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Grünlandumbrüche /
Wasserschutzgebiete

Grünlandumbrüche

Der Umbruch von Grünland zur Nutzungsänderung ist in Wasserschutzgebieten genehmigungspflichtig. Zulässig ist nur die Nutzungsänderung von ackerfähigen Standorten.

Formulare:

Wasserschutzgebiete

Nach § 51 des Wasserhaushaltsgesetzes können für einzelne Wasserwerke Wasserschutzgebiete zum Schutz der öffentlichen Wasserversorgung festgesetzt werden. Die Wasserschutzgebiete sind in verschiedene Zonen mit unterschiedlichen Schutzbestimmungen aufgeteilt.

Im Landkreis Wittmund gibt es die Wasserschutzgebiete Harlingerland, Sandelermöns, Klein-Horsten, Langeoog und Spiekeroog. In Wasserschutzgebieten sind bestimmte Handlungen verboten bzw. beschränkt zulässig. Anträge auf Ausnahmegenehmigungen können bei der unteren Wasserbehörde des Landkreise Wittmund gestellt werden.

Die Schutzzonenpläne und die Verordnungstexte können beim Landkreis oder beim Trinkwasserversorgungsunternehmen eingesehen werden.

Weiterhin gibt es in Niedersachsen eine übergeordnete Wasserschutzzonenverordnung (SchuVO), die für alle festgesetzten Wasserschutzgebiete gleichermaßen gilt. Diese Verordnung legt überwiegend Mindestanforderungen für die Landwirtschaft fest. Für genehmigungspflichtige Handlungen der SchuVO kann die untere Wasserbehörde Ausnahmegenehmigungen erteilen. Sehr häufig werden Anträge auf Grünlandumbruch gestellt.

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