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Datum: 16.05.2019

Nach zahlreichen Übergriffen:
29 neu installierte Kameras helfen künftig bei der Gebäudesicherung

29 neu installierte Kameras überwachen ab sofort außerhalb der Bürostunden das Verwaltungsgebäude 6 (Centrum für Arbeit, Jugend und Soziales) der Kreisverwaltung Wittmund am Dohuser Weg – und zwar nur den Außenbereich. Auslöser für die aufwendige Sicherung des Gebäudeensembles an der Umgehungsstraße waren eine Reihe von Anschlägen auf das Gebäude, insgesamt sieben Taten in den vergangenen Jahren.

Zuletzt waren in der Nacht vom Sonntag (23. September 2018) auf den Montag (24.9.18) 15 Bürofensterscheiben beim Jobcenter mit einem spitzen Gegenstand eingeschlagen und zerstört worden. Allein dieser Schaden wurde damals auf mindestens rund 12.000 Euro geschätzt. Zuvor waren in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai 2018 neun große Fensterscheiben eines Sitzungsraumes des Jobcenters von Unbekannten mit großer Gewalt zerstört worden. Die Vorgehensweise ließ auf Täter schließen, die auch schon einmal im Februar wiederum des Jahres 2018 zahlreiche der massiven Fensterscheiben zerschlagen hatten. Auffallend war, dass sich die Täter keinen Einlass ins Gebäude verschaffen.

Für die Kreisverwaltung, die alle Anschläge bei der Polizei angezeigt hatte, war das Maß im vergangenen Jahr voll: Der Landkreis setzte für sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter nach den letzten beiden Vandalismus-Ereignissen Belohnungen von 3.000 bzw. 1.000 Euro aus und arbeitet zur Aufklärung der Taten weiterhin mit der örtlichen Polizei zusammen. Täter aber wurden bisher nicht gefunden und namhaft gemacht. Die entstandenen Schäden addierten sich inzwischen auf immerhin rund 30.000 Euro. Zudem suchte und fand man in den Reihen der Kreispolitik große Unterstützung, um Mittel immerhin in Höhe von rund 44.000 Euro für die Installation der Überwachungsanlage bereitstellen zu können.

Bei der Ausrichtung der Kameras wurde auch darauf geachtet, dass die Kameras sich „gegenseitig“ überwachen - eine denkbare Sabotage soll so nicht ungesehen bleiben. Die Kameras sind mit einer Infrarot-Beleuchtung ausgestattet, um auch nachts verwertbare Bilder zu ermöglichen. Die öffentlichen Bereiche um das Grundstück herum werden nicht beobachtet. Im Schadensfall würde eine Kopie der Aufzeichnung an die Polizei zur Auswertung übergeben.

Die gesamte Anlage ist so eingestellt, dass nur die Zeiten außerhalb der Kernarbeitszeiten abgespeichert werden. Info-Schilder an den Eingängen weisen auf die neue Videoüberwachung hin.

Stark verbessert wurde auch die Außenbeleuchtung des verwinkelten Gebäudekomplexes, um den Mitarbeitern in der dunklen Jahreszeit ein besseres Sicherheitsgefühl zu vermitteln.

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