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Datum: 11.11.2019

Beim Händewaschen 2x „Happy birthday“ singen - im Jobcenter ging es um Viren und Bakterien

Man sieht und hört sie nicht, aber sie sind überall: gemeint sind Krankheitserreger, die Viren und Bakterien. Sie sind die „Überbringer“ der in dieser kalten Jahreszeit wieder zunehmenden so genannten Winterkrankheiten, aber auch von unangenehmen Magen- und Darmerkrankungen. Über die Arten, Verläufe und Schwere dieser allseits bekannten Krankheiten informierten die beiden Referenten, Gesundheitsamtsleiter Peter Elster und die Hygienekontrolleurin des Landkreises, Almuth Osterkamp, im fast vollbesetzten Raum „Harlingerland“ des Wittmunder Jobcenters. „Winterzeit –Krankheitszeit“ hieß ihr Thema. Beide fachkundigen Referenten gingen intensiv darauf ein, wie man sich vor den ansteckenden Krankheiten schützen kann.

Dabei spielte in erster Linie das Thema Hygiene eine sehr große Rolle. Bestimmte Verhaltensregeln und die Teilnahme an den zur Zeit laufenden Grippeschutzimpfungen, insbesondere für Risikogruppen wie Schwangere, chronisch Kranke und Menschen der Altersgruppe 60+, wurden empfohlen. Wichtig sei es zudem, sich noch mehr als sonst die Hände sehr gründlich zu waschen. Und wenn’s einen schon erwischt hat, so die Referenten, „sollte man viel trinken“. Weitere Vorkehrungen: Nicht in Gemeinschaftseinrichtungen gehen/arbeiten, und den engen Kontakt mit Mitmenschen möglichst vermeiden, um sie nicht anzustecken.
Es war bereits der vierte Vortrag in der laufenden Vortragsreihe „Treffpunkt Gesundheit – Endlich Zeit für mich!“ , die das Jobcenter im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und den beiden Krankenkassen AOK und DAK durchführte. Federführend ist hier die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .

Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs erwähnte am Ende der Veranstaltung, es gebe für ihn zwei gewonnene Erkenntnisse, die herausragten: „Wenn man an einer Erkältung oder Grippe schon erkrankt ist, helfen Vitamine nicht mehr bei der Bekämpfung.“ Und als Zeitmaß für das mehrfach täglich zu empfehlende Händewaschen gelte mindestens eine halbe Minute und das dauere laut Referentin Almuth Osterkamp ungefähr so lange, wie zwei Mal das Lied „Happy birthday“ zu singen. Der vorerst letzte Vortrag der Vortragsreihe zu gesundheitlichen Themen findet am Dienstag, 3. Dezember 2019, statt; Thema: ‚Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam‘; Beginn wieder um 10 Uhr im Jobcenter Wittmund.

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