Landkreis Wittmund schreibt Mobilitätskonzept fort: Treibhausgasemissionen leicht gesunken
Der Landkreis Wittmund hat sein Mobilitätskonzept für die eigene Kreisverwaltung fortgeschrieben. Drei Jahre nach der Erstauflage aus dem Jahr 2023 zieht die Verwaltung damit eine erste Bilanz: Welche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, wo zeigen sich Veränderungen und an welchen Stellen besteht weiterhin Handlungsbedarf? Die Fortschreibung zeigt eine leicht positive Entwicklung bei den mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig bleibt der Pkw das dominierende Verkehrsmittel auf den Arbeitswegen der Beschäftigten.
Die mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen konnten von rund 587 Tonnen CO2-Äquivalenten im Jahr 2022 auf rund 547 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2025 reduziert werden. Das entspricht einem Rückgang von etwa 6,8 Prozent. Zu dieser Entwicklung tragen unter anderem die stärkere Nutzung von Homeoffice, leicht gesunkene Pendeldistanzen und die schrittweise Elektrifizierung der Fahrzeugflotten bei.
Grundlage der Fortschreibung sind die aktualisierte Treibhausgasbilanz, eine erneute Mobilitätsbefragung der Mitarbeitenden sowie die systematische Überprüfung des bestehenden Maßnahmenkatalogs. Dieser umfasst weiterhin 19 Einzelmaßnahmen in den vier Handlungsfeldern Elektromobilität, ÖPNV, Radverkehr sowie Organisation und Digitales.
Erste Maßnahmen etabliert, weitere Umsetzung braucht Zeit
Seit der Erstauflage konnten verschiedene Maßnahmen umgesetzt oder dauerhaft in den Verwaltungsalltag integriert werden. Dazu zählen beispielsweise die zusätzliche Einführung des Fahrradleasings für Beamtinnen und Beamte, die regelmäßige Teilnahme an der Kampagne STADTRADELN, die Einrichtung einer internen Mitfahrbörse sowie die Etablierung des Mobilitätsteams und die kontinuierliche Fortschreibung der Treibhausgasbilanz. Auch das ÖPNV-Angebot im Kreisgebiet wurde durch neue Verbindungen und Angebotsausweitungen verbessert.
Andere Maßnahmen, insbesondere der Ausbau von Ladeinfrastruktur und attraktiven Fahrradabstellanlagen, konnten bislang nur teilweise umgesetzt werden. Solche infrastrukturellen Vorhaben erfordern häufig umfangreiche Planungs- und Abstimmungsprozesse und sind zudem von den verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen abhängig. Drei Jahre sind für derartige Veränderungen ein vergleichsweise kurzer Zeitraum.
Pkw bleibt prägend, Potenziale bestehen weiterhin
Die erneute Mobilitätsbefragung zeichnet ein differenziertes Bild: Zwar ist die tatsächliche Nutzung des ÖPNV auf Arbeitswegen leicht gestiegen und auch der Anteil privater Elektrofahrzeuge hat zugenommen. Gleichzeitig sind der Pkw-Anteil im Berufsverkehr gestiegen sowie die Fahrradnutzung und die Bildung von Fahrgemeinschaften zurückgegangen.
Die Ergebnisse sind auch vor dem Hintergrund der ländlichen Struktur des Landkreises Wittmund und teilweise längerer Arbeitswege zu betrachten. Dennoch bestehen weitere Potenziale, insbesondere bei der Vermeidung und Verkürzung von Arbeitswegen sowie bei der Nutzung klimafreundlicher Alternativen. Geeignete Rahmenbedingungen für den Radverkehr, die Elektromobilität und die Nutzung des ÖPNV sollen weiterentwickelt werden.
Mobilitätsmanagement als langfristige Aufgabe
Die Fortschreibung bestätigt, dass der bestehende Maßnahmenkatalog weiterhin eine geeignete Grundlage für die nachhaltige Mobilitätsentwicklung der Kreisverwaltung bildet. Eine vollständige Neuentwicklung der Maßnahmen ist daher nicht erforderlich. Stattdessen werden die bestehenden Maßnahmen hinsichtlich ihres Umsetzungsstands überprüft und bei Bedarf an veränderte Rahmenbedingungen angepasst.
Nachhaltiges Mobilitätsmanagement ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein fortlaugender Prozess. Maßnahmen müssen umgesetzt, ihre Wirkung überprüft und die Ergebnisse für die weitere Planung genutzt werden. Künftig soll das Mobilitätskonzept einschließlich der Treibhausgasbilanz in einem Turnus von drei bis fünf Jahren fortgeschrieben werden. Damit lassen sich längerfristige Entwicklungen besser bewerten und die Fortschreibung mit den übergeordneten Klimakonzepten des Landkreises abstimmen.
