Landkreis und Polizei setzen die gemeinsamen Corona-Kontrollen fort
In der vergangenen Woche haben Kreisverwaltung und Polizei ihre angekündigten gemeinsamen Corona-Kontrollen über einen Zeitraum von rund drei Stunden in Friedeburg fortgesetzt. In den Wochen zuvor hatte es bereits Schwerpunktkontrollen in Wittmund und Esens gegeben. Gravierende Regelverstöße wurden nicht festgestellt und müssen auch nicht mit Bußgeldern geahndet werden, teilt die Kreisverwaltung im Anschluss mit.
Zunächst wurde zusammen mit der Polizei der Schulbusverkehr an der Schule „Altes Amt Friedeburg“ hinsichtlich der geltenden Maskenpflicht kontrolliert. Ergebnis: Es wurden keine Verstöße an der Haltestelle oder im Bus festgestellt. Danach wurden die Supermärkte Combi, ALDI und Netto mit den dazugehörigen Parkplätzen kontrolliert. Alle Märkte steuern den Zugang hinsichtlich der Anzahl der Kunden durch eine „Einkaufswagenpflicht“, wobei bei allen nicht die rechnerisch mögliche Höchstzahl ausgereizt wird. Auf den Parkplätzen wurden vereinzelt Personen von der Polizei wegen der Nichteinhaltung der Pflicht zum Tagen der Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) angesprochen. Die neuerdings geltende verschärfte Maskenpflicht auf Parkplätzen von Geschäften und auch im Eingangsbereich war diesen noch nicht bewusst.
Der Friedeburger Wochenmarkt war an diesem Tag mäßig besucht, und auch hier wurden zu der Zeit keine Verstöße festgestellt.
Nach der gemeinsamen Kontrolle mit der Polizei hat das Kreis-Ordnungsamt noch im Alleingang drei Friseurbetriebe kontrolliert. Hier wurden anschließend aufgrund kleinerer Beanstandungen bei der Gründlichkeit der auferlegten Dokumentationspflicht noch einmal im Detail über die korrekte Art und Weise der Dokumentation aufgeklärt. Es blieb in zwei Fällen bei einer mündlichen Verwarnung.
Polizei und Ordnungsamt werden in der Vorweihnachtszeit die Stichproben im Kreisgebiet weiterhin durchführen und darüber berichten sowie dabei die Möglichkeiten des neuen Bußgeldkatalogs bei Bedarf konsequent ausschöpfen.