellte. 

Insgesamt wurden im Rahmen des Bundesprogramms „LandAufSchwung“ inzwischen 17 Projekte auf den Weg gebracht, von denen einige bereits erfolgreich abgeschlossen wurden. Die, die am Mittwoch vorgestellt wurden, laufen weiterhin.

In diesem Frühjahr werden die nächsten Förderprojekte vom Entscheidungsgremium ausgesucht. Der Projektzeitraum endet Mitte des Jahres 2018.

 
PM Nr. 05/2017 zum Thema Soziales - Freitag, 20. Januar 2017

Landkreis sucht noch Personen für den Bereich Kindertagespflege – steigender Bedarf verzeichnet

lkw Wittmund. Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund sucht derzeit noch neue Kindertagespflege-Personen, um den zunehmenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder im Alter von 0-14 Jahren abdecken zu können. Vor allem in der Samtgemeinde Holtriem und im Stadtgebiet Wittmunds werden noch verantwortungsbewusste, flexible und tolerante Menschen für die Tagespflege gesucht, die Freude am täglichen Umgang mit Kindern haben. 

Für die Erteilung einer Pflegeerlaubnis für die Kindertagespflege ist allerdings vorab eine Eignungs- und häusliche Überprüfung sowie die Teilnahme an einem Qualifizierungskurs erforderlich.

Die Kosten dafür werden, insofern die Kindertagespflegeperson danach zur Vermittlung zur Verfügung steht, komplett vom Landkreis Wittmund übernommen. Der nächste Kurs wird am 1. März 2017 starten. 

Nähere Informationen zur Überprüfung, Qualifizierung, Pflegeerlaubniserteilung und Tätigkeit von Kindertagespflegepersonen erhalten alle Interessierten im Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund, Dohuser Weg 34.

Als Ansprechpartnerinnen stehen Julia Tammen, Telefon 04462-861362 und Anne Schierenberg, Telefon 04462-861366 zur Verfügung. Weiterführende Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.landkreis-wittmund.de, Stichwort „Kindertagespflege“.

     

 
PM Nr. 03/2017 - Gemeinsame Erklärung des Kreises und der kreisangehörigen Kommunen zu Finanzen - Freitag, 20. Januar 2017

Einigung bei der Kreisumlage – fairer Kompromiss nach intensiver Diskussion erreicht

 

lkw Wittmund. Am Donnerstag vergangener Woche haben sich die Wittmunder Kreisspitze und die Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinden bei ihrer turnusmäßigen Bürgermeister-Konferenz im Kreishaus mit der Höhe der künftigen Kreisumlage beschäftigt. Am Ende der Diskussion stand ein einvernehmlicher Vorschlag, der nunmehr in den Kreisgremien zu diskutieren ist.

Für die Haushaltsjahre 2017, 2018 und 2019 soll diese Umlage, die die 21 Kommunen jährlich zur Aufgabenfinanzierung an den Landkreis abzuführen haben,

51 Prozentpunkte betragen. Das sind drei Prozentpunkte weniger als bisher. Bis einschließlich 2016 lag die Kreisumlage bei 54 Prozentpunkten.

Das letzte Wort hat der Kreistag in seiner Sitzung am 28. Februar, in der er dann den Hebesatz beschließen muss. 

Sowohl Landrat Holger Heymann als auch die Bürgermeister von Wittmund, Friedeburg, der Samtgemeinden Esens und Holtriem und der beiden Inseln Langeoog und Spiekeroog bezeichneten den erarbeiteten Vorschlag als vertretbares Ergebnis am Ende eines fairen Diskussionsprozesses. Es gebe beiden Parteien die Möglichkeit, auf verlässlicher Basis die kommunalen Haushalte aufzubauen und zu planen. Vor Ende der Laufzeit soll dann für das Haushaltsjahr 2020 erneut über die ab dann geltende Kreisumlage gesprochen werden. 

Die mit Beginn dieses Jahres in Kraft getretene und noch bis einschließlich 2019 geltende Vereinbarung zwischen dem Landkreis und seinen Gemeinden bezüglich der Kostenverteilung bei den Kindertagesstätten war in der Diskussion um die Höhe der Kreisumlage ein wichtiges Thema. Ziel solle es sein 50 Prozent des Ist-Kosten-Defizits zu übernehmen. Der Landkreis soll bis dahin prüfen, ob dies für den Vereinbarungszeitraum ab dem Jahr 2020 zur Umsetzung kommen kann. Auch diesbezüglich sind sich der Landkreis und seine Kommunen einig, wieder einen fairen Ausgleich hinzubekommen. 

Die Kreisumlage ist mit einem Volumen von rund 28,8 Millionen Euro (2016) die wichtigste Einnahmequelle des Landkreises, gefolgt von den Schlüsselzuweisungen des Landes (16,5 Mio. Euro in 2016). 

Die Senkung der Kreisumlage um drei Prozentpunkte wird von allen Beteiligten als ein wichtiger Schritt zur Entlastung der kreisangehörigen Gemeinden gesehen.

