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Datum: 02.11.2020

Erlös aus Spendenaktion: 550 neue Tröstebären für Einsatzkräfte im Kreisgebiet

2000-Euro-Spende der Esenser Steuerberaterkanzlei Arndt-Bartsch machte Anschaffung erst möglich

Am Anfang stehen gleich zwei gute Ideen: Da ist die Idee der Deutschen Teddy-Stiftung in Esens-Bensersiel, bundesweit Tröstebären an Einsatzkräfte auszugeben, die damit Kindern in Not- und Einsatzsituationen Knuddelbären schenken und so vom Ernst der Lage ablenken. Und da ist die Idee der Spender, der Esenser Steuerberater Arndt-Bartsch, Spendengelder durch das Einsparen von Papier im täglichen Kanzleibetrieb zu sammeln. 2000 Euro sind so für die Anschaffung von 550 neuen Tröstebären zusammengekommen, die jetzt an die Vertreter mehrerer Einsatzorganisationen im Kreisgebiet ausgegeben worden sind.

Wenn also demnächst Polizisten mit Streifenwagen, Sanitäter mit Rettungswagen, Rot-Kreuz-Helfer des DRK oder auch Feuerwehrleute mit Einsatzwagen zu Unfällen, Bränden, häuslichen Zwischenfällen oder Hilfeleistungen aufbrechen, dann haben sie genug Teddybären an Bord, um beteiligten Kindern als Trost ein Plüschtier in den Arm drücken zu können. „Wahre Brückenbauer sind das für uns, wenn wir mit Kindern zu tun haben“, lobt Wittmunds Polizeichef Lars Zengler den Wert der Spende. Sie seien mittlerweile aus den Streifenwagen gar nicht mehr wegzudenken. Auch Harald Lamberti, Leiter Rettungsdienst und Geschäftsführer der Rettungsdienst gGmbH des Landkreises (für die hiesigen Rettungsdienste), DRK-Kreisgeschäftsführer Hans-Günther Kirchhoff und Kreisbrandmeister Friedhelm Tannen bedanken sich für die Spende, die die Teddy-Stiftung in Form von Tröstebären an die Organisationen weitergereicht hat. Seit 26 Jahren ist die Teddy-Stiftung aktiv, rund 300.000 Bären wurden bereits verteilt.

Viele haben einen bleibenden Wert für die beschenkten Kinder, schildern Dieter Kramer, stellvertretender Vorsitzender der Teddy-Stiftung, und sein Kollege Erich Brahms, Stiftungsmitglied der ersten Stunde. Beide betonen auch, dass die Bären unter deutscher Aufsicht in Thailand geprüft hergestellt werden, schadstoffarm und waschbar sind. Und dass sie garantiert nicht aus Kinderarbeit stammen, das sei der Stiftung auch ganz wichtig.

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