Kreisverwaltung ist neuerdings unter die Stromproduzenten gegangen
Der Landkreis Wittmund ist neuerdings unter die Stromproduzenten gegangen. Angesichts allgemein hoher Energiepreise und der Erwartung, dass diese in der Zukunft noch weiter steigen werden, wird die Wittmunder Kreisverwaltung auf eigenen Gebäuden selber Strom für den Eigenverbrauch produzieren. Auf den ersten drei geeigneten kreiseigenen Dachflächen sind daher inzwischen leistungsfähige Photovoltaikanlagen errichtet worden – weitere sollen folgen.
Im Rahmen des von der Kreispolitik einmütig befürworteten Projekts wurden zunächst drei Flächen mit den entsprechenden Anlagen bestückt, und zwar beim Verwaltungsgebäude VI in Wittmund, Dohuser Weg 34 (Sozialzentrum), der Inselschule auf Langeoog (Kirchstraße 20) und bei der Christian-Wilhelm-Schneider-Schule in Esens (Förderschule Walpurgisstraße 7a). Anlagen im Auftragswert von knapp 120.000 Euro sind dort installiert worden. Die drei Anlagen haben jeweils eine unterschiedliche Leistung und entsprechende Nettoertragswerte: Wittmund (46,70 kWp); Langeoog (24,92 kWp); Esens (45 kWp). Die Anlagengrößen sind nach dem Stromverbrauch der jeweiligen Gebäude geplant worden und die Module sollen ab dem nächsten Monat Februar alle laufen, so die Kreisverwaltung.
In diesem Jahr sollen noch zwei weitere Standorte folgen, nämlich das Kreisgebäude II (ehemaliges Krankenhaus) in Wittmund sowie die Oberschule in Westerholt. „Das ist für uns ein wichtiger erster Schritt, um uns aktiv an der Energiewende und dem Thema Klimaschutz zu beteiligen“, kommentiert Landrat Holger Heymann dieses Projekt.