 
PM Nr. 4/2017 aus dem Familien- und Kinderservicebüro - Mittwoch, 18. Januar 2017

Liedermacherin Bettina Göschl spielt für kleine Kinder ihr Programm „Ommo, der kleine Bär“

lkw Wittmund. Im Rahmen einer beginnenden Veranstaltungsreihe des Familien- und Kinderservicebüros des Landkreises Wittmund kommt Bettina Göschl mit ihren Liedern und Geschichten für Familien mit Kindern nach Wittmund. Bettina Göschl ist freie Liedermacherin und Geschichtenerfinderin und lebt mit ihrem Mann, dem bekannten Krimiautor Klaus-Peter Wolf, an der ostfriesischen Nordseeküste und ist bekannt durch zahlreiche Auftritte unter anderem auf dem beliebten Fernsehkanal „Kika“. 

Dagmar Baumeister und Linda Julius-Janssen vom Familien- und Kinderservicebüro laden alle Eltern mit ihren Kindern im Alter von 0 bis drei Jahren ein, die Interpretin am 8. Februar 2017 um 10.30 Uhr im Centrum für Arbeit, Soziales und Jugend (Dohuser Weg 34, Raum Harlingerland) mit ihrem Programm „Ommo, der kleine Bär“ zu erleben. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. 

Anmeldungen werden ab sofort (bis zum 2. Februar) unter der Telefonnummer 04462/861364 entgegengenommen.

Weitere Veranstaltungen des Familien- und Kinderservicebüros sind auf der Internetseite des Landkreises Wittmund zu finden.

 

 
PM Nr. 2/2017 zum Thema Müllabfuhr im Landkreis Wittmund - Montag, 16. Januar 2017

Gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises und der beauftragten Firma Nehlsen

Müllabfuhr mit modernen Fahrzeugen ist optimiert worden und schont Ressourcen

lkw Wittmund/Wangerland. Nach einigen Veränderungen bei der Müllabfuhr, die die Kreisverwaltung und das von ihr beauftragte Unternehmen Nehlsen am 13. Dezember 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt haben, hat es im Nachgang öffentlich geäußerte Fragen und kritische Feststellungen gegeben, die hiermit noch einmal aufgegriffen werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Müllabfuhr mit modernen Fahrzeugen optimiert worden ist und weitgehend die Ressourcen schont. 

So ist die Annahme, die Fa. Nehlsen setze schwerere Müllfahrzeuge häufiger und damit zum Nachteil der Straßenqualität ein, nicht zutreffend. Wie das Unternehmen nachvollziehbar darlegt, wird es künftig im Wittmunder Kreisgebiet drei Müllfahrzeuge mit Seitenlader-Technik einsetzen, die immer nur eine Kammer jeweils mit Rest- oder mit Biomüll befüllen und diese dann, wenn sie voll sind, zur Deponie nach Wiefels zur Entleerung fahren. Die bisher eingesetzten Lkw mit Zweikammertechnik haben sich dagegen am Markt nicht durchgesetzt und werden von den Herstellern nicht mehr angeboten. Sie waren reparaturanfällig, fielen oft aus und mussten eine Deponie anfahren, wenn nur eine von beiden Kammern voll war. D.h., mit den alten Fahrzeugen waren wesentlich mehr Entleerungsfahrten fällig als mit den neuen und modernen Fahrzeugen, die auch Großcontainer entleeren können - dafür war früher noch ein eigenes Fahrzeug im Kreisgebiet unterwegs. Zudem werden die neuen Müllfahrzeuge mit mehr Telematik-Technik ausgestattet, so dass Straßen, in denen keine Tonne angemeldet ist, gar nicht erst befahren werden. 

Am Gewicht der Müllfahrzeuge hat sich nichts geändert: Sie wiegen leer zwischen 15 und 16 Tonnen – was dem Gewicht der Altfahrzeuge entspricht – und gefüllt maximal 26 Tonnen, das ist die Begrenzung. Mit der neuen Technik werden die Fahrzeugkammern auch so befüllt, dass das Gewicht gleichmäßiger auf die Achsen verteilt wird, um die Straßen zu schonen. 

An der Erfassung der gelben Säcke hat sich nichts geändert, außer dass die Touren optimiert worden sind. 

Wie vertraglich geregelt, setzt Nehlsen Fahrzeuge mit Seitenladertechnik ein und fährt Bio- und Restmüll an den gleichen Tagen ab, die gelben Säcke zu anderen Terminen. Nehlsen hat nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, alle Müllfraktionen (Bio-, Restmüll, Gelbe Säcke) an unterschiedlichen Terminen abzufahren. 

Zum Hintergrund: Für die Rest- und Biomüllabfuhr besteht ein Entsorgungsvertrag zwischen dem Landkreis Wittmund und der Firma Nehlsen GmbH & Co. KG. Die Laufzeit des Vertrages begann am 1. Januar 2015 und erstreckt sich bis zum 31.12.2020. Dem Abschluss des Entsorgungsvertrages ging eine europaweite Ausschreibung Anfang 2014 voraus, die ein in Hamburg ansässiges Fachberatungsunternehmen für den Kreis durchgeführt hat.  

