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Aus dem Landkreis Wittmund:


Landkreis sucht noch neue Familienlotsen - Dienstag, 24. April 2018

Kostenloser Infoabend über Profil und Qualifikationskurs am 25. Juni

lkw Wittmund. Die Geburt eines Kindes kann das Familienleben und den Alltag komplett verändern. Es gibt dann Situationen, da braucht eine Familie Unterstützung und einen Ansprechpartner, der einfach nur zuhört und dann kompetent berät. Manchmal sind es auch andere berufliche und familiäre Veränderungen, die Familien in schwierige Lebenslagen manövrieren: Das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund vermittelt dann Familienlotsen, die wie Schiffslotsen auf den Gewässern für eine gewisse Zeit dabei helfen, den richtigen Kurs und neue Wege zu finden. Sie entlasten die Familien, geben Informationen über weitere Hilfsangebote und vermitteln bei Bedarf den Kontakt mit speziellen Beratungsstellen.

Die Kreisverwaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, zu den bestehenden aktiven Familienlotsen, die bereits auf Honorarbasis tätig sind, noch weitere zu aktivieren und auszubilden. Partnerin der Kreisverwaltung ist die Volkshochschule und Musikschule Friesland-Wittmund gGmbH, die vom 28. August bis zum 23. Oktober auch einen Qualifizierungskurs für die angehenden Familienlotsen anbietet. Diese Qualifizierung ist Pflicht und Voraussetzung für den Einsatz in den Familien, der vom Familien- und Kinderservicebüro des Kreises gesteuert wird.

Im Vorfeld des Kurses, in dem es um Inhalte wie Kommunikation, Rollenverständnis, Hilfen im Alltag, Kindeswohlgefährdung oder interkulturelle Kompetenz geht, wird es am 25. Juni ab 17 Uhr in der Volkshochschule in Wittmund einen kostenlosen Infoabend für Interessierte an dieser Tätigkeit geben.

Dabei sollten, so sagen Linda Julius-Janssen (Landkreis) und Yvonne Heise-Creutzfeldt (Volkshochschule) einmütig, Interessierte schon notwendigerweise eine pädagogische Vorbildung haben und auch Erfahrungen im professionellen Umgang mit Menschen als Rüstzeug mitbringen. Offene Fragen können dann beim Informationsabend besprochen werden.

Informationen zum Infoabend über den Landkreis (Tel. 04462-861365) oder über die Volkshochschule (Tel. 04462-863346).

 

Personalie aus der Kreisverwaltung - Montag, 23. April 2018

25-jähriges Dienstjubiläum von Marion Koban

lkw Wittmund. Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum beim Landkreis Wittmund feierte jüngst Marion Koban aus dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung. An einer kleinen Feierstunde im Kreishaus nahmen neben der Jubilarin Landrat Holger Heymann, die Amtsleiter Hermann Stigler und Peter Elster sowie Sonja Janssen vom Personalrat teil. 

Aktuell: Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Freitag, 20. April 2018

Achtung "Blitzer"

Die Kreisverwaltung Wittmund weist alle Verkehrsteilnehmer im Landkreis Wittmund sowie insbesondere die Berufspendler darauf hin, dass im Wittmunder Kreisgebiet an unterschiedlichen Stellen wieder geblitzt wird. Hier stehen sie in der nächsten Zeit: 20.4. Holtgast; 21.4. Webershausen; 23.4. Ardorf; 24.4. Leerhafe; 25.4. Esens; 26.4. Friedeburg; 27.4. Holtgast.

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Polizeidirektion Osnabrück informiert - Donnerstag, 12. April 2018

2. Bevölkerungsschutztag in Norden am 6. Mai 2018

 

Der Schutz von Menschen wird in der Bevölkerung oftmals ausschließlich als Aufgabe des Bundes, des Landes oder der Kommune verstanden. Da in Deutschland aber zahlreiche Einrichtungen bereitstehen, um drohende Gefahren zu bannen

und Hilfe zu leisten,  und weil ehrenamtlicher Einsatz längst als selbstverständlich angesehen wird, ist der Bereich Selbstschutz in vielen Haushalten nicht wirklich präsent. Um zu zeigen und darüber aufzuklären, wie im Krisenfall Hilfsorganisationen und Feuerwehren professionell zusammenarbeiten und wie man sich selbst und anderen helfen kann, veranstaltet die Polizeidirektion Osnabrück am 6. Mai in Norden auf dem Marktplatz einen Informationstag für alle. Eröffnet wird diese Veranstaltung, für die Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius die Schirmherrschaft übernommen hat, um 11 Uhr von Dr. Alexander Götz (Innenministerium) auf der Bühne. Einen Flyer mit dem Bühnen- und Aktionsprogramm finden Sie hier.