Mit der aktuellen Fortschreibung schafft der Landkreis Wittmund eine Grundlage, um die nachhaltige Mobilität seiner Mitarbeitenden gezielt weiterzuentwickeln und die mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen langfristig zu senken.
Das Konzept ist für die interessierte Öffentlichkeit im Detail auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wittmund.de/mobilitätskonzept nachzulesen.
Die mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen konnten von rund 587 Tonnen CO2-Äquivalenten im Jahr 2022 auf rund 547 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr 2025 reduziert werden. Das entspricht einem Rückgang von etwa 6,8 Prozent. Zu dieser Entwicklung tragen unter anderem die stärkere Nutzung von Homeoffice, leicht gesunkene Pendeldistanzen und die schrittweise Elektrifizierung der Fahrzeugflotten bei.
Grundlage der Fortschreibung sind die aktualisierte Treibhausgasbilanz, eine erneute Mobilitätsbefragung der Mitarbeitenden sowie die systematische Überprüfung des bestehenden Maßnahmenkatalogs. Dieser umfasst weiterhin 19 Einzelmaßnahmen in den vier Handlungsfeldern Elektromobilität, ÖPNV, Radverkehr sowie Organisation und Digitales.
Erste Maßnahmen etabliert, weitere Umsetzung braucht Zeit
Seit der Erstauflage konnten verschiedene Maßnahmen umgesetzt oder dauerhaft in den Verwaltungsalltag integriert werden. Dazu zählen beispielsweise die zusätzliche Einführung des Fahrradleasings für Beamtinnen und Beamte, die regelmäßige Teilnahme an der Kampagne STADTRADELN, die Einrichtung einer internen Mitfahrbörse sowie die Etablierung des Mobilitätsteams und die kontinuierliche Fortschreibung der Treibhausgasbilanz. Auch das ÖPNV-Angebot im Kreisgebiet wurde durch neue Verbindungen und Angebotsausweitungen verbessert.
Andere Maßnahmen, insbesondere der Ausbau von Ladeinfrastruktur und attraktiven Fahrradabstellanlagen, konnten bislang nur teilweise umgesetzt werden. Solche infrastrukturellen Vorhaben erfordern häufig umfangreiche Planungs- und Abstimmungsprozesse und sind zudem von den verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen abhängig. Drei Jahre sind für derartige Veränderungen ein vergleichsweise kurzer Zeitraum.
Pkw bleibt prägend, Potenziale bestehen weiterhin
Die erneute Mobilitätsbefragung zeichnet ein differenziertes Bild: Zwar ist die tatsächliche Nutzung des ÖPNV auf Arbeitswegen leicht gestiegen und auch der Anteil privater Elektrofahrzeuge hat zugenommen. Gleichzeitig sind der Pkw-Anteil im Berufsverkehr gestiegen sowie die Fahrradnutzung und die Bildung von Fahrgemeinschaften zurückgegangen.
Die Ergebnisse sind auch vor dem Hintergrund der ländlichen Struktur des Landkreises Wittmund und teilweise längerer Arbeitswege zu betrachten. Dennoch bestehen weitere Potenziale, insbesondere bei der Vermeidung und Verkürzung von Arbeitswegen sowie bei der Nutzung klimafreundlicher Alternativen. Geeignete Rahmenbedingungen für den Radverkehr, die Elektromobilität und die Nutzung des ÖPNV sollen weiterentwickelt werden.
Mobilitätsmanagement als langfristige Aufgabe
Die Fortschreibung bestätigt, dass der bestehende Maßnahmenkatalog weiterhin eine geeignete Grundlage für die nachhaltige Mobilitätsentwicklung der Kreisverwaltung bildet. Eine vollständige Neuentwicklung der Maßnahmen ist daher nicht erforderlich. Stattdessen werden die bestehenden Maßnahmen hinsichtlich ihres Umsetzungsstands überprüft und bei Bedarf an veränderte Rahmenbedingungen angepasst.
Nachhaltiges Mobilitätsmanagement ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein fortlaugender Prozess. Maßnahmen müssen umgesetzt, ihre Wirkung überprüft und die Ergebnisse für die weitere Planung genutzt werden. Künftig soll das Mobilitätskonzept einschließlich der Treibhausgasbilanz in einem Turnus von drei bis fünf Jahren fortgeschrieben werden. Damit lassen sich längerfristige Entwicklungen besser bewerten und die Fortschreibung mit den übergeordneten Klimakonzepten des Landkreises abstimmen.
Mit der aktuellen Fortschreibung schafft der Landkreis Wittmund eine Grundlage, um die nachhaltige Mobilität seiner Mitarbeitenden gezielt weiterzuentwickeln und die mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen langfristig zu senken.
Das Konzept ist für die interessierte Öffentlichkeit im Detail auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-wittmund.de/mobilitätskonzept nachzulesen.