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Datum: 27.11.2019

Wohlfühlort Selbsthilfegruppe – Gemeinsam statt einsam

Die „Selbsthilfegruppe als Wohlfühlort – gemeinsam statt einsam“ steht am kommenden Dienstag (3.12.) um 10 Uhr im Wittmunder Jobcenter als Thema im Mittelpunkt eines weiteren Vortrages. Mit dem genannten Motto „Gemeinsam statt einsam“ wird Anke Wellnitz, die Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle Wittmund-Wilhelmshaven, das breite Angebot an rund 50 Selbsthilfegruppen allein im Landkreis Wittmund vorstellen und auf die große Bedeutung des Angebotes für Betroffene eingehen. Fragen wie: „Was ist eine Selbsthilfegruppe?“, „Welche gibt es überhaupt?“ und „Wo finde ich sie?“ wird sie dann unter anderem beantworten.
Die Selbsthilfekontaktstelle ist eine wichtige Anlaufstelle für Ratsuchende. Sie gibt rasche Orientierungshilfe zur Information und Beratung über die Möglichkeiten in der Selbsthilfe. Ihr Ziel ist es, sich ganz generell für die Förderung von gesundheitlichen Aktivitäten einzusetzen. Anke Wellnitz will so auch die Voraussetzungen für eine gesundheitliche Eigenvorsorge schaffen. Sie wirkt direkt und sehr konkret am Aufbau und an der Erhaltung von Selbsthilfegruppen mit.
Die Veranstaltung ist der nunmehr fünfte und vorerst letzte Vortrag in der Reihe „Treffpunkt Gesundheit – Endlich Zeit für mich!“ des Jobcenters. Ein Gesundheitstag zum Auftakt und bisher vier Vorträge zu gesundheitlichen Themen wurden bereits gut besucht.

Gefördert werden diese Veranstaltungen im Jobcenter durch ein bundesweites Modellprojekt zur „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“. Hieran nehmen neben dem Jobcenter auch das Gesundheitsamt und die beiden Krankenkassen AOK und DAK teil. Verantwortlich für das Projekt ist die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. .

Jobcenter-Leiter Hermann Garlichs weist in diesem Zusammenhang auf die wertvolle Arbeit der Selbsthilfegruppen für die Betroffenen hin. In freiwilligen und losen Zusammenschlüssen werde versucht, gemeinsam Krankheiten, psychische, familiäre oder andere Probleme zu bewältigen. Man sei dort „unter sich“ und könne offen miteinander reden. Die Gruppenmitglieder geben sich gegenseitig Rat und Unterstützung und seien nicht mehr mit ihren Problemen allein, also lieber „Gemeinsam statt einsam“. Garlichs rät: „Unbedingt besuchen“.

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