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Pressemeldung Zweckverband Abfallwirtschaftszentrum Friesland/Wittmund - Donnerstag, 5. April 2018

Abfallwirtschaftszentrum Wiefels: Keine Annahme von Abfällen aus dem Rückbau des Kernkraftwerkes Kleinensiel (Landkreis Wesermarsch)

In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaftszentrum Friesland/Wittmund am 3.4.2018 wurde einstimmig beschlossen, keine Abfälle aus dem Rückbau des Kernkraftwerkes Kleinensiel im Landkreis Wesermarsch zur Ablagerung auf der Deponie in Wiefels anzunehmen.

Wie bekannt, ist der Rückbau des Kernkraftwerkes in Kleinensiel (auch bekannt als Kernkraftwerk Unterweser) in der Wesermarsch geplant und der hier anfallende sog. freigemessene Bauschutt auf Deponien zu verbringen. Es handelt sich um Abfall, der grundsätzlich auch auf einer Deponie der Klasse II (wie die Deponie in Wiefels) entsorgt werden kann. Eine entsprechende Anfrage seitens Landkreis Wesermarsch an den Zweckverband Abfallwirtschaftszentrum Friesland/Wittmund liegt derzeit nicht vor. 

Die Verbandsversammlung hat dennoch bereits jetzt beschlossen, die Annahme von Abfällen aus dem Rückbau des Kernkraftwerkes Kleinensiel grundsätzlich abzulehnen. Der Zweckverband hat das Ziel, die vorhandenen Deponiekapazitäten in Wiefels längst möglich für ablagerungsfähige Abfälle aus dem Verbandsgebiet verfügbar zu halten. 

Eine Annahme von Abfällen, die beim Rückbau des Kernkraftwerkes im Landkreis Wesermarsch anfallen, wird somit auf der Deponie in Wiefels nicht erfolgen.

 

Gesundheitsamt klärt auf - Freitag, 23. März 2018

Vorsicht ist geboten: Infektion mit dem Hantavirus kann schwerwiegende Erkrankungen auslösen

lkw Wittmund. Aufgrund der für bald zu erwartenden Frühjahrstemperaturen weist das Gesundheitsamt des Landkreises Wittmund die Bevölkerung hiermit vorsorglich auf die bestehende Möglichkeit einer Übertragung mit Hantaviren  hin. Die Übertragung dieser Viren erfolgt über die Ausscheidungen infizierter Mäuse und Ratten, deren Exkremente mit Stäuben aufgewirbelt werden und vom Menschen eingeatmet werden könnten. Auch eine Übertragung darin enthaltener Viren über kontaminierte Hände oder durch direkten Kontakt zu infizierten Nagern (etwa durch einen Tierbiss) ist möglich.
Als besonders gefährdet gelten vor allem einige Berufsgruppen, die sich viel im Freien aufhalten, wie etwa Jäger, Forstwirte, Land- und Waldarbeiter, aber auch Soldaten. Auch Hundebesitzer, die viel mit ihren Tieren in Waldgebieten unterwegs sind, könnten davpm betroffen sein. Ein erhöhtes Risiko besteht aber auch beim Reinigen lange ungenutzter und unbelüfteter Räume, zum Beispiel von Scheunen, Dachböden, Garagen, Lagerräumen oder Werkstätten. Diese Arbeiten werden bekanntlich meistens im Frühjahr erledigt.
Zur Vorbeugung wird seitens der Gesundheitsbehörde empfohlen, beim Reinigen dieser Räume ausreichend zu lüften und möglichst wenig Staub aufzuwirbeln bzw. Flächen nur mit feuchten Tüchern zu reinigen und sich anschließend gründlich die Hände zu waschen. Kommt es trotzdem zu Staubentwicklungen, wird darüber hinaus das Tragen von Atemschutzmasken (Feinstaubmaske FFP2, erhältlich in jedem Baumarkt) dringend angeraten. Generell sollten Mäuse, Ratten und deren Exkremente, wenn überhaupt nötig, nur mit ebenfalls handelsüblichen Handschuhen angefasst werden.
Eine Infektion mit Hantaviren verläuft beim Menschen häufig asymptomatisch oder lediglich mit leichten grippeähnlichen Beschwerden, sie kann aber in der Folge auch schwerwiegende Erkrankungen auslösen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Kreisgesundheitsamt Wittmund, Telefon 04462-861501.

 

Gleichstellungsbeauftragte informiert - Freitag, 23. März 2018

Landkreis ruft zur Teilnahme am diesjährigen Girls’Day/Zukunftstag (26.4.18) auf

lkw Wittmund. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wittmund, Karin Garlichs, weist darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder der Girls'Day im Landkreis Wittmund stattfindet. In Niedersachsen gibt es allerdings nicht nur den Girls'Day, sondern parallel auch den „Zukunftstag für Jungen“ oder „Boys'Day“. Der Termin ist in diesem Jahr der 26. April, das ist ein Donnerstag.

