Die neuen Fristen für die letzte Fördertranche des auslaufenden Bundesprogramms stehen fest
Insgesamt rund 2,75 Millionen Euro stehen während der Dauer des Bundesmodellprojekts „Land(auf)Schwung“ für Projekte im Landkreis Wittmund bereit – vieles ist darüber bereits seit dem Start im Jahr 2015 gefördert worden und abgeflossen. Davon, und dass das Geld gut angelegt ist, hatte sich jüngst auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender bei einem Besuch im Landkreis Wittmund überzeugen können. Das Modellprojekt des Bundeslandwirtschaftsministeriums läuft in diesem Jahr aus. Für die letzte Runde bei der Behandlung von Förderanträgen stehen jetzt die neuen Fristen fest. Es sind noch rund 200.000 Euro an Fördergeldern zu verteilen. Abgabeschluss für die Anträge ist der 6. Juni, 15 Uhr. Das Entscheidungsgremium, das über die Anträge abschließend berät und diese dann freigibt, tagt dann zum letzten Mal am 2. Juli um 18 Uhr in der Wittmunder „Residenz“.
Insgesamt 44 Projekte sind bereits mit Mitteln aus „Land(auf)Schwung“ gefördert worden. Darüber hat die Kreisverwaltung Wittmund regelmäßig berichtet. Zuletzt hatte das Entscheidungsgremium Ende März Geld für vier Projekte freigegeben:
- Rund 6000 Euro erhält die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGmbH für die ganzheitliche Nachbetreuung und Stabilisierung von jungen Migranten auf dem Arbeitsmarkt.
- Einen Zuschuss in Höhe von rund 23.600 Euro erhält der Verein „Lebensanker e. V.“ in Esens unter klaren Auflagen für ein neues Mobilitätsangebot – hier soll ein Vereinsfahrzeug zum Transport von Rollstuhlfahrern angeschafft werden.
- 80.000 Euro bekommt Antragsteller Onno Poppinga für die Herrichtung eines neues Funktions- und Betriebsgebäudes im Wittmunder Wald für die Naturschutzstiftung Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven, sofern über das EU-Programm Leader nicht höhere Fördermittel einwerbbar sind.
- Ebenfalls 80.000 Euro erhält der Klootschießer- und Boßelverein (KBV) Upschört als Hilfe bei der Schaffung eines Multifunktionsplatzes und eines Raumes als zentrale Anlaufstelle im Dorf. Die Konkurrenz zur nahen Gaststätte Bender, was die Veranstaltungen im neu entstehenden Treffpunkt des KBV angeht, wird vertraglich genau geregelt. Der KBV verzichtet auf gastronomische Angebote, kann aber die Himmelfahrtsveranstaltung, das Dorffest und die Traditionsfeste „Maibaum“ und „Osterfeuer“ dort abhalten.
Weitere Informationen zur letzten Fördertranche und zur Antragstellung hält der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V. – Telefon 04462-5031; Email: info@wirtschaftsfoerderkreis.de - für Interessierte bereit.