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Essbarer Garten für Klein und Groß 

Gemeinsam säen, ernten und lernen

Von Juni 2024 bis August 2026 wurde in Wittmund das Projekt "Essbarer Garten für Klein und Groß" umgesetzt. In unmittelbarer Nähe der BBS Wittmund entstand ein öffentlicher Gemeinschaftsgarten, der Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener kultureller Hintergründe zusammenbrachte.

Ziel des Projektes war es, einen Ort der Begegnung zu schaffen und Themen wie nachhaltiges Gärtnern, biologische Vielfalt, Klimaschutz und Klimaanpassung sowie regionale und gesunde Ernährung praktisch erfahrbar zu machen. Gleichzeitig sollte der Garten als außerschulischer Lern- und Erfahrungsort für Kinder und Jugendliche dienen.

Gemeinsam gestalten und gärtnern

Beim öffentlichen Auftakt im August 2024 stieß das Projekt auf großes Interesse. In gemeinsamen Aktionstagen wurde die Fläche anschließend Schritt für Schritt gestaltet. Es entstanden unter anderem Boden- und Hochbeete, eine Kräuterschnecke, Wege, ein Kompostbereich und Teichbecken. Obstbäume und -sträucher, Wein, Kräuter und verschiedene Gemüsepflanzen ergänzten den Garten.

Im Laufe des Projektes wurde gemeinsam ausgesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet. Dabei konnten unter anderem Kartoffeln, Erbsen, Zucchini, Salat, Radieschen, Spinat, Rucola und verschiedene Kräuter geerntet und verarbeitet werden.

Umweltbildung für Klein und Groß

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Umweltbildungsarbeit. Gemeinsam mit Schulen und Kitas wurden verschiedene praktische Angebote durchgeführt. Kinder beschäftigten sich unter anderem mit Wildbienen, Saatgut, Kräutern und Nutzpflanzen, pflanzten Kartoffeln und stellten Saatbomben her.

Auch Themen wie regionale und saisonale Schnittblumen sowie die Verwendung von Trockenblumen wurden in Workshops aufgegriffen. So konnten ökologische Zusammenhänge nicht nur theoretisch vermittelt, sondern direkt im Garten erlebt und ausprobiert werden.

Ein Ort der Begegnung

Der Gemeinschaftsgarten war von Beginn an mehr als ein Ort zum Gärtnern. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen kamen zusammen, tauschten sich aus und brachten ihre Ideen und Fähigkeiten mit ein.

Auch wenn das Projekt beendet wurde, konnten in der Projektlaufzeit wichtige Impulse für gemeinschaftliches und nachhaltiges Gärtnern, Umweltbildung und Begegnung gesetzt werden.

Impressionen

 



Das Projekt wurde gefördert durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Umwelt- und Naturschutzprojekte sowie Projekte zugunsten der Entwicklungszusammenarbeit und der Denkmalpflege. Weitere Informationen unter https://www.bingo-umweltstiftung.de/.



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