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Datum: 09.05.2022

Schluss-Spurt auf der Esenser Stadion-Baustelle des Landkreises Wittmund

Schluss-Spurt auf der Esenser Stadion-Baustelle des Landkreises Wittmund: Die Sanierung kommt derzeit mit großen Schritten voran, freut sich die Wittmunder Kreisverwaltung. Die neue Flutlichtanlage ist inzwischen installiert und in Betrieb genommen worden, die Arbeiten an der neuen Tribünenanlage stehen kurz vor dem Abschluss. Auch der neue Kunstrasen ist schon weitgehend verlegt worden - und die neue Rasenfläche im Außenbereich wird zeitnah für die Einsaat des Grases vorbereitet. Die neue Laufbahn und die jeweiligen Segmente werden für die Erstellung der Kunststoffbahn mit der Tartanschicht vorbereitet. Derzeit wird als Termin für die Fertigstellung des neuen Stadions das Ende des Monats Juni anvisiert. Die beauftragten Fachplanungsbüros bemühen sich derzeit, die Fertigstellung weiter zu beschleunigen. „Bei alledem steht die Qualität der Ausführung allerdings im Vordergrund“, so die Kreisverwaltung in Wittmund mit Blick auf den engen Zeitplan.

Nach der Planung der umfangreichen Sanierungsmaßnahme mit einem Gesamtbudget von rund 2,6 Millionen Euro war vor knapp einem Jahr mit den ersten Abbrucharbeiten im Alt-Bestand (Tribüne) begonnen worden.

Geplant wurde der Umbau des zentralen Fußball-Rasenplatzes zu einem Fußballplatz in Kunststoffrasen-Bauweise. Zudem wurde die Möglichkeit geschaffen, diesen Sportplatz auch für den Jugendfußball zu nutzen. Dafür sind zwei Fußballfelder vorgesehen. Für den Fußballplatz sind zwei Standard-Fußballtore sowie vier Jugendtore vorgesehen. Zwei Trainerbänke ergänzen die Ausstattung.
Die bestehende Laufbahn mit vier 400-Meter-Bahnen wurde im Zuge der Arbeiten saniert und dabei wurden die sechs 100-Meter-Sprintstrecken – in Abstimmung mit den Schulen und den Vereinen, die das Stadion regelmäßig nutzen – auf vier Sprintstrecken reduziert. Um am Ende zu gewährleisten, dass zwei Gruppen gleichzeitig im Sprintbereich aktiv sein können, werden an den beiden Geraden der Laufbahn die Kurzstrecken 50, 75 und 100 Meter markiert. Die Rundlaufbahn sowie die aufgeführten Segmente werden in einem roten Kunststoffbelag hergestellt.

Die Leichtathletikanlagen in den beiden Segmenten der Rundlaufbahn werden wie folgt angeordnet:
Im Nord-Segment befindet sich die Kugelstoßanlage mit zwei Stoßringen sowie die Weitsprunganlage mit zwei Sprunggruben und insgesamt vier Anlaufbahnen (je zwei pro Sprunggrube). Im Süd-Segment sind eine Hochsprunganlage sowie ein Basketballfeld mit zwei Körben inklusive der erforderlichen Linierungen vorgesehen.

Die neue Tribüne bekommt ca. 114 Sitzplätze, Stufen und Treppen aus Betonfertigteilen und eine Überdachung und wird somit komplett neu errichtet.

Mit der Planung der Sportanlage wurde mehrere Fachbüros beauftragt: Das Büro Kilian & Kollegen aus Oldenburg für die Gesamtanlage, das Büro KBG Architekten aus Oldenburg mit dem Tribünen-Neubau und mit der Planung der Flutlichtanlage die Firma IB Emden aus Emden. Für die vom Landkreis gestellten Förderanträge beim Projektträger Jülich bzgl. der Flutlichtanlage und für die Sanierung der Sportanlage beim Nds. Ministerium für Inneres und Sport aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II wurden seinerzeit die Mittel bewilligt.

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