Auch dieses Jahr sollen sich wieder Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse im Landkreis Wittmund auf den Weg machen und sich auf die Suche nach möglichen Betrieben, Unternehmen und Behörden wie etwa der Kreisverwaltung begeben. Diese sollen den jungen Menschen die Möglichkeit geben, für einen Tag in deren Arbeitswelten hinein zu schnuppern. Gerade auch die Mädchen sollen so stärker ermutigt werden, sich für handwerkliche Berufe und technische Studiengänge zu interessieren. Angesichts des akuten Fachkräftemangels unter anderem in den genannten Berufszweigen ist es besonders wichtig, die jungen Menschen für diese Berufe zu interessieren. 

Durch die Teilnahme am „Girls'Day“ erobern sich immer mehr junge Frauen einen technischen Studiengang oder einen  Ausbildungsplatz. Auch in vielen Ausbildungsberufen in der Metall- und Elektrobranche gibt es einen positiven Trend, viele Firmen werden weiblicher.

Aber auch den Jungen soll an diesem Tag die Möglichkeit gegeben werden, einmal für sie nicht ganz so alltägliche Berufe kennenzulernen. Hier kommen besonders die sozialen Berufe wie die des Erziehers, Altenpflegers usw. in Frage. Aber auch Berufe wie zum Beispiel der des Tierarztes oder des Grundschullehrers bräuchten männliche Verstärkung.

Die Eltern, rät Karin Garlichs, sollten ihre Kinder nach Möglichkeit bei der Wahl des in Frage kommenden Platzes beim Zukunftstag unterstützen.

Auch der Landkreis Wittmund öffnet an dem Termin wieder seine Türen und empfängt nach vorheriger Anmeldung  Kinder, um ihnen Einblicke in die Kreisverwaltung zu verschaffen - und sie später vielleicht einmal als zukünftige Kollegen wiederzusehen.

Alle Betriebe, Unternehmen und Behörden im Kreisgebiet werden zudem seitens des Kreises gebeten, sich ebenfalls für diesen Tag zu öffnen. 

Neues Betreuungsangebot der Kreisverwaltung - Donnerstag, 22. März 2018

Zweites „Cafe Kinderwa(a)gen“ entsteht gerade in Friedeburg – Öffnung im Monat April

lkw Wittmund. Ein zweites „Café Kinderwa(a)gen“  im Wittmunder Kreisgebiet entsteht gerade in Friedeburg. Nach der erfolgreichen Premiere des niedrigschwelligen Angebots der Kreisverwaltung für Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 1 Jahren in Wittmund wird das Angebot nun weiter ausgerollt. 

Das Treffen findet künftig einmal in der Woche statt, Eltern können hier ohne vorherige Anmeldung mit ihren Säuglingen oder Kleinkindern vorbeischauen und verpflichten sich nicht zu einer regelmäßigen Teilnahme. Durch das Konzept der offenen  Gruppe wird es den Eltern erleichtert, unverbindlich untereinander Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. 

Das „Café Kinderwa(a)gen“ ist eine Gruppe für Mütter und/oder Väter mit ihren Babys und wird dann jeweils während der Öffnungszeit von einer Hebamme oder Kinderkrankenschwester sowie einer Pädagogin fachlich begleitet. Die vom Familien-und Kinderservicebüro engagierten Ansprechpartner können beispielsweise Fragen zu allen Lebenslagen der Familien beantworten, etwa wenn es um die Ernährung, die Gesundheit  oder die Säuglingspflege geht. Auf Wunsch kann das Baby dort auch regelmäßig einmal in der Woche gewogen werden, damit die Eltern die Entwicklungsfortschritte des Kindes dokumentiert bekommen und besser einschätzen können. 

Aufgrund der positiven Resonanz des „Café Kinderwa(a)gens“ in Wittmund, so schildert es die zuständige Koordinatorin Dagmar Baumeister, kam schnell die Überlegung, in Friedeburg ein gleichwertiges Angebot im neu gestalteten „Haus der Jugend“  zu schaffen. 

Der Babytreff im Wittmunder Stadtkern hatte letztes Jahr im August 2017 eröffnet und wird dort sehr gut und gerne von den Eltern angenommen. Die Familien erleben den gemeinsamen Erfahrungsaustausch dort als sehr angenehm und auch entlastend. Sie schätzen die vertraute Atmosphäre, um sich auch über persönliche Fragen unterhalten zu können. Und gleichzeitig bieten die jeweils anwesenden Fachkräfte Unterstützung „rund ums Kind". 

Das relativ neue Betreuungsvorhaben „Café Kinderwa(a)gen“ wird vom Familien-und Kinderservicebüros der Wittmunder Kreisverwaltung und durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen gefördert. Für die Teilnehmer/innen fallen daher bei der Teilnahme keinerlei Kosten an. 

Das erste Treffen in Friedeburg ist am Donnerstag, 19. April 2018, von 9 bis 11 Uhr und findet dann jeweils donnerstags zu dieser Zeit statt. Ort: Haus der Jugend Friedeburg, Schützenweg 21. Eine Voranmeldung ist jeweils nicht notwendig.

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