Weitere Fahrbahnsanierung in Horsten (4. BA) verschiebt sich bis ins nächste Jahr
Die Bauarbeiten für den nächsten Sanierungsabschnitt in der Ortsdurchfahrt Horsten können nicht, wie ursprünglich geplant, bereits in diesem Jahr beginnen. Die Verschiebung wurde jetzt einvernehmlich bei einem Behördentermin der Kreisverwaltung gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Friedeburg, dem Ortsvorsteher Horstens, den Kreistagsabgeordneten aus der Gemeinde Friedeburg und der beauftragten Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), Geschäftsbereich Aurich, erläutert und beschlossen. Die Ursache für den Schritt ist die Kostenexplosion im Zuge der abgeschlossenen Ausschreibung, wie die Kreisverwaltung in Wittmund jetzt aktuell mitteilt. Denn nach dem Ausschreibungsergebnis wäre die Durchführung gegenüber der Kostenschätzung mehr als doppelt so teuer geworden als veranschlagt. Landrat Holger Heymann bittet die Anwohner in Horsten um Verständnis für das nun gewählte Vorgehen, die Sanierung des Straßenabschnitts zu einem späteren Zeitpunkt erneut auszuschreiben und umzusetzen. Auch für Ortsvorsteher Walter Johansen ist die Verfahrensweise nachvollziehbar. Ebenso trägt die Friedeburger Gemeindeverwaltung den nun gewählten Weg mit.
Die Planungen für den nächsten Bauabschnitt der Fahrbahnsanierung wurden bereits von der NLStBV Aurich abgeschlossen. Im April erfolgte dann die Ausschreibung für die Arbeiten in Horsten. Es sind insgesamt nur zwei Angebote von interessierten Baufirmen eingegangen. Deren Angebote weichen deutlich von der anfänglichen Kostenschätzung ab. Da die Kreisverwaltung angehalten ist, sorgsam und sparsam mit öffentlichen Mitteln umzugehen, entschied man sich nun, die Ausschreibung aufzuheben. In den kommenden Monaten wird nun seitens des NLStBV eine neue Ausschreibung vorbereitet und veröffentlicht. Bei der Neuausschreibung erhofft man sich nun mehr teilnehmende Bieter und mehr Wettbewerb und in der Folge niedrigere Angebote. Der verschobene Bauabschnitt soll nun im Frühjahr 2027 realisiert werden. Auch der Termin für eine Bürgerinformationsveranstaltung dazu wird dann rechtzeitig vorher bekanntgegeben, wenn die ausführende Firma feststehen sollte.
Vorgesehen ist dort die Sanierung des Entwässerungssystems sowie eine grundlegende Erneuerung des Straßenaufbaus der K 36 bis zu einer Tiefe von etwa einem halben Meter. Insgesamt ist der ca. 600 m lange Bauabschnitt in mehreren Abschnitten geplant.
Die bislang aufgetretenen größeren Schäden an manchen Stellen in der Fahrbahn werden in den nächsten Wochen von der Straßenmeisterei zunächst übergangsweise behoben, um die Lage zu entschärfen, teilt die Kreisverwaltung weiter mit.