In der Ausschreibung wurden u.a. diese Anforderungen formuliert: 

- Schaffung der Voraussetzungen, dass Daten aus Abfalltonnen-Identsystemen automatisiert und vom Fahrer unbeeinflusst aufgeschrieben werden 

- Bei Bioabfall: Einsatz eines Störstoffdetektionssystems zur Erkennung von Eisen- und Nichteisenmetallen im Bioabfall.

 - Forderung des Einsatzes von Fahrzeugen, die hinsichtlich Staub, Schadgasen und Lärm emissionsarm sind.  

- Alle eingesetzten Fahrzeuge müssen mindestens die Abgasnorm Euro 6 einhalten. 

- Fahrzeuge dürfen nur mit aktivierter akustischer Rückfahrwarnung betrieben werden. Seitenlader nur mit Rückwärtskamera. 

- Bei der Abfuhr der Kleinbehälter hat der Auftragnehmer Seitenlader zu verwenden. 

Der Auftrag wurde nach Auswertung der eingegangenen Angebote durch das beauftragte Beratungsunternehmen an die Firma Nehlsen vergeben.

Die angeführten Punkte werden aus Sicht des Auftraggebers Landkreis vom Unternehmen erfüllt. Da der laufende Entsorgungsvertrag noch mehrere Jahre gilt, ist derzeit keine Änderung an den Vertragsbedingungen möglich, darauf weist die Kreisverwaltung ausdrücklich hin. 
PM Nr. 1/2017 zum Thema Familienhilfen im Lk Wittmund - Dienstag, 10. Januar 2017

Auch Kinder aus finanziell schwächeren Familien sollen „Dabei sein“

lkw Wittmund. Gerade jetzt zu Beginn des Kalenderjahres sehen viele Familien mancherlei Probleme auf sich zukommen: Die Kosten für Klassenfahrten, für Vereinsbeiträge, den Musikunterricht der Kinder und ggf. die Nachhilfe belasten das monatliche Budget zusätzlich. Und so manch eine Familie stellt sich die Frage: Können wir uns unter diesen Umständen die Klassenfahrt für unsere Tochter oder unseren Sohn überhaupt noch leisten? 

Doch es gibt noch zwei Finanztöpfe, den man anzapfen kann, darauf weist die Kreisverwaltung hin: Alle Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag erhalten, haben zusätzlich noch die Möglichkeit, für diese Aufwendungen Zuschüsse aus dem so genannten Bildungs- und Teilhabe-Paket zu beantragen.

Und auch Gelder einer privaten Stiftung helfen im Landkreis mit, Nachteile auszugleichen. Bisher gingen nämlich Familien, die nicht im Leistungsbezug stehen, aber mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, in der Regel leer aus. Genau hier setzt das Projekt „Dabei sein“ an. 

Bereits seit August 2015 fördert der Landkreis Wittmund mit Mitteln der privaten Stiftung Marienheim Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen. Zuwendungen gibt es für Klassenfahrten, bei der Bezahlung der Kosten der Schülerbeförderung für die Oberstufenschüler, für eine angemessene Lernförderung und für eine Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben im Kreisgebiet (unter anderem sind dies Vereinsbeiträge oder Beiträge für den Musikschulunterricht).

Alle Informationen zu dem Projekt „Dabei sein“ gibt es auf der aktuellen Internetseite des Landkreises Wittmund (www. landkreis-wittmund.de) unter dem Stichwort „Dabei sein“. Dort können auch das auszufüllende Antragsformular und ein Einkommensrechner heruntergeladen werden.

Telefonische Auskünfte zu den Fördermöglichkeiten erteilen auch gerne die zuständigen Mitarbeiterinnen des Sozial- und Jugendamtes am Dohuser Weg, Frau Gabriele Lührs (04462/861304) und Frau Nicole Meiners (04462/861326). Beide sind während der üblichen Bürozeiten erreichbar.

 
PM Nr. 83/2016 Neue Ausgabestelle für Müllsäcke/Sperrmüllkarten in Westerholt - Donnerstag, 5. Januar 2017

Abfallberatung des Kreises teilt mit

lkw Wittmund. Wie die Abfallberatung des Landkreises Wittmund mitteilt, wurde in Westerholt eine neue Ausgabestelle für Rest- und Biomüllsäcke sowie für Sperrmüllkarten eingerichtet.

In Westerholt können die Bürger ab sofort beim Edeka-Markt Maltzahn im HEZ ihre Rest- und Biomüllsäcke sowie die Anmeldekarten für eine Sperrmüllabfuhr beziehen. Die bisherige Bezugsstelle in Westerholt - Toto Lotto im HEZ - hat die Ausgabe eingestellt.

Bei Rückfragen und für sonstige Informationen steht Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden im Landkreis Wittmund die Abfallberatung unter Tel. 04462/861230 zur Verfügung. Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft können dem Internet unter der Adresse www.abfallwirtschaft.Wittmund.de entnommen werden.

 

 
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