Nie zuvor gab es so viele Einbürgerungen im Landkreis wie im auslaufenden Jahr 2019
Am Donnerstag dieser Woche hat Landrat Holger Heymann, wie üblich im Rahmen einer kleinen Teestunde im Kreishaus, zehn weiteren Personen, die im Landkreis Wittmund leben, die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Er überreichte Ihnen die entsprechenden Urkunden, das deutsche Grundgesetz und ein kleines Präsent. Die Personen stammen aus Syrien, dem Libanon, Armenien, Vietnam, Marokko, der Türkei und dem Kosovo bzw. Serbien, – unter den Eingebürgerten waren auch drei Minderjährige, die in Verbindung mit mindestens einem Elternteil die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.
In seiner Begrüßung im Kreishaus drückte er seinen Stolz darüber aus, dass im Kreisgebiet mehr als einhundert Nationen friedlich zusammen leben und freundlich miteinander umgehen würden. Im Gespräch mit den Eingebürgerten, die in den nächsten Tagen ihre deutschen Pässe in den Meldeämtern der Kommunen beantragen werden, in denen sie leben, spürte Heymann den Motivationen nach, sich um eine deutsche Staatsbürgerschaft zu bewerben. Vielfach erfuhr er, dass die Freizügigkeit den Ausschlag gegeben habe, dass das Leben und Reisen mit einem deutschen Pass einfacher und unkomplizierter sei.
Insgesamt sind in diesem Jahr bereits 50 Personen eingebürgert worden. Der Ausländerbehörde liegen zudem noch Anträge von 50 weiteren Personen vor, davon allein 27 Anträge aus 2019. Diese Anträge werden derzeit bearbeitet. In den Vorjahren wurden jährlich weit weniger hier lebende Ausländer mit dem deutschen Pass ausgestattet. Hier die Vergleichszahlen der Vorjahre:
2018 21 Personen
2017 21 Personen
2016 18 Personen
2015 25 Personen
2014 15 Personen
2013 29 Personen